Lesenswertes zum WeltfrauenTag

Dank dem Weltfrauentag ist dass Thema Gleichberechtigung wieder in aller Munde und egal wie man zu diesem Tag steht ist es doch immer wieder toll die vielen interessanten Berichte zu lesen. Vor allem die Taz hat sich dieses Jahr große Mühe gemacht und eine Sonderbeilage zum Weltfrauentag herausgebracht.

Hier einige interessante Artikel, auch Taz-extern:

„Männer haben Angst vor Frauen“ , der Psychologe Rolf Pohl macht klar, auch heute existiert Sexismus, nur subtiler.

„Der freie Zwang zur Sexyness“, die von mir sehr geschätzte Sonja Eismann über Frauen und Körperkult.

Ein Interview mit der Ärtzin Monika Hauser

Luise F. Pusch über die Zukunft des „-In“.

Ein Film im Guardian über die sexuellen Übergriffe auf Frauen in Haiti.

und zu guter letzt noch eine Buchempfelung: Die King Kong Theorie von Virgine Despentes.

Schönen 8ten März noch!


117 Antworten auf “Lesenswertes zum WeltfrauenTag”


  1. 1 MPunkt 09. März 2009 um 14:41 Uhr

    Sorry, aber der Artikel von der Eismann ist doch total gaga. Weil ihr das Geschmacksurteil in Kleidungsfragen, den sich ihre zwei Beispielfrauen zugelegt haben, nicht passt, unterstellt sie, dass diese doch eigentlich einen anderen, nämlich ihr genehmen, haben müssten. Der Wille dieser Frauen zu ihrem Kleidungsstil kann folglich keine Frage ihres Willens mehr sein (den Widerspruch handelt sie sich damit ein), ‚also‘ muss ein Zwang vorliegen. Und wenn kein Zwang nirgends ist, dann ist es – na was wohl? – ein internalisierter. So wird deren eigener Wille in einen Zwang zu ihm umgelogen, ganz, als würde der nicht eben an denen selbst hängen. Wenn der eigene Wille aber nach wie vor ein fieser Zwang ist, dann ist der eismannsche Bebilderungszweck erfüllt: Skandal! Frauen werden noch immer unterdrückt! Klar, dass die sich daher weder um die inhaltliche Bestimmung des Willens, noch um dessen Herleitung kümmert.

  2. 2 MPunkt 09. März 2009 um 14:53 Uhr

    btw.: Gegen quetschende Schuhe hilft nicht Feminismus, sondern die Wahl der richtigen Schuhgröße. Eis vom Eismann statt Sonja Eismann!

  3. 3 leonie 09. März 2009 um 15:20 Uhr

    dann bleibt nur die Frage warum sich das Mädchen in zu enge Schuhe quetscht und sich damit körperlichen Schmerzen aussetzt

  4. 4 MPunkt 09. März 2009 um 18:33 Uhr

    Weil ihm sein Interesse am Befolgen seines Geschmacksurteil kleine Schuhe offenbar wichtiger ist, als sein Interesse an nicht schmerzenden Füßen.

  5. 5 leonie 09. März 2009 um 18:57 Uhr

    wo ist das Femininum hin? ihr, ihr, ihres

    und woher kommt dieses Geschmachsurteil deiner Meinung nach? Hat sie sich das Selbst ausgedacht in einem individuellen Entscheidungsprozess oder wurde es ihr durch die Gesellschaft indoktriniert?

  6. 6 dodo 09. März 2009 um 19:35 Uhr

    das pohl-interview ist sehr interessant! merci f.d. link

  7. 7 gtz 09. März 2009 um 19:42 Uhr

    wo ist das Femininum hin? ihr, ihr, ihres

    du hast mit „das mädchen“ angefangen.

  8. 8 lahmacun 09. März 2009 um 20:08 Uhr

    >wo ist das Femininum hin? ihr, ihr, ihres

    DAS mädchen.

  9. 9 lahmacun 09. März 2009 um 20:13 Uhr

    >und woher kommt dieses Geschmachsurteil deiner Meinung nach?

    geschlechterideologie und tradierung. frau muss jemandem zum „aushalten“ finden etc. das geschmacksurteil ist nämlich eben keines, sondern es handelt sich bei den engen schuhen um MITTEL, die einem ZWECK dienen. und der heißt NICHT „schöne schuhe“ (geschmacksurteil). sondern: zurechtkommen im kapitalismus. und weil in diesem nach wie vor viele männer „besser aussteigen“ als viele frauen, dient sich die frau an. sie nimmt dabei rekurs auf etwas, von dem sie meint, es gefalle männern. und damit auch dem zukünftigen „arbeitgeber“ (haushaltgeld).

  10. 10 lahmacun 09. März 2009 um 20:24 Uhr

    man darf dabei auch nicht unterschätzen, was den menschen durch die medien eingebleut wird. da ist das „klassische“, d.h. das bürgerliche beziehungsmodell immer noch mega-präsent. man kann sich von dieser ideologie befreien, aber dazu bedarf es der aufklärung.

    eigentlich handelt so ein mädchen wie jede_r arbeiter_in, der_die sich selber geißelt, immer weiter an der eigenen ausbeutbarkeit arbeitet. finden die auch „schön“ (geschmacksurteil). viele arbeiter_innen finden ne weiterbildung, die sie eigentlich nicht interessiert, die aber ihre verwartbarkeit steigert, besser als ein bisschen mehr freizeit.

    damit machen sie aber nen fehler!

  11. 11 lahmacun 09. März 2009 um 20:32 Uhr

    schein ist falsch. ich versuche seit zwei editversuchen schon das zu ersetzen durch:

    viele arbeiter_innen finden ne weiterbildung, die sie eigentlich nicht interessiert (und ihnen daher eigentlich nur schadet, weil zeit geht verloren), aber die ihre verwertbarkeit steigert, besser als ein bisschen mehr freizeit. lebenslanges lernen und so… weil sie nämlich das mit der verwertbarkeit aufgesogen haben! so wie die mädchen mit den schmerzenden schuhen. die haben auch verlernt (wenn sie’s jemals gelernt haben) auf auf ihr interesse zu sehen.

  12. 12 MPunkt 09. März 2009 um 21:56 Uhr

    Hat sie sich das Selbst ausgedacht in einem individuellen Entscheidungsprozess oder wurde es ihr durch die Gesellschaft indoktriniert?

    Selbst ausgedacht sicher nicht, in einem individuellen Entscheidungsprozess angeeignet wohl. Klar wird man (und teilweise auch geschlechtsspezifisch) mit verschiedenen Moralismen und Geschmacksurteilen seitens Familie, Industrie, Werbung, Medien, Politik, Freundeskreis etc. konfrontiert. Aus denen sucht sich das bürgerliche Individuuum diejenigen zusammen, mit denen es Persönlichkeitspflege betreiben und damit in der Angeberei als Verdoppelung der ökonomischen Konkurrenz seinen Erfolg suchen will. Die also für seine Persönlichkeit stehen sollen, weshalb es sich selbst diesen entsprechend solange zurichtet, bis sie ihm als deren ureigenster Ausfluss vorkommen. Ob das bürgerliche Individuum diesen Fehler nun per Minirock oder per lila Latzhose betreibt, ist doch nun echt schnurz.

  13. 13 MPunkt 09. März 2009 um 22:00 Uhr

    Indokrination“ ist jedenfalls ein Quatsch, weil das so tut, als könnte man den Willen am Willen vorbei, z.B. durch häufige Wiederholung, beeinflussen.

