Träume für die Frauen


Wahrscheinlich kennen einige von euch den Blog Post Secret (wenn nicht, unbedingt angucken!): Menschen machen eine Postkarte, auf der sie ein Geheimnis preisgeben und schicken es dorthin und eine Auswahl der Geheimnisse wird dann jeden Sonntag auf dem Blog gepostet.
Die Idee ist einfach, aber grandios.
Jetzt hat der Blog „Antigone Magazine“ die Idee etwas abgewandelt – ihnen sendet man keine selbstdekorierte Postkarte mit einem Geheimnis, sondern die Dinge, die man sich für Frauen erträumt.
Online sind bereits die Postkarten der ersten offiziellen Woche des Projekts. Ich bin jetzt schon Fan.
Während die Karten auf Post Secret oft etwas deprimierendes oder gar schockierendes an sich haben (die Menschen haben anscheinend mehr traurige als fröhliche Geheimnisse) sind die an Antigone geschickten kleinen Kunstwerke voller Optimismus und trotzdem nicht kitschig oder zu niedlich sondern sie greifen real existierende Probleme auf und werden in etwas positives umformuliert: den Traum, daß eines Tages sich mal alles zum Besseren wendet. Und ist somit eine schöne Erinnerung daran, wofür man als FeministIn käpft und daß es sich lohnt.
Also: Postkarte designen und nach Kanada schicken, auf daß dieses Projekt Erfolg habe. Dann kann ich eines Tages (wenn ich groß und wohlhabend bin ;) ) einen „Antidepressionsraum“ einrichten, der mit Farbausdrucken von diesem Blog tapeziert ist.


3 Antworten auf “Träume für die Frauen”


  1. 1 st_eve 17. Januar 2008 um 12:27 Uhr

    hm, an sich find ich die idee ja nett, aber mir graut’s immer, wenn es nur um „die frauen“ geht. ich fühle mich ausgeschlossen. warum nicht „someday all people…?“ oder „someday all people who suffer from gender discrimination“ oder „any discrimination“ oder, oder, oder.
    ich fände es schön in feministischen anliegen den blick für die vielfältigkeit von geschlechtern zu schärfen, ich denke gerade sie haben die fähigkeit und den raum dazu.

  2. 2 bubu 17. Januar 2008 um 20:25 Uhr

    someday all women will just be part of the society, without thinking about, what they are!

  1. 1 WEBLOG - Genderbibliothek » lesen kann so cool sein Pingback am 17. Januar 2008 um 23:25 Uhr

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