autos, nackte frauen und geschlechterstereotypen

Kaum etwas birgt eine solche Sexismus-Garantie wie Auto-Werbung. Immer wieder müssen wir nackte Frauen, sexistische Sprüche und andere Fehlgriffe im Bereich „Gender Correctness“ über uns ergehen lassen.
Das Autos und Autofahren „männlich“ sind ( oder zuminderst sein sollen) dürfte dadurch niemanden entgangen sein.
Sixt, ein Autoverleih, schließt sich dieser Tradition an und produziert folgendes Plakat:

Wirklich, mit Abstand das Sexistischste, das ich seit langem gesehen habe.


183 Antworten auf “autos, nackte frauen und geschlechterstereotypen”


  1. 1 hn 19. Juni 2009 um 17:52 Uhr

    ok. wenn ihr jetzt noch erklärt in welchem zusammenhang die abgebildete frau nackt ist unterschreibe ich.

    (des weiteren: für was ist es eigentlich eine werbung? für nen Hummer als zweitwagen zum corsa?)

  2. 2 leonie 19. Juni 2009 um 18:11 Uhr

    nee Sixt, ein Autoverleih.
    sie jetzt nicht komplett nackt, da geb ich dir recht. Aber doch ziemlich unangezogen.

  3. 3 tee 19. Juni 2009 um 18:24 Uhr

    ein kleid ist dir zu wenig angezogen?

  4. 4 leonie 19. Juni 2009 um 18:28 Uhr

    in dem Kontext der Werbung, Ja.

    was hat den bitte die Frau mit einem Autoverleih zu tun?
    Nichts, genau.

    Sie soll einfach nur gut aussehen und schöne, lange, schlanke Beine haben um auf die Firma aufmerksam zu machen.
    Das finde ich ziemlich billig und sexistisch.

  5. 5 tee 19. Juni 2009 um 19:08 Uhr

    was hat den bitte die Frau mit einem Autoverleih zu tun?
    Nichts, genau.

    blödsinn. du hast doch sicher den text der werbung gelesen. da heisst es doch, dass verschiedene autos fahren mehr erfolg bei frauen verspricht (ja, das ist der sexismus). also was hat nochmal die frau mit dem autoverleih zu tun? genau. und wenn ein auto drauf wäre, müsste das auch gut aussehen.

    ergo: kritisier halt den sexistischen spruch bzw. das sexistische konzept, aber reg dich nicht drüber auf, dass dort eine „nackte“ frau abgebildet wäre.

  6. 6 tee 19. Juni 2009 um 19:17 Uhr

    … als ob es besser wäre, wenn sie‘n kartoffelsack anhätte.

  7. 7 KingKong 19. Juni 2009 um 21:10 Uhr

    Stimme tee zu, Spruch sexistisch, Frau angezogen.
    Ein Fall für photoshopdisasters.com ist die Werbung aber auch.

  8. 8 kritikER 19. Juni 2009 um 22:12 Uhr

    „was hat den bitte die Frau mit einem Autoverleih zu tun?
    Nichts, genau.“

    stimmt schon. autos und männer wäre richtig gewesen :-w

  9. 9 laylah 20. Juni 2009 um 10:19 Uhr

    wieso hatn die frau ne sixt-karte inner hand? die fährt doch gar nicht, sondern ihr mann?
    und wollen die jetzt, dass sich der mann jeden monat eine woche lang nen „stürmisches“ auto ausleiht?
    leonie, wenn ne „nackte“ frau auf dich „billig“ wirkt, bewegst du dich ja auch nicht grade außerhalb sexistischer denkmuster..

  10. 10 leonie 20. Juni 2009 um 10:26 Uhr

    Ich rege mich aber schon darüber auf dass dort eine „nackte“ Frau abgebildet ist und über den bescheuerten Spruch natürlich auch.

    Genau laylah, alle „nackten“ Frauen wirken auf mich billig…

    @kritikER: Nein

  11. 11 Kane 20. Juni 2009 um 11:23 Uhr

    Mal abgesehen vom Spruch – Frauen können kein Autofahren? Frauen können sich keine Autos leihen?

    Anstelle dieser harmlosen Werbung wollte ich jetzt mal was wirklich sexistisches über google suchen und fand nebenbei, dass auch Männer ihre Probleme mit sexistischer Werbung haben^^

    http://schlusslicht.blogspot.com/

  12. 12 Julinoir 20. Juni 2009 um 12:09 Uhr

    @ Kane:
    hm,ja – danke, dass du hier maskulinisten als beispielgeber für sexismus gegen männer verlinkst. Obwohl, du wolltest ja „was wirklich sexistisches“ finden. das schlusslicht.blog verweist auf der startseite auf so ziemlich alle wichtigeren deutschen maskulinisten websites: genderama von arne hofmann, manndat, leifers („wider den feministischen ungeist“) etc.
    ein artikel zu manndat in der taz:
    http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/rechte-maenner-in-angst/
    manndat erzählt uns z.B. folgenden schwachsinn:

    http://www.manndat.de/index.php?id=12

  13. 13 jo 20. Juni 2009 um 16:52 Uhr

    Sixt: bekannt berüchtigt für ihre „systematisch provokanten und überraschenden Werbeideen“ (zitat wikipedia).

  14. 14 Kane 20. Juni 2009 um 17:57 Uhr

    eigentlich habe ich nur sexistischere Werbung suchen. Nach Maskulisten selbst habe ich nicht gesucht. Und wenn das die „wichtigeren“ Seiten sein sollen, was ist dann die wichtigste bzw. gehört zu den wichtigsten?

    Und obwohl es hier um Sexismus in der Werbung geht, frage ich dich – nach der jetzigen Lektüre deiner Links – warum du uns einen TAZ-Artikel präsentierst, der die andere Manndat-Seite in die rechte – nationalsozialistische? – Ecke stell?

    Ich habe mir auch diesen Manndat-Link, sowie deren Seite mal angeschaut und kann nichts rechtes entdecken. Kannst du mir da vielleicht weiterhelfen? Wo sind die dort rechts?

    Bin ich automatisch auch rechts, wenn ich gegen Wehrpflicht bin? Ist mein Vater, der nach der Scheidung uns nicht mehr sehen durfte und zu dem ich erst seit 1 Jahr Kontakt habe auch rechts, weil ihm das Umgangsrecht verweigert wurde? (Punkt 5 deiner Manndatseite). Und bin ich rechts, weil mir auch aufgefallen ist, als ich auf der Uni war, dass es dort nur um die Karriere der Frau ging und nicht um die der Jungs/Männer (Carrer-Service, Frauenmentoring, …) – weil: um mich hat sich dort keiner gekümmert und helfen wollte auch keiner. Bin ich deswegen rechts?

    Zu den anderen Punkten kann ich nichts sagen, weil ich dazu nichts weis, obwohl ich mich an mehrere Wettbewerbe und Initiativen an unseren Schulen für Mädchen erinnern kann und nicht für Jungs. Aber ansonsten fällt mir dazu wirklich nicht viel ein.

    Aber um aufs eigentliche Thema zurückzukommen. Folgendes ist weitaus sexistischer:

    http://ideen.fairmittlung.biz/__oneclick_uploads/2007/12/sexy.jpg

  15. 15 dodo 20. Juni 2009 um 19:55 Uhr

    ey warum wird hier zum tausendsten mal manndat??????!!!

    das gehört hier überhaupt nicht rein, da gibts andere posts dazu. also vllt. mal zurück zum thema?

  16. 16 jo 20. Juni 2009 um 22:07 Uhr

    armer kane, niemand kümmert sich um dich, ich heule gleich.

    und: dass es noch andere sexistische werbung gibt, macht die sixt werbung aber nicht besser, oder harmloser, die ist trotzdem sexistisch. punkt.

  17. 17 Kane 20. Juni 2009 um 23:44 Uhr

    „armer kane, niemand kümmert sich um dich, ich heule gleich. “

    mal abgesehen davon, dass ich nicht jammere, sollte ich mir vielleicht den Satz merken, um ihn als Reaktion auf irgendeine deiner Aussagen zu zitieren.

    Auch hier sei angemerkt: Warum glaubt hier jeder, dass ich irgendjemanden anpissen will, irgendwie rumjammere oder sonstwas negatives will? Kann denn hier niemand lesen und verstehen? Alles, was ich schreibe ist rein werturteilsfrei geschrieben. Ich sage nicht, dass es schlimm oder gut war, was ich beschrieb. Lediglich der Fakt wurde aufgegriffen, dass es eben so war. Nicht mehr und auch nicht weniger.

    Bitte erst lesen, bevor die nächste Beleidigung oder Polemik kommt….Danke.

  18. 18 Annie_Slut 22. Juni 2009 um 1:39 Uhr

    Kane, es ist ziemlich lächerlich, dass du dich darüber beschwerst, dass es an der Uni nur Karriereförderung für Frauen gab. Schau mal ein bißchen genauer hin, dann merkst du vielleicht auch, dass sowas wie „Frauenmentoring“ überhaupt nur dadurch notwendig wird, weil Frauen gegenüber Männern strukturell benachteiligt sind. Das wird gerade an Universitäten besonders deutlich. Denn selbst in den Fachrichtungen, bei denen die Studierenden zu über 50% Frauen sind, sinkt der Frauenanteil immer weiter, je höher die Positionen sind. Bei den C4-Professeuren geht der Männeranteil dann schon stark auf die 100% zu. Das zeigt sehr, sehr deutlich, dass Männer im Wissenschaftsbetrieb ohnehin privilegiert sind. Also bitte, warum sollte es denn auch noch spezielle Förderung der Privilegierten geben?

  19. 19 Zarah White 22. Juni 2009 um 5:33 Uhr

    @kane

  20. 20 KritikER 22. Juni 2009 um 9:53 Uhr

    „Und bin ich rechts, weil mir auch aufgefallen ist, als ich auf der Uni war, dass es dort nur um die Karriere der Frau ging und nicht um die der Jungs/Männer (Carrer-Service, Frauenmentoring, …) – weil: um mich hat sich dort keiner gekümmert und helfen wollte auch keiner.“

    sag mal bist du eigentlich dumm? du bewegst dich an einer uni, deren zweck es ist auszubilden, die kommenden eliten nämlich und erdreistest dich ernsthaft rumzuheulen dass sich niemand um dich gekümmert hat? standest du etwa vor dem kaffeeautomaten oder hast du auch studiert, in deiner tollen uni?

  21. 21 Kane 22. Juni 2009 um 11:14 Uhr

    @Annie_Slut

    1) Ich beschwere mich nicht – bitte genauer lesen.
    2) Karriereförderung gab es nur für Frauen – Geh bitte auf eine beliebige Uni-Seite und schau dir eine beliebige Carrer-Service-Seite an – der Großteil aller Aktionen richtet sich speziell an Frauen. NICHTS für Männer – Und an den Rest – LERNT LESEN. ICH BESCHWERE MICH NICHT ODER JAMMERE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ES SIND FESTSTELLUNGEN!!!!!!!!!

    3) Der Großteil dieser über 50% Studentinnen sind Lehrämtlerinnen. Die schlagen nach ihrem Studium defintiv keine Karriere an der Uni ein. Rechnet man diese raus, sieht das Männer-Frauen-Verhältnis auch schon wieder um einiges anders aus.

    4) Der Anteil der Männer an den Professuren liegt bei knapp 85%

    http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2007/07/PD07__279__213,templateId=renderPrint.psml

    Ebenso liegt der Anteil der weiblichen Habilitationen bei knapp 24% und die Neuvergabe aller Professuren bei 24%….Also wenn 24% aller Habilitierten Frauen sind und 24% aller neuvergebenen Professoren Frauen sind, wo ist dann die strukturelle Benachteiligung?

    http://www.academics.de/blog/index.php/aktuelle-themen/frauenanteil-habilitationen/

    http://www.academics.de/wissenschaft/wer_beruft_professorinnen_30737.html

    5) C4-Professuren werden auch schon seit Jahren nicht mehr vergeben. Die neuen nennen sich W-Professuren. Ebenso muss man bedenken, dass Frauen weniger die wirtschaftlich geförderten Fächer studieren (Naturwissenschaften, Technik, Informatik,…) sondern sich lediglich auf die „Orchideen“-Fächer stürzen (Geistes-Sozial-Sprachwissenschaften). Und wer die Nachrichten in den letzten Jahren verfolgt, merkt, dass alles dicht gemacht wird – ausser Gender Studies (ALLES Frauen – KEINE Männer) und eben die wirtschaftlich orientierten Fächer. D.h.: Viele Professuren werden einfach nicht neu besetzt oder sind noch von Personen besetzt, die diese seit fast 20 Jahren inne haben.

    6) Und weil die 100-200 Professoren an einer durchschnittlichen Uni von vielleicht 170 Männern besetzt werden, sind etwa 7.500
    - 15.000 männliche Studenten priviligiert? Also ganz ehrlich (ICH JAMMERE NICHT UND BESCHWERE MICH NICHT – ALSO BITTE LESEN UND VERSTEHEN – ES IST NUR EINE FESTSTELLUNG – KEIN JAMMERN, BESCHWEREN, HEULEN ODER ANDERWEITIG NEGATIV KONNOTIERTES – LESEN LERNEN!!!!!!!!!!): Die meisten meiner damaligen Kommilitonen verdienten zwischen 350-500€ neben den Studium – wovon Miete, Krankenversicherung und Semestergebühr abgingen. Da ist jeder Hartz-4-Empfänger priviligierter als ein durchschnittlicher Student (egal ob männlich oder weiblich).

  22. 22 Kane 22. Juni 2009 um 11:20 Uhr

    @KritikER

    „sag mal bist du eigentlich dumm?“

    Warum kommen immer und immer und immer und immer und immer wieder anstelle von Sachargumenten Beleidigungen? Ist das dein Niveau? Ist das dein Gegenargument? Traurig, traurig, traurig……

    „du bewegst dich an einer uni, deren zweck es ist auszubilden, die kommenden eliten nämlich und erdreistest dich ernsthaft rumzuheulen dass sich niemand um dich gekümmert hat?“

    Aha….willst du damit indirekt sagen, dass all jene Frauen an der Universität „dumm“ sind, wenn sie jammern, dass sich keiner „richtig“ um sie kümmert? Interessanter Aspekt….

    Und auch dir sei gesagt:

    ICH JAMMERE NICHT UND BESCHWERE MICH NICHT – ALSO BITTE LESEN UND VERSTEHEN – ES SIND FESTSTELLUNGEN – KEIN JAMMERN, BESCHWEREN, HEULEN ODER ANDERWEITIG NEGATIV KONNOTIERTES – LESEN LERNEN!!!!!!!!!!

    Und zum eigentlichen Thema – Was hat das alles mit sexistischer Werbung zu tun?

  23. 23 Tristan Rosenkranz 22. Juni 2009 um 11:28 Uhr

    Vielen Dank an dieser Stelle für den Hinweis auf meinen Blog „Schlusslicht“. Man dürfte bei offenem Blick schnell merken, dass sich frauenfeindliche Werbung auf wenige Medien beschränkt, männerfeindliche / väterausgrenzende Werbung dagegen Alltag ist.

  24. 24 KritikER 22. Juni 2009 um 11:58 Uhr

    Warum kommen immer und immer und immer und immer und immer wieder anstelle von Sachargumenten Beleidigungen? Ist das dein Niveau? Ist das dein Gegenargument? Traurig, traurig, traurig……
    wieso anstelle? das würde ja bedeuten du hättest argumente eingebracht. ich kann einfach nicht sehen, wie man auf so unsinnige gedanken kommen kann, wie du es vorlebst. ein erklärungsansatz ist dummheit. möglicherweise auch krasse oberflächlichkeit und unfähigkeit. das bleibt vorerst spekulation.

    Aha….willst du damit indirekt sagen, dass all jene Frauen an der Universität „dumm“ sind, wenn sie jammern, dass sich keiner „richtig“ um sie kümmert? Interessanter Aspekt….
    nein, aber weiter oben habe ich direkt die frage aufgeworfen ob du dumm bist.

    du kannst übrigens auch einmal aufhören von vornherein davon überzeugt zu sein, dass deine aussage irgendwie sachliche tatsachenfeststellungen sein sollen. ich nehme es sehr genau und (achtung!) kann lesen. wenn du schon gegenwind bekommst, dann könntest du ja mal auf die idee kommen den fehler mal bei dir zu suchen.

  25. 25 schokolade 22. Juni 2009 um 12:17 Uhr

    absurderes als diese hallzination einer männerunterdrückerischen welt gibt es doch nicht. solche kommentare kann man eigentlich auch gleich löschen. eigenes lebensversagen dem vorhandensein von frauenbeauftragten etc. zuzuschreiben ist wirklich armselig und zeugt von völligem realitätsverlust. genauso wie männerfeindliche werbung zu erkennen wo sich in mind. jeder 2. werbung eine (halb)nackte frau räkelt. deren väter kommen dort natürlich nicht vor, deshalb „väterausgrenzend“?! ;) mir wird echt schlecht bei solchen kommentaren.

  26. 26 Kane 22. Juni 2009 um 12:30 Uhr

    @ KritikER

    „du kannst übrigens auch einmal aufhören von vornherein davon überzeugt zu sein, dass deine aussage irgendwie sachliche tatsachenfeststellungen sein sollen.“

    Es sind sachliche Tatsachenfeststellungen, denn ich kann sie belegen. Allerdings habe ich keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhoben. Du könntest diese Tatsachenfeststellungen ja durch andere GEGEGARGUMENTE (also andere Tatsachenfeststellungen) entwerten oder in eine andere Perspektive rücken, aber anstelle von anderen Tatsachenfeststellungen kommen lediglich Beleidigungen und Polemik („Bist du dumm?“).

    Widerlege einfach anstelle zu beleidigen und schon wirst du sehen, dass ich vielleicht doch nicht alles weis oder kenne. Aber dazu müsstest du erstmal aufhören zu beleidigen und empirische Tatsachen belegen.

    Denn anstelle von Tatsachen deinerseits kommen nur Beleidigungen und Beschimpfungen. Kläre mich auf, wo liege ich falsch. Kläre mich auf, wo genau ich Fehler in meinen Aussagen mache, denn einfach zu behaupten, dass der gegenüber falsch liegt, ist kein Argument.

