Soundtracks zu sexualisierter Gewalt

Funeral Rape, Vaginal Incest, Cunt Grinder – drei von zahlreichen Bands, welche sich dem sich wachsender Beliebtheit erfreuenden Genre porn grind verschrieben haben1. So sehr zahlreiche Autor_innen des mädchenblogs immer wieder um eine Differenzierung der EMMA-Definition von Pornografie als „Ernidrigung von und Gewalt gegen Frauen“ ringen und über feministische, lustfreundliche Zugänge schreiben2 – ginge es um porn grind, hätte die EMMA 1:1 Recht. Die Selbstbeschreibungen der Grazer Band Carignan bringt es auf dem Punkt: „A combination of violence, porn and the habits of our modern society worked out to the highest form of austrian brutality… Bitchslapping Death/Grind since 2006″.

Bandnamen, Texte sowie Artworks auf Plattencovern und Merchandiseartikeln sind von männlichen Gewaltphantasien gegenüber Frauen gekennzeichnet. Die Wahrnehmung von Frauen beschränkt diese auf zu verletzende oder demütigende Sexualobjekte. Die forcierte Heterosexualität basiert somit auf einem klar nicht-einvernehmlichen Gewalt- und Lustmonopol des männlichen Parts. Die Spannbreite geht dabei von der Beschreibung von heterosexuellen Sexszenen (Titel wie Buttsuck, Cumshot Combat, Cock Control, Blow Job Time verweisen hierauf, üblicherweise sind die Texte von einem hohen Maß an Brutalität bestimmt) über Beleidigungen („Just a fucking bitch/whore/…“) bis hin zu in Verstümmelung und dem Tod von Frauen oder Kindern endenden Vergewaltigungsfantasien. Ich tue mich schwer mit ausführlichen Text- und Bild-Beispielen, da diese vielfach so übermäßig krass sind, dass ich diese niemandem als „Trigger“ zumuten möchte.

Ausgangs-Szene des porn grind sind Grind- und Crustcore. Rhythmen, zu welchen auch heute Abend wohl weltweit tausende Anarch@s im Squat ihres Vertrauens die drei übrig gebliebenen Dreadlocks schütteln, um mal so richtig befreit von der verlogenen Kommerzwelt da draußen abzufeiern. Die Abgrenzung der Genres untereinander fällt inhaltlich leichter als sozial. Zum einen labeln porn grind-Bands sich selbst als „unpolitisch“, womit sie streng genommen aus dem „politischen“ Selbstverständnis des Grindcore herausfallen, welches explizit gegen Unterdrückungsmechanismen und die Gesamtscheiße antritt3 und sich damit von Death Metal distanziert. Zum anderen jedoch mangelt es gerade in der Auftrittspraxis allzuoft an einer kritischen Auseinandersetzung der Veranstalter_innen mit den spielenden Bands sowie dieser untereinander. In männlicher Schulterklopflogik (auch wenn Frauen beteiligt sind) und um jeglicher Selbstreflexion zu entgehen, wird Sexismus dann zu „Ironie“ und „Übertreibung“ umgedeutet4. Die Erklärung der Funktionalität alldessen bleibt jedoch in der Regel aus, denn es geht keineswegs darum, durch Überzeichnung und vielleicht mit Hilfe der Ironie das Gesagte ins Gegenteil kippen zu lassen, um sexuelle Gewalt als ein Moment patriarchaler Gesellschaftsstrukturen erkennbar zu machen. porn grind-Bands tragen nicht zur Kritik der Zweigeschlechtlichkeit, der Abwertung von Weiblichkeit oder der Kritik neoliberaler Verhältnisse bei, sondern reproduzieren diese bewusst.
Das Auftreten in „linken“ Jugendzentren, „Fuck the Commerce“-Festivals oder gar „Metal for Fairness – Fuck the ignorance“-Festivals reicht eben nicht aus, um sich selbst mitzudenken.

Klar gehe ich davon aus, dass jedwede irgendwielinke Inhalte sich zwar gegen Unterdrückunsgmechanismen einsetzen (und hin und wieder auch die Überwindung der Gesamtscheiße anvisieren), jedoch niemals frei von diesen sind. Anders wäre kaum nachvollziehbar, warum Musik meist von weißen Hetero-Männern* gemacht wird, die ihre Erlebniswelten besingen. Auch das Argument, Grindcore-Bands suchten sich in sozialkritischer Performance, indem sie ebenjene hegemonial männlichen Erfahrungshorizonte und Selbstinszenierungsweisen ironisch in Szene setzten, ist immerhin einen Versuch wert, stellt sich jedoch gleichzeitig jeglicher Selbstkritik in den Weg. Wenn die Inhalte von Bands, egal ob sie sich „politisch“ oder „unpolitisch“ nennen, dann aber in explizit rassistische und sexistische Gewaltaufrufe ausufern, ist’s wohl auch aus mit den „Anarch@“-Wurzeln.

