Mittendrin? Oder Unterirdisch & blind?

Da hat das linke Klatsch- & Tratschblatt Jungle World es einmal nach Wochen, ja Monaten der annähernd völligen Ignoranz des Einzugs popfeministischer Inhalte in deutschsprachige linke Theoriebildung und Praxis geschafft, ein sogenanntes Feminismus-Feature („Mittendrin und unten rum“) zu bringen, umfasst dieses gerade mal schwache 3 Seiten, ist kraft- und zahnlos, das heißt entbehrt jeglicher inhaltlicher Tiefen sowie der Andeutung möglicher Perspektiven queer-feministischer Analyse und Intervention im popkulturellen Milieu und wird vermutlich für die nächsten 5 Jahre als Aushängeschild herhalten müssen, man(n) zolle ebenjener Kritik ja eben sehr wohl gebührende Aufmerksamkeit und angemessenen Respekt. Bei aller Mühe um (bürgerliche) Seriosität, also nicht einmal annähernd gendersensibel schreiben zu können, den regelmäßigen Geschmacklosigkeiten des S.1-Comics und ebenjener Ignoranz popfeministischer Inhalte (ja, hier und da findet sich mal eine Kleinigkeit, will ich nicht abstreiten), setzt diese schwache Leistung der zunehmenden Belanglosigkeit des Käseblattes die Krone auf. Ein Seitenblick auf die österreichische Fast-Monats-Zeitung malmoe könnte da Abhilfe verschaffen, schaffen die Schreiber_innen es doch auf unterhaltsamem und hohem Niveau verschiedenste akademische und bewegunsgrelevante Gesellschaftskritiken des Poststrukturalismus auf den Boden zu holen und kommunizier-, diskutier- und erfahrbar zu machen. Last but not least sei auch nochmal auf die freundliche Erwähnung der Wiener an.schläge einzugehen, welche dann doch etwas mehr ist als das Werk eines nomadierenden Rudels „queerer Anarchas“, was mir zumindest das Bild eines im Schnippellayout zusammengepfuschten D.I.Y.-Zines heraufbeschwört, der Präsenz der Monatszeitschrift jedoch nun einmal nicht annähernd gerecht wird. Im Gegensatz zur JW schafft diese es nämlich die offenbar erwünschte „Seriosität“ in Druck und Ausdruck einzuhalten ohne gleich in bürgerlich-patriarchale Sprechweisen und völlige Humorlosigkeit zu verfallen. Um die Ergänzungen zum Feature zu vervollständigen: Persson Baumgartiners queeropedia gibt es auch online, er_sie sowie Bini Adamczak (schreibt auch beim JW-Feature mit), Zanny Begg, Oliver Ressler, Dmitry Vilensky, Chto delat, Marcelo Expósito, Nuria Vila, Anna Sigmond Gudmundsdottir, und viele weitere stellen ihre Inhalte derzeit in Wien in der Ausstellung HAVE THE CAKE AND EAT IT, TOO aus. Das Ganze widmet sich dem Thema „Institutionskritik als instituierende Praxis“, als diskursives Rahmenprogramm finden die Konferenzen „Borders, Nations, Translations: The Political Limits of Cultural Trans-Nationalism“ und „The Art of Critique “ statt. Sorry liebe JW, aber allein eine kurze Recherche zu einem bei euch gerademal flach angerissenes Beispiel zeigt wie tief- und weitgreifend queerfeministische Netzwerke längst funktionieren. Popfeminismus ist keine Neuigkeit und kein bloßer Lifestyle, sondern fixer und institutionalisierter Bestandteil eines großen Lebensbereiches linker Praxis und Lebensführung, den ihr vehement ausklammert. Solche schwammigen und ermüdenden Unverschämtheiten wie in dieser Woche sind aber einfach nur noch eines: Unterirdisch.


26 Antworten auf “Mittendrin? Oder Unterirdisch & blind?”


  1. 1 Leser 25. März 2008 um 13:14 Uhr

    Hab ich da was nicht verstanden? Irritiert man sich darüber, daß noch nicht das letzte Schmierblatt diesen oder jenen Feminismus regelmäßig ablobt, oder daß es dabei irgendwelchen willkürlichen Ansprüchen nicht gerecht wird? Oder Beides?

