Im Genderblog nimmt sich Ulrike Spohn mit einem sehr lesenswerten Kommentar dankbarerweise dem momentan so populären Thema Jungenförderung an. Wie man an den Kommentaren sieht, wäre das noch öfter nötig…
Im Genderblog nimmt sich Ulrike Spohn mit einem sehr lesenswerten Kommentar dankbarerweise dem momentan so populären Thema Jungenförderung an. Wie man an den Kommentaren sieht, wäre das noch öfter nötig…
der ist ja mal kreuzdoof, der artikel. bestätigt aber wiederum, dass es sich bei genderkritik, die sich losgelöst von anderen gesellschaftlichen unterdrückungsmechanismen betreibt, um nichts anderes als kapitalismusoptimierung handelt:
„Man sollte aber bei all dem auch nicht vergessen, dass Mädchen trotz höheren Bildungs- und Qualifikationsniveaus den Sprung in die Führungsetagen später nicht schaffen – im Gegensatz zu ihren oft schlechter qualifizierten Kollegen.“
nicht, dass ich es für wichtig halte „jungenförderung“ zu betreiben, die kritisierten artikel sind ebenfalls ziemliche tieffliegerei, aber sich auf die rahmenbedinungen unter denen da von geschlecht gesprochen wird so widerspruchsfrei zu reproduzieren ist schon eine widerliche sache.
auf dieses dümmliche geschwätz von vorbildern, will ich mal gar nciht weiter eingehen.
Zumindest zeigt der Artikel recht schön, wie FeministInnen so ticken, auch wenn sich unsere lieben Linken grade versuchen sich von Frau Schwarzer distanzieren um überhaupt noch nen bisserl glaubwürdig rüberzukommen. Es ist schon bemerkentswert, da verkauft die feministische Bewegung sich seit jahrzehnten als menschenfreundlich, tolerant, sozial, friedlich bla bla…
Tja und nu, der Schleier ist gefallen, wir blicken in die Fratze der weiblichen Asozialität, des Egoismus und der Misandrie. Egal ob neue Feministinnen, Alt-Feministinnen, Cyberfeministinnen, Bachblüten-Feministinnen, alles dat gleiche.
deine antifemistischen ressentiments und antilinken reflexe kannste woanders abladen.
Es ist also antilink, wenn man eine Ideologie anzweifelt, welche sich Toleranz gegenüber anderen Menschen (Hautfarbe, Religion etc.) ganz groß auf die Fahne geschrieben hat, im Gegenzug allerdings seit 30 Jahren eine faschistische Bewegung toleriert die gegen 50 % der Weltbevölkerung hetzt? Alles klar.
ob man jetz überhaupt einer „ideologie“ anhängen soll, sei mal dahingestellt, aber dein geiferndes ressentiment, das den feminismus als unterdrückungswerkzeug imaginiert, is so peinlich reaktionär, dass sich die auseinandersetzung mit dir grundsätzlich erübrigt.
2:0 für gtz
ich hoffe ja inständig, dass die moderation hier, deinen schund einfach stehn lässt. sone astreine demaskierung deines wahns krieg ich argumentativ in 100 jahren nich hin.
massenmord. meine herrn.
Ich hab mal vorsichtig hier moderiert… darf ich darum bitten, zukünftig auf Beleidigungen zu verzichten und außerdem darauf hinweisen, daß antifeministische polemik auf einer seite namens mädchenblog irgendwie unsinnig und überflüssig ist?
Danke.
was der typ geschrieben hat war tatsächlich keine beleidigung oder propaganda, sondern eine totale enthüllung aller patriarchalen urängste.
sowas selbstentlarvendes muss einfach stehen bleiben.
gerade deshalb stehts ja auch noch da.
und das mit den beleidigungen war auch nicht an ihn gerichtet
sein letzter post ist doch zensiert worden? der, in dem er schreibt, faministinnen riefen zum massenmord an männern auf?
ach ne, wurde wieder mal s.c.u.m. ausgepackt? – so erkennt man sie, die maskulisten. immer dasselbe.
na, dann ist der verschwunden, bevor ich ihn gesehen habe. egal, auch nicht schade drum.
fol auf maskulisten-safari. seltene exemplare gucken.
