Es gibt keine blöden Fragen???


Ein Fotoprojekt dokumentiert Fragen, welche die abgebildeten Transgender-Leute in ihrem Leben schon gefragt wurden – von Fremden, Freunden, Kollegen,…

Presented on white wooden boards, the questions are turned on the viewer, shifting the dynamics under which they were originally asked, and prompting the viewer to cast a reflective, self-critical eye upon him or herself, revealing how invasive this frame of reference can be.

Über Feministing


48 Antworten auf “Es gibt keine blöden Fragen???”


  1. 1 nummer.drei 24. August 2009 um 19:34 Uhr

    danke für den hinweis!

  2. 2 Kaja 26. August 2009 um 17:09 Uhr

    Hallo, bin auf diesen Blog eher zufällig gestoßen. Ich finde die Kampagne ja sehr interessant, aber ich frage mich, was genau damit ausgesagt werden soll. Ich beziehe mich jetzt mal auf das obige Foto und muss ganz ehrlich sagen, dass ich Zweifel ob der geschlechtlichen Identität der abgebildeten Person durchaus berechtigt finde. Was ist also blöd an der Frage, ob sie in der richtigen Toilette gelandet ist? Wer darauf nun die erleuchtete Antwort äußern möchte: „Sie (die Person) wird schon wissen, in welche Toilette sie gehört“ kann ich nur entgegnen, dass ich mich auch schon das ein oder andere Mal in der Tür geirrt habe, das hat also wohl gar nix damit zu tun, wie man auf andere wirkt. Und meine nächste Frage ist, wieso jemand, der sich über so eine Frage ärgert, nicht versucht seiner geschlechtlichen Identität mehr Ausdruck zu verleihen. Kann ja keiner was dafür, wenn es der Person gefällt so rumzulaufen. Man identifiziert fremde Menschen nun mal automatisch und auch am schnellsten über ihr Äußeres. Solange die Identifikation ohne Wertung abläuft hat dies ja auch nicht das Geringste mit Oberflächlichkeit zu tun. Über erklärende Antworten würde ich mich sehr freuen.
    Gruß,
    Kaja

  3. 3 Hero 26. August 2009 um 17:33 Uhr

    Und meine nächste Frage ist, wieso jemand, der sich über so eine Frage ärgert, nicht versucht seiner geschlechtlichen Identität mehr Ausdruck zu verleihen.

    Wie soll denn ein Transgender seine geschlechtliche Identität deutlicher ausdrücken? Transsexuell auf die Stirn tätowieren?

  4. 4 mimikry 26. August 2009 um 17:49 Uhr

    „you think you make men feel inferior?“
    „who will want to date you?“
    wie übel ist das denn. :o

  5. 5 dodo 26. August 2009 um 19:57 Uhr

    kaja, die frage ist doch wohl, ob es sinn macht, jede/n über das äußere automatisch in die kategorie männlich/weiblich reinpressen zu wollen. das geht eben nicht so einfach und ist oft absolut überflüssig. und darum gehts ja.
    abgesehen davon, daß ich das gefühl habe, du weißt nicht genau, was transgender bedeutet (einfach bei wiki nachschlagen) – wo ist denn das problem? auch WENN wer in der „falschen“ toilette landet – man kriegt relativ schnell selber raus, in welcher man ist.

  6. 6 uschi 27. August 2009 um 10:57 Uhr

    Was ist also blöd an der Frage, ob sie in der richtigen Toilette gelandet ist?

    Diese Frage zu stellen impliziert meiner meinung nach, dass man der Ansicht ist, die Person sei falsch auf der ausgewählten toilette. Und daran schließt sich doch die Frage an, was daran schlimm ist, „falsch“ zu sein. Klar will frau nicht, das mann auf die „frauen-toilette“ geht. Aber würde frau/mann wirklich fragen, wenn sie oder er sich nicht sicher über das geschlecht wäre, ob die Person nicht auf der falschen toilette ist?

