Neokonservativismus Galore

Die Zeit machts vor!

Hach, früher war einfach alles besser und alle waren glücklicher, vor allem typische Hausfrauen! Ja, diese hatten es besonders gut, zuhause mit Kindern und Haushalt ging das Leben ganz locker flockig ohne Sorgen rum. Finanzielle Abhängigkeit hin oder her und wer braucht schon die seit jeher überschätzte sexuelle Selbstbestimmung?

Was Eva Herman schon immer wusste belegen nun auch Forscher.

Frauen haben heute mehr Chancen im Beruf als je zuvor, zufriedener macht sie das jedoch nicht. Viel häufiger als früher geben sie in Umfragen an, unglücklich zu sein. Dieses zwiespältige Bild ergibt sich aus zwei neuen Studien.[…] Eine Erklärung der Forscher lautet: Die typische Hausfrau der Siebziger war zufrieden, wenn in der Familie alles in Ordnung war. Berufstätige Frauen stuften sich dagegen erst dann als »glücklich« ein, wenn privat und im Job alles gut liefe.

Die typische Hausfrau also, ist mit typisch-gut verdienender Mann, Mittelschicht, Haus im Vorort- gemeint? Alle anderen scheinen wohl schon immer unglücklich gewesen zu sein und interessieren die Glücks-Forscher deshalb nicht.

Soll das wiedermal ein Beleg dafür sein, dass Feminismus ganz, ganz böse ist?
Sehr schlechter, vor konservativer Weltanschauung triefender Interpretationsansatz einer Studie!


25 Antworten auf “Neokonservativismus Galore”


  1. 1 lahmacun 25. Juli 2009 um 13:53 Uhr

    leonie, du hast vergessen das und hervorzuheben wie im original: „wenn privat und im Job alles gut liefe“. und natürlich macht die doppelbelastung viele psychisch und physisch fertig; jetzt trägt man noch mehr gesellschaftliche erwartungen an eine heran: zuhause muss man ne perfekte mama und partnerin sein, im beruf karriere machen …

    womit du recht hast:

    alle anderen scheinen wohl schon immer unglücklich gewesen zu sein und interessieren die Glücks-Forscher deshalb nicht.

    für die seit jahrzehnten und länger schuftenden und mehrfachbelasteten arbeiterinnen, die am fließband und an der aldi-kassa „karriere machen“, interessiert man sich nicht, das thema ist die mittelschicht aufwärts. das heißt aber eben nicht, dass die mehrfachbelasteten arbeiterinnen mit ihrer situation gut gefahren wären oder fahren.

    das alles ist sicher kein grund, irgend ne blöde (haus)frauenrolle abzufeiern, eh klar, aber ignorieren nützt auch nix. es wäre doch ein hohn, so zu tun, als würde sich die mehrfachbelastung nicht entsprechend niederschlagen.

  2. 2 Mia 25. Juli 2009 um 16:44 Uhr

    „Berufstätige Frauen stuften sich dagegen erst dann als »glücklich« ein, wenn privat und im Job alles gut liefe.“

    Berufstätige Männer sicher auch.

  3. 3 leonie 25. Juli 2009 um 17:41 Uhr

    Klar Doppelbeslastung ist existent und scheiße, will ich auch gar nicht leugnen. Aber trotzdem ist der Ansatz früher war alles besser, weil… einfach der Falsche!

  4. 4 lahmacun 25. Juli 2009 um 17:51 Uhr

    @leonie: was heißt „weibliches problem“?

  5. 5 leonie 25. Juli 2009 um 18:10 Uhr

    Ich meinte damit, dass von dem Problem einer doppelten Belastung nicht nur Frauen betroffen sind, sondern auch Männer. Sprich alle Menschen.

    Habe es dann aber doch gelöscht, weil ich davon ausgehe, das wir hier über die Doppelbelastung Beruf und Kinderziehung/Haushalt reden und diese Doppelbelastung heute noch eher von Frauen getragen wird.

