Das Zustimmungskonzept

An anderer Stelle war hier bereits vom Zustimmungskonzept als eine Form oder einfach Perspektive respektvoller Sexualität die Rede. Mir scheint Relevantes, Fragliches, Wichtiges und Unklares im Artikel und der anschließenden Diskussion gesagt. Neulich bin ich auf eine Visualisierung gestoßen – vielleicht interessiert sich ja die eine oder der andere dafür. Ich wette, man kann die Gruppe anschreiben, die Vorlage ausdrucken oder sich einfach ein Beispiel nehmen und eine Andere entwerfen:



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19 Antworten auf “Das Zustimmungskonzept”


  1. 1 gtz 03. Februar 2009 um 9:06 Uhr

    grundsätzlich eine plausible herangehensweise, die dadurch verkompliziert wird, dass in der wirklichen welt zwischenmenschliche kommunikation nich auf die unmittelba verbale beschränkt is. auch wenn das zweifellos wünschenswert wäre, werden sich misverständnisse über den zustand und die richtung eines verhältnisses zwischen zwei menschen einfach nich vermeiden lassen.

    kathegorisch jeden schritt vorher konkret durchsprechen zu müssen, kommt mir wenig reizvoll vor.

  2. 2 adozingirl 03. Februar 2009 um 11:38 Uhr

    Völliger Blödsinn. wiedereinmal ein vom Bewusstsein, dass mensch auf Seiten der Guten steht, geprägter Versuch, die Welt in ganz einfache Formeln und Verhaltensanweisungen zu packen, über die die selbstgenügsame queer-feministische Linke in ihrem Elfenbeinturm als Hüterin der Weisheit wachen kann. Solche Überlegungen verkennen total die Komplexität von Beziehungen, reduzieren sie auf ein „meine Grenzen und deine Grenzen“ runter. Was Feminismus zu tun hat, ist nicht, Beziehungen bis aufs Kleinste in ethischen Regeln durchzuplanen und diejenigen ins Nirvana zu schicken, die sich nicht dran halten (was nur so lange möglich ist, wie mensch es sich im kuscheligen AZ gemütlich machen kann, während draußen der gewalttätige Wahnsinn weiter toben darf), sondern das Empowerment von Menschen, ihre Grenzen zu definieren sowie empathisch mit Anderen umzugehen – ein Gefühl dafür zu entwickeln, wo Nachfragen angebracht sind, aber auch dafür, wo es sinnvoll zum Lustgewinn aller Beteiligten ist, Dinge nicht anzusprechen. Interessenskonflikte lassen sich schon allein aufgrund der physiologischen Existenz von Individuen auch in einer utopischen Gesellschaftsvorstellung nicht kategorisch überwinden – Der Versuch also, alle politischen Ziele der der Verhinderung von Grenzüberschreitungen unterzuordnen, (und dabei auch noch einen Täterfokus anzulegen) hat zwangsweise wirklichkeitsfern zu sein dahingehend, dass er einerseits unpraktikabel ist, andererseits andere Utopien hierfür opfern muss. Und selbst in einer solchen unfreien, ethisch durchgeplanten Gesellschaft sind Grenzüberschreitungen nicht überwunden – denn gerade weil es subjektiv ist, was eine Grenzüberschreitung ist, und nicht objektiv definierbar, sind kleine, unbeabsichtigte Grenzüberschreitungenn nicht verhinderbar. Auch, wenn 90% unserer verbalen Kommunikation aus „nachfragen“ besteht. Ach, und drüber hinaus : Freude, Lust kann nur die empfinden, die auch weiß, was Leid ist. Eine Welt, in der das nicht mehr gegeben ist, ist keine lebenswerte Welt.