    Frage ist, wieso jemand, der sich über so eine Frage ärgert, nicht versucht seiner geschlechtlichen Identität mehr Ausdruck zu verleihen.

    Ich würde mich da Dodo anschließen. „Der geschlechtlichen Identität mehr Ausdruck verleihen“ geht nur in der Einteilung weiblich/männlich und den dazugehörigen Attributen.

  7. 7 Lukas 27. August 2009 um 11:24 Uhr

    Die Frage nervt einfach.
    Es kostet ohnehin schon Überwindung bei „Nicht-Passing“ aufs Herrenklo zu gehen.
    Darüber hinaus ist es ganz schön unhöflich eine fremde Person einfach mal so zu fragen ob sie sich nicht möglicherwiese in der Tür geirrt hat. Die Frage impliziert immer, dass man der Person eine Geschlechtsidentität zuordent und eine andere abspricht.

  8. 8 Cymaphore 27. August 2009 um 15:35 Uhr

    Bez. der Kommentare: Ich denke der Beitrag bezog sich auch auf die südafrikanische Läuferin? :-)

    Diese Probleme wirds immer geben. Ich bin ja ohnehin für Unisex-Toiletten :-) … Aber dafür ist die Welt noch nicht reif ;-)

    Angesichts der Sportlerin und der geäußerten Kritik muss ich ganz klar anmerken: Währe es denn angemessen solche Kritik zu unterlassen und stattdessen dann Männern mit weiblichem Aussehen die Frauenbewerbe gewinnen zu lassen? ;-) …

    Das ist nicht der erste Fall wo das Geschlecht in zweifel ist, und oft genug war es dann so, dass es sich um einen Mann gehandelt hat (Siehe Berlin 36) … Ich finde, man sollte sich zu emotionale Äußerungen in der Sache verkneifen bis die Faktenlage bekannt ist.

  9. 9 Willy 27. August 2009 um 17:09 Uhr

    Würde es sich denn lohnen, für die 2-5% Transgender eigene Toiletten einzurichten?

  10. 10 Allophilia 27. August 2009 um 17:27 Uhr

    Wieso eine eigene? Lohnt es sich den zwei Toiletten zu haben statt einer für alle?

  11. 11 l 27. August 2009 um 17:33 Uhr

    Klar will frau nicht, das mann auf die „frauen-toilette“ geht.

    wieso? ich gehe zB oft auf männertoiletten, und zwar immer dann, wenn man in der frauenabteilung wieder mal ewig anstehen müsste. :)
    und ich finde es auch ziemlich schräg, wenn man das nicht macht. auch umgekehrt.

    (jetzt mal – auch beiderseits – traumatisierte ausgeklammert.)

    „lohnen“ – für wen? lohnen ist ein blöder maßstab.

  12. 12 laylah 27. August 2009 um 22:30 Uhr

    wieso?

    für mich: weil ich keinen bock habe, auch noch an dem ort von vollidioten belästigt zu werden, wo ich meine muschi auspacke.
    deswegen würd ich längst keinen (von mir als solcher einsortierten) typen anmachen, weil er auf die frauentoilette geht. aber die unisex toilette würd ich mir schon gern für die nächste gesellschaft aufheben.

  13. 13 pia 27. August 2009 um 23:45 Uhr

    @Cymaphore

    Bez. der Kommentare: Ich denke der Beitrag bezog sich auch auf die südafrikanische Läuferin?

    inwiefern wurde sich darauf bezogen?

