In Wichita, Kansas, wurde heute Dr. George Tiller erschossen, einer der wenigen Ärzte in Kansas, die Spätabtreibungen durchführen. In der Vergangenheit war er angeschossen und seine Klinik abgebrannt worden. Er hatte immer wieder Morddrohungen von radikalen Abtreibungsgegner_innen erhalten. Schon bezeichnend, zu welchen Mitteln selbsternannte „Lebensschützer“ greifen, um ihre Ideologie durchzusetzen. Via Feministe
Falls es ein oder mehrere Abtreibungsgegner waren: Wie kann man sagen, dass Abtreibung Mord ist und dann selbst jemanden umbringen, der mitten im Leben stand? Unglaublich, großes Kopfschütteln…
wirklich eine schlimme, schlimme Nachricht.
Wenn es keine Ärzte mehr gibt die Abtreibungen durchführen, weil sie um ihr Leben bangen müssen, sieht es für Frauen ganz schön düster aus!
Nicht unwichtige Anmerkung: Er wurde auf dem Weg zur Kirche erschossen, war also wie viele AbtreibungsgegenerInnen ein gläubiger Christ (Lutheraner). Diese sogenannten Pro-Lifer schrecken noch nicht einmal davor zurück das Leben einer der Ihren zu vernichten, wenn es ihren politischen Zielen in den Kram passt. Was würde Jesus wohl davon halten, dass ChristInnen gläubige Mitmenschen töten, weil sie meinten, sie könnten die Stelle ihres Gottes einnehmen und eigenmächtig über Tod oder Leben entscheiden?
Tiller war ein mutiger Mann, dem das Leben seiner Patientinnen wichtiger war als sein eigenes- ich hoffe, das wird ihm niemals vergessen werden.
Man bringt Leute um, weil man findet, dass Leute umbringen falsch ist… Diese Logik versteht dann aber echt nur noch ein Irrer -.-
Wieso „irre“? Das ist doch der staatliche Alltag.
Die „Aktivisten/Aktivistinnen“ sind auf ihre Art auch nur fanatische Faschisten. In Afrika werden jeden Tag tausende Frauen bei Vaginal-Beschneidungen verstümmelt, mal abgesehn von den tausenden Kindern die jeden Tag verhungern. Aber das is ja anscheinend nur halb so wichtig was „schlimmes“ vor unserer Haustür und in unserer „uns-gehts-zu-gut“ Gesellschaft passiert.
natürlich ist das ganze absurd wenn der mörder aus moralischen/ideologischen gründen den abtreibungsarzt getötet hat.
absurd ist es auch für mord die todesstrafe zu geben, trotzdem wird das getan.
aus der sicht des mörders war es wahrscheinlich eine „nötige“ tat um weitere abtreibungen zu verhindern. quasi „ein leben nehmen um tausende zu retten“.
das diese logik nicht von klarem menschenvestand zeugt, ist klar.
@Florian Rohrwerk:
Dürfen wir noch über irgendetwas anderes Reden als über FGC und Hunger?
Mal ehrlich, es ist ziemlich haltlos, Leuten vorzuwerfen, dass ihnen dieses oder jenes ja völlig egal wäre, nur weil sie sich gerade mal mit einem anderen Thema beschäftigen.
jmd abmurxen, das ist wirklich total „pro“-life = *fubar*
aus aktuellem anlass:
http://diestandard.at/?url=/?id=1242317321355
lg