Das Missy kommt…

Juhuu, nen dickes rotes Kreuz in meinen Kalender – heute in einer Wochemissy cover (also am Montag den 20.10.2008) erscheint die erste Ausgabe des Missy-Magazins! Zu bekommen in allen Bahnhofs- und Flughafen-Handlungen und in gut sortierten Zeitschriftenläden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hier gibts schoneinmal nen kleinen Einblick, zumindest ins Inhaltsverzeichniss!


38 Antworten auf “Das Missy kommt…”


  1. 1 lyzi 13. Oktober 2008 um 6:44 Uhr

    ***

    WAS HAB ICH DARAUF GEWARTET!!!

  2. 2 Jiline 13. Oktober 2008 um 10:14 Uhr

    Wenn du das nächste mal ein paar Argumente bringst statt nur rum zu pöbeln dann wird dein Kommentar nicht gelöscht :)>-

  3. 3 lyzi 13. Oktober 2008 um 11:55 Uhr

    Mein Vorwurf ans Missy Magazine war, soweit ich das noch erinnere, hauptsächlich, dass sie eine „Spex für heteronormative Sexistinnen“ sei.

    1. Spex weil: dieselben Autorinnen & Themen.
    2. Heteronormativ weil: „für Frauen“.
    3. Sexistinnen weil: siehe 2. Andersgeschlechtliche, Transsexuelle, Transgender, Doppeltgeschlechtliche und Antisexuelle werden ausgeschlossen. Nicht nett.

    Sozialistische Grüße!

  4. 4 flawed 13. Oktober 2008 um 12:12 Uhr

    ad 2) nach welcher Definition von „heteronormativ“ ist „für Frauen“ heteronormativ? (oder auch: umfasst „für Frauen“ keine z.B. lesbischen Frauen?)
    ad 3, a) cis-Sexismus, so viel Zeit muss sein
    ad 3, b) was hat Antisexualität mit Gender zu tun?

  5. 5 crashintoahouse 13. Oktober 2008 um 12:14 Uhr

    davon mal ab, dass lyzi bei 2. und 3. die termina vertauscht hat, kann ich die kritik nachvollziehen.
    das missyzeug wird ganz exklusiv als ein produkt, das ausschließlich frauen ansprechen will, beworben. das ist in zweifacher hinsicht sexistisch. 1. weil damit wieder bestimmte individuelle interessen der leserschaft am geschlecht festgemacht werden und 2. weil eine nichtweibliche leserschaft gar nicht erst angesprochen werden soll.
    viel raumgreifender und tatsächlich antisexistisch wäre ein musikmagazin, welches eben musik- und popkulturelle themen behandelt und mit der dekonstruktion irgendwelche sexistischer klassifizierungen bei sich selbst anfängt. indem bspw. musikerInnen aufgrund ihrer künstlerischen arbeit vorgestellt werden. ich hielte es evtl. noch für zulässig, sich verstärkt auf nichtmännliche künstlerInnen zu beziehen, da diese tatsächlich im popkulturellen spektrum unterrepräsentiert sind. aber im grunde kommt mir diese veranstaltung höchst einseitig orientiert vor und eher danach ausgerichtet, das klassische bauchlinke quasiemanzipierte indiegirl anzusprechen statt ein massenprodukt zu schaffen, dass die zustände ins wanken bringt.
    nennt sich sowas feministischer freiraum?

  6. 6 lyzi 13. Oktober 2008 um 12:47 Uhr

    Ich habe hier gar nichts „vertauscht“ und natürlich umfasst „für Frauen“ auch „lesbische Frauen“. Und? Die Kategorie „Frau“ ist nunmal eine, die sich an die bestehende gesellschaftliche Heteronormativität hängt und diese dann eben auch wieder reproduziert.

    Ansonsten größtenteils word @ crashintoahouse.

  7. 7 gtz 13. Oktober 2008 um 13:03 Uhr

    aber schön subversiv schräg gesetzter titel. super sache.

