Überlebensnotwendigkeit: Frauenhäuser

Ich habe heute über einen feministischen Mailverteiler eine Email erhalten, welche mich und alle anderen Leser_innen dazu aufforderte, an der abgebildeten Umfrage der „Welt“ teilzunehmen. dodo erwähnte den zugehörigen Artikel bereits Ende Juni.
Ich wollte die Ergebnisse der Umfrage (>57.600 Klicks!) euch nicht vorenthalten, und da mensch in den Comments keine Bilder verlinken kann, seht ihr einen Screenshot hier. Klar ist der Kontext ein ergebnisbeinflussender Faktor. Vermutlich sind die Antworten aber doch recht repräsentativ für eine allgemeine antifeministische Stimmung. Die Aufforderung, jetzt zur Welt zu surfen und fleißig zu klicken, halte ich allerdings für Quatsch. Zum einen überbewertet es die Online-Präsenz der Welt, zum anderen ändert es herzlich wenig an der Entscheidung der User_innen, welche für die Abschaffung von Frauenhäusern abstimmen. Vermutlich macht es deutlich mehr Sinn, im eigenen Dorf Stimmung für Frauenhäuser zu machen – in Bildungseinrichtungen, Gemeinderäten, Strickkursen, Angelvereinen usw.

Um das nochmal zu erinnern: Frauenhäuser bieten Frauen, die Gewalt va. durch ihren Partner/Ehemann erleben, und ihren Kindern eine sichere Wohnmöglichkeit, Schutz und Unterstützung. Sie helfen betroffenen Frauen zB durch die Erstellung von „Fahrtplänen“ zum Handeln in Krisensituationen, durch Unterstützung bei Behörden- und Gerichtswegen (Anzeige, Scheidung, Fürsorge, etc.), durch Klärung der rechtlichen Situation, bei Problemen und Fragen, die die Kinder betreffen etc.
Erst vor wenigen Tagen wurde die Bilanz 2008 der Wiener Frauenhäuser von die standard veröffentlicht, die mit Zahlen und Informationen zur Situation der ansuchenden Frauen Sinn und Zweck von Frauenhäusern erläutert:

557 Frauen, 514 Kinder, 62.408 Aufenthaltstage: Das sind die Eckdaten der Bilanz für 2008 der vier Wiener Frauenhäuser, die am Mittwoch präsentiert worden sind. Rund 38 Prozent der letztjährig betreuten Frauen nutzten das Frauenhaus für einen kurzen Aufenthalt von bis zu zwei Wochen, 51 Prozent blieben ein halbes Jahr und etwa 12 Prozent mussten die Sicherheit des Frauenhauses länger in Anspruch nehmen, berichtete Andrea Brem, die Geschäftsführerin des Vereins Wiener Frauenhäuser. In der Beratungsstelle des Vereins Wiener Frauenhäuser – wo sich Frauen hinwenden, die von Gewalt betroffen sind, aber nicht in ein Frauenhaus wollen – fanden weitere 8.958 Beratungskontakte statt, davon 1.658 persönliche Kontakte. Hier erhalten die Frauen kostenlos – bei Bedarf auch anonym – Beratung und Begleitung zu Polizei und Gerichten.
Zusätzlich betreut der Verein Wiener Frauenhäuser Frauen in mittlerweile 40 betreute Übergangswohnungen, wo 2008 71 Frauen mit ihren 77 Kindern rechtliche und psychosoziale Unterstützung erhielten. Aufgrund der großen Nachfrage wird die Zahl dieser Wohnungen aufgestockt werden: „Im Jahr 2010 werden wir bereits 50 Wohnungen für die professionelle Nachbetreuung haben“, kündigte Frauenstadträtin und Vorsitzende des Vereins Sandra Frauenberger an.
Am rund um die Uhr besetzen Notruf der Wiener Frauenhäuser gingen 2008 über 2.700 Notrufe ein. Hier werden Frauen beraten, an andere Einrichtungen oder an die Beratungsstelle weitervermittelt oder es kommt zu einer Aufnahme im Frauenhaus.
Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 hat der Zulauf zu den Frauenhäusern im ersten Halbjahr 2009 zugenommen. In den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres wurden mit 274 Frauen um 26 Frauen mehr aufgenommen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (248 Frauen). Auch die Zahl der aufgenommenen Kinder ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres gestiegen. Wurden im ersten Halbjahr 2009 213 Kinder mit ihren Müttern in ein Frauenhaus aufgenommen, waren es heuer 260. Im ersten Halbjahr 2009 ist die Zahl der Aufenthaltstage der Frauen und Kinder ebenfalls von Vergleichzeitraum 2008 von 30.764 auf 30.959.

Aus einer Befragung zur Gewaltbetroffenheit der Frauen ergab sich Folgendes:

In dieser Befragung gaben 79 Prozent der Frauen an, körperliche Gewalt erlebt zu haben. 18 Prozent von ihnen erlitten so starke Gewalt, dass sie schwere Verletzungen, Schnittwunden, Brüche oder innere Verletzungen davon trugen. 86 Prozent waren psychischer Gewalt ausgesetzt (heftige und häufige Beschimpfungen, Sachbeschädigungen, Schlafentzug etc.). 68 Prozent der Frauen sprachen zudem von ständiger Kontrolle oder Isolation. 74 Prozent der Frauen wurden mit körperlicher Gewalt, Kindesentführung, Mord- und Selbstmorddrohungen bedroht und genötigt. 20 Prozent der Frauen gaben an, von sexualisierter Gewalt betroffen zu sein. Sie wurden vergewaltigt oder zu unerwünschten sexuellen Handlungen gezwungen.

Erläutert wird auch, wer vor allem betroffen ist, oder genauer: wer um Hilfe ansucht:

Frauen, die von ihrem Partner ökonomisch abhängig sind, liefen erfahrungsgemäß eher Gefahr, Gewalt zu erleben und es fiele ihnen oft schwerer, sich aus einer Gewaltbeziehung zu lösen, hieß es bei der Pressekonferenz. Waren 2008 165 von 557 Frauen beim Einzug ins Frauenhaus ohne jedes Einkommen und somit zur Gänze ökonomisch abhängig von ihrem Mann, so waren es beim Auszug aus dem Frauenhaus nur noch 112 Frauen. Bei 53 Frauen ist es den Expertinnen im Frauenhaus also gelungen, die Frauen in eine finanzielle Unabhängigkeit vom (Ex)-Partner zu führen (Erwerbstätigkeit, öffentliche Gelder bzw. Ansprüche).
[…] 27 Prozent der Frauen gaben in der Befragung an, dass sie Gewalt im Zusammenhang mit ihrem Aufenthaltstitel erfahren haben. Mit Drohungen wie „ich schick dich heim“, „ich unterstütze deinen Aufenthaltsantrag nicht“, „du darfst nicht arbeiten gehen“ oder „du darfst nicht deutsch lernen“ wurden diese Frauen unter Druck gesetzt. „Die Angst vor dem Verlust der Aufenthaltsberechtigung in Österreich oder davor, ohne Geld dazustehen, macht es für Migrantinnen besonders schwer, sich aus einer gewalttätigen Beziehung zu lösen. Deshalb brauchen wir endlich einen eigenen Aufenthaltstitel für Frauen und die Harmonisierung von Aufenthaltsrecht- und dem Recht zu arbeiten“, appellierte Frauenberger an die zuständige Innenministerin. 39 Frauen (7 Prozent) haben 2008 im Frauenhaus auf Grund von drohender oder bereits erfolgter Zwangsverheiratung Zuflucht gesucht. „Dies macht deutlich, dass die Frauenhäuser auch für diese Zielgruppe eine wichtige Anlaufstelle darstellen“, so Frauenberger.
Doch nicht nur die Frauen mussten Gewalt erleben, auch viele der Kinder haben Gewalt erfahren oder aber waren ZeugInnen der Gewalt.

