frauenrechtlerin in Afganistan erschossen

Die Situation für Frauen in Afghanistan spitzt sich fortwährend zu, kürzlich „reformierte“ ein schiitischer Geistlicher das Ehegesetz indem er Männer ein Recht auf Sex in der Ehe zusprach und somit Vergewaltigung in der Ehe legalisiert.
Mohseni ließ die Öffentlichkeit auch an den Gründen der „Neuregelung“ teilhaben:

Schließlich komme der Mann in der Regel für das Auskommen der Familie auf, erklärte Mohseni. Deshalb habe er Anspruch auf regelmäßigen Geschlechtsverkehr: „Können wir für diese ganzen Ausgaben einem Ehemann nicht mindestens das Recht geben, nach vier Nächten von seiner Frau Sex zu verlangen?“

Eine Frau muss nach diesem Gesetz mindestens viermal die Woche mit ihrem Mann schlafen.

Wie gefährlich die Lage für Frauen in Afghanistan aber wirklich ist, zeigt die Ermordung der deutsch-afghanin Sitara Achakzai.
Die Frauenrechtlerin wurde am Sonntag von einer Gruppe Taliban, während sie ihr Auto verließ, erschossen. Die Männer waren auf Motorrädern unterwegs und verließen den Tatort sofort nach dem die Schüsse gefallen sind.
Achakzai lebte während des Talibanregimes in Deutschland und kam nach Afghanistan zurück um sich dort aktiv für die Rechte der Frauen einzusetzen.
Sie ermutigte Frauen zur Arbeit zu gehen und sich für die Gleichberechtigung stark zumachen.


52 Antworten auf “frauenrechtlerin in Afganistan erschossen”


  1. 1 laylah 14. April 2009 um 9:05 Uhr

    der geistliche reformiert das gesetz? liest du überhaupt, was du verlinkst?
    das ding is ja noch nich komplett durch, hab aber wenig hoffnung.

  2. 2 Zarah White 14. April 2009 um 10:19 Uhr

    EHE = Tausch Versorgung gegen Sex (auch in Europa)
    Wer das nicht will, sollte nicht heiraten.

    Ok, Problem Zwangsheirat. Nur sollte man dann die Zwangsheirat abschaffen, und nicht „Vertragsklauseln“ kritisieren.

  3. 3 laylah 14. April 2009 um 12:16 Uhr

    ja, fantastischer tipp für afghanische frauen: einfach nich heiraten! und wennse nich allein ausm haus dürfen, könnse immer noch nach europa komm, hier is schön und alle sind willkommen, yayy! depp ey.

  4. 4 leonie 14. April 2009 um 12:17 Uhr

    „reformierte“

  5. 5 laylah 14. April 2009 um 14:00 Uhr

    schon klar, aber du unterstellst ja, dass in afghanistan der „klerus“ herrscht, und so is das halt nich.

  6. 6 leonie 15. April 2009 um 13:16 Uhr

    Natürlich ist Afghanistan keine Theokratie im Sinne des Irans, aber dieses Ehegesetz orientiert sich, oder besser gesagt, nimmt Teile der Scharia auf. Und diese ist sehr wohl Produkt geistlicher/religöser Denkweisen.
    Es wird hier ja auch gut gezeigt welch großen Einfluss Religionsvertreter auf die fragwürdige Demokratie in dem Land haben. Immerhin hat die dortige Regierung auf vehementen Druck der schiitischen Glaubensvertreter ein extra für sie gültiges Ehegesetz geschaffen um diese ruhig zu halten und ihre Stimmen für die nächste Wahl zu sichern.
    Es orientiert sich aber nicht an Menschenrechten sondern ist einzig und allein eine Remanifestierung der Scharia.
    Eine „Mit-Herrschaft“ des „Klerus“ kann man unter solchen Umständen nicht verleugnen.

  7. 7 Lei-50 15. April 2009 um 14:36 Uhr

    Und wenn auf Druck von Interessengruppen Gesetze zur Gleichstellung der Frau andiskutiert werden könntr man folglich eine „Mit-Herrschaft“ des „Feminismus“ nicht leugnen?
    Wäre Deutschland demnach ein gemäßigtes Matriachat? :-?