    Und:

    HÖR AUF MIR JAMMERN UND HEULEN ZU UNTERSTELLEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    @ Schokolade

    Abermals eine Person, die nicht lesen kann…..tss, tss, tss…

    „absurderes als diese hallzination einer männerunterdrückerischen welt gibt es doch nicht. solche kommentare kann man eigentlich auch gleich löschen. eigenes lebensversagen dem vorhandensein von frauenbeauftragten etc. zuzuschreiben ist wirklich armselig und zeugt von völligem realitätsverlust.“

    Wo steht, dass Männer unterdrückt werden? Ich schrieb es nicht und von Lebensversagen schrieb ich auch nichts. Allerdings könnte man dein Argument auch wieder ummünzen und es all jenen Frauen vorwerfen, die behaupten, dass wir alle in einer „frauenunterdrückerischen Welt“ keben und ihr „Lebensversagen“ erklären…….also: Was bitte schön hat das alles mit sexistischer Werbung zu tun?? Und wo steht, dass Frauenbeauftragte an allem schuld sind??

    Ich erahne es jetzt schon:

    Beleidigungen, Beschimpungen anstelle von Dialog, um mögliche Fehler auszudiskutieren bzw. zu klären……oder:

    Schweigen

  27. 27 lahmacun 22. Juni 2009 um 12:43 Uhr

    Man dürfte bei offenem Blick schnell merken, dass sich frauenfeindliche Werbung auf wenige Medien beschränkt, männerfeindliche / väterausgrenzende Werbung dagegen Alltag ist.

    LOL!

    http://www.mediamanual.at/mediamanual/themen/pdf/werbung/42_Marschik.pdf

  28. 28 lahmacun 22. Juni 2009 um 12:58 Uhr

    es gibt ne seriöse forschung zum thema männlichkeitEN und medien – und darunter auch werbung. die wissenschaftliche auseinandersetzung hat aber mit misoygnen heulern wie hoffmann von genderama nichts zu tun.

    zu den heulern: die gab es schon im 19. jh, auch da hallunzinierten sich männer ne übermacht der frauen herbei (derweilen noch kein wahlrecht weit und breit: aber der wahn existiert eben unabhängig von der realität) und gründeten zwecks bekämpfung u.a. zeitschriften wie „der frauenfeind“. na, ehrlich waren sie wenigstens!

    zum schwachsinn a la männer würden bei der wiss. karriere benachteiligt, lass ich mich mal gar nicht aus.

  29. 29 Kane 22. Juni 2009 um 13:31 Uhr

    „zum schwachsinn a la männer würden bei der wiss. karriere benachteiligt, lass ich mich mal gar nicht aus. “

    Wo steht geschrieben, dass Männer bei der wiss. Karriere benachteiligt werden? Ich schrieb lediglich, dass die Zahlen nicht für die Unterdrückung der Frau sprechen, ansonsten steht dort nichts, aber du kannst mir gerne meine Frage beantworten:

    WO STEHT, DASS MÄNNER BENACHTEILIGT WERDEN?????????????????????????????

    Ich seh es einfach nicht. Bitte helft mir. Wo steht es?

  30. 30 schokolade 22. Juni 2009 um 13:50 Uhr

    du schriebst: „Und bin ich rechts, weil mir auch aufgefallen ist, als ich auf der Uni war, dass es dort nur um die Karriere der Frau ging und nicht um die der Jungs/Männer (Carrer-Service, Frauenmentoring, …)“
    wie dumm muss man denn du sein um komplett auszublenden wie wenig frauen es in höheren positionen in der uni gibt. wie hier im übrigen auch schon geschrieben wurde.

    und du verlinkst hier mit positivem bezug ein absolut antifeministischen blog in dem und in dessen blogroll genau das steht (das männer angeblich benachteiligt werden) und jetzt tust du so als wüsstest du von nichts?!

  31. 31 Kane 22. Juni 2009 um 13:56 Uhr

    „wie dumm muss man denn du sein um komplett auszublenden wie wenig frauen es in höheren positionen in der uni gibt.“

    Danke für das „dumm“-Argument. Ich freue mich immer mehr über diese Sachlichkeit. Und wo bitte schön schrieb ich, dass ich es ausblende? Wo schrieb ich, dass die Geschlechtsverteilung gerecht ist? Wo schrieb ich, dass Männer ungerechtfertig behandelt werden? Wo schrieb ich, dass Frauen genügend Positionen haben??

    Bitte kläre mich auf, wo genau das steht…..Ich möchte, dass du mir hilfst, dies zu klären.

    „und du verlinkst hier mit positivem bezug ein absolut antifeministischen blog in dem und in dessen blogroll genau das steht (das männer angeblich benachteiligt werden) und jetzt tust du so als wüsstest du von nichts?! “

    Wo steht geschrieben, dass ich von nichts weis? Wo steht geschrieben, dass ich ausser der Sicht von der anderen Seite (auch die haben ihre – meines Erachtens übertriebenen übertriebenen Probleme.) etwas anderes wollte?

    Bitte kläre mich auf und höre bitte auf mich zu beleidigen, denn ich beleidige dich auch nicht mit „dumm“ oder anderweitiger Polemik.

  32. 32 kritikER 22. Juni 2009 um 14:06 Uhr

    nur ein kleiner einschub weil ich weiter oben offensichtlich missverstanden wurde:

    Widerlege einfach anstelle zu beleidigen und schon wirst du sehen, dass ich vielleicht doch nicht alles weis oder kenne.

    ich gehe nicht davon aus, dass du alles weißt oder kennst. daher auch mein vorwurf und die berechtigte frage, ob du ein wenig dumm bist.

  33. 33 Kane 22. Juni 2009 um 14:16 Uhr

    „ich gehe nicht davon aus, dass du alles weißt oder kennst. daher auch mein vorwurf und die berechtigte frage, ob du ein wenig dumm bist. “

    Nachdem alle meine Fragen hier so ausführlich beantwortet werden – Warum ignorierst du beispielsweise so gut wie alles, was ich schreibe? – möchte ich auch dir den Dank für dieses äusserst liebevoll gemeinte sachliche Argument der „Dummheit“ aussprechen. Oh, ja….ich vermute mal, dass du es vielleicht selber bist, denn es wäre vielleicht einfacher die Argumente anzugreifen und zu widerlegen bzw. zu akzeptieren oder zu variieren als den Autor selbst anzugreifen.

    Aber dieser Vermutung gebe ich mich mal nicht hin, denn den Autoren eines Arguments anzugreifen ändert nichts am Sachverhalt.

    Oder ändert sich was an den Hartz-4-Gesetzen, wenn man Schröder und Fischer als dumm hinstellt? Ändert sich was den Bologna-Beschlüssen, wenn deren Umsetzer als dumm hin gestellt werden? Ändert sich was am Sexismus in der Werbung (um was hier eigentlich geht), wenn die Macher eben jener Werbung als dumm hingestellt werden? hmmm……mal überlegen….

    Ändere doch einfach meine Meinung bzw. die bloße Feststellung von Sachverhalten, indem du sie wiederlegst oder durch mir unbekannte Sachverhalte variierst. Denn der Carrer Service jeder Uni wird sich nicht ändern, indem du mich als dumm bezeichnest und die Frauenquote bei der Professurenvergabe wird sich auch nicht ändern, wenn du mich als dumm bezeichnest……oder glaubst du etwa daran??

    Bist du vielleicht gar nicht interessiert an normalen Feststellungen (in denen noch nicht mal Wertungen vorhanden waren!!!!) und ergehst dich lieber darin, andere Menschen einfach zu beleidigen? Denn du beleidigst nicht mal, dass ich eine andere Meinung geäußert habe, sondern lediglich dass ich etwas aufgezählt habe, was dir scheinbar nicht gefällt.

    DENN NOCHMAL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Ich habe die frauenpolitischen Initiativen NIEMALS KRITISIERT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Und wenn doch, dann belegt es bitte. DANKE!

  34. 34 crashintoahouse 22. Juni 2009 um 14:18 Uhr

    dazu:

    Wo schrieb ich, dass die Geschlechtsverteilung gerecht ist? Wo schrieb ich, dass Männer ungerechtfertig behandelt werden? Wo schrieb ich, dass Frauen genügend Positionen haben??

    die antwort kannst du dir selbst geben:

    Also wenn 24% aller Habilitierten Frauen sind und 24% aller neuvergebenen Professoren Frauen sind, wo ist dann die strukturelle Benachteiligung?

    dein argument gegen die tatsache, dass nur ein bruchteil der professuren von frauen besetzt ist:

    Viele Professuren werden einfach nicht neu besetzt oder sind noch von Personen besetzt, die diese seit fast 20 Jahren inne haben.

    dazu ist jeder kommentar überflüssig.

    bitte mach dich nicht lächerlich. du widersprichst dir doch laufend selbst.

  35. 35 kritikER 22. Juni 2009 um 14:25 Uhr

    nochmal so ein kurzer einschub, um wenigstens groben missverständnissen vorzubeugen:

    Oder ändert sich was an den Hartz-4-Gesetzen, wenn man Schröder und Fischer als dumm hinstellt? Ändert sich was den Bologna-Beschlüssen, wenn deren Umsetzer als dumm hin gestellt werden? Ändert sich was am Sexismus in der Werbung (um was hier eigentlich geht), wenn die Macher eben jener Werbung als dumm hingestellt werden? hmmm……mal überlegen….
    ich habe oben nicht etwa alles was mir so nicht passt als dumm bezeichnet, sondern die frage nach dummheit und meine vermutung war ganz konkret auf dich (kane) bezogen.

  36. 36 Kane 22. Juni 2009 um 14:35 Uhr

    @ crahintoahause

    Gut, dass kann man missverstehen.

    Daher die Trennung der Perspektiven. Vorhandene und vergebene Professuren. Vorhandene Professuren, die seit 20 Jahren vorhanden (also von ein und der selben Person) sind, haben meist in den Ende 60er/Anfang der 70er studiert, also noch VOR der Frauenbewegung, weswegen dort selbstverständlich mehr Männer vorhanden sind, da diese den Weg durch den Mangel an weiblicher Konkurrenz und den besseren (also mehr) Forschungsgeldern profitiert haben.

    Jetzt klopft also eine neue Generation an habilitierten Frauen an die Türen der Professuren. Und sie werden laut den Zahlen nicht diskriminiert. 24% Habilitierte/ 24% vergebene Professuren.

    Das heist aber auch nicht, dass ich es in Ordnung finde, dass das aktuelle Geschlechterverhältnis in Ordnung ist!!!!!!! Oder steht es da? Ich sehe lediglich keine Diskriminierung mehr.

    Und je mehr alte Professuren emeritieren, desto stärker wird sich das Frauenverhältnis ausgleichen. Die Frage besteht also nicht, warum sind so wenig Frauen in den Professuren, sondern warum habilitieren so wenige?

    „Viele Professuren werden einfach nicht neu besetzt oder sind noch von Personen besetzt, die diese seit fast 20 Jahren inne haben.“

    Das ist kein direktes Argument gegen Frauen, sondern lediglich eine Trendwende, die sich gegen Frauen richtet. Das meiste Forschungsgeld geht nun mal die von Männern dominierte Naturwissenschaften, d.h. dort werden Professuren aufgebaut und dort, wo keine Wirtschaftsprodukte erschaffen werden (Geschichtsbücher, Sprachlexika, …… also Geistes-Sozial-Sprachwissenschaften) werden abgebaut. Und da es die besten Frauen nun mal nicht in die Naturwissenschaften zieht (meine subjektive Erfahrung) wid sich das Geschlechterverhältnis wieder zu Ungunsten der Frauen entwickeln.

    Und wo genau liegt jetzt der Widerspruch? Und wenn ich mich ständig widerspreche, gebe mir doch mal 3 konkrete Beispiele. Das hier konnte ich durch eine fehlerhafte Ausdrucksweise meinerseits klären – oder gibts noch Missverständnisse?

  37. 37 Kane 22. Juni 2009 um 14:41 Uhr

    „ich habe oben nicht etwa alles was mir so nicht passt als dumm bezeichnet, sondern die frage nach dummheit und meine vermutung war ganz konkret auf dich (kane) bezogen. “

    Dann hättest du folgendes von mir lesen:

    „denn es wäre vielleicht einfacher die Argumente anzugreifen und zu widerlegen bzw. zu akzeptieren oder zu variieren als den Autor selbst anzugreifen.“

    Denn ich schrieb gar nicht, dass du meine Argumente oder meine Feststellungen als dumm hinstellst, sondern lediglich mich (den Autoren eben jener Argumente/Feststellungen). Stimmt etwa folgender Satz deinerseits gar nicht?? :

    „ich nehme es sehr genau und (achtung!) kann lesen“ (22. Juni 2009 um 11:58 Uhr)

  38. 38 kritikER 22. Juni 2009 um 14:45 Uhr

    dann war das ein missverständnis meinerseits und meine message ist angekommen. dankeschön!

  39. 39 Kane 22. Juni 2009 um 14:46 Uhr

    Nachtrag: Ja, ich gebe zu dumm zu sein, denn was mir meine orthograpischen Kenntnisse heute alles erlauben ist eine Frechheit.

    „Das heist aber auch nicht, dass ich es in Ordnung finde, dass das aktuelle Geschlechterverhältnis in Ordnung ist!!!!!!!“

    Es heist, dass ich die aktuelle Ordnung (85-15) nicht gutheißen kann. Oder eben: Dass ich das aktuelle Verhältnis in Ordnung finde.

    Aber beides zusammengemischt ergibt etwas komplett anderes. Also der ursprüngliche Satz ist nicht so gemeint, wie er dasteht.

  40. 40 crashintoahouse 22. Juni 2009 um 15:14 Uhr

    dein fehler liegt wirklich in der viel zu kurz geratenen betrachtung der thematik. du gehst davon aus, dass es quasi unveränderbar ist, dass wenige frauen sich in die naturwissenschaften wagen. dass es dafür sehr gute gründe gibt, die den frauen nicht angeboren sind und die viel tiefer liegen, als deine universalargumentation „die frauen wollen das nunmal so“, ignorierst du.

    dann legst du auch noch verschiedene zahlen vor, die ungleichbehandlung beweisen, schließt im selben absatz aber aus, dass ne diskriminierung vorhanden ist. hallo? was bedeutet denn diskriminierung? dass es irgendwo einen fiesen verein von männern gibt, die bösartige pläne schmieden, wie sie frauen das leben schwer machen können? du hast den entscheidenden begriff doch weiter oben schon selbst benutzt: strukturelle diskriminierung (vgl. „>wiki)
    also, deine „argumentation“ stimmt vorne uns hinten nicht, bzw. lässt wichtige fakten (die du dann sogar selbst nennst) einfach außer acht. und wenn leute nicht in deinem kanon singen, bist du beleidigt und fühlst dich missverstanden.

    worauf willst du eigentlich hinaus?

  41. 41 Kane 22. Juni 2009 um 15:27 Uhr

    @crashintoahouse

    1) danke, dass du mir 5 Fälle genannt hast, in denene ich mich „lächlicher mache und andauernd widerspreche“.

    2) Ich bin nicht beleidigt, dass andere Menschen andere Meinungen haben. Ich bin auch nicht beleidigt, dass es andere Argumente gibt. Ich bin nur beleidigt, weil mich ständig alle Menschen hier als „dumm“ beschimpfen anstatt zu lesen, was ich schreibe. Ich werde hier in Positionen gedrückt, die ich niemals schrieb, nur weil nicht richtig lesen, was ich schreibe.

    3) Wenn 24% aller Habilitationen von Frauen geschrieben werden und 24% aller Professuren von habilitierten Frauen besetzt werden, sehe ich keine Diskriminierung. Erst wenn die Zahl eklatant klein oder groß wäre bei der Berufung kann man von strukturellen Diskriminerungen ausgehen. Die „strukturelle Diskriminierung“ beginnt – falls es sie als solche überhaupt gibt (ich weis es nicht!!! WEDER BEJAHE NOCH VERNEINE ICH SIE!!!!!!) – beginnt vorher, denn warum habilitieren so wenig Frauen?

    4)“du gehst davon aus, dass es quasi unveränderbar ist, dass wenige frauen sich in die naturwissenschaften wagen.“

    Schrieb ich nicht.
    A) Und davon gehe ich auch nicht aus, denn je weniger Männer Abitur machen, desto geringer wird auch das Verhältnis Mann-Frau an der Universtität, d.h. das Verhältnis kann sich trotz gleichbleibender Zahlen zu Gunsten von Frauen verändern.
    B) Ich schrieb auch nichs über die Zukunft, denn wer kann diese schon berechnen. Ich vermutete, wie es sich verändern könnte. Aber die, die heute in den Studiengängen sind, werden die Professuren in 20 Jahren besetzen. Und da sieht es in den Naturwissenschaften noch schlecht aus.

    5)
    „dann legst du auch noch verschiedene zahlen vor, die ungleichbehandlung beweisen, schließt im selben absatz aber aus, dass ne diskriminierung vorhanden ist.“

    Mit welchen Zahlen belege ich Ungleichbehandlung? Und da ich es nich tat, kann ich mich auch nicht widersprechen.

    6)
    „also, deine „argumentation“ stimmt vorne uns hinten nicht, bzw. lässt wichtige fakten (die du dann sogar selbst nennst) einfach außer acht.“

    Was lasse ich denn ausser Acht? Und wo genau stimmt meine Argumentation nicht? Müssen bei 24% der Habilitationen etwa 50% der Professuren von Frauen belegt werden? Also das wäre wirklich strukturelle Diskriminierung – gegen Männer. Und was ist daran nicht stimmig zu fragen, warum nur 24% der Frauen habilitieren?

  42. 42 Zarah White 22. Juni 2009 um 16:48 Uhr

    Hallo,
    kann mir mal bitte jemand konkret erklären, was an der abgebildeten Werbung sexistisch ist ?