  2. 2 asdlasd 25. März 2008 um 16:22 Uhr

    Mal durchgehen was hier an „Inhalten“
    so steht…

    „zu wenig“, humorlos, zahnlos,
    keine inhaltlichen Tiefen…

    Hältst du das jetzt eigentlich für
    irgendeine Kritik?

    Achso, ist ja gar nicht nötig, man
    hat die JW ja schon längst überführt…
    Sie machen nicht überall Klammern um dies
    und das und _INNEN_TRANS steht auch nicht
    da…
    Sich einfach nicht ums Geschlecht scheren,
    unerhörte Genderunsensibilität aber auch.

  3. 3 cyborg* 25. März 2008 um 19:38 Uhr

    überall nur die männliche form zu verwendet bedeutet „sich einfach nicht ums geschlecht scheren“, genau, super analyse. wow danach ist selbst die bildzeitung queerer als das mädchenblog

  4. 4 bikepunk 089 26. März 2008 um 10:04 Uhr

    @ asdlasd
    In einem Punkt hat dich Cyborg* schon widerlegt. Ansonsten fasst st_eve ganz gut zusammen, warum der aktuelle Popfeminismusschwerpunkt eher ein Feigenblatt ist. Wenn’s darum geht, die Blattlinie insgesamt zu bewerten, ist das schon interessant.
    Gegefrage: legst du die gleichen inhaltlichen Massstäbe an die Jungle selber an? Dort erschien in den letzten Jahren einfach sauviel polemischer Dreck unterster Kajüte, mensch fragt sich, woher die Jungle noch ihre emsigen Verteidiger_innen hat.

  5. 5 Jakob 26. März 2008 um 10:24 Uhr

    Stimmt schon, der Jungle-Schwerpunkt ist recht dünn – ein Artikel mit Aufgewärmtem und als Werksfrisch Aufgetischtem zum Thema „Third Wave Feminism“, eine halbwegs (un-)anständige Buchrezension, ein Mini-Lexikon (das ich nicht gelesen habe, weil mir die Form einfach zu sehr auf die Nerven geht) und ein inhaltlich erwartungsgemäß uninteressantes, identifikationsheischendes Musik-Interview.
    Andererseits, wenn ich mir die durchschnittliche inhaltliche Tiefe des maedchenblogs so ansehe, schneidet der im Vergleich nur marginal besser ab. Wäre der Inhalt der Jungle-Artikel inhaltlich irgendwie besser, wenn sie was vom Missy-Magazin mitgekriegt hätten und das auch noch offiziell „begrüßen“? Oder wenn sie die richtigen Unterstriche gesetzt hätten? Ich fürchte mal nicht. Bleibt also die Frage: was ist die Kritik? Dass die Jungle an der Oberfläche bleibt (womit sie nicht allein ist), oder dass sie nicht 100%ig auf dem Laufenden ist? letzteres wäre mir reichlich egal. Etwas genauer würde ich mir da so eine Abwatsche schon wünschen. So was wie „bürgerlich-patriarchale Sprechweise“ sollte sich dich schließlich auch mit einem Beispiel untermauern lassen.

  6. 6 revolution 26. März 2008 um 11:36 Uhr

    @bikepunk worauf zielt denn die kritik? dass die jungle world keine fachzeitschrift für gender ist?

    bspw. der vorwurf „umfasst dieses gerade mal schwache 3 Seiten“….jeder schwerpunkt in der jungle world umfasst genau 3 seiten, das ist deren zeitungsaufteilung. hier wird suggeriert, ihnen wäre das thema nicht mehr wert, dabei stimmt das so natürlich nicht. genauso der vorwurf, das blatt würde sich nur alibi-mäßig damit beschäftigen…. das mag ja stimmen, das ist aber immer noch mehr als die meisten anderen zeitungen, die nicht mal das für nötig halten…. also was soll uns die kritik sagen? dass die jungle world in zukunft lieber die finger von dem thema lassen soll? ich versteh die stoßrichtung nicht.