  8. 8 lysis 15. April 2009 um 20:34 Uhr

    LOL, es gibt aber auch im bundesdeutschen Gesetz eine eheliche Beischlafplicht und nicht nur in Afghanistan! Wie oft du’s hier mit deinem Mann machen musst, kann ich dir allerdings nicht verraten. Frag doch mal einfach Advokat-online.de, die auch andere Details dazu wissen:

    Die Frau genügt ihren ehelichen Pflichten nicht schon damit, daß sie die Beiwohnung teilnahmslos geschehen läßt. Wenn es ihr infolge ihrer Veranlagung oder aus anderen Gründen, zu denen die Unwissenheit der Eheleute gehören kann, versagt bleibt, im ehelichen Verkehr Befriedigung zu finden, so fordert die Ehe von ihr doch eine Gewährung in ehelicher Zuneigung und Opferbereitschaft und verbietet es, Gleichgültigkeit oder Widerwillen zur Schau zu tragen.

    Die Pflichten einer Ehefrau

  9. 9 laylah 16. April 2009 um 1:03 Uhr
  10. 10 illith 16. April 2009 um 3:07 Uhr

    zumindest wikipedia sagt auch:

    Auch in der Ehe gilt das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung: Die Eheschließung gilt nicht mehr als generelle Einwilligung in die geschlechtliche Vereinigung.

  11. 11 lysis 16. April 2009 um 7:40 Uhr

    Na so ein Unsinn. Dass du in der Ehe zur aktiven (und nicht nur teilnahmslosen) Gewährung von Beischlafhandlungen verpflichtet bist, heißt doch noch lange nicht, dass dein Partner diese Pflicht deshalb gleich qua Faustrecht eintreiben dürfte! Schließlich gibt es ja noch so was wie ein staatliches Gewaltmonopol. Wenn du was klaust, darf der Eigentümer schließlich auch nicht einfach in deine Wohnung einbrechen oder dir unmäßige Gewalt antun, nur um es sich zurückzuholen.

    Allerdings, das stimmt: bis vor zehn Jahen war das Erzwingen der ehelichen Beischlafpflicht noch weitgehend straffrei – es wurde gesetzlich toleriert. Wie das in Afghanistan ist, weiß ich nicht, aber ich nehme mal an, dass die diesbezügliche Rechtssituation mit der Gesetzeslage in der BRD vor 1998 durchaus vergleichbar sein dürfte (nur dass damals niemand auf die absurde Idee gekommen ist, damit einen Krieg zu rechtfertigen).

    Die eheliche Beischlafplicht jedenfalls gibt es als Tatbestand des deutschen Rechts noch immer, auch wenn sie jetzt vom Ehemann nicht mehr straffrei „durchgesetzt“ werden kann. Sie spielt wohl aber noch eine gewisse Rolle innerhalb von Scheidungsverfahren, wenn es darum geht, eine Ehe für zerrütet zu erklären.

  12. 12 leonie 16. April 2009 um 9:18 Uhr

    @lei-50:Feminismus hat sehr wenig mit Matriarchat zu tun, eigentlich gar nichts…
    Ein in einer Staatsform gelebter Feminismus führt nicht zu einer „Frauenherrschft“, sondern zu Gleichberechtigung aller Geschlechter.
    Nicht so viel FAZ lesen…

  13. 13 lei-50 16. April 2009 um 11:45 Uhr

    Gut, aber abgesehen von dieser Spitze wurden jetzt einige Belege für die deutsche „Feminokratie“ (besser?) dargelegt.
    Die FAZ stellt eine wichtige Ergänzung zum mädchenblog dar, in meinen Augen.

  14. 14 leonie 16. April 2009 um 15:35 Uhr

    „femokratie“– damit meinst du dann dass feministische Belange in der „Durchschnitts-Demokratie“ keinen Platz haben können/sollten, sonst wird sie zur Femokratie

    hilfe die Frauen übernehmen die Weltherrschft

    schon mal daran gedacht das Feminismus alle Geschlechter weiter bringt

  15. 15 Lei-50 16. April 2009 um 15:53 Uhr

    Wir müssen uns nicht um die Begriffe streiten. Bleiben wir doch bei der Feststellung, dass man eine „Mit-Herrschaft“ der Feministinnen in Deutschland unter diesen Umständen nicht ableugnen kann.

