Orgasmus. Oder eben nicht.

Vielleicht erinnert sich noch jemand an Shere Hite und ihre Studie zur weiblichen Sexualität. Jetzt ist das Buch in den Siebzigern entstanden, aber meiner Meinung nach alles andere als veraltet.
Ich möchte hier auch gar nicht im Einzelnen auf die Wichtigkeit des Buches/der Studie und ihre weitreichende Bedeutung eingehen – wer sich das ganze mal näher ansehen will, findet bestimmt ein Exemplar in der Bibliothek oder so. Interessant ist es auf jeden Fall!
Was mich aber wieder darauf gestoßen hat (jaaa, hahaha Wortspiel…) ist eine immer noch aktuelle Debatte bezüglich des weiblichen Orgasmus, in persönlicher sowie feministisch-theoretischer Hinsicht; Fragen, die immer wieder auftauchen: Recht auf einen Orgasmus? Oder ist der beim Sex gar nicht so wichtig? In erster Linie ist das eine persönliche Sache, aber auch die weitere Dimension wird diskutiert: Wenn es heißt, man soll das „Recht auf einen Orgasmus“ wahrnehmen – setzt man sich dann nicht unnötig unter Druck? Impliziert das nicht eine gewisse „Anormalität“, wenn man keinen hat? Oder bedeutet die Akzeptanz eines abwesenden Orgasmus nicht, sich vor Kommunikation mit dem Partner zu drücken? Hat man nicht genug ausprobiert? Etc.
Es gibt ziemlich viele Facetten in dieser Fragestellung und auch, wenn es keine Universalantwort geben kann, ist das Drübernachdenken meiner Meinung nach doch trotz allem interessant.
Daher will ich ganz einfach einen Teil aus Shere Hite’s Studie zitieren – sozusagen als Anstoß zur Diskussion, zum Nachdenken usw.

Sex als ein Wettrennen zum Orgasmus anzusehen, ist eine phantasielose und engstirnige Auffassung. Doch die meisten Frauen sprechen nicht aus der Position der Stärke. Wir haben nicht immer einen Orgasmus beim Sex (oder sind nicht immer dazu in der Lage) und sagen dann, das wäre nicht so wichtig. Um unsere Sexualität überhaupt kennenzulernen, müssen wir zuallererst unseren Orgasmus (…) entdecken und uns frei genug fühlen, den Orgasmus zu einem natürlichen und angenehmen Bestandteil unserer sexuellen Beziehung zu machen.
Das Recht auf Orgasmus ist für die Frauen zu einer politischen Frage geworden. Natürlich ist es nicht schlimm, wenn man keinen Orgasmus hat, noch ist Mitgefühl und Teilnahme an der Freude des anderen etwas Schlechtes, aber es stimmt etwas nicht, wenn daraus eine Art „System“ wird, in dem der Mann immer seinen Orgasmus hat und die Frau nie.
Wenn wir es den Männern leicht und angenehm machen, zum Orgasmus zu gelangen, ohne selbst einen zu haben – verrichten wir damit nicht einen „Service“ für Männer? Wenn wir wissen, wie wir zu einem Orgasmus gelangen können, aber nicht imstande sind, dies zu einem Bestandteil unserer sexuellen Beziehungen zu machen, dann sind wir nicht in der Lage, zu bestimmen, ob wir einen Orgasmus haben wollen oder nicht. Wir sind machtlos.
Ist das nicht genau die althergebrachte Rolle der Frau – immer hilfreich zur Stelle sein, zu behüten, zu betreuen, immer für andere da zu sein? (…)
Wir sind die Sensiblen und Verständnisvollen, während die Männer die physischen und mechanischen Experten sind, die „Macher“. (…)
Es ist an der Zeit, daß wir die Herrschaft über unseren Körper zurückgewinnen und ihn zu unserer eigenen Freude zu nutzen beginnen.

(zitiert aus: Shere Hite, Hite Report. Das sexuelle Erleben der Frau – Eine ungekürzte, umfassende Studie über weibliche Sexualität, Goldmann Sachbuch, München 1977)
Gedanken/Meinungen dazu?