  14. 14 bigmouth 09. März 2009 um 22:15 Uhr

    dadurch, das man sehr beschränkte auswahl darbietet an verhalten, das als überhaupt möglich erscheint, beeinflusst man sehr wohl. wer die offensichtlichen wahlmöglichkeiten einschränkt, steuert damit bereits

  15. 15 lahmacun 09. März 2009 um 22:33 Uhr

    „indoktrination“ ist deshalb falsch, weil es impliziert, dass da jemand sitzt, der das bewusst steuert („gezielte manipulation“). da wird das mädchen dann zum „opfer“ von … wem?

    tatsache ist doch, dass diese mädchen nen denkfehler begehen. dieser wird ihnen nahegelegt, ja. aber trotzdem sind es keine willenlose „container“ (container-modell).

  16. 16 MPunkt 09. März 2009 um 22:39 Uhr

    Der Denkfehler ist aber wie gezeigt nicht, Selbstdarstellung über Sexyness betreiben zu wollen, sondern Selbstdarstellung betreiben zu wollen. Und dann läuft auch eine Kritik ins Leere, die bemängelt, dass ausgerechnet dafür immer noch nicht genug Betätigungsmöglichkeiten zur Verfügung stünden.

  17. 17 lahmacun 09. März 2009 um 22:42 Uhr

    mpuntk lässt wieder mal das geschlecht außen vor. wie ich dargelegt habe, hat aber das „sexy-sein-wollen“ auch nen geschlechtsspezifischen hintergrund.

    so wie auch frauen „nett“ und „lieblich“ „sind“: hervorgebracht vom system.

  18. 18 MPunkt 09. März 2009 um 22:46 Uhr

    mpuntk lässt wieder mal das geschlecht außen vor.

    Klar wird man (und teilweise auch geschlechtsspezifisch) mit verschiedenen Moralismen und Geschmacksurteilen seitens Familie, Industrie, Werbung, Medien, Politik, Freundeskreis etc. konfrontiert.

    Dass die Felder, die sich Frauen für Selbstdarstellung aussuchen und die ihnen meinetwegen auch eher gesellschaftlich nahe gelegt werden, teilweise andere sind, als die von Männern, ändert aber nichts an der Kritik des Zwecks.

  19. 19 lahmacun 09. März 2009 um 22:50 Uhr

    ne, das ist ein mittel – wie dargelegt. der zweck ist: überleben im kapitalismus.

  20. 20 MPunkt 09. März 2009 um 23:00 Uhr

    Als wären all die aufgebrezelten Diskogängerinnen auf Hartz IV und deshalb auf der Suche nach nem männlichen Versorger …

  21. 21 MPunkt 09. März 2009 um 23:07 Uhr

    Nachtrag: Selbstverständlich gibt es das, dass sich Frauen gängigen Schönheitsidealen gemäß zurichten, um einen Versorger (am Besten einen Eliteheini, je nachdem aber auch nen ‚Normalarbeiter‘) aufzureißen. Gerade bei Eismanns Beispiel bezweifel ich doch aber mal stark, dass die beiden Jungs da wesentlich besser bezahlte Jobs aufzuweisen hätten, als die beiden Mädchen.

  22. 22 lahmacun 09. März 2009 um 23:08 Uhr

    ja, es gibt ne „schichtsspezifische“ art sich zu kleiden. erstens. und zweitens habe ich auch vom bürgerlichen familienmodell geschrieben, das immer noch vorherrscht und einer als ideal präsentiert wird, und in dem ist nunmal der mann der „versorger“.

  23. 23 lahmacun 09. März 2009 um 23:12 Uhr

    darum haben alte glatzköpfe mit bierbauch auch bei vielen jungen frauen ne chance, wenn sie nur ordentlich cash haben. wohingegen so ne 50-jährige frau den meisten 25-jährigen jungs nicht allzu attraktiv erscheint.

  24. 24 Difficult is Easy 09. März 2009 um 23:48 Uhr

    @lahmacun:
    chancengleichheit plz: ne reiche olle bleibt auch nicht lange ungefickt.

  25. 25 lahmacun 10. März 2009 um 0:05 Uhr

    ne reiche olle bleibt auch nicht lange ungefickt.

    dann sind mit die medialen repräsentationen dieser paare nur entgangen? „fette reiche oma mit knackigem burschen“. na klar. kommt wahrscheinlich auch andauernd im tv, weil sich das vermögen ja bei den ollen weibern konzentriert, wa. und warum ist dem NICHT so?

    es ist doch lächerlich so zu tun, als gäbe es da kein muster. so wie es auch lächerlich wäre, so zu tun, als würden frauen im system nicht sehr oft zum „nett-sein“ angehalten werden – das steckt aber nicht in deren natur, sondern ist ausfluss der herrschaft.

    was die bemerkung „chancengleichheit“ hier zu suchen hat, frag ich mich schon, kann man meinen kommentaren doch entnehmen, dass ich der meinung bin, dass sich das probelm – dass sich jemand selber schmerzen zufügt, um (arbeits- oder partner)marktchancen zu verbessern – zuvorderst aus dem kapitalismus (und seiner geschichte) speist.

  26. 26 lahmacun 10. März 2009 um 0:12 Uhr

    Gerade bei Eismanns Beispiel bezweifel ich doch aber mal stark, dass die beiden Jungs da wesentlich besser bezahlte Jobs aufzuweisen hätten, als die beiden Mädchen.

    hä?

    frauen machen nach wie vor in diesem system anders „karriere“. – da geht es doch nicht um so n einzelnes beispiel. als hätten sich die mädels für die jungs so angezogen, am nächsten tag ziehen sie sich für andere jungs anders an, oder wie? a geh.

    über was wir übrigens hier keine disku führen müssen: dass die welt im gesamten besser wird, wenn dieser sexismus abgeschafft wird, etwa dadurch, dass auch männer zur hälfte elternurlaub machen. – dann haut’s halt lohnarbeitende eltern auf die schnauze, im gegensatz zu kinderlosen. und so weiter.
    die einsicht aber, dass der kapitalismus weg muss, wenn man das sortieren von menschen an sich abstellen will, ist aber auch kein grund, geschlechterblind rumzuhirschen. derzeit isses so, dass es menschen ohne pimmel sehr oft sehr viel härter trifft (proletarierin: doppelbelastung etc). kann man schon mal zur kenntnis nehmen.

  27. 27 crashintoahouse 10. März 2009 um 7:51 Uhr

    ich versteh nicht, warum hier von lahmacun „chancengleichheit“ (das wort ist schon falsch, als würde lahma chancen vergeben) gefordert wird, wenn sie doch nurn zustand beschreibt. das ist n sexistischer reflex.
    ausnahmen bestätigen hier die regel. eine faltige alte dame wird vielleicht mit ihrem poolboi spaß haben, aber nie, niemals ne homestory in der bunten bekommen. oder den poolboi heiraten. nicht, ohne die ächtung der gesellschaft ertragen zu müssen.

  28. 28 skp 10. März 2009 um 8:37 Uhr

    ausnahmen bestätigen hier die regel. eine faltige alte dame wird vielleicht mit ihrem poolboi spaß haben, aber nie, niemals ne homestory in der bunten bekommen. oder den poolboi heiraten. nicht, ohne die ächtung der gesellschaft ertragen zu müssen.

    liz taylor, grace jones, madonna – nicht daß das an der grundsätzlichkeit etwas ändern würde, aber deine behauptung über mediale präsenz ist schlichtweg falsch, diese ausnahmen werden sehr wohl als stories präsentiert. nur daß da eben auch klar gemacht wird, daß das ausnahmen sind. das faltige ist halt auch überhaupt nicht mehr das problem, wie es sich in deinem satz darstellen will. das kriegt man mit geld und schönheitschirugie weg.