Hallo, jetzt muss ich mich auch mal zu Wort melden.
Ich bin auch der Meinung, dass sich mit der heutigen Klischee-Hypermaskulinität gründlich aufgeräumt gehört. Ich spreche hier als Experte, denn ich bin selbst ein Mann. Ich merke jeden Tag – ja jede Stunde irgendwelche Geschlechterklischees und ich habe sie gründlich satt, denn sie engen mich ein. Über meine modische Orientierung und Experimentierfreudigkeit kam ich zum Thema Geschlechterrollen und Diskriminierung, denn ein Mann, der stolz darauf ist, gut auf High Heels öffentlich laufen zu können ist wirklich nicht ganz alltäglich. Zuerst war ich der Meinung ich hätte einen an der Waffel, weil mir so etwas gefällt. Nach der Konsultation eines Psychologen fing ich an zu begreifen, wer eigentlich nicht ganz sauber ist: die Gesellschaft, die ihre modischen Rollenvorstellungen auf mich projiziert. Als meist vorurteilsfrei denkender Mensch begann ich dann zu lesen – meist Soziologie und Sozialpsychologie – und mir wurde ein häßliches Bild einer Gesellschaft offenbar, die Stereotype als Zweck der Unterdrückung von Frauen und Männern benutzt. Ja, die schöne Heteronormativität. Jetzt wurde meine bis dato ausschließlich modische Neigung politisch. Ich begann mich für Gleichberechtigung ohne wenn und aber und für alle Bevölkerungsgruppen einzusetzen, was ich heute und nach meiner Diplomarbeit auch in der Politik bei der Partei mit den Sonnenblumen verstärkt forcieren werde. Ich werde mithelfen, die reaktionäre und sexistische alte Männerrolle zu zerstören und dem Geschlecht eines Menschen den Platz in der Wichtig-Skala geben, den es verdient hat: nämlich den Nachrangigen.
Ich möchte für Männer genauso Entfaltungsmöglichkeiten zu traditionell eher feminin besetzten Domänen wie umgekehrt. Ich werde dafür sorgen, dass bei der Erziehung Geschlechterrollen unterbunden werden. Der Junge hat das selbe Anrecht auf ein rosa Kleidchen, wie das Mädchen. Hier geht es um das Ändern von Identitäten.
Mode ist ein Spiegel dessen, und hier muss angesetzt werden. Nach der EU-Kommission bin ich der absolute Traummann: legt Wert auf Partnerschaft auf Augenhöhe, wo sich jeder alles teilt, macht sich frei von Geschlechterstereotypen (Absatzschuhe, Strumpfhosen, Rock), findet es toll Kindererziehung mitzugestalten (ohne Rollen), hat was gegen Benachteiligung von Frauen und Männern, hat genügend Eier in der Hose, um zu sich zu stehen und legt Wert auf Kommunikation, kann Gefühle zeigen, hasst ganz harte Kerle mit tiefergelegten Prollkutschen, hasst Konkurrenz in der Kumpels-Runde (meiner ist der längste…), hasst allgemein typisch männliche Stereotype, weil sie ihm einfach peinlich sind und er es nicht nötig hat seine Männlichkeit so primitiv zur Schau zu stellen. Er ist auch gerne mal passiv und lässt die Frauen ihn anflirten, die ihn interessant finden. Er legt Wert auf Frauen mit Grips. Puppies findet er langweilig und oberflächlich.
Tja, das bin ich – und ich glaube ich bin einer der wenigen Emanzipierten. Schade, denn Männlichkeit lässt sich heute besonders eindrucksvoll beweisen, indem man nicht damit auf Machoart rumprollt. Hier ein kleiner Einblick:
www.gofeminin.de/my-world/unicat79
Liebe emanzipierte Grüße
Unicat