  6. 6 leonie 25. Juli 2009 um 18:27 Uhr

    Anmerkung von „Theorie als Praxis“ zu meinem Post

    ++ daß zu fragen ist, warum sich vermehrtes Frauen-Unglück nicht in vermehrter und radikalisierter feministischer Aktivität entlädt

    .

    sehr interessanter Diskussionsansatz!

  7. 7 Tioum 25. Juli 2009 um 18:47 Uhr

    Mit welch bescheuerten Kategorien die «Glücksforschung» hantiert dürfte an dieser Stelle doch auch mal interessieren. Nicht nur, dass hier «Zufrieden» und «Glücklich» (woher die «Werte» der 70er stammen würde mich auch mal interessieren) in Eins gesetzt wird, die Kategorie «Glück» ist ohnehin dermassen bescheuert und willkürlich, dass sich damit fast alles machen liesst. Diese Geschichte lässt sich bloss halbwegs schlau diskutieren, wenn man den politischen Gebrauch der «wissenschaftlichen Erkenntnis» ins Zentrum rückt.

  8. 8 queerer Mensch 25. Juli 2009 um 21:04 Uhr

    Soll das wiedermal ein Beleg dafür sein, dass Feminismus ganz, ganz böse ist?

    Bloß weil es eine beschissene Ideologie über die Rollen von Mann und Frau gibt, wird die beschissene Frau-als-Argument-Ideologie nicht gut.

  9. 9 DG 25. Juli 2009 um 22:13 Uhr

    @queerer Menschen

    „queer“ als Albi für Anti-Feminismus ist nun allerdings auch ein schon etwas abgestandenes ‚Argument‘.

  10. 10 lahmacun 25. Juli 2009 um 23:11 Uhr

    @leonie: ja, so hatte ich das gemeint – eben spezifische an frauen herangetragene erwartungen; und dann noch ökonomische zwänge.

    +++

    auf blogsport sind auch schon (angehende) glücksforscher unterwegs:
    http://picturethepursuitofhappiness.blogsport.de/
    mit einigen tollen tipps, zb: „Weihnachten in der Kirche.“

  11. 11 Sebastian 27. Juli 2009 um 22:35 Uhr

    Sehr geehrte Leonie,

    die Forscher schreiben nicht, daß früher alles besser war und alle glücklicher. Sie vermuten lediglich, daß die größere Unglücklichkeit von berufstätigen Frauen, damit zusammenhängt, daß das Glücksgefühl sich nun auf zwei Bereiche erstreckt.
    Dies ist doch eine völlig legitime Vermutung.
    Wieso unterstellst Du denn den Forschern, daß diese einen schlechten und vor konservativer Weltanschauung triefenden Interpretationsansatz haben?

    Du mußt dies auch begründen können. Es reicht nicht, dies einfach zu unterstellen, und ist nicht fair gegenüber diesen Forschern. Woher willst Du wissen, daß diese tatsächlich so ticken?

    Könnte es sein, daß Du mit dieser Verleumdung und Unterstellung von Normativität (konservatives Weltbild) Deine eigene Weltanschauung befriedigen und bestätigen willst?
    Auf Kosten von Seriosität und wissenschaftlicher Neutralität?

    Aus meiner Sicht brauchst Du dies, um Deine eigene Normativität nicht sehen zu müssen. Du bist geistig abhängig von der feministischen Ideologie und hast ein Problem damit, diese konsequent zu hinterfragen.

    Ich formuliere einmal Deinen letzten Absatz neu:
    „Sollen Deine Äußerungen wieder einmal ein Beleg dafür sein, daß die feministische Ideologie infrage stellende Positionen und Fakten ganz, ganz böse sind?
    Sehr schlechter, vor feministischer Weltanschauung triefender Interpretationsansatz Deiner Äußerungen!“ :)

    Sebastian

    PS: Ich persönlich vermute, daß Frauen mit großer beruflicher Belastung traurig sind, wenn die Beziehung zu den Kindern und das Muttersein zu kurz kommen.
    Ich habe schon einmal gehört, daß Frauen, die ihr Muttersein voll leben, notfalls auch als Hausfrau, glücklicher sind als berufstätige, kinderlose Frauen.