  14. 14 uschi 28. August 2009 um 19:01 Uhr

    ja, würde ich auch sagen, dass frau auch auf die Männertoilette gehen kann und auch umgekehrt. Nur finde ich es dann wichtig, einfach mal was zu sagen und nicht selbstverständlich ins Klo gehen (sowas wie „entschuldigt, aber ich muss mal ganz dringend und drüben ist es voll“)
    Ich denke, in der Summe kommt es einfach häufiger vor, dass Frauen auf die Männertoilette gehen, als Männer, die auf die Frauentoilette gehen.
    Das hat, finde ich, was mit Respekt zu tun. Wie schon erwähnt, es gibt keine Unisex-Toiletten – bis auf die Behindertentoiletten vielleicht (auch eine spannende Überlegung…).

  15. 15 nummer.drei 28. August 2009 um 22:38 Uhr

    bis auf die Behindertentoiletten vielleicht (auch eine spannende Überlegung…).

    siehe dazu auch : Von den Schwierigkeiten des Erleichterns von st_eve – in den comments gibt es zu diesem Aspekt ebenfalls Hinweise zur Fragwürdigkeit „Behinderten“ Zweigeschlechtlichkeit abzusprechen. Hat ein cooles Potential, ist aber in der realen Raumaufteilung eher eine totale Herabstufung und Entwürdigung – meine Einschätzung. Denn gewissermaßen steht hinter jeder Unisex-Toilette für Menschen mit körperlichen Einschränkungen: „Du bist körperlich nicht in der Lage das „Normale“ Klo zu nutzen? Dann bist du auch nicht wert, in gesellschaftliche Standards (in diesem Fall: Zweigeschlechtlichkeit) aufgenommen zu werden“.

  16. 16 tee 29. August 2009 um 3:08 Uhr

    Hat ein cooles Potential, ist aber in der realen Raumaufteilung eher eine totale Herabstufung und Entwürdigung – meine Einschätzung.

    tze. wo ist das denn entwürdigend? ich wette selbst laylah hätte mit dem auspacken ihrer muschi auf einer so schwach frequentierten unisex-toilette kein problem. und jetzt rate mal warum!

    richtig. weil es nicht an den toiletten liegt, sondern an den benutzer_innen.

  17. 17 laylah 29. August 2009 um 15:28 Uhr

    na behinderten-toiletten sind doch eh meistens komplett einzelne räume und nicht ein raum mit vielen kabinen. und manchmal sind die frauen- auch gleichzeitig behindertentoiletten.

  18. 18 l 29. August 2009 um 16:03 Uhr

    ja, aber das muss ja nicht so sein – bei den kommentaren bei dem artikel, auf den verwiesen wurde, kommt es so raus, als wäre die installierung kein großes problem.

    In Schweden habe ich mich immer darüber gefreut, dass an vielen Orten nur Unisextoiletten gab – in Cafés, Schulen und der Uni – die auch Rollstuhlgerecht waren.

    +

    und manchmal sind die frauen- auch gleichzeitig behindertentoiletten.

    was ja wieder mal ein deutlicher hinweis drauf ist, dass behinderte als asexuelle wesen wahrgenommen werden: wenn ein behinderter mann in der frauentoi unterwegs ist, kommt niemand auf die idee, das als störend zu empfinden – ist ja kein richtiger mann.

  19. 19 tee 29. August 2009 um 19:52 Uhr

    ähh ja, laylah, mein ich doch. weil dort eben keine gender aufeinandertreffen, die ja das problem sind.

  20. 20 l 29. August 2009 um 21:20 Uhr
  21. 21 tee 29. August 2009 um 22:46 Uhr

    link posten. hätte ich auch machen sollen.