  16. 16 Zarah Withe 17. April 2009 um 7:53 Uhr

    Für Feministen ist das männliche Geschlecht Grund allen Übels und Feind Nr.1.
    ( Ja, ja die unterschiedlichen Strömungen. Aber auch die sind nur Teil des Hauptmediums )
    Der Feminismus bringt sicherlich alle Geschlechter weiter.
    Je nachdem wie man „weiter“ definiert.

  17. 17 dodo 17. April 2009 um 19:51 Uhr

    8-|

  18. 18 leonie 17. April 2009 um 20:03 Uhr

    ich schließe mich dodo an

  19. 19 crashintoahouse 17. April 2009 um 21:51 Uhr

    FEMINISM IS THE RADICAL NOTION THAT WOMEN ARE PEOPLE.

  20. 20 gtz 18. April 2009 um 4:21 Uhr

    gegen diesen blödsinn hilft einfach nur radikale moderation. oder geotracking der ip und aufs maul haun. mit solchen gestalten is die bessere welt nich zu machen.

    wenn ihr adresen habt, ich mach das mit der gewalt.

  21. 21 Lei-50 18. April 2009 um 12:50 Uhr

    Ich nehme alles zurück! :(

  22. 22 bigmouth 18. April 2009 um 14:00 Uhr

    lysis:

    Männer dürfen der Vorlage zufolge außerdem ihren Ehefrauen bestimmte Tätigkeiten verbieten oder sie am Verlassen des Hauses hindern. „Das Gesetz der Scharia besagt, dass eine Frau das Haus nicht ohne die Erlaubnis ihres Mannes verlassen darf“, sagte Mohseni, der an der Vorbereitung des Textes maßgeblich beteiligt war.

    wie kommst du darauf, dass das gesetz dem ehemann nicht die erlaubnis zu zwangsmaßnahmen einräumt? da scheinst du sehr bundesdeutsche vorstellungen zu vermuteten afghanischen rechtsprinzipien zu machen

  23. 23 lysis 18. April 2009 um 23:28 Uhr

    ich weiß nicht, aber vielleicht hast du irgendwas von dem, was ich geschrieben habe, in den falschen hals gekriegt? nirgendwo hab ich die mutmaßung angestellt, das afghanische ehegesetz würde dem mann keine zwangsmaßnahmen zubilligen. im gegenteil: ich hab sogar den bösen verdacht gestreut, diese ehegesetz könne so reaktionär sein, dass es am ende gar der deutschen rechtslage vor 1998 gleicht, in der ein mann seine frau straflos vergewaltigen – pardon: zur erfüllung ihrer ehelichen pflichten anhalten konnte. wir wollen das nicht hoffen, aber ich rechne eigentlich schon fast damit! deutsche zustände in afghanistan, wie sie von merkels c-partei noch vor gut zehn jahren hartnäckig verteidigt wurden – das wäre natürlich eine katastrophe für alle frauen.

  24. 24 lysis 19. April 2009 um 0:20 Uhr

    „Law Would Legalize Rape Within Marriage: International Dismay as Karzai Backs Law Ravaging Women’s Rights“ (mostly water)

    „Nach langen Diskussionen im Bundestag ist die Vergewaltigung in der Ehe jetzt strafbar. Die BRD war bisher eines der wenigen europäischen Länder, das Ehefrauen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung immer noch verwehrte.“ (Forum Recht 3/1997)

    Fällt dir da eigentlich irgendwas auf? Der Rechtszustand, der jetzt in Afghanistan eingeführt werden soll, war bis 1998 in Deutschland bittere Realität – leider ohne, dass dies jemals internationale Bestürzung hervorgerufen hätte. Oder das heuchlerische Gejaule im ADF-Forum, die diesen reaktionären Dreck gnadenlos kulturalisieren, als hätt’s das hierzulande nie gegeben – wo’s doch in Wirklichkeit gerade mal zehn Jahre her ist, dass die BRD Vergewaltigung in der Ehe unter Strafe gestellt hat.

    Aber nein, in Deutschland ist das natürlich ganz was anderes! Wir sind ja schließlich zivilisiert – und nicht solche Barbaren wie Karzai.

