Riot don‘t diet

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7 Antworten auf “Riot don‘t diet”


  1. 1 MPunkt 23. April 2009 um 20:57 Uhr

    Klar, bei Leuten, die sich dafür entschieden haben, wenig bis nix zu essen, weil sie dadurch ihre Identität mit dem Schönheitsideal erreichen wollen, ist „iss doch mal was, Mädel!“ bestimmt total hilfreich. Das geht doch gar nicht argumentativ auf deren Willen ein, sondern trägt nur an diesen heran, dass er ein anderer, nämlich ausreichend zu essen, sein sollte. Und bitte, mit „riots“, egal wie man zu diesen steht, hat das eh nix zu schaffen …

  2. 2 dodo 23. April 2009 um 21:10 Uhr

    ach jetzt komm schon – das ist ne augenzwinkernde postkarte und keine broschüre für essgestörte!
    es sei denn, man erwartet, daß der sinn von grußkarten ne therapeutisch-aufklärerische wirkung ist…

  3. 3 MPunkt 24. April 2009 um 5:31 Uhr

    Meine Kritik war ja auch nicht, dass eine solche Postkarte keine Therapie ersetzt, sondern, dass sie den grundsätzlichen Fehler enthält, einen Willen damit zu kritisieren, dass er nicht ein anderer ist, der er EIGENTLICH zu sein hätte. Da wird dieser nämlich bloß an dem als Ideal gesetzten anderen Willen blamiert. Für eine Kritik dieses Willens wäre es aber nötig, sich mal die Gründe, die dessen Träger für ihn hat, vorzunehmen und zu prüfen, ob die denn stimmen.

    Und wenn Du meinst, dass eine Postkarte das eh nicht leisten kann, dann spricht das gegen solche Postkarten, statt sie zu entschuldigen. Auf jeden Fall stellt es keinen Grund dar, sie zu bewerben – erst recht nicht unter dem pseudoradikalen Abgefeiere von ihnen über „riots“.

  4. 4 bigmouth 24. April 2009 um 8:31 Uhr

    „Und wenn Du meinst, dass eine Postkarte das eh nicht leisten kann, dann spricht das gegen solche Postkarten“ nur wenn man agitation für den grundsätzlichen sinn all‘ seines tuns hält

  5. 5 gtz 24. April 2009 um 13:32 Uhr

    man, M., wieviel text soll denn auf sone karte rauf? zieh doch einfach mal den stock ausm arsch. dieser gsp-autismus is echt zum heulen.

    den einen willen damit zu kritisieren, dass er eben nich ein anderer is, is genau der zweck der veranstaltung. das genügt vllt nich deinen agitatorischen ansprüchen, taugt aber allemal dazu, hier und da n bischen staub aufzuwirbeln.

    und von riots haste eh keine ahnung, also überlass das den leuten, die spass dran haben.

  6. 6 MPunkt 24. April 2009 um 20:49 Uhr

    also überlass das den leuten, die spass dran haben

    Nee die kommen schön vorher in die Fischmehlfabrik :-“

  7. 7 MPunkt 24. April 2009 um 20:51 Uhr

    den einen willen damit zu kritisieren, dass er eben nich ein anderer is, is genau der zweck der veranstaltung.

    Blöde Veranstaltung, weil das halt keine Kritik ist, sondern nur der Abgleich des realen Willens mit dem Willen, wie man ihn gerne hätte. Aber bitte, wenn „Staub aufwirbeln“, sprich Persönlichkeitspflege, der ganze Zweck sein soll … zu einem maedchenblog allemal passend.

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