Archiv für Juli 2009

Warum „Homo-Paare“ gegen das Kindeswohl sind…oder so

Sehr modern gerade (mal wieder) ist das „Kindeswohl“-Totschalgsargument, sieht man ja auch ganz nett bei Zensursula.
Daß es dabei meistens nicht um die Kinder geht, sondern um Durchsetzung irgendwelcher Strategien, wie man die Welt „wieder in Ordnung“ bringen kann, stört ja nicht… *hust*
Und im allgemeinen Trend taucht auch schon der Klassiker wieder auf, so à la „Ich hab ja nix gegen Homosexuelle, ABER DIE KINDER….!!!!“.
So auch in der Welt.
Nett, was?

Die Auswahl orientiert sich am Wohl des Kindes: Die Adoptiveltern sollen nicht zu alt sein und in stabilen und materiell sicheren Verhältnissen leben. Und sie sollen Frau und Mann sein, damit das Kind die beiden komplementären Elternteile erlebt.

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so much clit

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  1. Gesehen in Kreuzberg/Berlin. [zurück]

Zu Tode verurteilt und vergewaltigt

Laut der „Jerusalem Post“ werden im Iran zu Tode verurteile Jungfrauen vor ihrer Hinrichtung vergewaltigt.

Da es im Iran verboten sei, Frauen zu exekutieren, wenn sie noch Jungfrauen sind, seien „Hochzeiten“ mit Wärtern in der Nacht vor der Exekution durchgeführt worden, so der Gefängniswärter. Die Mädchen sollen dann von ihrem „Ehemann“ vergewaltigt worden sein, damit sie am nächsten Tag legal hingerichtet werden könnten.

Interessant wäre es zu wissen, wie Gefängnisse die Jungfräulichkeit nachweisen.

Die EU und die Abtreibung

Die Europa-Politikerin Franziska Brantner schildert auf der Mädchenmannschaft ausführlich wie es sich mit der Kompetenz der EU verhält, wenn es um die Abtreibungspolitik der einzelnen EU-Ländern geht.

Neokonservativismus Galore

Die Zeit machts vor!

Hach, früher war einfach alles besser und alle waren glücklicher, vor allem typische Hausfrauen! Ja, diese hatten es besonders gut, zuhause mit Kindern und Haushalt ging das Leben ganz locker flockig ohne Sorgen rum. Finanzielle Abhängigkeit hin oder her und wer braucht schon die seit jeher überschätzte sexuelle Selbstbestimmung?

Was Eva Herman schon immer wusste belegen nun auch Forscher.

Frauen haben heute mehr Chancen im Beruf als je zuvor, zufriedener macht sie das jedoch nicht. Viel häufiger als früher geben sie in Umfragen an, unglücklich zu sein. Dieses zwiespältige Bild ergibt sich aus zwei neuen Studien.[…] Eine Erklärung der Forscher lautet: Die typische Hausfrau der Siebziger war zufrieden, wenn in der Familie alles in Ordnung war. Berufstätige Frauen stuften sich dagegen erst dann als »glücklich« ein, wenn privat und im Job alles gut liefe.

Die typische Hausfrau also, ist mit typisch-gut verdienender Mann, Mittelschicht, Haus im Vorort- gemeint? Alle anderen scheinen wohl schon immer unglücklich gewesen zu sein und interessieren die Glücks-Forscher deshalb nicht.

Soll das wiedermal ein Beleg dafür sein, dass Feminismus ganz, ganz böse ist?
Sehr schlechter, vor konservativer Weltanschauung triefender Interpretationsansatz einer Studie!

Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen ernst nehmen. Gerade jetzt!

Wenn man Frauen zwingt Ultraschall zu schauen

In North Dakota, USA, soll ein neues Gesetz Frauen zwingen, mindestens 24 Stunden vor ihrer Abtreibung ein Ultraschallbild des Embryos anzusehen.
Die „Red River Women’s Clinic“ will nun gegen diese unmenschliche Praxis, die jegliche Persönlichkeitsrechte verletzt, vorgehen und dieses Gesetz blockieren. Zusätzlich enthält die Verordnung ziemlich verwirrende Aussagen darüber, ob oder ob nicht eine Klinik ein Audiogerät besitzen muss, das in der Lage ist der ungewollt Schwangeren, neben visuellen Zwangseindrücken, eine akustische Belästigung durch die fetalen Herztöne zu verschaffen.

According to a news release from the Center for Reproductive Rights in New York, the new North Dakota law “includes a confusing provision requiring that the ‘auscultation of the fetal heart tone,’ which makes the fetal heartbeat audible, be consistent with ‘standard medical practice in the community,’ without making it clear whether or not the facility is required to offer the woman the opportunity to listen to the fetal heartbeat.”

Adding the equipment to allow women to hear the fetal heartbeat “would impose a high financial burden on the facility,” according to the center, which is working on behalf of the Fargo clinic.

“This law does nothing to enhance the safety of abortion care, and in the end, just subjects the only clinic in North Dakota to strict criminal liability for failing to conform to a medical standard that doesn‘t exist,” said Suzanne Stolz, staff attorney for the Center for Reproductive Rights, in the news release. “The staff at Red River would either be forced to choose between providing abortions altogether — in effect denying women in the state access to abortion — or risking criminal prosecution to continue providing abortion services.”

Evangelikale Christen schüchtern Journalisten ein

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, der christliche Nächstenliebe-Klassiker scheint in evangelikalen Kreisen nicht auf kritische Journalisten anwendbar zu sein. Zumindest wenn diese Seminare anzweifeln, die Homosexuelle heilen oder Abtreibung verteufeln wollen.

Dies bekam der nun Redakteur der Schülerzeitung „Q-Rage“ am eigenen Leib zu spüren.
Nachdem ein kritischer Artikel über die Praktiken „der Evangelikalen Missionskunst“ von ihm erschien (das Mädchenblog berichtete), wollten ihn einige Anhänger der evangelikalen Kirche gerne „hängen sehen“.

Die NDR Sendung Zapp berichtete darüber

(via Antisexistisches Aktionsbündnis München)

Mal wieder Mens…

Schon einmal diskutierten Mädchenblogger_innen über über Monatshygiene-Artikel. derstandard informiert über das gerne gepflegte Argument, Tampons seinen dem „weiblichen Körper“ abträglich.
Auch vom Mädchenblog zum Thema: Die Ewig Mythische und Queering Mestruation?

Antisexistisches Open-Air Potsdam

Morgen findet in Potsdam ein antisexistisches Open-Air statt: http://www.myspace.com/smashsexism