Passend zur Abschaffungsdebatte in der Welt konstatiert die oben genannte Frauenstadträtin im Artikel: „Ich wäre glücklich, wenn es anders wäre: Aber Frauenhäuser sind unerlässlich und nicht wegzudenken, das belegen leider unsere Auslastungszahlen. […] Es geht den Frauenhäusern nicht darum, gegen Männer mobil zu machen. Aber Fakt ist, dass bei familiärer Gewalt in überwältigender Mehrzahl Frauen und Kinder die Opfer und Männer die Täter sind.“

Natürlich wäre es fantastisch, wenn sich diese Einrichtungen erübrigen würden. Oder wenn sie zugänglicher auch für andere Geschlechtsidentitäten, die betroffen von Gewalt sind, wären. Möglicherweise gibt es derartige Projekte aber auch in Deutschland, das kann ich nicht einschätzen. Generell jedoch zeigt sich mmer wieder die unbedingte Notwendigkeit, Menschen, die „als Frauen“ misshandelt werden, zu schützen und abzusichern, da ihr Status „als Frau“ für sie in ihrer üblicherweise heterosexuellen beziehung und Ehe eben lebensbedrohlich wird. Ganz wörtlich körperlich, aber auch psychisch.

Ersthilfe in Österreich gibt es zB. hier:

Frauenhelpline – 0800 / 222 555 (rund um die Uhr, kostenlos, anonym)
Helpchat – www.haltdergewalt.at (Donnerstag 20-23 Uhr)

Links:
Liste der Frauenhäuser
Liste von Beratungsstellen
Notrufe für vergewaltigte Frauen


71 Antworten auf “Überlebensnotwendigkeit: Frauenhäuser”


  1. 1 lili 23. August 2009 um 19:48 Uhr

    Ich vermute, dass die Stimmung sich gegen Frauenhäuser richtet, weil hier Hilfe nacht Geschlecht gegeben oder eben verweigert wird. Viel sinnvoller wäre es doch, wenn die Häuser für alle Geschlechter, die Gewalt erlebt haben und Hilfe benötigen geöffnet wären.

  2. 2 anna 23. August 2009 um 20:39 Uhr

    lili hat recht, aber ohne die Sortierung nach Geschlecht wären es eben keine Frauenhäuser mehr – also ist das Hilfe-gewähren NICHT der Ausgangspunkt, sondern die Pflege geschlechtlicher Betroffenheit. Feministischer Sexismus halt. :-“

  3. 3 l 23. August 2009 um 20:41 Uhr

    erstens: traumatisierte sollen da nen raum haben, wo sie dann nicht ständig männern über den weg laufen. zwar ist natürlich nicht jeder mann ein täter, das nützt der traumatisierten in der situation aber nix.
    zweitens ist es so, dass sich dann auch typen, die nur zu „ihrer“ frau wollen, um sie „zurückzuholen“ ins „traute heim“, als hilfesuchend ausgeben würden. es ist schon jetzt so, dass man die adressen geheimhalten muss; und trotzdem kriegen’s manche raus und kommen dann mit ner pistole vorbei, um „ihre“ frau wiederzukriegen. das ganze ist ja kein spaß. oder sie kommen mal vorbei, um sich an den bösen feministinnen, die „ihrer“ frau geholfen haben, zu rächen. man kann aber nicht verlangen, dass die ständig ne kartei mit allen tätern abgleichen, um zu checken, ob der „hilfesucher“ doch nur ein schläger ist.

    was event. sinnvoll wäre (wenn da nachfrage bestünde): ein weiteres haus für männer. oder vllt eher ne kleinere wohnung. weil, to be honest: so oft werden männer von frauen nicht blau geschlagen. andersrum kommt schon etwas öfters vor. was nicht heißen soll, dass frauen engelchen sind.

    (jetzt kommen sicher gleich wieder maskulisten angesurft und definieren gewalt wieder mal besonders weit.)

  4. 4 different 23. August 2009 um 21:45 Uhr

    Kommen Transsexuelle dann in ein eigenes Haus oder müssen sich sich für eines entscheiden`?

  5. 5 Borg 23. August 2009 um 22:07 Uhr

    Es spricht ja absolut nichts dagegen, zusätzlich zu Frauenhäusern auch gemischtgeschlechtliche „Anti-Gewalt-Häuser“ anzubieten, in die sich allgemein Menschen bei häuslicher Gewalt flüchten können. Man könnte die dann ja auch nach einiger Zeit evaluieren, ob und wie sie angenommen werden, und ob auch Frauen so ein Angebot nutzen.

  6. 6 nummer.drei 23. August 2009 um 23:57 Uhr

    wie Borg sagt wäre es fantastisch, wenn solche häuser für alle betroffenen von gewalt zugänglich werden. zum einen aber sind es sehr eindeutig mehrheitlich menschen, die sich als frauen verstehen und in einer frauenrolle misshandelt werden und denen ein gemischtgeschlechtlicher schutzraum erstmal aus ihrer eigenen sicht keinen „schutz“ bietet, sondern die ersteinmal geschlechtshomogene gruppen suchen. das heißt nicht, dass in einer weiteren ermächtigung nicht auch heterogene gruppen aufgesucht werdne könnten. oder dass es nicht auch menschen gäbe, die das so nicht brauchen/wollen. oder dass frauen immer cool miteinandre umgehen. frauenhäuser bieten aber ersteinmal exakt diesen rahmen an und das bislang auch sehr erfolgreich. heißt nicht, dass es nicht auch weitere räume geben sollte – im gegenteil. aber zuallererst nach „männerhäusern“ schreien, wenn es um frauenhäuser geht, ist in anbetracht der bekannten zahlen und machtverhältnisse mehr als fragwürdig.

  7. 7 Zarah White 24. August 2009 um 14:39 Uhr

    @nummer.drei

    also: „Frauen bietet ein gemischtgeschlechtlicher Schutzraum keine Schutz“ — klar weil ja das gewaltanwendende Geschlecht ( Mann) ebenfalls präsent ist.

    aber: für Männer soll ein gemischtgeschlechtlicher Schutzraum Schutz bieten obwohl das gewaltanwendende Geschlecht (Frau )
    ebenfalls present ist ?

    Wieso nicht gleiches Recht für alle ? Oder generell einen anderen Weg gehen (unabhängig vom Geschlecht)?

    zumal die „bekannten zahlen und machtverhältnisse“ bei gewahlt zumindestens auf „Ausgeglichenheit“ hinweisen.

    Nicht zu reden von der Gewalt gegen Kinder.

  8. 8 anna 24. August 2009 um 17:53 Uhr

    Die „Machtverhältnisse“ sind offensichtlich nicht entlang des Geschlechts verteilt, die „Weiblichkeit“ der Merkel ist aktuell ein Wahlkampfschlager.

    Die Räume bieten eine Sorte „Schutz“, der bereits Gewalt als geschlechtsspezifisch unterstellt. Klar, wer glaubt, Gewaltanwendung habe ihren Grund im Sexus, der glaubt den Schwindel von „Schutz“.

    Und weil jetzt wieder kommt:

    Es seien doch aber die (statistisch) bösen Männer, die geschlechtsspezifischen Schutz nötig machen würden.

    Dass Männer sich auf ihr Geschlecht berufen bei Gewalttaten, ist ERSTENS nicht die Wahrheit über ihre Vorhaben, für die sie zur Gewalt greifen, und ZWEITENS ein guter Anlass diese Berufungsinstanz „Geschlecht“ zu kritisieren statt dem Männlichkeits- einen Weiblichkeitswahn entgegenzusetzen.

  9. 9 dodo 24. August 2009 um 17:57 Uhr

    „zumal die „bekannten zahlen und machtverhältnisse“ bei gewahlt zumindestens auf „Ausgeglichenheit“ hinweisen.“

    och nö. nicht schon wieder… hast du dafür irgendwelche belege, die sich NICHT auf eine studie zurückführen lassen, die mit der absolut unpassenden cts-methode durchgeführt worden sind? eben.

  10. 10 nummer.drei 24. August 2009 um 19:38 Uhr

    blockquote cite=“Zarah“>Wieso nicht gleiches Recht für alle ? Oder generell einen anderen Weg gehen (unabhängig vom Geschlecht)?

    eben genau darum, weil gewalt nicht gleichwertig verteilt ist. so wie die welt ist, üben männer gewalt aus. gegen männer. und gegen frauen. und erstmal sind frauenhäuser EINE form des schutzraums.
    geschlechterverhältnisse sind nicht ausgewogen und analog, sondern patriarchal und heteronorm. da ist nix mit „gleiches recht für alle“. denn bei allem konstruktivismus werden die betroffenen eben „als frauen“ vermöbelt. solange die welt läuft wie sie ist, halte ich frauenhäuser für einen unverzichtbaren bestandteil, leiden zu lindern. und ich bin irritiert wieviel wut und häme das offenkundig auslöst, wenn lebensbedrohte frauen mit ihren kindern hilfe brauchen und suchen.

