Panties for Peace

Die Aktion Panties for Peace hat sich was ganz besonderes einfallen lassen, um dem Frieden in Myanmar zu helfen.


20 Antworten auf “Panties for Peace”


  1. 1 Wendy 03. Juni 2008 um 13:57 Uhr

    Das kannst du doch nicht ernst meinen, oder? Meinst du wirklich, es bringt den Menschen in Burma was, wenn deren Regierung Schlüpper geschickt bekommt?

    Du wärst wahrscheinlich schon glücklich, wenn „die Junta entmachtet wird“…

  2. 2 miss taken identity 03. Juni 2008 um 14:03 Uhr
  3. 3 Wendy 03. Juni 2008 um 14:46 Uhr

    :d

  4. 4 dodo 03. Juni 2008 um 15:49 Uhr

    meine güte, wie bierenst das hier wird…
    natürlich bin ich nicht der meinung, daß ein paar schlüpfer automatisch den frieden nach burma tragen!
    aber die idee fand ich interessant genug, um sie hier mal ganz kurz zu erwähnen.
    das ganze wird von burmesischen frauen organisiert, die diese ganze aberglauben-sache scheints für ziemlich mächtig halten und das höschen-versenden als ausbruch aus der passivität.
    ob das „was bringt“ ist eine sache – solidarität zeigen noch eine andere.

  5. 5 miss taken identity 03. Juni 2008 um 16:19 Uhr

    meine güte, wie bierenst das hier wird…

    Willst du nicht ernst genommen werden? Oder wie soll ich das verstehen?

    natürlich bin ich nicht der meinung, daß ein paar schlüpfer automatisch den frieden nach burma tragen!

    Da bin ich aber beruhigt. Schließlich ist hinlänglich bekannt was zur Zeit ansteht, wenn es darum geht den Frieden nach Burma zu tragen. Dazu musst du dir nur die Spekulationen um humanitäre Interventionen militärischer Art die allerorten angestellt werden anschauen. Was nämlich für Burma auf dem Programm steht ist keinefalls die Beseitigung des Elends der Bevölkerung, sondern ein Regime-Change. Sprich: Es soll eine dem Westen genehme Verwaltung des Elends eingesetzt werden. Wie das aussieht ist in Burmas Nachbarstaaten zu sehen. Der Frieden der da vom Westen also angerichtet werden soll, ist von der Sorte des friedlichen Verhungerns, und zwar nicht so wie bislang unter chinesischer Schirmherrschaft, sondern diesmal unter westlich-humanitärer.

    aber die idee fand ich interessant genug, um sie hier mal ganz kurz zu erwähnen.

    Interessant ist es allemal wie affirmativ Feministinnen ticken können, wenn sie meinen ihre Sache unter Berufung auf die ideologischen Titel imperialistischer Weltenordner durchsetzen zu können. Was da abgeht ist eine Parteinahme für das westliche Interesse an dieser Region und keine Kritik burmesischer Zustände.
    Mal davon abgesehen ist der Appell an rassistische Stereotype (die Rückständigkeit der Generäle, ihre Frauenfeindlichkeit und die mangelhafte Männlichkeit die ihre Ursache ist und schon durch ein paar Schlüpfer gefährdet ist) schon ein ziemlicher Hammer. Dieses Bild erinnert nicht zufällig an den Typ Schurken der aus James Bond-Filmen bekannt ist. Nur schreibst du davon gar nix, sondern findest die Kampagne setzt sich richtigerweise für Frieden und Demokratie ein.

    das ganze wird von burmesischen frauen organisiert, die diese ganze aberglauben-sache scheints für ziemlich mächtig halten und das höschen-versenden als ausbruch aus der passivität.

    1. Da steht die Kampagne kommt aus Kanada und die schreiben nix davon das sie Burmesinnen sind.
    2. Selbst wenn sie (Exil-)Burmesinnen sind, dann machen sie sich immernoch einige falsche Gedanken dazu, was gemeint ist, wenn davon die Rede ist das Frieden und Demokratie nach Burma getragen werden.