  12. 12 neuer nick 28. Juli 2009 um 9:55 Uhr

    Interessant ist ja, dass du von vornherein ausgehst, es würde sich hier um „Fakten“ handeln und nicht etwas nur um „Positionen“. Da steht dein Urteil wohl schon vorher fest?
    Was du mal gehört hast, oder so vermutest ist übrigens uninteressant. Wieso meinst du denn sowas mitteilen zu müssen?

  13. 13 DG 28. Juli 2009 um 10:12 Uhr

    @Sebastian

    Und was vermutest Du von Männern „mit großer beruflicher Belastung …, wenn die Beziehung zu den Kindern und das“ Vater“sein zu kurz kommen“?

    Und wie oft hast Du schon Männer (so ganz im Allgemeinen) gehört, die ihr Vatersein voll leben, notfalls auch als Hausmann, und glücklicher sind als berufstätige, kinderlose Männer und Männer, deren Ehefrauen sich um die gemeinsamen Kinder kümmern?

  14. 14 leonie 28. Juli 2009 um 11:14 Uhr

    ach Sebastian… deine formelle Anrede ist wirklich das Sahnehäupchen deines pseudo-argumentativ wirkenden Kommentars.

    Ich persönlich vermute, daß Frauen mit großer beruflicher Belastung traurig sind, wenn die Beziehung zu den Kindern und das Muttersein zu kurz kommen.
    Ich habe schon einmal gehört, daß Frauen, die ihr Muttersein voll leben, notfalls auch als Hausfrau, glücklicher sind als berufstätige, kinderlose Frauen.

    Oh ja, wenn wundert dass das aus deiner Feder stammt.
    Ich weiß ja nicht wo deine Ohren lauschen, aber vielleicht solltest du sie mal in das 21. Jahrhundert katapultieren.

    geistig abhängig

    das muss ich mir von Mr. intolerant, geistig vorgestern anhören. WtF ist bitte geistig abhänig? Sich irgendwas auszudenken, dass scheinbar ganz schlimm klingt, aber keinen Sinn hat, zählt nicht als Argument! Denkst du ich spiel noch in Sandkasten, oder was? Und lass mir von so nem Konsi wie dir sagen was und was ich nicht zu denken habe? Tu ich nicht also entweder leb damit oder troll woanders weiter!

  15. 15 Sebastian 30. Juli 2009 um 19:29 Uhr

    Liebe Leonie,

    es geht nicht darum, daß man seine Ohren ins 21. Jahrhundert katapultiert, sondern seriös und kritisch argumentiert und urteilt. Finde ich im 21. Jahrhundert die Meinung, die Dir gefällt?

    Was ist denn ein „Konsi“? Sind Sachargumente von vornherein unseriös, unwichtig und unglaubwürdig, wenn man ein „Konsi“ ist?

    Ich sage Dir nicht, was Du zu denken hast und was nicht.
    Ich habe nur eine Kritik formuliert, auf die Du leider nicht eingegangen bist.

    Wieso gehst Du denn nicht auf die Argumente von mir ein?
    Vor allem darauf, daß Du den Forschern eine normative Perspektive unterstellst und somit ihre Forschungsergebnisse und Interpretationen denunzierst und diskreditierst. Dies ist sehr unfair und keine seriöse Argumentation. Du mußt auf der Sachebene argumentieren, statt Menschen einfach zu verfemen.

