Tschüs Haare!

Offensichtlich hat sie immer weniger Bock auf das „Brav-Mädchen“-Image: Britney Spears trägt jetzt Glatze – und hat sich die auch noch selbst rasiert – wenn da nicht mal gerade jemand dabei ist mit deutlich ausgestrecktem Mittelfinger richtung puritanischen Teil der Popkultur seine eigene Revolution anzuzetteln!
Es ist schon irgendwie erstaunlich… da wurde das Mädel in letzter Zeit öffentlich für das Nichttragen von Unterhosen gerügt, ihr „exzessives feiern“ machte sie zum Lieblingsbeispiel eines gefallenen Mädchens und jetzt rasiert sie sich auch noch eine Körperstelle, an der das nicht gewünscht ist.

Hätte jemand wie meinetwegen Pink oder so sich mal nen Abend besoffen oder sich von ihrem Haupthaar getrennt – auch ne Meldung wert, aber längst nicht so „schockierend“; warum eigentlich? Schließlich ist es ja doch schon ne ganze Weile her, dass sie versucht hat, sich als keusch-niedliches Mägdelein zu präsentieren! Aber anscheinend interessiert es einfach nicht, dass auch hinter einem Star ein Mensch steht, der eine Entwicklung durchmacht. Womöglich sogar eine Entwicklung, deren Ausgang nicht ins Schema der ausgetüftelten Mainstream-Rollenzuweisung passt.
Und noch was: hätte ein Kerl, sagen wir mal ihr Ex Federline, mal hin und wieder bei einer Party über den Durst getrunken oder sich den Schädel rasiert – wäre so was überhaupt eine Meldung wert gewesen? Und (okay, sehr konstruiert, aber egal) nehmen wir mal an, K-Fed hätte beim Aussteigen aus dem Auto sein bestes Stück aus nem Schottenrock rauskucken lassen – wäre die Moralpolizei genauso entrüstet gewesen??
Oder man stelle sich vor, die Friseuse hätte sich genauso rührend um Federlines Frisur gesorgt wie um Britneys:

„I tried to talk her out of it. I said, ‚Are you sure you‘re not having a bad day and tomorrow you‘ll feel differently about it? Why don‘t we wait a little bit?‘,“ salon owner Esther Tognozzi told the network.

Eigenartig, oder?
Irgendwie macht mir sie das sympathisch… na ja, vielleicht ist das eine kindisch-naive Hoffnung von mir und das ganze war ein Publicity-Schachzug oder wasweißich… aber es ist trotzdem schon verdammt mutig, sich in ihrer Position so derart offensiv gegen die gängigen Schönheitsideale zu stellen.
Jahrelang durch eine Vermarktungsmaschinerie gezogen, das Jungfrauen-Image durchziehen müssen, kritisiert werden, weil man es als schwangere Frau wagt, „fett“ zu werden, Scheiß-Ehe hinter sich,… ich jedenfalls wünsche Britney aus vollem Herzen viel Spaß beim Feiern und sich austoben!
Und wer weiß… vielleicht findet sie ihren eigenen Weg und macht womöglich irgendwann auch Musik, mit der ich was anfangen kann?
Und nochmal zu der Haaraktion: ich find, das sieht gar nicht schlecht aus!


35 Antworten auf “Tschüs Haare!”


  1. 1 ThomasFFFF 18. Februar 2007 um 21:32 Uhr

    sieht sehr nach Natalie Portman aus

  2. 2 Paul 18. Februar 2007 um 21:55 Uhr

    Thomas: genau! wollte ich auch grad sagen. Die Portman fand ich so allerdings ganz süss :)

  3. 3 ... 18. Februar 2007 um 22:22 Uhr

    Und ich finde, es ist ziemlich irrelevant (sowohl für den Artikel als auch überhaupt), ob und wen du „süss“ findest.