  6. 6 mr. yellow-finger 03. Juni 2008 um 16:33 Uhr

    na, immerhin wird so das problem der unterwäschelosigkeit der frauen der generäle gelöst! ich bin begeistert^^

  7. 7 Das geprüfte Argument 03. Juni 2008 um 17:47 Uhr

    @ MTI

    Die Kampagne hat wohl ihren Ursprung tatsächlich in Birma und wurde dann in anderen Ländern unterstützt.

    Dass sich dodo dabei offenbar zu schade ist, sich mal zu erklären, was da so an Feindschaften zw. der Regierung in Birma und dem Westen unterwegs ist, hast Du schon richtig benannt. Und das ist bei Feministinnen wie dodo auch kein Zufall, die die Welt nach dem Vorurteil „Frau“ durchsucht und dabei auch fündig wird: Frauen in Birma gehts nicht gut – ja, ach was! Der Schaden spielt da gar nicht die Rolle mehr, schon gar nicht wie er zustande kommt. Dann wäre mal was anderes angesagt, als der Export von Menschenrechten und Demokratie in dieses Land. Als läge das am Mangel dieser Einrichtungen dort…so Leuten fällt gar nicht auf, dass es in menschenrechtlichen Zentren gar nicht aufgehört hat, was sie etwa in Birma kritisieren…

    Dass dodo als Feministinin dann letztlich noch zum Parteigänger westlicher Werte wird, ist nun auch kein Zufall. Wer als Idealist bürgerlicher Gleichheit, die er ständig bei Frauen nicht verwirklicht sieht, auf die Welt losgeht, der hat zumindest so viel an der Gleichheit gefressen, als dass sie überall auf die Welt gehört. Und dann ist es auch kein Zufall, dass Feministinnen noch den letzten Dreckskrieg westlicher Imperialisten auf der Welt okay finden, wenn am Ende nach den Leichenbergen drei Frauen in Kabul ohne Schleier rumrennen dürfen…

  8. 8 miss taken identity 03. Juni 2008 um 18:42 Uhr

    @dga

    Die Kampagne hat wohl ihren Ursprung tatsächlich in Birma und wurde dann in anderen Ländern unterstützt.

    Nun gut, mag ja sein, nimmt dem was ich geschrieben hab ja überhaupt nix.

    Wer als Idealist bürgerlicher Gleichheit, die er ständig bei Frauen nicht verwirklicht sieht, auf die Welt losgeht, der hat zumindest so viel an der Gleichheit gefressen, als dass sie überall auf die Welt gehört.

    Das macht dodo allerdings nicht als Feministin, sondern als Idealistin von Gleichheit und Demokratie und dem ganzen Schmarrn, so wie andere Leute auch. Sowas nennt sich dann informierte Öffentlichkeit. Inhalt des Feminismus ist das nun nicht zwingend, wenn der überhaupt einen festgelegten Inhalt hat (ausser die Sache mit dem „Vorurteil Frau“, wie du’s nennst). Mit dem Feminismus ist es halt ein bisschen wie mit anderen -ismen, ich kann dir einige KommunistInnen zeigen, die sich auf exakt dieselben Titel berufen. Und da ist doch einfach mal festzuhalten das der Fehlschluss (und jetzt komm ich zu der Geschichte mit dem „Vorurteil Frau“) nicht daran hängt das die sich nun KommunistInnen oder FeministInnen nennen. Was denen doch erstmal auffällt, K. wie F., ist doch, dass sie in ihrer Position, die sie in dieser Gesellschaft verpasst bekommen, immer mies wegkommen. Die Feststellung ist ja erstmal richtig. Klar suchen die Leute dann auf der Welt nach Leuten denen es ähnlich geht. Dodos Fehler liegt doch nicht darin zu sagen „Schaut, da kommen die Frauen schon wieder schlecht weg.“. Das ist ungefähr genauso falsch zu sagen wie „Wirbelsturm in Burma – die Armen trifft es wieder am härtesten“ – also eben nicht falsch sondern erstmal ziemlich richtig. Der Fehler liegt doch in der Erklärung der Sache, und die folgt niemals daraus das Dodo sich halt Gedanken um die Schädigung von Frauen macht, sondern das es die falschen Gedanken sind. Die laufen halt nach Schema D ab: „Da ist keine Demokratie, daran liegt’s!“ usw., genauso wie sich der Rest der aufgeklärten Öffentlichkeit erklärt warum’s in Burma so mies ausschaut und hier so prächtig – und „feministisch“ ist die nicht.