  11. 11 Zarah Wite 25. August 2009 um 10:55 Uhr

    @ nummer.drei

    niemand hat behauptet das es keine Schutzräume geben soll.
    Und Gewalt sit mit Sicherheit nicht Gleichwertig verteilt.

    Nur ist das Kriterium nicht das Geschlecht.
    Ist aber mit Feministen nicht diskutierbar.

    Wenn Kinder geschlagen oder ermordet werden ( von ihren Müttern oder Vätern ) gibt es da einen ( geschlechtsspezifischen) Unterschied zwischen Jungen und Mädchen ?

    Und wenn wir schon bei Geschlechtervergleichen sind:

    Das männliche Geschlecht erfährt mehr Gewalt als das weibliche.
    ( mal so verkürzt) Sicher, in der Mehrzahl durch das männliche.

    Und ? Ist es kein Mord wenn ein Mann durch einen Mann umgebracht wird. Oder heisst es dann: selber schuld ?

  12. 12 nummer.drei 25. August 2009 um 11:39 Uhr

    das kriterium für gewalt ist dann immer noch geschlecht. zwar geht es immer um machtverhältnisse, nur kann mensch die nicht alle in einen topf schmeißen und sagen: „alle die gewalt erfahren brauchen die gleiche art von schutz“. es bestreitet kein mensch, dass kinder von eltern misshandelt werden. und das männer gegen männer gewalt ausüben. ich frage mich nur, warum dies immer in relation zu frauenhaus-debatten gesetzt werden muss. denn offenkundig geht es dabei in der regel um frauen in ehen und ähnlichen abhängigkeitsbeziehungen, wo die gesamte soziale und ökonomische existenz auf dem spiel steht. gewalt zwischen männern spielt sich in der regel nicht im nahbereich ab, es geht in der regel nicht um kinder, gefühle, geteiltes geld etc. die absicherung misshandelter männer findet viel leichter im familienkreis, im privaten, statt als bei häuslicher gewalt. als ansprechpartner_innen sind in der regel nur diese einrichtungen möglich.
    ich weiß dass du jetzt wieder mit den kindenr kommst. und in der tat ist das ein riesenproblem, dass kinder von selbst wohl nicht einfach ins kinderhaus gehen, sondern aufmerksame erwachsene brauchen, die sehen, was ihnen widerfährt. ist aber eben erstmal eine andere geschichte.

  13. 13 l 25. August 2009 um 12:52 Uhr

    merkel: wer stets auf merkel verweist, zu zu beweisen, dass frauen eh gleich dastehen wir männer, argumentiert wie der politiker oder privatpolitiker, der stets auf die paar arbeiterkinder, die es doch zu nem akademischen abschluss geschafft haben, verweist, um damit zu „beweisen“, dass in der schulischen selektion arbeiterkinder aufgrund des „sozialen backgrounds“ in der regel nicht besonders schlecht dran sind. ’siehste, es gibt doch welche! na denn!‘
    das ist lächerlich. zumal dazu einfach zahlen vorliegen. (und bevor das kommt: nein, das ist kein plädoyer für eine „gerechte“ oder „faire“ selektion. nein, das ist kein plädoyer für „chancengleichheit“.*)

    man kann jetzt noch gründe benennen: frauen sind weniger attraktiv für kapitalisten weil 1. möglichkeit einer schwangerschaft und 2. – und damit wären wir schon beim zweiten grund – ihnen noch ne zweite gesellschaftliche rolle aufgehalst wird, die reproduktionsarbeit. die frau geht nachhause, wenn das 6-jährige kind krank ist (ausfall), hausarbeit (im job nicht so leistungsfähig, weil schon überarbeitet) etc.
    grund 2 kann man systemimmanent beseitigen, grund 1 nicht.

    aus diesem grund stehen frauen in der regel schlechter da. gerade auch finanziell. – was das in dieser gesellschaft heißt, ist bekannt. arbeiter kennen das ja. nur sind die „dienste“, die man dem gatten erweisen muss, damit man weiterhin mitessen darf (frauenlöhne sind eben besonders niedrig), manchmal etwas intimerer natur. und wenn die gattin nicht will, weiß der gatte empört darauf zu verweisen, dass er seinen part des „deals“ doch schon erbracht hat („familienernährer“) – und dann holt er sich, was ihm zusteht. das ist der grund, weshalb vergewaltigung in der ehe erst seit ein paar jahren geahndet wird. und man will ja gar nicht wissen, wie viele frauen heute in partnerschaften vergewaltigt oder geschlagen werden, aber aufgrund besonders niedriger löhne sich nicht zu trennen wagen. oder weil es ihnen ideologisch eingetrichtert wurde, dass sich alles so gehört:

    denn: solche gewalt wird, wie auch die zuweisung der reproduktionsarbeit, ideologisch (nämlich biologistisch) gerechtfertigt: man behandelt die frauen nur ihrer natur entsprechend.
    zB: frauen sagen zuerst doch immer nein. man muss sie halt zu ihrem glück zwingen.

    zum thema staat, geschlechtsspezifische gewalt und ideologie gibt’s hier nen einblick: http://maedchenblog.blogsport.de/2009/04/02/vergewaltigt-selber-schuld/
    ich verweise auf den ersten kommentar, dem ich zustimmen möchte.

    ps: ne, gewalt hat nix mit der biologie zu tun (im sinne einer ursache). das behauptet hier, soweit ich das sehe, auch niemand.

    *vgl. pisa-schock, s. 24f. „eigentlicher skandal“: ein plädoyer für faire selektion? nein. ne nüchterne tatsachenfeststellung.

  14. 14 anna 25. August 2009 um 17:52 Uhr

    „gewalt hat nix mit der biologie zu tun (im sinne einer ursache). das behauptet hier, soweit ich das sehe, auch niemand.“

    Doch, das ist die Behauptung: Auf „Männergewalt“ kommt man genauso wie auf „Rhythmus im Blut“ bei Menschen mit dunkler Haut, ganz gewöhnlicher (Geschlechter-)Rassismus. Und alle hier Anwesenden haben das Argument drauf: MEHRHEITLICH sei die Gattung/Rasse/Biologie ‚Mann‘ gewalttätig. Die Gründe für Gewalttaten stehen also bereits vor ihrer Ermittlung fest, weil FeministInnen sie nach Geschlecht sortieren.

    Da hilft auch nicht das Feigenblatt, eigentlich ginge es Frauenhäusern um „Schutz“, denn der ist ja nach Biologie sortiert. Und den Alibi-Mann, der als Opfer einer Gewalttat sich ins Frauenhaus traut, weil „Schutzraum“, gibt es sowenig, wie eine Frauenhausbedienstete, die – wegen Schutz – Männer in die Männer-befreite Zone lässt.

  15. 15 dodo 25. August 2009 um 18:12 Uhr

    anna, das ist blödsinn.

    daß die aggression in diesem fall hauptsächlich von männern ausgeht, belegen sämtliche statistiken. aber daß das mit biologie zu tun hat, behauptet ganz bestimmt niemand. es ist eher so, daß die patriarchale gesellschaft den männern bestimmte rollebverteilungen zuweist – eben die aggressive.
    aber der feminismus zielt ja gerade darauf ab, so etwas zu dekonstruieren und diese rollen à la mann= von natur aus aggressiv / frau= von natur aus mütterlich-sanftmütig.
    aber tatsache ist eben auch, daß wir in dieser patriarchalen gesellschaft aufgewachsen sind und diese rollenmuster bereits sehr verinnerlicht haben, d.h. die bestehenden verhältnisse sehen nun mal leider so aus, daß die opfer von häuslicher gewalt in der mehrzahl frauen sind.
    das hat nichts damit zu tun, daß „männer von natur/der biologie aus die bösen sind“. sondern daß viele sich ein gewalttätiges verhalten aufgrund verschiedenster patriarchaler normen als akzeptable verhaltensweise verinnerlicht haben. das hat nix mit der „gattung/rasse/biologie“ zu tun.
    und warum frauenhäuser keine männer reinlassen und daß das zum schutz geschieht, hat l ja schon erklärt: http://maedchenblog.blogsport.de/2009/08/23/ueberlebensnotwendigkeit-frauenhaeuser/#comment-29969

  16. 16 laylah 25. August 2009 um 18:13 Uhr

    Und alle hier Anwesenden haben das Argument drauf: MEHRHEITLICH sei die Gattung/Rasse/Biologie ‚Mann‘ gewalttätig.

    das ist kein argument, sondern eine feststellung.