22 Antworten auf “Orgasmus. Oder eben nicht.”


  1. 1 planeten 18. April 2008 um 12:20 Uhr

    Wer sagt denn jetzt, dass Männer auch immer beim Sex zum Orgasmus kommen müssen?

    Ich hab da letztens was gelesen…Lesbischer Sex mit einem Mann

    Gönnen wir uns allen mal eine Pause von diesem einseitigen „Mann penetriert Frau und beide kommen zur gleichen Zeit zum Höhepunkt“-Klischee. Manche Männer wären vielleicht dankbar, diesem Leistungsdruck nicht susgesetzt zu sein. *Oh Gott, ich kann nicht kommen, bin ich jetzt ein Versager?*

  2. 2 st_eve 18. April 2008 um 16:30 Uhr

    jo und noch als ergänzung zu meiner_meinem vorredner_in: ejakulation ist ja auch net immer gleich orgasmus… und unglaublich vielen männern fällt das sehr schwer zu thematisieren.

    aber um nochmal genau auf den artikel zurück zu kommen: schön, dodo, dass du’s gepostet hast, nachdenken darüber wie und warum man sex haben will ist immer gut. und ein orgasmus ist schließlich auch nicht immer ein orgasmus. sprich: es mir mal schnell selbst besorgen ist was anderes als nach stundenlangen aufregenden spielchen zu kommen. :x
    trotzdem nervt mich hite’s „wir“, auch wenns zeitgenössisch wohl angemessen ist, ist das eine verallgemeinerung „weiblicher sexualität“, die meines erachtens nicht zulässig ist, wenn man eigentlich ein thema ausdifferenzieren möchte. irgendwie pisst sie sich damit selbst ans bein – zumindest aus heutiger sicht gelesen. damals wars womöglich spitze.

  3. 3 Viktoria 18. April 2008 um 18:19 Uhr

    Also ich denke, das Sex an sich wesentlich komplizierter sein kann, als wie es immer dargestellt wird. Ich kann da ein Liedchen von singen. Ein relativ langes und das, ohne das sich bei mir in meinem Leben schlimme Ereignisse ereignet hätten.
    Ich finde, dass es ein zweischneidiges Messer ist. Einerseits ist es klar, dass eine Frau ein RECHT auf einen Orgasmus hat. Mein Gott, soweit sind wir schließlich schon. Fakt ist zumindest in meiner Beziehung allerdings, dass mein Partner wesentlich einfacher zum Orgasmus kommt, als ich. Aber das ist nicht nur beim gemeinschaftlichen Sex so, auch wenn ich es selbst tue, braucht es doch meistens über eine viertel Stunde, wenn ich nicht vorher doch schon extrem gereizt war. Und ich persönlich neige schon dazu, mich beim Sex unter Druck zu setzen, dass es passieren muss und zwar möglichst schnell. Das hat dann meistens natürlich den gegenteiligen Effekt. Doof das. Aber man ist ja noch jung und kann den Umgang mit der Sexualität noch erforschen.
    Was den Vaginalen Orgasmus angeht, so muss ich sagen, dass ich einen solchen noch nie hatte, ob alleine oder gemeinsam. Mich reizt diese Stimulation irgendwie garnicht. Allerdings habe ich schon das Gefühl, dass sie ziemlich zentral geworden ist. In Filmen, in Büchern, aus Gesprächen mit Freundinnen hat man dann das Gefühl, die einzige zu sein, die es „nicht kann“. Ist ja schon fast bedauernswert.

  4. 4 pia 18. April 2008 um 20:19 Uhr

    @planeten: danke für den link, sehr empfehlenswerter text!

  5. 5 Körpergeruch 19. April 2008 um 4:39 Uhr

    „Fakt ist zumindest in meiner Beziehung allerdings, dass mein Partner wesentlich einfacher zum Orgasmus kommt, als ich.“
    Das geht aber auch umgekehrt.

    Ich denke, dass beide dabei Lust empfinden sollten – sonst ist es ja einseitig. Aber krampfhafte Jagd nach einem Orgasmus kann sehr störend sein, es geht ja nicht um Leistung.. Man kann auch ohne Orgasmus befriedigt sein.
    Wobei so ein Orgasmus schon was schönes ist. ;)

    Gegenseitiges Befriedigen sollte drin sein, aber ein Orgasmus muss nicht erzwungen werden.