  7. 7 bikepunk 089 26. März 2008 um 12:59 Uhr

    @revolution
    Ich habe den Artikel als Bewertung der Blattlinie der Jungle gelesen, nicht als Appell die abzubestellen, und auch nicht als Ermahnung an die JW Redaktion. Und der Bewertung kann ich was abgewinnen. Dass sie als Diss an die Redaktion geschrieben ist, mei, mich kümmerts nicht.

    Mit welchen anderen Zeitschriften vergleichst du die Jungle, wenn du schreibst „das ist aber immer noch mehr als die meisten anderen zeitungen“?

  8. 8 asdlasd 26. März 2008 um 13:20 Uhr

    „In einem Punkt hat dich Cyborg* schon widerlegt“

    Ich seh nicht wo. Der naheliegende Schluss ist, dass
    diese „Gendersensibilität“ Mumpitz ist. Wer überall
    „_r“ „(n)“ „_innen“ oder sonstwas hinschreibt,
    der sorgt dafür dass es überall ums Geschlecht/Gender
    geht, wo es sprachlich unbestimmt ist.

    Ich bin kein Verteidiger der JW. Natürlich leg
    ich die gleichen Massstäbe an.

    Wo ansonsten die Kritiik ist, und wo hier irgendwo
    erklärt sein soll warum irgendwas ein Feigenblatt ist
    seh ich nicht. Hier ist doch nichtmal ein einziges
    Zitat.

  9. 9 besserscheitern 26. März 2008 um 13:40 Uhr

    Wie wird denn eigentlich in einer längerfristigen Perspektive nicht-bürgerlich patriarchal geschrieben? Wird nach einer erfolgreichen Durchsetzung der Queertheory immer mehr an Identitätsmöglichkeiten hintenangehängt?

    (Dass die korrekt gegenderte Anrede die Menschen, die nach Geschlecht oder Begehren diskriminieren überhaupt nicht interessiert, wurde hier sicher schon zur Genüge diskutiert.)

  10. 10 cyborg* 26. März 2008 um 14:42 Uhr

    @asdlasd
    „Wer überall
    “_r” “(n)” “_innen” oder sonstwas hinschreibt,
    der sorgt dafür dass es überall ums Geschlecht/Gender
    geht, wo es sprachlich unbestimmt ist.“
    nee _innen z.b. wird verwendet, um die männliche form zu erweitern (damit frauen etc. mitgedacht werden), nicht bei sprachlich unbestimmten formen

    @besserscheitern

    „Dass die korrekt gegenderte Anrede die Menschen, die nach Geschlecht oder Begehren diskriminieren überhaupt nicht interessiert, wurde hier sicher schon zur Genüge diskutiert.“
    schön dass du so genau weisst was in den köpfen dieser menschen so vorgeht und anscheinend für das kollektiv der nach begehren oder geschlecht diskriminierten zum sprecher auserkoren wurdest.

  11. 11 asdlasd 26. März 2008 um 14:51 Uhr

    „Gemäß der gängigen Sprachauffassung ist der Satz „Mädchen sind die besseren Schüler“ sinnvoll, da Schüler sowohl Mädchen als auch Jungen umfasst (Genus ist nicht gleich Sexus). “

    wikipedia binnen-i

    „männliche Form“ ist hier nicht am Werke.

    Bei „man(n)“/“mensch“ ist es noch offensichtlicher.

  12. 12 besserscheitern 26. März 2008 um 16:18 Uhr

    @cyborg*

    ich wollte genau auf das hinaus was asdlasd nochmal geschrieben hat. sprachkritik ist das eine, praxis im alltag das andere. die, die diskriminieren, lassen sich nicht davon beeindrucken, dass sie in ihrem handeln in täterinnen und täter unterschieden und damit gleichberechtigt im anprangern ihrer diskriminierungspraxis repräsentiert sind.

    aber ich vermute einfach mal dass diese debatte hier im blog schon mehrfach geführt wurde.

  13. 13 blackone 26. März 2008 um 16:59 Uhr

    „die, die diskriminieren, lassen sich nicht davon beeindrucken“

    und das ist ein argument wofür?
    einfach gar nichts tun, weil kritik sowieso nie bei denen ankommt, die sie am meisten betrifft?

