Nicht lustig

Mit Chauvisprüchen ist ein finnischer Audimanager seinen Job losgeworden.


39 Antworten auf “Nicht lustig”


  1. 1 laylah 07. September 2009 um 17:57 Uhr

    der letzte absatz ist das dümmste.

  2. 2 n.n. 08. September 2009 um 10:57 Uhr

    Die werden sich hüten, nochmal Frauen über das Internet kennen zu lernen und „eindeutige“ SMS zu schreiben. Auf sowas stehen wir ganz und gar nicht, nicht wahr Schwerstern?

  3. 3 Annie_Slut 09. September 2009 um 16:19 Uhr

    Naja bei den SMS kommt ja drauf an, was drinstand und ob die Frau diese SMS auch bekommen wollte. Da sind die Informationen zu dünn. Aber ich finde auch nicht, dass Partnerinnen für Affären im Netz suchen und Chauvinismus unbedingt gleichzusetzen sind. Vielleicht haben die Frauen ja auch ’nen typen für eine Affäre gesucht. Da scheint es mehr darum zu gehen, die Abweichung vom Ideal der festen monogamen Zweierbeziehung, die am besten in die ehe münden soll, abzustrafen.

  4. 4 n.n. 09. September 2009 um 18:12 Uhr

    Es kommt lediglich darauf an, ob die Frau die SMS bekommen wollte. Was drinsteht kann Dir herzlich egal sein.

  5. 5 gtz 09. September 2009 um 18:58 Uhr

    du willst also behaupten, fremde menschen anzusprechen wäre grundsätzlich kritikwürdig? völlig unbenommen der jeweiligen kommunikationsinhalte? na viel spass im autistischen ajmmertal.

  6. 6 n.n. 09. September 2009 um 21:45 Uhr

    Du bedrängst Menschen also mit aufdringlichen Sprüchen, auch wenn sie das nicht wollen? „Nein“ heißt für dich manchmal doch „ja“, oder was möchtest du uns gerne sagen?

  7. 7 ♥Tekknoatze 09. September 2009 um 22:23 Uhr

    n.n.: Du machst da einen Fehler, worauf Annie und gtz hingewiesen haben iist nämlich, dass man auf den Kommunikationsinhalt achten muss um über die Situation zu urteilen. Das machst du unbeuwsst, schließlich redest du im letzten Kommentar ja von aufgringlichen Sprüchen, das Aufdringen, die Belästigung implizierst du damit schon. Jetzt war der Punkt von Annie und gtz ja aber gerade, dass eine Kommunikationsaufnahme nicht zwangsläufig schlimm ist.
    gtz dann vorzuwerden sie_er würde das Nein hin und wieder in ein Ja transformiert sehen ist, ehrlich gesagt, ein wenig lachhaft.

  8. 8 n.n. 09. September 2009 um 23:08 Uhr

    Zu erst einmal geht es so oder so um „eindeutige“ SMS. Das schrieb ich so. Das ist weder un- noch vorbewusst, sondern ganz bewusst aus dem Artikel übernommen (siehe die “ “). Annie_Slut scheint sich ja zu interessieren was in einer privaten SMS stand. Meine Position dazu ist, dass das total irrelevant ist. Wenn, ja wenn, die besagte Frau die SMS erhalten will. Das war mein Punkt. Und das ist für mich das entscheidende Kriterium. Im Gegensatz zu Annie_Slut, die den Inhalt nochmal prüfen möchte. Vernab des erklärten Willens der Beteiligten
    gtz steigt jetzt in diesen Kontext ein. Seine Position ist, dass man ja durchaus mal dürfe, schließlich will man bzw. er/sie ja nicht als „Autist“ enden. D.h. es geht darum, sein Bedürfnis gegen den Willen eines anderen Menschen durchzudrücken. Im Endeffekt ist ein „Nein“ dann eben kein „Nein“ mehr. Für gtz durchaus legitim, wenn die Alternative Autismus wäre.

  9. 9 skp 09. September 2009 um 23:13 Uhr

    Es kommt lediglich darauf an, ob die Frau die SMS bekommen wollte. Was drinsteht kann Dir herzlich egal sein.

