Auf der „Emotion“-Seite ist ein sehr interessantes Interview mit der Sexualwissenschaftlerin Dr. Beverly Whipple bezüglich der weiblichen Sexualität veröffentlicht. hier nachzulesen.
Auf der „Emotion“-Seite ist ein sehr interessantes Interview mit der Sexualwissenschaftlerin Dr. Beverly Whipple bezüglich der weiblichen Sexualität veröffentlicht. hier nachzulesen.
der korrekte link
lachen musste ich bei
Upsa… gut, dass es Dir aufgefallen ist, da bin ich gestern ein wenig mit den Links durcheinander gekommen *kopfschüttel*
Mein Fresse, was für ein Unsinn. Anstatt auf den Trichter zu kommen, dass das „männlich lineare Modell“ eine gesellschaftliche Norm ist wie männliche Sexualität zu sein hat, erklärt sie die zu einer Eigenschaft aller Männer und konstruiert Frauen als die große und aus biologischen Gründen schon furchtbar komplizierte Abweichung von der männlichen Norm. So „progressiv“ ist auch jeder Stammtischbruder.
tolles argument. „das passt mir nicht, also muss es eine gesellschaftliche norm sein“.
Das ist nicht das Argument. Der Unsinn an dem Kram ist offensichtlich, da muss ich nicht groß argumentieren. Das „die männliche Sexualität“ und „die weibliche Sexualität“ normierende Konstrukte sind muss hier wohl nicht diskutiert werden, oder?
dass sie aber trotzdem druchaus einen wahren natürlichen biologischen kern haben können, offensichtlich durchaus!
es ist zB auch normierend zu sagen: „männer sind größer als frauen“…
es ist schon zu krtisieren, dass da binär 2 modelle gegeneinander gestellt werden. das vereinfacht die wirklichkeit sehr. aber solche zuspitzungen können druchaus auch sinn machen, wenn es darum geht, defizite aufzudecken.
Ich finde auch, dass es sehr vereinfacht dargestellt ist, auch sehr verallgemeinert. Dennoch gehe ich auch nicht davon aus, dass sie es einfach so aus der Luft zaubert, was die sexuelle Erregung beider Geschlechter angeht, so wird damit ja auch genug Forschung betrieben, sodass diese Behauptung – wenn auch vereinfacht – als Schnittmenge fundiert ist.
Andererseits glaube ich auch, dass manche solche Aussagen über ihre Sexualität einfach glauben. Wenn dir jemand erzählt „laut wissenschaftlichen Studien müsste deine Sexualität so ablaufen“ und du hast vorher noch nicht drüber nachgedacht, fängst du vielleicht an, es so zu sehen. (siehe auch Barnum-Effekt ) Ging mir jedenfalls so, bis das mal jemand in einem Gespräch in Frage gestellt hat. In Wahrheit ist es doch komplexer (hoffe ich).