Wann ist Werbung sexistisch?

Die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich hat auf ihrer Homepage Leitfragen und Kriterien veröffentlicht, die sowohl eine Argumentationsgrundlage gegen sexistische Werbung liefern als auch als Instrument der Ent-deckung dienen sollen.


13 Antworten auf “Wann ist Werbung sexistisch?”


  1. 1 asxdef 29. November 2008 um 14:28 Uhr

    Da haben sich die Leute ja viel Mühe gegeben, alles geschlechtsneutral zu formulieren. Klickt man eine Seite weiter, stößt man auf folgendes:

    Das Inserat benutzt die Strategie der sexuellen Anspielung: Mit dem „Anschauen des guten Designs“ kann sowohl die Schrankwand wie auch die Hinteransicht des nackten Mannes gemeint sein. Für einmal ist der Mann das Objekt der sexuellen Anziehung und die Frau in der Rolle der Betrachterin. Die Umkehrung der Rollen macht den Witz der Werbung aus.

    http://www.stzh.ch/internet/bfg/home/diskriminierende_werbung/meinungen.html

    Werbung, die Männer in sexistischer Weise darstellt, ist also wegen der „Umkehrung der Rollen“ doch nicht sexistisch. Wie man sieht, hat der geschlechtsneutrale Gedanke nicht mal fünf Minuten gehalten und die Damen (und Herren?) der „Fachstelle für Gleichstellung“ sind wieder im gewohnten „nur die Frau kann Opfer sein“ Fahrwasser.

  2. 2 Fachstelle für Gleichstellung Stadt Zürich 02. Dezember 2008 um 16:56 Uhr

    Werbung mit Männern kann sexistisch sein, diese ist es nicht. Die bildliche Darstellung mit dem Text funktioniert, weil die typischen Rollen für einmal umgekehrt werden. Frauenbilder und Männerbilder in der Werbung haben eine Geschichte, üblicherweise sieht man Männer als Erfolgstypen abgebildet, wie sie Technik oder Beruf im Griff haben, bei Frauen steht die Schönheit oder tüchtige Mütterlichkeit im Vordergrund. Deshalb kann Werbing witzig sein, wenn diese Sehgewohnheiten mal irritiert werden. Muss aber auch nicht immer funktionieren, kommt auch auf die gesamte Darstellung drauf an.

    Fachstelle für Gleichstellung – Stadt Zürich

  3. 3 hase 26. Dezember 2008 um 18:36 Uhr

    die sexistische ausmasse der werbungen sind nicht gut es bedeutet dass die frauen immer nur als sexdarstellung angegeben wird . sie benutzen die feminsitische darstellung der weiblichen formen für werbungen.es geht auch dann in diesem falle um die diskriminierung des weiblichen geschlechtess eine werbung ist dann sexistisch wenn die frauen als sexobjekt beworben werden. dies ist fèr das weibiche geschlecht im allgemeinen gar nicht angenehm..

  4. 4 peter 01. April 2009 um 11:02 Uhr

    die sexistische ausmasse der werbungen sind nicht gut es bedeutet dass die frauen immer nur als sexdarstellung angegeben wird . sie benutzen die feminsitische darstellung der weiblichen formen für werbungen.es geht auch dann in diesem falle um die diskriminierung des weiblichen geschlechtess eine werbung ist dann sexistisch wenn die frauen als sexobjekt beworben werden. dies ist fèr das weibiche geschlecht im allgemeinen gar nicht angenehm..

  5. 5 illith 02. April 2009 um 18:11 Uhr

    äh…. was?

  6. 6 gtz 03. April 2009 um 12:44 Uhr

    ich glaube, er will sagen, dass das für frauen nich angenehm is, der fortwährenden objektivierung von frauen für die werbung gewahr zu werden. oder so.

  7. 7 Christine 14. April 2009 um 22:34 Uhr

    Ich würde mich freuen wenn Mann auch die Hüllen fallen lassen würde,und nicht nur immer die Frauen wo bleibt die Gleichberechtigung ? Frauen überall sehe ich nur Frauen wo verstecken sich die Männer warum
    Ich finde es schade, Männer egal ob dick oder dünn,es wird doch nur das schöne attraktive gezeigt nicht wie wir wirklich sind ,

  8. 8 illith 15. April 2009 um 16:08 Uhr

    vlt könnte dich dieser link etwas erfreuen (zumindest bezogen auf den ersten teil deines beitrags): http://maedchenmannschaft.net/achtung-sensation-mannerkorper-werden-jetzt-auch-zum-konsumgut-verkloppen-genutzt

  9. 9 Mik 23. Juli 2009 um 18:32 Uhr

    erstaunlich, wie wenig informationen man bei google bekommt, wenn man die schlagworte „werbung“ und „sexistisch“ eingibt. auch die veröffentlichungen der stadt zürich sind mittlerweile nicht mehr aktuell. unfassbar wie wenig grad in der heutigen zeit dieses thema bearbeitet wird, wo man doch auf viva bereits vor 22 uhr sein „eigenes mädchen“ aufs handy laden kann, das sich für die beeinflussbaren jungs auszieht und an der stange tanzt.
    ich finde es wirklich bedenklich mit welchen masstäben die mädchen heutzutage aufwachsen und man kann ja nur erahnen was in ihnen vorgehen muss wie sie sich zu verhalten haben um in dieser welt etwas zu erreichen…

  10. 10 neuer nick 24. Juli 2009 um 10:37 Uhr

    Die Frage ist aber, ob das „heutzutage“ wirklich qualitativ anders ist, als von so 34 Jahren?

  11. 11 illith 24. Juli 2009 um 15:16 Uhr

    ich würd schon sagen, allein aufgrund der neuen technischen möglichkeiten

  12. 12 neuer nick 24. Juli 2009 um 19:47 Uhr

    Ja, damals haben einem halt Mutter und Vater eingebläut dass das wahre Glück in Mann, Kind und Haushalt bestand. Ob Blogs und SMS heute diese Funktion übernehmen? Ich glaube ja nicht.

  13. 13 lahmacun 24. Juli 2009 um 21:00 Uhr

    naja, photoshop und so …

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