Und die Konsequenzen? Ich gebe mal einen indymedia-Kommentar zum bewussten Umgang mit problematischen Bands der Antipat-Gruppe des ehemals besetzten Wiener EKH wieder5:

1. Sexismus (verbal oder körperlich) ist nicht das Ausleben einer Freiheit, sondern die Reproduktion gesellschaftlicher Gewaltverhältnisse.
2. Sexistische Handlungen (verbal oder körperlich) sind Ausdruck eines (sub)kulturellen und gesellschaftlichen Zustands und können nur politisch begegnet werden. Thematisieren, öffentlich machen und bekämpfen.
3. Sich als unpolitisch zu erklären schützt nicht vor Kritik eigener Handlungen. Es kommt ja nicht darauf an, was jemand ist, sondern was jemand tut!
4. Veranstaltungsorte […] sind öffentliche Räume, die Personen und Gruppen die dort Konzerte organisieren sind auch für den Output verantwortlich. Antisexismus (und Antirassimus, Antifaschismus, Anti-Antisemitismus) müssen Grundprinzipen für solche Orte sein, wenn sie für sich in Anspruch nehmen wollen, herrschende Normen und Gewaltverhältnisse nicht zu reproduzieren. Nur so kann ein Versuch gestartet werden, selbstbestimmte Räume zu schaffen, in denen sich viele wohl fühlen können.
5. Dazu benötigt es Auseinandersetzungen die über anlassbezogene Diskussionen
hinaus gehen.

Anmerkungen:

  1. Für einen ersten Überblick über Protagonist(_inn?)en: Alle bei last.fm mit „porn grind“ getaggten Bands [zurück]
  2. http://maedchenblog.blogsport.de/index.php?s=porno [zurück]
  3. Welche Perspektive dabei oftmals eingenommen wird, steht hier nicht weiter zu Debatte, die diesen Absatz einleitende Formulierung verweist vage darauf. [zurück]
  4. Szenegrößen stehen zT. auch ganz selbst.bewusst zu ihren Inhalten. Beispielhaft sei hier die Band „Gut“ angeführt, welche sich selbst in einem Interview zitiert: „Wenn jemand uns als Sexisten bezeichnet, juckt es mich nicht, ich sehe es eher als Kompliment. Ich bin Sexist und wenn jemand ein Problem damit hat ist es mir scheissegal.“
    Der Knaller ist übrigens auch der Einwand, beim Grunzgesang des Grindcore verstehe man den Text sowieso nicht, womit jedwede Bedenken abzulegen seien…[zurück]
  5. http://at.indymedia.org/node/4081 [zurück]

9 Antworten auf “Soundtracks zu sexualisierter Gewalt”


  1. 1 neo 14. Dezember 2008 um 12:46 Uhr

    Also ich weiss ja nicht… Ich habe zwar noch nie etwas von Porn Grind gehört, allerdings erscheinen mir die verlinkten Seiten durchaus wie Satire! Die Protagonisten der Band treten in Strapsen und Reizwäsche auf und tragen Horrormasken. Wie ist diese Maskerade, nach deiner Auslegung der Porn Grind Musikrichtung zu interpretieren? Stellen sich die Bandmitglieder selbst als Vergewaltigungsopfer dar? Haben sie selbst den Wunsch die Rollen zu tauschen und würden gerne in die Rolle des Opfers schlüpfen?
    Fragen über Fragen! Mir scheint das die Fronten hier nicht so eindeutig auszumachen sind, wie du es darstellst.
    Das ganze könnte wirklich als bewusste Überzeichnung und quasi „Performance“ gemeint sein. Kennt mensch aus dem Death Metal Bereich und der Verwendung von Horror-Folter-Kriegs-Bildern.

    Den Hinweis auf das Interviewzitat, scheint mir nicht ganz redlich. Das Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen. Es liegt nahe das der interviewte Musiker Sex mit Sexismus verwechselt! Ein Move den ich in der Musikszene schon oft erlebt habe. Da wollen Typen eigentlich nur sagen „ich stehe total auf Sex“ was weiss ich und meinen deswegen Sexisten zu sein. Ich habe solche Gespräche schon oft geführt.

    Vielleicht wäre es ganz gut wenn du ein paar Band-Links hinzufügst, damit mensch sich sein eigenes Bild machen kann. Wer kennt schon Porngrind und nach der Lektüre der von dir verlinkten Seite, kann ich deinen ausschließlich negativen Eindruck nicht teilen.