  29. 29 lahmacun 10. März 2009 um 8:48 Uhr

    das faltige ist halt auch überhaupt nicht mehr das problem, wie es sich in deinem satz darstellen will. das kriegt man mit geld und schönheitschirugie weg.

    muss sich an alter mann nicht wegmachen lassen, weil da steht es für „weisheit“ und „erfahrung“. die von dir genannten frauen, madonna zB, sehen nicht so alt aus wie bierbauch-glatzköpfe.

    nur daß da eben auch klar gemacht wird, daß das ausnahmen sind.

    eh, und der grund ist, dass sich das geld eher bei männlichen kapitalisten sammelt (und, wenn sich denn überhaupt was ansparen lässt, auch eher bei männl. proleten als wie bei weibl.). es gibt im kapitalismus mit seiner sexistischen sortierung schlicht und ergreifend nicht so viele reiche frauen, dass sich daraus ein dominierendes muster entwickeln könnte. hinzu kommt tradierung. 200 jahre bürgerliche geschlechterideologie (= versuch der rechtfertigung der sexistischen sortierung, meist auf rekurs auf die „natur“) setzen ganz schön zu.

  30. 30 skp 10. März 2009 um 9:08 Uhr

    @lahmacun: das war ja meinerseits auch keine kritik an der grundsätzlichen richtigkeit der feststellung.

    daß eben solche ausnahmen gerade in den medien stattfinden (was für zusatzbedingungen da auch noch immer mit aufgeführt werden) ist ja gerade die problematik. jeder hat so ne geschichte im hinterkopf, wie jeder mal ne tellerwäscher-zum-millionär-geschichte gelesen hat.

  31. 31 MPunkt 10. März 2009 um 9:47 Uhr

    als hätten sich die mädels für die jungs so angezogen, am nächsten tag ziehen sie sich für andere jungs anders an, oder wie?

    Sage ich doch gar nicht. Sondern, dass die das machen, um ihre Persönlichkeit zu pflegen und deren Anerkennungswürdigkeit auch anderen gegenüber klarzustellen: „wir sind hipp, toll, erfolgreich, sexy, ziehen bewundernde Blicke auf uns, könnten jeden haben …“

    die einsicht aber, dass der kapitalismus weg muss, wenn man das sortieren von menschen an sich abstellen will, ist aber auch kein grund, geschlechterblind rumzuhirschen. derzeit isses so, dass es menschen ohne pimmel sehr oft sehr viel härter trifft (proletarierin: doppelbelastung etc). kann man schon mal zur kenntnis nehmen.

    Wie oft sollen wir denn die Diskussion noch führen? Bestreite ich nämlich gar nicht. S. die Diskussion bei Prüfi im Blog, bei Dir in Deinem alten Blog und bei mir im Blog.

  32. 32 crashinto...bla 10. März 2009 um 10:35 Uhr

    das faltige ist halt auch überhaupt nicht mehr das problem, wie es sich in deinem satz darstellen will. das kriegt man mit geld und schönheitschirugie weg.

    und hier nennst du ja auch gleich den unterschied. mit schönheitschirurgie ist auch die alte frau fast wieder wie neu und halbwegs annehmbar, während eden, trump, allen, loddar m., der ecclestone-opa, briatore, douglas, heesters, blablabla…aussehn dürfen, wie alte menschen nunmal aussehn: schlaff und faltig. sie trifft zwar stellenweise auch das schönheitsideal, unbestritten, und einige machen sicher auch fitness um neben ihrer freundin ein bisschen knackiger auszusehn. aber wenn sie es nicht tun, gibts eben auch kaum gerede.

    ne ausnahme ist aber wirklich liz taylor, das ist wahr. aber komisch, dass sie tatsächlich die einzige frau ist, die da auffällt, obwohl es sicher nicht wenige charlottenburger witwen gibt, die gern mal wieder was schickes zwischen die beine kriegen würden.

    Sondern, dass die das machen, um ihre Persönlichkeit zu pflegen und deren Anerkennungswürdigkeit auch anderen gegenüber klarzustellen: „wir sind hipp, toll, erfolgreich, sexy, ziehen bewundernde Blicke auf uns, könnten jeden haben …“

    ich seh genau da die problematik, wenn sone zurichtung auch noch selbstbewusst, wie ausgesucht und unbeeinflusst gewollt vor sich her getragen wird. das erinnert mich, um den vergleich von oben mal aufzugreifen, an den arbeiter, der seinen platz als rädchen in der gesamtmaschinerie und seine ausbeutung als gegeben betrachtet und darauf aufbauend einen stolz auf seine situation entwickelt und jeden, der ihm erzählen will, dass es auch anders ginge, erbittert bekämpft.
    genauso werden die mädchen, die sich zu objekten machen und denen man erzählt, es müsse nicht so sein, extrem feindselig und bekämpfen bis aufs blut jeden, der bezweifelt, dass sie das aufgehübsche „nur für sich“ machen.
    diese mädchen (und arbeiter) müssen also von nichts und niemandem befreit werden. die machen das aus ihrem freien willen heraus und die haben auch das recht, das wissen um ihre zurichtung zu ignorieren. aber mit denen ist eben der kommunismus nicht zu machen.

  33. 33 lahmacun 10. März 2009 um 11:04 Uhr

    Sondern, dass die das machen, um ihre Persönlichkeit zu pflegen

    nochmal: das ist nicht der zweck (sondern die schmerzenden schuhe sind nur das mittel). der zweck ist im sexistischen kapitalismus: überleben. dabei orientieren die sich an der bürgerlichen geschlechterideologie.

    und dafür gibt’s sogar „gute“ gründe im hier und jetzt, zB dass männer nach wie vor meist mehr verdienen. wer sich nicht an das muster hält, spürt das im fall der fälle auch in der geldtasche, die ist nämlich normalerweise weniger gut gefüllt, wenn der mann bei der kinderbetreuung zuhause bleibt. ausnahmen bestätigen die regel. normale arbeiter_innen können sich das gar nicht leisten, auf die 20% mehr lohn des mannes zu verzichten, wenns um sowas geht.
    dann bleibt also die frau zuhause. und ist da abhängig vom mann. die bürgerliche ehe ist ein gefängnis. die abhängige verhält sich dann eben wie man sich gegenüber einem herrn verhält.

    das ist das vorherrschende modell, nach wie vor. und das verhalten der frauen, das sich aus den polit-ökonomischen verhältnissen speist – nett sein, schön sein für den herrn – wird naturalisiert.

    es ist doch so, dass frauen, die offensiv auftreten, zB in diskus, auf ablehnung stoßen sehr oft. von kleinauf! werden die zugerichtet auf ihre rolle als abhängige. bis sie das aufsaugen und sich selber zurichten! DANN erscheinen unbequeme schuhe auch irgendwann einmal als persönliches interesse.

    wie bei den arbeiter_innen eben auch. geh doch mal auf mein analoages beispiel zum lebenslangen lernen ein.

    Wie oft sollen wir denn die Diskussion noch führen?

    müssten wir nicht. würdest du endlich mal zu kenntnis nehmen, was ich hier schreibe.

  34. 34 lahmacun 10. März 2009 um 11:08 Uhr

    @skp: es wäre ja auch noch zu klären, inwieweit es sich dabei um ein „vorführen“ handelt, ähnlich zum „vorführen“ marginalisierter gruppen in talkshows zB. inwieweit findet da überhaupt ne öffnung statt, und beinhaltet diese eine schließung (und wem gegenüber)?