  22. 22 illith 30. August 2009 um 16:15 Uhr

    schließe mich da laylah an.
    ich würde ebenfalls keine unisex-toiletten wollen („in unserer gesellschaft“) und entsprechend keine männer auf der frauen-toilette haben und kann mir vorstellen, dass es vielen männern umgekehrt ähnliche geht.
    auch wenn das nötig macht, total grobe und teils fragwürdige oder ‚inkonsequente‘ einteilungen vorzunehmen (zb wenn es um den aspekt sexuelle belästigung im weiteren sinne geht, was wäre dann mit homos, oder wenn es darum geht „das gleiche zu haben“, was ist mit mit genannten transsexuellen usw usf)

    wie mit diesem (im geposteten foto angesprochenen) dilemma adäquat umzugehen ist, weiß ich auch nicht

  23. 23 Annie_Slut 31. August 2009 um 12:20 Uhr

    Mein Vorschlag: Immer eine Unisex-Toilette und noch eine für Frauen, die keine Unisex-Toilette wollen. Wären weiterhin zwei, aber auf der einen kann niemals eine Person als „falsche Tür erwischt“ wahrgenommen werden. Das wäre doch erstmal ’ne Lösung.
    Also, Unisex-Sticker machen und damit die Strichmännchen auf den Türen von Männertoiletten überkleben!

  24. 24 laylah 31. August 2009 um 12:36 Uhr

    naja.. und wenn dann nen transmensch lieber auf die frauenfrauen-toilette will, sindwa wieder gleich weit.

  25. 25 Marcie 01. September 2009 um 10:41 Uhr

    @Annie_Slut:
    Nicht daß ich on Dir eine ernsthafte Antwort erwarte, aber was ist mit Männern, die nicht auf eine Unisextoilette gehen möchten?

  26. 26 laylah 01. September 2009 um 14:16 Uhr

    „mann, piss die wand an..“

  27. 27 Marcie 03. September 2009 um 9:36 Uhr

    Ja, mit einer solchen Antwort hatte ich schon eher gerechnet.
    Aber schön, daß wir drüber gesprochen haben.

  28. 28 Annie_Slut 03. September 2009 um 17:02 Uhr

    Weil ich die notwendigkeit einer Frauentoilette nur im patriarchalen Kontext gegeben sehe, und warum sollte ein patriarchaler Kontext bitte einer Männertoilette notwendig machen?

  29. 29 bigmouth 03. September 2009 um 18:24 Uhr

    geht es denn bei dieser frage übewrhaupt vorrangig um notwendigkeiten?

  30. 30 n.n. 04. September 2009 um 9:20 Uhr

    Die Bereitstellung von Toiletten ist natürlich eine Notwendigkeit, du weltfremde Gestalt.

  31. 31 Marcie 04. September 2009 um 9:50 Uhr

    @Annie_slut:
    Ah, Du hast den „P-Joker“ gezogen.
    Wieso meinst Du, das außerhalb des Patriachats alle auf das gleiche Scheißhaus gehen wollen würden?

  32. 32 Annie_Slut 04. September 2009 um 11:49 Uhr

    Weil ich glaube, dass zur Überwindung des Patriarchats die Überwindung der vorstellung gehört, die Menschheit sei von Natur aus in zwei Geschlecher aufgeteilt. Ohne die Ordnung der Zweigeschlechtlichkeit würden die zwei getrennten Toilettenbereiche keinen Sinn mehr machen.

  33. 33 Marcie 04. September 2009 um 12:25 Uhr

    Ok, da gehen unsere Meinungen zwar auseinander, aber danke für die Erklärung.

    Ciao & schönes Wochenende!

  34. 34 James T. Kirk 08. September 2009 um 0:48 Uhr

    Darüber hinaus ist es ganz schön unhöflich eine fremde Person einfach mal so zu fragen ob sie sich nicht möglicherwiese in der Tür geirrt hat. Die Frage impliziert immer, dass man der Person eine Geschlechtsidentität zuordent und eine andere abspricht.

    Das versteh‘ ich nicht. Wenn ich ’ne Frau in die Männertoilette gehen sehe, dann sag ich doch ganz natürlich:“Ey, das ist hier die Männertoilette.“ Ich frag vielleicht nicht in der Form, sondern mach ’ne Aussage.
    Aber es ist doch völlig natürlich, jemandem eine Geschlechtsidentität zuzuordnen.
    Und auch daß man unsicher ist, wenn man nicht genau weiß, ob jemand Mann oder Frau ist.

