Linux für Mädchen?

Creating a special Linux distribution as though it were a delightful surprise that we can use Linux at all is not going to help our image. Special Linuxes are for people with USB keys and religious sensibilities. We women are doing just fine, thanks.


Tina Gasperson, Linux.com

Just possibly, a women’s distro could teach the rest of the community a thing or two about organization. (…)
Alternatively, a women’s distro might do none of these things. But it would be worth the experiment, if enough people cared enough to try it. And I, for one, would wish it every success.

Bruce Byfield, Linux.com

Neulich hab ich darüber bei linux.com gelesen, und ich weiß immer noch nicht so recht, was ich darüber denken soll. Auf der einen Seite gibts schon so unglaublich viele Distributionen von Linux, dass eine mehr oder weniger fast egal ist. Auf der anderen Seite fehlen mir die Einblicke darin, wie es grundsätzlich für als Frauen identifiziert werdende (oder sich selbst identifizierende) Menschen ist, die sich rund um Freie Software und Linux betätigen. Ich für meinen Teil nehme immer dankbar jede Hilfe und Lernmöglichkeit an, habe aber auch oft vor einer größeren Menge von sich als Männer identifizierenden Nerds das Problem, dass meine Fragen dumm, klein und unvollständig aussehen könnten. ich kann grundsätzlich von vielen Menschen Rat annehmen, aber für mich hat auch das queere Nerd-Umfeld in meiner Umgebung, dass es hier glücklicherweise gibt, eine sehr prägende und ermutigende Wirkung gehabt. Ohne prometoys würde ich vermutlich immer noch Windows benutzen (und alles wäre anders).

Also vielleicht wäre es tatsächlich gut, so einen Tätigkeits-Zusammenhang zu haben. Andererseits gibts ja schon die Linux Chix und diverse andere. Vielleicht fällt Euch dazu was schlaueres ein? Gerne kommentieren…


2 Antworten auf “Linux für Mädchen?”


  1. 1 snork 06. Oktober 2007 um 15:58 Uhr

    „And who knows what else might come from the distro? I‘m not a great believer in the idea that women are less aggressive than or interact differently from men. Yet even I have to admit that most of the regulars on free software mailing lists for women are politer and more supportive than the average poster on general lists. Perhaps a women’s distro might develop forms of governance that are as democratic as Debian’s, but less outspoken or rude. Possibly, too, their supportiveness would lead to more emphasis on documentation and the user experience. Just possibly, a women’s distro could teach the rest of the community a thing or two about organization.“
    (Byfield)

    Trotz seiner einleitenden Worte werden dann Leuten
    aufgrund ihres Geschlechts Eigenschaften zugeschrieben.
    Da hab ich keinen Bock drauf.

    Warum nicht einfach non-rude Communities für was auch immer?

    Vielleicht interessiert sich jemand für: http://ubuntu-women.org/faq.html

  1. 1 University Update - Linux - Linux für Mädchen? Pingback am 06. Oktober 2007 um 0:47 Uhr

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