  35. 35 MPunkt 10. März 2009 um 11:17 Uhr

    Der Quatsch ist halt, dass Du deren Persönlichkeitspflege damit rechtfertigst, dass die im Kapitalismus aus materiellen Gründen gar nicht anders könnten. So‘n Blödsinn, als wäre Styling auf Sexyness ein Armutsphänomen und nicht mindestens gleichermaßen in der Elite anzutreffen. Und als wären die Diskomädels im Minirock alle auf der Suche nach nem Ehepartner,an dessen Lohnplus ihnen gegenüber sie qua Verrichtung der Hausarbeit für ihn partizipieren können. Vom Eingehen darauf schummelst Du Dich damit heraus, dass es zwar vielleicht die gar nicht wollen, aber weil Frauen das im Kapitalismus wollen müssten, sie es dann doch („Geschlechterrolle“) wollen. Und weil ich diesen Blödsinn, einen eigentlichen Willen jenseits des realen zu unterstellen, nicht mitmache, wirfst Du mir kontrafaktisch (und das weißt Du) vor, ich würde bestreiten, dass proletarische Frauen noch ner zusätzlichen Härte ausgesetzt sind.

    Zur Erinnerung:
    http://geprueftesargument.blogsport.de/2009/02/09/fail-classless/#comment-5402
    http://geprueftesargument.blogsport.de/2009/02/09/fail-classless/#comment-5589 (v.a. 5.)

  36. 36 lahmacun 10. März 2009 um 11:23 Uhr

    geh doch mal auf mein beispiel ein:

    viele arbeiter_innen finden ne weiterbildung, die sie eigentlich nicht interessiert (und ihnen daher eigentlich nur schadet, weil zeit geht verloren), aber die ihre verwertbarkeit steigert, besser als ein bisschen mehr freizeit. lebenslanges lernen und so… weil sie nämlich das mit der verwertbarkeit aufgesogen haben! so wie die mädchen mit den schmerzenden schuhen. die haben auch verlernt (wenn sie’s jemals gelernt haben) auf ihr interesse zu sehen.

    ist der weiterbildungswahn, den viele freiwillig betreiben, auch nur persönlichkeitspflege?

    blödsinn. es handelt sich um das reproduzieren der ideologie, wobei die funktion, die man im system objektiv zu erfüllen hat, fälschlicherweise als eigenes interesse verinnertlicht wird.

  37. 37 lahmacun 10. März 2009 um 11:27 Uhr

    wirfst Du mir kontrafaktisch (und das weißt Du) vor, ich würde bestreiten, dass proletarische Frauen noch ner zusätzlichen Härte ausgesetzt sind.

    geh, hab ich nicht. den beitrag richtet ich an diffi und „die allgemeinheit“. ich kenne deine haltung, wundere mich aber nach wie vor, dass du nicht erkennen kannst, dass hier ideologie im werke ist: also das subjektive übersetzen von objektiven anforderungen des systems in „eigen“interessen.

  38. 38 MPunkt 10. März 2009 um 12:08 Uhr

    dass du nicht erkennen kannst, dass hier ideologie im werke ist:

    Hmm? Klar ist da ne Ideologie am Werk, nämlich die Übersetzung der ökonomischen Konkurrenz (an der man sich im Kapitalismus beteiligen muss) samt den Erfolgen und Misserfolgen in ihr in ein Urteil über die eigene Persönlichkeit, die man anerkannt haben möchte. Und das daraus abgeleitete Interesse, auch und gerade im Privatleben, wo man ja ganz bei sich sei, die eigene Persönlichkeit zu pflegen und Anerkennung für sie erringen zu wollen, also die freiwillige Teilnahme an einer von den bürgerlichen Individuen freiwillig eingerichteten Verdoppelung der realen kapitalistischen Konkurrenz, welcher sie im Gegensatz dazu qua bürgerlichen Staat und Eigentumsordnung ausgesetzt sind, selbst wenn sie den Fehler solcher psychologischen Übergänge bleiben lassen. Du tust nun glatt so, als würden Frauen diese psychologischen Übergänge nicht machen (können), weil (unbestritten) in der kapitalistischen Konkurrenz ein Konkurrenznachteil an ihnen festgemacht wird. Weshalb jeder Unsinn, den die treiben, eine Maßnahme für die kapitalistische Konkurrenz sei und nicht für ihre private und psychologische Verdoppelung. Ja wieso denn?

  39. 39 lahmacun 10. März 2009 um 12:22 Uhr

    Du tust nun glatt so, als würden Frauen diese psychologischen Übergänge nicht machen (können), weil (unbestritten) in der kapitalistischen Konkurrenz ein Konkurrenznachteil an ihnen festgemacht wird.

    dass hier ideologie im werke ist: also das subjektive übersetzen von objektiven anforderungen des systems in „eigen“interessen.

  40. 40 MPunkt 10. März 2009 um 12:45 Uhr

    Selbstdarstellung ist aber eben keine objektive Anforderung des Systems, sondern ein zusätzlicher Idiotismus, den bgl. Individuen da noch draufsatteln.

  41. 41 laylah 10. März 2009 um 13:13 Uhr

    ist der weiterbildungswahn, den viele freiwillig betreiben, auch nur persönlichkeitspflege?

    blödsinn. es handelt sich um das reproduzieren der ideologie, wobei die funktion, die man im system objektiv zu erfüllen hat, fälschlicherweise als eigenes interesse verinnertlicht wird.

    lahmacun, wieso denn fälschlicherweise? was rätst du denn den leuten? glücklich werden mit hartz 4? und warum sind meine typen immer ärmer als ich?! immer noch zu unsexy oder was? dann mal fix zur maniküre!

    diese mädchen (und arbeiter) müssen also von nichts und niemandem befreit werden. die machen das aus ihrem freien willen heraus und die haben auch das recht, das wissen um ihre zurichtung zu ignorieren. aber mit denen ist eben der kommunismus nicht zu machen.

    crashbla, mit idioten, die denken, das proletariat müsse von jemandem befreit werden, ist der kommunismus aber auch nicht zu machen, ne? high heels in dein schienbein, du opfer.

  42. 42 leonie 10. März 2009 um 13:15 Uhr

    das Mädchen ist sprachlich geschlechtsneutral, „sein/ seine“ aber nicht.
    Warum dann nicht einfach „sie/Ihre“ benutzen ist erstes logischer und zweitens aus Sicht der feministischen Sprachkritik auch unbedingt notwendig.

  43. 43 MPunkt 10. März 2009 um 13:37 Uhr

    „Sein/ Seine“ ist aber der grammatikalisch korrekte Bezug auf ein grammatikalisches Neutrum, so what?

  44. 44 MPunkt 10. März 2009 um 13:49 Uhr

    Aber „feministische Sprachkritik“ ist ein gutes Beispiel dafür, dass Frauen den Übergang in die Persönlichkeitspflege und Anerkennungshuberei genau so drauf haben, wie Männer auch und dass zu enge Schuhe nicht der einzige Blödsinn sind, der denen dazu einfällt.

  45. 45 leonie 10. März 2009 um 14:15 Uhr

    so what ist, dass das Maskulinum nun einmal nicht geschlechtsneutral ist und auch nicht als solches akzeptiert werden sollte. Auch wenn dass dein_e Deutschlehrer_In anders gesehen hat.

