drei irische Frauen klagen ihr Recht auf Abtreibung ein

Wie bereits berichtet wollen drei irische Frauen ihr Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch vor dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einklagen. In Irland sind Abbrüche nur bei Lebensgefahr der Schwangeren legal.

Die Frauen Sie sehen in den irischen Regelungen u.a. einen Verstoß gegen das Recht auf Privatleben der Menschenrechtskonvention. Auch stellten sie eine verbotene Diskriminierung dar, weil begüterten Frauen ein Schwangerschaftsabbruch im Ausland leichter möglich sei als mittellosen Schwangeren.[…] Seit einer Verfassungsänderung von 1992 dürfen Frauen für einen Schwangerschaftsabbruch in andere Staaten reisen..

Der Europarat spricht sich zwar laut einer Resolution von 2002 für Abtreibungen aus und forderte jüngst Staaten auf, Frauen dieses Recht zu gewähren, Irland lässt die EU aber trotz restriktiven Abtreibungsgesetz gewähren. Nach dem irischen „Nein“ zum Lissabon-Vertrag betonten die Führungskräfte des Parlaments erneut, dass sich die EU in nationale Fragen zur Handhabung der Abtreibungsfrage nicht einmischen werde und bereit ist den Reformvertrag um weitere Garantien zu ergänzen.

Umso spannender wird also das Urteil, des Gerichtshofs erwartet. Stellt er sich auf die Seite der Menschenrechte oder hinter die Politik?

Der Gerichtstermin ist für Dezember angesetzt worden.


46 Antworten auf “drei irische Frauen klagen ihr Recht auf Abtreibung ein”


  1. 1 Elfriede J. 21. Juli 2009 um 14:28 Uhr

    Umso spannender wird also das Urteil, des Gerichtshofs erwartet. Stellt er sich auf die Seite der Menschenrechte oder hinter die Politik?

    Wo „Menschenrechte“ etwas völlig politik-jenseitiges sind, tze! Wie kommst Du denn darauf, dass die irische Regierung nicht auf dem Standpunkt der Menschenrechte steht?!

  2. 2 lili 21. Juli 2009 um 14:45 Uhr
  3. 3 leonie 21. Juli 2009 um 15:09 Uhr

    Naja in diesem Fall entfernt sich die irische Regierung als auch die europäische Politik ganz klar von den Menschenrechten, denn das Recht auf eine sichere Abtreibung ist ganz klar Menschenrecht!

  4. 4 Elfriede J. 21. Juli 2009 um 18:02 Uhr

    Interessant, interessant! In welchem Menschenrechtskatalog steht das? Und selbst wenn, WER legt denn bitte fest, was eines Menschen Recht ist und was nicht? Ist es Leonie? Der Feminismus? Oder vielleicht doch eine (mglsweise mehrere) Staatsgewalt(en)?

  5. 5 Annie_Slut 21. Juli 2009 um 18:43 Uhr

    Also für mich ist eine Selbstverständlichkeit, dass alle Menschen (und nebenbei angemerkt, ja, Frauen sind übrigens Menschen)das alleinige Recht an ihrem eigenen Körper haben. Und ein Abtreibungsverbot spricht einem fucking Embryo ein Recht an dem Körper einer Frau zu, sogar mehr Recht, als die Frau dann selber an ihrem Körper hat, was ja wohl völlig inakzeptabel ist.

  6. 6 narodnik 21. Juli 2009 um 19:04 Uhr

    Was seid ihr eigentlich für ein rechtsidealistischer Verein? Meint ihr nicht dass ne Regierungsmannschaft vielleicht irgendwelche guten Gründe hat dafür, Abtreibung nicht so ohne weiteres zu gestatten? Das sind doch oft einfach ökonomische Abwägen was der Nation mehr Vorteile verschafft – und danach gibt es halt ein Recht für dieses oder jenes. Jetzt hier aber anzutreten und mit der altbackenen Rede vom allgemeinen Menschenrecht die böhsen Iren zu denunzieren ist einfach verkehrt. Da wird ja nicht mehr die Sache die in Rede steht richtig kritisiert, sondern direkt in die Rechtsform hineingetragen die ja bekanntlich immer zur Stelle ist, wenn ein Bürger oder ein linker Demokratiefan was will.