    ( Wenn es möglich ist, ohne die Wörter dumm, blöd und Ähnliche zu gebrauchen. Danke )

  43. 43 earendil 22. Juni 2009 um 17:21 Uhr

    @Kane: Also, Argumente.

    a) Frauen-/Mädchenförderung: Damit wird doch nur versucht, die strukturelle Benachteiligung von Frauen gegenüber Männern etwas auszugleichen, z.T. ja durchaus mit Erfolg. Dass es kein „Männermentoring“ u. dgl. gibt ist falsch: Von Studentenverbindungen über Parteien und Vereine bis zu informellen Freundeskreisen gibt es jede Menge männlich dominierter Netzwerke. Dass Männer im Durchschnitt bessere Karrierechancen haben als Frauen, zeigt noch jede Statistik. Die BRAUCHEN also keine geschlechtsspezifische öffentliche Förderung, die schaffen das auch so.
    (Natürlich nicht alle Männer, aber das hängt da eben nicht am Geschlecht. Es liegt halt im Prinzip der Konkurrenz, dass es nicht alle schaffen können.)

    b) Professorinnen: „Die Frage besteht also nicht, warum sind so wenig Frauen in den Professuren, sondern warum habilitieren so wenige?“ Die Antwort gibst du ja im Prinzip schon selbst: „Die strukturelle Diskriminierung beginnt vorher.“ Auf die einzelnen Faktoren dieser strukturellen Diskriminierung – da spielt mentale Konditionierung in der Kindheit ebenso eine Rolle wie der gesellschaftliche (Nicht-)Umgang mit Schwangerschaft und Kinderaufzucht – kann ich mangels Kompetenz jetzt nicht näher eingehen.

    c) Manndat: Warum solche Spinner eher dem rechten politischen Spektrum zuzuordnen sind, steht u.a. in dem taz-Artikel (wo sie keineswegs gleich zu Nazis gemacht werden). Abschaffung der Wehrpflicht kann man auch ohne misogynen Wahn fordern – nicht, weil Männer dadurch benachteiligt werden, sondern weil Militär und Zwangsdienst generell scheiße sind.

  44. 44 earendil 22. Juni 2009 um 17:42 Uhr

    @Zarah: Sorry, bei dir fällt es echt schwer, auf solche Wörter zu verzichten. Wer bei dieser Werbung den Sexismus nicht sieht, der_die weiß auch nicht, was an Berlusconis Spruch über Obama („braungebrannt“) rassistisch ist…

    Autofahren ist männlich. Männer beeindrucken Frauen durch Autos, bzw. Frauen wollen davon beeindruckt werden. Der Menstruationszyklus bestimmt, welche Art von Männern (bzw. Autos) Frauen begehren. Solche Sachen stecken da drin. Reicht das? Oder muss für dich dastehen „alle Frauen sind scheiße“, damit du Sexismus erkennst?

  45. 45 Julinoir 22. Juni 2009 um 19:17 Uhr

    @ Kane
    Ganz recht, die strukturelle Diskriminierung von Frauen in der Wissenschaft beginnt lange vor der Habilitation. Earendil hat schon den Umgang mit Schwangerschaft und Kinderaufzucht genannt. Wissenschaft ist eine extrem zeitintensive Profession, gerade NachwuchswissenschaftlerInne stehen unter hohem Erfolgsdruck. Frauen müssen sich häufig zwischen Kindern und Wissenschaft entscheiden, weil Vereinbarkeit kaum gegeben ist, bzw. sich kein Partner findet, der bereit ist, den größeren Teil der Kinderversorgung zu übernehmen – das ist einer der Gründe, warum Frauen nach der Promotion aus der Wissenschaft aussteigen. Bei Männern ist das immer noch anders – sie finden leichter eine Partnerin, die die Kinderaufzucht weitgehend allein schmeisst.
    Zweitens ist Wissenschaft immer noch ziemlich männlich geprägt. D.h., dass Professoren eher (ihnen ähnliche) männliche Promovenden fördern (das klassische Meister/Schüler-Verhältnis), dass immer noch männerbündische Strukturen und Seilschaften aktiv und ausschlagebend sind (und Burschenschaften sind nur die unangenehmste Form davon), dass Männer mehr publizieren können als frauen, und das die Lohnunterschiede für gleiche Stellen bei 35% liegt. D-land ist in bezug auf Frauen in der Wissenschaft übrigens wie oft in Sachen emanzipation ganz weit hinten in Europa. Und nein, eigentlich sieht es nicht so aus, als ob sich die Gleichberechtigung in der Wissenschaft per Biologie, also Alter, lösen würde. Letzteres ist allerdings ein beliebtes Argument konservativer Akteure, um gegen Frauenförderung zu argumentieren. Nur leider nicht haltbar.
    Das alles habe ich mir übrigens nicht aus den Fingern gesaugt, gerade das Thema Frauen und Wissenschaft ist ziemlich gut dokumentiert in zahlreichen Studien, Statistiken wie qualitativen Untersuchungen. Bei Bedarf kann ich dir also gerne eine komplette Bibliothek an den Kopf werfen ;)

  46. 46 Zarah White 22. Juni 2009 um 21:10 Uhr

    @earendil

    Sorry , aber was war jetzt von deinem Text die Beantwortung meiner Frage ?

    Da steht nichts von Autofahren ist männlich. Das Männer Auto fahren ist bekannt. Das schliesst nicht aus, das auch Frauen Auto fahren.
    Werbung die nur Männer ansprechen soll ist auch nicht sexistisch, sondern zielgruppenorientiert,
    und das es in dieser Werbung um Männer und Autos geht ist doch klar ersichtlich.(„Ein kluger MANN..“)

    Das Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen unterschiedliche Typen von Männern anziehend finden können ist bekannt.

    Das Autos nicht reine Fortbewegungsmittel sind, sondern andere auch beeindrucken sollen bzw Aufmerksamkeit erregen sollen
    ist auch Fakt, oder wozu werden die Dinger designed ?
    ( und erzähl mir nicht, das das nur ein Männerding ist.)
    Wenn ich also beeindrucken will, ist es klug mich der Sachen zu bedienen, die Aufmerksamkeit erregen, im zweifelsfall ebend unterschiedliche „eycatcher“.
    ( oder ist jeder Frauliche Kleiderwechsel sexismus ?)
    Und ja, manche Männer interessiern sich für Autos und Frauen.
    Und Männer beeindrucken Frauen auch durch Autos, und ja Frauen wollen beeindruckt werden.

    Ich deinem Text stehen nur deine Deutungen (bzw. Unterstellungen ) nichts von dem steht in der Werbung.
    Wo steht z. B. da, welche Art von Autos Frauen begehren?

    Und erzähl mir nicht, das Frauen bei anderen keine Aufmerksamkeit erregen wollen.

    Was ist also daran sexistisch ? Das es bei Männern ( und Frauen)
    ùnd auch innerhalb dieser Gruppen unterschiedliche Beweggründe für ihr Handeln gibt, und sich die Werbung dieser Mechanismen bedient?
    Sorry, aber weist du was mir bei dir schwerfällt ?
    Die Anrede „Kindchen“ zu vermeiden.

  47. 47 skp 22. Juni 2009 um 21:40 Uhr

    Und Männer beeindrucken Frauen auch durch Autos, und ja Frauen wollen beeindruckt werden.

    ja, so sind sie, die frauen. beständig auf der suche nach der beeindruckung durch den mann. wie gut, daß der sein auto hat.

    daher weiß man auch, daß die frau an sich in den fruchtbaren tagen stürmische männer bevorzugt. was man nicht so alles weiß über die natur der frau.

  48. 48 lahma 22. Juni 2009 um 22:35 Uhr

    >unterschiedliche Beweggründe für ihr Handeln

    kannste dbzgl mal die unterschiede zw. männern und frauen erklären?

  49. 49 Peter 22. Juni 2009 um 22:41 Uhr

    Was ist denn jetzt eigentlich das sexistische hier? Das Männer mit Hilfe von Autos Frauen beeindrucken wollen (ob sie es schaffen steht ja eh auf einem anderen Blatt) oder das ein Unternehmen dies ausnutzt um ihren Umsatz zu steigern? Oder ist es nur die Abbildung der Frau auf dem Plakat?

  50. 50 Zarah White 22. Juni 2009 um 22:44 Uhr

    @skp
    Wo schrieb ich das die Frau beständig auf der Suche nach der Beeindruckung durch den Mann ist ?
    Nur das Gegenteil ist auch nicht der Fall.

    Vielleicht einfach mal die Nase aus dem Lehrbuch nehmen und raus ins Leben gehen ?
    Der Besuch jeder mittelmäßigen Dorfdiskothek bzw ähnlicher „Tanzveranstaltungen oder Clubs in Städten (falls dir Dorf zu provinziell ist )“ kann dir entsprechendes vor Augen führen.
    Ok sind vielleicht keine „korrekten“ Feministen dort. Frauen schon. Von der ganzen Tuning-Szene will ich gar nicht sprechen.
    Ach ich vergaß, sind ja alles Männer.

    Und über die „Natur der Frau“ könnte dir vielleicht deine Großmutter einige interressante Dinge erzählen.
    Wäre dann allerdings „nur“ eine Frau mit ihrer Lebensweisheit, vermutlich keine hier akzeptierte feministische Quelle.
    (frag einfach mal nach „rossigen Weibern“…)

    Oder unterhalte dich mal mit Frauen die Beziehungen zu Männern haben. ( vielleicht sogar zu mehreren gleichzeitig, wegen der unterschiedlichen Typen ).
    Die sind sowas von unbeeindruckt (damit meine ich jetzt ausdrücklich nicht sein Auto)

  51. 51 lahma 22. Juni 2009 um 22:54 Uhr

    >rossigen Weibern

    oh wie schön, da wird gleich auch noch ne zuchtstuten-metapher ausgepackt. auf jeden fall bin ich jetzt informiert: in bestimmten „lebensphasen“ werd ich tierisch.

    ps: „oma“: wie kommt man auf die idee, dass etwas richtig ist, nur weil’s ne frau sagt? – frauen waren an der reproduktion des sexismus als mittäterinnen doch stets beteiligt. wenn ich daran denke, was mir meine oma zT erzählt hat, dann wird mir schlecht.

  52. 52 skp 22. Juni 2009 um 23:12 Uhr

    @zarah white: dein unreflektiertes geschwätz über die reproduktion gesellschaftlich geprägten rollenverhaltens von frauen und männern sagt alles. der darin hervorstechende antiintellektuelle reflex – mal lieber in eine dorfdisko zu gehen anstatt in lehrbücher (lol) zu sehen – soll genau was bezwecken?

    wie gut, daß du weißt, was meine großmutter zu deinem quatsch so zu sagen hätte. du scheinst diese art von lebensweisheit ja mit dem löffel gefressen zu haben.

  53. 53 earendil 22. Juni 2009 um 23:51 Uhr

    @Zarah: Da hast du Blitzmerker_in doch messerscharf erkannt, dass die Werbung „zielgruppengerecht“ ist, d.h. dass es zu hauf Männer gibt, die diese sexistischen Rollenklischees – der Mann als protzender Macker – verinnerlicht haben (und passende Frauen, die die Miezenrolle verinnerlicht haben). Als ob sonst solche Werbung gemacht würde!

    Das Problem mit dir ist, dass du dieses Rollenverhalten ganz natürlich und normal findest, sprich: selber sexistisch denkst. Dass du dann den Sexismus in dieser Werbung nicht sehen kannst, ist kein Wunder.

    Und da du hier ja damit kommst, die Frauen würden das ja so wollen: Ja sicher, die werden nicht dauernd mit Gewalt dazu gezwungen, bspw. Macker toll zu finden – die haben dieses Rollenverhalten längst internalisiert. Kannst dich ja mal fragen, ob das Kopftuch oder gar Genitalverstümmelung nicht mehr frauenfeindlich und sexistisch sind, wenn die Frauen – vielleicht beeinflusst von „weisen“ Großmüttern – das völlig freiwillig machen…

  54. 54 earendil 22. Juni 2009 um 23:53 Uhr

    Ergänzung: Nein, alte Frauen, die dummes Zeug sabbeln, sind in der Tat keine akzeptable Quelle, ob feministisch oder nicht.

  55. 55 dodo 23. Juni 2009 um 4:54 Uhr

    Und über die „Natur der Frau“ könnte dir vielleicht deine Großmutter einige interressante Dinge erzählen.
    Wäre dann allerdings „nur“ eine Frau mit ihrer Lebensweisheit, vermutlich keine hier akzeptierte feministische Quelle.
    (frag einfach mal nach „rossigen Weibern“…)

    jajaa, nur damals gab’s noch keine leihautos.
    aber meine oma hat dann immer, als sie ihre tage bekam, hinter ner hecke gelauert und isch dann auf den typen mit dem coolsten ochsenkarren geworfen. hach, das waren noch zeiten! so im einklang mit der weiblichen natur und so!
    :-@

  56. 56 Zarah White 23. Juni 2009 um 5:38 Uhr

    Ok, jetzt ist mir auch klar warum ihr alle so lebensecht rüberkommt.

    Ihr seid doch die eigentlichen sexisten. Ich sprach von andere beeindrucken ( ja , auch durch Äußerlichkeiten, Auto usw. )
    Ihr macht daraus den protzenden Maker.
    Schon klar das man dann nicht mehr erkennen kann, ob eine Frau bekleidet ist oder nicht.
    Und den Hinweis mit der Dorfdisco auf eine Facette des realen menschlichen Verhaltens als die Erklärung der Welt interpretiert.

    Im übrigen hat immer noch keiner erklärt, was an der Werbung sexistisch ist. ( und bevor wieder einige aufheulen : ich habe nicht geschrieben ob sie sexistisch oder nicht sexistisch ist, ich wollts einfach nur erklärt haben )
    Und nein, zur Erklärung die Wörter dumm oder blöd zu verwenden gilt in keinem Bildungskontext als kompetent.

  57. 57 Tristan Rosenkranz 23. Juni 2009 um 7:16 Uhr

    Es ist erstaunlich, wie einseitig und untergrenzig die hiesige Gesprächskultur mitunter ist.

  58. 58 Tristan Rosenkranz 23. Juni 2009 um 7:21 Uhr

    Kleiner Tipp für die allzu festgefahrenen Disputantinnen: www.genderama.blogspot.com und www.manndat.de. Und zur Erinnerung: in der kleinsten Zelle dieser Gesellschaft, der Familie, sind wir als Väter (und damit Männer) noch um Lichtjahre von Gleichstellung entfernt. Um nur eines der zahlreichen Beispiele zu nennen.

  59. 59 earendil 23. Juni 2009 um 8:16 Uhr

    @Zarah: „Ihr seid doch die eigentlichen sexisten. Ich sprach von andere beeindrucken ( ja , auch durch Äußerlichkeiten, Auto usw. )
    Ihr macht daraus den protzenden Maker.“

    Eben, du sprichst von „beeindrucken“ und verschleierst die sexistische Dimension dieser Beeindruckerei. Warum wohl gibt es keine „umgekehrte“ Werbung, die Frauen anspricht, die Männer mit tollen Autos beeindrucken wollen? Genau – weil es solche Frauen kaum gibt. Aber für dich ist ja die Benennung von Genderrollen sexistisch, nicht diese selbst…

    „Im übrigen hat immer noch keiner erklärt, was an der Werbung sexistisch ist.“

    Doch, mindestens drei mal. Wenn du’s dann immer noch nicht kapierst, kann man schon mal die Feststellung treffen, dass du himmelschreiend dumm bist.

  60. 60 earendil 23. Juni 2009 um 8:20 Uhr

    Tristan, deine misogyne Jammerei ist einfach lächerlich. Ich glaub, ich gründe auch mal einen Verein gegen die Diskriminierung reicher, weißer, heterosexueller Männer, scheint mir dringend geboten…

  61. 61 MiM 23. Juni 2009 um 8:44 Uhr

    Liebe ModeratorInnen vom Mädchenblog. Bitte nehmt doch mal die Links zu den Seiten wie manddat.de und schlusslicht heraus. Außerdem könntet ihr ruhig die Trollkommentare der entsprechenden Hetzer entfernen. Das täte niemandem weh.

    Euch sei’s gedankt.

  62. 62 Kane 23. Juni 2009 um 8:48 Uhr

    „Warum wohl gibt es keine „umgekehrte“ Werbung, die Frauen anspricht, die Männer mit tollen Autos beeindrucken wollen?“

    Hmmm….da fallen mir auf anhieb Mode, Chemie (MakeUp, Parfüm, …), Essen (DuDarfst…) und anderweitige Werbung ein, die zielgruppenorientiert die Botschaft vermitteln, dass man als junge attraktive und schlanke Frau auch den richtigen Mann bekommt.

  63. 63 lahma 23. Juni 2009 um 8:59 Uhr

    kane, das war nicht die frage. die frage war Warum wohl gibt es keine „umgekehrte“ Werbung, die Frauen anspricht, die Männer mit tollen Autos beeindrucken wollen?

  64. 64 kritikEr 23. Juni 2009 um 9:02 Uhr

    und der unterschied erschließt sich dir nicht?
    im ersten fall geht es um ein statussymbol, dass ich mir unabhängig meines auftreten als mann zulegen kann, um frauen zu begeistern. bei letzterem muss ich ja eine frau sein, und zwar eine richtige frau (jung, schlank, hübsch), wie das eben zu sein hat. um einen mann abzubekommen. das ist nichts „umgekehrtes“, was die zuschreibungen zumindest in frage stellen würde, sondern exakt dasselbe nur mir anderen empfängerInnen.

  65. 65 kritikEr 23. Juni 2009 um 9:04 Uhr

    mein beitrag richtete sich natürlich an unseren dümmlichen freund kane, und nicht an lahma.

  66. 66 Kane 23. Juni 2009 um 9:05 Uhr

    Nun, ich habe es allgemeiner gefasst, und mit Beispielen gefüttert, dass jedes Geschlecht seine Werbung mit den „wenn du das hast, dannn bist du toll für die anderen“-Image, um das jeweilig andere Geschlecht zu beeindrucken.

    Das die Werbung nicht deckungsgleich ist, sollte schon klar sein. Sich an bestimmten Beispielen aufzuhängen und dadurch das Grundprinzip ablehnen ist dagegen eher kontraproduktiv, denn genauso könnte man fragen, warum es keine MakeUp-Werbung für Männer gibt? (Ausser Clearasil)

  67. 67 lahma 23. Juni 2009 um 9:06 Uhr

    arne hoffmann ist u.a. autor bei der „jungen freiheit“. das sagt alles, links bitte mit hxxp kennzeichnen. linking is gatekeeping.

  68. 68 lahma 23. Juni 2009 um 9:12 Uhr

    >warum es keine MakeUp-Werbung für Männer gibt?

    das ist in der tat auch ne gute frage, kane! wieso gibt es das nicht? und wieso soll diese frage eher kontraproduktiv sein? weil es da deinem Grundprinzip an den kragen geht!

  69. 69 Zarah White 23. Juni 2009 um 9:14 Uhr

    @earendil

    Du kennst keine Werbung die Frauen beeindruckt ?

    Und du meinst unter den Frauen die durch Werbung angesprochen werden sind keine die sich von Männer mit Autos beeindrucken lassen ?