    (Das stellt jetzt allerdings keine feste Meinung von mir dar, sondern meine spontanen Gedanken hierzu)

  3. 3 nummer.drei 03. Februar 2009 um 11:55 Uhr

    @adozingirl & gtz: ich glaube, das konzept hat auch nicht vor, die welt zu retten. und, so wie ich es lese, geht es auch nicht per se darum, sex zu einem gesprächskreis zu machen – wem das gut tut, für_den ist das sicher eine hilfreiche möglichkeit. grundsätzlich geht es, denke ich, um die schulung des eigenen blicks und das einnehmen einer bestimmten perspektive. oder darum, bestimmte fragen sich und anderen einmal zu stellen. egal ob während dem sex, nach dem sex oder beim kaffeetrinken in der city.
    auf dem plakat sehe ich keinen satz, der die komplexität von beziehungen leugnet. im gegenteil wird sehr vorsichtig dauafhingewiesen, dass es sich um mögliches geht, nicht um vorschriften.

  4. 4 xxy 03. Februar 2009 um 13:57 Uhr

    „Freude, Lust kann nur die empfinden, die auch weiß, was Leid ist. Eine Welt, in der das nicht mehr gegeben ist, ist keine lebenswerte Welt.“
    sorry, aber das ist doch totaler quatsch. das würde ja im extremfall beispielsweise bedeuten, mir muss erstmal ne schlimme grenzverletzung passieren, um auch richtig guten sex zu schätzen. es stimmt einfach nicht – also menschen, die schreckliches erlebt haben, können zwar in einzelfällen dadurch wachsen, aber man kann auch -und zwar umso mehr- „freude, lust“ empfinden, wenn man von so etwas verschont bleibt.
    weiterhin ist die menschheit meilenweit davon entfernt, kein leid mehr zu empfinden. daher erscheint mir dieses argument eher der rechtfertigung von scheiss zuständen zu dienen. bestes beispiel im bezug aufs christentum, wo ja gerne mal behauptet wird, gott müsse das leid zu lassen, und zwar den menschen zu liebe. danke, wie nett :x

  5. 5 aber aber 03. Februar 2009 um 18:33 Uhr

    „Zustimmung bedeutet immer wieder und jedes einzelne Mal und für jede sexuelle Handlung zu fragen, …“

    „.., fragst bei jedem noch so kleinem Schritt nach Zustimmung …“

    [editiert]
    Ich sage auch überhaupt nichts gegen „Zustimmung“ – im Gegenteil: Wer sexuelle Begegnungen nicht als egoistische Trieb-Befriedigung sieht, sondern als gemeinsames gegenseitiges Freude-Bereiten, sollte nichts tun, was die andere Person nicht mag.

    Dabei ist das eine oder andere gesprochene Wort sicher angebracht. Oft ist es jedoch gerade das körperliche Herantasten, das den Reiz für beide ausmacht: Vorsichtig streicheln, anfassen, küssen, … und sehr genau darauf achten, wie die andere Person reagiert – durch Bewegungen, Atem, Laute. Körperliche Kommunikation eben.

    Klar ist das nicht immer einfach und in unsicheren Situationen sind definitiv Worte gefragt – aber gleich alle paar Minuten?
    [editiert]
    Schade eigentlich: Ich finde den Flyer ja prinzipiell richtig und sinnvoll, wesentlich besser als die bisherigen Texte dieser Gruppe. Aber eine Anleitung, die nicht funktioniert, funktioniert eben nicht.

    [äusserungen, die an der grenze zur beleidung/ins lächerliche ziehen liegen, habe ich editiert]

  6. 6 Different 03. Februar 2009 um 22:01 Uhr

    „Körpersprache bzw. non-verbale Kommunikation bedeuten nicht Zustimmung!“

    Bullshit. Sexuelle Übergriffe finden doch nicht statt, weil eine nonverbale Kommunikation ohne vorherige Absprache nicht funktionieren kann, sondern weil der Übergreifende nur an seinen Lustgewinn denkt und deswegen eben nicht ausreichend auf die analoge Kommunikation des Gegenübers achtet. Dieser „alles muss vorher besprochen werden“ Ansatz ist wirklichkeitsfremd und albern. Analoge Kommunikation nach Watzlawik (also Körpersprache, Mimik etc.) ist sogar sehr viel besser geeignet, die gegenseitige Beziehung zu kommunizieren, als Sprache. Auf dem Flyer steht natürlich viel richtiges, aber teilweise schießt es doch etwas über das Ziel hinaus.