  7. 7 Annie_Slut 21. Juli 2009 um 19:12 Uhr

    Wenn ich „Recht“ sage, dann meine ich damit nicht etwas, was irgendwo als ein solches in einem Gesetzbuch stehen muss, sondern etwas, was aus politischen Gründen eingefordert werden muss.
    Allerdings macht es für die Lebensrealitäten von Menschen, die in einem Staat leben, nunmal einen gravierenden Unterschied, wenn die Gesetze dieses Staates sie diskriminieren und sie in ihrer selbstbestimmung über ihren eigenen Körper massiv einschränken. Daher halte ich es für absolut beschissen unsolidarisch, Abtreibungsverbote nicht entschieden zu bekämpfen.

  8. 8 Elfriede J. 21. Juli 2009 um 19:13 Uhr

    @ Annie

    Das ist ein Themenwechsel, du beziehst Dich schlicht nicht auf das, was die Debatte zw. mir und leonie war, sondern gibst nur deine Assoziation zum besten.

    Anyway: Auch bei Dir gilt: Woher kommt so ein Recht? Wer setzt es durch? Du? Gott? Oder vielleicht doch derjenige, der die Gewalt in den Händen hält, nämlich der Staat hier oder in Irland?

    Wenn letzteres: Wieso sollte der nach DEINEN Vorstellungen ticken, wenn er mit seiner Gewalt ÜBER Leute herrscht und nicht umgekehrt?

    Ansonsten gibt Genosse Narodnik schon die korrekten Hinweis darüber, was so ein Staat kalkuliert, wenn er Abtreibungen entweder verbietet oder in Grenzen gestattet. „Recht auf Körper“ kennt der Staat nämlich nur bezogen auf SICH, wenn er über seine Untertanen verfügt und nichts weiter…

  9. 9 Annie_Slut 21. Juli 2009 um 19:26 Uhr

    Das bestreite ich ja gar nicht, aber trotzdem ist es notwendig, manchmal Veränderungen auf der Ebene von Gesetzen einzufordern, denn schließlich sind unmittelbar Menschen von diesen Gesetzen betroffen! Und wenn sich gegen ein Abtreibungsverbot irgendwas machen lässt, sei es nur ein reformistische Gesetzesänderung und leider nicht gleich ’ne Revolution, dann sollte auch das gemacht werden.

  10. 10 Elfriede J. 21. Juli 2009 um 20:26 Uhr

    Mag sein, nur definierst du das nicht und auch sonst hängt es nicht von deiner Willkür ab, was Recht ist und was nicht. Insofern ist dein „ich sollte ein recht hab haben“ dann auch reichlich naiv und ja, tatsächlich würde die durchsetzung deines interesses eine Revolution notwendig machen, weil sonst deine Kalkulationen gar nicht berücksichtigt werden.

  11. 11 frankenstein 21. Juli 2009 um 22:45 Uhr

    naja, zumindest in der rechtsphilosophie gibt es doch so etwas wie „naturrechte“, also unveräußerliche rechte, die einer person nicht durch eine autorität willkürlich verliehen und aberkannt werden können. darunter fallen das recht auf leben, freiheit und unversehrtheit.
    dass staaten das nicht so sieht ist klar. aber dem rechtsbegriff haftet doch nicht zwangsläufig etwas autoritäres an :-

  12. 12 neuer nick 21. Juli 2009 um 23:00 Uhr

    Das sind doch oft einfach ökonomische Abwägen was der Nation mehr Vorteile verschafft – und danach gibt es halt ein Recht für dieses oder jenes.