    Werbung will verkaufen, nicht unbedingt Menschen mit gleichen Interessen zusammenbringen ( abgesehen von Käufer und Verkäufer )

    Mal davon abgesehen, was beeindruckt denn deiner Meinung nach Frauen bei Männern ?

    Und nochmal: Unterstellungen sind keine Erklärungen.
    mit dem Fuß aufstampfen und „ich habe recht“ rufen auch nicht.

    Ich verschleiere „die sexistische Dimension dieser Beindruckerei“ nicht, ich sehe sie schlichtweg nicht.
    ( Es sei denn du bist der Meinung, Männer und Frauen seine per se sexistisch ?) Und bisher hat sie hier auch keiner aufgezeigt. ansonsten sollte es ja nicht so schwer sein die „dreimal“ aufzuzeigen ?

  70. 70 Kane 23. Juni 2009 um 9:19 Uhr

    Und was soll das jetzt??

    Grundprinzip:

    Jedes Geschlecht hat seine spezifische Werbung, welches ihm suggiert, dass man anhand der beworbenen Produkte ein toller Mensch mit dem Image „Wenn du das hast, bist du besser als die anderen und bekommst dein Mädchen/Prinzen“ erhält.

    Beispielbezogen:

    Das diese Werbung allerdings bei den Geschlechtern unterschiedlich aussieht, da interessenbedingt anders gehandelt wird, ist selbstverständlich, denn es interessieren sich nun mal mehr Frauen mit Mode als Männer. Es interessieren sich auch mehr Männer mit PCs, Autos anderweitiger Technik. Mehr heist nicht alle, denn es kommt auch umgekehrt vor. Allerdings ist es wirtschaftlich klug sich an die größte Käuferschicht zu wenden, denn welche Frau baut sich schon ihre eigenen PCs zusammen oder tunt ihr Auto?? Das sind dann doch seeeeehr wenige.

    Und wo bitte schön geht es jetzt meinem Grundprinzip an den Kragen? Oder ist das einfach nur ne Trotzhaltung alà „Es kann nichtg sein, was nicht sein darf?“

  71. 71 lahma 23. Juni 2009 um 9:24 Uhr

    Mal davon abgesehen, was beeindruckt denn deiner Meinung nach Frauen bei Männern ?

    schon allein die frage ist dümmlich. als würde sich das nicht von frau zu frau unterscheiden.
    echt, dieses gelalle von „den frauen“ und „den männern“ geht mir mächtig auf die nerven. zumal das ganze ja auch noch biologistisch unterfüttert wird. das hirn der frau hängt halt doch am utertus! das hirn des mannes wohl am pimmel!

    ps: ich glaube, zarah ist nicht wirklich in der lage, dem zu folgen, was man ihr antwortet. anders kann man sich das ja kaum erklären.

  72. 72 lahma 23. Juni 2009 um 9:27 Uhr

    Das die Werbung nicht deckungsgleich ist, sollte schon klar sein.

    wieso sollte das „klar“ sein? wieso ist sie nicht deckungsgleich? weil sich frauen _von natur aus_ schminken wollen und männer _von natur aus_ auto fahren?

  73. 73 Kane 23. Juni 2009 um 9:30 Uhr

    „ps: ich glaube, zarah ist nicht wirklich in der lage, dem zu folgen, was man ihr antwortet. anders kann man sich das ja kaum erklären. “

    Vielleicht liegt es an der Antwort selbst.

    Erkläre es ihr doch einfach, anstatt ihr Dummheit vorzuwerfen. Erkläre ihr doch einfach wie demütigend, determinierend und bloßstellend so eine Werbung für dich ist, da du dich mit diese Frau auf dem Plakat identifizierst – entweder über der Ebene „der Frau“(en) oder einer anderen – und das es dir nicht gefallen würde, so behandelt zu werden, wie es auf dem Plakat suggeriert wird.

  74. 74 schokolade 23. Juni 2009 um 9:44 Uhr

    „Ihr seid doch die eigentlichen sexisten.“
    hahahahahahaha

    @leonie: bitte greif doch moderierend ein und lösch diese ekligen antifeministischen links! und wenn du magst auch diese spammer-spackos

  75. 75 Zarah White 23. Juni 2009 um 9:45 Uhr

    @ lahma

    Ach, das unterscheidet sich von Frau zu Frau ?
    Hätte ich wirklich nicht gedacht. Siehste mal wie dumm ich bin.

    Mir war schon klar, das du dich nicht von Männern mit Autos beeindrucken lässt. Du bist aber nicht der Maßstab. Da das ja von Frau zu Frau unterschiedlich ist, gibt es auch Frauen die sich von Autos ( und von Männern, die sie fahren ) beeindrucken lassen.

    Und das das „Hirn der Frau am utertus! hängt,das Hirn des Mannes wohl am Pimmel“ ? Also ich bitte dich ! Das unterscheidet sich doch von Frau zu Frau ( und von Mann zu Mann )

  76. 76 Kane 23. Juni 2009 um 9:49 Uhr

    @ Schokolade

    Ist es schon wieder so weit, dass die, die Fragen stellen mundtot gemacht werden sollen? Gefällt es dir nicht, wenn Fakten genannt werden (mal ausgenommen von den Blog-Links), die dir nicht gefallen (bsp.: 24% aller habilitierten sind Frauen, die auch 24% aller Professuren erhalten – also keine Diskriminierung)

    Hier soll jetzt jeder unliebsame Fakt gelöscht werden?? Interessant, interessant. Stell dich doch einfach der Diskussion und überzeuge die, die eine andere Meinung haben. (bsp.: Zarah White)

    Denn ich hetze bestimmt nicht gegen Frauen. Oder ist das deinerseits auch nur eine Trotzreaktion alá „Es kann nicht sein, was nicht sein darf.“

  77. 77 kritikEr 23. Juni 2009 um 10:03 Uhr

    du, kane schreibt eindeutig von „spam“ und den links. tön mal nicht so rum. du schiebst hier vond einer ideologischen warte aus den leuten was unter, das ist echt unglaublich.

  78. 78 kritikEr 23. Juni 2009 um 10:05 Uhr

    das sollte heißen: „du, kane, schokolade..“ also mein beitrag klärt gegenüber kane mit bezug auf schokolades beitrag auf. so.

  79. 79 lahmacun 23. Juni 2009 um 10:09 Uhr
  80. 80 lahmacun 23. Juni 2009 um 10:11 Uhr

    >Du bist aber nicht der Maßstab.

    na klar!

    >Also ich bitte dich !

    was denn, was denn! du redest doch von „rossigen weibern“. jetzt stell ich fest, dass männer schwanzgesteuert sind, jetzt passt’s wieder nicht.

  81. 81 lahmacun 23. Juni 2009 um 10:13 Uhr

    Jedes Geschlecht hat seine spezifische Werbung

    ok, du bist gnadenlos blöd. ciao

  82. 82 Zarah White 23. Juni 2009 um 10:29 Uhr

    @lahmacun

    Mich störte mehr „das Hirn das am Uterus“ hängt !

    Und Männer sind nicht Schwanzgesteuert. Weil: Siehe deine eigene Aussage: „das unterscheidet sich von Frau zu Frau“ oder gilt das bei Männern nicht ?

    Also merke: Einige Männer sind schwanzgesteuert. Manchmal. Und das ist gut so.

    Und „rossige Weiber“ ist nicht von mir. War ein Begriff aus dem Sprachschatz der älteren Frauen, dort wo ich aufwuchs.
    Ich hätte natürlich eine korrektere Bezeichnung verwenden sollen.

  83. 83 lahmacun 23. Juni 2009 um 11:44 Uhr

    natürlich sind „die männer“ nicht schwanzgesteuert. war nur ne verarsche deiner „rossigen weiber“. – ein begriff, die du ja gerne übernommen hast, „weibliche lebensweisheit“ und so. du weißt schon: in manchen „lebensphasen“ werden frauen tierisch. lol

  84. 84 laylah 23. Juni 2009 um 11:59 Uhr

    Einige Männer sind schwanzgesteuert. Manchmal. Und das ist gut so.

    vor allem, wenn die frau nicht will, wa?

    zarah und kane: nicht halb so viel „inhalt“ wie beleidigtsein. beantwortet halt http://maedchenblog.blogsport.de/2009/06/19/autosnackte-frauen-und-geschlechtersteresotypen/#comment-27292
    wenn ihrs könnt.

  85. 85 laylah 23. Juni 2009 um 12:00 Uhr

    edit: „die frau“ bitte ersetzen durch „das gegenüber“ oder so.

  86. 86 Kane 23. Juni 2009 um 12:04 Uhr

    @lahma

    Ich habe bereits meine Frage beantwortet.

    Und auch du begibst dich auf dieses sinnlose Niveau anstelle der Widerlegung des Arguments lieber den Autor des Arguments anzugreifen. Interessant, wie intelligent diese Vorgehensweise ist.

    Willst du etwa damit sagen, dass alle Menschen nur auf eine bestimmte Form der Werbung reagieren und dementsprechend es keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, da sie von Grund auf gleich sind?

    Kann es nicht sein, dass die Mehrheit der Frauen Kleidung und Mode statusorientiert wahrnimmt, während die Mehrheit der Männer es praktisch sieht. Und bei Autos sieht es doch ähnlich aus, wo die Mehrheit der Frauen es praktisch sieht, ist es doch noch ein absolutes Statussymbol für viele Männer. Das bedeutet niemals, dass alle – und mit alle meine ich 100% – es so sehen. Mehrheiten beginnen bereits absolut gesehen bei 50% und pluralistisch gesehen unter 50%.

    Aber vielleicht sollte ich mich auch einfach auf dein Niveau begeben und dich zitieren:

    „ok, du bist gnadenlos blöd. ciao “

  87. 87 lahmacun 23. Juni 2009 um 12:10 Uhr
  88. 88 kritikER 23. Juni 2009 um 12:11 Uhr

    „Willst du etwa damit sagen, dass alle Menschen nur auf eine bestimmte Form der Werbung reagieren und dementsprechend es keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, da sie von Grund auf gleich sind?“

    das wäre doch mal ein interessanter denkansatz. sich mal zu überlegen ob wir menschen nicht irgendwie alle gleich sind, eigentlich. und dann kann man mal auf die idee kommen die ganze geschichte zu hinterfragen, statt sich mir rumblödeln, leseschwächevorwürfen und sonstigem quatsch die zeit zu vertreiben. (bitte).

  89. 89 lahmacun 23. Juni 2009 um 12:11 Uhr

    und wie kommt es zu dieser mehrheit, kane? „ist halt so“? „so sind die halt.“ hä?

  90. 90 schokolade 23. Juni 2009 um 12:56 Uhr

    ich finde kommentare löschen deshalb ok, weil dies hier imho kein raum sein sollte in dem antifeministen sich selbstdarstellen sondern eher einer der der innerfeministischen diksussion dienen sollte. hier kommt doch niemand mehr zu wort der nicht auf diese typen eingeht / von denen mit quatsch beantwortet werden will. wenn ich darauf bock hab, kann ich auch in der s-bahn mit den netten leuten weiterreden die mich mit sexistischen sprüchen belästigen – das bringt ungefähr genau so viel und macht genau so viel spaß.

  91. 91 Zarah White 23. Juni 2009 um 13:03 Uhr

    @laylah

    nein vor allem wenn Frau will.

    Ist gar nicht so selten.

    Und welche Frage? steht da:

    http://maedchenblog.blogsport.de/2009/06/19/autosnackte-frauen-und-geschlechtersteresotypen/#comment-27292

  92. 92 Kane 23. Juni 2009 um 13:08 Uhr

    „das wäre doch mal ein interessanter denkansatz. sich mal zu überlegen ob wir menschen nicht irgendwie alle gleich sind, eigentlich.“

    ähh ja-in. Natürlich sind wir irgendwo alle gleich, denn die Werbung spricht zuallererst den Menschen an und wir sind alle Menschen, aber sobald es auf den Geschlechteraspekt geht, bezweifel ich sehr stark, dass sich auch nur ein Mann darauf angesprochen fühlt, wenn irgendwelche Mode „seine Kurven“, „seine Weiblichkeit“ oder irgendetwas anderes betonen.
    Ebenso bezweifel ich sehr stark, dass Frauen sich angesprochen, wenn sie nach dem Besprühen eines Parfüms „besonders maskulin“ riechen oder wirken.

    Es gibt einfach Geschlechteraspekte, die vorhanden sind. Sexistisch wird es erst, wenn sie bewertet werden und etwas als gut oder schlecht dargestellt wird.

  93. 93 kritikER 23. Juni 2009 um 13:23 Uhr

    @ kane:

    „Es gibt einfach Geschlechteraspekte, die vorhanden sind.“

    also doch:

    „und wie kommt es zu dieser mehrheit, kane? „ist halt so“? „so sind die halt.“ hä?“ (lahmacun)

    du begnügst dich also doch damit, das nicht zu hinterfragen sondern bestehst auf deinem ideologischen gefasel von wegen „ist „halt so“. dann kommst du gar nicht mehr auf die idee deine geäußerte weltanschauung als konstruiert zu betrachten, sondern dann sind so sachen wie „männlichkeit“ und „weiblichkeit“ für dich irgendwann vom himmel geplumpst.

    das:

    „Sexistisch wird es erst, wenn sie bewertet werden und etwas als gut oder schlecht dargestellt wird.“

    ist erstmal deine minderheitsmeinung und die ist verkehrt wie sie auch dumm ist. du behauptest schlicht und einfach es gäbe geschlechteraspekte (die du nicht hinterfragst) und die du darüber hinaus auch noch ganz in ordnung findest. auf die idee zu kommen, dass du hier frauen (und männer) auf ihre geschlechteraspekte die du zu erkennen glaubst reduzierst und ihnen gar nicht mehr zuerkennst da selbstständig entscheidungen zu treffen spricht bände („kanes gesammelte dummheit I-IV“)

  94. 94 earendil 23. Juni 2009 um 13:37 Uhr

    @Kane: „Nun, ich habe es allgemeiner gefasst, und mit Beispielen gefüttert, dass jedes Geschlecht seine Werbung mit den „wenn du das hast, dannn bist du toll für die anderen“-Image, um das jeweilig andere Geschlecht zu beeindrucken.“

    Sag mal, siehst du den Wald vor lauter Bäumen nicht? Du beschreibst hier die Geschlechterrollen, die mit solcher Werbung bedient werden, siehst aber weit und breit keinen Sexismus? GENAU DAS IST SEXISMUS! Und Antisexismus stellt diese Geschlechterrollen in Frage, statt sie mit „ist halt so“ zu naturalisieren.

    Vielleicht könntest du, statt ständig die beleidigte Leberwurst zu geben, auch mal auf Argumente eingehen, anstatt bspw. nach http://maedchenblog.blogsport.de/2009/06/19/autosnackte-frauen-und-geschlechtersteresotypen/#comment-27252 und http://maedchenblog.blogsport.de/2009/06/19/autosnackte-frauen-und-geschlechtersteresotypen/#comment-27254 wieder mit Blödfug wie „24% aller habilitierten sind Frauen, die auch 24% aller Professuren erhalten – also keine Diskriminierung“ anzukommen!

  95. 95 lahmacun 23. Juni 2009 um 13:44 Uhr

    >Besprühen eines Parfüms „besonders maskulin“

    ach, jetzt haben düfte auch schon ein geschlecht.

  96. 96 earendil 23. Juni 2009 um 13:46 Uhr

    @Zarah: „Und bisher hat sie hier auch keiner aufgezeigt. ansonsten sollte es ja nicht so schwer sein die „dreimal“ aufzuzeigen ?“

    Ist es auch nicht:
    http://maedchenblog.blogsport.de/2009/06/19/autosnackte-frauen-und-geschlechtersteresotypen/#comment-27148
    http://maedchenblog.blogsport.de/2009/06/19/autosnackte-frauen-und-geschlechtersteresotypen/#comment-27253
    http://maedchenblog.blogsport.de/2009/06/19/autosnackte-frauen-und-geschlechtersteresotypen/#comment-27263

    Und ich weiß nicht, ob’s an deiner schweren Kindheit bei den weisen alten Frauen liegt, aber du bist einfach nur feuergefährlich blöd.

  97. 97 Kane 23. Juni 2009 um 13:46 Uhr

    „ach, jetzt haben düfte auch schon ein geschlecht.“

    Habe ich das behauptet?? NEIN! Aber Werbung suggeriert es!!! Denn es heist ja nicht umsonst „for men“ oder „for women“. Zielgruppenorientierung heist nicht, dass Düfte ein Geschlecht haben.

    Aber um dich zu zitieren:

    „ok, du bist gnadenlos blöd. ciao “

  98. 98 earendil 23. Juni 2009 um 13:53 Uhr

    „ach, jetzt haben düfte auch schon ein geschlecht.“
    „NEIN! Aber Werbung suggeriert es!!!“

    Ach was, du Blitzmerker… Aber lass mich raten: Wo der Sexismus bei solcher Werbung ist, kannst du trotzdem nicht erkennen…

  99. 99 kritikER 23. Juni 2009 um 13:54 Uhr

    @ Kane

    „Habe ich das behauptet?? NEIN! Aber Werbung suggeriert es!!! Denn es heist ja nicht umsonst „for men“ oder „for women“.“

    und du spielst da mit (d.h. du bekräftigst das sexistische staetment s.o.) anstatt das einmal zu hinterfragen, dabei bist du doch inzwischen so nah dran.

    „Zielgruppenorientierung heist nicht, dass Düfte ein Geschlecht haben.“

    ja, wie jetzt. haben sie ein geschlecht oder hat sich das jemand ausgedacht?

  100. 100 Kane 23. Juni 2009 um 13:55 Uhr

    „Sag mal, siehst du den Wald vor lauter Bäumen nicht? Du beschreibst hier die Geschlechterrollen, die mir solcher Werbung bedient werden, siehst aber weit und breit keinen Sexismus?“

    Bitte genauer lesen:

    „Es gibt einfach Geschlechteraspekte, die vorhanden sind. Sexistisch wird es erst, wenn sie bewertet werden und etwas als gut oder schlecht dargestellt wird. “

    Und zu den anderen Dingen:

    Ja, stimmt. Was soll ich dazu noch schreiben. Die Diskriminierung, sofern sie vorhanden ist, beginnt vorher, da nur 24% der Frauen habilitiernen.