  25. 25 bigmouth 19. April 2009 um 15:48 Uhr

    auch vor 94 war eine vergealtigung in der ehe aber auf antrag als nötigung oder körperverletzung belangbar. ob das für afghanistan auch gilt, weiß ich nicht. es wäre mir auch neu, dass in der brd männer ihre frauen „am Verlassen des Hauses hindern“ durften. insofern betreibst du hier interessierte polemik

  26. 26 lysis 19. April 2009 um 21:14 Uhr

    auch vor 94 war eine vergealtigung in der ehe aber auf antrag als nötigung oder körperverletzung belangbar. ob das für afghanistan auch gilt, weiß ich nicht.

    ja eben, du weißt es nicht. das ist doch gerade die interessierte unterstellung einer fundamentalen differenz zwischen der art patriarchaler gewalt, die in deutschland herrscht(e) und eben keine skandalisierung, beaufsichtigung und intervention durch „zivilisierte“ nationen erforderte, und jener form „barbarischer frauenunterdrückung“, die eine merkel im munde führt, um die deutsche truppenpräsenz in afghanistan zu rechfertigen.

    natürlich weiß mittlerweile jedes kind, dass der krieg in afghanistan die situtation von frauen in keiner weise verbessert hat. der politische islam hat da überhaupt nur diesen sagenhaften einfluss, weil die imperialistischen nationen sich entschlossen haben, dieses kleine land über jahrzehnte hinweg und auf kosten der bevölkerung zum blutigen schauplatz ihrer hegemonialkonflikte zu machen. ein einmal ziemlich liberales land wurde von den selbsterklärten „zivilisationsträgern“ aus ost und west zurück in die steinzeit gebombt, und immer noch hören sie nicht auf, sich die rechte der leute, um die es dem westlichen sicherheitsimperialismus nie zu tun war, als moralischen kriegstitel an die fahnen zu heften.

    Was Afghanistan angeht, sollte man sich übrigens immer vor Augen halten, daß dieses Land bis in die 1970er Jahre, d.h., bis es in die Auseinandersetzungen zwischen den Supermächten hineingezogen wurde, eine der tolerantesten muslimischen Gesellschaften mit einer langen säkularen Tradition war. Kabul galt als Stadt mit einem pulsierenden kulturellen und politischen Leben. Das Paradox ist demnach, daß der Aufstieg der Taliban, diese offensichtliche „Regression“ zum Ultrafundamentalismus, weit davon entfernt, eine tiefgreifende „traditionalistische“ Tendenz zu verkörpern, ein Resultat der Tatsache war, daß das Land in den Strudel der internationalen Politik geriet: Es handelte sich um eine Abwehrreaktion gegen diese Entwicklung, die durch die Unterstützung ausländischer Mächte (Pakistan, Saudiarabien, die USA selbst) hervorgerufen wurde.

    Aus diesem Grund sollte man den modischen Begriff des „Kriegs der Zivilisationen“ entschieden zurückweisen. Was wir heute erleben, sind vielmehr Kriege innerhalb der jeweiligen Zivilisation. Man erinnere sich nur an den Brief des siebenjährigen amerikanischen Mädchens, dessen Vater als Pilot im Krieg gegen Afghanistan eingesetzt wurde. Das Mädchen schrieb, sie liebe ihren Vater, aber wenn er in diesem Krieg stürbe, dann sei sie damit einverstanden, da er sich ja für ihr Land opfere. Als George W. Bush diese Zeilen zitierte, wurde dies allgemein als „normaler“ Ausdruck von amerikanischem Patriotismus interpretiert. Stellen wir uns einfach mal ein arabisches muslimisches Mädchen vor, das vor der Kamera dieselben Worte im Hinblick auf ihren für die Taliban kämpfenden Vater äußert. Man muß nicht lange darüber nachdenken, wie unsere Reaktion ausfallen würde — „ein typisches Zeichen für den morbiden Fundamentalismus der Muslime, die nicht einmal vor der grausamen Manipulation und Ausbeutung von Kindern zurückschrecken…“ Sämtliche Kennzeichen, die dem Anderen zugeschrieben werden, finden sich auch im Herzen der USA. Mörderischer Fanatismus? Es gibt heute in den USA selbst mehr als zwei Millionen rechtsgerichteter populistischer „Fundamentalisten“, die dort ihren mit ihrem Verständnis des Christentums gerechtfertigten Terror praktizieren. Hätte die amerikanische Armee nach dem Anschlag von Oklahoma nicht die USA selbst bestrafen sollen, da die Vereinigten Staaten diesen Terroristen ja gewissermaßen „Zuflucht bieten“? Und wie steht es mit der Reaktion Jerry Falwells und Pat Robertsons auf die Bombenanschläge, die beide als Zeichen dafür deuteten, daß Gott den Amerikanern seine schützende Hand entzogen habe, um sie für ihr sündiges Leben zu bestrafen, die dem hedonistischen Materialismus, Liberalismus und dem freizügigen Umgang mit der Sexualität die Schuld an diesen Anschlägen gaben und die behaupteten, Amerika habe genau das bekommen, was es verdiene? Die Tatsache, daß dieselben Verurteilungen des „liberalen“ Amerika sowohl vom muslimischen Anderen als auch aus l‘Amérique profonde kam, sollte uns zu denken geben. Am 19. Oktober 2001 mußte George W. Bush selbst einräumen, daß die Verantwortlichen für die Milzbrandattacken vermutlich nicht muslimische Terroristen waren, sondern Amerikas eigene, der extremen Rechten zugehörige fundamentalistische Christen. Bestätigt die Tatsache, daß die Taten, die zunächst dem äußeren Feind zugeschrieben werden, in Wirklichkeit im amerikanischen Herzland begangen wurden, überraschenderweise die These, daß der Krieg der Krieg innerhalb der jeweiligen Kultur ist?