    Und in der Republik ist das auch eine einfache ökonomische Abwägung die dazu führt, dass das anders geregelt wird als im Rest der EU?

  13. 13 bigmouth 22. Juli 2009 um 0:30 Uhr

    ja, der keltische tiger braucht für seine elektroindustrie möglichst viele kinder mit kleinen händen!

  14. 14 lahmacun 22. Juli 2009 um 0:49 Uhr

    katholen, elende.

  15. 15 dodo 22. Juli 2009 um 11:02 Uhr

    ^ mußte das jetzt sein?

  16. 16 lahmacun 22. Juli 2009 um 11:29 Uhr

    die katholen? – ja. die haben nämlich jede menge einfluss in irland, da geht es nicht nur um „nationale interessen“. reaktionäres frauenfeindliches pack.

  17. 17 neuer nick 22. Juli 2009 um 12:12 Uhr

    Neee, du. Hast du narodnik nicht gehört? Das ist das Ergebnis einer einfachen Abwägung der ökonomischen Sachverhalte.

  18. 18 dodo 22. Juli 2009 um 19:10 Uhr

    so ne generelle beleidigung muß trotzdem nicht sein, auch wenn’s in irland definitiv stark damit zu tun hat.
    es gibt schließlich auch genug katholiken, die nicht frauenfeindlich sind.
    dieses alle-in-einen-sack-schmeißen ist einfach bescheuert.

  19. 19 crashintoahouse 22. Juli 2009 um 23:18 Uhr

    auch genug katholiken, die nicht frauenfeindlich

    dann sinds aber auch keine katholen, wenn se nicht mehr das glauben, was in ihrer broschüre steht.

  20. 20 lahmacun 23. Juli 2009 um 0:00 Uhr

    ich mach’s gerecht: alle religiösen sind gleich gestört und ekelhaft. insbesondere katholen :P

    crashi hat recht.

    @neuer nick: ja ich weiß, eigentlich wär’s so einfach, aber ich sträube mich gegen die einsicht.

  21. 21 neuer nick 23. Juli 2009 um 11:24 Uhr

    Ich glaub’s ja nicht! Da trägt Narodnik die Erkenntnis an dich heran, und bigmouth ist noch so nett das Argument nachzuliefern aber du willst es scheinbar nicht begreifen.

  22. 22 lahmacun 23. Juli 2009 um 11:47 Uhr

    :((

  23. 23 leonie 23. Juli 2009 um 14:40 Uhr

    oh mein Gott „Cathoogle“, ich glaubs nicht,!
    Der Unter gang der Kirche wäre mir aber auch nicht gerade unrecht. Man kann ja an „Gott“ glauben, wenn es sein muss aber deshalb an die Kirche, diesen Horror-Verein?

    was in ihrer broschüre steht.

    broschüre, ist gut, wirklich, merkich mir!

  24. 24 dodo 23. Juli 2009 um 19:27 Uhr

    ich bin katholisch.
    und trotzdem find ich die meisten papstaktionen scheiße, bin pro mchoice, feministin, etcetera pp und bloggem das auch mregelmäßig.
    und trotzdem muß ich mir sonen scheiß anhören. muß ich jetzt mich zum atheismus missionieren lassen, um hier weiterzuschreiben, damit ich in eure klischeevorstellungen passe? das ist doch bockmist.
    „alle katholiken sind…/alle juden sind…/alle ausländer sind…/alle frauen sind…/alle schwulen sind…“ das ist doch immer dieselbe scheiße!
    vllt steh ich mit der meinung allein da, aber solche vorurteilsbelasteten und beleidigenden generalisierungen find ich gerade fur das mädchenblog äußerst unangebracht.