    Was spricht dagegen, dass sie diskriminiert werden:

    - Habil./Familien/Geld verdienen kosten Zeit (Tag hat nur 24h)
    - Niemand muss Kinder bekommen
    - Niemand muss sich einen Partner aussuchen, der keine Kinder will bzw. keine Kinderbetreuung übernehmen will
    - Uni-Karrieren sind nicht lukrativ – Als Studienrat verdient man fast soviel wie bei einer w2-professur. Warum also 20 Jahre warten?
    - Es gibt Frauenprofessuren (Gender Studies) – Frauenquoten, Frauen müssen angschrieben werden, dass sie sich unbedingt bewerben (keine Besetzungskommission darf arbeiten, ohne, dass auch nur eine Frau sich beworben hat – notfalls muss eine geeignete (habilitierte Frau) gesucht werden)

    Was spricht dafür:

    - Begehrte Stellen werden nach „speziellen“
    Freundeskriterien“ ausgeschrieben
    - „feindliches“ Uni-Umfeld, da rationalisiert und Gelder gestrichen werden (Mobbing)
    - zu spezielle Forschungsgebiete (subjektive Erfahrung: Die meisten Frauen spezialisieren sich extrem auf ein Gebiet (lokal) (800 Seiten Promotionen sind keine Seltenheit) und vernachlässigen die globalen Aspekte, wodurch sie durch die meisten Einstellungsvorraussetzungsraster durchfallen.

    Tja, mehr fällt mir dazu nicht ein

  101. 101 skp 23. Juni 2009 um 13:59 Uhr

    halt einfach die fresse du troll.

  102. 102 kritikER 23. Juni 2009 um 14:04 Uhr

    „Es gibt Frauenprofessuren (Gender Studies)“

    wie kannst du es eigentlich wagen hier groß den terz zu machen, wenn man feststellt dass du dumm bist und dann solche sätze fabrizieren?!? irgendwas stimmt doch mit deiner wahrnehmung nicht. was sind denn „frauenprofessuren“, und was hat das mit „gender studies“ zu tun? oder wolltest du „frauenkunde“ schreiben?

  103. 103 tee 23. Juni 2009 um 14:05 Uhr

    @leonie: bitte greif doch moderierend ein und lösch diese ekligen antifeministischen links! und wenn du magst auch diese spammer-spackos

    hehe, wenn sich da mal nicht wer in’s eigene fleisch schneidet …

  104. 104 Kane 23. Juni 2009 um 14:08 Uhr

    @KritikER

    Danke, dass du mal wieder in deiner bequemen nichtssagenden Haltung nur mich beleidigst, anstatt meine Argumente bzw. Feststellungen durch Gegenargumente bzw. durch Sachverhalte entwertest oder variierst.

    Ist die bequeme Haltung, in der du dich befindest, alles andere zu beleidigen alá „Ich bin klug und du bist dumm.“ so erheiternd und gewinnbringend? Was hast du bisher erreichst ausser, dass du alle anderen beleidigst? Hast du auch nur ansatzweise geschafft, dass sich die Sachverhalte ändern oder auflösen….oder hast du nur deine Befriedigung nach Erhabenheit bekommen?

    Und ja, ich habe festgestellt, dass es so ist. Nicht mehr und auch nicht weniger.
    Ich habe keine Gründe negiert, keine Gründe abgelehnt oder auch nur ansatzweise beleidigt und sie mit folgenden – DEINEN – Worten versehen:

    „ist erstmal deine minderheitsmeinung und die ist verkehrt wie sie auch dumm ist.“ (nebenbei: Danke für die Sachlichkeit)

    Bei einer Feststellung geht es erstmal nicht um die Gründe (das ist erst der zweite Schritt). Es geht erstmal darum, wie es ist. Und ich habe niemals geschrieben, dass ich es in Ordnung finde.

    Selbstverständlich weis ich, dass wir biologische Wesen sind, die durch die Gesellschaft angepasst werden. Die Frage ist nicht, ob das eine vorhanden ist oder nicht, sondern wie wichtig sind die jeweiligen Aspekte Gesellschaft und Biologie. Welches ist dominant und welches rezessiv.

    Das sind die entscheidenden Fragen, um nach den Kausalzusammenhang zu fragen.

    Mein Argument (Beispiel des maskulinen/femininen Suggestion durch die Werbung) hat diese Ebene aber niemals betreten, sondern lediglich die Werbung wiedergegeben.

    Glaubst du etwa, dass sich Werbefachmänner sich hinsetzen und sich fragen: „Warum sind Männer Männer und keine Frauen und wie kommt das zustande?“. Ich bezweifle es…..
    ….denn sie wollen wohl eher etwas bekanntes direkt ansprechen. Was sie damit erreichen ist ja eine andere Sache, aber du kannst dir sicher sein, dass millionenschwere Kampagnen vorher getestet werden. Und bei gewünschten Ergebnissen werden sie auch veröffentlicht.

    Da is es scheißegal, wie Frauen zu Frauen werden. Da geht es nur darum, das es eben so ist.

    In diesem Zusammenhang ist es dann auch wichtiger zu fragen, warum Frauen oder eben Männer auf die Werbung „positiv“ reagieren. Weil sie immer schon so etwas kannten und gut finden? Weil sie über bestimmte Identifikationsebenen angesprochen werden (Mann, Mensch, Mode, Marke, Zeitgeist, ….)

    Aber um es mit deinen Worten zu sagen:

    KritikERs „gesammelte dummheit I-IV“

  105. 105 Kane 23. Juni 2009 um 14:12 Uhr

    „wie kannst du es eigentlich wagen hier groß den terz zu machen, wenn man feststellt dass du dumm bist und dann solche sätze fabrizieren?!? irgendwas stimmt doch mit deiner wahrnehmung nicht. was sind denn „frauenprofessuren“, und was hat das mit „gender studies“ zu tun? oder wolltest du „frauenkunde“ schreiben? “

    Abermals danke für deine Sachlichkeit.
    Vielleicht hilft denken:

    Nenn mir bitte einen männlichen Gender Studies-Professor. Ich kenne keinen. Und soweit ich weis sind es alles Frauen.

  106. 106 lahmacun 23. Juni 2009 um 14:15 Uhr

    >da nur 24% der Frauen habilitiernen

    du hast ja nen schaden. 24% der frauen habilitieren? – da fragt man sich, wieso in deutschland so n wind gemacht wird in sachen „bildungsnotstand“. 24% der habilisierten sind frauen, du hirsch. das ist was anderes.

  107. 107 earendil 23. Juni 2009 um 14:18 Uhr

    „Es gibt einfach Geschlechteraspekte, die vorhanden sind. Sexistisch wird es erst, wenn sie bewertet werden und etwas als gut oder schlecht dargestellt wird.“

    Da liegt eben dein (doppelter) Grundfehler.

    1) Geschlechteraspekte sind nicht einfach „vorhanden“, sondern gesellschaftlich konstruiert. (Es gibt zwar die Unterschiede zwischen den biologischen Geschlechtern (Schwanz/Muschi u. dgl.), die sind in der Tat „einfach so“ da, also naturgegeben, aber auch die erhalten ihre Bedeutung erst im gesellschaftlichen Diskurs.)

    2) Deine Sexismusdefinition ist einfach falsch. Ebenso wie das Postulat naturgegebener Unterschiede zwischen Rassen, egal ob negativ bewertet oder nicht, bereits rassistisch ist, ist das Postulat naturgegebener Unterschiede „Geschlechteraspekte“ bereits sexistisch. Zitat wiki: „Sexistische Vorurteile müssen nicht immer nur negativ sein, sie können auch positiv ausgedrückt werden. Es wird in der Forschung unterschieden zwischen wohlmeinendem (benevolentem) Sexismus und feindseligem (hostilem) Sexismus.“

  108. 108 lahmacun 23. Juni 2009 um 14:18 Uhr

    der rest ist auch schwachsinnig. das ist aber schon mit abstand mein lieblingsargument: - Niemand muss Kinder bekommen.

    deshalb haben auch so viele wissenschafter kindern, erfolgreiche wissenschafterinnen sind aber meist kinderlos. – für einen mann ist das nämlich in der gegebenen gesellschaft ein leichtes, beides zu haben. für ne frau nicht. daran sind auch die kanes dieser welt schuld.

  109. 109 Kane 23. Juni 2009 um 14:18 Uhr

    „du hast ja nen schaden. 24% der frauen habilitieren? – da fragt man sich, wieso in deutschland so n wind gemacht wird in sachen „bildungsnotstand“. 24% der habilisierten sind frauen, du hirsch. das ist was anderes. “

    Danke für deine Freundlichkeit gegenüber meines Fehlers. Selbstverständlich sind 24% aller Habilitierten Frauen. Aber das wurde bereits oben mehrfach erwähnt.

    Aber ich bedanke mich noch mal höflichst dafür, dass du solange nach einem Grund gesucht hast, mich abermals zu beleidigen. Ebenso bedanke ich mich bei dir für diesen konstruktiven Beitrag zur Diskussion.

    @skp

    Auch dir sei mein Dank ausgesprochen für diesen äusserst sachlichen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion. VIELEN DANK!!!! :x

  110. 110 kritikER 23. Juni 2009 um 14:19 Uhr

    und das macht es dann zu einer frauenprofessur? wieder mal naturalisierst du genau die sachen, die hier idr kritisiert werden. fällt dir das nicht auf (das ist eine frage)?

  111. 111 Kane 23. Juni 2009 um 14:27 Uhr

    @ earendil

    Du hast gerade mit dem Wiki-Zitat meine Aussage bestätigt aber deine Meinung passt irgendwie nicht dazu.

    ich schrieb:

    „wenn sie bewertet werden und etwas als gut oder schlecht dargestellt wird.“

    „Es wird in der Forschung unterschieden zwischen wohlmeinendem (benevolentem) Sexismus und feindseligem (hostilem) Sexismus“

    Das heist für mich, dass Sexismus erst entsteht, wenn die Bewertung (positiv, negfativ – oder eben benevolent, hostil) hinzukommt.

    2) Es gibt keinen Zwang Kinder zu haben. Vielleicht suggeriert es dir die Gesellschaft, aber wenn du dich dagegen entscheidest, musst du keine Kinder haben. Ich brauche auch keine Kinder zu haben. Oder willst du vielleicht behaupten, dass Kinderwollen doch biologisch ist.

    „Es gibt zwar die Unterschiede zwischen den biologischen Geschlechtern (Schwanz/Muschi u. dgl)“

    Es gibt viel mehr biologische Unterschiede – Genetik, Neurologie, Hormonkonzentration.

    @lahm

    „deshalb haben auch so viele wissenschafter kindern“

    Hmmm….seltsamerweise kenne ich mehr kinderlose Wissenschaftler als andersrum. Allerdings waren auch 3 Schwule mit bei (2 WiMi und ein Professor).

  112. 112 earendil 23. Juni 2009 um 14:28 Uhr

    Ergänzung: Der Fehler ist sogar dreifach, da du nicht erkennst, dass die Geschlechterrollen, die in dieser Werbung angesprochen werden, ausgesprochen nachteilig für das eine (weibliche) Geschlecht sind. Der autofahrenden und -protzenden Männlichkeit werden so Sachen wie Freiheit, Selbstbestimmung und Macht zugeordnet, den Frauen dagegen Abhängigkeit, Passivität und Zurückgeworfenheit* auf ihre biologische Natur (Fruchtbarkeit, Menstruationszyklus).

    *beknacktes Wort, aber mir fällt grad nix besseres ein

  113. 113 crashintoahouse 23. Juni 2009 um 14:32 Uhr

    nur mal nebenbei:
    dieser „kane“ sagte

    Was sie damit erreichen ist ja eine andere Sache, aber du kannst dir sicher sein, dass millionenschwere Kampagnen vorher getestet werden.

    mir kommt die „kampagne“ um die es hier geht ja eher vor, als hätte sich der leiter der sixtfiliale in kleinsiehstenich die kosten für ne professionell gemachte kampagne gespart und versucht, sich selbst n flotten spruch zu überlegen.
    dieser werbesexismus speziell hier erinnert doch total an so 80er-jahre-werbung mit magnum-typen, die von blonden badeanzugträgerinnen angeschmachtet werden, weil sie ne bestimmte zigarettenmarke rauchen.

  114. 114 Kane 23. Juni 2009 um 14:35 Uhr

    „Ergänzung: Der Fehler ist sogar dreifach, da du nicht erkennst, dass die Geschlechterrollen, die in dieser Werbung angesprochen werden, ausgesprochen nachteilig für das eine (weibliche) Geschlecht sind“

    Stimmt. Aber das wichtigste ist die Zweckmäßigkeit. Unter utilitaristischen Gesichtspunkten ist die Zielorientierung entscheidend. Bist du glücklich, wenn du so behandelt wirst? Willst du auf das reduziert werden?

    Was ist aber mit den Menschen, die genauso so behandelt werden wollen? Was ist mit den Männern, die „stark“ (neg. konnotiert mit „Macker“) sein wollen und Frauen, die so begehrt werden wollen?

    Da kommt die negative Bewertung nicht an.

    Änderst du deine Zweckmäßigkeit, wir der gleiche Sachverhalt hingegen wieder schlecht bewertet, denn du willst schließlich nicht reduziert und determiniert werden, schließlich bist du mehr als ein „juckiges Weib“.

    Der Sachverhalt bleibt der gleiche. Nur die Bewertung ändert sich. Daher hast du auf der interpretativen Ebene genauso recht, wie unrecht – solange du aber deine Zweckmäßigkeit deiner Meinung anpasst (oder umgedreht), kannst du niemals unrecht haben :d/

  115. 115 lahmacun 23. Juni 2009 um 14:36 Uhr

    Hmmm….seltsamerweise kenne ich mehr kinderlose Wissenschaftler als andersrum. Allerdings waren auch 3 Schwule mit bei (2 WiMi und ein Professor).

    kane, das interessiert mich nicht, wen du kennst. ich kenne dazu studien. so einfach ist das.

  116. 116 lahmacun 23. Juni 2009 um 14:38 Uhr

    @crashi: ne, die spielen mit sexismus – u.a. auch weil sie wissen, dass das manche aufregt. da reden die leute drüber, da wird diskutiert, manche – nicht wenige – können dann endlich mal sagen, was sie immer schon sagen wollte: hysterische feminist_innen …
    der sexistische mob wird’s sixt danken. darauf spekuliert diese kampagne. das ist absicht, also sicher nicht so, weil da ein unprofessioneller alter knacker dran war.

  117. 117 Kane 23. Juni 2009 um 14:40 Uhr

    „kane, das interessiert mich nicht, wen du kennst. ich kenne dazu studien. so einfach ist das.“

    Wie jetzt?? Du kennst Studien?? Seit wann wirst du sachlich?? Ich kenne auch Studien, die das Gegenteil beweisen. Wie wäre es, wenn du sie zitiers ;)

    Ansonsten zitiere ich dich:

    „ok, du bist gnadenlos blöd. ciao “

  118. 118 lahmacun 23. Juni 2009 um 14:41 Uhr

    sixt schaltet öfters sujets, die manche aufregen – dann sind sie im gespräch.

  119. 119 earendil 23. Juni 2009 um 14:46 Uhr

    Kane, und zu deinen Punkten, die angeblich gegen Benachteiligung von Frauen im Wissenschaftsprozess sprechen:

    Frauen müssen sich i.d.R. entscheiden: Kind oder Habil. Männer können i.d.R. beides haben. Du sagst dann: Tja, müssen sie sich halt entscheiden, oder halt einen Partner suchen, der aus den üblichen Rollenklischees rausfällt. Dummerweise gibt’s davon nicht soo übermäßig viele.

    Einkommensunterschiede zwischen Lehrer_in und W2 betreffen Männer und Frauen gleichermaßen, und solche Unterschiede gibt’s auch außerhalb der Lehramtsstudiengänge, z.B. Informatik oder Wirtschaft, da kann man außerhalb der Uni auch mehr und schneller Geld verdienen als drinnen.

    Zu starke Spezialisierung ist nach meiner Erfahrung nicht geschlechtsspezifisch. Nur sagt meine Erfahrung genauso wenig aus wie deine – lassen wir also besser diesen Punkt.

    Bleiben also die Gender Studies. Nur sind die zu marginal, um an der Gesamtsituation wirklich zu rütteln.

  120. 120 skp 23. Juni 2009 um 14:46 Uhr

    @Kane: wer wie du anstatt mit argumenten mit tautologien um sich wirft alá „die werbung ist sexistisch, weil eben die gesellschaft sexistisch ist und menschen, die durch die gewalt dieser gesellschaft in ihre geschlechterrollen gepresst sind halt auf sexistische werbung reagieren“ – der ist an keinerlei klärung interessiert sondern trollt rum. dabei verschiebst du das ganze von der gesellschaftlichen relevanz ins private, um es der kritik entziehen zu können: „die wollen das halt so“ – die sind halt so – klar. scheiß biologist.

    von dir kommt kein argument sondern schlichtweg nur dümmliches möchtegern pomogefasel.

  121. 121 lahmacun 23. Juni 2009 um 14:47 Uhr

    >Studien, die das Gegenteil beweisen

    ach, du kennst studien, die belegen, dass männliche erfolgreiche wissenschafter eher keine kinder haben, aber weibliche erfolgreiche wissenschafter eher schon? – das ist mal interessant.(ehrlich!) quelle?

    Da Betreuungsarbeit nach wie vorrangig von Frauen/Müttern geleistet wird, sind sie es, die beruflich weniger reüssieren oder optional auf Kinder verzichten.Diesbezüglich zeigt ein Vergleich bei Professuren deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede: während 23% der Professoren in Österreich kinderlos sind, gilt dies für beinahe jede zweite Professorin (47%).

    http://www.cdg.ac.at/cdg/cdgext/filedownload.phtml?id=733

  122. 122 kritikER 23. Juni 2009 um 14:47 Uhr

    „Hmmm….seltsamerweise kenne ich mehr kinderlose Wissenschaftler als andersrum. Allerdings waren auch 3 Schwule mit bei (2 WiMi und ein Professor).“

    und nach wie vor bildest du dir ernsthaft ein, man könne dich unmöglich für dumm halten? 80% der professoren haben min. ein kind, während bei den professorinnen 50% keine kinder hat.