    Slavoj Žižek, Die Revolution steht bevor, 152 f.

    und zu deinem letzten argument:

    es wäre mir auch neu, dass in der brd männer ihre frauen „am Verlassen des Hauses hindern“ durften.

    eine frau durfte ohne einwilligung ihres mannes früher weder einen beruf ausüben noch ein bankkonto eröffnen. und dass sich hier so manche männer zu diesem zustand zurücksehnen, sieht man ja an den ganzen ekelerregenden „männerrechtlern“ und „anti-feminokraten“ in diesem thread, denen man nicht etwa bomben auf den kopf wirft, sondern sie als würdige diskussionspartner behandelt. liegt’s vielleicht an ihrer hautfarbe?

  27. 27 gtz 20. April 2009 um 12:27 Uhr

    an den ganzen ekelerregenden „männerrechtlern“ und „anti-feminokraten“ in diesem thread, denen man nicht etwa bomben auf den kopf wirft, sondern sie als würdige diskussionspartner behandelt.

    wie meinen? würdige diskussionspartner? wer tut hier denn sowas?

  28. 28 bigmouth 20. April 2009 um 13:56 Uhr

    „ein einmal ziemlich liberales land“ ich kenne das foto der afghanischen stewardessen. darüber hinaus kenne ich wenige belege, dass die mujaheddin ende der 70er -schon vor invasion der sowjets – NICHT tatsächlich die politik vertraten, die große teile der afghanischen bevölkerung vertreten haben wollten – sonst wären sie ja kaum so erfolgreich gewesen. dafür braucht’s nämlich mehr als ein paar amerikanische stingers. meines wissens war die kommunistische afghanische regierung unter anderem deshalb so unbeliebt ausserhalb der städte. weil sie eben diese liberalität gewaltsam voranpeitschen wollten

  29. 29 Fusies 20. April 2009 um 14:21 Uhr

    Neben deinem Wissen um Stwardessen scheinst du eine ganze Menge über Afghanistan zu wissen, unter anderem was für eine Politik „große teile der afghanischen bevölkerung vertreten haben wollten“. Vielleicht möchtest du deinen Erkenntnisvorsprung einmal teilen? :-w

  30. 30 Zarah White 22. April 2009 um 17:24 Uhr

    „geotracking der ip und aufs maul haun. mit solchen gestalten is die bessere welt nich zu machen. “

    Die perfekte Rechtfertigung für jede art von Amoklauf

  31. 31 gtz 22. April 2009 um 17:54 Uhr

    amok? mitnichten. ganz überlegt und zielgerichtet.

  32. 32 zarah white 23. April 2009 um 13:14 Uhr

    „ganz überlegt und zielgerichtet“

    ausgewählt nach vertretener Meinung oder gibt es da noch andere Kriterien ( Epidermistönung ? )

    „Und geotracking der ip“ und „zielgerichtet“ ?