    Die Gründe für Gewalttaten stehen also bereits vor ihrer Ermittlung fest, weil FeministInnen sie nach Geschlecht sortieren.

    auch gründe hast du nicht genannt. nur eine feststellung.
    alllter..

  17. 17 l 25. August 2009 um 18:45 Uhr

    anna, kannst du bitte zumind. kurz auf meine ausführungen zum thema ausnahme-merkel eingehen? danke.

    Gattung/Rasse/Biologie

    bla, das sieht eh jeder, dass das nicht stimmt.

    +++

    aber du scheinst bescheid zu wissen: also wieso gestalten sich die zahlen, wie sie sich gestalten? – erklär das mal. ich hab meine begründung ja schon gespostet (die gründe für die gewalt) – auf die du natürlich nicht eingegangen bist.

    und dann sag doch bitte mal, wieso es frauenhäser gibt. weil es keinen bedarf gibt?

    wahrscheinlich alles von „feministen“ erfunden, damit sich willi und otto ärgern.

  18. 18 James T. Kirk 26. August 2009 um 1:12 Uhr

    Hallo dodo,

    Du schreibst, „es ist eher so, daß die patriarchale gesellschaft den männern bestimmte rollenverteilungen zuweist“.

    Kannst Du dies denn belegen? Dies würde mich mal interessieren. Wie funktioniert denn solch eine „Zuweisung“? Ich halte dies für eine bloße Behauptung.
    Es ist doch auch möglich, daß Männer und Frauen sich so verhalten, wie es ihrem Wesen entspricht, welches biologisch bedingt ist.

    Im übrigen weisen nach meiner Kenntnis sämtliche Studien darauf hin, daß die Gewalt zu ungefähr gleichen Teilen von Männern und von Frauen ausgeht.
    Meines Erachtens ist die einzige Ursache dafür, daß jemand gewalttätig wird, die Tatsache, daß er selbst in der Kindheit geschlagen wurde und diese traumatischen Erfahrungen verdrängt.

    Leider werden diese Zusammenhänge immer wieder verwischt durch beliebig konstruierte Pseudoerklärungen wie: Geschlecht, soziale Bedingungen oder auch Gene etc.

    Jemand, der in seiner Kindheit geliebt und respektiert wurde, ist gar nicht dazu fähig gegenüber anderen Gewalt anzuwenden.

  19. 19 l 26. August 2009 um 1:29 Uhr

    soldat. familienernäherer (und ein versager, wenn er das nicht schafft). ein felsen im meer der brandung. hart wie stahl. stets rational. weint ein echter indianer?

    wie es ihrem Wesen entspricht, welches biologisch bedingt ist.

    kannst du das bitte ausführen, damit ich es verstehe? wie gestaltet sich diese „bedingung“ zwischen pimmel und „männlichem wesen“ bzw. zw. uterus und „weiblichem wesen“? und was ist denn ein „weibliches“ wesen, was ein „männliches“?

    Geschlecht* … oder auch Gene etc.

    ist das sowas ähnliches, wie wenn man behauptet, das „weibliche“ oder „männliche“ „wesen“ sei bedingt durch den pimmel bzw. den uterus? ja, das ist scheisse. ich glaub, das nennt man biologismus. funktioniert ähnlich wie rassismus. rassisten meinen ja auch, schwarze hätten ein „wesen“, wie es nunmal bedingt ist durch die hautfarbe etc.

    und doch, gewalt halt gesellschaftliche und politische ursachen.

    *geschlecht meint HIER im m-blog GENDER (das soziale geschlecht). viele meinen das anders (nämlich sex – das biolog. geschlecht). zB richter (siehe auch erster kommentar) oder auch du – du glaubst ja auch an „wesen“, die der biologischen ausstattung entspringen.

  20. 20 schokolade 26. August 2009 um 15:23 Uhr

    @ James T. Kirk
    denk doch bitte mal nach bevor du schreibst, du wiedersprichst dir schon selbst:
    erst argumentierst du biologistisch:
    „Es ist doch auch möglich, daß Männer und Frauen sich so verhalten, wie es ihrem Wesen entspricht, welches biologisch bedingt ist.“´
    und dann auf einmal ist verhalten doch durch sozialisation erklärbar?
    „Meines Erachtens ist die einzige Ursache dafür, daß jemand gewalttätig wird, die Tatsache, daß er selbst in der Kindheit geschlagen wurde und diese traumatischen Erfahrungen verdrängt.“
    schlecht.
    sehr schlüssige argumentation..

  21. 21 dodo 26. August 2009 um 19:47 Uhr

    „Im übrigen weisen nach meiner Kenntnis sämtliche Studien darauf hin, daß die Gewalt zu ungefähr gleichen Teilen von Männern und von Frauen ausgeht.“
    *seufz*
    also nochmal: die einzigen Studien, die auf das fifty-fifty-verhältnis kommen (alle andern nämlich nicht), sind mit der cts-methode erstellt worden und die führt zu extrem verzerrenden ergebnissen.
    sgar der autor dieser methode selbst sagt, daß sie nicht geeignet ist, um daraus den schluß zu ziehen, männer & frauen seien gleich betroffen.
    diese methode erfasst weder die gründe (also obs „ausrasten“, selbstverteidigung, drogenproblem,… ist) für das aggressive verhalten NOCH die konsequenzten – setzt also den schubser einer frau richtung mann als gleichwertig mit einer vom mann krankenhausreif geschlagener frau.

    auf den rest antworte ich jetzt mal nicht, das wurde ja bereits schon getan und auf die immer wiederkehrende biologistendebatte hab ich grad echt keine lust.

  22. 22 Zarah White 26. August 2009 um 23:22 Uhr

    @dodo

    Wieder der Vversuch geschlehtsspezifischer verniedlichung.

    Die „Schubser“ sind auch bei „Frauengewalt“ keinesfalls die Mehrzahl sondern die Ausnahme. Die Mehrzahl sind handfestere Tätlichkeiten.

    Im übrigen zählt auch das „nichtgewähren von Komplimenten“ (in Frauenhauskreisen ) unter Männergewalt.

    Wenn sich zwei Gruppen unterschiedlicher Gewaltmethoden bedienen ( eventuell wegen unterschiedlicher Möglichkeiten) dann kann man die schlecht miteinander vergleichen, das ist schon ok.
    Das ändert nichts daran das es Gewaltausübung ist. Und die ist relativ gleich verteilt.

    Für ein getötetes oder verprügeltes Kind dürfte es relativ egal sein ob seine Mutter ein Drogenproblem hat, oder einfach nur allgemein überfordert war.

    Nochmal, es geht nicht darum Gewaltausübung zu entschuldigen.
    Aber dies ist nicht Geschlechtsspezifisch. Es geht um Täter(innen). In einem Rechtsstaat würde „gleiches Recht für alle“ gelten.

  23. 23 James T. Kirk 27. August 2009 um 3:25 Uhr

    denk doch bitte mal nach bevor du schreibst, du wiedersprichst dir schon selbst:
    erst argumentierst du biologistisch:

    Ich argumentiere nicht biologistisch, sondern biologisch und zwar in bezug auf das allgemeine Wesen von Mann und Frau.
    Sind für Euch eigentlich sämtliche Argumente für eine biol. Bedingtheit der Geschlechtlichkeit „biologistisch“?
    Das würde mich mal interessieren.
    Ich habe hier den Eindruck, daß eine bestimmte Erklärungskategorie per se nicht erwünscht ist. Dabei zählen doch die konkreten Sachargumente.

    In bezug auf Gewaltanwendung argumentiere ich nicht biologisch, sondern beziehe mich auf verdrängte, traumatische Kindheitserfahrungen, die man als Erwachsener immer wiederholt und inszeniert, sofern man sie nicht aufarbeitet.
    Diese Zusammenhänge kann man sehr gut mithilfe der Bücher von Alice Miller nachvollziehen. Sie weist diese Zusammenhänge an zahlreichen Biografien nach.