  123. 123 crashintoahouse 23. Juni 2009 um 14:51 Uhr

    Gesellschaft und Biologie. Welches ist dominant und welches rezessiv.

    achtung, gefährliches halbwissen…wo kommen auf einmal die genetik-fachbegriffe her? was ist denn das für ein geschwurbel?

    seltsamerweise kenne ich mehr kinderlose Wissenschaftler als andersrum. Allerdings waren auch 3 Schwule mit bei

    und wieviele weibliche profs kennst du, die kinder haben? vergleich die zahl mal mit der zahl der männl. profs mit kindern. darum gings doch, hast du das schon wieder vergessen? es gibt halt nur zwei möglichkeiten:

    ansonsten: du wunderst dich wirklich, dass hier leute beleidigend werden. man weiß ja gar nicht, wo man bei dir noch ansetzen soll, so wie du verschiedenste wissenschaftliche erkenntnisse mit deinen persönlichen „ich finde aber“-ressentiments vermengst und dir daraus dein ideologiesüppchen kochst. bei so viel borniertheit kann man nur aggressiv werden.

  124. 124 Kane 23. Juni 2009 um 14:53 Uhr

    „Männer können i.d.R. beides haben.“

    i.d.R. ist eine tolle Einschränkung. Allerings können auch sie nicht beides haben, wobei ich mir die Aufzählung aller Ausnahmen erspare.

    Entscheidend ist allerdings auch, dass Frauen sich bei der Männerwahl selbst stark einschränken, denn einen Mann zu finden, der die Kinderarbeit übernimmt gibt es zugenüge. Ich kann dir auf die Schnelle über 40 Personen nennen, die gerne zu Hause bleiben würden.

    Nimmt man jetzt noch ein anderes Beispiel, nämlich devote Männer, die sich nicht nur sexuell dominieren lassen wollen, sondern auch im Leben und wie intensiv sie nach starken dominanten geschäftstüchtigen Frauen suchen, und wie wenig Glück sie dabei haben, so kann ich mir nur die Frage stellen: Kann es sein das es die eierlegende Wollmichsau gar nicht gibt?

    Meine Erfahrung mündet darin, dass Frauen entscheiden, ob und mit wem sie zusammenkommen. Einen Kerl kann man immer finden. Einer, der sie nicht nur fickt, sondern auch bekocht ist unter all denen auch zu finden. Und unter denen, der sie nicht nur fickt, bekocht, sondern auch noch umsorgt (Familie, Haushalt) ist auch dabei.

    Die entscheidenden Fragen sind:
    Wie lange will man das mitmachen? (Die Suche)
    Entspricht dieser Kerl überhaupt den eigenen Ansprüchen? (Auf die Dauer?)

    Es sind die evolutionsbedingten notwendigen Ansprüche, die dazu führen, dass es kaum Männer gibt, die jene Frauen glücklich machen können. Und mit der aktuellen Bildungsmisere wird das in Zukunft nicht besser werden…..

  125. 125 crashintoahouse 23. Juni 2009 um 14:56 Uhr

    oh, meine ergänzung zu meinen angeschnittenen „zwei möglichkeiten“, der guten ordnung halber nachgeschoben: entweder du stellst dich dumm oder du bist es :d

  126. 126 earendil 23. Juni 2009 um 14:58 Uhr

    @Kane: „Unter utilitaristischen Gesichtspunkten ist die Zielorientierung entscheidend. Bist du glücklich, wenn du so behandelt wirst?“

    Du solltest mal von der rein individuellen Betrachtung wegkommen. Sklaverei bleibt scheiße, auch wenn es glückliche Sklaven gibt.

    Von einem Zwang zum Kinderkriegen hat hier niemand geschrieben. Was soll das also?

  127. 127 kritikER 23. Juni 2009 um 14:59 Uhr

    „Ich kann dir auf die Schnelle über 40 Personen nennen, die gerne zu Hause bleiben würden.“

    du, nochmal: es interessiert keinen wen du so kennst.

  128. 128 lahmacun 23. Juni 2009 um 15:02 Uhr

    >pomogefasel

    hä? ne, das ist ein astreine altmodischer sexist, der rumheult, weil man an dem früher mit dem mann-sein verknüpften privilgienstatus (konkurrenzvorteil etc) rüttelt. welcher pomo redet von „evolutionsbiologie“.

    aber sonst schließe ich mich dir voll und ganz an, punk:

    >halt einfach die fresse du troll.

  129. 129 Kane 23. Juni 2009 um 15:05 Uhr

    @chrash

    „und wieviele weibliche profs kennst du, die kinder haben? “

    Ich kenne keine kinderlosen weiblichen profs.

    hmmmmm….aber ich danke dir mal wieder für deine unglaublich lieben Kommentare und möchte dir meinen herzlichsten Dank aussprechen für deine Sachlichkeit. Ebenso zitiere ich dich einfach mal:

    „entweder du stellst dich dumm oder du bist es“

    @skp

    „scheiß biologist.“

    Ähhh….Nein??!!??!!
    Ich habe – OHNE GRÜNDE – festgestellt, dass es eben so ist. Ohne Gründe bedeutet, dass ich keinerlei kausale Zusammenhänge festgelegt habe, sondern lediglich eine Situationsbeschreibung abgab.

    Erst wenn man Gründe nennt, hat man sich festzulegen, welche Aspekte wichtiger sind – biologische oder gesellschaftliche. Da ich aber keine Grundannahme stellen kann, halte ich mich davon fern. Und wärest du in der Lage, richtig zu lesen, hättest du verstanden, dass ich verdeutlicht habe, dass die Begründung erstmal hinfällig ist, da sie keinerleit Einfluss auf die Erstellung des Sachverhalts haben, da wir nicht auf einer kausalen oder interpretativen Ebene sind, sondern lediglich bei der Feststellung.

    Aber um dich zu zitieren:

    „halt einfach die fresse du troll.“

  130. 130 lahmacun 23. Juni 2009 um 15:05 Uhr

    aber eines will ich noch, kane: deine quellen. du weißt schon:

    >Ich kenne auch Studien, die das Gegenteil beweisen.

    ;)

  131. 131 earendil 23. Juni 2009 um 15:09 Uhr

    Kane, nicht erst, aber erst recht seit deinem 14:53 Beitrag frage ich mich (da du ja Student zu sein scheinst), ob an dem reaktionären Gesabbel vieler Professoren, dass sich an den Unis zu viele Dummbrote rumtreiben würden, nicht doch was dran ist.

    „Es sind die evolutionsbedingten notwendigen Ansprüche, die dazu führen, dass es kaum Männer gibt, die jene Frauen glücklich machen können.“

    Was willst du um Himmels Willen damit sagen? Und mit dem Rest deines Beitrags? (Oder sollte ich das lieber gar nicht fragen, um nicht noch mehr geistigen Dünnschiss lesen zu müssen?)

  132. 132 crashintoahouse 23. Juni 2009 um 15:10 Uhr

    Ich habe – OHNE GRÜNDE – festgestellt, dass es eben so ist. Ohne Gründe bedeutet, dass ich keinerlei kausale Zusammenhänge festgelegt habe, sondern lediglich eine Situationsbeschreibung abgab.

    ne bewertung hast ja trotzdem vorgenommen. dass die wertlos ist, wenn du die kausalitäten nicht identifizierst oder zumindest hinterfragst, siehst du leider nicht.

  133. 133 earendil 23. Juni 2009 um 15:15 Uhr

    Ach ja: „Änderst du deine Zweckmäßigkeit, wir der gleiche Sachverhalt hingegen wieder schlecht bewertet, denn du willst schließlich nicht reduziert und determiniert werden, schließlich bist du mehr als ein „juckiges Weib“.“

    =))=))=))

  134. 134 kritikER 23. Juni 2009 um 15:17 Uhr

    „Ich kenne keine kinderlosen weiblichen profs.“

    nochmal: interessiert keinen, wen du kennst (aber weil’s so schön ist: ich kenne leute die dich gerne hauen wollen).

    p.s. du musst menschlich besehen ein ganz schön mieser charakter sein. also wenn ich mir so ansehe wie viel wert du mal darauf legtest ja nicht beleidigt zu werden und mir dann anschaue wie du jetzt nicht nur deine extremen ideologischen unfug verbreitest sondern auch noch dazu mit beldieigungen um dich wirfst… knickst du immer so schnell ein?

  135. 135 skp 23. Juni 2009 um 16:03 Uhr

    hä? ne, das ist ein astreine altmodischer sexist, der rumheult, weil man an dem früher mit dem mann-sein verknüpften privilgienstatus (konkurrenzvorteil etc) rüttelt. welcher pomo redet von „evolutionsbiologie“.

    - hm ich halte ja schon was von einigem, was unter postmoderne fällt. aber diese tour – alles relativierend so zueinanderzusetzen und es nicht zu bewerten – das ist unabhängig vom inhalt „pomogefasel“. ;)

    @Kane:

    Da ich aber keine Grundannahme stellen kann, halte ich mich davon fern. Und wärest du in der Lage, richtig zu lesen, hättest du verstanden, dass ich verdeutlicht habe, dass die Begründung erstmal hinfällig ist, da sie keinerleit Einfluss auf die Erstellung des Sachverhalts haben, da wir nicht auf einer kausalen oder interpretativen Ebene sind, sondern lediglich bei der Feststellung.

    lol – jaja du beobachtest nur. mit deinem ganzen privatmist gibst du auf keinen fall eine bewertung ab – wieso erzählst du den mist denn dann? welche kommunikationsabsicht verfolgst du denn? andere mit erkenntnislosem zeugs zu tode langeweilen?

    troll

  136. 136 lahmacun 23. Juni 2009 um 16:48 Uhr

    WO IST DIE STUDIE, KANE?!

    du hast gesagt, du kennst eine, also her damit!

  137. 137 laylah 24. Juni 2009 um 10:41 Uhr

    Nimmt man jetzt noch ein anderes Beispiel, nämlich devote Männer, die sich nicht nur sexuell dominieren lassen wollen, sondern auch im Leben und wie intensiv sie nach starken dominanten geschäftstüchtigen Frauen suchen, und wie wenig Glück sie dabei haben, so kann ich mir nur die Frage stellen: Kann es sein das es die eierlegende Wollmichsau gar nicht gibt?

    na endlich, des pudels kern! kane konnte sich an der uni aufgrund der (muschigenetikchromosomhormonweiblichen und auch noch geförderten) konkurrenz nicht durchsetzen und sucht jetzt ne geschäftstüchtige frau, die ihn unterhält und auch mal -drückt. sag das doch gleich, süßer – schreib ma deine handynummer hin, es ist noch nicht alles aus!

  138. 138 Zarah White 25. Juni 2009 um 12:45 Uhr

    @ earendil

    Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe liegt der Sexismus bei dieser Werbung darin, das mit Frauen für Autos geworben wird, in Anerkennung der Tatsache das sich manche Männer für Autos interessieren und Frauen mit Autos beeindrucken wollen?

    Liegt der Sexismus jetzt in der Annahme, das sich Frauen durch Autos beeindrucken lassen, oder durch unterschiedliche Autos beeindrucken lassen, oder sich beeindrucken lassen von Männern die solche Autos fahren oder unterschiedliche Autos fahren ?
    Oder liegt der Sexismus in der Annahme der Macher dieser Werbung das Männer Frauen mit Autos beeindrucken ( respektive unterschiedlichen Autos) wollen bzw. können ?

    Oder liegt der Sexismus darin das Frauen mit dieser Werbung nicht angesprochen werden ?

    Also wenn das Sexismus sein soll, was solls, ich hab damit kein Problem. Aber ich bin ja auch eine „Erfüllungsgehilfin“ des Patriarchats.

  139. 139 kritikER 25. Juni 2009 um 13:12 Uhr

    „Also wenn das Sexismus sein soll, was solls, ich hab damit kein Problem.“

    das wussten wir doch bereits, darauf wurde weiter oben auch mehrfach hingewiesen. nur: interessiert’s jemanden, was du so denkst? nein! denn das ist ungefähr so spannend wie kanes bekanntschaften..

  140. 140 Zarah White 29. Juni 2009 um 15:37 Uhr

    mal ne andere Frage :

    Warum nehmen sich die weiblichen Profs. nicht einfach ein Kindermädchen, wenn der Partner seine berufliche Karriere nicht zurückstellen will ?

  141. 141 kritikER 29. Juni 2009 um 15:57 Uhr

    weil sie keine „rabenmütter“ sein wollen?

  142. 142 Zarah White 29. Juni 2009 um 21:03 Uhr

    @kritiker

    also ist es kein Problem, das der Partner nicht seine Karriere zugunstunten der Kinderversorgung zurückstellt, bzw. so einen Partner zu finden, wie oben behauptet ? Denn dann wäre sie ja auch eine “ Rabenmutter“, bzw sind dann alle Mütter die ihre Kinder nicht selbst betreuen “ Rabenmütter“ ?

    Das hieße aber in der Konsequenz: Vollzeitkinderbetreuung durch Sie ( 7 × 24 stunden ) und Professur in der restlichen Zeit ?

    Vielleicht ein klein bischen weltfremd ?
    Wollen wir wirklich solche Profs ?

  143. 143 kritikER 29. Juni 2009 um 21:07 Uhr

    beim ersten absatz heißt die antwort wohl: ja. und genau diese rollenerwartung an frauen das ist ja ein problem, ne?

    die letzten beiden teile verstehe ich nicht ganz. sach nochmal in einfach, bitte.

  144. 144 Peter 29. Juni 2009 um 21:39 Uhr

    Was passiert den Frauen denn konkret, die von anderen deswegen „Rabenmutter“ geheissen werden?

    Und warum ist das Attribut „Rabenmutter“ z.B dem Adel oder auch einer U v d L völlig egal, anderen Frauen aber nicht?

  145. 145 kritikER 29. Juni 2009 um 21:49 Uhr

    gesellschaftliche stigmatisierung. das muss auch gar nicht bedeuten, dass sie direkt so genannt werden.

    von welchem adel redest du?

  146. 146 Zarah White 29. Juni 2009 um 21:59 Uhr

    Welche Rollenerwartung ? Keine Rabenmutter zu sein ? Also bitte das ist jetzt lächerlich. Einfach eine Frage der Intelligenz ( wir sprechen doch von Professorinnen ? oder von (vor)“Schulmädchen“ ? Wenn sie der Meinung ist, eine (fiktive) Rollenerwartung erfüllen zu müssen, wieso hat sie dann überhaupt studiert ? Warum steht sie nicht hinterm Herd bzw. bringt ihrem Göttergatten die Pantoffeln ?

    Und weil sie das Gefühl hat eine Rabenmutter zu sein, muss sie besonders gefördert werden ? Also ist das Problem nicht der Entsprechende Partner ( wie oben unterstellt) sondern ihre Unfexibilität oder ihre (Opfer-)Haltung. Beides nichtgerade eine Empfehlung für den angepeilten Posten.

    Und zu den letzten beiden Teile: wenn sie (in ihren Augen) keine
    Rabenmutter sein möchte, bleibt ihr nur, das Kind 7 Tage die Woche 24 Stunden zu betreuen.
    Kleine Rechenaufgabe: Wieviel Zeit bleibt ihr für die Erfüllung ihrer beruflichen Verpflichtungen ?
    Welchen Sinn macht ihre ganze Ausbildung ?

    Mal konkret : Wieviel Personen im Umfeld einer Professorin würden sich dafür interressieren, ob sie ein Kindermädchen hat ?
    Und wieviele davon würden sie als Rabenmutter einschätzen ?
    Wieviele davon würden das äußern ?
    Und von wievielen wäre deren Meinung für mich relevant?
    Besonders stark erscheint mir der Kinderwunsch nicht.

  147. 147 kritikER 29. Juni 2009 um 22:21 Uhr

    „Und zu den letzten beiden Teile: wenn sie (in ihren Augen) keine
    Rabenmutter sein möchte, bleibt ihr nur, das Kind 7 Tage die Woche 24 Stunden zu betreuen.
    Kleine Rechenaufgabe: Wieviel Zeit bleibt ihr für die Erfüllung ihrer beruflichen Verpflichtungen ?
    Welchen Sinn macht ihre ganze Ausbildung ?“

    du bist schon ganz nah dran! :d
    jetzt nur noch ein wenig kritisch denken und sich die frage stellen, warum diese ganzen geschlechterrollen so doof sind.

  148. 148 lahmacun 29. Juni 2009 um 23:10 Uhr

    einschub

    Und warum ist das Attribut „Rabenmutter“ z.B dem Adel oder auch einer U v d L völlig egal, anderen Frauen aber nicht?

    adelige frauen mussten seit jeher repräsentieren und hatten kaum zeit für kinder. – das bürgertum, und wir reden, wenn wir es von „rabenmüttern“ haben, von der bürgerlichen geschlechterideologie, hat das adeligen frauen in der tat auch vorgeworfen: dass sie ihre kinder vernachlässigen. insgesamt hat das bürgertum den adel ja oft als kontrastfolie verwendet, und das ist hier auch der fall: gute bürgerliche mama vs. adelige kindervernachlässigerin (amme etc). das ganze ist also ein bürgerlicher diskurs, der aber auch von teilen der arbeiterbewegung aufgesogen wurde (insb. sozialdemokratie), wie vieles andere auch.

  149. 149 Zarah White 30. Juni 2009 um 5:30 Uhr

    @lahmacun
    genau ! alle anderen müssen etwas tun und sich ändern. Nur der eigene kleine Schritt ( eine lächerliche und irrelevante Rolle nicht anzunehmen) ist eine keinesfalls annehmbare Option, bzw. ist mit derartig großen persönlichen Risiken behaftet, das die Gesellschaft ihr da fördernd unter die Arme greifen muss.

    Wie sollte denn hier eine Lösung aussehen, damit sie sich nicht als „Rabenmutter“ fühlen muss ? Wenn ihr Partner das Kind betreut, inwiefern verändert das denn ihren Anteil an der Kinderbetreuung gegenüber der Kindermädchenvariante? Wieso fühlt sie sich dann nicht mehr als „Rabenmutter“ ?
    Das würde doch eher dazu führen, das er sich nicht als „Rabenvater“ fühlt ?

  150. 150 O)(O 30. Juni 2009 um 5:47 Uhr

    @versammelte Diskussionsmeute…

    Ihr habt es tatsächlich geschafft über 148 Comments über die (unschöne) Stellung der Frau aber auch des Mannes in diesem Verhältnissen zu diskutieren, ohne auch nur einmal die zugrundeliegende Herrschaftskategorie: Kapitalismus zu benennen.
    Nichts ausser Apellen an den Staat, Verschiebungsvorschläge (Frauencoatching bäääh) und erbsenzählerische Empörungen über die alltägliche Unbill in diesen Verhältnissen.