  6. 6 bigmouth 19. April 2008 um 11:02 Uhr

    @ Viktoria: ich finde es irgendwie immer komisch, wenn leute „recht“ so flappsig benutzen. du meinst ja eigentlich „einen gesellschaftlich größtenteils anerkannten anspruch“. einklagbar ist das aber nicht (groteske vorstellung)

    @ st_eve: was meinst du genau? dass ejakulation auch höchst langweilig und unspaßig sein kann, also die eigenschaften, die man eienm orgasmus zuspruicht, nicht haben muss? oder orgasmus ohne ejakulation?

  7. 7 st_eve 19. April 2008 um 18:18 Uhr

    @bigmouth. ich sprach genau von ersterem. aber das zweite ist auch nicht uninteressant… =)

  8. 8 Matze 19. April 2008 um 20:16 Uhr

    Bedeutet ein weibliches Recht auf Orgasmnus eine männliche Pflicht, einen weiblichen Orgasmus herbeizuführen? Wenn eine Frau Probleme damit hat, einen Orgasmus zu bekommen, dann ist das auch für den Mann nicht angenehm, er fühlt sich dann schnell als Versager und als Egoist, wenn er einen Orgasmus hat, die Frau aber nicht.

    Ich denke, ein entspannterer Umgang mit dem Orgasmus beim Sex wäre sehr viel besser.

  9. 9 st_eve 19. April 2008 um 22:13 Uhr

    @matze: sowieso, der meinung sind wir sicher alle ;-) nur machen lebensgeschichten und gesellschaftliche strukturen vor sexualität nicht halt. im gegenteil. und die vermutung, eine befreite sexualität führe zu einer freieren gesellschaft hat sich schon in den späten 60ern als phantasma ohne potential erwiesen…

  10. 10 illith 20. April 2008 um 2:53 Uhr

    ein der wie ich finde besten bücher zum thema: klikk

  11. 11 dodo 20. April 2008 um 13:25 Uhr

    @diejenigen, die sich auf die männliche perspektive bezogen: shere hite hat auch eine studie über die männliche sexualität gemacht, die sich höchstwahrscheinlich mit den erwähnten themen beschäftigt. hab ich aber leider nicht gelesen.

  12. 12 st_eve 20. April 2008 um 19:31 Uhr

    hm naja und was ich nicht gesagt habe aber mit all dem sagen wollte:
    auch wnen sexualität niemals frei von herrschaftsmechanismen ist und diese sie mitunter dichotom organisieren, fällt es mir doch schwer von einer „männlichen“ und einer „weiblichen“ sexualität zu sprechen. daher mein ärger über hires „wir frauen“, daher die ergänzung, dass „männer“ ähnliche sorgen haben wie „frauen“, daher der hinweis auf „gesellschaft“.

  13. 13 Phil 22. April 2008 um 14:50 Uhr

    Holla die Waldfee ;)
    Wie sagt die Mutti so schön: „Recht haben und Recht bekommen – sind zwei ganz unterschiedliche Sachen“ – abgesehen geht es bei der Diskussion nicht um Recht – sondern darum ob man auf seinen Partner und dessen Wünsche eingeht – oder nicht.

    Und bei der Partnerwahl kann heutzutage wohl jeder selbst entscheiden ob er sich nen egoistischen Partner aussucht – oder einen der gerne gibt.

  14. 14 laylah 29. April 2008 um 10:39 Uhr

    ich hab den eindruck, als würden sich einige hier einbilden, es gäbe heute sowas wie eine „befreite sexualität“. das ist natürlich unsinn. und sobald frau etwa wechselnde geschlechtspartner hat, gibt es die von phil postulierte „entscheidungsfreiheit“ auch nicht mehr – sowas sieht man einem typen leider einfach nicht an. matze zum beispiel denkt, wenn eine frau keinen orgasmus hat, hat sie „probleme, einen orgasmus zu bekommen“ unf kommt nicht auf die idee, mal ihre klitoris anzufassen.
    illith: hast du das buch?