  2. 2 luisa 14. Dezember 2008 um 13:46 Uhr

    hab bei dem link von last.fm keine band in reizwäsche gefunden, kannste das nochmal verlinken? und blutveschmiert und mit masken- das ist ja nicht umbedingt ne ironische maskerade, sondern passt doch ganz gut ins bild mancher vergewaltigungsphantasie, oder? (dazu, weshalb sollten sie sich deshalb als vergewaltigungsopfer sehen oder opfer sein wollen?)
    finde auch absolut nicht, dass das zitat in der fussnote aus dem zusammenhang gerissen ist. die interviewfrage dazu war ja sehr eindeutig: „Über euer Image kann man sich streiten, für mich war es immer Fun und unter Sexismus verstehe ich auch was anderes, da braucht man nur die Glotze anschalten. Ist es wirklich schön immer mit dem Vorwurf „ihr seit Sexisten“ zu leben? Was ist für euch Sexzismus?“
    - mal davon abgesehen würde ne band, die ja anscheinend desöfteren mit dem vorwurf sexismus konfrontiert wird und immer noch nicht den unterschied zwischen sex und sexismus kapieren will, wirklich nicht für besondere reflektierfähigkeit im bezug auf dieses topic sprechen….

  3. 3 neo 14. Dezember 2008 um 15:29 Uhr

    Das Thema ist ein „vermintes Gebiet“, ich finde das mensch zunächst einige Fakten wahrnehmen sollte, damit das Thema nich allzu pauschal angepackt wird. ich will hier auf keinem Fall die genannte Band verteidigen, dafür kenne ich sie zu wenig, trotzdem gtundlegendes zum gesammten Themenkomplex:
    Die übliche (bürgerliche) „antisexistische Kritik“ beschränkt sich auf das Darstellen weiblicher Körper als Lustobjekte, zb. in der Pornographie. In Folge dieser oberflächlichen Betrachtungsweise wird das Reden über Sex, genauso wie das blosse Erregen beim blossen Anblick von Körpern, als „Sexismus“. Es gilt sich hier nichts vorzumachen: diese Kritikverflachung ist die absolut vorherrschende Variante im öffentlichen Diskurs. Das sich Musiker (das habe ich wirklich schon oft erlebt) demzufolge auch mit entsprechenden Vorwürfen auseinandersetzen müssen, ist nur logisch. Das funktioniert so: Bei der Band XY treten nackte Frauen auf der Bühne auf, führen den Sänger der Band am Hundehalsband ans Mikrophon und simulieren Peitschenschläge auf seinen Rücken. Entsprechend geht es weiter. Nach der Show muss sich die Band Sexismus vorwerfen lassen, obwohl die KritikerInnen eigentlich nur das, als obszön wahrgenommene, darstellen von Sexualität und vermeintlicher Perversion anprangern wollten. Die transportierten Rollenmuster und deren eventuelle Affirmation, wird nicht thematisiert. Der Sexismus Begriff wird von allen Seiten falsch verwendet und am Ende trifft man den Musiker an der Theke, wie er einem erzählt das er ein „Sexist“ wäre.
    Diese Variante kenne ich, aus mehrmaligen Erleben.
    Zur eventuellen Satire, kann ich nur betonen, ein ähnlichen Konflikt gab es schon beim Death-Metal vor 20 Jahren. Es wurden exzessive Gewalt und Kriegsdarstellungen auf dem Cover Artwork vieler Bands benutzt, was viele Kritiker auf den Plan rief. Es wurde so verstanden, als ob die Küntslerinnen den Krieg und die Gewalt affirmieren. Dabei ging es eigentlich darum, die Realität darzustellen und aus einem gutmenschelnden Anspruch herraus, die bürgerliche Öffentlichkeit mit dem zu konfrontieren, was verdrängt werden soll.
    Sollten diese Porngrind Leute so etwas nicht im Sinn haben, wäre das zu verurteilen, klare Sache.

  4. 4 Pi 14. Dezember 2008 um 17:04 Uhr

    Naja, ganz so einfach ist es nicht. Das angeführte Todesmetall Beispiel ist schon ganz gut, noch passender ist aber Black Metal. Dort war es so, dass die erste Künstler*innengeneration mit Okkultismus nix am Hut hatte, sie wollte Kritik an der Hegemonie des Christentums üben. Durchaus intelligente Leute. Aber es wurde von den Rezipienten kein Akt der Reflexion durchgeführt, die haben einfach stumpf die Gewalt und den Nihilismus abgefeiert. Folglich fiel in der darauf folgenden Generation die kritische Komponente weg, die Bands (und die Fans) betrachteten sich nicht mehr als Produkte einer Gesellschaft, sondern wollten die Gesellschaft selber prägen (zB. in dem sie eine Reduzierung der Kirchen vornahmen).
    Ähnliches lässt sich über Porngrind sagen: die Rezeption und das, was sich daraus entwickelte, war etwas völlig anderes, als diejenigen, die die Tür dafür öffneten, intendierten.
    Aber es gibt auch Unterschiede: während es quasi 2 Blackmetal Szenen gibt, deren Grenze unscharf ist, (etwa Stephen O‘Malley als elaborierter Freidenker und Varg Vikernes als Eso-Faschist), sind im Porngrind nur noch Dumpfbacken unterwegs, da sich diejenigen, die Porngrind ursprünglich als Ausdrucksmöglichkeit gegen Sexismus sahen, davon entfernt haben.
    Das große Problem ist wirklich, dass ein Großteil des Publikums männlich ist und ein kritische Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Sexismus nicht in Gang kommt, da es als „Fun“-Richtung gesehen wird. (siehe: Funpunk)