  14. 14 cyborg* 26. März 2008 um 18:44 Uhr

    @besserscheitern
    oh sorry das war sowieso ein missverständnis. ich dachte, du schreibst,dass denen, die diskriminiert werden, die schreibweise egal sei…

    aber trotzdem ist ja fraglich, wo diskriminierung anfängt (z.b. durch unsichtbarmachung und damit verbundene normsetzungen)- und durch geschlechtersensible sprache kann vielleicht ein bewusstsein dafür geschaffen werden.

  15. 15 besserscheitern 26. März 2008 um 18:47 Uhr

    „einfach gar nichts tun, weil kritik sowieso nie bei denen ankommt, die sie am meisten betrifft?“

    Das ist ein Einwand dagegen sich allzu sehr auf Sprachkritik einzuschießen, denn sicherlich bilden sich in der Sprache auch die gesellschaftlichen Verhältnisse ab. Letztere werden aber nicht dadurch geändert, dass man anders über sie spricht.

    Der Aufhänger war ja dass an der Jungle World eine bürgerlich-patriarchale Sprechweise kritisert wurde. Wenn wir das jetzt mal einfach so hinnehmen, dann beschäftigt sich die Jungle World immerhin mit dem Thema Feminismus, während in der breiten Masse der Gesellschaft kaum eine Auseinandersetzung stattfindet. Ich hoffe mein Punkt ist rübergekommen.

  16. 16 streifenstyle 27. März 2008 um 3:06 Uhr

    a propos linke Maennermagazine und Feminismus-
    in konkret 4-2008 findet sich ein Gespraech mit den Redakteurinnen der feministischen Zeitschrift Anschlaege .

  17. 17 revolution 27. März 2008 um 12:04 Uhr

    @bikepunk ich würde sie mit anderen linken tages- und wochenzeitungen vergleichen. und zumindest wäre mir nicht bekannt dass junge welt, neues deutschland, graswurzelrevolution und wie sie alle heißen, sich mehr um das thema kümmern würden.

    und zum thema bewertung… ja an was für einem maßstab bewerte ich denn? natürlich ist das thema unterbelichtet, wenn ich die zeitung mit den anschlägen vergleiche, die sich seit 25 jahren auf dieses thema spezialisiert haben (und dementsprechend andere themen nicht beachten)… aber das kann doch nicht der anspruch an ne linke wochenzeitung sein.

    mich würde daher von @st_eve interessieren, was denn die erwartung an die jungle world wäre und woher die kommt. das kann ich nämlich nach wie vor nicht nachvollziehen (mal ganz abgesehen davon, dass ich außer diesem lexikon das ganz interessant fand, weil ich vielleicht die diskussionen nicht schon seit jahren führe und von daher ne ‚oberflächliche‘ berichterstattung genau den einführenden zweck erfüllt

  18. 18 Jasper 02. April 2008 um 11:47 Uhr

    Ich schließe mich Jakob an, was die Nachfrage hinsichtlich der Richtung der Kritik angeht.
    Mich hat an dem Artikel zunächst mal auch nur gewundert, das plötzlich eine neue Welle des Feminismus ausgemacht wird, die bei genauerer Lektüre wirklich keine ist. Dass sich dieser „neue“ Feminismus auf Poststrukturalismus und Butler bezieht – wer hätt´s gedacht? Warum das nun gerade jetzt?
    Möglicherweise hat es damit zu tun, dass tatsächlich gerade eine neue Sex-Debatte durch das gefühlt alternative Feuillton schwappt, so im Fahrwasser der testcard-Sex-Ausgabe, der seit dem Berliner Post-Porn-Kongress anhaltenden Links/Feminismus/Porno-Debatte und der „King Kong Theory“ von Virginie Despientes, die Tim Stüttgen in der aktuellen Intro auch noch mal abfeiert…und ein bisschen hängen da irgendwie auch die Roche´schen „Feuchtgebiete“ mit drin. Irgendwie scheint es dabei darum zu gehen, dass Sex ja nicht sexistisch sein muss und ob da nicht doch die Befreiung lauert und so, aber nichts genaues weiß man noch nicht. Mit PostStru oder Butler hat das aber jetze so gar nix zu tun.
    Aber selbst wenn das irgendwie auch bei der JW Thema ist, warum dann diese komische Zusammenfassung von akademischem PostStru-Feminsmus und Queer-Begriff ca. 15 Jahre zu spät? Hm.