  9. 9 asxdef 03. Juni 2008 um 21:30 Uhr

    „Dazu musst du dir nur die Spekulationen um humanitäre Interventionen militärischer Art die allerorten angestellt werden anschauen.“

    Es gibt aber keine Intervention in Burma. Dein Argument ist daher gar keins.

    „Was nämlich für Burma auf dem Programm steht ist keinefalls die Beseitigung des Elends der Bevölkerung, sondern ein Regime-Change.“

    Natürlich weißt du viel besser als die Burmesen, welches Regime für sie gut ist. Die protestierenden Mönche sind alles Idioten, die erst von „miss allwissend“ über Schicksal aufgeklärt werden müssen.

    „die Rückständigkeit der Generäle, ihre Frauenfeindlichkeit und die mangelhafte Männlichkeit die ihre Ursache ist und schon durch ein paar Schlüpfer gefährdet ist) schon ein ziemlicher Hammer. Dieses Bild erinnert nicht zufällig an den Typ Schurken der aus James Bond-Filmen bekannt ist.“

    Niemals seine Regierung kritisieren. Es könnte jemand auf die Idee, dass man sie für rückständig hält. Gute Staatsbürger tun sowas nicht.

    „Die laufen halt nach Schema D ab: “Da ist keine Demokratie, daran liegt’s!”“

    Das hat hier niemand behauptet.

  10. 10 miss taken identity 03. Juni 2008 um 22:04 Uhr

    Es gibt aber keine Intervention in Burma. Dein Argument ist daher gar keins.

    Für mein Argument ist das ziemlich egal. Da reicht auch „aussenpolitischer Druck“ oder Wirtschaftssanktionen, sprich, der Westen setzt das Elend der Bevölkerung noch als Waffe gegen eine ihm nicht genehme Staatsgewalt ein.

    Natürlich weißt du viel besser als die Burmesen, welches Regime für sie gut ist. Die protestierenden Mönche sind alles Idioten, die erst von “miss allwissend” über Schicksal aufgeklärt werden müssen.

    Ja, nämlich gar keines.

    Niemals seine Regierung kritisieren. Es könnte jemand auf die Idee, dass man sie für rückständig hält. Gute Staatsbürger tun sowas nicht.

    Die Regierungen anderer Staaten kritisieren Parteigänger der hiesigen Staatlichkeit allemal. Und genau das liegt hier vor. Nämlich nicht als Kritik an einem Regime das Leuten schlecht bekommt, sondern als Parteinahme für die eigene Staatsgewalt und ihre Interessen in Burma und anderswo.

    Das hat hier niemand behauptet.

    Na, meinetwegen auch Menschenrechte und Gleichberechtigung.

  11. 11 W.I. 03. Juni 2008 um 22:08 Uhr

    Es gibt aber keine Intervention in Burma. Dein Argument ist daher gar keins.

    mti sprach auch nicht von einer Intervention, sondern von Spekulationen darüber. An denen wird doch ziemlich klar unter welchem Gesichtspunkt das Elend der Leute nach dieser „Naturkatastrophe“ den Westen und seine kritische Öffentlichkeit interessiert, nämlich als Möglichkeit eines „regime change“.

    Natürlich weißt du viel besser als die Burmesen, welches Regime für sie gut ist. Die protestierenden Mönche sind alles Idioten, die erst von “miss allwissend” über Schicksal aufgeklärt werden müssen.