    Solange es den Kapitalismus gibt, die Produktion von Gebrauchswerten auf der Basis des Privateigentums organisiert wird, gibt es auch eine rassistische, sexistische, Klasse und sonstwie begründete (ökonomisch notwendige) Arbeitsteilung im Produktionsablauf. Ihr allerdings kommt nicht einmal auf die Idee eure zugewiesene Rolle als StudentInnen und damit potentielle Führungskraft in Wartestellung anzuzweifeln. Höchstens mal wenns um den Dresscode geht und ne Queernessscharade veranstaltet wird die keinem weh tut.
    Viel Spass bei Professur und Kind sag ich da nur.

    Da euch an der wirklichen Beseitigung dieses Grundübels nichts liegt, das euch euer universitäres Klein-Klein-Gewichse mit Prof Stellen und anderem Pöstchen Geschacher viel wichtiger zu sein scheint und ich mir auch deswegen nicht die Mühe zu machen brauche eurer ekelhaften Klassenborniertheit entgegenzuwirken, habt ihr mit dieser (verhältnissimanenten und grunddeutschen) Deppendisku eindrücklich bewiesen!

    Aus meiner Klassenperspektive: eine Lautäusserung Borgeousie interner Konflikte um die Postenverteilung in der Leitungsebene. Geht mich nichts an, ausser das mensch Leute wie euch offensichtlich bekämpfen muss, will er/sie zb. der gesellschaftlichen Alltagsideologie Sexismus ernsthaft zuleibe rücken.

    Ihr seit allesamt und mit Master @Kane vorneweg, bildungsbürgerlich-elitäre Faselhänsinnen und staatsfixierte Karriereschmocks, klassenborniertes StudentInnenpack aller erster Kategorie! Zurecht die HerrInnen dieser Welt.
    Wiederlich das Ganze.

  151. 151 kritkER 30. Juni 2009 um 8:46 Uhr

    für leute, deren klassenperspektive halt mit einer konkreten stellung innerhalb der klassengesellschaft verbunden ist, ist eine „empörung“ über die alltägliche „unbill“ geradezu unausweichlich (da wiedergabe der realität des ganzen ladens).
    ansonsten haste natürlich ein paart fehler und für meinen geschmack zu viele mutmaßungen in deiner empörung. aber das müssen wir ja jetzt nicht hier diskutieren.

  152. 152 Zarah White 30. Juni 2009 um 10:52 Uhr

    @ O)(O

    nach der heiligen feministischen Lehre wird die Frau aber seit ihrem Auftauchen auf diesem Planeten vom Mann unterdrückt.
    So alt ist der Kapitalismus aber nun wirklich nicht ?

  153. 153 kritikER 30. Juni 2009 um 12:12 Uhr

    so ein schwachsinn! was für eine „heilige feministische lehre“? oder ist das einfach alles, was deinem weltbild widerspricht?
    und was soll das eigentlich heißen? als ob man im kapitalismus nicht bereits vorher existente sachen nutzbar machen kann..

  154. 154 Zarah White 30. Juni 2009 um 13:29 Uhr

    @ kritiker

    Sicher kann man. Die Frage war: hat man ?

    Und das die Frau schon immer vom Mann unterdrückt wurde( also abgesehne von den ersten Jahren, die sie gebraucht haben um von den Bäumen herunterzukommen )ist feministisches Weltbild, nicht meins. Sorry, ist doch hier ein „feministischer Blogg“ ?

  155. 155 O)(O 30. Juni 2009 um 14:02 Uhr

    @Zarah White
    Matriarchat gabs in der Menschheitsgeschichte immer mal wieder und von der Entwicklung der Produktivkräfte her währen wir aktuell (zumindest in den entwickelten Industrienationen) längst dazu in der Lage. Nur wozu? An der Herrschaft, der normativen Trennung (bei der das Individuum hinten runter fällt) ändert sich nichts, sie wird lediglich verlagert.

    Eine Aufgabenteilung im Produktionsprozess bleibt solange notwendig, solange der kapitalistische Herrschaftsimperativ – das jeder Mensch seines Nächsten Konkurrent ist – intakt bleibt. Diese Aufgabenteilung gestaltet sich nun mal am leichtesten, weil allzeit ideologisch betrachtet – naturwüchsig erscheinend, am leichtesten entlang herrkömmlicher Teilungsbegriffe: Geschlecht, Rasse, Klasse etc.
    Mir allerdings ist es ziemlich wurscht ob ich von einer Frau oder einem Mann, weiss oder schwarz zum Anhängsel der Maschine zurechdrangsaliert werde.

    Das „euch“ das total egal ist und ihr lieber mit irgendwelchen Statistiken aus der bürgerlichen Wissenschaft herumhantiert um hier und da an ordnungspolitischen Stellschrauben drehen wollt, belegt meine Annahme des vorliegenden bornierten Klassendünkels und der penetranten Staatfixiertheit, das eigentliche „NichtverändernWollen“.

    Eitelkeiten von renitenten Bürgerkindern und frustrierten Butchfrauen auf dem theoretischen Niveau:
    „Oh lieber Papa Staat, komm und ermögliche mir Kind und Chefetage… am besten verbiete diese sexistische Sixtwerbung, auf das meine hochwohlgeborenen Augen nicht fortwährend belästigt werden… bliblablub etc.“
    Ihr glaubt doch wohl nicht das ihr mit diesem studentischen Gezeter irgendeine Durchschnittsfrau hinter dem Busch hervorlocken könnt? Die wird eure Problemchen weder rezipieren noch begreifen. Die hat sich i.d.R. mit dem vorherrschenden Patriarchat längst besser arangiert als ihr euch vorstellen könnt.
    Die hier besprochenen Probleme sind solange virtuell, solange hier keiner bereit ist an grundlegende Kategorien heranzugehen.

    So nicht und mit euch offensichtlich schonmal garnicht.

  156. 156 kritikER 30. Juni 2009 um 14:42 Uhr

    wieder dasselbe: zu viele fehler, aber ein munterer stil. tippe stark auf revolutionären oberschüler.

    @ Zarah White:

    in dem fall hat man, ja.
    und was dein weltbild ist, interessiert gerade mal nicht. ich fragte dich, was die „heilige feministische lehre“ sein soll. antworte halt, oder lass es. mit dem blog hast du natürlich recht, das sacht aber nichts über irgendwelche lehren aus.

  157. 157 Zarah white 30. Juni 2009 um 21:05 Uhr

    @kritiker

    ja da musste dich schon entscheiden, schließlich hattest du nach meinem Weltbild gefragt bzw. mir selbiges unterstellt. Wenns dich jetzt doch nicht interessiert, was solls.

    Du meinst also der „Feminismus“ hat keinerlei grundlegende Aussagen (in Glaubensgemeinschaften „heilige Lehre“)
    getätigt ? Ich finde schon.
    Und eine davon ist die Mähr von der ewigen Unterdrückung der Frau durch den Mann.

    Und bitte komm mir jetzt nicht mit den unterschiedlichen Strömungen und deren unterschiedlichen Formulierungen. Das sind doch taktische Spielchen (aus Angst vor dem Zahltag?) Wo Nutella draufsteht …
    Das kannst du persöhnlich sehen wie du willst, das ist das Bild des F. in der Außenwahrnehmung.
    Und darin liegt O)(O nicht so falsch.

  158. 158 earendil 30. Juni 2009 um 21:34 Uhr

    @Zarah: Ja, Geschlechterrollen und die zweigeschlechtliche Norm selbst sind älter als der Kapitalismus. Vom ewigen Patriarchat zu reden (wer macht das eigentlich?) ist zwar sehr undifferenziert und außerdem ahistorisch, aber auch in vielen vorkapitalistischen Gesellschaften waren die Frauen im Durchschnitt schlechter gestellt als die Männer.

    Wie deine Außenwahrnehmung des Feminismus aussieht, sagt i.Ü. viel über dich, aber nix über den Feminismus aus.

    @O)(O: Dein Verbalradikalismus ist doch nur abgestandenes Haupt-/Nebenwiderspruchs-Zeug. Was nicht durch den Kapitalismus entstanden ist, wird auch nicht durch eine andere Produktionsweise verschwinden – so einfach ist das.

  159. 159 laylah 30. Juni 2009 um 22:27 Uhr

    O)(O, was geht denn mit den „frustrierten butchfrauen“? brauchen die man ordentlichen? egal: ein arrangement mit dem „vorherrschenden patriarchat“ (?!) ist also erstrebenswert?
    die hier besprochenen probleme beschränken sich weder auf werbeplakate, noch sind sie virtuell. deine korrekte kritik ist halt gleich wieder fürn arsch, wenn du durch das leugnen der doppelten unterdrückung die von dir kritisierte teilung mitmachst.

  160. 160 O)(O 01. Juli 2009 um 0:59 Uhr

    @earendil
    Nachdem ich hier fleissig mitlese aufm „Mädchenblog“ (der Name is sowieso schon so ne doofe Selbstinfantilisierung, die meisten weiblichen Betreiberinnen werden wohl eher ausgewachsene Frauen sein… was solls) nehme ich mir heraus dich als reflexgesteuerten Pomosprechautomaten zu bezeichnen. Belästige mich nicht mit deinen Haupt und Nebenwiederspruchsprojektionen, davon steht in meinen Beiträgen nix drin.

    @laylah
    „O)(O, was geht denn mit den „frustrierten butchfrauen“? brauchen die man ordentlichen? egal…“
    Was geht wohl mit den frustrierten Butchfrauen? ja was haben sie den blos? Genau diese Frage würde vielen von euch auch gestellt werden, wenn ihr mit eurer albernen Werbekritik an Durchschnittsfrauen herantreten würdet. Nicht das ich das für besonders erstebenswert halten würde, aber wie ich schon sagte,Die haben sich i.d.R. mit dem vorherrschenden Patriarchat längst besser arangiert als du dir vorstellen kannst bzw. reproduzieren es selbst. Die Allgemeinheit fährt nämlich ganz gut in diesen Verhältnissen, oder meint das zumindest und diesen, von mir aus Irrtum, könnt ihr den Leuten auch nicht ausreden solange ihr nicht mehr anzubieten habt als oberflächlich/peinliche Klein-Klein Werbekritik und die („bitteschön… aber sofort…“ mitdemFussaufdenBodenstampf) quotierte Profstellenvergabe an eueresgleichen!
    Verwechselt nicht eure bornierten klassenspezifischen Spezialprobleme mit den Problemem der Durchschnittsfrau!

    Eigentlich glaube ich das die meisten hier mit dem Kapitalismus und den einhergehenden Herrschaftsimperativen ganz zufrieden wären, wenn nur der eigene Job (Quote als Allheilmittel) sicher und die Werbeplakate voll mit queeren Männern und fetten Frauen mit aufgeklebtem Bart vollgestopft wären!
    So kommt mir das zumindest vor wenn ich diese oberflächlichen, staatsfixierten und völlig erkenntnisfreien Diskussionen hier mitlese.

  161. 161 O)(O 01. Juli 2009 um 1:04 Uhr

    @laylah
    Ach ja… und warum sind die Butchfrauen frustriert? vielleicht weil in der Scene so wenig Fammefrauen verkehren und sie bei ihren queeren Partys im besetzten Haus immer unter sich bleiben?

    Wenn es so ist, woran liegt das blos?

  162. 162 Zarah White 01. Juli 2009 um 6:26 Uhr

    @earendil
    „Vom ewigen Patriarchat zu reden (wer macht das eigentlich?) “
    Lustig. Ihr kennt ja nicht mal eure eigene Rethorik.
    Ist natürlich bequem: Was scheert mich mein Geschwätz von gestern. .

    „Wie deine Außenwahrnehmung des Feminismus aussieht, sagt i.Ü. viel über dich, aber nix über den Feminismus aus.“

    Genau. Schuld sind immer die anderen.

    ( Im übrigen ging es nicht um meine Außenwahrnehmung sondern um die des F., also konkret wie der F. in der Gesellschaft wahrgenommen wird. Wenn dir das zu pauschal ist, ersetze Gesellschaft durch „Öffentlichkeit“ )

    Es ist wie mit dem Plakat hier auf dieser Seite:
    „Feminismus ist Sexy“.
    Die einzigen die das immer wieder betonen bzw. auf Plakate schreiben müssen sind die Feministen.
    „Alle anderen“ wissen, das das Gegenteil der Fall ist.

    Das sagt natürlich auch nichts über den F. bzw die Feministen aus. ?
    Pfeiffen im dunklen Wald ?

    @ o)(O
    Der Feminismus hat noch nie Interesse an den Problemen „der Frauen“ gehabt.
    Es ging immer nur um die eigenen Wünsche.
    „Die Frauen“ sind nur vorgeschoben, das „Fußvolk“ das den Karren ziehen soll. Tun sie nur immer weniger.

  163. 163 laylah 01. Juli 2009 um 9:32 Uhr

    O)(O, unsere „spezialprobleme“ sind nicht klassenspezifisch, sondern klassenübergreifend. und wenn ich mal in deine dumme vergleicherei einsteigen darf: ich werde lieber ökonomisch ausgebeutet (ja, ich bin tatsächlich hochproletarisch!) als etwa vergewaltigt.
    wenn du zwischen sexistischer werbung im besonderen und sexismus im allgemeinen keinen zusammenhang siehst, erklär das doch bitte.
    und wenn du die einschätzung hast, man könne den leuten ihre fehler eh nicht „ausreden“, kannst du dich ja auch erschiessen. dann wird das nämlich nix mit dem kommunismus.

  164. 164 dodo 01. Juli 2009 um 9:39 Uhr

    ähmja genau. alle feministInnen sind studentInnen und/oder aus ner „höheren klasse“. feminismus postuliert, das patriarchat sei ewig. was die gesellschaft denkt, ist die definition von feminismus. feministInnen sind generell nicht sexy, deswegen müssen sie ständig selbst das gegenteil behaupten. feminismus interessiert sich auch nicht für frauen, die allgemeinheit findet sexismus und kapitalismus eigentlich voll toll und kapitalismus ist eh an allem schuld – und zwar nix anderes.
    hab ich was vergessen?
    lustig…

  165. 165 earendil 01. Juli 2009 um 10:58 Uhr

    @O)(O: „Belästige mich nicht mit deinen Haupt und Nebenwiederspruchsprojektionen, davon steht in meinen Beiträgen nix drin.“

    Irgendwie scheint dir ja deine „Klassenperspektive“ um Welten wichtiger zu sein als die Geschlechterperspektiven hier (-> „bornierte klassenspezifische Spezialprobleme“ u. dgl.). Wie soll ich das also sonst bezeichnen?

    Aber bei deiner argumentarmen und unterstellungsreichen Kotzbrockenrethorik hab ich auch keine Lust, deine verworrenen vulgärmarxistischen Brocken zu diskutieren. Wenn du wirklich was kritisieren willst, dann zeig mal auf, wo sich hier jemand bettelnd an Papa Staat richtet etc. Wenn nicht, troll dich zu Lyzi, da bist du zumindest stilistisch richtig, du Klassenkampfsülzomat.

  166. 166 earendil 01. Juli 2009 um 11:26 Uhr

    @Zarah:
    „Wenn dir das zu pauschal ist, ersetze Gesellschaft durch „Öffentlichkeit““

    Wie Ihr wünscht: Wie die Öffentlichkeit den Feminismus wahrnimmt, sagt viel über die Öffentlichkeit, aber nix über den Feminismus aus.

    Bleibt auch in dieser Version richtig.

    Dir fällt natürlich auch nicht auf, dass das Klischee, Feministinnen seien unsexy (welches mit dem erwähnten Plakat satirisch aufgegriffen wird), selber sexistisch ist. Sind Liberale sexy? Und wenn man diese bescheuerte Frage verneinen würde: Würde das jemanden stören? Aber Feministinnen sind ja Frauen, haben also sexy zu sein, und wenn sie’s nicht sind (und sie sind’s ja generell nicht), sind sie aus sexueller Frustration zu Männerhasserinnen geworden, weil ja Feminismus = Männerhass. Willkommen in Zarahs öffentlicher Gedankenwelt…

    Feminist_innen, die vom „ewigen“ Patriarchat reden, sind mir in der Tat noch nicht untergekommen, ich erinnere mich da eher an so Matriarchatsspekulationen a lá Gimbutas, wo die heile matriarchalische Welt von fiesen patriarchalischen Eindringlingen überrollt wird – also nix „ewig“. Aber so sehr bin ich da auch nicht Experte. Also, du Feminismusexpertin, rück doch bitte mal mit Belegen raus? Oder ist das auch nur wieder so was, was „alle anderen wissen“?

  167. 167 Zarah White 01. Juli 2009 um 12:11 Uhr

    @earendil

    nur kurz :
    ja,Männerhass ( Männer als generelle Täter und Schuld an „allem“ was Frauen widerfährt ) ist die zentrale Aussage des Feminismus seit mindesten 30 Jahren. ( Wo warst du die ganze Zeit ? ) Möchtest du eine Liste von feministischen Autorinnen mit den entsprechenden Zitaten ? Sags einfach, dann stelle ich die Liste hier rein, auch gern mit den entsprechenden Textstellen.
    ( übrigens eine Wiederauflage in diesem Jahr in Skandinavien von Feministen hoch umjubelt )

    Wo liest du das Frauen generell unsexy sind ? Auf dem Plakat steht nichts von Feministinnen sondern Feminismus.

    Aber das weißt du ja ganz genau. Lieber konstruierst du hier irgendwelche Zusammenhänge a la „sexuelle Frustration“ wo es eigentlich um Ideologie ging.

  168. 168 O)(O 01. Juli 2009 um 12:11 Uhr

    @earendil du verschmockte Nervbacke, von Klassenkampf habe ich auch nichts geschrieben.
    The working class can kiss my ass!

    Bleib mal beim Thema und versuch nicht ständig mit sinnlosen Vorwürfen von deinem eigenen theoretischen Totalversagen abzulenken.