  8. 8 crashintoahouse 13. Oktober 2008 um 13:08 Uhr

    jaja, gtz, function follows form. wenn der behälter stimmt, nehmwa allet. ^^

  9. 9 Jiline 13. Oktober 2008 um 13:14 Uhr

    Ich teile dine Kritik Lyzi! Aber ich denk auch dass wenn mensch nen Magazin macht, welches im Mainstream verkauft werden soll, da leider Kompromisse gemacht werden müssen; schliesslich soll das Magazin auch Geld einbringen und somit über die erste Ausgabe bestehen (können). Wenn ich an bspw. meine Eltern denke, dann wäre der Artikel „BEAUTY-TIPP. Wie klebe ich mir einen Bart?“ schon zu abgespaced. Ich finds irgendwo logisch (und nicht schlimm) den Mainstream da abzuholen wo er steht. Aber ob die Missy´s das auch so sehen und ob sie eventuell eine queere Richtung ansteuern weiss ich auch nicht.

  10. 10 lyzi 13. Oktober 2008 um 13:28 Uhr

    Aha, und Du weisst also, „wo der Mainstream steht“, Jiline?
    Sind halt alles unbändige, komplett verblödete Massen, denen man DIE WAHRHEIT®, die man zuvor als Lüge verpackt hat, damit sies kaufen, halt unterjubeln muss, denn eigentlich darben sie ja geradezu nach der Aufklärung engagierter queer-aktivistischer postgender-Feministinnen, oder was?

    Haste da mal soziologische Erhebungen gemacht, was DIE MASSE® so denkt, ist, tut?

    Und was is mit all den kommerziell erfolgreichen Gegenbeispielen?
    Nee, echt: Das Markt-Argument ist schlicht mal wieder die Ausrede für Dummheit, Unfähigkeit, Faulheit.

  11. 11 crashintoahouse 13. Oktober 2008 um 13:32 Uhr

    nee, jiline, hier wird ja grade kritisiert, dass es sich eben nicht um ein mainstream-produkt handelt, sondern um ein subkulturmagazin, das seinen focus explizit auf weibliche leserschaft richtet. aber es ist eben nicht antisexistisch, eine „frauenzeitschrift“ zu machen, egal mit welchem inhalt, weil sowas den „frauen“ wieder bestimmte geschlechtsspezifische interessen aufoktroyiert.

  12. 12 scheckkartenpunk 13. Oktober 2008 um 13:49 Uhr

    ja, differenzkapitalismus. und nu?

  13. 13 Jiline 13. Oktober 2008 um 13:58 Uhr

    ..mit „im Mainstream verkauft werden“ meinte ich „fuer den gr. Zeitschriftenhandel“. sry blöd ausgedrückt. Und der „Mainstream“ (ich weiss das die Aussage vereinfacht und bestimmt problematisch ist) hat garantiert keine queeren Ansichten und glaubt an ein binäres Geschlechtersystem (dazu immer noch patriarchal geprägt). Dazu brauch ich denk ich keine soziologische Untersuchungen anstellen. …

  14. 14 lahmacun aka Laura 13. Oktober 2008 um 14:02 Uhr

    und missy, die frauenzeitschrift, glaubt nicht an das binäre geschlechtersystem?

  15. 15 crashintoahouse 13. Oktober 2008 um 14:03 Uhr

    is kla, das ding is natürlich ein produkt, das von einer bestimmten zielgruppe, nämlich popkulturell interessierten, sich als halbwegs emanzipiert verstehenden jungen frauen, gekauft werden soll. das kann man so feststellen (hab ich ja auch), zur kritik wird es aber erst, wenn das mit dem eindruck abgeglichen wird, der uns vermittelt werden soll. nämlich: dass das teil irgendwie den anspruch hat, antisexistisch zu sein.

    außerdem sollte hier ne inhaltliche kritik geäußert werden. würde ich mich an der kapitalistischen kritik entlanghangeln, wäre ne inhaltliche kritik nicht möglich, da ich das erzeugnis als mit gewinnabsicht produziertes produkt vollkommen ignorieren müsste.

  16. 16 Jiline 13. Oktober 2008 um 14:07 Uhr

    und missy, die frauenzeitschrift, glaubt nicht an das binäre geschlechtersystem?

    Wie schon geschrieben weiss ich das leider nicht.. Ich kann auch ein queeres Männermagazin herausgeben.

  17. 17 Miss Taken Identity 13. Oktober 2008 um 22:24 Uhr

    Ich kann auch ein queeres Männermagazin herausgeben.

    Spannend.