    Ob mti oder dga richtige Erklärungen für das Elend der Leute dort haben, musst du schon ihren Argumenten entnehmen. Dass Betroffenheit kein Garant dafür ist, ist eigentlich banal, aber für dich sag ich es noch einmal: Ein Schaden sagt noch überhaupt nichts darüber aus, welche theoretischen wie praktischen Konsequenzen die Betroffenen aus ihm ziehen. Und wenn sie glauben, dass der „regime-change“ ein Mittel für ihr Zurechtkommen wäre, haben sie sich einfach gründlich geirrt, schließlich haben die westlichen Ordnungsmächte an Birma ganz andere Interessen als dass dort die Leute ein laues Leben haben.

    Niemals seine Regierung kritisieren. Es könnte jemand auf die Idee, dass man sie für rückständig hält. Gute Staatsbürger tun sowas nicht.

    Im Gegenteil: Das tun sie ständig. Burmesen haben wie alle anderen treuen Staatsbürger ständig mehr oder weniger radikale Vorstellungen davon was in ihrem Land momentan an „gutem Regieren“ fehlt. Darunter fällt dann eben auch, dass man sie an fiktiven Maßstäben misst und dabei eine Abweichung feststellt.

  12. 12 asxdef 03. Juni 2008 um 22:58 Uhr

    „Da reicht auch “aussenpolitischer Druck” oder Wirtschaftssanktionen, sprich, der Westen setzt das Elend der Bevölkerung noch als Waffe gegen eine ihm nicht genehme Staatsgewalt ein.“

    Es existiert überhaupt kein wirtschaftlicher Druck auf Birma. Die ausführbaren Waren finden in China et. al. reißenden Absatz.

    „Ja, nämlich gar keines.“

    Dieser Satz ergibt keinen Sinn.

    „Die Regierungen anderer Staaten kritisieren Parteigänger der hiesigen Staatlichkeit allemal.“

    Es geht um Exilburmesen.

    „Na, meinetwegen auch Menschenrechte und Gleichberechtigung.“

    Man fragt sich was du hier tust, wenn du gegen Gleichberechtigung kämpfen willst.

  13. 13 Das geprüfte Argument 03. Juni 2008 um 23:02 Uhr

    Das macht dodo allerdings nicht als Feministin, sondern als Idealistin von Gleichheit und Demokratie und dem ganzen Schmarrn, so wie andere Leute auch.

    Also mal so rum: Der Feminismus ist für Dich kein Resultat eines falschen Schlusses über die in bürgerlichen Verfassungen postulierte Gleichheit? Nach meiner Ansicht ist das von Dir Gesagte nämlich kein Widerspruch. Es ist doch nicht so, dass Feminist_innen einfach nur den Schaden an Frauen festhalten; machen Kommunisten übrigens bei den Leuten hier auch nicht. Es hat schon einen Gehalt, *was* diese Leute hierzulande kritisieren, geht über das Festhalten des Schadens hinaus.

    Bei Feministinnen ist es auf der einen Seite die Erfahrung als Frau in dieser Gesellschaft, welche sie ins Verhältnis setzen mit ihrem Idealismus über die Gleichheit. Ihr Schluss: Die ist *für Frauen* (da steckt das Vorurteil dann schon drinnen, denn die Schäden, die sie ausmachen, sind z.T. gar nicht frauenspezifisch – zB prekäre Beschäftigungsverhältnisse) nicht verwirklicht; EIGENTLICH müsste sie aber. Die Folge: Sie kämpfen an allen Kanten dieser Ordnung dafür, dass sie hergestellt ist: beim Wahlrecht, beim Soldat sein, beim Lohn.
    Insofern ist es dann auch kein Zufall, wenn sich eine Feministin für eben diese Durchsetzung des Menschenrechts der Gleichheit einsetzt, denn der gewinnen sie eine Menge ab, wenn sie durchgesetzt ist. Und es ist auch kein Zufall, dass sich dodo als Feministin bei dem ganzen brutalen Scheiß in Tibet ausgerechnet auf irgend so eine scheiß-irrelevante Politaktion kommt bzw. „interessant findet“ – Argument: Frauen sind die Protagonisten. Ob sie eine Aktion der männlichen Mönche zB „Mönchskutten an die Regierung schicken“ auch so „interessant“ gefunden hätte? Wohl kaum!