  4. 4 seasonalcowardice 18. Februar 2007 um 22:29 Uhr

    denke ich auch. ich kann mir nicht vorstellen, dass sie damit sonderlich erotisch sein will, zumindest geht das den meisten frauen, die sich für eine glatze entscheiden, nicht so, stellen sie sich doch, wie schon beschrieben, bewusst dem gängigen schönheitsideal entgegen.
    irgendwie faszinierend, wie menschen auf frauen mit glatze reagieren, aber darüber geredet wird immer, weil es ja so „unglaublich unweiblich“ ist…

  5. 5 classless 19. Februar 2007 um 0:46 Uhr

    Es gab schon seit einiger Zeit Gründe dafür, sich gegen verkürzte Britney-Spears-Kritik auszusprechen, now is definitely tht time.

  6. 6 schännes 19. Februar 2007 um 4:09 Uhr

    Find es auch relativ heftig, wie jetzt das Mediengewitter über Britney Spears hereinbricht. Nicht, daß dies nun wirklich überraschend wäre, ihre Präsenz in den Medien war nunmal schon immer hoch, dennoch hat die Berichterstattung über das neueste „Skandälchen“ m.E. eine ganz neue Qualität erreicht. In zahlreichen Artikeln wurden dann auch die „Fans“ zitiert mit so hübschen Liebesbekenntnissen wie „it looks terrible“ etc. Bah. Fast so eklig wie das derzeitige Bombardement mit Anna Nicole Smith Tittenbildchen.. da ham se sich auch richtig gefreut, endlich wieder ein Anlass, die ganzen alten skin-pics mal herauskramen zu können.

    Ich krieg das kotzen.

  7. 7 sv 19. Februar 2007 um 14:29 Uhr

    Ist es jetzt PC, Britney in der Disco zu spielen? Hmmm… :-?

    Dazu sag ich nur:

    With a taste of poison paradise
    I‘m addicted to you
    Don‘t you know that you‘re toxic

    :d

  8. 8 la princesse glacière 19. Februar 2007 um 14:53 Uhr

    generell hat classless mit seiner kritik der verkürzten britney-kritik schon recht, nur dass es gerade jetzt an der zeit wäre und dann auch noch mit den „argumenten“ die dodo da bringt, kann ich nicht erkennen.

    1. stellt sich britney nicht gegen die „gängigen Schönheitsideale“, zumindest nicht wenn man demi moore, skin von skunk anansie oder sigourney weaver bei seiner betrachtung miteinbezieht. das ist ein schocker, keine frage, aber längst (~ 10 jahre) im popbetrieb akzeptiert.

    2. dieses exzessiv feiern stellt in keiner weise ein austoben nach den schlimmen ehejahren mit federline dar. solcherart sachen tut man für gewöhnlich wohl eher spontan, und lässt sich nicht vom agenten mit DER partynudel hollywoods bekannt machen. um dann in la und las vegas zu rocken. oder?
    das sieht mir verdammt nach einem marketing-gag aus. ganz einfacher weg um aus den negativschlagzeilen von wegen dick und assi wieder rauszukommen. was ja auch prima funktioniert.

    3. vielleicht hätte der puller von federline keinen interessiert (was war an ihm, außer seiner ehe mit britney überhaupt interessant?) robbie williams seiner beispielsweise sehr wohl. jedoch wird mir der grund für diese überlegung gar nicht klar. bei millionen von menschen auf der welt interessiert es keine sau, wer ihr untenrum sieht. und dabei ist es auch völlig egal ob da jemand mann oder frau oder irgendwas anderes ist.

    4. was zur hölle soll denn der „puritanische Teil der Popkultur“ sein?

    5. wer in einem beruf wie britney arbeitet darf sich nicht wundern, wenn die presse sich für einen interessiert: andersrum, sie würde verhungern, würde die presse das nicht tun. dass die presse gerne hexenjagd betreibt gehört auch zu diesem business.

