Ana Maria Acevedo

Das legale Abtreibung Leben rettet und nicht „tötet“ ist auch hier zu Lande noch nicht allerorts angekommen, deutlich wird dies aber an dem Fall der 20-jährigen Argentinierin Ana María Acevedo.
Der dreifachen Mütter wurde eine Krebstherapie untersagt, da sie schwanger war und ein weiterführen der Behandlung einen Abbruch notwendig hätte werden lassen.
Die Ärzte beriefen sich auf ihr „Gewissen“ und untersagten der Argentinierin, selbst auf ihren Wunsch, eine Abtreibung. Setzten ihre Medikamente ab und schickten sie auf einen dreimonatigen Leidensweg der mit dem Tod enden sollte.
Ana Maria Acevedo starb schließlich am 17. Mai 2007 an Unterkieferkrebs. Zwar sorgte der Fall kurzzeitig für öffentliches Aufsehen und mitleidsvolle Äußerungen, geändert an der verheerenden Lage für Frauen in Argentinien hat sich dadurch aber nichts. Abtreibungen sind weiterhin nur bei Lebensgefahr der Mütter erlaubt und selbst dies wird wie dieser Fall zeigt, auch nur sporadisch eingehalten.
Und Ana wird nicht die letzte Frau sein, die an den Folgen frauenfeindlicher Gesetzgebung stirbt.

links leider fast nur auf spanisch


7 Antworten auf “Ana Maria Acevedo”


  1. 1 kurukurushoujo 12. April 2009 um 10:56 Uhr

    Ärzte müssten doch eigentlich wissen, dass der Tod einer schwangeren Frau zwangsweise auch den Tod des Fötus bedeutet, der schließlich eine parasitäre Lebensform ist und ohne Wirt nicht überleben kann. Daher kommt mir der Mist mit der Gewissensfrage extrem scheinheilig vor- diese sogenannten „Götter in weiß“ haben lieber zwei „Personen“, wie sie sicher sagen würden, sterben lassen anstatt eine Abtreibung durchzuführen, dir nur den Tod einer „Person“ bedeutet hätte. Gewissen und Moral kümmert solche Menschen in Wahrheit einen Scheißdreck.

  2. 2 medium 13. April 2009 um 16:48 Uhr

    Nachdem die Shoutbox mich als Spammer diskreditiert, jetzt als Kommentar:

    Hey,
    ihr seit bei A Creative Revolution nominiert bei den F-Word Blog Awards in der Kategorie Best Feminist Blog International!
    Hier abstimmen

  3. 3 admin 14. April 2009 um 9:20 Uhr

    @medium: danke für den hinweis, heute ist ja wohl letzter abstimmungs-tag! die shoutbox mag galub ich nicht mehr als zwei links pro post, daher wahrscheinlich die dortigen probleme …

  4. 4 Dagmar Hamm 17. April 2009 um 10:44 Uhr

    Also, ich vermute mal, dass diese Geschichte einfach erfunden ist, es fehlen auch sämtliche Belege, und keiner kann sich vorstellen, dass eine Mutter zum Sterben verurteilt wird von Menschen, die sich für den Schutz des Lebens entschieden haben.
    Ich denke, Ihr solltet da mal genauer recherchieren, ob die Tatsachen wirklich so stimmen oder ob gar alles nur erfunden ist, um wieder mal einen Grund für Abtreibung zu haben.
    Es wäre schön, wenn Ihr besser recherchieren könntet und mehr sachliche Information mit Belegen liefern könntet.

  5. 5 gtz 17. April 2009 um 13:26 Uhr

    und keiner kann sich vorstellen, dass eine Mutter zum Sterben verurteilt wird von Menschen, die sich für den Schutz des Lebens entschieden haben.

    genau. völlig abwegig. die würden doch nie, würden die doch nich.

    oberflächliche sgooglen nach dem namen bringt etliche hinweise auf autenthizität der nachricht.

  6. 6 leonie 17. April 2009 um 16:44 Uhr

    ich habe nichts verlinkt, weil fast alle Beiträge dazu auf spanisch sind, aber voila:
    http://www.youtube.com/watch?v=_H3IKxuS2wg

    http://www.pagina12.com.ar/diario/suplementos/rosario/10-8633-2007-05-21.html

    http://argentina.indymedia.org/news/2008/05/602010.php

    http://martazabaleta.blogspot.com/2008/05/sociedadsbado-17-de-mayo-de-2008-un-ao.html

    bei einem Artikel auf „Jungle World“ wurde das Schicksal der jungen Frau ebenfalls erwähnt,ein alles in allem eh sehr lesenswerter Artikel
    http://jungle-world.com/artikel/2009/13/33574.html

    man kann dies alles auch selbst recherchieren, einfach Suchmaschine an, Name eingeben und los geht der Spaß…

    übrigens spielt für mich der Fakt das sie Mutter war nicht die entscheidende Rolle, nicht nur Mütter sollten ein Recht auf Leben und Selbstbestimmung haben sondern alle Frauen!!

  7. 7 dodo 17. April 2009 um 19:55 Uhr

    oder ob gar alles nur erfunden ist, um wieder mal einen Grund für Abtreibung zu haben.

    oh, da ist eine an krebs gestorben, weil ihr der schwangerschaftsabbruch ausgeredet wurde? MANN, wie inspirierend, ich muß abtreiben, schnell!!!

    …..

    :-@

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