Archiv für September 2008

Lohan mal ganz politisch

Lindsay Lohan kotzt sich über Palin aus.

Auch Adel schützt vor Irrtum nicht

Darauf hätte jemand Gloria von Thurn und Taxis schon viel früher hinweisen sollen:

Wir erinnern uns. Bereits 2001 offenbarte Durchlaucht in Michel Friedmans Sendung ihre Ansichten zum „Schnackseln“. Damals erzählte sie, dass die Aidsprobleme in Afrika nicht wegen mangelnder Aufklärung und fehlender Kondome so gravierend seien, sondern „weil der Schwarze halt so gerne schnackselt“.

Gelernt hat sie in der Zwischenzeit wohl nichts, bei Maischberger gab sie wieder einige Highlights zum besten.
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Hoher Preis für wenig Kilos

Eine 19jährige starb in einer Diätklinik in Istanbul.

Polen: Regierungsinitiative gegen Abtreibung – Kontrolle der Schwangeren

In Polen, soll ein neues Gesetz erlassen werden um Frauen einen Schwangerschaftsabbruch zu erschweren. Schwangerschaften sollen demnach im Ministerium registriert werden um dann die tatsächliche Geburt des Kindes „gewährleisten“ zu können.

„Wir wollen auch Papst sein!“

Dies dachte sich zuminderst heute Frankreichs Staatschef Nikolas Sarkozy und hat

Benedikt XVI. am Vormittag selbst am Flughafen begrüßt, was laut Protokoll normalerweise nicht vorgesehen ist.

Der Papst nutze diesen Empfang natürlich gleich um große Reden zu schwingen.
Dabei sprach er sich vermehrt für eine „positive Laiztität“ aus, die sein neuer Freund Sarkozy anscheinend bestens zu pflegen weiß, alle anderen wissen mit dem Begriff weniger anzufangen, klingt er doch eher nach Abschaffung des Laizismus.

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A Jihad For Love

Feministing empfiehlt die Dokumentation „A Jihad For Love“, einen Film über homosexuelle Moslems in 12 verschiedenen Ländern.
Trailer gibt’s hier

Regina Mühlhäuser über Vergewaltigungen im deutschen Opferdiskurs: Konkurrierende Erzählungen zu sexueller Gewalt im Zweiten Weltkrieg, in DDR, Bundesrepublik und nach 1989 (Phase 2). Lesen!

Saure Gurke 2008

„Rollenklischees erfolgreich reanimiert“, Saure Gurke an ARD-Programmdirektor, Günter Struve.

Gute Fragen, Schlechte Antworten

Das Institut MKM führte kürzlich, im Auftrag von Essex Pharma, eine Studie zum Thema hormonelle Verhütung durch. Dabei wurden 500 Frauen zwischen 15 und 45 über ihr hormonelles Verhütungsmittel „die Pille“ befragt.
Das Ergebnis war eher niederschmetternd, 32% der Befragten wussten nicht wie ihre Verhütungsmethode wirkt, ganze 76,5 % konnten nicht angeben welche Hormone ihre Pille enthält und nur 48%, nicht einmal die Hälfte, wussten, dass überhaupt Hormone vorhanden sind und sich der Hormonhaushalt verändert.

Die Macht der Frauen?

In einem kleinen türkischen Dorf üben sich die Frauen neuerdings im rebellieren, Grund hierfür ist die Wasserknappheit der letzten Monate, welche den Brunnen in Kicaköy zum austrocknen brachte. Um jetzt an trinkbares Wasser zu kommen, müssen die Frauen täglich eine Wegstrecke von 13km zurücklegen.

Davon haben sie jetzt aber die Nase gestrichen voll und fordern nun, von den männlichen Dorfbewohnern Hilfe. Da sich diese aber vorerst unbeeindruckt von ihren mürrischen Frauen zeigten, beschlossen diese nun gesammelt in einen Sex-Streik zu treten.
Den Männern wird also der Geschlechtsakt verweigert bis sie sich einverstanden erklären den Damen zu helfen und den dörflichen Brunnen wieder auf Vordermann zu bringen.

Die Idee ist nicht neu, schon um 411 v. Chr. beschrieb Aristophanes eine ähnliche Geschichte, in der seine Titelheldin Lysistrata die Frauen Spartas und Athens dazu auffordert, solange Sex zu verweigern, bis ihre Männer zu Freidensverhandlungen bereit sind. Und sie hatten damit Erfolg.

Die Frauen von Kicaköy werden wohl auch ein Erfolgserlebniss erzielen, schon allein deshalb weil sie durch ihren Streik, ganz Europa unterhalten.

Aber kann man nun von Emanzipation oder der „wirklichen Macht der Frauen“ reden , wenn Frauen mit Abstinenzerklärungen „durchkommen“?
Für mich eine klare Sache, NEIN!

Und zwar deshalb, weil sich dadurch zeigt, dass Frauen keine andere Möglichkeit haben ihren Forderungen Ausdruck zu verleihen, als auf ihren Körper zu setzen.
Zum anderen kommt es mir bei diesen weiblichen Sex-Streiks oft so vor, als ob Frauen nur ihren Männer zu liebe Sex haben, weibliches Verlangen ist nicht erwünscht. (Wohl eher eine traurige Nachricht!)
Hat man schon mal von einem männlichen Sex-Streik gehört?
Wohl kaum, denn Männer können ja auch nicht „ohne“.

Die Nachricht sollte uns also eher dazu dienen über alte Rollenklischees nachzudenken, als zur Dienstagabend-Belustigung!