  46. 46 lahmacun 10. März 2009 um 14:17 Uhr

    lahmacun, wieso denn fälschlicherweise?

    ist denn ne gesellschaft, die derart sortiert, in ihrem interesse? auf das klarkommen ging ich beim lohn und dem zuhausebleiben ein.

    und warum sind meine typen immer ärmer als ich?!

    laylah, ich kann dir nicht sagen, wieso du ne ausnahme darstellst. ich kann dir sagen, wieso ich ne ausnahme bin: weil ich nen anderen weg des klarkommens wähle. der wird aber nicht jeder nahegelegt, ich kam und komme da ganz klar in den genuß von wohlstandsprivilegien. (wie in vielen anderen bereichen auch.)

    @mpunkt:
    Selbstdarstellung …
    aber attraktiv sein, für viele. – das ist ne objektive anforderung. für arbeitgeber_innen, für versorger. die „selbstdarstellung“ ist dann der – falsche – subjektive umgang damit (von dem man sich aber nicht immer befreien kann, siehe bsp. zuhausebleiben beim kind, lohnunterschied).

  47. 47 lahmacun 10. März 2009 um 14:18 Uhr

    das Mädchen ist sprachlich geschlechtsneutral, „sein/ seine“ aber nicht.
    mal abgesehen davon, dass mpunkt sich an die grammatik hält.

    fällt dir was aus?
    das mädchen
    der junge

    und du hast damit angefangen! :P

  48. 48 lahmacun 10. März 2009 um 14:29 Uhr

    zudem, laylah, will ich gar nicht bestreiten, dass man sich freimachen kann.

  49. 49 MPunkt 10. März 2009 um 14:42 Uhr

    so what ist, dass das Maskulinum nun einmal nicht geschlechtsneutral ist“ – Nee, selbstverständlich nicht, sondern eben – grammatikalisch – männlich. Ich habe aber das grammatikalische Neutrum benutzt, welches jedoch gleich gebildet wird. Dass das das Maskulinum wäre ist Deine Projektion, für die man sich offensichtlich nicht zu albern ist, wenn man selbst in der Sprache auf Anerkennung geiert.

  50. 50 lahmacun 10. März 2009 um 14:48 Uhr

    zu dem, ich würde so tun, als könnte man nicht anders, mpunkt, hier nochmal von gestern (zum thema indoktrination):

    tatsache ist doch, dass diese mädchen nen denkfehler begehen. dieser wird ihnen nahegelegt, ja. aber trotzdem sind es keine willenlose „container“ (container-modell).

    aber: wenn ich nen scheißjob hab, aber in nem umfeld aufwachse, in dem mir von anfang an eingebleut wird, dass ich mal nen mann angle, der mich versorgt, und dass ich drum jetzt schon mal „(haus)frauenqualitäten“ zulegen muss (statt zB in der gewerkschaft für aktuelle graduelle besserungen zu kämpfen), kann ich selbstverständlich schon erkennen, dass das keine befriedigende option ist (scheißlohnarbeit vs. bürgerl. ehegefängnis), aber ich muss halt mal damit anfangen, alles infragezustellen, was mich umgibt. vielleicht habe ich kontakte, vielleicht lese ich mal was, vielleicht denke ich mir selber mal, ’so ein krampf‘ und suche info, aber herangetragen wird einer das infragestellen ja nicht grad.
    so wie den menschen das antinationalistisch eingestellt sein, auch nicht angetragen wird.

  51. 51 leonie 10. März 2009 um 14:50 Uhr

    auch ich weiß was grammatikalisch richtig ist, nur denke ich dass man Sprache kritisch hinterfragen sollte und nicht immer automatisch das Maskulinum für alles und jeden verwenden sollte!
    „Die Grammatik“, ein Dogma?

    und JA mir ist auch schon öfters aufgefallen dass es eigentlich die Mädchen(singular) heißen müsste und sollte.
    Aber auweia, was wird „die deutsche Grammatik“ wohl dazu sagen…

  52. 52 leonie 10. März 2009 um 14:57 Uhr

    @mpunkt: un ein grammatikalisches Neutrum dass gebildet wird wie ein Maskulinum ist dann kein Maskulinum oder was? Es bleibt was es ist eben ein Maskulinum auch unter dem Deckmantel der scheinbaren Neutralität.

    Böse Feministinnen gieren nach Anerkennung oder wie? Langweilig, komm mal mit was neuen oder denk nochmal ne Runde nach, denn es gibt sprachliche Diskriminierung!

  53. 53 MPunkt 10. März 2009 um 14:58 Uhr

    aber attraktiv sein, für viele. – das ist ne objektive anforderung. für arbeitgeber, für versorger.

    Erst mal unbestritten, dass „gepflegtes Äußeres“ als Anforderung an Frauen bei der Konkurrenz um Arbeitsplätze auch noch was anderes heißt, als an Männer (z.B. Schminken). Nur Minirock und mit Schminke auftakeln sollen es da eben gerade auch nicht sein, wie man in jedem Bewerbungsleitfaden nachlesen kann. Und zwar gerade weil das zu sehr mit dieser Sorte privater Angeberei assoziiert ist/ wird, als dass man eine so zurechtgemachte Frau in Geschäftsdingen ernst nehmen ‚könnte‘ (genauer: will, aber so ehrlich wird’s dann auch wieder nicht gesagt).

  54. 54 lahmacun 10. März 2009 um 15:17 Uhr

    mpunkt, bei dem einen geht’s doch um den beziehungsmarkt. ne frau sollte bei verhandlungen im job auch nicht debil-untertänig lächeln, aber im privatleben wird einer das sehr oft hoch angerechnet. man muss das dann nicht machen, aber das hat halt auch mal konsequenzen. ne frau, die kinder schon ausm haus (für die der mann zahlen müsste, und die mutter könnte mitnaschen), landet schnell mal unter der armutsgrenze, wenn der mann sich scheiden lässt, weil „die alte“ aufmückig wurde. da wird man doch angehalten zu nem bestimmten verhalten! und ne gesellschaft, in der das normal ist, zeigt auch schon mal den jungen an, wie das funktioniert.

  55. 55 lahmacun 10. März 2009 um 15:19 Uhr

    dass all das auch nicht selten in ne „angeberei“ übersetzt wird – geschenkt. aber darin erschöpft sich doch ne kritik nicht! ja, warum geben junge mädels denn nicht mit ihrem linken kleinen zehen an?

  56. 56 laylah 10. März 2009 um 15:24 Uhr

    natürlich ist diese gesellschaft nicht in unserem interesse. aber von dieser einsicht kann ich auch keine miete zahlen (von „zuhausebleiben“ erst recht nicht).

    die „selbstdarstellung“ ist dann der – falsche – subjektive umgang damit […]

    ich wiederhole mich: was wäre der richtige umgang? den gibts doch gar nicht. und dass man völlig frei von ideologien sein kann, glaub ich auch nicht.

  57. 57 lahmacun 10. März 2009 um 15:32 Uhr

    ein falscher subjektive übergang ist es, wenn es als eigeninteresse begriffen wird.

    ich habe eben schon oben geschrieben:

    und dafür gibt’s sogar „gute“ gründe im hier und jetzt, zB dass männer nach wie vor meist mehr verdienen. wer sich nicht an das muster hält, spürt das im fall der fälle auch in der geldtasche, die ist nämlich normalerweise weniger gut gefüllt, wenn der mann bei der kinderbetreuung zuhause bleibt. ausnahmen bestätigen die regel. normale arbeiter_innen können sich das gar nicht leisten, auf die 20% mehr lohn des mannes zu verzichten, wenns um sowas geht.
    dann bleibt also die frau zuhause.

    das ist so ein fall, wenn das eintritt und das geld hier und da fehlt, geht halt der mann anschaffen, wenn er denn mehr verdient als die frau (kommt ja sehr oft vor). aber dann übersetze ich das doch nicht in eine bürgerliche familienidylle, wie das sehr viele machen; sondern bin mir dessen bewusst, dass da abhängigkeiten vorliegen und das das ne suboptimale, von den polit-ökonomischen umständen erzwungene „lösung“ ist.

    so verhält es sich auch bei der weiterbildung. wenn’s sein muss, beiße ich in den sauren apfel, aber ich übersetze das doch nicht in ne verherrlichung lebenslangen lernens.