    Ich gebe hier mal zwei Links an, wo man diese Zusammenhänge in relativ kurzer Form nachvollziehen kann:

    http://www.alice-miller.com/artikel_de.php?lang=de&nid=38&grp=11
    http://www.alice-miller.com/artikel_de.php?lang=de&nid=76&grp=13

  24. 24 James T. Kirk 27. August 2009 um 3:40 Uhr

    Auf der Seite von Alice Miller kann man übrigens auch seriöse Kritiken ihrer Bücher lesen, die ohne Verachtung, Häme und Spott auskommen.

    Ich frage mich natürlich, wie einige Kommentatoren wie z.B. bigmouth und dodo die Auffassungen von Alice Miller als dumm etc. bezeichnen können, ohne ein Buch von ihr gelesen zu haben und indem sie sich auf eine Kritk beziehen, die diesen Namen nicht verdient. Dies gilt unabhängig von der darin vertretenen Position.
    Es reicht also eine völlig lächerliche Rezension, um sich die Auffassungen von Frau Miller vom Leibe zu halten und sich nicht ernsthaft damit auseinandersetzen zu müssen.
    Wieso fragen sich diese Kommentatoren eigentlich nicht, warum der Rezensent quasi einen Vernichtungsversuch in bezug auf Frau Miller unternimmt und so voller Verachtung ist. Und ob man so etwas überhaupt als seriöse Rezension bezeichnen kann.

    Ich habe den Eindruck, daß wirklich alles herhalten kann, nur um die feministische Ideologie und deren Selbstzweck bzw. Dogmencharakter nicht infrage stellen zu müssen.

  25. 25 anna 27. August 2009 um 12:39 Uhr

    Was nicht zum Wehklagen über das Patriarchat passt, wird zensiert. Wer Sexismus ohne die gewünschte Parteinahme kritisiert, wird zensiert. Welche Rolle die Biologie für feministische Ideologien spielt, wird zensiert.

    Stehen bleiben alle Beiträge, die Geschlechtlichkeit für ein Argument halten. A. Miller passt daher nicht, weil deren Frontlinie zwischen Eltern und Kindern verläuft, da kommt der Sex-Gesichtspunkt aus feministischer Sicht viel zu kurz – und vor allem die Anklage gegen Männer. Die betrachtet Kinder zwar auch nicht geschlechtslos, aber bie Miller kommen Frauen als TÄTER vor. No go für FeministInnen: Da muss mindestens eine Statistik her, die Gewalt als männliche Domäne nahelegt.

    Kurz: Gegen den Dogmatismus der Frauen-“Forschung“ stinken sogar Papst und Greenpeace ab.

  26. 26 l 27. August 2009 um 13:32 Uhr

    es sind immer die gleichen trolle. ich würde ja schon längst löschen. ja anna, richtig gelesen. biologisten wie kirk, die von „weiblichen“ und „männlichen“ „wesen“ reden (und auch auf nachfragen, wie sich das denn so im detail gestalte, kommt nix außer, das ist halt so), gehören einfach nur in den spam. ist ja nicht so, dass arme kirks oder annas ihren senf nicht auch woanders abgeben dürfen. jeder darf in dieser gesellschaft senf abgeben. ich seh überhaupt nicht ein, warum der m-blog das noch unterstützt.

  27. 27 l 27. August 2009 um 13:46 Uhr

    aber bie Miller kommen Frauen als TÄTER vor.

    wie gesagt: ich bin für zensur.

    m-bloggerinnen schreiben nicht selten falsches. aber die ignoranz, mit der hier sexisten unterwegs sind, ist dermaßen haarsträubend, dass einem oft nur das kotzen bleibt.

    anna, nimm bitte zur kenntnis, dass
    - es tatsächlich die tendenz im feminismus gibt, frauen als engelchen darzustellen
    - diese anschauung allerdings seit der (mit)täterinnendebatte der 1980er jahre nicht mehr den mainstream darstellt.

    wenn diese haltung hier anzutreffen ist, muss sie kritisiert werden. dass du das auf ne taugliche art und weise machen würdest, ist allerdings mehr als fraglich.

    Da muss mindestens eine Statistik her, die Gewalt als männliche Domäne nahelegt.

    nochmal. gewalt ist keine „männliche dömane“ im sinne von biologisch verankert (von „männlichen wesen“ redet hier nur der sexist kirk, mit dem du dich natürlich sogleich verbrüderst!), sondern mehrheitlich wird gewalt von männern ausgeübt, aufgrund der gesellschaft – die männern bestimmte rollen zuweist (die keineswegs immer lustig sind, im gegenteil: soldat, konkurrenzhecht etc). und diese rollen werden ihnen von der SEXISTISCHEN GESELLSCHAFT aufgrund ihres biologischen geschlechts zugewiesen. da können doch die m-bloggerinnen nix dafür!

    die argumente, weshalb es zB viel gewalt innerhalb partnerschaften gibt, die sich gegen frauen wendet, wurden genannt. man könnte darauf mal eingehen. aber so ressentimentgeladene würstchen wie du haben das ja nicht nötig!

    geh auf die argumente ein und erklär einfach mal die statistiken.

    kirk hat sich meiner meinung nach mit dem sexistischen gewäsch vom „wesen“ disqualifiziert – und wer hier wie du, anna, ne VOLKSFRONT bildet mit dem feind, disqualifiziert sich natürlich genauso. über sexismus musste dic hicht beschweren, wennste hier einen auf verbrüderung mit dem sexisten machst. trottel.

  28. 28 l 27. August 2009 um 13:49 Uhr

    dass man als – wie am jargon unschwer erkennen kann – als gsp-anhänger dann noch das gefasel der MILLER verteidigt (gewalt in dieser welt: nur schlechte kindheitserfahrungen LOL), im rahmen ner volksfront gegen den böse feminismus, ist das lachhafteste überhaupt.

    ps: die beiträge von kirk werden LEIDER NICHT zensiert! – haste wieder mal zu früh gift und galle gespuckt.

  29. 29 lateex 27. August 2009 um 15:16 Uhr

    lahmacun, der natürlich denunziation völlig fremd ist, erkennt alles am jargon! respekt!

  30. 30 l 27. August 2009 um 15:28 Uhr

    na, der jargon alleine isses eh nicht (als würde ich „anna“ nicht „erkennen“). man kann sich das aber auch wegdenken. ich wollte es nur anmerken, weil halt in dieser volksfront das „argumente prüfen“ etwas vernachlässigt wird, was ja sonst eher nicht der fall ist. war also gar nicht gegen gsp-leser gerichtet. es ist eher das gegenteil der fall, was man eigentlich erkennen müsste – würde man nicht ressentiments pflegen, die man auch dadurch zum ausdruck bringt, dass man vornamen stets nennen muss, obwohl schon vor monaten die bitte erging, das zu unterlassen. blöde sau.

    kommt sonst noch was, anon?

  31. 31 lateex 27. August 2009 um 15:33 Uhr

    „wie am jargon unschwer erkennen kann“ – liest du nicht was du da schreibst? sicher dein unterbewusstsein oder so!

  32. 32 l 27. August 2009 um 15:36 Uhr

    siehe edit. trottel.

  33. 33 lateex 27. August 2009 um 15:48 Uhr

    nee, zu dir fällt mir nichts ein, speziesistendepp_in :) aber hier paar sätze zu den fans von psychoanalyse der millerschen sorte:

    Was aber ließ Hitler überhaupt zu diesem Faktor werden: Hierzu meldet sich zunächst mit Alice Miller eine Vertreterin der Psychoanalyse zu Wort,die mit der Sichtung des Hitlerschen Innenlebens ihr berufliches Anliegen als Gegnerin der Prügelstrafe verknüpft. Ob Kinder verdroschen gehören, hält sie offenbar für die wichtigste Entscheidung im Leben der Menschheit. Ihr Argument: Da kommt womöglich ein Hitler raus!

    oder vllt. ein böser schläger?