  5. 5 Dominic 14. Dezember 2008 um 21:23 Uhr

    Das Marketing-Konzept auf Basis chauvinistisch-sexistischer Gewalt ist nicht einmal originär: schon seit Anfang dieses Jahrhunderts kämpfen Frauen gegen den Underground-Rap und gegen die Kultur „Hip Hop“, die als „Szene der Straße“, damit verbunden auch Kriminalität und Gewalt, ein darwinistisches Frauenbild zusammenstammelte. Porn Grind ist nur eine Fortsetzung: dem gerappten Sex-Trash, durch die die jungen Pubertierenden zu Chauvis und dadurch erst für Frauen abstoßend wurden und der daraus resultierenden Kränkung auf das männliche Ego, folgt der Hass auf das Frauenbild für diese Kränkung, was Widerhall in der Musik findet: Porn Grind. Geradezu typisch für die Phallokraten in spe mit dem Überdruck an Selbstbewusstsein: der Fehler liegt immer bei den anderen, bei ihr und der Welt, aber nie bei mir. Gewachsen und älter geworden ist das Hip-Hop-Publikum, doch das einzige, was reifte, ist der Hass auf die Frau.

  6. 6 Artikel 19. Dezember 2008 um 0:58 Uhr
  7. 7 Annie Slut 19. Dezember 2008 um 18:31 Uhr

    Sind „Anal Cunt“ auch porn grind zuzuordnen? Ich hatte mal das zweifelhafte „Vergnügen“, von denen einen Liedtext zu lesen, in dem unter dem Vorwand von „lustiger“ Übertreibung Vergewaltigung verherrlicht wurde. Ich fand’s nicht lustig.

    (Sorry, ich musste den Beitrag nochmal schreiben, weil sich der erste einfach nicht editieren lässt. Also bitte die erste Version löschen.)

  8. 8 Psychopapst 21. Dezember 2008 um 18:15 Uhr

    Anal Cunt kann man AFAIK durchaus als Wegbereiter bereiten. Sie sind insbesondere auch ein schönes Beispiel für „Provokation als Selbstzweck“, was sie bis zu Kooperationen mit Nazibands getrieben haben. Von daher billige ich das Argument „Das ist doch nur Provokation“ auch nur denen zu, bei denen man auch anderweitig mitbekommt, dass es nur Provokation ist. Wer Sexisten aufs Maul haut, darf auch aus Spaß Porngrind machen, wer dies nicht tut, sollte mal damit anfangen.

  9. 9 st_eve 22. Dezember 2008 um 0:37 Uhr

    Dass sexistische Konzerte und Festivals nicht unkommentiert bleiben müssen, zeigt eine Aktion aus Wien, auf die ich bei indymedia.at gestoßen bin (da gibt es auch Bilder):

    Aktion gegen sexistisches Festival in Wien

    In den frühen Morgenstunden des 19.12. wurde die Metalkneipe „Escape“ in Wien „verschönert“. Neben sechs rosa- und dunkelroten Farbbeutelflecken waren auf der Wand des Lokals in großen Buchstaben die beiden Sprüche „Vergewaltiger wir kriegen euch“ und „Scheiss Sexisten“ zu sehen. Dass sich dieser Vorfall ausgerechnet am 19.12. ereignet hatte, kann kaum Zufall sein, da am Abend dieses Tages im „Escape“ das Festival „Rape the Escape“ begonnen hat. Bei diesem Festival treten Bands wie „Sanatorium“, in deren Texten Vergewaltigung verherrlicht wird, oder „Distorted Impalement“ und „ISACAARUM“, die sexualisierte Erniedrigung von Frauen und andere frauenverachtende Inhalte propagieren.
    Wenn solchen Bands ein Podium geboten wird, sollten sich die VeranstalterInnen über Widerstand nicht wundern, denn so eine Veranstaltung darf, und wird auch in Zukunft, nicht unbeantwortet werden.

    Fight sexism, everywhere and everytime!

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