    6. popmusik gilt es nach ihrer ästhetik zu kritisieren, und dabei bringt britney konsequent nicht das schlimmste was auf dem markt ist hervor, aber schon immer. dabei jedoch maßstäbe wie „revolte“ oder gar „emanzipation“ anzubringen würde das bild schon sehr überstrapazieren. ferner macht britney nie einen hehl aus ihrem erzreaktionären ansichten.

    @sv: wer seine disco-playlists anhand von pc-kriterien aussucht, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

  9. 9 Verlf 19. Februar 2007 um 15:13 Uhr

    „hätte ein Kerl, sagen wir mal ihr Ex Federline, mal hin und wieder bei einer Party über den Durst getrunken oder sich den Schädel rasiert – wäre so was überhaupt eine Meldung wert gewesen?“

    ähm, ja.

  10. 10 ... 19. Februar 2007 um 16:18 Uhr

    [quote post=“86″]wer seine disco-playlists anhand von pc-kriterien aussucht, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.[/quote]
    Es gibt durchaus Leute (z.B. solche, die nicht männlich, nicht heterosexuell oder nicht „deutsch“ sind), die verständlicherweise keine Lust auf sexistische,homophobe oder rassistische Texte haben. Da ist doch eher die Frage, ob dir und deiner Aussage noch zu helfen sind.

  11. 11 sabotage 19. Februar 2007 um 17:55 Uhr

    Über die Meldungen der Boulevardpresse zu sprechen und sie am Maßstab der emanzipatorischen Kraft zu messen und sich an Hand von Interpretationen von Spears Handeln in diesen Meldungen Gedanken über Sexismus zu machen ist wahrlich aufschlussreich.
    Sich allerdings Gedanken über Spears Handeln zu machen, ihr dann sogar zu unterstellen sie würde sich gegen Schönheitsideale stellen und kundzutun, dass sie damit Sympathien wecken würde, lässt bei mir die Frage entstehen, ob es nicht möglicherweise einfach nur darum geht den Musikgeschmack des Autors oder der Autorin moralisch zu rechtfertigen. ;>

  12. 12 rosa 19. Februar 2007 um 18:33 Uhr

    @la princesse glacière:
    genau das wollte ich gestern nacht schreiben. war aber zu betrunken. aber die erste popmusikfrau mit kurzen haaren gabs schon vor 20 jahren (sinead o‘connor).

  13. 13 classless 19. Februar 2007 um 18:39 Uhr

    @princesse

    Das einzige Kriterium dafür, ob es ein Skandal ist, besteht darin, ob es ein Skandal ist – und ganz offensichtlich ist es einer. Die unschuldige Britney betrinkt sich in Leipzig, tritt in Leder Stühle durch die Gegend und verbraucht Männer. Das hat nicht wirklich etwas mit ihrem Privatleben zu tun, oder?

    „My Prerogative“ ist aber weiterhin die inoffizielle US-Nationalhymne.

  14. 14 dodo 19. Februar 2007 um 19:50 Uhr

    [quote comment=“6081″]
    Sich allerdings Gedanken über Spears Handeln zu machen, ihr dann sogar zu unterstellen sie würde sich gegen Schönheitsideale stellen und kundzutun, dass sie damit Sympathien wecken würde, lässt bei mir die Frage entstehen, ob es nicht möglicherweise einfach nur darum geht den Musikgeschmack des Autors oder der Autorin moralisch zu rechtfertigen. ;>[/quote]
    und mir ist nicht aufgefallen, daß glatzen bei frauen inzwischen ein gängiges schönheitsideal wäre (auch wenn vielleicht 4-5 frauen wie sinead o‘connor oder skin das schonmal gemacht haben) – deswegen stellt sie sich meiner meinung nach sehr wohl gegen das gängige schönheitsideal (oder hätte diese rasur auch so viel presseaufmerksamkeit gekriegt, wenn sie sich die haare gefärbt hätte?) – ob sie das bewußt tut, ist eine ganz andere frage! das habe ich aber nicht behauptet.
    und nein, ich mag britneys musik noch nicht mal. und selbst wenn, sähe ich keinen anlaß, meinen musikgeschmack rechtfertigen zu müssen

  15. 15 classless 19. Februar 2007 um 21:16 Uhr

    Für nicht-originalen Britney-Sound zum Heranhören mal hier aufrufen http://myspace.com/societysuckers und den Track „Toxic“ klicken.

