Du bist Deutschland!?

Die Kampagne „Du bist Deutschland“ war 2005 der Beginn einer positiven Stimmungswelle im ganzen Land. Höhepunkt war die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland. Diese gebündelte Energie will „Du bist Deutschland“ nun erneut entfachen. Und zwar für unser wichtigstes Zukunftsgut: unsere Kinder!

so die Macher der Kampagne.

Mensch könnte meinen, die deutsche Bevölkerung – entschuldigung, das deutsche Volk – taumelte freudentrunken durchs Leben und die letzten Hirnzellen seien hilflos in der schwarz-rot-goldenen Soße ertrunken … doch nein, die Actionkids haben sich dankenswerter Weise der Aufgabe gewidmet, die Kampagne aus feministischer Sicht zu beleuchten.
Doch hört selbst!


3 Antworten auf “Du bist Deutschland!?”


  1. 1 illith 28. September 2008 um 22:31 Uhr

    naja, weiß nicht. mich überzeugt die mp3 nicht so. da werden auf jeden fall auch richtige punkte angesprochen, aber zum teil werden der kampagne da aussagen ‚in den mund gelegt‘, die diese mE gar nicht tätigt. so nach dem prinzip „wenn a=gut, dann b=schlecht“ – also wenn in der kampagne zb das eigene kind als großes glück dargestellt wird (was ist daran verwerflich?), heißt das mM eben NICHT zwangsläufig, dass keine kinder haben (wollen), abtreibung und verhütung automatisch verteufelt werden. das find ich unzulässige polemik.
    ich kann ja auch meine langen haare toll finden, ohne dass daraus folgt, dass ich kurzhaarschnitt-trägerInnen per se scheiße finde.

    die hintergrundmusik macht eine ziemlich coole, reißerische stimmung =D

    auf der subjektiven emo-ebene hat mich diese dubist-kampagne btw ziemlich angesprochen, aber da kann ich ja nichts für ;P

  2. 2 okrinom 02. Oktober 2008 um 12:40 Uhr

    Der Audiobeitrag zieht in meinen Augen ungültige Rückschlüsse und legt, wie illith schon korrekt bemerkt hat, der Kampagne von dieser niemals getätigte Aussagen in den Mund.

    Insgesamt empfinde ich die Kampagne im Beitrag als vollkommen überinterpretiert. Leider disqualifiziert sich der Beitrag auf diese Weise als nicht erntzunehmen, statt eine sinnvolle feministische Sicht aufzuzeigen.

  1. 1 3.10. - dvu in berlin « im*moment*vorbei Pingback am 28. September 2008 um 0:14 Uhr

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