  18. 18 illith 17. Oktober 2008 um 17:40 Uhr

    puah ewiges rumgenörgel immer.
    ich freu mich schon seit monaten auf die erste ausgabe und hab mir auch schonmal blind das abo gezogen (*)

  19. 19 illith 18. Oktober 2008 um 19:46 Uhr

    so, ich habse. b-)

  20. 20 Fragende 19. Oktober 2008 um 18:34 Uhr

    „Missy? Nein, kenne ich nicht.“
    Aussage der Verkäuferin eines Bahnhofskioskes. (Ich sagte dazu, dass sie eigentlich erst morgen kommt. Wollte nur gucken, ob die schon da ist.)

  21. 21 frau koslowski 20. Oktober 2008 um 15:14 Uhr

    es ist so einfach immer nur dagegen zu sein.

    ich beobachte das entstehen des missy magazins schon seit den ersten zeichen im internet. anfangs war ich auch eher skeptisch, ob der expliziten ausrichtung an ‚frauen‘. was aber zum einen auch klar ist, denn es sind feministinnen die dahinter stecken, die zwar an gender und deskonstruktion und gedankengebäuden drum herum auch interessiert sind, aber primär ein medium schaffen wollen, um feminismus aus dem distinktionswerten „neue deutsche mädchen“/frech,sexy,low-inhalt-feminismus, der ja zeitgeistig überpräsent ist, heraus zu holen. subkulturen funktionieren auf breiter ebene nicht, deswegen sind es subkulturen. entweder du gehst einen weg in solchen off-kulturen und erreichst vielleicht für dich persönlich und deine peer-group etwas. oder du nimmst dich zusammen, willst mehr menschen erreichen und gehst den entsprechenden weg. den weg, denn ‚missy‘ bisher gegangen ist. und allein dafür will ich ihnen respekt aussprechen, da sie die ersten ihres stils in den hiesigen gefilden sind (sie nennen ja selbst immer die us-amerikanischen beispiel wie bust, bitch oder girls like us). außerdem kann ich aus eigener zine-organsation sagen, dass sowas halt schlicht und ergreifen schwierig ist. vorallem mit einem bisher nicht massenkompatiblen thema. die macherinnen haben sich alles selbst erarbeitet, chancen eröffnet und genutzt bzw nutzen sie. dass da profit das ziel ist, dürfte klar sein. das ist nicht denkbar, mit solchen themen funktioniert das nicht. vielleicht in zukunft, wenn sich sexualitätssensible denkweisen als alltagstauglich erweisen.

    es ist feministisch, es geht das an was gesellschaftlich als ‚frau‘ konstruiert wird und wie damit umgegangen werden kann.
    aus dem nichts mitten in die gesellschaft herein können dekonstruktivistische ansätze nicht funktionieren.

    in dem die themen hier (in den kommentaren) als ‚ausschließlich für frauen‘ deklariert werden, argumentiert ihr doch sexistisch. mein freund interessiert sich auch dafür wie platten ineinander gemischt werden können und wie ein klebebart gut und schmerzfrei hält. soap&skin macht gute musik und trägt dann halt auch noch den stempel ‚frau‘.
    ja, es sind popkulturelle themen. ich habe die vielleicht sehr naive hoffnung via solchen medien diejenigen erreicht und sensibilisiert werden können, die sich noch nicht mit solchen themen auseinandergesetzt haben.
    alle anderen können ja in die bibliothek gehen oder eigene zines heraus bringen.

    übrigens glaube ich nicht, dass „Andersgeschlechtliche, Transsexuelle, Transgender, Doppeltgeschlechtliche und Antisexuelle“ ausgeschlossen werden. vermutlich haben personen, die sich derartigen kategorien zugehörig empfinden, schlicht und ergreifend noch nichts von diesem heft gehört.
    es kommt ja auch erst heute zum ersten heraus.
    deswegen empfinde ich die hier in den kommentaren getätigten aussagen als weitgehend haltlos. es sind teilweise unerstützenswerte ansichten, jedoch wirkt hier auch einiges selbstdarstellerisch (und wie werbung für eigene blogs).

    kritik ist gut, aber ohne dass sie aus kreisen von gleich oder ähnlich denkenden heraus kommt, ändert sie an dem was sie angreifen will, nicht viel.