  58. 58 laylah 10. März 2009 um 15:58 Uhr

    ja behauptest du denn, eine weiterbildung schade dem eigeninteresse? oder glaubst du, die restmenschheit sei nicht in der lage, eine weiterbildung als notwendiges übel zu betrachten und verfiele kollektiv in eine verherrlichung?

  59. 59 MPunkt 10. März 2009 um 16:00 Uhr

    un ein grammatikalisches Neutrum dass gebildet wird wie ein Maskulinum ist dann kein Maskulinum oder was?

    Ganz genau.

  60. 60 laylah 10. März 2009 um 16:07 Uhr

    noch was, lahmacun, hab ich grade erst gesehen:

    wenn ich nen scheißjob hab, aber in nem umfeld aufwachse, in dem mir von anfang an eingebleut wird, dass ich mal nen mann angle, der mich versorgt, und dass ich drum jetzt schon mal „(haus)frauenqualitäten“ zulegen muss […]

    ganz ehrlich und ohne polemik: wo lebst du? mir wurde und wird ja schon viel scheiße eingebläut, aber das ist doch nun wirklich nicht mehr aktuell?

  61. 61 crashinto...bla 10. März 2009 um 16:16 Uhr

    diese mädchen (und arbeiter) müssen also von nichts und niemandem befreit werden. die machen das aus ihrem freien willen heraus und die haben auch das recht, das wissen um ihre zurichtung zu ignorieren. aber mit denen ist eben der kommunismus nicht zu machen.

    crashbla, mit idioten, die denken, das proletariat müsse von jemandem befreit werden, ist der kommunismus aber auch nicht zu machen, ne? high heels in dein schienbein, du opfer.

    hm, ich versteh leider nicht, was du mir damit sagen willst und was an meiner äußerung dich so wütend werden lässt.

  62. 62 skp 10. März 2009 um 16:38 Uhr

    un ein grammatikalisches Neutrum dass gebildet wird wie ein Maskulinum ist dann kein Maskulinum oder was?

    =)) nein, das grammatikalische neutrum ist ein maskulinum. ganz klar – sonst wäre es ein femininum.

  63. 63 lahmacun 10. März 2009 um 16:40 Uhr

    ja behauptest du denn, eine weiterbildung schade dem eigeninteresse?

    AHHHHH. bitte lies doch mal, was ich geschrieben habe. steht doch alles da.

    viele arbeiter_innen finden ne weiterbildung, die sie eigentlich nicht interessiert (und ihnen daher eigentlich nur schadet, weil zeit geht verloren), aber die ihre verwertbarkeit steigert, besser als ein bisschen mehr freizeit. lebenslanges lernen und so… weil sie nämlich das mit der verwertbarkeit aufgesogen haben! so wie die mädchen mit den schmerzenden schuhen. die haben auch verlernt (wenn sie’s jemals gelernt haben) auf auf ihr interesse zu sehen.

  64. 64 lahmacun 10. März 2009 um 16:42 Uhr

    wo lebst du?

    nicht mehr dort, wo ich groß wurde. aber das war: keine großstadt. sondern: land. und ja, das ist immer noch aktuell. ich muss jedes mal, wenn ich auf heimaturlaub bin, miterleben, wie meine cousinen erzogen werden (übrigens: v.a. von der mutter). auf heimaturlaub ein bissl mitmischen, nützt kaum was.

  65. 65 lahmacun 10. März 2009 um 16:46 Uhr

    bei mir hat auch meine großmutter gesagt, ich müsse nicht rechnen können (außer ein bissl zum einkaufen), wichtiger sei, dass ich endlich kochen lerne etc. aber meine eltern waren eben anders, eher ne ausnahme (was ich jetzt nicht darlegen will). kenne mädchen, die schickt man nicht auf gynasium, weil die „heiraten eh“, da wäre das nur verschwendung. da kann die derweilen auch geld anschaffen als verkäuferin.

    und aus anderen regionen kenne ich auch viele solche erzählungen.

  66. 66 lahmacun 10. März 2009 um 16:54 Uhr

    vllt sollte man, um die verwirrung einzugrenzen, beim eigeninteresse unterscheiden in: objektiv und subjektiv.

    objektiv habe ich ein interesse an der abschaffung des kapitalismus und des sexismus. subjektiv: der beste weg zum durchwurschteln, solange es nicht soweit ist. und das kann eben im widerspruch zueinanderstehen, dann nämlich, wenn man das klarkommen überhöht, statt zu sehen, was es ist: erzwungenes klarkommen.

  67. 67 MPunkt 10. März 2009 um 19:19 Uhr

    @ Lahmacun: als wäre mit dem kleinen Zeh anzugeben weniger absurd, als mit dem klein(gequetscht)en Fuß. Weil eben schon die Angeberei ein Scheiß ist. Aber von mir aus kann man das so stehen lassen, dass konkurrierende Persönlichkeitspflege über Sexyness eher ein Betätigungsfeld für Frauen als für Männer ist, weil es auch eher ein Erfolgsmittel in der ökonomischen Konkurrenz für Frauen (wegen ihres Konkurrenznachteils in dieser) war und teilweise noch ist, durch ihre „optischen Reize“ zu überzeugen. Was sie auch in die private Angeberei verdoppeln, selbst wenn sie in dieser gar nicht antreten, um sich einen Versorger zu angeln.

    @ leonie: es müsste auch DAS Sonne und DAS Mond heißen, wenn man Dein moralisches „Sollte“ der unbedingten Übereinstimmung von grammatikalischen und biologischen Geschlecht als Maßstab anlegt. Wirkt gegen Sonne und Mond also auch eine „sprachliche Diskriminierung“, was immer das auch sein soll, betrieben, weil das da mal zufällig auseinander fällt?

  68. 68 leonie 11. März 2009 um 1:33 Uhr

    @skp: wahnsinn du hast die emoticons gefunden, schon lustig was man mit denen alles so machen kann..
    mit euren zustimmenden Posts scheint ihr ja zu bestätigen dass es im deutschen kein richtiges Neutrum gibt warum also nicht das Femininum anwenden zumal es hier um ein weibliches Wesen= Mädchen geht? Könnt ihr mir da einen Grund nennen außer eure dogmatische Auffassung der Grammatik?
    oder habt ihr einfach keinen Bock mal „feministisch“ auf die Sache zu blicken

  69. 69 MPunkt 11. März 2009 um 2:54 Uhr

    Nur weil das gramm. Neutrum nicht Deiner Moral gemäß gebildet wird, ist es noch lange nicht „kein richtiges“. Und was ändert das denn bitte am Inhalt der Aussage, ob ich, weil mit Bezug auf DAS Mädchen das Neutrum verwende, statt das Femininum? Gar nix. Eben.

    oder habt ihr einfach keinen Bock mal „feministisch“ auf die Sache zu blicken

    Ich pflege allerdings nicht solchen interessierten Unsinn an die Sache heran zu tragen.

  70. 70 leonie 11. März 2009 um 14:33 Uhr

    Meine Moral, wow…
    sag mal willst du es nicht verstehen?