  15. 15 mensch im mohn 29. April 2008 um 18:09 Uhr

    „matze zum beispiel denkt, wenn eine frau keinen orgasmus hat, hat sie ‚probleme, einen orgasmus zu bekommen‘ unf kommt nicht auf die idee, mal ihre klitoris anzufassen.“

    Was soll denn das jetzt? Okay, keinen Orgasmus zu bekommen bedeutet nicht, Probleme mit dem Kommen zu haben. Ein Grund dafür, keinen Orgasmus zu bekommen könnte die „falsche Technik“ (was für ein ekelhafter Ausdruck) sein. Klitoris anfassen ist aber auch nicht zwingend die „richtige Technik“. So wie du das schreibst klingt es, als wenn mensch nur mal ein bisschen die Klitoris anfassen muss und dann geht das schon. Ich denke, es werden dir einige Leute widersprechen, dass sie nicht einfach an Klitoris gelangt bekommen wollen. Jedenfalls ist das keine allgemeingültige gute Vorgehensweise, sondern kommt auf den Menschen an – das wollte ich sagen.

    Das keinen Orgasmus Bekommen kann außerdem auch an anderen Dingen liegen, z.B. dass die Person gerade keinen bekommen möchte oder kann, auch wenn (oder weil) ihre Klitoris angefasst wird. Das muss ja nicht gleich ein Problem sein.

  16. 16 laylah 30. April 2008 um 1:30 Uhr

    oh mann. vorweg: ich bezog mich auf den user „matze“ weiter oben, falls das nicht klar wurde. weiter: das war *polemik*. kennste. vielen dank für die nachhilfe in ficken (achtung AUCH NICHT ERNST GEMEINT). matze sagt im wesentlichen: ich muss hier gar nichts und der fehler liegt wenn dann bei der frau und findet blöde euphemismen, damit man das nicht mitkriegt.

  17. 17 mensch im mohn 30. April 2008 um 2:10 Uhr

    okay, dass das nicht ganz ernst von dir war, hab ich nicht gerallt…

  18. 18 illith 30. April 2008 um 22:38 Uhr

    @laylah:
    ja, ich hab das buch und meine mich zu entsinnen (ist schon ein paar jahre her), dass ich ziemlich durchgängig meinen beifall bekunden konnte, bis auf heterozentrismus

  19. 19 laRA 19. Mai 2008 um 20:13 Uhr

    Wie schon von vielen erwähnt, glauben die meistens es sei nicht alles, wie wichtig es ist für die Frau, zu kommen.Ich bin da anders.Ich schaffe es nicht und es fehlt einfach etwas, man hat keinen eigenen schönen Abluss,zwar den des Partners, aber zusammen wäre erfüllter. Es ist frustrierend, weil man glaubt, das man irdendwie schlecht ist,wie man auch sagt :Gut im Bett: Man sei so, dass man es nicht bringt. Was ich schlimm finde ist, dass man auch als frigide bezeichnet wird, obwohl man gar nicht gefühlskalt ist, dass ist eine falsche Aussage, die man vereinfacht für dieses speziell, jedoch sehr weit verbreitete Problem bezeichnet.
    Von diesem Buch habe ich auch schon gehört, aber leider nocht nicht gelesen. Bestimmt sehr interessant. Viele geben es einfach nicht zu, dass sie solche Schwierigkeiten haben und bestreiten es, um nicht schlecht dazustehen, jedoch haben diese Personen nichts davon. Offen zu sein wäre hilfreicher, da man gemeinsam für Ideen, Erfahrungen und Lösungen suchen kann, deshalb stehe ich auch lieber dazu. Würde mich freuen mit Personen mich über dieses Thema zu schreiben, um gegenseitig zu helfen.

  20. 20 unGeDuLdig 20. Mai 2008 um 1:58 Uhr

    Mich hat mal ein Buch von Jolan Chang sehr beeindruckt und wenn schon nicht meine Sextechnik, mindestens mein Denken über Ejakulation und Orgasmus schön durcheinandergebracht.