    Vielleicht bin ich dafür einfach zu plond.

  33. 33 Fusies 23. April 2009 um 13:51 Uhr

    Wieso sollte er weitere Kriterien haben? Das ist reine Unterstellung.

  34. 34 Zarah Withe 24. April 2009 um 8:25 Uhr

    Das war ne Frage!

    Und ein Kriterium ( für die Anwendung von Gewalt )ist sogut wie das andere.

  35. 35 Fusies 24. April 2009 um 8:29 Uhr

    Aha. Aber wieso fragst du denn dann danach, wenn es für dich doch dasselbe ist? :)

  36. 36 Zarah Withe 24. April 2009 um 9:59 Uhr

    Nicht für mich. Generell.

    Die Frage sollte genau auf diesen Fakt hinweisen.

    Also ob Amok oder gezielte Tötung, ob wegen Meinungsäußerung oder persönlichen Frust oder ob Nase nicht ok spielt keine Rolle.

  37. 37 gtz 24. April 2009 um 10:47 Uhr

    wenns eh keine rolle spielt, was soll dann der zirkus?
    aus der tatsache, dass ich reaktionären arschgesichtern die fresse polieren will, lötest du mir mordabsichten zusammen. geh doch einfach mit den andern bekloppten spielen.

  38. 38 Fusies 24. April 2009 um 10:57 Uhr

    Gut, also war dein Hinweis auf „Amok“ und „Rechtfertigung“ im Grunde auch für die Katz‘. Schließlich spielt das für dich – und nicht etwa allgemein, wie du behauptest – ja gar keine Rolle. Da frage ich mich: Was sollen denn diese Spielchen? :-w
    Warum stellst du Fragen, die dich nicht interessieren? Warum bringst due Einwürfe, die dir persönlich widersprechen?

  39. 39 Zarah Withe 24. April 2009 um 11:02 Uhr

    wo unterstelle ich Mordabsichten ?

    ich weise lediglich daraufhin, das die „reaktionären Arschgesichter“ nach dieser DENKWEISE das gleiche Recht haben dir die Fresse zu polieren bzw. dich umzubringen.

    Faustrecht halt.
    Wieso also die Aufregung über Afganistan ?
    Die tun nichts anderes als „(in ihren Augen) Arschgesichtern die Fresse polieren“

  40. 40 gtz 24. April 2009 um 11:57 Uhr

    langweilig und durchschaubar.

  41. 41 Zarah White 24. April 2009 um 12:27 Uhr

    „langweilig und durchschaubar“

    sagte ich doch

    („geotracking der ip und aufs maul haun“)

  42. 42 Fusies 24. April 2009 um 12:45 Uhr

    Kann es denn nicht sein, dass es einen inhaltlichen Unterschied zwischen beispielhaften religiösen Fundamentalisten und gtz gibt, denn du (noch) nicht wahrnimmst?

  43. 43 Zarah White 24. April 2009 um 13:14 Uhr

    „Kann es denn nicht sein, dass es einen inhaltlichen Unterschied zwischen beispielhaften religiösen Fundamentalisten und gtz gibt, denn du (noch) nicht wahrnimmst?“

    und das macht fürs „Aufs Maul hauen“ welchen Unterschied ?

  44. 44 gtz 24. April 2009 um 13:48 Uhr

    du hast doch blos angst, dasses dich erwischt.

  45. 45 Zarah White 24. April 2009 um 14:19 Uhr

    „du hast doch blos angst, dasses dich erwischt.“

    du nicht ?

    langweilig und vorhersehbar

  46. 46 Fusies 25. April 2009 um 12:40 Uhr

    und das macht fürs „Aufs Maul hauen“ welchen Unterschied ?

    Angenommen ein Lump stiehlt dir dein Haus und ich währe Volkspolizist. Dann könnte ich dafür sorgen, dass du dein Haus zurückerhältst, was damit einhergeht, dass man den Lump einsperrt. Alternativ könnte ich auch einfach dich einsperren. Würdest du in beiden Fällen der Meinung sein, dass es ja unerheblich sei, wer hier eingesperrt würde, da in beiden Fällen jemand eingesperrt werden würde?