  7. 7 gtz 04. Februar 2009 um 1:53 Uhr

    “Körpersprache bzw. non-verbale Kommunikation bedeuten nicht Zustimmung!”

    himmel hilf. das hab ich tatsächlich in dem pamphlet überlesen. ich bin raus. das ding taugt für mein leben nich.
    wie war das noch? „freiheit stirbt mit sicherheit“?

  8. 8 adozingirl 04. Februar 2009 um 10:44 Uhr

    „sorry, aber das ist doch totaler quatsch. das würde ja im extremfall beispielsweise bedeuten, mir muss erstmal ne schlimme grenzverletzung passieren, um auch richtig guten sex zu schätzen“

    Da hast Du mich missverstanden – oder Ich habe vielmehr meine Äußerung in einen falschen Kontext gestellt. Die Passage über das Leid bezog sich eher auf Beziehungstechnisches, Enttäuschungen in Beziehungen, Leid, das durch Missverständnisse und Fehlinterpretationen verursacht wird etc. Keineswegs wollte Ich damit irgendwie sexuelle Grenzverletzungen zugunsten eines irgendwie besseren Sex legitimieren.

    PS : Was lernen wir draus ? Gerade auch die Sprache ist perfekt dazu geeignet, riesen Missverständnisse zu produziren ; genau das Gegenteil zu kommunizieren, was kommuniziert werden sollte.

  9. 9 nummer.drei 04. Februar 2009 um 11:05 Uhr

    “Körpersprache bzw. non-verbale Kommunikation bedeuten nicht Zustimmung!”

    ich halte das ja für ein Basic – ich kenne die Diskussionsprozesse der Gruppe nicht, wenn sie das immer und grundsätzlich so meinen, find ichs schwierig. aber ich lese das erstmal als so einen ‚banalen‘ bzw. grundlegenden Hinweis wie auch „Schlafen bedeutet nicht Zustimmung“. bzw. im Sinne dieser Passage aus dem oben zitierten, älteren mädchenblog-Text:

    eine verängstigte Person kann: schwitzen, schneller und schwerer atmen, blinzeln, Herzklopfen haben…. Eine erregte Person kann : schwitzen, schneller und schwerer atmen, blinzeln, Herzklopfen haben….

    „Analoge Kommunikation“ während eines One-Night-Stands ist so eine Sache, ebenso für Menschen in Abhängigkeitsbeziehungen und Co. Insofern ist der Hinweis durchaus sinnvoll, dass es keine Selbstverständlichkeiten beim Sex gibt.

  10. 10 chica 04. Februar 2009 um 11:34 Uhr

    Soziale Interaktion findet aber gerade auf der Basis von Empathie, Perspektivenübernahme und (non-)verbaler Kommunikation statt. Hier wird nur eine mögliche Form von konsensualem Sex propagiert und alle anderen Formen in die Nähe von potentiellen Grenzüberschreitungen und damit TäterInnen gerückt.Jede flüchtige Berührung, bei der nicht ein verbales Einverständnis eingeholt wurde, scheint Traumata auslösen zu können.
    Umgekehrt finde ich das Papier auch problematisch: Indem der verbalen Äusserung die alleinige Wahrheit zugesprochen wird, während para- sowie non-verbale Zeichen als beliebig in der Interpretation erscheinen, wird übersehen, dass gerade in hierarchischen Situation ein verbales „ja“ auch ein „eher nicht“ bedeuten kann, was vielleicht durch Unsicherheit in der Stimme oder Wegkucken, Wegdrehen, kommuniziert wird.
    Zuletzt scheint es dadurch, dass sexuelle Gewalt in erster Linie ein Problem misslungener Kommunikation sei.

  11. 11 laylah 04. Februar 2009 um 13:23 Uhr

    nummer.drei: gerade das schlafen-zustimmungs-ding ist mir andersrum aufgefallen – je nachdem, neben wem ich schlafe, werd ich sogar ganz gern wachgefickt. sowas kann man durchaus auch davor klären.