  16. 16 sabotage 19. Februar 2007 um 21:57 Uhr

    @dodo:
    Zumindestens erinnere ich mich daran, dass
    ich einige heterosexeulle männliche Stimmen vernahm,
    die angesichts der Kopfrasur von Natalie Portman davon sprachen, dass sie das bei Frauen als ganz besonders auf- und anregend empfinden.
    Es gibt ja nicht nur DAS Schönheitsideal.
    Sondern verschieden artige, wobei sie in der Regel dann immer auf ein Geschlecht (männlich oder weiblich) bezogen sind. In diesem Fall war dieses Ideal erfüllt, weil Frau Portman das als Frau so besonders anziehend macht.

  17. 17 amme 20. Februar 2007 um 13:40 Uhr

    britney wollte sich nicht gegen schönheitsideale oder sexismus aussprechen, sie hat einfach einen an der klatsche. so.
    damit dieses peinliche geschwafel mal ein ende nimmt.

  18. 18 dido 20. Februar 2007 um 15:42 Uhr

    Naja, ich denke mal, das die gute britney mal wieder etwas promotion für sich machen wollte, damit das geld in der kasse wieder ordentlich klingelt. Nun ist sie ja wieder Gesprächsthema NO. 1. sogar hier. das ist doch wirklich nicht nötig.

  19. 19 classless 20. Februar 2007 um 17:05 Uhr

    Das ist schon ulkig, daß einige hier jetzt Britney vorwerfen, als Spektakel zu funktionieren, obwohl ihr genauso drauf abgeht. Ist euer Gutfinden oder Schelchtfinden denn soviel anderes als eine Kaufentscheidung?

  20. 20 Frau Doktor 20. Februar 2007 um 18:03 Uhr

    Hm, mir scheint es sich hier eher um eine Form der Selbstverstümmelung zu handeln. Das wird in manchen Gender- und Cuture-Studies-Ansätzen ja auch gerne als Akt der Selbstermächtigung beschrieben, meines Erachtens ist das aber extrem fahrlässig.

    Vielleicht wird andersrum ein Schuh draus: Mit ihrer öffentlichen Selbstrasur macht Frau Spears ihr Gefühl, sich als Opfer zu empfinden, für alle sichtbar. Mich würde es nicht wundern, wenn wir demnächst von einer Einweisung in ein Rehab-Zentrum hören. Diesmal aber nicht ganz freiwillig. Und das Sorgerecht für ihre Kinder kann sie wohl vergessen. Am schlauesten wäre es wohl, Mutter Spears würde das Sorgerecht beantragen. Obwohl: Das Top-Urteilsvermögen als Erziehungsberechtigte hat sie nun auch nicht bewiesen.

  21. 21 rosa 20. Februar 2007 um 19:57 Uhr

    also jetzt wirds abgefahren. psychogramme aufgrund von pr-agenturen-pressemeldungen und bild-titelseiten. fakt bleibt – ob JLo unterwäsche rausbringt, ob robbie alkoholprobleme hat, ob pam gegen ledermode ist, ob sich campbell nackt für umweltschutz fotografieren lässt, ob britney ihre frisur ändert, all das ist von der hier relevanten warte gleich interessant, nämlich sehr un.
    klar, popkultur, gesellschaft, diskurstheorien, foucault, adorno, alles auch nicht unwichtig, darum geht es zumindest in diesem posting nicht. und sich ernsthaft über darüber zu unterhalten, in wie weit britney eine gute mutter ist.. meinetwegen. macht mal.