  14. 14 asxdef 03. Juni 2008 um 23:02 Uhr

    „mti sprach auch nicht von einer Intervention, sondern von Spekulationen darüber. An denen wird doch ziemlich klar unter welchem Gesichtspunkt das Elend der Leute nach dieser “Naturkatastrophe” den Westen und seine kritische Öffentlichkeit interessiert, nämlich als Möglichkeit eines “regime change”.“

    Wenn keine Intervention erfolgt, dann existiert auch kein Interesse am aufgezwungenen Regime-Change. Das ist trivial und wird auch dein fortwährendes Leugnen nicht falsch.

    „Ob mti oder dga richtige Erklärungen für das Elend der Leute dort haben, musst du schon ihren Argumenten entnehmen. “

    Grundsätzlich kann jemand, der in Deutschland lebt und nicht von da kommt gar keinen besseren Überblick über notwendige Maßnahmen haben, als die Burmesen.

    „Im Gegenteil: Das tun sie ständig.“

    Soso. In Burma herrscht also Meinungsfreiheit?

  15. 15 Das geprüfte Argument 03. Juni 2008 um 23:04 Uhr

    Sorry, nicht Tibet, sondern Birma.

  16. 16 Das geprüfte Argument 03. Juni 2008 um 23:20 Uhr

    Wenn keine Intervention erfolgt, dann existiert auch kein Interesse am aufgezwungenen Regime-Change. Das ist trivial und wird auch dein fortwährendes Leugnen nicht falsch.

    Regime-Change heißt doch nichts weiter als Regierungswechsel und den – DAS ist trivial! – will der Westen, weil die Chinas Weltmachtpläne durchkreuzen wollen und in Birma einen Hebel dazu sehen! Ob das Mittel des Regime Changes darin besteht, mit Militär einzurücken, die Opposition zu finanzieren, mittels Hilfsorganisation Einfluss auf die Bevölkerung zu kriegen, ist doch mit „regime change“ nicht gesagt. *DASS* der aber stattfinden soll, platzt doch jedem Politiker und Journalisten und auch noch einer Mädchenbloggerin locker heraus.

    Grundsätzlich kann jemand, der in Deutschland lebt und nicht von da kommt gar keinen besseren Überblick über notwendige Maßnahmen haben, als die Burmesen.

    Hast Du auch ein Argument?

    Soso. In Burma herrscht also Meinungsfreiheit?

    Als wenn man für die Artikulation von Kritik Meinungsfreiheit braucht. Brauchst Du etwa zum Maul aufmachen oder Mönchmarsch organisieren einen Staat, der dir so nen Krams gewährt? Wäre ganz schön verrückt, wenn’s so wäre, weil’s gar nix miteinander zu tun hat.

  17. 17 Das geprüfte Argument 03. Juni 2008 um 23:30 Uhr

    Ich halte nicht viel von der Überschrift, weil humanitäre Intervention nichts besseres ist als eine militärische, aber die Fakten sind hier doch recht interessant dargestellt:

    http://www.jungewelt.de/2008/06-04/017.php

  18. 18 asxdef 04. Juni 2008 um 0:40 Uhr

    „Regime-Change heißt doch nichts weiter als Regierungswechsel und den – DAS ist trivial! – will der Westen, weil die Chinas Weltmachtpläne durchkreuzen wollen und in Birma einen Hebel dazu sehen!“

    Oh ja klar, THW und DRK betreibt Regime-Change in Burma.

    Solchen Behauptungen sind einfach nur lächerlich. Selbst der Iran hat beim Erdbeben 2003 die fiesen CIA äh THW Spürhunde ins Land gelassen.

    „Ob das Mittel des Regime Changes darin besteht, mit Militär einzurücken, die Opposition zu finanzieren, mittels Hilfsorganisation Einfluss auf die Bevölkerung zu kriegen, ist doch mit “regime change” nicht gesagt.“

    Klar, immer wenn irgendwo auf der Welt Opposition existiert, muss das ja vom Westen gesteuert sein.