  25. 25 bigmouth 23. Juli 2009 um 20:14 Uhr

    was bedeutet es denn, wenn du sagst, dass du katholisch bist? das ist doch nix beliebiges-subjektives, sondern das hat inhalte – und zwar mehr als dass du pompösere messen magst und maria verehrst.

    die katholische kirche verfügt über hierarchie und ein oberhaupt, es gibt enzyklien und bullen. da steht drin, was bedeutet, katholisch zu sein. soweit du das nicht teilst, fällst du in diesen punkten für die katholische kirche vom glauben ab

    das ist so, wie seine dfp-mitgliedschaft betonen, und gleichzeitig erklären, dass frau ja kommunistin ist

  26. 26 dodo 23. Juli 2009 um 20:25 Uhr

  27. 27 lahmacun 23. Juli 2009 um 20:55 Uhr

    was „nö“?

  28. 28 dodo 23. Juli 2009 um 21:06 Uhr

    nö wie nö es ist NICHT das gleiche und ich fang jetzt auch keine theologische debatte an oder rechtfertige mich.
    es ist wie es ist.
    ich finde nicht, dass ich mich zuerst erklären muß, um das „recht zum erlangen“, nicht in einen kollektiven beleidigungsrundumschlag eingeschlossen zu werden.

  29. 29 narodnik 23. Juli 2009 um 21:20 Uhr

    Wieviele Katholiken lesen denn die Enzyklika, bigmouth? Das ist ne recht rigide Zuordnung zum katholischen Milieu der „pompöseren Messen“.

    Ich weiß das!

  30. 30 bigmouth 23. Juli 2009 um 21:32 Uhr

    dann sind die meinetwegen kulturell katholiken, dann gehen ihnen viele katholische spezifika aber halt ab. wer den papst überflüssig findet, ist kein 100% katholik.

    @dodo : welche spachreglung würdest du uns denn empfehlen für leute, die die reaktionären katholischen lehren teilen?

  31. 31 lahmacun 23. Juli 2009 um 21:43 Uhr

    wer den papst ablehnt, ist definitiv KEIN kathole. hätte die kirche die macht, würde sie euch sünder/innen zumindest wegsperren, was eh noch harmlos ist. infragestellen der kirchlichen = göttlichen hierarchie ist sünde, egal ob da jetzt die demokratie oder der kommunismus unterwegs ist.
    aber macht nur, redet euch den katholizismus und alle anderen glaubensrichtungen kuschelig.

  32. 32 narodnik 23. Juli 2009 um 22:01 Uhr

    Sie hat ja überhaupt nicht ausgeführt, was sie denn jetzt mit ihrem Katholisch-Sein meint! Im Übrigen sind die Katholiken die ich kenne alle nicht wirklich reaktionär. Da müsste man sich eher mal bei den Evangelikalen umschauen; die schaffen das auch ganz ohne Papst.

  33. 33 lahmacun 23. Juli 2009 um 22:14 Uhr

    Im Übrigen sind die Katholiken die ich kenne alle nicht wirklich reaktionär.

    haha, na denn.

    (das sind dann tauf- und gewohnheitskatholen, die das moralische geseiere nett finden, aber diesen scheissverein und seine vernunft- und menschenfeindliche propaganda unterstützen – zumindest durch die kirchensteuer.)

    wir müssen das hier wirklich nicht weiter ausbreiten.

    ps: nur weil prostestanten auch vernunft- und menschenfeindliche reaktionäre sind, ist der katholizismus ok bzw. nicht mehr ganz so schlimm, oder was? geh bitte.

  34. 34 narodnik 23. Juli 2009 um 22:35 Uhr

    Wenn die Religion wie Marx sagt, der „Seufzer der bedrängten Kreatur“ ist, dann meint das nicht diese schlecht abstrakte Religionskritik wie du sie hier vorträgst, sondern die Zurückführung von Religion auf die wirkliche Welt.