    Du drückst damit aus, daß diese Forscher gar nicht richtig liegen können unabhängig von ihren Resultaten, belegst aber nicht, warum diese Forscher angeblich ein konservatives Weltbild haben. Vielleicht weil sie nicht die gewünschten Ergebnisse vortragen?
    So ist übrigens auch schon die katholische Kirche gegenüber Galilei vorgegangen, weil dessen Ergebnisse für die Kirche aus ideologischen Gründen inakzeptabel waren. Übrigens: Selbst wenn diese Wissenschaftler ein konservatives Weltbild hätten, müßtest Du eindeutig belegen, inwiefern deren Ergebnisse davon beeinflußt sind.

    Du solltest vielleicht in die katholische Kirche eintreten oder in eine Sekte. Dort wird alles, was das eigene System infrage stellt einfach als böse usw. denunziert.

    Ich bin vielleicht etwas direkt, aber nicht intolerant. Ich bin nur der Meinung, daß man einer Frau nicht vorschreiben sollte, ob sie berufstätig sein will oder nicht oder irgendetwas dazwischen. Ich habe hier keine normativen (wertenden) Vorstellungen.

    Liebe Leonie, bist Du Dir bewußt, daß Du mir gegenüber genau dasselbe totalitäre Vorgehen anwendest, wie Du es in bezug auf die Forscher tust? Du argumentierst nicht auf der Sachebene, sondern unterstellst mir ein konservatives Weltbild. Findest Du dies nicht reichlich armselig? Einfach zu sagen:“Der ist doof oder die sind doof, die haben bestimmt irgendein Weltbild und deshalb kann das nur Schrott sein, was die erzählen. Mit der Sachebene setze ich mich gar nicht auseinander.“
    So funtionieren Ideologien: Unangenehme deskriptive Ansichten, Argumente und Fakten werden einfach denunziert. Weil man größte Angst davor hat, daß sich die eigene Ideologie als gigantische Luftblase entpuppen könnte.

    Noch ein Wort zu Nick:
    Lies doch noch mal meinen Kommentar. Das war eine allgemeine Formulierung.
    Es handelt sich bei den Forschungsergebnissen um Fakten, die interpretiert werden. Man kan auch diese Fakten kritisieren, deren Zustandekommen, deren Relevanz, Einordnung usw. Es sind aber nun mal vorläufige Fakten, die aber prinzipiell falsch oder kritikwürdig sein können. Ich vertrete in keiner Weise die Meinung, daß diese Forschungsergebnisse unumstößliche Wahrheiten bilden. Ich finde es nur interessant, auf welch unseriöse Weise Leonie die Forschungsergebnisse von vornherein denunziert.
    Bei Dir wiederum finde ich es interessant, wie Du meine Aussagen verzerrst.

    In diesem Sinne

    Euer Basti

  16. 16 neuer nick 30. Juli 2009 um 20:14 Uhr

    Wenn du schon so elokwuent daherkommen musst, dann wird dir sicher meine Frage nicht entgangen sein. Sei doch zumindest so anständig und begründe dein Schweigen.

  17. 17 Sebastian 01. August 2009 um 21:28 Uhr

    Lieber Nick,

    welche Frage meinst Du denn? Du hast zwei Fragen gestellt. Ich vermute mal, Du meinst die zweite.

    Also ich meine das, was ich vermute und mal gehört habe, mitteilen zu müssen, weil ich es interessant finde.

    Ich hoffe, dies ist eine anständige Antwort.

    Ich würde mich freuen, wenn Du auf meine Kritik eingehen würdest. Ich hoffe, Leonie antwortet auch noch.
    Ich frage mich natürlich, warum ich bei „Gender“-Theoretikern und Feministen immer die gleiche Erfahrung machen muß.

    Daß diese nicht mehr reagieren oder abwertend werden, wenn man den Ideologie-Charakter von Feminismus und „Gender“-Hysterie offenlegt.