  19. 19 st_eve 03. April 2008 um 23:14 Uhr

    ich wünsche mir feministische kritiken, standpunkte und diskussionen als integralen bestandteil einer sich selbst im linken milieu verortenden wochenzeitung, nicht als aufgesetztes sahnehäubchen, dass sich beim ersten kosten als saure milch entpuppt. ich mein ja nicht, die jw zu einer neuen an.schlaege oder malmoe zu machen – von beiden könnte sie sich jedoch einiges abschauen. oder auch mal in der hand gehalten, eher thematisch, weniger aktuell: unique, zeitschrift der österreichischen hochschüler_innenschaft an der universität wien. was ich mit dem letzten bsp meine ist: bestimmte themen sind standard und nicht versteckt-im-eck oder hingerotzt wie oben angeprangertes sog. feature.

  20. 20 revolution 07. April 2008 um 9:26 Uhr

    du beschwerst dich also über die inhaltliche gewichtung. ok. nur mal so als ergänzung, auch wenn das deinen inhaltlichen ansprüchen sicher auch nicht genügt, die jungle world hat pop-feminismus zum neuen disko-thema erkoren: jungle world disko

  21. 21 st_eve 07. April 2008 um 11:32 Uhr

    hab ich schon mitbekommen, find ich auch gut. ich verdamme die jw ja auch nicht um jeden preis. ich bemängele nur mangelnde sensibilität in feministischen, antisexistischen und dekonstruktivistischen belangen, die eben oft „so obendrauf“ gesetzt werden, lange ignoriert und dann schwach aufbereitet. genauso wie der abtreibungsteil in der letzten ausgabe. das war gut, aber mir nicht genug. warum nicht mal was zur problematik abtreibung generell?

  22. 22 Ex-Jungle 07. April 2008 um 13:46 Uhr

    Sorry, aber an der Jungle kann man nichts verbessern, da hilft nur noch abschaffen! Wärs wirklich so eine tolle Sache, wenn feministische Standpunkte gleichberechtigt neben Bundeswehr-Bejubelung, rassistischer Hetze und sonstiger Affirmation der deutschen Zustände in der JW stehen würde?

  23. 23 miss taken identity 07. April 2008 um 14:32 Uhr

    Sorry, aber jetzt mal von der Gesamtheit des Krames ausgegangen der sich so „feministisch“ nennt, findest du doch auch genau das als Inhalt: Bundeswehrbejubelung (weil Frauen jetzt auch dürfen, mit Waffen), rassistische Hetze (weil die Orientalen mit ihren Frauen so schlimm umgehen) und Affirmation der deutschen Zustände (weil ja schon viel erreicht ist seit dem Frauen Wählen dürfen, eine is sogar schon Bundeskanzlerin). Natürlich gibt’s auch vernünftige Feministinnen. Aber mit „Feminismus“ *an sich* ist erstmal gar nicht gesagt, dass da was vernünftiges bei rumkommt. Vieles von dem was du da schreibst findet sich übrigens auch auf diesem Blog, z.B. wenn Dodo sich von Angela Merkel Mut machen lässt. Von daher ist der Widerspruch zwischen „feministische Standpunkte“ und dem Programm der Jungle den du da aufmachst ja gar keiner.

  24. 24 Ex-Jungle 07. April 2008 um 17:40 Uhr

    Falls man das so nennen möchte, dann findet sich so ein Feminismus (á la Emma) tatsächlich jetzt schon in der JW und paßt dort auch prima rein. Wenn man unter Feminismus tatsächlich nur bürgerlichen Differenzfeminismus versteht, ist es auch verständlich, dass man Feministinnen generell für bescheuert hält. Aber es gibt ja auch andere Ansätze.

  1. 1 Eine Dose Mitleid Anerkennung « Stumpf ist Trumpf Pingback am 24. März 2008 um 21:11 Uhr
  2. 2 dschungel « blackone Pingback am 25. März 2008 um 15:47 Uhr

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