Uns bleibt aber auch nichts erspart

Eva Hermann, „bekehrte Karrierefrau“, präsentiert auf der Familienplattform familyfair ihre eigene Sendung. Das Eva Prinzip, kann man sich online anschauen, muss man aber nicht, denn wirklich neues erfährt man von Frau Hermann nicht . Wie sollte man auch, nachdem sie schon 3 Bücher mit ihren Hardcore biologistischen Thesen gefüllt hat.
Da lässt sich abschließend nur hoffen, dass ihre eigenen Kinder nicht unter einer berufstätigen Mutter leiden und gar verwahrlosen.
Also liebe Eva, das einzig Gute an deinen Büchern wäre, wenn du dich selbst an dessen Theorien halten würdest und endlich hinterm Herd und von der Bildfläche verschwinden würdest. Du würdest uns sicher nicht fehlen.


8 Antworten auf “Uns bleibt aber auch nichts erspart”


  1. 1 Annie_Slut 22. Juni 2009 um 1:26 Uhr

    Nee lass mal, wenn die den ganzen Tag zu Hause bei ihren Kindern rumhinge, würde sie die Ärmsten nur negativ beeinflussen.

  2. 2 Sebastian 04. Juli 2009 um 21:05 Uhr

    Frau Herman wird übrigens nur mit einem n geschrieben.
    Ihre Thesen sind nicht „biologistisch“.
    Wieso muß man eigentlich so abfällig über jemanden schreiben. Frau Hermans Thesen sind im großen und ganzen diskutabel und aus meiner Sicht richtig. Leider macht sie den Fehler, daß sie einer progressiven, feministischen Normativität eine konservative Normativität entgegensetzt. Dabei geht es gerade um die Befreiung von jeglicher Normativität.
    Leider sind auch ihre Medienauftritte suboptimal.

    Der Satz „Eine Frau kann und sollte nicht Bundeskanzlerin werden.“ ist genau so sachlich nicht begründbar und normativ wie der Satz „Wir brauchen 50% weibliche Professoren oder Informatiker.“

    Ich hoffe,dies versteht man auch in einem feministischen Blog und denkt vielleicht einmal über den totalitären Charakter des Feminismus und der Gender-Ideologie nach.

    Das Moment der Gleichberechtigung hat rein gar nichts mit irgendwelchen Prozentverhältnissen zu tun.

    Wie hoch ist eigentlich der Grad der „Gleichberechtigung“ von Männern bei 3% männlichen Kindergärtnern? Oder 10% Grundschullehrern.

  3. 3 Mondfee 04. Juli 2009 um 22:37 Uhr

    „Ihre Thesen sind nicht „biologistisch“.“
    Nein, natürlich nicht. Und die Erde ist eine Scheibe…:d
    Interessant ist auch, wer hinter der ganzen Sache steckt:
    http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/archive/2009/juni/artikel/eva-herman-moderiert-internet-tv.html?tx_ttnews[day]=13&cHash=8c31034bff

  4. 4 Mondfee 04. Juli 2009 um 23:12 Uhr

    Und Frau Herrmann überrascht mich immer wieder: immer, wenn man denkt, schlimmer kann es bei ihr nicht mehr werden, wird es schlimmer:
    Sie setzt sich für die AUF-Partei ein, die z.B. solchen Unsinn vertritt: http://www.auf-partei.de/newsdetails/thesen-und-gruende-fuer-ein-erziehungsgehalt/ *

    „Deshalb brauchen wir ein Konzept, das den unaufgebbaren Wert der Familie wieder zur Geltung bringt, ohne dass dies für die Frau eine Sackgasse ist.“
    _Mein_ Konzept wäre da viel einfacher- die Väter übernehmen die Hälfte des „Familiendienstes“.
    -------
    *Ach, dieser AUF-Link bedarf einfach eines gründlichen Verrisses- das wäre doch mal ein Posting im Mädchenblog wert, oder???
    ;)

  5. 5 Sebastian 06. Juli 2009 um 3:13 Uhr

    Liebe Mondfee,

    Frau Herman wird mit nur einem n geschrieben. Man sollte mit seiner Kritik versuchen, einer Person gerecht zu werden und sie nicht als Dämonisierungsobjekt zu mißbrauchen.

    Es wäre nett, wenn Du mir folgende Frage beantworten könntest:
    Wie groß ist das Maß an Gleichberechtigung von Männern angesichts von zahlreichen Bereichen in unserer Gesellschaft, wo Männer nur einen sehr geringen Prozentanteil haben?

    Alternativ kannst Du Dich auch mit der Frage beschäftigen, was Gleichberechtigung eigentlich mit Prozentverhältnissen zu tun hat. Es heißt doch nicht „Gleichverteilung“.

    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.:)

  6. 6 leonie 06. Juli 2009 um 11:24 Uhr

    Sebastian, super du bist ja schon ein richtiger Feminist! Nämlich genau darum geht es im Feminismus – Männer UND Frauen raus aus alten Rollenbildern zu holen die sie in ihrer Berufswahl beeinflussen und diskriminieren.
    Super weiter so!

    Ach und Frau Hermann jaja…

  7. 7 Sebastian 13. Juli 2009 um 2:42 Uhr

    Hallo Leonie,

    ich habe Deine Antwort gelesen und wollte Dich dazu etwas fragen:
    Kannst Du mir sagen, wo Frauen und Männer „in alten Rollenbildern“ sind, wie Du es schreibst?
    Kannst Du mir einmal konkret schreiben, wo Frauen und Männer von solchen „Rollenbildern in ihrer Berufswahl eingeschränkt und diskriminiert“ werden?

    Es reicht ja nicht, so etwas zu behaupten, sondern man muß es nachweisen können.

    Ich glaube, Du hast meinen letzten Kommentar nicht richtig verstanden. Lies ihn doch noch einmal.

  1. 1 Neues aus den Blogs « Maedchenmannschaft Pingback am 23. Juni 2009 um 9:35 Uhr

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