    @Diskussionsmeute
    Weder habe ich bezweifelt das derlei Werbung unschön ist, noch habe ich Feminismus als Emanzipationsbewgung für unnötig erklärt.
    Ich habe mich über das armselige Niveau der hier geführten Diskussionen und den daraus ev. ableitbaren Zustand eurer Bedürfnisstruktur mokiert.
    Wenn euch zu sexueller Emanzipation in diesen Verhältnissen nicht mehr als die ständige Nörgelei über teilweise unschöne Werbung einfällt (gefühlt jeder 3te Beitrag auf diesem Blog), dann seit ihr einfach arme Tröpfe. Diese Renitenzbürgerei könnt ihr mir als „Feminismus“ verkaufen, genauso wie mir der deutsche Spießer seine Monologe über teurer werdende Butter o.ä. als „Kapitalismuskritik“ verkaufen kann. Nämlich garnicht!
    (Vielleicht sehen das viele „Normalos“ ähnlich und viiieeelleicht gewinnt die 3te Generation an Feministinnen deswegen nicht an Zugkraft?).

    Weder habe ich die Lust, noch das Sendungsbewustsein, noch das didaktische und diplomatische Vermögen um euch Pomolurchis hier theoretisch auf neue Pfade zu verhelfen. Ein kleines Stichwort trotzdem:
    Denkt mal über warenförmige Bilder nach, die unabhängig vom Geschlecht und Race etc. immer wieder reproduziert werden MÜSSEN, um aus einem Produkt eine massenhaft verkaufbare Ware machen zu können. Diese Bilder sind unendlich variirbar. Wirklich wichtig (für die Aufrechterhaltung der bestehenden Produktionsverhältnisse) ist nur das ein allgemeinverständliches Bild produziert wird. Was dabei hinten runterfällt ist die Indivdualität, das einzelne Subjekt. Diese Gesetzmäßigkeit greift ihr leider nicht ernsthaft an indem ihr die aktuell vorherrschenden Bilder „kritisiert“, sondern nur indem ihr die zugrundeliegende Produktionsweise von, im Kapitalismus nur als Ware zu erlangenden, Gebrauchswerten thematisiert. Das isses und deswegen ist Sexismus – gegen Männer oder Frauen – nur im Zusammenhang mit dem Kapitalismus zu denken.

  169. 169 O)(O 01. Juli 2009 um 12:21 Uhr

    @Zarah White
    Genau darum gehts: Ideologieproduktion.

  170. 170 kritikER 01. Juli 2009 um 12:30 Uhr

    @ Zarah White:

    ein büschn nachhilfe:

    nicht ich habe dich nach einem weltbild gefragt, sondern eine vermutung dargelegt, dass du allea außerhalb deines weltbildes zusammenfasst und daraus irgendwas fantasierst. da interessiert mich eine weltbild an sich kein stück, deshalb frage ich auch nicht danach. einfache sache.

    natürlich gibt es im feminismus einige grundannahmen, aber genau wie bei glaubensgemeinschaften sind die hart umkämpft (von mord und totschlag wie manchmal bei glaubensgemeinschaften habe ich allerdings noch nicht gehört). wenn du dann irgendwas behauptest, von vornherein festlegst, dass man da nichts dran rütteln kann, dann ist das nicht mehr als der schwache versuch einer immunisierung. also nichts als heiße luf. könnteste auch drauf verzichten.

  171. 171 earendil 01. Juli 2009 um 14:15 Uhr

    @O)(O: Nö, außer „Mädchenblog = Scheiße“ und „Kapitalismus = Scheiße“ (ja, kriegst‘n Trostpunkt für eine korrekte Aussage) hast du ja nix handfestes geäußert, darum hab ich in der Tat ein bisschen rumgestochert und vermutet. Und bei der Betonung deiner „Klassenperspektive“ und dem Gekeife gegen die „renitenten Bürgerkinder und frustrierten Butchfrauen“ lag halt die Vermutung nahe, dass du in deiner Klasse auch das Heil erblickst.

    Aber hey, in deinem „kleinen Stichwort“ kam dann doch was recht konkretes, nämlich ne halbwegs richtige Werbungskritik. Und anschließend wieder der blöde Schlenker: „Das isses und deswegen ist Sexismus – gegen Männer oder Frauen – nur im Zusammenhang mit dem Kapitalismus zu denken.“ Nö, der Feudalismus war auch überhaupt nicht sexistisch… Ich kann nur wiederholen: Was nicht durch den Kapitalismus entstanden ist, wird auch nicht durch eine andere Produktionsweise verschwinden – so einfach ist das. Und Geschlechterrollen sind eben keine kapitalistische Erfindung, sie wurden durch ihn nur teilweise anders besetzt.

    Und stell dir vor: Sexismus lässt sich im Prinzip auch im Kapitalismus abschaffen! Dann läuft die Sortierung eben nicht mehr an den Geschlechtergrenzen entlang, sondern anders. Und bürgerliche Feministinnen wären damit auch schon zufrieden. Wenn du solche Zufriedenheit hier findest (mag durchaus sein), dann zeig’s doch mal, anstatt nur pauschal rumzupöbeln!

  172. 172 earendil 01. Juli 2009 um 14:36 Uhr

    @Zarah: Ich hab nicht nach Belegen für Männerhass gefragt (dass du da welche findest, glaub ich schon; dass das irgendwie konstitutiv für den Feminismus ist, dagegen nicht), sondern für diese These: „nach der heiligen feministischen Lehre wird die Frau aber seit ihrem Auftauchen auf diesem Planeten vom Mann unterdrückt.“ Also?

    Und wenn du was findest: Was hast du denn daran zu kritisieren? Dass die Aussage zu pauschalisierend ist (Zustimmung), oder dass gar nichts dran ist an geschlechtlicher Diskriminierung, weder einst noch jetzt?

    Weiter: Da ich annehme, dass du auch zu den „allen anderen“, die das „wissen“, gehörst, mal die Frage: Was ist denn an Feminismus unsexy? Und ist Libralismus sexy oder nicht? Und schließlich: Was ist daran interessant?

  173. 173 Zarah White 01. Juli 2009 um 17:24 Uhr

    @earendil
    ach weich doch nicht aus:

    ich schrieb nicht von Belegen für Männerhass, sondern von Belegen für Männerhass in den Werken Feministischer Autoren. Und da glaube ich schon das das „irgendwie konstitutiv für Feminismus ist“. In gewissen Fällen quasi das „Manifest“ des Feminismus. Oder wären die Schriften der deutschen Numismatiker naheliegender ?
    Und das Dogma von der permanenten Unterdrückung „der Frauen“ durch „die „Männer“ findet sich ebenfalls in diesen Werken. Also wenn du möchtest, mein Angebot steht..

    Und ich habe daran (in meinem Beitrag) nichts kritisiert. Ich habe es lediglich als (zeitlichen)Vergleich zu der Nachfrage bezüglich einer Aussage verwendet, das die „Frauenunterdrückung durch die Männer“ ein kapitalistisches Phänomen sei.
    Da sich der Kapitalismus meines Wissen nach erheblich später als der Sündenfall etablierte, hatte ich hier meine Zweifel angemeldet.
    Mir scheinen deine Zuordnungsmöglichkeiten nicht so recht zusammenzupassen:
    „Pauschalisierung“ oder „nichts dran an geschlechtlicher Diskriminierung“ … so gewollt ?
    Die Aussage spricht überhaupt nicht von „geschlechtlicher Dikriminierung“. Die Aussage meint „permanente und ausschließliche Diskriminierung eines Geschlechts (permanentes Opfer) durch das andere Geschlecht (permanenter Täter)
    Für mich ein gewaltiger Unterschied.

    „Und ist Libralismus sexy oder nicht?“
    Haben die Liberalen das behauptet ?
    „Und schließlich: Was ist daran interessant?“
    Frag nicht mich, Ich hab das Plakat nicht gemacht, und nicht auf diese Seite gestellt.

    Was ist am Feminismus unsexy ?
    Ist doch einfach.
    unsexy = nicht sexy.
    sexy = (erotische) Ausstrahlung, Anziehungskraft
    ( verzeih das erotische, aber das Plakat ist nicht von mir )
    Wenn wir uns also auf die Wöter hinter der Klammer beschränken
    heist das, Feminismus ist „unanziehend“, ohne Anziehungskraft.
    Ist dem so ? Für Feministen wahrscheinlich nicht. Für andere Offenbar schon. Feminismus hat für „die Masse“ keine Anziehungskraft.(Belege erspare ich dir, sind lieferbar)
    Warum ? könnte man spekulieren , zudem gibt es da gewiss Unterschiede: ich könnte mir z.B. vorstellen, das wenn man Menschen auf Grund ihres Geschlechts pauschal zum Feind und (Straf)Täter erklärt und diese bei jeder Gelegenheit verhöhnt und verunglimpft, das nicht unbedingt die Glaubwürdigkeit und damit die Anziehungskraft ( bei beiden Geschlechtern) erhöht. weitere mögliche Beweggründe: die Zerstörung der Familie als (feministisches)Politikziel, Demagogischer Dogmatismus , die Stellung zu Bürgerrechten und nicht zuletzt die praktischen Erfahrungen mit feministischen Institutionen usw.

    Ich persönlich halte den F. für eine demagogische, undemokratischee Ideologie.
    Kein Problem, das können Demokratien bewältigen.
    Allerdings hat sich der F. entschlossen, den Steigbügelhalter für eine Idelogie zu spielen, die das Potential zur (gesellschaftlichen) Pest des 21.Jahrhunderts hat.
    Das ändert einiges.

  174. 174 dodo 01. Juli 2009 um 18:18 Uhr

    nur mal so zur korrektur: der feminismus behauptet nicht, daß frauen stets von „den männern“ unterdrückt werden. sondern vom patriarchat.
    und patriarchat ist nicht gleich „die männer“.
    und wie kann man ein augenzwinkerndes graffity-plakat bitte so bierernst diskutieren. das ist ein gespraytes, spontanes statement und kein feministisches manifest über sexuelle anziehungskraft.

  175. 175 earendil 01. Juli 2009 um 19:45 Uhr

    Ich weiche nicht aus, mir ging’s schon um Männerhass im Feminismus: Ja, den gibt es, aber der ist nicht konstitutiv. Oder wo findest du das z.B. hier im Forum? Bei Männerhass sollte man übrigens auch mal genau hingucken, ob sich der Hass gegen Männlichkeit oder gegen Männer richtet, oder ob sich beides vermischt.

    „Also wenn du möchtest, mein Angebot steht.“

    Ja, ich möchte. Aber noch viel mehr möchte ich ja wissen (sofern du was findest), a) was du an der jeweiligen These auszusetzen hast, und b) warum die These ein feministisches „Dogma“ darstellen soll. Würde ja implizieren, dass niemand im Feminismus dem widerspricht.

    Aber eigentlich bereue ich’s schon wieder, mich auf ne Diskussion über dein Zerrbild des Feminismus‘ eingelassen zu haben, schließlich hat das mit irgendwelchen hier vertretenen Positionen nicht das geringste zu tun.

    „Sexy“ heißt schon erotisch anziehend. Aber wenn du nur meintest, dass Feminismus nicht so sonderlich populär ist – na schön, mag sein. Aber soll das jetzt ein Argument für oder gegen seine Richtigkeit sein?

    Außerdem solltest du dich mal entscheiden, ob Feminismus nun so unattraktiv ist oder eine schrecklich gefährliche Ideologie – wenn das keiner will, kann’s ja nicht so gefährlich sein, oder?

    „Zerstörung der Familie als (feministisches)Politikziel“
    :d
    Und, was ist an der Familie so verteidigenswert?

  176. 176 lahmacun 01. Juli 2009 um 20:49 Uhr

    Allerdings hat sich der F. entschlossen, den Steigbügelhalter für eine Idelogie zu spielen, die das Potential zur (gesellschaftlichen) Pest des 21.Jahrhunderts hat.

    und was ist das für ne ideologie, für die der feminismus den steigbügelhalter spielt?

  177. 177 Zarah White 01. Juli 2009 um 22:25 Uhr

    „Zerstörung der Familie als (feministisches)Politikziel“
    :d
    Und, was ist an der Familie so verteidigenswert? “

    Die Frage war, was den F. so unattraktiv für einige Menschen macht.
    Es gibt halt durchaus einige Menschen die die Familie für eine sinnvolle und gesellschaftlich notwendige Einrichtung halten.
    Und gern die Freiheit hätten, ihre Lebensweise selbst zu wählen.
    Für die z.B ist der F. mit obiger Forderung unattraktiv.

    Wer hat gesagt das den Feminismus keiner will ? Hier sind doch wohl einige ? Ich habe festgestellt das er für andere unattraktiv ist. Und Popularität dürfte kaum ein Indiz für Richtig oder Falsch sein. (33-45 war nicht unbedingt unpopulär) und „Sexy“ schon gar nicht.

  178. 178 laylah 02. Juli 2009 um 10:07 Uhr

    es soll sogar leute geben, zarah, die den staat für eine gesellschaftlich notwendige einrichtung halten! aber so weit würdest du dich dann auch nicht aus dem fenster lehnen, ne? :*

  179. 179 Julinoir 02. Juli 2009 um 10:51 Uhr

    @ zarah:
    antworte doch zur abwechslung mal auf die fragen, die dir gestellt wurden:
    1) wenn der feminismus (toll übrigens das du den einzig wahren f. gefunden hast) unattraktiv für die mehrheit ist, wieso ist er dann so gefährlich? dann könntest du uns doch deine anwesenheit hier ersparen und stattdessen wale retten gehen oder so.
    2) was für eine gefährliche, pestilenzartige ideologie ist denn das, für die der f. den steigbügelhalter spielt?

    meine güte, mir ist wirklich selten jemand untergekommen, der mit derartiger impertinenz soviel leere worthülsen von sich gibt.

  180. 180 Zarah White 08. Juli 2009 um 13:01 Uhr

    @laylah

    es soll sogar leute geben, zarah, die den staat für eine gesellschaftlich notwendige einrichtung halten! aber so weit würdest du dich dann auch nicht aus dem fenster lehnen, ne? :*

    Äh ?
    wo habe ich gegenteiliges geschrieben ?

    Setzt du vielleicht Staat mit Gesellschaft gleich ?

    @julinoir
    1)
    Ich habe schon geschrieben, das man aus Anzahl und Attraktivität/Unattraktivität nicht unbedingt Gefährlichkeit/Ungefährlichkeit ableiten kann.
    (zb. Terroristen, einige Politiker)
    2) ist das so schwer ? Gender Mainstream.

    und

  181. 181 Gott 01. September 2009 um 21:50 Uhr

    Am Anfang schuf der Liebe Gott Himmel und Erde, das Land und das Wasser, und die Tiere. Und dann schuf ER den Menschen nach seinem Ebenbild und nannte ihn Adam. Fröhlich hopste Adam durch den Garten Eden. Tagelang. Bis ihm langweilig wurde. „Lieber Gott“, sagte er, „gibt es nichts anderes zu tun als Frösche zu fangen und an Grashalmen zu kauen? Gibt es keine Abwechslung?

    „Hm“, meinte der Liebe Gott. „Abwechslung?“ Und dann entnahm er Adam eine Rippe und formte daraus eine Gefährtin. „Weißt du, was das ist?“ fragte der Liebe Gott.

    „Laß mich raten“, sagte Adam. „Ah, ich weiß! Etwas zum Essen! Das erste Rippenstück der Welt!“

    Da gab ihm der Liebe Gott einen Stoß in die Seite und sagte: „Nein, du Schnösel, das ist ein Mädchen! Ich nenne sie Sarah. Adam und Sarah – klingt das nicht gut?“

    „Ein bißchen zu jüdisch“, sagte Adam.

    „Na und?“ meinte der Liebe Gott. „Ich habe die Araber doch noch gar nicht erschaffen!“ Da ER aber nicht so sein wollte, taufte der Liebe Gott Sarah um und nannte sie fortan Eva.

    „So“, sagte ER dann, „jetzt lasse ich euch beide allein. Tut euch keinen Zwang an. Macht, was die Natur euch befiehlt!“

    Am nächsten Morgen fragte ER Adam: „Na, was habt ihr gestern gemacht?“

    „Dumme Frage“, sagte Adam. „Was sollen wir schon gemacht haben – ein Mann und eine Frau, die nackt durch den Wald liefen?“

    „Ihr habt …“, sagte der Liebe Gott.

    „Richtig“, sagte Adam, „Wir haben Frösche gejagt und an Grashalmen gekaut. Und zwar gemeinsam!“

    Wieder gab der Liebe Gott Adam einen Stoß in die Seite. Und dann klärte ER ihn auf. Über das Wunder des Lebens, über die Bienen und die Schmetterlinge…

    Und am nächsten Morgen fragte ER abermals, wie die vergangene Nacht verlaufen sei.

    „Oh, es war herrlich“ sagte Adam.

    Der Liebe Gott lächelte. „Erzähl mir alles!“

    „Die Nacht war mild“, berichtete Adam, „der Mond schien, wir saßen im Gras, und dann…“

    „Na, komm schon, rede“, sagte der Liebe Gott ungeduldig.

    „Dann jagten wir Bienen und kauten an Schmetterlingen!“ sagte Adam stolz.

    „Jetzt hör mal gut zu“, sagte der Liebe Gott leicht irritiert, „der Mensch braucht Erfüllung. Er braucht ein Verlangen, womit er jede Minute seines Bewußtseins ausfüllen kann, er braucht Spannung und Abwechslung. Mit anderern Worten: er braucht etwas, was das Leben lebenswert macht!“

    „Hast du gehört, Eva!“ rief Adam erfreut. „Der Liebe Gott will das Fernsehen erschaffen!“

    Aber statt dessen erschuf der Liebe Gott den Sex, der über tausende Jahre hinweg die Menschheit abends im Banne hielt. (Bis 1956, als der Liebe Gott dann doch das Fernsehen erschuf.)

  182. 182 Angela Merkel 01. September 2009 um 21:52 Uhr

    Laut der Weltgesundheitsorganisation denkt eine Frau im Durchschnitt dreißig bis fünfzig Mal am Tag an Sex, und zwar auch im Klimakterium; ein Mann ohne Rücksicht auf das Alter, durchschnittlich alle drei Minuten. Laut Untersuchungen Österreichischer Sexologen hat ein Österreicher in seinem Leben im Durchschnitt neunhundert Intimpartnerinnen; eine Österreicherin hat heutzutage bis zu ihrem neunundzwanzigsten Lebensjahr mehr als vierzig Sexualpartner. Vor diesem Hintergrund wage ich nun schon zuzugeben, dass die Österreicher ein sehr aktives Volk ist.

  183. 183 laylah 02. September 2009 um 12:06 Uhr

    der österreicher hat 900, die österreicherin bis zum 29. lebensjahr nur 40?! dann trifft der die übrigen alle in thailand oder was? diese studien. verrückte welt.

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acht × = sechsundfünzig