  12. 12 pumpkin 04. Februar 2009 um 15:37 Uhr

    mal wieder ein beispiel, wie in der „linken“ kritik in ein zwangssystem umschlägt. Diese Selbstüberschätzung, sexuelle Gewalt (auch in eurem durch Inflation verwässerten und gestreckten begriff) durch einfache formeln zu erklären, kotzt mich am meisten an diesem ganzen gesülze an. Als hätte die welt auf einen derart schlechten flyer gewartet… Von der form her nichts anderes als konservative sexualmoral, nur eben mit genuin „gut gemeinten“ inhalten.
    Aus diesem Text schreit der Narzissmus, aber glaubt mir: Die Welt und die aus ihre entstehenden Probleme sind weitaus komplexer, als dass sie durch ein einfac „ach, einfach mal immer nachfragen“ gelöst werden könnten. By the way: Wo ist die neuigkeit? Wem wollt irh diesen flyer geben? Meine gesamte soziale Umwelt besteht aus linken und kritischen leuten und denen braucht ihr solche flyer nicht geben. Wenn ihr damit auf die reeperbahn oder was weiß ich wohin geht, wenn ihr damit in die fabriken oder zu rastplatz-restaurants geht, dann bringt das vll. einigermaßen was. Aber ich nehme mal ganz stark an, dass ihr mit dem Design und der Aufmachung eh nur „die linke“ ansprechen wollt. Oh mensch, was für eine zeitverschwedung…

    Letztendlich verwechselt ihr Qualität mit Quantität das Besondere mit dem allgemeinen. Ihr könnt für das Besondere (die einzigartigkeit jeder sexuellen menschlichen interaktion) keine allgemeine Regel aufstellen, vorallem nicht auf so einer „Philosophie-Grundkurs-Moral“ basierend… Deswegen der verweis auf den umschlag in ein zwangssystem. Und glaubt mir, die Linke ist nicht so widerlich im Ugang mit Sexismus und männlicher Herrschaft, weil Leute wie ihr zu wenig „input“ gebt, sondern weil ihr verhindert, dass eine wirklich kritische Debatte produziert werden kann.

    Das bezieht sich jetzt natürlich alles vor allem auf die defma gruppe, nicht den/die bloggerIn…

  13. 13 adozingirl 05. Februar 2009 um 9:37 Uhr

    kleine Kritik : Die Leute auf der Reeperbahn lachen dich für so einen flyer aus, wenn Sie dir nicht dafür in die Fresse boxen. Gerade die subkulturelle Szene-Linke aber könnte einige basics in die Richtung durchaus mal etwas verbindlicher aufgedrückt bekommen : herrscht doch in jedem AJZ der allgemeingültige Standard, dass Wir die Guten sind, Sexismus bei uns sowieso nich stattfindet und wir daher kategorisch schon keine Vergewaltiger sein können.

    Dass sich so ein flyer also poppig an die linke Szene richtet, ist ersteinmal nicht verkehrt. Die Leute, die ihren Alltag auf der Reeperbahn kompensieren, bräuchten ersteinmal eine ganz ganz andere Re-Education sowie ganz andere politische Ansätze, ehe dort neurale Strukturen vorhanden wären, die in der Lage wären solchen input auch aufzunehmen.

  14. 14 s 09. Februar 2009 um 23:59 Uhr

    “Körpersprache bzw. non-verbale Kommunikation bedeuten nicht Zustimmung!”

    da fehlt ein „automatisch“ also der satz soll lauten: „Körpersprache bzw. non-verbale Reaktionen bedeuten nicht automatisch Zustimmung!“
    das wort wurde unabsichtlich weg-layoutiert #-o

    das konzept ist in textversion hier:
    http://defma.blogsport.de/2008/12/23/nein-heisst-nein-oder-antisexismus-muss-praxis-werden-das-zustimmungskonzept/ am Plakat wird das wohl noch ausgebessert werden.