  47. 47 Zarah white 26. April 2009 um 19:09 Uhr

    „Alternativ könnte ich auch einfach dich einsperren“
    Genau das könntest du ebend nicht, genausowenig wie du dafür sorgen könntest das ich mein Haus zurückerhalte.
    „Volkspolizist“ ( wo hast du den denn her ? )

    Angenommen ich komme in dein Haus und erschlage zwei anwesende Personen.
    Die eine weil ich sie für reaktionär halte, die andere weil sie zufällig anwesend ist.
    Vermutlich macht das für dich einen Unterschied ?
    Für die Erschlagenen bzw. ihre Angehörigen auch ?

  48. 48 Fusies 26. April 2009 um 20:03 Uhr

    Die Annahme war eben diese ich könnte es, alternativ kann man auch einer anderen Person diese Befugnis zuerkennen. Das tut alles nichts zur Sache. Du hast die Frage nicht beantwortet: Wäre das für dich ein Unterschied (was es deinen Ausführungen gemäß nicht sein sollte).

    Ich beantworte deine Fragen natürlich gerne: Ja, es würde einen Unterschied ausmachen. Für die Angehörigen wahrscheinlich auch. In einem Fall wird wahllos ein Mensch erschlagen, in dem anderen Fall nicht. Derjenige, der sein Leben als häuserklauender Lump verbringt muss mit den Konsequenzen rechnen. Ebenso ergeht es dem Reaktionär. Ein Mensch, der sich keines Verbrechens schuldig macht, sollte – meiner Auffassung nach – nicht damit zu rechnen haben, dass sein Leben wahllos gefährdet wird.

    Volkspolizist hießen in dem Land in dem ich einen Teil meiner Kindheit verbrachte bis 1990 die Polizisten.

  49. 49 Zara White 27. April 2009 um 9:05 Uhr

    Sorry, es ging nicht um dich. Ich meinte der Volkspolizist könnte es nicht.

    „Wäre das für dich ein Unterschied (was es deinen Ausführungen gemäß nicht sein sollte).“
    Wo schrieb ich das es keine Unterschiede gibt ?

    Warum gibt es wohl Volkspolizisten nicht mehr ??? Schon mal drüber nachgedacht ?

    „Ein Mensch, der sich keines Verbrechens schuldig macht, sollte – meiner Auffassung nach – nicht damit zu rechnen haben, dass sein Leben wahllos gefährdet wird.“
    Ok, das ist aber das Gegenteil von “ IP – Tracking und aufs Maul Hauen“

    Etwas hast du übersehen: Nach deiner Meinung ist der Reaktionär (in meinem Beispiel) nicht zu Unrecht gestorben. Nur war ich es aber der festgelegt hat, das er reaktionär ist. Wäre ich auf die Idee gekommen das der Zweite auch reaktionär wäre, wären dann beide Morde OK ?

    Und : Eine andere Meinung ist kein Verbrechen.

  50. 50 Zarah White 27. April 2009 um 9:29 Uhr

    Sorry, ich meinte du als „Volkspolizist“ könntest es nicht.

    „Wäre das für dich kein Unterschied..“
    Ich habe nie gesagt das es keine Unterschiede gibt.

    „Ein Mensch, der sich keines Verbrechens schuldig macht …“
    Das ist aber das Gegenteil von „Ip-Tracking und aufs Maul hauen“

    Etwas hasst du aber übersehen: Nach deiner Meinung ist der Reaktionär in meinem Beispiel nicht zu Unrecht gestorben. Nun habe ich aber festgelegt das er reaktionär ist. Hätte ich gesagt: die zweite Person ist auch reaktionär, wären dann beide Morde ok ?
    ( an den Personen hat sich nichts geändert )

  51. 51 Fusies 27. April 2009 um 14:41 Uhr

    Es bleibt dir gleich Annahme, genauso wie wir ja auch annehmen dass du in mein Haus eindringen und zwei Menschen erschlagen kann, oder das gtz per Geotracking seine Opfer sucht. Wir müssen uns schon auf diese Grundsätzlichkeiten einigen. Sonst bliebe es witzlos, wenn du eigene Beispiele zur Illustration heranziehst bei anderen Beispielen hingegen „geht ja gar nicht“ ausrufst.