    Vermutlich mehr als 99% aller Menschen sind der Auffassung, daß es zwei Geschlechter gibt. Man darf da ja gerne anderer Meinung sein. Aber ich finde es ein bißchen anmaßend, wenn man meint, die Auffassung, daß es praktisch keine Geschlechter gebe, sei objektiv und müßte irgendwann durchgesetzt werden.

  35. 35 n.n. 08. September 2009 um 9:30 Uhr

    Und deine Auffassung ist dann nicht anmaßend? Das mit der „Natürlichkeit“ könntest du auch nochmal ausführen. Danke.

  36. 36 Annie_Slut 09. September 2009 um 16:25 Uhr

    Bis zum 17.Jahrhubndert waren in unseren Breitengraden so ungefähr 99% der Menschen überzeugt, dass es ein(!) Geschlecht gäbe, Frauen wurden als ungenügende Ausprägung dieses einen Geschlechts interpretiert.
    Fazit: Nur weil 99% der Leute es glauben, heißt das nicht, dass es stimmt.

    Es gibt auch Gesellschaften (und vor dem Zeitalter des Kolonialismus waren es noch viel mehr), in denen so ca. 99% der Leute davon überzeugt sind, dass es drei Geschlechter oder vier Geschlechter (usw.) gibt.
    Solche Einteilungen können unterschiedlich begründet werden und dementsprechend unterschiedlich ausfallen. Das zeigt, dass sie nicht von der „Natur“ determiniert sind.

  37. 37 James T. Kirk 10. September 2009 um 4:40 Uhr

    Weil ich glaube, dass zur Überwindung des Patriarchats die Überwindung der vorstellung gehört, die Menschheit sei von Natur aus in zwei Geschlecher aufgeteilt.

    Wieso muß diese Vorstellung denn überwunden werden? Ist denn die Vorstellung von zwei Geschlechtern schlechter als die von drei oder vier?
    Das verstehe ich nicht. Du sagst doch, daß diese Einteilungen kulturell bedingt sind. Wo liegt da der Maßstab, welche Einteilungen gut und schlecht sind?

    Es ist doch zumindest merkwürdig, daß nur Männer und Frauen zusammen Kinder zeugen können und daß die meisten Männer und Frauen das andere Geschlecht bevorzugen, mal abgesehen davon, daß Homosexualität ja durchaus auch nicht natürlich sein kann.

    [edit by admin: pathologisierung von homo- und transsexualität entfernt]

  38. 38 Rara 10. September 2009 um 13:30 Uhr

    Vielleicht wärs mal Zeit das Moderationskonzept vom Mädchenblog zu überdenken. Kommt natürlich drauf an, was man in den Kommentaren haben will. Sowas z.B.?

    „Ich gehe davon aus, daß Homosexualität familiengeschichtliche Ursachen hat, also eine Reaktion auf pathologische Zustände in der Familie (z.B. sexueller Mißbrauch), ebenso sehe ich das so bei Transsexuellen.“

    Mein Vorschlag wäre: Kommentare mit sexistischem und rassistischem Inhalt, mit Pathologisierungen oder ohne inhaltlichen Bezug zum Artikel sofort & konsequent löschen. Die User-Namen, Email- und IP-Adressen werden dann in die Blacklist eingetragen, um es den Trolls & Sexisten etwas schwerer zu machen. Erste Kandidaten für die Sperrung wären Kirk, Willy & Zarah White.

  39. 39 Annie_Slut 10. September 2009 um 13:51 Uhr

    Admins!

    Bitte die Pathologiesierungen von Homo- und Transsexualität entferenen.
    Das sind keine „Krankheiten“ oder „Störungen“!
    die Behauptung, Homo- und Transsexualität würden sich auf Missbrauchserfahrungen zurückführen lassen, ist schlichtweg unhaltbar. Jegliche Studien, die zu solchen Ergebnissen führen, sind methodisch unwissenschaftlich durchgeführt worden. Mit methodisch unsauberen Studien lässt sich jedes beliebige Ergebnis erziehlen.

