Weibliche Sexualität

Auf der „Emotion“-Seite ist ein sehr interessantes Interview mit der Sexualwissenschaftlerin Dr. Beverly Whipple bezüglich der weiblichen Sexualität veröffentlicht. hier nachzulesen.


11 Antworten auf “Weibliche Sexualität”


  1. 1 bigmouth 12. Mai 2008 um 23:14 Uhr
  2. 2 bigmouth 12. Mai 2008 um 23:33 Uhr

    lachen musste ich bei

    Außerdem muss der G-Punkt stimuliert werden, damit man ihn abtasten kann. Und das passiert bei einer Routinebehandlung nicht.

  3. 3 Viktoria 13. Mai 2008 um 12:06 Uhr

    Upsa… gut, dass es Dir aufgefallen ist, da bin ich gestern ein wenig mit den Links durcheinander gekommen *kopfschüttel*

  4. 4 miss taken identity 19. Mai 2008 um 15:00 Uhr

    Was meinen Sie mit dem männlichen linearen Modell?
    Es bezeichnet den Ablauf einer sexuellen Reaktion. Bei Männern folgt auf das Verlangen die Erregung und der Orgasmus bildet den Schlusspunkt der Kette. Bei Frauen ist das anders – eben nicht linear. Sie erleben viele sexuelle Reaktionen, die durch unterschiedliche Reize ausgelöst werden. Zudem ist der Orgasmus bei Frauen nicht nur ein Reflex, der den Höhepunkt anzeigt. Ganz im Gegenteil: Oft steigert er die Erregung oder das Verlangen. Die weibliche Sexualität ist wesentlich komplexer als die männliche.

    Mein Fresse, was für ein Unsinn. Anstatt auf den Trichter zu kommen, dass das „männlich lineare Modell“ eine gesellschaftliche Norm ist wie männliche Sexualität zu sein hat, erklärt sie die zu einer Eigenschaft aller Männer und konstruiert Frauen als die große und aus biologischen Gründen schon furchtbar komplizierte Abweichung von der männlichen Norm. So „progressiv“ ist auch jeder Stammtischbruder.

  5. 5 bigmouth 19. Mai 2008 um 18:09 Uhr

    tolles argument. „das passt mir nicht, also muss es eine gesellschaftliche norm sein“.

  6. 6 miss taken identity 19. Mai 2008 um 18:53 Uhr

    Das ist nicht das Argument. Der Unsinn an dem Kram ist offensichtlich, da muss ich nicht groß argumentieren. Das „die männliche Sexualität“ und „die weibliche Sexualität“ normierende Konstrukte sind muss hier wohl nicht diskutiert werden, oder?

  7. 7 bigmouth 19. Mai 2008 um 19:02 Uhr

    dass sie aber trotzdem druchaus einen wahren natürlichen biologischen kern haben können, offensichtlich durchaus!

  8. 8 bigmouth 19. Mai 2008 um 19:03 Uhr

    es ist zB auch normierend zu sagen: „männer sind größer als frauen“…

  9. 9 bigmouth 19. Mai 2008 um 19:13 Uhr

    es ist schon zu krtisieren, dass da binär 2 modelle gegeneinander gestellt werden. das vereinfacht die wirklichkeit sehr. aber solche zuspitzungen können druchaus auch sinn machen, wenn es darum geht, defizite aufzudecken.

  10. 10 Viktoria 20. Mai 2008 um 12:52 Uhr

    Ich finde auch, dass es sehr vereinfacht dargestellt ist, auch sehr verallgemeinert. Dennoch gehe ich auch nicht davon aus, dass sie es einfach so aus der Luft zaubert, was die sexuelle Erregung beider Geschlechter angeht, so wird damit ja auch genug Forschung betrieben, sodass diese Behauptung – wenn auch vereinfacht – als Schnittmenge fundiert ist.

  11. 11 mensch im mohn 20. Mai 2008 um 14:42 Uhr

    Andererseits glaube ich auch, dass manche solche Aussagen über ihre Sexualität einfach glauben. Wenn dir jemand erzählt „laut wissenschaftlichen Studien müsste deine Sexualität so ablaufen“ und du hast vorher noch nicht drüber nachgedacht, fängst du vielleicht an, es so zu sehen. (siehe auch Barnum-Effekt ) Ging mir jedenfalls so, bis das mal jemand in einem Gespräch in Frage gestellt hat. In Wahrheit ist es doch komplexer (hoffe ich).

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