    Nun kommt es zwar bei einem erwachsenen Menschen immer noch darauf an, was für Schlußfolgerungen er aus den Prügeln zieht, die er als Kind bekommen hat. Es soll ja sogar schon vorgekommen sein, daß Kinder eine Abneigung gegen den blinden Gehorsam gefaßt haben, der ihnen eingebleut werden sollte. Psychologen haben nun aber außer Determinationsgedanken für nichts eine Erklärung auf Lager.

    l, besser so?

  34. 34 lateex 27. August 2009 um 16:09 Uhr

    und von wegen volksfront! nur weil ich deine masche doof finde, werden die anderen trottel hier nicht zu meinen genossen…

  35. 35 crashintoahouse 27. August 2009 um 16:14 Uhr

    wie tief muss man denn bitte gesunken sein, dass man anfängt, die klarnamen von diskussionsgegnern zu nennen?
    bitte mal realitätscheck durchführen. das hier ist nur das gute alte internet. was hier passiert, ist noch immer nur virtuell.

  36. 36 lateex 27. August 2009 um 16:25 Uhr

    @crashintoahouse

    auf das niveau von l, selbstverständlich, die aber alles nur so ganz anders meint als sie es hinschreibt. LOL!

  37. 37 l 27. August 2009 um 16:28 Uhr

    ja, besser so. (und ich versteh nicht, wieso man sich – eh fälschlicherweise – aufregt, dass so ein quatsch zensiert wird. spams von bereits bekannten argumentresistenten (und in der regel nicht auf fragen antwortenden) miller-fans kann man doch löschen. aber vllt, was ich zwar immer noch nicht so recht glaube, sortiere ich „anna“ falsch ein (der vorwurf war aber auf jeden fall nicht, dass anna sich mit miller-fans verbrüdert, weil er gsp-anhänger sei (sondern dass das wohl ziemlich bizarr ist, in bezug auf miller) oder dass er ressentiments pflege, weil er gsp-leser ist. das wollte ich gerade nicht sagen. und ich bin auch der meinung, dass man das erkennen kann. nunja – im gegensatz zu dir kann ich aber nicht mehr editieren; weil es wird wohl doch falsch aufgenommen. geht aber nimmer, zeit vorbei.)

    so, ich muss jetzt fleisch grillen gehen. wenn mit speziesistendepp_in angedeutet sein soll (? – würde mich aber wundern, wenn dem so wäre?), dass es „wesensmäßige“ unterschiede zw. den geschlechter gibt, die „ihrer natur“ entspringen, bitte ich um nachreichung eines argument. – das liefern die kirks nämlich nie, „das ist halt so“. na klar.

  38. 38 l 27. August 2009 um 16:32 Uhr

    „meine masche“ habe ich hier offengelegt: http://maedchenblog.blogsport.de/2009/08/23/ueberlebensnotwendigkeit-frauenhaeuser/#comment-30035

    darauf wurde nicht eingegangen (trotz nachfrage). es wurde sich lediglich auf einen nebensatz gestürzt, um den rest ignorieren zu können. so viel zu „maschen“.

  39. 39 lateex 27. August 2009 um 16:34 Uhr

    @ l
    nee, das bezog sich auf die arme „blöde sau“. und „masche“ bezog sich auf den appell an vermeintliche „anhänger“…

  40. 40 l 27. August 2009 um 16:58 Uhr

    ja, kann ich, wie schon da steht, nicht mehr wegmachen, was ich machen wollte, weil es falsch verstanden wird. aber ich habe klargestellt, wie ich es meine.
    wo habe ich geschrieben, dass sich „lateex“ im volksfront bilden übt? es ist doch ganz klar, was ich gemeint habe: das absehen von ner inhaltlichen prüfung (daher lachhaft, weil das, was sonst anderen oft zurecht vorgeworfen wird), nur weil es gegen den gemeinsamen feind geht. und zwar in bezug auf miller und diesen wesensquatsch. volksfront hat sich also nicht an „lateex“ (also die unter diesem nick nun geposteten beiträge) gerichtet.

    also denn.

  41. 41 tee 29. August 2009 um 3:25 Uhr

    grml, hier auch :-w

    lateex =/= tee stosteeron

  42. 42 grml 29. August 2009 um 20:34 Uhr

    Beim Wesen von Mann und Frau spreche ich von allgemeinen, idealtypischen Tatsachen, die sich nicht auf ihr Äußeres beziehen.
    Ich spreche also tatsächlich von einem inneren Wesen. Was denn sonst?
    Es ist auch logisch, daß ich mich nicht auf das Wesen eines konkreten Menschen beziehe.

    es gibt kein (inneres) weibliches oder männliches wesen. wer das behauptet schliesst vom geschlecht darauf und das ist biologistisch und sexistisch.

    und da wir das ja nun geklärt haben kannst auch endlich gelöscht werden.

  43. 43 James T. Kirk 29. August 2009 um 20:39 Uhr

    Warum wurden denn meine Kommentare gelöscht? Ich möchte hierfür bitte eine Begründung. Ich dachte das Internet ist demokratisch.

  44. 44 l 29. August 2009 um 20:57 Uhr

    kirk, zur verbreitung deiner unkritischen* position darfst du jederzeit nen blog bei wordpress.com aufmachen und dort den ganzen lieben tag lang von weiblichen und männlichen wesen und miller schreiben. dort darfst du andere dann auch als unzurechnungsfähig und ihrer gedanken nicht mächtig darstellen.

    deinen gelöschten kommentar sieht man noch auf dem planeten. wieder die übliche pathologisierung:

    Vielleicht drückst Du mit diesem ideologischen Schwachsinn auf unbewußte Weise Dein Kindheitsschicksal aus. […] Traut Euch, Euer Kindheitsschicksal ernstzunehmen und nicht mehr zu bagatellisieren.

    so ist eine debatte nicht möglich: jedes gegenargument wird abgewehrt, es entspränge ja bestimmter kindheitserinnerungen, d.h. du erklärst alle, die deine meinung nicht teilen, zu mehr oder weniger unzurechnungsfähig, behandelst sie wie „gestörte“. statt dass du ihre einwände mal zur kenntnis nimmst, und zB erläuterst, was an dem einwand ideologisch sein soll. aber ne, lieber mal alle, die sich dir nicht anschließen nicht für voll nehmen. es spricht da was aus ihnen! :o
    – da wird eindeutig ne grenze überschritten und das bereits zum wiederholten male. das muss echt nicht sein auf dauer. kritik ja, pathologisierung ende nie und nach mehrmaliger aufforderung keine argumente für wilde behauptungen** („weibliche wesen“, „männliche wesen“). ich kann die löschung nur unterstützen.

    *dass frauen und männer unterschiedliche wesen hätten, was ihrer ausstattung geschuldet sei, hat fast jeder drauf. dieses sich als wahrheitsaufdecker aufspielen – man würde was aussprechen, was sich sonst wegen der repression niemand aussprechen wage – , vereint maskulisten mit pi-lern und anderen, die mainstreammüll verbreiten.
    ** zB (auch gelöscht worden): „Ich vertrete die Ansicht, daß unsere Geschlechtlichkeit im wesentlichen biologisch bedingt nicht, weil dies für mich einen Selbstzweck darstellt, sonder weil es hierfür gute Argumente gibt, die Ihr übrigens alles selbst herausfinden könnt.“ – das hatten wir hier von kirk auch schon des öfteren, er tritt sonst nämlich als „Sebastian“ auf***. aber wenn man das nicht so abnickt, sondern nachfragt (vllt auch verärgert, weil das ja ne dumme art ist) dann spricht aus einer die schlechte kindheitserfahrung! wer dem papa sebastian/kirk nicht rechtgibt, braucht ne therapie bei miller!
    *** „Die Argumente für komplementäre psychisch-mentale Geschlechtsunterschiede kannst Du leicht selbst herausfinden. Möchtest Du diese Argumente herausfinden?“ – meine antwort kann man auch nachlesen. sebastian/kirk (und alle, die ähnlich ticken) sind argumentresistent und hauptsächlich damit beschäftigt, andere zu patholgisieren.

  45. 45 grml 29. August 2009 um 21:02 Uhr

    Ich dachte das Internet ist demokratisch.

    =)) =)) =))

  46. 46 Angela 29. August 2009 um 22:43 Uhr

    Eine repräsentaive Umfrage setzt voraus, dass jeweils nur eine Stimme abgegeben wird. Nicht pro Tag, sondern pro Person. Das ist hier nicht der Fall. In den Maskulistenforen sind die teilnahmen organisiert worden. Quasi im 30-minuten Takt wurde das neueste Ergebnis geliefert.