    Nebenbei: Ich bin gerade schon wieder erschüttert, wenn ich Folgendes über den Artikel über Homo-Ehe und Kinder lese. Dort schreibt jemand:
    „Mann und Frau werden da auch komplementär gesehen, mit weit mehr Unterschieden als nur Schwanz und Muschi. Biologistische Sexisten halt.“

    Wenn man also auch komplementäre psychisch-mentale Unterschiede bei Mann und Frau sieht, wofür es sehr viele einleuchtende und sogar zwingende Argumente gibt, ist man also ein „biologistischer Sexist“. Das heißt diese Sichtweise ist also von vornherein verboten und illegitm (normativ), egal wieviel sachliche, deskriptive Argumente man dafür parat hat?

    Für mich ist das einfach erschütternd. Das ist ungefähr das Niveau: Wenn ich Juden für normale und gleichwertige Menschen halte, bin ich geistig entartet und versündige mich an der arischen Rasse und dem deutschen Volk.
    Unabhängig von der Sachebene! Ich kann noch so viele Argumente dafür vorlegen.

    Ich frage mich manchmal, was solche Leute eigentlich für eine geistige Ethik haben. Sie denunzieren Andersdenkende einfach und weichen der sachlich-deskriptiven Ebene aus.
    Der Kommentator unterstellt eine Normativität, die eigentlich auf ihn zutrifft. Das ist das Perverse an der ganzen Sache.

    Dies habe ich auch versucht an Leonies Äußerungen zu zeigen, und dies gilt auf eine beklemmende Weise auch für sämtliche Äußerungen von „Gender“-Fanatikern und Feministinnen.

    In diesem Sinne

    Euer Basti

  18. 18 laylah 01. August 2009 um 22:54 Uhr

    sebastian, auf welche argumente soll leonie denn eingehen? „ich vermute“ und „ich habe gehört“ sind keine argumente. deine kommentare bestehen hauptsächlich aus küchenpsychologie – du wirfst halt ner feministin ihren feminismus vor, und zwar auf ner ganz komischen ebene („sekte“, „luftblase“, „denunziation“..).

    ob man den verfassern der studie die „seriosität und wissenschaftlicher neutralität“ attestieren kann, die du leonie absprichst, kann man doch nicht dem kleinen artikel entnehmen. dafür müsste man sich schon die studie selbst angucken, negativbeispiele gibts nämlich genug. und nen link seh ich bei dem artikel nicht.

  19. 19 lahmacun 02. August 2009 um 0:02 Uhr

    Ich habe schon einmal gehört, daß Frauen, die ihr Muttersein voll leben

    ich bin ne frau, aber keine mutter (oja, das gibt es, ich bin der beweis) – womit mir das mitm „muttersein voll leben“ etwas schwer fällt; was mich sehr traurig macht. lol!

    der satz müsste korrekt heißen: mütter, die ihr muttersein
    aber schon klar, basti, du papa.

  20. 20 lahmacun 02. August 2009 um 0:16 Uhr

    . Ich bin nur der Meinung, daß man einer Frau nicht vorschreiben sollte, ob sie berufstätig sein will oder nicht oder irgendetwas dazwischen. Ich habe hier keine normativen (wertenden) Vorstellungen.

    neeee, du plapperst nur von frauen, die ihr muttersein ausleben und dann glücklich sind. liegt das in ihrer natur?

    Wenn man also auch komplementäre psychisch-mentale Unterschiede bei Mann und Frau sieht, wofür es sehr viele einleuchtende und sogar zwingende Argumente gibt, ist man also ein „biologistischer Sexist“

    bitte nenne diese „zwingenden argumente“. danke. (sonst ist es eine reine behauptung.)

  21. 21 Sebastian 09. August 2009 um 20:29 Uhr

    Hallo Lahmacun,

    warum konstruierst Du denn solche Scheinwidersprüche? Warum hast Du denn so etwas nötig? Du bist außerdem sehr abfällig in Deinem Kommentar. Guck Dir doch noch mal die Sätze an und frag Dich, warum Du mich so zwanghaft falsch verstehst und meine Argumente verzerrst.