    Und zu dem „warum muss die Ordnung der Zweigeschlechtlichkeit überwunden werden“?

    Weil sie Menschen ausschließt, pathologisiert und einschränkt.
    Die Ordnung der Zweigeschlechtlichkeit ist nicht „naturgegeben“, was sich allein darin zeigt, dass sie mit gewaltsamen Mitteln aufrechterhalten werden muss. Siehe medizinisch unnötige Zwangsoperationen an intersexuellen Menschen. Jede solche Zwangsoperation stellt eine klare Menschenrechtsverletzung dar.
    Außerdem fallen immer wieder Menschen Morden zum Opfer, nur weil sie das illusionäre Bild der angeblich naturgegebenen Zweigeschlechtlichkeit stören.

  40. 40 l 11. September 2009 um 16:54 Uhr

    ich glaube kirk leidet unter kindheitstraumata. bei diesen beiträgen …

    Die Frage nach einer möglichen Pathologie von Homosexualität und Transsexualität muß auch geklärt werden

    schätzle, dazu braucht’s aber wirklich ned so laien wie dich, gell. und noch was: das ist schon längst erforscht. nur so ZWANGSHAFTE – eben: kindheitstrauma – heteros wie du drehen da durch.

    ich kenne konkrete Fälle

    diese alltags-“wissenchafter“ alleweil …

    ich hab gestern nen dummen mann getroffen. vor drei wochen auch schon! und dann musste ich auch noch dich kennenlernen, kirk. – ich glaub, männer sind dumm. LOL!

  41. 41 crashintoahouse 11. September 2009 um 19:10 Uhr

    hm…bestechende logik…^^

  42. 42 James T. Kirk 11. September 2009 um 20:20 Uhr

    Wieso habt Ihr denn meinen Beitrag gelöscht?
    Für eine ernsthafte Begründung wäre ich dankbar.

    Findet Ihr das normal, so gehässig und abfällig mit anderen umzugehen?

    Nach Eurem bisherigen Verhalten müßten Beiträge wie der von l eigentlich gelöscht werden.

    Wieso löscht Ihr seriöse Beiträge und Meinungsäußerungen?

  43. 43 ping 12. September 2009 um 0:56 Uhr

    Eine ernsthafte Begründung wäre für dich wohl eine die du leicht widerlegen könntest.

  44. 44 Aurisa 13. September 2009 um 15:54 Uhr

    Hallo Ladys und Gentleman… und der ganze Rest ;),
    erstmal: Ich bin selber transsexuell… siehe meinen Blog…

    Ob ich in der Frauentoilette falsch bin wurde ich noch nie gefragt… zum Glück…

    In früheren Zeiten, vor meinem coming out, habe ich in der Männertoilette aber einige Herren der Schöpfung wohl ziemlich irritiert ;).

    Einer musste bei meinem Anblick erstmal nachsehen gehen, ob ER vielleicht in der falschen Toilette ist ;)…

    Umgekehrt würde ich auch niemand fragen, ob er in der falschen Toilette ist, bei dem nicht klar ist, ob er oder sie jetzt Männlein oder Weiblein… oder Tränslein ist ;)…

    Ich würde mich aber auch strikt weigern in eine Toilette für Transgender zu gehen!

    In Thailand soll es sowas inzwischen übrigens sogar schon geben… ist also keine rein hypothetische Frage…

    Die Idee mag ja gut gemeint sein… aber gut gemeint ist ja bekanntlich das Gegenteil von gut…

    Und ich als ‚klassische Transsexuelle‘ fühle mich nun mal als Frau und nicht als irgendwas zwischen den Geschlechtern!