  22. 22 k 21. Februar 2007 um 2:21 Uhr

    @rosa,
    hä? warum jetzt plötzlich die tour mit der ‚guten mutter?‘

    @rest, vorallem classless:
    ich weiß zwar nicht was ihr schon wieder geschmissen habt, aber mit subversion, rebellion, aufbegehren gegen schönheitsideale, bla, sülz, hat der ganze mist wohl wenig zu tun. das ist alles ungefähr so zusammenhängend wie ableitungen des antisemitismus aus dem wert und proletenbewusstseins-wissenschaft, sprich, Marxismus-Leninismus.

  23. 23 vera 21. Februar 2007 um 7:35 Uhr

    der beitrag erinnert mich ein wenig an bildblog. m faehrt auf die selben themen ab wie die boulevardpresse, um jedoch einem bildungbuergerlichen anspruch zu genuegen wird das in medienkritik verpasst. naja, ich warte geduldig auf interessante themen hier an der dieser stelle.

  24. 24 Frau Doktor 21. Februar 2007 um 10:43 Uhr

    Aus einer Zeitungsmeldung ein Psychogramm zu zimmern wäre natürlich unseriös. Aber wir reden hier ja sowieso nicht über den Mensch Britney Spears (den keine von uns kennt und den es vielleich garnicht gibt, sondern über das mediale Konstrukt und wie daran von allen beteiligten herumkon- und destruiert wird. Ein Vorgang, zu dem wir gerade selbst unser Scherflein beitragen.

    Und die „Mutterfrage“ macht zumindest in den USamerikanischen Medien einen gewichtigen Teil des Britney-Diskurses (mir fällt nix gescheiteres als Begriff ein)aus. Beim Thema Sorgerecht sind US-Gerichte extrem humorlos. Wenn die ganze Nummer eine PR-Schlacht ist, dann nicht wegen des neuen Albums, sondern wegen der Kohle, die am Sorgerecht hängt. Und die geht an Herrn Federline, wenn im Spears Camp nicht bald eine gewiefte Anwältin das Kommando übernimmt.

  25. 25 classless 21. Februar 2007 um 17:56 Uhr

    „Vor allem“ icke sage mal, daß natürlich jede Kritik an der Kritik immer unter allen Umständen und jederzeit bedeutet, daß ich das gegen plumpe Kritik in Schutz Genommene gedankenlos toll finden muß. Wenn ich sage, daß es mir auf die Nerven fällt, wie Menschen um mich herum über Britney oder auch über Tokio Hotel oder „das amerikanische Fernsehen“ reden, habe ich damit natürlich notwenidg gesagt, daß ich das alles super finde und solche Begriffe wie „das amerikanische Fernsehen“ überhaupt verwenden würde.

    Ein Spektakel Spektakel zu nennen und die Selbstexklusion der Diskutierenden aus dem Spektakelzusammenhang nicht überzeugend zu finden, läßt mich automatisch zum Apologeten des Spektakels werden. Dazu zwingt mich irgendeine Diskurslogik, die ihr mir gern eines Tages mal erklären könnt.

  26. 26 classless 22. Februar 2007 um 13:20 Uhr

    Nun sagt der Skandal, es waren wohl doch einfach Läuse:
    http://www.focus.de/panorama/boulevard/britney-spears_nid_45067.html

    Oder könnte das sogar stimmen, weil es eine recht banale Auflösung darstellt?