  22. 22 Linda 20. Oktober 2008 um 17:32 Uhr

    Wenn die die Hauptzielgruppe offen Frauen ist,
    dann fällt Missy vielleicht ja auch mal den Frauen und Mädchen in die Hände, die sonst die „klassischen Frauenzeitschriften“ lesen und jetzt endlich sehen, daß es ne Alternative gibt, die sich nicht immer nur mit Kleidung, Schminke und Diät = reine Äußerlichkeiten
    beschäftigt

    Das wär für mich ein Riesenschritt in die richtige Richtung -
    und wenn sich hier in der Masse der KritikerInnen noch welche finden, die ein Magazin gründen möchten, daß ihren eigenen Vorstellungen von antisexistisch etc entspricht, umso besser.

    Nicht meckern, selbermachen

  23. 23 CitCat 20. Oktober 2008 um 19:25 Uhr

    Frau Koslowski hats auf den Punkt gebracht. Dankeschön!

    Ich jedenfalls freu mich schon drauf, mich gleich in den Bus zu setzen, richtung Bahnhof zu rollen und mir da meine Missy abzuholen…

  24. 24 frau koslowski 20. Oktober 2008 um 19:58 Uhr

    wort.

    --

    oh, dummer fehler meinerseits, es fehlte oben ein ‚nicht‘:
    „dass da profit [nicht] das ziel ist, dürfte klar sein.“

  25. 25 Herr Zebrakante 21. Oktober 2008 um 15:01 Uhr

    ich habe die gestern leider nicht finden können. bedauerlich.

  26. 26 Jiline 21. Oktober 2008 um 16:50 Uhr

    Hier in Berlin gibts das Missy wirklich überall :-) Stapelweise zB. in der Buchhandlung/Zeitschriftneladen am Alex.

  27. 27 mandy 21. Oktober 2008 um 18:40 Uhr

    dank der diskussion hier wurde ich auch ganz gespannt auf die missy..und habe auch schon fast alle artikel gelesen, obwohl mich die viel zu helle Schrift zum teil verzweifeln ließ. ich nehme sie nicht als „nur für frauen“ wahr, sondern als queer-feministisch..ich kann mich zum Beispiel auch an ein zitat von einem Vater erinnern, der sich zum Thema „Wann ich das letzte Mal aufgrund meines Geschlechts diskriminiert wurde“ äußert. anders als beispielsweise bei bestimmten veranstaltungen werden „Nicht-Frauen“ nicht ausgeschlossen. und anders als die emma ist die missy auch queer; es geht um drag, homo etc. in den texten selbst wird oft ein konstruktivistischer backround deutlich..autor/innen und portraitierte in der missy sind zum teil aus queer-feministischen zusammenhängen bekannt. und inhaltlich ist sie absolut nicht nur an (heterosexuelle) frauen gerichtet, zum großen teil gehts um Lifestyle und Popkultur: um Musik, Theater, Literatur, Outift etc. ich finde die missy super.

  28. 28 unGeDuLdig 23. Oktober 2008 um 0:34 Uhr

    Habe mir das Teil auch geholt und bin nicht zu einem abschliessenden Urteil gekommen, wie es hier manchen schon vor der Veröffentlichung gelungen ist. Manche Sachen wie der Burkina-Faso-Artikel wirken auf den ersten Blick wie etwas, das in Focus oder Spiegel stehen könnte, beim genauen Lesen sich als ziemlich durchdacht erweisen. Ähnlich das Kamasutra-Rating und Vibratoreinkauf, die mit der Betonung der eigenen Lust Potential haben, vom Cosmopolitan-Blickwinkel (wie besorge ich’s ihm am Besten?) wegzukommen. Als notorischer Zuvielschreiber wäre meine Kritik, dass viele Text-Häppchen Lust auf mehr machen (Sonja Eismanns Mutter) ohne den Hunger zu stillen – aber es ist klar, dass hier mit viel Kreativität versucht wurde, Anspruch und Kompabilität zu balancieren, oder negativ ausgedrückt, Unlesbarkeit und Belanglosigkeit gleichzeitig zu vermeiden. Das Zielpublikum mag v.a. weiblich, ledig, jung sein, aber der schon erwähnte Verstümmelungsartikel oder die Lesbenband Yo Majesty sind doch schon Positionierungen, die auf die nächste Ausgabe neugierig machen. Die Fotos und Models sind interessant und kontrastieren angenehm gegen den retouschierten Scheissdreck, der von den 1.001 anderen Hochglanzmagazinen aufgefahren wird. Natürlich, der Einwand wäre berechtigt, dass jede, auch alternative Konstruktion von Schönheit repressive Elemente hat, role models haben auch so ihre Tücken. Doch erst einmal wurde hier eine Lanze für das Anderssein gebrochen, was gerade in Deutschland immer was subversives hat – fragt sich nur, was konkret die zu verletzende Norm ist.

