(K)eine Frau in Sicht

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Neulich beim Auflegen…

Dialog auf der letzten Genderterror, zwischen einer Gästin und mir:

Sie: „Ey, die ganzen Leute rennen gerade von der Tanzfläche… Spiel doch mal was mit Text!“ (Anmerkung: Ich hab 80s gespielt, nachdem mir das mit dem Electrotechno zu krass wurde.)
Ich: „Achso. Meinst Du sowas wie Kate Perry?“ (#Ironie – Hat sie aber nicht kapiert.)
Sie: (strahlt) „Ja, zum Beispiel!!!“
Ich: (Fassungslos. … Lege nächsten Track auf, sie geht nicht weg.)
Ich: „Äh, du hast schon verstanden, dass ich das ironisch gemeint habe?!“
Sie: „Hmm, ja, ich weiss, das Lied diskrimiert alle Lesben und so, aber wenigstens hat es Beat!“
Ich: (immernoch fassungslos) „Vielleicht bist du auf der falschen Party…“

Letzteren Satz habe ich später noch zurückgenommen, mich dafür entschuldigt und eine Diskussion unter Erklärung meines Standpunktes angefangen. Trotzdem war ich mittel bis sehr geschockt von diesem Dialog.

Soundtracks zu sexualisierter Gewalt

Funeral Rape, Vaginal Incest, Cunt Grinder – drei von zahlreichen Bands, welche sich dem sich wachsender Beliebtheit erfreuenden Genre porn grind verschrieben haben1. So sehr zahlreiche Autor_innen des mädchenblogs immer wieder um eine Differenzierung der EMMA-Definition von Pornografie als „Ernidrigung von und Gewalt gegen Frauen“ ringen und über feministische, lustfreundliche Zugänge schreiben2 – ginge es um porn grind, hätte die EMMA 1:1 Recht. Die Selbstbeschreibungen der Grazer Band Carignan bringt es auf dem Punkt: „A combination of violence, porn and the habits of our modern society worked out to the highest form of austrian brutality… Bitchslapping Death/Grind since 2006″. (mehr…)

Die ewig Mythische

Jetzt mal alle festhalten, Jogamatten raus, Räucherstäbchen an und ein wohlwollendes Lächeln auflegen, denn Frauen dürfen wieder „weiblich“ sein. Besser gesagt dürfen sie sich in Wien in eine „Menstruationshütte“ legen.


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feministischer fotowettbewerb

„this is what a feminist looks like!“ ist das Thema eines Fotowettbewerbs des Frauenreferats der Hochschüler_innenschaft Klagenfurt. Einreichfrist ist der 15. Februar 2009, als erster Preis winken 200 Euro. Die besten 10 Einsendungen werden auf dieStandard.at, in an.schläge und im Unilog veröffentlicht. Alle weiteren Infos gibt es hier: klick!

Change!?!

Der „sympatische“ Mann links ist Barack Obamas Redenschreiber Jon Favreau.

Dieser „Schnappschuss“ wurde von ihm, höchst persönlich, auf seiner „Facebook“-Seite veröffentlicht.
Charming!

Nicht wegsehen!

Der österreichische Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe „CARE“ , hat erst kürzlich wieder auf die katastrophale Lage der Frauen im Kongo aufmerksam gemacht.
Vor allem im Ostkongo tobt seit mehreren Jahren ein unmenschlicher Bürgerkrieg, der täglich zu neuen brutalen und systematischen Vergewaltigungen an Frauen und Kindern führt.
Die UN-Sonderberichterstatterin Prof.in Yakin Erturk dazu

Die Gräueltaten, die von diesen bewaffneten Gruppen verübt werden, sind von unvorstellbarer Brutalität, die weit über Vergewaltigung hinausgeht. Diese Gräueltaten bauen auf Vergewaltigung und sexueller Versklavung auf und zielen auf die vollständige physische und psychische Zerstörung der Frauen ab.

Das feministische Magazin an.schläge schreibt in seiner neuen Ausgabe dazu

Breits von Jänner bis September 2008 wurden in der Krisenregion Nord-Kivu 3.500 Fälle von sexueller Gewalt bekannt. Hochgerechnet über 400 pro Monat. (Dunkelziffer)

Grausamkeiten wie diese sollten uns wiedereinmal die Wichtigkeit von Organisationen wie „Terre de femmes“ oder „medica mondiale “ ins Gedächtnis rufen.
Welche mit ihren unbezwinglichen Engagement nicht müde werden auf die Opfer dieser Gräultaten aufmerksam zu machen und für deren Schutz eintreten.