  27. 27 Jamy3000 24. Februar 2007 um 23:20 Uhr

    Ich denke für meinen Teil, dass Britney Spears unter dem selben Stress litt wie Michael Jackson: Nämlich dass ein paar übereifrige, selbst bedeutungslose Eltern die Kindheit ihres Sprösslings in klingende Münzen verwandeln – koste es, was es wolle. Leider Gottes hat die Kindheit einen großen Einfluss im Leben eines jeden Einzelnen, und wer das nicht erleben darf, leidet später unter psychischen Störungen, die wohl unterschiedliche Erscheinungen haben. Meistens ist es im Musikbusiness gang und gäbe, Stress mit allerlei Substanzen zu bekämpfen, und da ist Alkohol noch die Harmloseste. Das gerade Frau Spears dabei gefilmt und abgeschossen wird, wie sie betrunken durch Leipzig irrt, hat wohl immer noch mit dem uralten Klischee zu tun, dass bei Kerlen das vorausgesetzt wird, dass sie vollgetrunken sind und sich nehmen, was sie wollen, bei Frauen aber noch nicht in Gänze gesellschaftsfähig ist. Mir dauert sie einfach, und ich wünsche ihr, dass sie von dem ganzen Pack, das auf ihre Kosten lebt, Abstand gewinnt und zu sich selbst findet.

  28. 28 frl. zucker 01. März 2007 um 22:11 Uhr

    The Gossip singer Beth Ditto loves Britney Spears‘ shaven head because
    it „makes her look like a butch dyke“.

    The ‚Standing In The Way Of Control‘ star is so taken with Spears‘
    bald hairstyle that she wants to propose to the troubled pop princess.

    She said: „Britney’s new haircut makes her look like a butch dyke. I
    like it. I think I‘ll her marry her, but I‘ll have to do it in the UK.
    I‘m sure K-Fed will send me lots of hate mail but I‘ll use my charms
    to calm him down.“
    ______________________

    bwaahaha

  29. 29 herr mahnmann 18. April 2007 um 11:28 Uhr

    liebe dodo,

    ich finde es sehr sexistisch und fühle mich persönlich degradiert, wenn du den penis eines mannes als sein „bestes stück“ titulierst.
    dass dieser ausdruck ein weit verbreitetes synonym ist, sollte und darf in einem blog, das wachrütteln, sog. etablierte normen brechen und den sexismus bekämpfen soll/will keine entschuldigung sein!
    dass dir dieser faux pas in einem beitrag für besagtes blog unterläuft, unterstreicht deine widerwärtige doppelmoral.

    ich werde deine eindimensionalen beiträge künftig nicht mehr lesen.

    beste grüße,
    herr mahnmann

  30. 30 sabrina 31. Mai 2007 um 12:39 Uhr

    Ihre haare sehen aus Wie Meine Haare

  31. 31 gfh 31. Mai 2007 um 12:40 Uhr

    [quote comment=“6914″]liebe dodo,

    ich finde es sehr sexistisch und fühle mich persönlich degradiert, wenn du den penis eines mannes als sein „bestes stück“ titulierst.
    dass dieser ausdruck ein weit verbreitetes synonym ist, sollte und darf in einem blog, das wachrütteln, sog. etablierte normen brechen und den sexismus bekämpfen soll/will keine entschuldigung sein!
    dass dir dieser faux pas in einem beitrag für besagtes blog unterläuft, unterstreicht deine widerwärtige doppelmoral.

    ich werde deine eindimensionalen beiträge künftig nicht mehr lesen.

    beste grüße,
    herr mahnmann[/quote]
    Ich will mit dir sex machen.

  1. 1 n¦tropie • Shaved Pingback am 20. Februar 2007 um 12:58 Uhr
  2. 2 simoncolumbus.de » Nicht Britney Spears Pingback am 09. März 2007 um 21:34 Uhr
  3. 3 Suchmeldung: HaareGegenMacht « mädchenblog Pingback am 03. August 2009 um 11:33 Uhr
  4. 4 Heute gesehen (03.08.) II: Was die Welt sonst noch bewegt (in dem einen Fall) oder bewegen sollte (in dem anderen Fall) « Theorie als Praxis Pingback am 03. August 2009 um 14:49 Uhr

Antwort hinterlassen

:) :( :d :"> :(( \:d/ :x 8-| /:) :o :-? :-" :-w ;) [-( :)>- more »

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


+ vier = fünf