Archiv für Mai 2009

dunkle Zahlen

In Österreich führen nur etwas 17% der angezeigten Vergewaltigungen zu Verurteilungen. Ein Freispruch erfolgt besonders häufig wenn der Täter Partner oder Ex-Partner war.

Stillen verboten

Im Berliner Abgeordnetenhaus verletzt es offenbar das Schamgefühl mancher Menschen wenn Brüsten zum Stillen genutzt werden. Sogar, wenn ein Tuch drübergeschlagen wird.
Kinderkriegen soll man ja scheints en masse, aber Stillen findet man eklig, oder wie?

Der Pro – Life Spitzel

Ein Video zeigt ein Mädchen in einem Zimmer einer Schwangerschaftsabbruchsklinik , die anwesende Krankenschwester fragt nach ihrem Alter, „13″ sagt sie. Die Krankenschwester macht eine Pause “ In the state of Indiana, you have to have a parent siganutre to get an abortion“.
Das Gespräch geht weiter, das Mädchen will sagen wie alt ihr Freund ist, die Krankenschwester kommt ihr zuvor „I don`t wanna know how old he is. Because in the state of Indiana, anyone 13 years and younger there has to be a report done to CPS, you know.“
Die Krankenschwester versucht offensichtlich das Mädchen und ihren Freund zu schützen.
Zuletzt holt sie ein Blatt Papier raus, kringelt etwas ein, sagt „Because I can not tell you this. Ok. But I can show you this.“
Was die Frau dem Mädchen zeigt ist die Adresse einer Abtreibungsklinik in Illinois, in der das Mädchen gemeinsam mit dem Freund ein Abtreibung ohne Erlaubnis der Eltern durchführen könnte.
Dann kringelt sie alle Kästchen an, verwischt so die Spuren. Auf dem Blatt nur noch lauter angeringelte Kästchen, keines sticht mehr heraus.
Das Mädchen geht.


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Abtreibungsarzt in USA erschossen

In Wichita, Kansas, wurde heute Dr. George Tiller erschossen, einer der wenigen Ärzte in Kansas, die Spätabtreibungen durchführen. In der Vergangenheit war er angeschossen und seine Klinik abgebrannt worden. Er hatte immer wieder Morddrohungen von radikalen Abtreibungsgegner_innen erhalten. Schon bezeichnend, zu welchen Mitteln selbsternannte „Lebensschützer“ greifen, um ihre Ideologie durchzusetzen. Via Feministe

aktive Mutterschaft als Privileg

Menschen kommen als Traglinge auf die Welt. Sie benötigen verlässlichen individuellen Kontakt in Form eines sie liebenden Erwachsenen. Weil die Natur um die Wichtigkeit dieser Beziehung weiß, wird die Babyphase durch die Schwangerschaft minutiös vorbereitet und vom Stillen begleitet. Dieser Umstand prädestiniert die Mutter, primäre Bindungsperson zu sein, auch wenn theoretisch oder im Schicksalsfalle jeder bindungsbereite, liebende Mensch ein Baby begleiten kann. Allen anderslautenden Behauptungen zum Trotz ist nicht egal, wessen Arm ein Kleinkind hält, wer es tröstet und mit ihm spricht. Die aktuelle Forschung untermauert dies. Schon das Ungeborene kommuniziert mit der Mutter über Kindsbewegungen und kennt ihre Stimme.

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Verordnete Emanzipation im Osten

Während in Westdeutschland die Frauen noch Heimchen am Herd waren, verdienten die Genossinnen in der DDR ihr eigenes Geld. Aber hat das zur Gleichberechtigung geführt?

Ein Zeitartikel beschäftigt sich mit dieser oft gestellten Frage.

Gottes Stimme macht auch nicht schlauer

Ui, da hat sich ein Kirchenoberhaupt wieder mal einen verbalen Klogriff geleistet.

Dieses Mal war es der spanische Kardinal Canizares, der die Gemüter in Wallung brachte. Zum Verhängnis wurden ihm seine Äußerungen zu den Kindesmissbrauchsfällen in Irland, die im Gegensatz zu Abtreibung scheinbar Lappalien sind.
Wörtlich:

Was in einigen (irischen) Schulen geschehen sein mag, ist nicht zu vergleichen mit den Millionen von Leben, die durch Schwangerschaftsabbrüche zerstört wurden“

ach so…
Der Arme dürfte sich noch nicht von dem Schock erholt haben, dass die sozialistische Regierung in Spanien vor kurzem ein neues Abtreibungsgesetz verabschiedet hat, das eine deutliche Lockerung der geltenden Regeln für Schwangerschaftsabbrüche vorsieht.

Matriarchat

„Männer leben besser, wo Frauen das Sagen haben“ über die matriarchalisch organisierten mosuo in südchina.
bitte nicht absichtlich falsch verstehen!!! ich will auch kein matriachat! ist aber ganz lustig, verdrehte welt :) und nicht die kommentare dazu lesen, davon wird einem sehr sehr schlecht..

Off-Topic, aber trotzdem…

mehr Infos unter DuBistTerrorist.de

Female Labour Moves

Allen die sich derzeit in oder um Wien herum aufhalten, kann ich die „Female Labour Moves“ nur wärmstens empfehlen.

Dieses Motto kennzeichnen die Filmtage der Frauensolidarität Ende Mai in der die globale Arbeitswelt von Frauen Zentrum der gezeigten Dokumentar- und Spielfilme ist. Thematisiert werden die vielfältigen Lebens- und Arbeitsrealitäten von Frauen zwischen Ausbeutung und Widerstand. Neben den Filmen bietet auch das Rahmenprogramm Raum für Diskussionen rund um Profitmaximierung auf Kosten arbeitender Frauen und der Schaffung neuer Perspektiven solidarischen Handelns von Arbeiterinnen aus unterschiedlichen Erdteilen zur Durchsetzung von Arbeitsrechten und nachhaltigen Lebenswelten. Neben den Filmen bietet auch das Rahmenprogramm Raum für Diskussionen.

Gezeigt werden die Filme im Schikaneder.