    Wo schrieb ich das es keine Unterschiede gibt ?
    Weiter oben sagst du: „und das macht fürs „Aufs Maul hauen“ welchen Unterschied ?.

    Warum gibt es wohl Volkspolizisten nicht mehr ??? Schon mal drüber nachgedacht ?
    Volkspolizisten gibt es nicht mehr, weil die Volkspolizie nach 1990 in die bundesdeutsche Polizei eingegliedert wurde. Klar habe ich darüber einmal nachgedacht, aber Wikipedia hat mir – wie du siehst – auf die Sprünge helfen können.

    Ok, das ist aber das Gegenteil von “ IP – Tracking und aufs Maul Hauen“
    Wie wäre es, wenn du deine Behauptungen einmal begründest? Das ist mitnichten das Gegenteil. Jemand wird mithilfe seiner IP einer Tat überführt, die sogleich geahndet wird. Ich kann nichts „gegenteiliges“ erkennen.

    Etwas hast du übersehen: Nach deiner Meinung ist der Reaktionär (in meinem Beispiel) nicht zu Unrecht gestorben. Nur war ich es aber der festgelegt hat, das er reaktionär ist. Wäre ich auf die Idee gekommen das der Zweite auch reaktionär wäre, wären dann beide Morde OK ?
    Ich gehe natürlich von meiner Deutung eines Reaktionärs aus, vielleicht auch noch von einer Deutung, der ich eine größere Allgemeingültigkeit zusprechen würde. Keinesfalls aber von deiner persönlichen. Wie auch? Ich kann sie ja nicht kennen. Im Ergebenis wäre deine Tat natürlich in beiden Fällen wahllos.


    Und : Eine andere Meinung ist kein Verbrechen.

    Und wieder der Hinweis, doch bitte einmal mit Belegen zu arbeiten. Selbstverständlich kann eine andere Meinung ein „Verbrechen“ sein. Das kommt auf den Inhalt der Meinung an (und natürlich ist Verbrechen eine ungeeignete Kategorie, die gar nicht klärt, ob das in Rede stehende richtig oder falsch ist. Davon sehe ich aber an dieser Stelle aus Gründen der Verständlichkeit ab)

  52. 52 Zarah White 29. April 2009 um 17:00 Uhr

    „Es bleibt dir gleich Annahme, genauso wie wir ja auch annehmen dass du in mein Haus eindringen und zwei Menschen erschlagen kann, oder das gtz per Geotracking seine Opfer sucht.“
    Da stimme ich dir zu. Beides ist Unrecht.

    Sorry,du verstehst es scheinbar nicht:

    Es macht einen Unterschied ob du als Polizist oder als Privatperson Gewalt gegen andere ausübst. Und als Polizist könntest du mich nicht „alternativ festnehmen“ und auch mir nicht mein Haus zurückgeben. Stichwort: Gewaltenteilung, Exekutive, Judikative usw.
    ( Deswegen sind auch deine Volkspolizisten jetzt auch Bundespolizisten )

    „Wie wäre es, wenn du deine Behauptungen einmal begründest? Das ist mitnichten das Gegenteil. Jemand wird mithilfe seiner IP einer Tat überführt, die sogleich geahndet wird.“
    Genau, das ist Standrecht.
    ( du bestimmst was eine „Tat“ ist , du stellst die Schuldigkeit fest, du bestimmst das Strafmaß und denZeitpunkt der „Verbüßung“, du gestattest keine Verteidigung, und du Vollstreckst ) Kann man ja machen, widerspricht nur deiner flammenden Rede für das Recht des Einzelnen auf Sicherheit gegen Willkür. ( Und ist nebenbei auch strafbar.)

    „Im Ergebenis wäre deine Tat natürlich in beiden Fällen wahllos.“
    Wahllos war sie aber nach deiner Meinung im ersten Fall bei der Ermordung des „Nichtreaktionärs“. Jetzt habe ich festgelegt das beide Reaktionär sind und plötzlich ist auch die Ermordung des „Reaktionärs“ bzw beider „Reaktionäre“ wahllos ? unlogisch.

    „Selbverständlich kann eine andere Meinung ein Verbrechen sein“
    Meinungsfreiheit ist unabhägig von ihrem Inhalt sonst wäre sie keine Freiheit.

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