    Das Buch heisst „Das Tao der Liebe. Unterweisungen in altchinesischer Liebeskunst“ und fiel mir aus dem Bücherregal meiner Mutti in die pubertären Hände. Es liesse sich natürlich leicht einwenden, dass das Buch sich in weiten Teilen vor allem an den heteromännlichen Leser wendet, aber die Grundbotschaft könnte nicht moderner sein: Die allergrösste Befriedigung liegt darin, den anderen vollkommen befriedigt zu haben und so an sein „yin“ bzw. ihr „yang“ gekommen zu sein, womit die alten Chinesen Kraft, Gesundheit und Langlebigkeit verbanden. Das Problem der Ungleichzeitigkeit der Orgasmen löst er damit, dass der Mann lernen sollte, mehr als eine Ejakulation pro Monat zu vermeiden und trotzdem mehrmals die Woche einen intensiven, welligen Zeitlupenorgasmus zu erreichen, der sich mit etwas Geschick genau an den Orgasmus der Partnerin anpasst.

    Im Idealfall spenden sich beide in einem halbstündigen Klimax gegenseitig yin und yang und werden 120 Jahre alt. Naja, ist halt ein bisschen esoterisch, aber m.E. interessant, weil der Leistungsgedanke zwar nicht aufgehoben, aber auf eine höhere Ebene gebracht wird. Eine der schönen Ideen ist auf jeden Fall die Entschleunigung, also eben nicht das schnellstmögliche Erreichen eines sexuellen Gipfels, der im Vergleich zu den Extasen mancher Taoschüler nur ein kümmerlicher Hügel ist. Allein der Gedanke höchst verschiedener Grade von Orgasmen, vom vorhersehbaren Häppchen der Selbstbefriedigung bis zu den bereits erwähnten Extasen öffnete zumindest für mich ganz neue Perspektiven. Kritikabel wäre eher der Leistungsdruck bei Chang, immer nur den fucking Everest zu meistern, wo vielen schon ein Erdbeben der Stärke 4 höchst willkommen wäre. Es muss ja nicht gleich zur Erleuchtung kommen…

    Oh, eins noch: Chang behauptet, dass diese Methode ohnehin jahrelange Praxis und Übungen einschliesslich „Fehlschlägen“ und Korrekturen voraussetzt und erst im Alter zur vollen Reife gelangt, also dann, wenn in unserer Kultur den Menschen sexuelle Betätigung tendenziell abgesprochen wird. Dass Liebesverkehr eine zu erlernende Technik ist, finde ich gar nicht so „ekelhaft“. So gut wie jede menschliche Handlungsweise muss ja systematisch erlernt werden, wie essen und sprechen etc. Vielleicht sollte gut gemachter Geschlechtsverkehr, Onanie, usw. zum Unterrichtsfach werden – natürlich ohne Abschlussprüfung, sonst wird es wie bei Monty Python. Vielleicht sollte ich mich auch nicht mehr so spät Nachts an den Rechner setzen und wildfremden Menschen aus meiner unaufgeräumten Pubertät berichten, aber die vorgerrückte Stunde verleitet zu Geständnissen. Ich bitte um Nachsicht.

  21. 21 Marlena 27. Juli 2008 um 22:05 Uhr

    @layla

    Also ich bin mit sicher, dass „matze“ nicht meinte „er müsse hier gar nichts“. Auch nicht im wesentlichen. Genau genommen trifft es überhaut nicht. Du musst lesen!

    „Wenn eine Frau Probleme damit hat, einen Orgasmus zu bekommen,(…)“

    Er geht davon aus, das Problem liege tatsächlich bei der Frau. Könnte ja auch mal sein oder?

    Polemik … polemisch bist du wirklich!

  22. 22 Psychopapst 28. Juli 2008 um 10:41 Uhr

    Wer aus dem „Recht zum Orgasmus“ folgert dass es auch für Leute gilt, die einen Orgasmus nur nach 15stündiger Vaginalpenetration kriegen können (ich überspitze mal), der würde auch auf die Idee kommen, dass der Staat bei einem Tod aus Altersschwäche schuld ist, weil in Artikel 2 (2) GG das Recht auf Leben garantiert wird.

    Also, werter Matze: Aus dem Recht der Frau auf einen Orgasmus folgt die moralische Pflicht derjenigen Person die mit dieser Frau sexuell tätig ist im Rahmen ihrer (der Person) Kräfte tätig zu werden um dies hinzukriegen.

    oder etwas platter: Nach dem eigenen Orgasmus wegpennen ist unhöflich.

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