    Nachzulsen hier:

    http://www.wgvdl.com./forum/search.php?search=umfrage+frauenh%E4user

  47. 47 l 30. August 2009 um 21:48 Uhr

    ein schönes forum: tinyurl.com/mmncp3

    (danke, crashi, ich hatte nicht nachgedacht.)

    und:

    Gender-Mainstreaming ist Teil einer „political correctness“, Teil eines Massen-Konditionierungsprogramms das seinen Ursprung im Kommunismus hat. (zentrale ansage auf der plattform)

    <:-p

    na, wenns denn mal so wäre, mitm kommunismus!

  48. 48 crashintoahouse 30. August 2009 um 22:01 Uhr

    ich wette, jetzt kommen die verwirrten alle über die referrerliste beim mädchenblog angetanzt. viel spaß.

  49. 49 crashintoahouse 31. August 2009 um 11:26 Uhr

    ich meinte auch angelas link.

  50. 50 Angela 31. August 2009 um 19:32 Uhr

    @crashintoahouse

    Die verwirrten kennen Euch schon…

  51. 51 l 01. September 2009 um 0:07 Uhr

    kirk, aus nem gesichtszug oder ner hautfarbe oder nem pimmel – ergibt sich noch lange nicht ein bestimmtes wesen oder ein bestimmtes talent o.s.ä. das aber behauptest du. zB: umgang mit kindern. ich kenn einige männer, die das auch recht scheisse finden, was du da behauptest. weil du ja sagst, männer können das nicht bzw. nicht so gut – nur weil sie nen pimmel haben.
    nicht, dass das nicht ne meinung wäre, die man andauernd antrifft.

    die meinung gestaltet sich en detail so:

    Wie hoch ist eigentlich der Grad der „Gleichberechtigung“ von Männern bei 3% männlichen Kindergärtnern? Oder 10% Grundschullehrern.

    und? männer können das von natur aus halt nicht, wa. da sind nunmal frauen viel besser drin, das schreibst du ja selber. darum haben deutsche richter/innen auch recht – und sprechen in der regel die kinder der frau zu. weil der mann kann das halt nicht so gut, evolutionsbedingt. der würde nen kind eher schaden.
    tut mir leid, basti. mehr als ein besuchsrecht ist bei dem mangelnden talent im umgang mit kindern nicht drin. man will ja nicht, dass das kind leiden muss unter dem mangelnden talent, man will ja nur das beste.

    Wie groß ist das Maß an Gleichberechtigung von Männern angesichts von zahlreichen Bereichen in unserer Gesellschaft, wo Männer nur einen sehr geringen Prozentanteil haben?

    ja, wenn ihr das halt nicht so gut könnt? – da kann doch niemand nix dafür, dass ihr männer das nicht könnt! wennste nen uterus hättest, basti, und feine gesichtszüge, dann wär das gar kein problem. dann wärste auch ein gutes elternteil, ein guter erzieher und auch sonst sehr nett, mitfühlend und emotional. also ein mensch, den man mag. aber mit nem pimmel – geht halt nicht. so biste ein unemotionaler trampel, und auch ein vergewaltiger in spe. männer sind nämlich von natur aus schwanzgesteuert und gewalttätig. das hat was mit der evolution zu tun, mit dem verteilen von genen und dem jagen nach mammuts. da können sie nichts dafür, man sollte es ihnen also nicht zum vorwurf machen – das ist nunmal ihr wesen. das sieht man denen schon an den gesichtszügen an, dass die nicht zu so sachen wie elternsein oder erziehersein taugen, also eher asozial sind. man muss das wissen. und man muss sie schon zurecht weisen, wenn sie mal die von der natur bestimmten grenzen überschreiten wollen. da muss man sie aufmerksam machen auf ihren pimmel, ihre gesichtszüge und die beschränkungen, die damit einhergehen. so ist sie, die natur. man kann da nix machen, außer sich dazu stellen – und männer von kindern fernhalten.

  52. 52 l 01. September 2009 um 0:14 Uhr

    da wir ja jetzt alles geklärt haben, kannste jetzt wieder deiner natur entsprechen (ihr seid ja sonst nicht so kommunikativ, das hier muss anstrengend für dich gewesen sein), frauen belästigen, rivalen beseitigen, kindern schaden – und mammuts jagen.

  53. 53 fatalflaw 01. September 2009 um 0:17 Uhr

    mein männliches wesen hat mich dazu veranlasst jahrelang kampfsport zu betreiben, gewichte zu stemmen und gelegentlich enterprise captains ihre eigenen
    zähne schlucken zu lassen.

    ich kann halt nicht aus meiner haut…:(

  54. 54 l 01. September 2009 um 0:27 Uhr

    na sag ich doch. es existieren zwar verrückte, die meinen, gewalt (und auch das verhalten von kindern) hätte was zu tun mit gesellschaftlichen verhältnissen – aber papperlapapp, das sind spinner. der mann befindet sich stets in konkurrenz mit anderen männern, die ihre gene ebenso zu verbreiten suchen. dass sich das schon bei den kleinsten zeigt, veranschaulicht nochmal, wie klug die natur das eingerichtet hat.

    übrigens, danke basti:

    Es ist sehr beklemmend z.B. die Ausführungen von l zu lesen.

    :x

  55. 55 nummer.drei 01. September 2009 um 1:01 Uhr

    < moderation >ich fürchte wir werden in der diskussion im folgenden auf james t kirk verzichten müssen. ich habe keine lust auf evolutionsbiologisches geschwafel in den comments zum thema frauenhäuser. das ist off topic, trollig und kann von dem/der guten gerne woander weiter geführt werden. < /moderation >

  56. 56 different 01. September 2009 um 2:00 Uhr

    Ich hätte seine Reaktion auf l’s Beitrag ja sehr gerne gesehen. Ich werde nie verstehen, welcher Erkenntnisgewinn sich aus Löschungen versprochen wird, dass sie hier immer wieder durchgeführt werden.

  57. 57 Zarah White 01. September 2009 um 7:33 Uhr

    Ja, welcher „Erkenntnisgewinn“ wird sich wohl von Zensur versprochen ?

    Erkenntnisgewinn zu behindern ?

  58. 58 dodo 01. September 2009 um 7:54 Uhr

    ihr erwatet von ausführungen von james t. kirk & co. tatsächlich nen erkenntnisgewinn?????

  59. 59 Zarah White 01. September 2009 um 12:32 Uhr

    Man kann immer dazulernen.

    Nur alleinseligmachende Ideologie ficht das nicht an.

  60. 60 n.n. 01. September 2009 um 13:15 Uhr

    Sag mal an, was man da von diesem Kirk so lernen kann :-?

  61. 61 Blök 01. September 2009 um 13:54 Uhr

    Ich würd es begrüßen, wenn Leute wie Kirk hier ganz grundsätzlich rausgefiltert werden. Leider führen solche Troll-Beiträge dazu, dass sich die Kommentare nicht mehr mit dem Topic befassen, sondern sich auf den Troll einschießen. Wer auf unzensierte Diskussionen mit Anti-FeministInnen steht, kann die in zehntausenden anderen Foren führen. Außerhalb des Internets bieten sich sogar noch mehr Möglichkeiten.

  62. 62 l 01. September 2009 um 14:20 Uhr

    alleinseligmachende Ideologie

    zarah, das ‚problem‘ ist wohl, dass hier die meisten die – wie ich meine: wohlbegründete – meinung vertreten, dass KIRK ideologie verbreitet.

    @different: http://maedchenblog.blogsport.de/2009/08/23/ueberlebensnotwendigkeit-frauenhaeuser/#comment-30182

    jemand, der einen stets pathologisiert, nur weil man seine (ideologische) haltung nicht übernehmen will, und damit auch nicht aufhören will, ist kein geeigneter diskussionspartner. erkenntnisgewinn = null.

    aber zum trost: zarah ist ja noch unter uns. die erklärt demnächst auch, was man von kirk so alles lernen kann.