  71. 71 MPunkt 11. März 2009 um 18:20 Uhr

    Klar, Du trägst halt ein „sollte“, also eine Moral, an die Sprache heran. Nämlich, dass biologisches und grammatikalisches Geschlecht immer zusammenfallen sollten, damit Frauen/ Mädchen über die Verwendung des Femininums für sie auch sprachlich FÜR IHR BIOLOGISCHES GESCHLECHT gewürdigt werden. Das verstehe ich schon, nur halte ich nix von diesem Anerkennungsquatsch, s.o. Und von diesem Grund schon mal gleich gar nichts, denn selbst wenn man sich mal auf den Standpunkt der Würdigung stellt … warum soll denn ausgerechnet die zufällige natürliche Ausstattung mit bestimmten Geschlechtsorganen, also etwas, zu dem man selbst gar nix beigetragen hat, gewürdigt werden?

  72. 72 C.P. 11. März 2009 um 23:59 Uhr
  73. 73 crashintoahouse 12. März 2009 um 13:36 Uhr

    man hat ja fast den eindruck, dass ihr, mpunkt und lahma, was am laufen habt. weil ihr echt nienienie auf einen gemeinsamen nenner kommt, egal wie gut die argumente des anderen sind. und trotzdem verbeißt ihr euch total ineinander und lasst nicht voneinander ab, auch wenn der erkenntniswert des diskussion schon längt bei null liegt.

  74. 74 lahmacun 12. März 2009 um 14:00 Uhr

    muhaha

    also wenn das ein indiz für „was am laufen haben“ ist, dann habe ich aber extrem viel am laufen :D

    mit:
    * diffi
    * wendy
    * dem (angeblich) geprüften argument
    * und noch vieeeeeelen anderen mehr.

    ;) :P

  75. 75 MPunkt 12. März 2009 um 14:32 Uhr

    Du Politpoly:O :P ;)

    Außerdem: wie kommst Du (crash) denn drauf, dass Lahmacun und ich nie auf einen Nenner kämen? Ist auch schon vorgekommen …

  76. 76 Das geprüfte Argument 12. März 2009 um 15:41 Uhr

    *räusper*

  77. 77 lahmacun 12. März 2009 um 17:43 Uhr

    LOL

  78. 78 leonie 12. März 2009 um 20:01 Uhr

    Mit Sprache sollen Frauen nicht gewürdigt, sondern sichtbar gemacht werden!
    das hat nichts mit einer Belohnung zu tun sondern mit der Tatsache, dass es Frauen gibt und dass wenn es sie gibt sie auch sprachlich berücksichtugt werden sollten. Ganz einfach.
    Sprache ist nämlich nicht einfach „egal“ sondern sie reproduziert Stereotypen, Rollenbilder und Sexismus und dagen gilt es anzukämpfen.

  79. 79 MPunkt 12. März 2009 um 20:28 Uhr

    Mit Sprache sollen Frauen nicht gewürdigt, sondern sichtbar gemacht werden!

    Voll der Unterschied …

  80. 80 crashintoahouse 13. März 2009 um 15:00 Uhr

    Lahmacun und ich nie auf einen Nenner kämen? Ist auch schon vorgekommen …

    haha, doch nur, wenn es einen gemeinsamen feind gibt.:)

    na gut, dann war da wohl nur gekränkte eitelkeit meinerseits ^_^

    ich frag mich, warum du, leonie, die zufällig identische bildung des neutrums und des maskulinums im deutschen zum kritikpunkt zu machst.
    wenns schon um sprache gehen soll, wo ist dann kritik daran, dass junge frauen mit nem diminutiv (mädCHEN) bedacht werden und deshalb erst zu einem neutrum, sogar zu einem verkleinerten, gemacht werden?

  81. 81 crashintoahouse 13. März 2009 um 15:29 Uhr

    äh, also ich meine gekränkte eitelkeit jetzt nicht, weil ich mich aus intellektuell-amourösen abenteuern mit mpunkt und lahma ausgeschlossen fühle. *hust* :“>
    ich meinte damit meinen eindruck, ihr würdet nur miteinander diskutieren und anderen nur antworten, wenn deren äußerungen schönes eklat-potential böten.

  82. 82 lahmacun 13. März 2009 um 19:03 Uhr

    Lahmacun und ich nie auf einen Nenner kämen?

    haha, doch nur, wenn es einen gemeinsamen feind gibt.

    crashi, ein gemeinsamer feind ist ein gemeinsamer nenner, zB.

    ich werde dich in zukunft (wieder) angemessen berücksichtigen. ;) :D

  83. 83 MPunkt 14. März 2009 um 11:36 Uhr

    @ crash: ich intellektuell-amureusiere Euch doch alle, zumindest, wenn dauernder Streit ein Ausdruck davon ist! :d:“>

  84. 84 Kata 14. März 2009 um 16:34 Uhr

    @C.P. and all:

    Hier gibts auch einen Film zum Thema Iran und Frauenrechte

    „Befreiungsbewegung der iranischen Frauen im Jahre Null –
    Zum internationalen Frauentag am 8. März“

    http://de.stopthebomb.net/de/start/deutschland/831979.html

  85. 85 leserin 14. März 2009 um 17:30 Uhr

    „wenns schon um sprache gehen soll, wo ist dann kritik daran, dass junge frauen mit nem diminutiv (mädCHEN) bedacht werden und deshalb erst zu einem neutrum, sogar zu einem verkleinerten, gemacht werden?

    Genau. leonie könnte sonst übrigens darüber nachdenken, warum der plural so funktioniert: „DIE sexistischen Männer, ich habe IHR gerede satt, ich mag SIE nicht mehr sehen!“

    Da könnte man in ihrer logik glatt eine backlash-argumentation über die nicht-sichtbarkeit von männern aufbauen. und das wäre offensichtlicher quatsch.

  86. 86 misstakenidentity 17. März 2009 um 3:43 Uhr

    @crashintodahouse:
    na, wenn eine wie lahmacun mit einem wie mpunkt diskutiert, dann is ja eigentlich klar, dass da auch was sexuelles geht, oder was? hammerharter sexismus.

  87. 87 gtz 17. März 2009 um 13:42 Uhr

    herrjhe. mach dich mal locker.

  88. 88 misstakenidentity 17. März 2009 um 14:04 Uhr

    gtz: unterfickt?

  89. 89 rika 17. März 2009 um 14:40 Uhr

    @misstakenidentity:
    hoffste jetzt auf nen skandal oder was? (um dann damit zu kommen, du würdest dich ja nur dem niveau deiner vorschreiber_in an anschließen oder änlichem quatsch) … laaangweilig.
    erzähl doch mal lieber deine definition von sexismus bzw. was jetzt daran sexistisch – HAMMERHART sexistisch – war

  90. 90 lahmacun 17. März 2009 um 14:57 Uhr

    crashi hätte sowas wahrscheinlich nicht rausgelassen, hätte er/sie gewusst, dass ich nen pimmel hab. ;)
    ist die vermutung!

  91. 91 rika 17. März 2009 um 15:11 Uhr

    also ich find ja „unterfickt?“ um einiges sexistischer (weils nämlich an einen richtig scheiss diskurs anschließt; und ironische brechung kann ich da auch keine erkennen), aber unter „hammerhartem sexismus“ versteh ich eh nochmal was anderes ;)

  92. 92 gtz 17. März 2009 um 16:32 Uhr

    ficken is für hippies.

  93. 93 MPunkt 17. März 2009 um 19:03 Uhr

    @ lahmacun:

    crashi hätte sowas wahrscheinlich nicht rausgelassen, hätte er gewusst, dass ich nen pimmel hab. ;)
    ist die vermutung

    :O … und ich dachte gerade, ich hätte mit Penisneid eine Universalerklärung für Deine Fehler gefunden =))

    @ gtz:

    ficken is für hippies.

