Archiv für Juni 2009

O sola mia…

Venedig hat jetzt mit Giorgia Boscolo zum ersten mal eine weibliche Gondoliera.

geschlechterlos

Schwedische Eltern erziehen ihr Kind „gender-frei

Frauenhaus? Oder „Anti-Männerhaus“? Pfff…

Gerhard Amendt in der Welt über Frauenhäuser als „Hort des Männerhasses“.
Muß man glaub nichts dazu sagen…

„ORF again“

Dieses ,Online-Spiel’ ist zutiefst frauenfeindlich. Es fordert dazu auf, mit einer Steinschleuder auf eine junge Frau zu schiessen – die meisten Punkte bekommt man(n) dann, wenn der Frau Verletzungen zugefügt werden (Blutergüsse an Wangen, Augen, aufgeplatzte Lippe) und beide Brüste entblösst sind bzw. sie durch die Schüsse ganz nackt ausgezogen wird. Dies stellt eine Propagierung sexualisierter Gewalt gegen Frauen mittels eines ,Unterhaltungsspiels’ dar, die an Dummheit, Untergriffigkeit und Frauenfeindlichkeit schwer zu überbieten ist.

Weiterlesen und z.B. Beschwerde-Emails schreiben.

Text über Täterumgang in linken Strukturen

Auf indymedia gibt es einen Erfahrungsbericht einer Gruppe über ihren Umgang damit, dass einer von ihnen sexualisierte und physische Gewalt in einer Beziehung ausgeübt hat.

Intelligente Werbung gegen häusliche Gewalt

via link

Zahlen und Fakten zu (häuslicher) Gewalt gegen Frauen

Spätabtreibung – Deutschland

Interessantes Interview zu dem lang debattierten Thema Spätabtreibungen. Wie befürchtet wird es für Frauen, durch die neue Gesetzgebung, nicht gerade einfacher ihre Rechte einzufordern. *kotz*

Spätabtreibung – USA

In den USA sorgt Dr. Leroy Carhart für Wirbel. Der Arzt hat sich entschieden in seiner Klinik in Nebraska Spätabtreibungen durchzuführen. Nach dem Mord an Dr.Tiller gibt es in den USA nur noch 2 Kliniken die diesen Eingriff anbieten.

Ist das so?

Die Presse, eine österreichische Tageszeitung titelte diese Woche zu den anhaltenden Protesten im Iran: „Iran: Revolte der Frauen“.

Die Revolte in Teheran ist eine Revolte der Frauen. Roger Cohen, Kolumnist der US-Zeitung „New York Times“, berichtet in seiner Reportage aus der iranischen Hauptstadt, er habe seit Tagen beobachtet, wie Frauen „die weniger mutigen Männer aufstacheln“. Er habe selbst gesehen, wie Frauen von den Sicherheitskräften geschlagen wurden, nur um sich wenig später wieder den Protesten anzuschließen. „Warum sitzt ihr noch da?“, habe eine der Frauen einer Gruppe Männer zugerufen. „Steht auf! Steht auf!“

und wenn dem so ist für was oder wen demonstrieren sie? Die Zeit lässt vermuten, dass hinter den Protesten nicht primär Frauenrechte stecken.

Am 13. Juni als der Massenprotest ausbrach, ging es ihnen nicht um Mussawis Wahlsieg, es ging auch nicht um die Kampf zwischen Konservativen und Reformern, es ging schon gar nicht um die Zensur oder die Benachteiligung der Frau. Es geht darum, dass jeder einzelne Wähler um seine Stimme betrogen wurde. Die meisten wären bereit gewesen, für weitere Jahre zu schweigen, wenn man sie nicht persönlich beleidigt und für dumm verkauft hätte.

Mit dem Gerücht, dass Mussawi derjenige gewesen wäre, der feministischer Weltanschauung endlich Einzug in die Politik ermöglicht hätte, rechnet auch dieser Kommentar von Lila Ghobady ab.

Ein Idiot weniger – Watergate sei Dank

Der ehemalige US-Präsident Richard Nixon macht auch heute noch gerne von sich reden.
Wie Charlie Savage ein Journalist, der alte Tapes des Präsidenten abhörte, berichtet äußerte sich Nixon, sonst Abtreibungsgegner, in seiner Amtszeit wie folgt zu diesem Thema:

“There are times when an abortion is necessary. I know that. When you have a black and a white,” he told an aide, before adding: “Or a rape.”

via feministe