Archiv für September 2008

Lindsay dating

Sarah Hepola schreibt bei Salon über die Relevanz oder Irrelevanz von Lindsay Lohans Beziehung zu Samantha Ronson. Interessante Kommentare.

Du bist Deutschland!?

Die Kampagne „Du bist Deutschland“ war 2005 der Beginn einer positiven Stimmungswelle im ganzen Land. Höhepunkt war die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland. Diese gebündelte Energie will „Du bist Deutschland“ nun erneut entfachen. Und zwar für unser wichtigstes Zukunftsgut: unsere Kinder!

so die Macher der Kampagne.

Mensch könnte meinen, die deutsche Bevölkerung – entschuldigung, das deutsche Volk – taumelte freudentrunken durchs Leben und die letzten Hirnzellen seien hilflos in der schwarz-rot-goldenen Soße ertrunken … doch nein, die Actionkids haben sich dankenswerter Weise der Aufgabe gewidmet, die Kampagne aus feministischer Sicht zu beleuchten.
Doch hört selbst!

Aufruf

an alle Münchner_Innen, Bayer_Innen und auch sonst an alle.

Am 4.10 findet der „1000 Kreuze Marsch“ in München statt und unser_e Kommentator_In „KeineKreuze“ hat uns vorab schon einmal auf diesen You-tube Clip mit allen wichtigen Infos aufmerksam gemacht… unbedingt ansehen
Ansonsten gibt es alle weiteren Infos hier.

Also unbedingt erscheinen!

Google gibt nach

Laut einem Taz Artikel dürfen auf Google nun Abtreibungsgegner öffentlich werben. Der erste Versuch der christlichen Organisation „Christian Institue“ bei Gooogle Werbung zu schalten scheiterte.

Doch diese Anlehnung akzeptierten die christlichen Abtreibungsgegner nicht ohne weiteres: Sie verklagten Google wegen religiöser Diskriminierung. Aber noch vor dem Start des Prozesses einigten sich beide Seiten am Mittwoch außergerichtlich. Jetzt dürfen auch religiöse Organisationen Anzeigenplätze kaufen, die der Google-User sieht, wenn er nach dem Stichwort „Abtreibungen“ sucht.

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Gegen „1000 Kreuze“-Demo in Berlin

Berlin hat erfolgreich gegen „1000 Kreuze“ demonstriert, schön zu lesen

Von Venusweibchen und Marsmännchen. Version „Wandelagentinnen“.

Ich kann’s echt nicht mehr aushalten. Alle paar Wochen „beglückt“ mich der Spiegel mit irgendeiner Titelgeschichte von wegen Frauen Venus, Männer Mars, blahblahblahblubber. Diese Woche ist der Krampf schon auf dem Coverbild nicht zu fassen: Weltallhintergrund, nackter Typ auf nem orangefarbenen Kugeldingens, nackte Frau auf nem blauen. Soll wohl eben Mars und Venus darstellen. Gähn. Dazu noch Worte wie „Warum Frauen nach Glück streben und Männer nach Geld“. Ah ja. Alles klar. Noch nie dagewesen. Oh, ja, sorry, neeeee, natürlich sind das die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse!!!!
Ich geb dieser Zeitschrift noch bis Ende des Jahres. Noch so ein Blödsinn und ich kündige mein Abo.
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Hol dir nen Dauerlutscher!

Ein wie ich finde sehr gelungener Beitrag der Mädchenmannschaft zum Thema „männliche Gleichberechtigungskämpfer“.

Der späte Erfolg der Eva Hermans?

Wenn man heute morgen die Zeitung aufschlagen würde, wären 3 Dinge nicht besonders verwunderlich.
1. Eva Herman schafft es zum vierten Mal, ein Buch mit immer dem selben Müll, über die „verlorene Weiblichkeit“ und den daraus resultierenden Untergang des „Abendlands“ zu füllen und dafür dann auch noch einen Verleger und Leserschaft zu finden.
2. Frank Schirrmacher oder ein anderer „Top“-Journalist beklagt wieder einmal die Situation der Männer, durch den immer „stärker“ werdenden Feminismus. Der Spiegel versuchte erst kürzlich, durch die vielsagende Headline „50 Jahre Emanzipation: Was vom Mann noch übrig ist“ seine Leserschaft zu ködern.
3. Irgendein Kirchenoberhaupt gibt mal wieder seine erz-reaktionären Ansichten zum Thema Familienplanung preis und wird damit auch noch in fast jeder Zeitung veröffentlicht.

Das ist also Deutschland? Falsch.
Das ist Europa!

Davon geht zuminderst, das derzeit in Malmö stattfindende 5.te „europäische Sozialforum“ aus und kritisiert die in Europa so populäre Rückbesinnung auf neoliberales und christlich-fundamentales Gedankengut.
Unter diesem Trend, leidet vor allem der Feminismus, da Frauen wieder vermehrt in alte Rollenklischees gedrängt werden und ihre Rechte in einigen Staaten wieder erheblich eingeschränkt werden, siehe Polen.
Auch die Zahl an weiblichen Gewaltopfern ist laut dem Forum wieder steigend.

Muß auch mal gesagt werden

gefunden bei Antigone Magazine

Neues Jungenbild oder Identitätszerstörung?

Im Genderblog nimmt sich Ulrike Spohn mit einem sehr lesenswerten Kommentar dankbarerweise dem momentan so populären Thema Jungenförderung an. Wie man an den Kommentaren sieht, wäre das noch öfter nötig…