The Irish government actively seeks to restrict access to abortion and consequently violates
women’s human rights. The potential imposition of life-time prison sentences for procuring
an abortion in Ireland in and of itself threatens the right to liberty and security as women
may risk prison for seeking to exercise their right to health. Further, the Irish government
limits access to information about safe and legal abortion services through restrictive
legislation. It has sought to prevent individual women from traveling abroad for abortion
through injunctions and it refuses to regulate access to legal abortion within Ireland. The
government does nothing to mitigate the consequences of a very divisive public abortion
debate on women’s ability to exercise their full range of human rights. Critically, the
government has not taken steps to regulate the provision of blatantly misleading and false
information by so-called “rogue” agencies, to the detriment of women’s emotional and
physical health. The Irish government declined to be interviewed for this report and
indicated that it had no plans to review the current situation.
In Costa Rica ist mit Laura Chinchilla erstmals eine Frau an der Spitze der Regierung. Die Rechtsanwältin löst damit den früheren sozialdemokratischen Präsidenten Oscar Arias ab. Chinchilla, selbst Mitglied de Sozialdemokratischen Partei PLN, hat angekündigt die liberale Wirtschaftspolitik ihres Vorgängers weiterzuführen und der Kriminalität den Kampf anzusagen.
Auch in Sachen Geschlechterpolitik wird Chinchilla keine Wende bringen, sie lehnt sowohl Abtreibung als auch die Ehe zwischen Homosexuellen Menschen ab. Im Wahlkampf betonte sie auch immer wieder ihre Nähe zur katholischen Kirche.
Einziges „frauenpolitisches“ Thema ihres Wahlkampfs war das Versprechen während ihrer Amtszeit mehr Frauen in den politischen Prozess einzubinden. Dass dies Frauen aber nichts bringen wird wenn keine wirkliche Frauenpolitik betrieben wird kann uns Chinchilla in den nächsten Jahren selbst beweisen.
Die neue fiber. werkstoff für feminismus und popkultur #16 ist da!
In der letzten fiber gab es noch klar benennbare Fronten, die stets einem binären Schema folgten: Frauen*, Männer*, links, rechts, usw. Die “Realität” hatte uns eingeholt, der Wut über hegemoniale und heteronormative Machtstrukturen und deren Verschärfungen wollte Raum gegeben werden. In der fiber #16 wollen wir uns diesen Sicherheiten entziehen und uns das anschauen, was sich jenseits von klaren Benennbarkeiten vollzieht und doch nicht ohne Benennungen auskommt. In der Diskussion zur neuen Ausgabe kamen wir immer wieder auf eines zurück: DAZWISCHEN – als ein Zustand, als ein Raum, als eine Praxis.
Bewegung, Körperkultur und Sport sind aktuell und historisch elementare Bestandteile moderner Gesellschaften seit dem 20. Jahrhundert. Sportliche Großereignisse wie beispielsweise Olympiaden, Weltmeisterschaften oder Städtemarathons trugen zur Entstehung der modernen Massenkultur bei und werden heute medial als „events“ aufbereitet und weltweit vermarktet. Doch auch in der individuellen Sportpraxis werden die Körper zu Markte getragen, fungiert das Training als Selbsttechnik, der schlanke, sportliche Körper als Schönheitsideal. Sport gilt als gesund, birgt aber auch hohe Risiken und kann tödlich sein. Möglichst tägliche Bewegung des Körpers soll den typischen Krankheiten sitzender und im Büro tätiger Menschen vorbeugen und wird von der Krankenkasse unterstützt, die Finanzierung von Sportunfällen dagegen regelmäßig infrage gestellt. Wer dick ist, befindet sich schnell auf der gesellschaftlichen Verliererseite, und muss sich dafür auch noch rechtfertigen. Sportliche Praxis steht daher im Spannungsfeld von Individualisierung und Normierung, zugespitzt formuliert ließe sich auch sagen: Sport ist als Selbsttechnik zur gesellschaftlichen Norm geworden.
Vor diesem Hintergrund möchten wir fragen, wie sich Sport, Bewegung und Körperkultur im 20. (und 21.) Jahrhundert aus einer feministischen Perspektive darstellen. Gibt es überhaupt so etwas wie eine feministische Perspektive auf Sport? Wie lässt sich feministische Kritik am Sport als Individualisierungsstrategie zwischen Selbstermächtigung und Disziplinierung bzw. Verfügbarkeit des Körpers formulieren? (mehr…)
Wie schon berichtet soll beim diesjährigen Superbowl eine Werbefilm der christlich orientierten Pro-Life Organisation „focusonthefamily.com“ gezeigt werden. In dem Spot ist eine Frau zu sehen, die berichtet, dass ihr vor 23 Jahren Ärzte aus gesundheitlichen Gründen zu einer Abtreibung rieten. Sie entschied sich dagegen. Ihr Sohn ist heute der Footballstar Tim Tebow. Eine Gesichte wie gemacht für das Pro-Life Amerika. Kitsch, Drama und Liebe. Was dabei aber vergessen wird ist, dass eben diese Frau eine Entscheidung treffen konnte weil sie die Wahl hatte.
Und nur wenn diese Wahl möglich ist, können sich Frauen auch wirklich frei entscheiden. Das sieht auch „PlannedParenthood“ so und veröffentliche einen super Gegen-Werbespot.