    „Hast Du auch ein Argument?“

    Ja. Du kannst nicht besser wissen, was für Burma gut ist, als die Burmesen. Ende der Durchsage.

    „Als wenn man für die Artikulation von Kritik Meinungsfreiheit braucht. “

    Bitte? Wie willst du denn Kritik artikulieren, wenn du dafür mit Bestrafung rechnen musst? Spielst du dann den Märtyrer?

    „Brauchst Du etwa zum Maul aufmachen oder Mönchmarsch organisieren einen Staat, der dir so nen Krams gewährt?“

    Wäre schon hilfreich, wenn der Marsch nicht umgehend unter Panzerketten endet.

  19. 19 dodo 04. Juni 2008 um 15:21 Uhr

    okay. von vorne.
    1. natürlich will ich ernst genommen werden. allerdings auf angemessene weise.
    2.“Was nämlich für Burma auf dem Programm steht ist keinefalls die Beseitigung des Elends der Bevölkerung, sondern ein Regime-Change.“
    danke für die politikstunde, aber das ist mir bewußt. da sind wir (auch wenn du das nicht angenommen hast) wohl der gleichen meinung.
    3. die kampagne IST ursprünglich von burmesinnen. die haben definitiv mehr erfahrung mit burma und junta und wasweißich als ich hier im westen – deswegen habe ich ein gewisses vertrauen darauf, daß sie wissen, was sie machen, wenn sie so eine aktion starten und unterstelle ihnen nicht gleich aus westlich-aufgeklärter haltung „falsche Gedanken dazu, was gemeint ist, wenn davon die Rede ist das Frieden und Demokratie nach Burma getragen werden“.
    4. „Dass sich dodo dabei offenbar zu schade ist, sich mal zu erklären, was da so an Feindschaften zw. der Regierung in Birma und dem Westen unterwegs ist, hast Du schon richtig benannt.“
    hätte ich können. wollte ich aber nicht, weil ich keine zeit habe. AUS DIESEM GRUND steht der beitrag ja auch unter „kurz und knapp“ und nicht sonstwo im mädchenblog!
    5.“Und das ist bei Feministinnen wie dodo auch kein Zufall, die die Welt nach dem Vorurteil “Frau” durchsucht“
    feministinnen wie dodo… soso, du scheints mich ja supergut zu kennen. vorurteil frau, pfff, also sonst gehts noch. im übrigen: das dingens hier heißt „MÄDCHENblog“, ja überraschung, daß es sich auf themen konzentriert, die speziell auf frauen (auch) zutreffen bzw. die weibliche sicht schildern….
    6.“Dass dodo als Feministinin dann letztlich noch zum Parteigänger westlicher Werte wird, ist nun auch kein Zufall.“
    den vorwurf weise ich definitiv zurück!
    7. „Der Fehler liegt doch in der Erklärung der Sache, und die folgt niemals daraus das Dodo sich halt Gedanken um die Schädigung von Frauen macht, sondern das es die falschen Gedanken sind. Die laufen halt nach Schema D ab: “Da ist keine Demokratie, daran liegt’s!”“
    falsch. es ist ja fast geradezu lustig, was ihr aus meinem minibeitrag hier alles rauszulesen versucht.
    8. „Ob sie eine Aktion der männlichen Mönche zB “Mönchskutten an die Regierung schicken” auch so “interessant” gefunden hätte? Wohl kaum!“
    doch. hätt ich nur nicht unbedingt im mädchenblog gepostet. was mein interesse allerdings nicht schmälert.

    9. ich hab solangsam genug von dem aggressiven ton in den kommentaren, genauso wie dem versuch, mich persönlich auf eine schiene zu schicken, auf der ich nicht bin. sachliche diskussion in aller schärfe gut und recht, aber auf persönliche angriffe und abstruse unterstellungen hab ich keinen bock.

  1. 1 Schlipperversenden nach Burma! | Das geprüfte Argument Pingback am 03. Juni 2008 um 11:58 Uhr

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