    Dieses atheistische (Atheismus ist die negative Anerkennung Gottes, har!) Geraune verfehlt einfach vieles was die katholische Lehre impliziert. Die religiöse Transzendenz hat in Keimform immer auch die Transzendenz des Bestehenden in sich (historisch: Bauernkriege). Auch gibt es kein deterministisches Ableitungsverhältnis, wonach jeder Katholik jetzt dem reaktionären Lager zuzurechnen wäre. Der kann jeden Sonntag in die Kirche gehen oder wie in Lateinamerika in den 1960er Jahren zur Guerilla überlaufen. Read this: http://www.ila-bonn.de/artikel/256eswar.htm

  35. 35 bigmouth 23. Juli 2009 um 23:26 Uhr

    (Atheismus ist die negative Anerkennung Gottes, har!)

    blödsinn

    @dodo: vielleicht isses ja auch etwas unfair. immerhin bist du katholikin seit taufe, für die du ja nichts kannst, und insofern natürlich schon immer irgendwie mitgemeint, wenn es um „katholen“ geht

  36. 36 dodo 24. Juli 2009 um 3:03 Uhr

    ach leckt mich doch alle am arsch

  37. 37 lahmacun 24. Juli 2009 um 9:57 Uhr

    wer sagt denn, dass ich religion nicht auf die wirkliche welt zurückführe? geraune trifft wohl nicht (nur) mich.
    zudem hab ich nix abgeleitet, dodo ist für mich nicht reaktionär und v.a. nicht dieselbe liga wie fundis – mit denen man es in irland in massen zu tun hat; allerdings hat der katholische glaube (so wie andere religionen auch) nen INHALT. und sie hat selbstverständlich auch eine FUNKTION (wirkliche welt).
    man kann sich die ausnahmen von der regel natürlich als zeichen dessen, dass da die möglichkeit zur „Transzendenz des Bestehenden“ vorhanden sei, zusammenreimen. ich denke aber, das geht schlicht an der religiösen normalität vorbei.
    zudem: was entsteht denn das neues? man sollte sich mal die argumentation anschauen und auch, wo religiöse erhebungen, wenn sie erfolgreich sind, landen. wohl nicht im kommunismus, was nicht verwunderlich ist, dazu müsste es sich nämlich um ne kommunistische erhebung handeln. ich halte eine argumentation über religion nicht nur nicht zielführend, sondern auch für gefährlich. im fall der fälle geht es kommunist/innen nämlich selber an den kragen (weil es „sünder/innen“ sind). man kann die religion(en) nicht umdichten zur kommunistischen theorie und praxis.

  38. 38 neuer nick 24. Juli 2009 um 10:24 Uhr

    Wir sollten dodo etwas genauer in dieser Frage überprüfen. Es wäre schon etwas grob, denen hier auf dem Blog ein Sprachrohr zur Verfügung zu stellen und am Ende noch den Papismus zu propagieren.

  39. 39 lahmacun 24. Juli 2009 um 12:22 Uhr

    so, jetzt sind wir bei impliziten rassismusvorwürfen angelangt (ne, stimmt nicht, hatten wir oben schon mal). wie schön. am besten in zukunft verschweigen, dass die kath. kirche nen recht großen einfluss hat in irland. in zukunft verschweigen, dass der katholizismus nen inhalt hat.

    - was nicht heißt, dass den alle sich als „irgendwie katholisch“ verstehenden schäfchen zu 100% teilen, man kann ja auch idealistisch an die kath. kirche herantreten und sich dann stets wundern, wieso die kath. kirche dies und das macht – obwohl jesus doch so nett war! die kath. kirche – i.d.r. scheisse, aber eigentlich wäre sie ganz toll, wenn sie nicht das wäre, was sie nunmal ist. (zB mit/ohne papst) dann ist man aber nicht kathole, denn das hat eben nen inhalt, zB ganz zentral: papst. wer den papst ablehnt, lehnt de facto die kath. kirche ab, ist also, wenn denn an jesus und co weiter festgehalten wird, ein/e nicht-katholische/r christ/in, der/die sich den widerspruch leistet, den papst abzulehnen und gleichzeitig regelmäßig beim ihm und seinen kumpels freiwillig auf nen besuch vorbeizuschauen – und sich noch dazu von ihm vertreten zu lassen. oder zB vom papst zu fordern, er möge sich bitte abschaffen, also den katholizismus. ja, eigentlich sollte er zum protestantismus konvertieren!
    das ist doch quatsch.