    zu der diskussion: ich hab auch so allerlei kritik an dem „konzept“ andererseits würde ich das auch nicht so überbewerten, im Sinne von -das sind ja keine fixen Regeln sondern sollen Denkanstöße sein dh es wird damit nicht negiert dass jede einzelne ihre eigene sexualität und praxis hat und kommunikation auf vielfältigste weise ablaufen kann. allerdings ist es in vielen fällen von sexualisierten übergriffen in linken, emanzipatorischen und/oder queeren szenen so, dass immer wieder ganz klassisch argumentiert wird a la „knutschen ist ein zeichen dafür dass frau gleich auch sex haben will“ oder „sie hat nicht nein gesagt“ (war aber zu betrunken um reden zu können oder hat geschlafen…), etc und genau diesen dämlichen argumenten wird mit dem konzept vorschub geleistet – oder eben auch gehofft dass leute das lesen und ihnen dann doch vielleicht in manchen situationen ein licht aufgeht auch wenn das wahrscheinlich naiv ist.
    dennoch: manche finden sich in einigen absätzen wieder, manche überhaupt nicht, manche im gegenteil -das es viele verschiedene szenarien gibt und viele verschiedene arten von sex und menschen und kommunikationsformen und vorlieben undund wird ja nirgendwo bestritten dass es aber besser ist einmal zu wenig als einmal zu viel „wachgefickt“ zu werden ist doch klar oder? also whats with the anxiety? :-?

  15. 15 laylah 10. Februar 2009 um 10:36 Uhr

    anxiety?! du kannst hier rumeiern soviel du willst, s, da steht ganz klar: „Zustimmung bedeutet immer wieder und jedes einzelne Mal und für jede sexuelle Handlung zu fragen, […]“. das ist doch kein vorschlag. das ist ne vorschrift. meinetwegen bist du schlauer als das plakat, das nützt dem plakat aber wenig.

  16. 16 s 11. Februar 2009 um 11:33 Uhr

    sorry wegen dem anxiety das war nicht bös gemeint.
    finde trotzdem: jede sexuelle handlung, was die ist und wann die beginnt wird von dir selbst definiert, wie du „fragst“ bleibt ebenfalls offen, verbal nicht-verbal etc.
    das plakat eignet sich sicherlich besser für erste begegnungen und affären als für langjährige beziehungen, und dennoch find ich es nicht so dramatisch ernstzunehmend. vielleicht bleibt einfach irgendwas von den punkten mal geistig hängen und vielleicht werden eigene handhabungen reflektiert und leute denken mehr über sich und ihre sexuellen handlungen nach, das ist doch per se nicht schlecht oder?
    ich will aber damit nicht kritik abwürgen und finde im gegenteil kritik sehr wichtig und bin auch offen dafür… aber nur weil es als „vorschriften“ wahrgenommen wird, das ist für mich nicht inhaltlich sondern halt wahrnehmungssache, seh ich einfach nicht so.

  17. 17 nummer.drei 15. Februar 2009 um 23:31 Uhr

    im übrigen lässt sich viel über zustimmung auch von der bdsm-szene lernen, zu deren grundlegenden prämissen „safe – sane – consenual“ gehört und worüber es zahlreiche diskussionen und publikationen gibt. weil hier das „permanente nachfragen“ als sehr unsexy empfunden wird, möchte ich nocheinmal eine von vielen auseinandersetzungen und erläuterungen aus dem bdsm-kontext zu safe- und slowwords anbieten. die grenzen zwischen vanilla und bdsm sind mitunter fließend, auch wenn der entgrenzungsgrad vielen menschen ungleich erscheint, lassen sich im sinne konsensueller sexualität (zustimmung) doch einige klassische bdsm-prämissen in nicht-bdsm-(vanilla)sexualitäten einbinden, sei es auch nur als ideen, nicht als 1:1-umsetzungen:
    SM-Sicherheitscodes

  18. 18 d 06. März 2009 um 18:03 Uhr

    auf http://defma.blogsport.de/material/ gibt es mittlerweile ein update des zustimmungsplakats auf deutsch und englisch und zusätzlich eine schwarz/weiss-version… :d

  1. 1 Zustimmungsplakate NEU « mädchenblog Pingback am 07. April 2010 um 6:28 Uhr

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