Nach dem verherrenden Erdbeben in Haiti, ist vor allem die Lage für die schwangeren Frauen in Haiti kritisch.
Even before the earthquake, giving birth in Haiti was no easy feat. The country has the highest maternal mortality rate in the Northern Hemisphere. For every 100,000 births, 670 mothers do not survive. Fifteen percent of all births before the earthquake had complications that required hospital care, such as hemorrhaging and high blood pressure in the mother, according to the UNFPA.[…]
Of the 3 million people affected by the 7.0-magnitude earthquake that hit Haiti, and the aftershocks that continued as recently as Jan. 20, an estimated 63,000 are pregnant women. In the month ahead, 7,000 women are expected to deliver. Giving birth or seeking prenatal care in a city where even the presidential plaza is destroyed poses countless risks to women in Port-au-Prince and throughout the quake region.
… die netten Randnotizen Benedikts. In England ließ der Papst die Bevölkerung wissen, dass das geplante Gleichberchtigungsgesetz für Homosexuelle und Frauen gegen die „Naturgesetze“ verstoße.
Der Papst sagte am Montag nach Angaben von Radio Vatikan, die Gesetzgebung könnte zu „ungerechten Einschränkungen“ für Religionsgemeinschaften führen, nach ihrem Glauben zu handeln. „Euer Land ist bekannt für sein festes Bekenntnis zur Chancengleichheit für alle Mitglieder der Gesellschaft“, sagte Benedikt XVI. demnach zu den Bischöfen. Doch Teile der Gesetzgebung, um dies zu erreichen, verletzten „in mancher Hinsicht das Naturgesetz, auf dem die Gleichstellung aller Menschen basiert und nach dem sie garantiert ist“. Die katholischen Bischöfe sollten die „moralische Lehre der Kirche“ überzeugend verteidigen
.
Die Befürchtung der Kirche ist, dass sie dadurch auch Homosexuellen oder Transpersonen Zugang zu höheren Ämtern gewähren muss. Was wirklich schlimm wäre, Pädophile sind da schon die bessere Wahl. Wahnsinn.
Hinweis in eigener Sache: In diesem Monat erscheint Teil-Bd. 1 des von Sabine Berghahn, Frieder Otto Wolf und Detlef Georgia Schulze [= ich, TaP] herausgegebenen Buches „Rechtsstaat statt Revolution, Verrechtlichung statt Demokratie? Transdisziplinäre Analysen zum deutschen und spanischen Weg in die Moderne.“ (Westfälisches Dampfboot: Münster, 2010). Teil-Bd. 2 folgt im März.
In dem Buch gibt es ein Kapitel IV. „Vom Vater Staat zum rechten Staat? Nationale und geschlechtliche Identitäten seit den anti-napoleonischen Kriegen“, das folgende Beiträge enthält:
Gabriele Kämper, Einleitung: Imaginationen, Rhetorik, Bilder der Macht: Nationale Diskurse und die Rede vom Geschlecht
Teresa Sanislo, Gender, Gymnastics, and Middle Class Identity Formation 1770-1800. Evidence for a German Sonderweg?
Christiane Eifert, Der Landrat. Männlichkeit und Herrschaft
Carolyn Boyd, History, Identity and Citizenship: History Teaching and Textbooks in Nineteenth-Century Spain
Teresa Orozco, Der katholische Ordnungsgedanke und der Preis seiner Säkularisierung: Carl Schmitt als Leser Donoso Cortés
Kapitel VIII.1. enthält einen Beitrag von Sabine Berghahn zur ‚Kopftuch-Debatte‘: Recht und Gesetz, Demokratie und Föderalismus – keine Chance für allzu einfache Entgegensetzungen!
Gabriele Wilde, Die Europäisierung des deutschen demokratischen Rechtsstaats. Eine kritische Neuvermessung des Verhältnisses von Recht und Politik am Beispiel der EU-Geschlechterpolitik.
In Kapitel VIII.3. schreibt Judith Butler zum Thema: Torture and the Ethics of Photography.
charlotte : was für ein Buch würdet ihr einem Mann zum "Einstieg" in den Feminismus empfehlen? Möglichst weniger als 400 Seiten, so dicke Bücher fasst er leider nicht so gerne an. Danke :)
pia : @Guest_60: das ist Quatsch, erstens ist es ein Podcast und keine Radiosendung und zweitens ist er großartig!
Guest_60 : Diese Radiosendung NRRRDZ ist Schrott.
nummer.drei : lasst das mit den beschimpfungen in den comments (arschloch, trottel, idiot) doch einfach mal bleiben und fangt an zu argumentieren ...
Guest_360 : juhu, heute um 16 Uhr nahmen die protestierenden Studis in Bern endlich das Thema Sexismus auf! EEEENDLICH!
Guest_398 : Grüße vom Twitterseminar aud der UDK.
lb 666 : :)
leonie : Ich: ?
Guest_778 : Eine laue Sommernachht. pärchen auf der Wiese. Sie: Siehst du die sterne am Himmel? Er: Holst du mir einen runter?
Neueste Kommentare
RSSEntdinglichung
name notwendig, luis chiret, luis chiret, human, st_eve, Crash [...]
leonie, choe|ghost, Cori, mysa, Georg Schumm
Indianapo, illith
crull, n.n., crull, Raphael Grande