    Soll das ganze eigentlich eine monatliche Missy werden?

  29. 29 illith 23. Oktober 2008 um 3:03 Uhr

    nee, vierteljährlich (leider).

    ich find ja btw die renzension in der taz recht treffend. abgesehen von der dämlichen überschrift.

  30. 30 unGeDuLdig 24. Oktober 2008 um 4:20 Uhr

    Vierteljährlich? Dann kommt es noch viel mehr auf jede einzelne Ausgabe an, weil sich das Blatt quasi jedesmal neu erfinden und positionieren muss. Die taz-Rezension haut in etwa hin, aber soooo oberflächlich fand ich es nicht, obwohl es ruhig einen Zacken schärfer sein könnte. Der Zufallskäuferin am Bahnhof könnte es womöglich zu heavy, schon zu szeneintern sein, ich kann das nicht beurteilen. Die Tips von der Kommunikationsdingsda waren auch ein kleines highlight und hätten ebenfalls eine oder zwei Seiten mehr vertragen. Bleibt also nur das Warten aufs Januar-Heft.

  31. 31 flo 24. Oktober 2008 um 21:39 Uhr

    und gleich noch was neues, zum kritischen lesen:

    Queer leben – queer labeln? (Wissenschafts-)kritische Kopfmassagen.

    fwpf Verlag, Freiburg, 2008,
    ISBN 9783939348146

    Kurztext:

    Queer lebt sich! Voll im Trend scheint die quirlig-queere Szene, die sich Geschlechter aneignet wie den neuesten Schick. Alles Jacke wie Hose? Oder steckt hinter dem Label von queer ein queerender Protest, der über die reine Austauschbarkeit geschlechtlicher und somit gesellschaftlicher Kategorien hinausweist? Diesen und anderen Fragen geht der vorliegende Band nach und versucht das Queerende aus verschiedenen Kontexten heraus zu filtrieren und in sie hinein zu denken sowie nach möglichen Handlungsalternativen zu suchen. Denn das Private ist schon längst politisch, nur muss es auch wieder einmal gesagt sein dürfen. Daher wird nicht nur wild wissenschaftlich gestikuliert, sondern kritisch politisiert. Im Fokus stehen entgegen einem ausschließlich wissenschaftlichen Mehrwert die Lebenspraxen und Verhandlungsräume einer sich nicht-heteronormativ gestaltenden (Sub-)Kultur.

    Inhaltsverzeichnis und weitere Informationen zum Buch: http://www.fwpf.de/index.php?isbn=9783939348146

    Für ne Rezension gibts ein kostenloses Exemplar beim Verlag: www.fwpf.de / e-mail: info@fwpf.de .

    *greetz

  32. 32 bigmouth 03. November 2008 um 18:23 Uhr

    meine rezension ist da

    bitte dort vor ort diskutieren

  33. 33 spike 04. November 2008 um 12:19 Uhr

    kann man irgendwo auch nur das eine missy bestellen? habe keine lust auf abo wenn ich das heft (noch) nicht kenne (und altpapier tonne quillt eh schon über) und in meinem bahnhoskiosk gibbet dat magazin nicht. oder falls jemand seins ausgelesen hat und nicht behalten möchte… zahle auch porto, logisch. wäre total super! mcpebble68 at yahoo dot com

  34. 34 robyn 09. November 2008 um 18:43 Uhr

    hey – weitere kritische gedanken über das missy hier:

    „Missy fits Emma?“

    bitte dort kräftig mitdiskutieren!

    robyn

  35. 35 st_eve 29. November 2008 um 12:53 Uhr
  1. 1 Lesen! « Reich und Schön Pingback am 20. Oktober 2008 um 0:58 Uhr
  2. 2 bigmouth_strikes_again Trackback am 04. November 2008 um 14:40 Uhr
  3. 3 Queer-o-mat Trackback am 09. November 2008 um 18:47 Uhr

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