  63. 63 different 02. September 2009 um 2:23 Uhr

    „jemand, der einen stets pathologisiert, nur weil man seine (ideologische) haltung nicht übernehmen will, und damit auch nicht aufhören will, ist kein geeigneter diskussionspartner. erkenntnisgewinn = null.“

    Ja gut, dann hört man aber halt auf mit demjenigen zu diskutieren. Das ist keine Begründung für eine Löschung, denn das ist ja nicht nur eine Behinderung von Kirk sondern auch von denjenigen, die mit ihm diskutieren wollen. Ich selbst erwarte keine inhaltliche Erkenntnis aus Kirks Beiträgen. Aber ich gewinne Erkenntnis aus den Reaktionen auf ihn, weil ich daraus sehen kann, welche Argumente welche Reaktionen bei ihm auslösen. Zudem fand ich es auch einfach unterhaltsam. Ich sehe auch nicht in wie fern eine abgeschweifte Diskussion die Diskussion des eigentlichen Themas behindert. Hier in den Kommentaren ist doch genug Platz? Naja, im Endeffekt haben die Blogbetreiber_innen hier natürlich Hausrecht, aber ich bin kein Freund von solchen Beschränkungen.

  64. 64 l 02. September 2009 um 8:22 Uhr

    es geht doch nicht um fernabschweifende diskussionen, sondern um knallharten biologismus (der entsprechende folgen zeitigt im hier & jetzt). das blog hier wird regelmäßig von sexist/innen überfallen. warum sollte man denen, wenn sich zeigt, dass die diskussion keinen sinn macht, platz einräumen zur verbreitung ihrer ideologie? (nichts anderes ist es nämlich, v.a. wenn man nicht mehr diskutiert.) wen soll man denn noch alles posten lassen, weil’s „unterhaltsam“ ist?
    es gibt zig foren und blogs, da kann man sich anschauen, wie die ticken. da kann man sich auch anschauen, wie die auf verschiedene einwände reagieren.

    ich möchte mal wissen, ob du diese einwände erheben würdest, wenn es um biologisten mit anderer schwerpunktsetzung ginge, um rassisten zB. – daran zweifle ich. die forderung, rassisten unbehelligt ihren senf verbreiten zu lassen, habe ich auf blogsport noch nicht gelesen. aber sexismus ist halt auch nicht so schlimm, und ganz unterhaltsam auch noch.

  65. 65 Blök 02. September 2009 um 11:20 Uhr

    Es geht auch um fernabschweifende Diskussionen. Hauptargument ist aber: warum sollte man solchen Dreck im Mädchenblog dulden? Wenn man anfängt, bei den Kommentaren auf formal-demokratische Regeln und Laissez Faire zu setzen, werden auf lange Sicht Antifeministen & Sexisten die Kommentare dominieren – so sieht nämlich das Zahlenverhältnis in dieser Gesellschaft aus. Dazu kommt der schreckliche Missionsdrang dieser Leute, da wird dann unter jeden Artikel der gleiche Schwachsinn ohne inhaltlichen Bezug gepostet, usw.

    @different: es hindert dich ja niemand daran, überall sonst im Internet und der realen Welt mit solchen Leuten zu diskutieren. Wenn Du ihnen z.B. auf deinem Blog Raum bieten möchtest ihren Senf zu verbreiten, ist das deine Sache.

  66. 66 l 03. September 2009 um 15:47 Uhr

    Ich habe dies auch nicht damit in Verbindung gebracht, daß Männer einen Penis haben.

    ich habe nur festgestellt, dass männer keine kinder gebären können – und es daher naheliegend ist, dass sie nicht allzu gut mit kindern können. deshalb hat der staat recht, wenn er mütter bevorzugt zB beim sorgerecht. :)>-

    Wieso darf sich l denn evolutionsbiologisch äußern und hierzu ihre Meinung kundtun?

    weil ich ne frau bin!!! und das hier ist das mädchenblog !!!!!
    :d/
    bei dir merkt man ja schon am schreibstil, dass du nen pimmel hast. ihr könnt halt einfach nicht so gut kommunizieren … :(

    in beklemmender Weise

    :(( vielleicht ist diese verklemmung auch nur eine angst- und abwehrreaktion von dir, kirk? kann es sein, dass du einen bösen papa hattest? kindheitstrauma? du solltest dich besser um dich kümmern! und dem papa verzeihen, denn der kann nix dafür, dass er keinen uterus hat. schlimm ist das trotzdem. 8-|
    aber man sollte nicht den fehler machen und vor lauter angst die guten mamas so gemein behandeln, wie du uns, die frauen, die doch nur ihr mutter-sein ausleben wollen (auch ohne kind [der kinderersatz bist in dem falle du: wir erziehen dich hier schon noch zum guten jungen!]).

    meine gesichtszüge: :o)

  67. 67 l 03. September 2009 um 15:59 Uhr

    und? was lässt sich nun aus meinen gesichtzügen ableiten? und ja, die sind im zuge der evolution entstanden. ist halt so passiert. und nun?

    große rote nase = kann nicht kochen & wird’s nie lernen
    niedrige stirn = bewährt sich in der harten männerkonkurrenz
    blaue äuglein = verfügt über ein grundehrliches gemüt
    braune haare = ist stets charmant
    glatze = hat humor (aber leider keinen massenkompatiblen, wie man sieht).

    oder?

  68. 68 l 03. September 2009 um 16:10 Uhr

    Ich habe nicht gesagt, daß sich zwingend aus der Fähigkeit der Schwangerschaft ein größeres Talent im Umgang mit Kindern ergibt.

    erinnerung:

    Wenn man also auch komplementäre psychisch-mentale Unterschiede bei Mann und Frau sieht, wofür es sehr viele einleuchtende und sogar zwingende Argumente gibt, ist man also ein „biologistischer Sexist“.

    und ja, dann ist man ein biologistischer sexist. weil du aus der körperlichen ausstattung auf ein „wesen“ schließt. analog zu rassisten (ich hab das schon mal erklärt): die schließen von der hautfarbe auf „psychisch-mentale unterschiede“ zu „weißen“ u.s.w.

    na klar haben sich hautfarben oder auch die biolog. geschlechter evolutionär entwickelt. vom himmel werden sie wohl nicht gefallen sein! aber was sagt das denn über angebliche „wesensunterschiede“? – nix.

    was man so typen wie dir endlich mal klar machen sollte (obs funktioniert, weiß ich nicht), ist, dass sich euer knallharter sexismus auch gegen euch selber wendet. das wollte ich mal mit den letzten kommentaren zeigen. aber du checkst einfach gar nichts.

  69. 69 Annie_Slut 03. September 2009 um 16:49 Uhr

    @Blök: Oh ja, das musste mal gesagt werden. Ich finde den Mädchenblog – mit seinen Diskussionen auf Grund der ständigen präsenz von anti-feministischer, sexistischer Kackscheiße und immer wieder wiederholter Relativierung überhaupt sämtlicher Manifestationen von strukturellen Gewaltverhältnissen („Was soll denn daran rassistisch/sexistisch/etc. sein? Blabla welche objektiven Maßstäbe blabla neni finde ich gar nicht rassistisch/ sexistisch/ etc. blablabla man kann’s auch übertreiben blablabla…“)- extrem anstrengend und belastend. Ich habe deswegen meine Beteiligung hier bereits stark reduziert und denke darüber nach, mir diesen Stress hier überhaupt nicht mehr zu geben. Ich kann langsam nicht mehr.

  70. 70 fraulenzen 19. Januar 2010 um 18:09 Uhr

    Wenn es sich um das abstimmungsergebnis bei Welt-Debatte-Online handelte, da sind meine erfahrungen, dass hier zu 90 % männliche foristen posten. auch wurde hier eine grosse debatte geführt zu „gehören frauenhäuser abgeschafft“ – angeregt durch die meinungsäusserung von Gerhard Amendt , der vehement in der öffentlichkeit behauptet , dass frauenhäuser ein hort des männerhasses seien. Hierzu gab es weit über 4oo postings – zum artikel i.d. „Welt“ „wir brauchen frauenhäuser“ gingen dagegen nur 25 kommentare ein. Aber nicht nur der soziologe Gerhard Amendt macht stimmung gegen frauenhäuser, insbesondere sind alle feministischen errungenschaften den sog. männerrechtlern oder maskulisten ein dorn im auge.

  1. 1 Keine Kinder ohne Job « Maedchenmannschaft Pingback am 29. August 2009 um 10:22 Uhr

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