    Yo, „das blöde Herumgebumse“ (Karl Held) taugt nix … dann doch lieber „intellektuell-amouröse abenteuer“ (crash).

  94. 94 crashintoahouse 17. März 2009 um 20:56 Uhr

    crashi hätte sowas wahrscheinlich nicht rausgelassen, hätte er/sie gewusst, dass ich nen pimmel hab.

    zeigt sich doch unübersehbar in deinem macker-argumentationsstil. so reden nämlich keine medchen. :d

    mti: wenn eine wie lahma mit einem wie mpunkt diskutiert, muss da zumindest viiiel toleranz im spiel sein. :)

  95. 95 misstakenidentity 17. März 2009 um 21:40 Uhr

    also ich find ja „unterfickt?“ um einiges sexistischer (weils nämlich an einen richtig scheiss diskurs anschließt; und ironische brechung kann ich da auch keine erkennen), aber unter „hammerhartem sexismus“ versteh ich eh nochmal was anderes ;)

    Ja, nee… Keine Ahnung, ich find den „Diskurs“ an den „Habt ihr was miteinander?“ „anschließt“ halt sexistisch. Da wird so getan als könnte es nicht einfach daran liegen, dass MPunkt und Lahma halt miteinander was zu klären haben. Ansonsten geht mir euer Geplapper eh am Arsch vorbei. Bin ja schon wieder weg. Toleranz ist nämlich ein Fehler.

  96. 96 lahmacun 17. März 2009 um 21:54 Uhr

    @crashi: von den vielen sexistischen sprüchen, die ich mir schon anhören musste, ging einer so: bei meinem interesse für politik und meinem diskussionstil, müsse man wohl feststellen: ich sei ein mann im frauenkörper.
    /:)

    -

    und das ist nicht toleranz, das ist v.a. sturheit. :D

  97. 97 crashintoahouse 18. März 2009 um 9:53 Uhr

    ein mann im frauenkörper.

    am perfidesten ist sexismus eben, wenn er gutgemeint daherkommt…wobei solche sprüche ja durchaus als „kompliment“ gemeint sind. wenn mensch eben nur mit agentinnen des antifeminismus´ zu tun hatte, wird er/sie eben einigermaßen verwirrt oder erfreut sein, einer frau zu begegnen, die sich wie ein mensch (=mann) verhält. die frage ist dann nur, ob man von so tumben gestalten komplimente entgegennehmen will.

    übrigens, pfft, ich hätte meinen spruch selbstverständlich auch geschrieben, würden sich hier zwei männer oder zwei frauen ständig diskursiv in einander verbissen. :p

  98. 98 MPunkt 18. März 2009 um 10:55 Uhr

    @gtz:

    mti: wenn eine wie lahma mit einem wie mpunkt diskutiert, muss da zumindest viiiel toleranz im spiel sein.

    Quatsch, Toleranz hieße ja, die Inhalte einfach stehen zu lassen, obwohl sie einer/m nicht passen – also gerade das Gegenteil von Diskussion, also z.B. so ein PoMo-Scheiß wie Dein Blog.

  99. 99 crashintoahouse 18. März 2009 um 11:17 Uhr

    du verwechselst die comment-autoren. /:)

    aber, stimmt schon, statt toleranz meinte ich eher: leidensfähigkeit. beidseitig hat sich doch mittlerweile ergeben, dass man nicht viel voneinander lernen kann und will. is mein eindruck.

  100. 100 MPunkt 18. März 2009 um 11:24 Uhr

    Die Diskussionen sind unsere Intellektuellenvariante von SM? :o

  101. 101 FadsA 22. März 2009 um 0:17 Uhr

    Lahmacun und MPunkt – Juliane und Raimar auf links?
    http://www.kellerkomiks.de/werke/1-51-FilmtrailerReimarundJuliane.html

  102. 102 crashintoahouse 22. März 2009 um 20:43 Uhr

    was solln das fürn widerlicher comic sein? wenns um die liebe geht, ist es es egal, ob man völkermord affirmiert? wenn der menschenfeind liebt, ist er nur halb so schlimm? auch die aufrechteste antifaschistin vergisst ihre ideale, wenn sie mal richtig – bei kerzenschein – durchgenommen wird?

    mitleid, echt.

  103. 103 gtz 22. März 2009 um 20:47 Uhr

    was is denn das für ne nazischeisse? unglaubbar.

  104. 104 MPunkt 22. März 2009 um 20:56 Uhr
  105. 105 crashintoahouse 22. März 2009 um 21:18 Uhr

    nett.:) aber in dem comic gehts ja leider nicht um triebbefriedigung, sondern um den romantischen spießertraum von der einen, ewigen märchenliebe unter widrigen umständen. romeo und julia bei den nazis. eine deutsche liebesgeschichte, eben.

  106. 106 crashintoahouse 22. März 2009 um 21:19 Uhr

    gibts denn keine möglichkeit, diese unsäglichen smileys auszustellen, wenn man sie mal nicht braucht? :-w die verunstalten jedes posting… :((

  107. 107 FadsA 23. März 2009 um 12:44 Uhr

    Was denn für „nazuscheiße“? Das ist doch erzdemokratisch. Langsam beginne ich diese Menschen die dem GSP nahe stehen zu verstehen… :-?

  108. 108 gtz 23. März 2009 um 14:15 Uhr

    hast du dir mal den anderen völkischen blut&boden scheiss angekuckt, den der verwirrte zeichner da von sich gibt? verschon mich mit deiner selbstgerechten scheisse.

  109. 109 FadsA 23. März 2009 um 18:16 Uhr

    Was haben den andere Bilder mit dem Inhalt von dem verlinkten zu schaffen? (das Blut und Boden Ideologie ganz gut kann mit der Demokratie, dass setze ich als bekannt voraus :d )

  110. 110 gtz 23. März 2009 um 19:14 Uhr

    kannst du mit deinem gsp-autismus nich jemand anderes nerven? selbstverständlich hat der restliche dreck von dem verwirrten einfluss auf die beurteilung des verlinkten.

    wo du da in dem „comic“ irgendwelche hinweise auf eine demokratie ausgemacht haben willst, bleibt dein geheimnis.

  111. 111 FadsA 25. März 2009 um 13:11 Uhr

    Das bleibt mitnichten mein Geheimnis, du kannst dir die Kommentare des Künstlers anschauen, und das Comic lesen. Nicht zuletzt: Du kannst mich auch gerne fragen :d/

    In dem Comic entzweit sich das Staatsvolk voneinander anhand der Kategorien Links und Rechts. Hass und Gewalt von beiden Seiten sind die Folge. Dabei stützen sich die Gegner der Nazis auf die Methoden der Nazis. Genau das wird hier überspitzt kritisiert. Das ist doch demokratisch, oder nicht?

  112. 112 laylah 25. März 2009 um 13:51 Uhr

    ih. kann mal jemand undemokratisch fadsas kommentare löschen? danke.

  113. 113 FadsA 25. März 2009 um 14:07 Uhr

    :(

  114. 114 gtz 25. März 2009 um 14:12 Uhr

    Dabei stützen sich die Gegner der Nazis auf die Methoden der Nazis. Genau das wird hier überspitzt kritisiert. Das ist doch demokratisch, oder nicht?

    ne, das is einfach nur verwirrt.

  115. 115 FadsA 26. März 2009 um 20:12 Uhr

    Das ist die reguläre Kritik an „Extremen“ Positionen, seitens der Freundinnen und Freunde der Demokratie. Hast du so etwas wirklich noch nie erlebt? Seltsem :-?

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