    Alles Gute

    Basti

  22. 22 Sebastian 09. August 2009 um 20:35 Uhr

    Liebe Lahmacun,

    wofür steht denn eigentlich Dein Name? Warum ist es denn schlimm, wenn ich von Frauen rede, die ihr Muttersein ausleben und dabei glücklich sind? Warum bist Du denn so abwertend? Meinst Du Deine Frage, ob dies in ihrer Natur liegt, ernst? Oder willst Du damit zum Ausdruck bringen, daß solch eine Auffassung anstößig ist? Oder rückschrittlich oder etwas anderes Negatives?

    Die Argumente für komplementäre psychisch-mentale Geschlechtsunterschiede kannst Du leicht selbst herausfinden. Möchtest Du diese Argumente herausfinden? Wenn Du dies nicht möchtest, ist Deine Haltung unseriös. Man muß jeder Fragestellung eine faire Chance einräumen und darf sie nicht von vornherein diskreditieren.

    Wenn man (unliebsamen) Fragestellungen zwanghaft Normativität unterstellt, sie also delegitimiert, bewegt man sich ausschließlich auf ideologischem Terrain.

    Du scheinst auch meine Argumentation gar nicht verstanden zu haben: Es geht gar nicht um diese zahlreichen deskriptiven Argumente, sondern darum, daß der Kommentator jeden Menschen, der solche deskriptiven Argumente vorbringt und die Meinung vertritt, daß es auch deutliche mentale Geschlechtsunterschiede gibt, als „biologistischen Sexisten“ denunziert. Das ist ein abgrundtiefes geistiges Niveau. Damit entledigt man sich unliebsamer Fragestellungen.

    Bei Euren Kommentaren habe ich den Eindruck, daß Ihr große Angst habt, Euer abgeschlossenes Ideologie-System zu hinterfragen.

    Es ist für mich wirklich sehr beklemmend zu sehen, wie Ihr alles wegwischt, was den Ideologie-Charakter Eurer Äußerungen belegt.

    Bis dann

    Euer Basti

  23. 23 lahmacun 09. August 2009 um 20:59 Uhr

    lieber basti,

    wofür steht dein name eigentlich?

    Die Argumente für komplementäre psychisch-mentale Geschlechtsunterschiede kannst Du leicht selbst herausfinden. Möchtest Du diese Argumente herausfinden?

    ich möchte, dass du sie nennst, denn du kennst sie anscheinend. ich bitte dich daher nocheinmal höflichst, dein wissen mit mir zu teilen:

    Wenn man also auch komplementäre psychisch-mentale Unterschiede bei Mann und Frau sieht, wofür es sehr viele einleuchtende und sogar zwingende Argumente gibt, ist man also ein „biologistischer Sexist“

    bitte nenne diese „zwingenden argumente“. danke. (sonst ist es eine reine behauptung.)

    wenn du sie dann immer noch nicht nennst (diese zwingenden argumente), liegt das daran, dass du eben nur BEHAUPTUNGEN aufstellst, die du anscheinend nicht argumentativ unterfüttern kannst.

    du nennst jetzt also am besten argumente, die schau ich mir dann an, vielleicht sind ja ein paar gute dabei. wenn dem so ist, werde ich deine meinung sicherlich nicht abwerten oder dich denunzieren.

    also: argumente, bitte! :) statt ideologie :)

    deine lahmacun

    ps:

    ad scheinwiderspruch, fällt dir an dem satz nichts auf?

    Ich habe schon einmal gehört, daß Frauen, die ihr Muttersein voll leben

    mütter leben ihr mütter-sein aus, wenn dann. aber vielleicht kenne ich da auch nur noch nicht die zwingenden argumente, warum auch frauen, die gar keine kinder haben/wollen, ihr mütter-sein voll leben können/wollen/sollten. – kannste ja auch mal nennen.

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