  40. 40 leonie 24. Juli 2009 um 13:20 Uhr

    dodo, ich muss zu geben bin selbst katholisch.(leider) Getauft wurde ich als ich noch ein Säugling war, also nicht wirklioch in der Lage meine freie Meinung zu äußern und jetzt kann/will ich mir einen Kirchenaustritt noch nicht leisten, 100€ sind doch einiges…

    Aber mal ganz nüchtern betrachtet, unterstützt man wenn man Mitgleid in der katholischen Kirche ist, die Politik des Papsts. Dieser ist nämlich Oberhaupt und sagt wo es lang geht, und die Politik die die da betreiben nimmt dann Einfluss auf die Regierungen, Gesetztgebung etc.
    Es ist also nicht so einfach zu sagen, „Ach ich bin da MItgleid aber hab mit dem nichts zu tun. Ich bin ja ganz anders“
    Dass wäre wie CDU wählen aber eigentlich „links“ sein.
    Du unterstützt mit deiner Mitgliedschaft einfach was. Ob du willst oder nicht. Der Papst beruft sich jka auf die vielen tausend Gläubigen. Durch seine Mitgliedschaft in diesem Verein, macht man ihn stärker, einflussreicher etc.

    Und um an Gott, Jesus oder sonst wenn zu glauben, braucht man nicht unbedingt ne Kirche.

    Ich will dich damit aber nicht persönlich angreifen soder so… ICh finde nur man sollte sich schon bewusst werde, was man tut und welche Auswirkungen das hat.

  41. 41 tee 24. Juli 2009 um 15:39 Uhr

    einhundert euro? najaaa… starte am besten mal einen spendenaufruf hier.

    solidarität mit leonie, dodo und allen anderen katholik_innen!

  42. 42 dodo 24. Juli 2009 um 15:45 Uhr

    wie mgesagt: ich habe KEIN bock, über das zu diskutieren.
    und es geht auch NULL darum , was ICH oder sonstwer glaubt, esgeht darum, daß verallgemeinernde beleidigungen scheiße sind und man die gerade auf dem mädchenblog einfach LASSEn sollte.
    punkt.
    ihR könnt ruhig weiter theologische diskussionen führen, aber drückt eucH NICHT davor, zuzugeben/abzustreiten/…, daß diese sinnlosen generalisierungen fehl am platz sind.

  43. 43 lahmacun 24. Juli 2009 um 16:19 Uhr

    ich hab schon längst erklärt, wer für mich unter „kathole“ fällt. ich habe nie behauptet, katholen seien von natur aus so wie sie sind. oder sie könnten nicht aussteigen. (wäre ja ein witz, ich bin schließlich auch ausgetreten.) ich habe auch nie behauptet, andere religionen wären auch nur einen deut besser.

    dann bin ich halt ne gläubige-diskriminierende, das ist mir, um ehrlich zu sein, egal.

  44. 44 neuer nick 24. Juli 2009 um 17:06 Uhr

    ihR könnt ruhig weiter theologische diskussionen führen, aber drückt eucH NICHT davor, zuzugeben/abzustreiten/…, daß diese sinnlosen generalisierungen fehl am platz sind.

    Jetzt frag dich doch mal ob die Verallgemeinerung „sinnlos“ ist, oder ob du dich halt einfach nicht mit der Kritik auseinandersetzen willst. Oder darf ich jetzt keine kollektive mehr ansprechen, weil ich da ja Verallgemeinere (z.B. Mitglieder der NSDAP oder sowas..).

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