    Wenn Transgender nicht wissen ob sie Mann oder Frau sind… oder keines von beidem sein können oder wollen… oder beides gleichzeitig oder abwechselnd… ok!

    Das soll und muss jeder für sich selbst entscheiden…

    Aber ich würde mich ganz heftig diskriminiert fühlen, wenn ich deswegen dann auch auf’s Klo für ein ominöses ‚3.Geschlecht‘ MÜSSTE…

    Ich sehe das übrigens mindestens teilweise genauso wie Annie_Slut… daß es eine Illusion ist zu glauben, daß es eine klare und naturgegebene Einteilung der (Menschen)welt in zwei Geschlechter gäbe…

    Klar… es gibt Unterschiede zwischen Männern und Frauen… aber es gibt nicht DIE Männer und DIE Frauen… als zwei Geschlechter und sonst nichts…

    Sondern es gibt ein gewisses BILD davon in unserer Gesellschaft, was männlich und was weiblich ist…

    Wenn man sich das aber näher anschaut und mal aufdröselt, dann stellt sich heraus, daß es nicht DAS Geschlecht gibt, sondern daß da verschieden Sachen vermischt werden… und jeder einzelne Punkt davon ist nicht so eindeutig männlich oder weiblich wir im allgemeinen denken…

    Aber ich rede schon wieder zu viel… mein altes Leiden ;)…

    Viele Grüße
    Klaudia

  45. 45 Timo 13. September 2009 um 17:17 Uhr

    Also Unisextoiletten lehne ich für meinen Teil im öffentlichen Raum entschieden ab, aufgrund meiner Erfahrungen im Bereich der Raumpflege.
    Als Kind durfte ich oft meine Mutter in ihrem Beruf als Reinigungskraft begleiten und nach dem Abitur habe ich eine Weile als Fensterputzer gejobt und auch dort kommt man mit öffentlichen Klos in Berührung.
    Keinem Mann sollte es zugemutet werden die grob Fahrlässigen Verschmutzungen weiblicher Toiletten mitzutragen.
    Das blutige Tampons auf Herrentoiletten nicht zu finden sind ist logisch, aber das bekacktes Klopapier an Wände geklebt wird ist mir NUR aus Damenklos bekannt.

    Daher bin ich gegen Unisextoiletten im öffentlichen Raum, jedoch dafür TG die Benutzung von Herrenklos zu erlauben.

  46. 46 Aurisa 13. September 2009 um 18:31 Uhr

    @Timo:
    Erinnert mich an ein Zettelchen, das mal im Frauenklo in der Uni hing: „Und wo bleibt da die weibliche Solidarität gegenüber uns Putzfrauen, so versaut, wie ihr die Toiletten hinterlasst?“ (sinngemäß zitiert).

    Und was die TG’s angeht… die wollen doch gar nicht auf’s Herrenklo ;)… ganz im Gegenteil *g*…

  47. 47 lahmacun 13. September 2009 um 19:05 Uhr

    >erlauben

    :o)

  48. 48 Annie_Slut 14. September 2009 um 13:08 Uhr

    Nur um Missverständnissen vorzubeugen:

    Ich finde, Personen, die sich als Frauen fühlen, sich als Frauen definieren, SIND Frauen. Punkt. Und Frauen sollen ungestört auf die Frauentoilette gehen können.

    Eine Unisex-Toilette sollte es finde ich trotzdem geben, schon allein, damit die, die sich nicht als Mann oder oder Frau einordnen wollen, dies nicht angesichts der Klotüren müssen. (Und die Frauen und Männer, die die Unisex-Toilette vorziehen, würden diese ja dann auch nutzen).
    Ich plädiere allerdings ganz klar NICHT dafür, dass wegen der Existenz einer Unisex-Toilette die Frauentoilette daneben nur von denen benutzt werden soll, die „weiblich“ als Geburtsgeschlecht haben. Das wäre ziemlich schrecklich, finde ich.

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