    OB sie die wirklich wollte stellt sich, so ehrlich sollte man sein erst am ende der kommunikation raus. das ist vorher überhaupt nicht zu klären. dann auch noch vom inhalt zu abstrahieren läßt überhaupt keinen raum mehr für einen vernünftigen umgang.

    da wird wieder mal ne private moralvorstellung zum maßstab für ne verhaltensdiktatur. völlig unberücksichtigt dabei die interessen derjenigen, die es betrifft. die tauscht dann auch nur diejenige aus, die aufgrund der hier schon angesprochenen abweichung von der monogamen zweierbeziehung vermutlich als maßstab hergehalten hat.

    bei so ner verqueren denke muß man natürlich das leidenskollektiv der schwestern heraufbeschwören.

  10. 10 l 09. September 2009 um 23:17 Uhr

    ich muss an meiner antenne rumschrauben …

    hinterlistig …

  11. 11 skp 09. September 2009 um 23:20 Uhr

    Seine Position ist, dass man ja durchaus mal dürfe, schließlich will man bzw. er/sie ja nicht als „Autist“ enden. D.h. es geht darum, sein Bedürfnis gegen den Willen eines anderen Menschen durchzudrücken. Im Endeffekt ist ein „Nein“ dann eben kein „Nein“ mehr. Für gtz durchaus legitim, wenn die Alternative Autismus wäre.

    interessant wäre wo das stehen soll. in dem kommentar von gtz auf alle fälle nicht. dein gedicht zeugt von interessiertester leseschwäche. während gtz deine pure ablehnung jeglicher kommunikation kritisiert („OB“) und darauf verweist, daß der inhalt der kommunikationsaufnahme sehr wohl eine rolle spielt verlangst du einen autismus, bei dem jemand schon verurteilenswert ist, weil er kommuniziert. anstatt da mal drauf einzugehen phantasierst du dir ein hahnebüchenes zeug zusammen, ob es dann am „nein-heißt-nein“-maßstab blamieren zu können. blamiert hast du dich aber nur selber.

  12. 12 l 09. September 2009 um 23:24 Uhr

    und das absurde ist – es funktioniert. 8-|

  13. 13 gtz 10. September 2009 um 0:27 Uhr

    Zu erst einmal geht es so oder so um „eindeutige“ SMS

    quatsch. du weist doch extra darauf hin, dass es garnich drauf ankäme, was denn nu in der sms gestanden haben soll.

  14. 14 n.n. 10. September 2009 um 0:35 Uhr

    Also skp, jetzt erkläre ich Dir mal was:

    Es kommt lediglich darauf an, ob die Frau die SMS bekommen wollte. Was drinsteht kann Dir herzlich egal sein.

    Das war meine Aussage, weil Annie_Slut ja irgendwie Interesse an den Inhalten privater Unterhaltungen angemeldet hat.

    Jetzt wirfst Du mir vor:

    da wird wieder mal ne private moralvorstellung zum maßstab für ne verhaltensdiktatur. völlig unberücksichtigt dabei die interessen derjenigen, die es betrifft.

    Wenn Du nun statt Phrasen zu dreschen lesen würdest was ich schreibe, dann wüsstest du wohl, dass genau das meine Position ist.

    z.B. hier:

    Annie_Slut scheint sich ja zu interessieren was in einer privaten SMS stand. Meine Position dazu ist, dass das total irrelevant ist. Wenn, ja wenn, die besagte Frau die SMS erhalten will. Das war mein Punkt. Und das ist für mich das entscheidende Kriterium. Im Gegensatz zu Annie_Slut, die den Inhalt nochmal prüfen möchte. Fernab des erklärten Willens der Beteiligten

    Und jetzt erkläre mir das nochmal mit der „interessierten Leseschwäche“ ;) Wenn es Dir doch wie mir darum geht, dass es eben nicht um die Verhaltensdiktatur nach Annie-Slut’schen Moralvorstellungen sondern um den Wille (du sagts: Interessen) der Beteiligten geht, dann sehe ich den Widerspruch nicht. Ich bitte um Erklärung. Dann können wir weiter reden, warum Willensbrecherei (auch zum eigenen Vorteil) in meinen Augen falsch ist.

  15. 15 gtz 10. September 2009 um 1:53 Uhr

    ich zitiere mal den verlinkten artikel:

    Der frühere Außenminister Ilkka Kanerva musste zurücktreten, nachdem herauskam, dass er einer Striptease-Tänzerin mehrere hundert eindeutige SMS geschickt hatte

    das steht nix über den kontext oder inhalt dieser sms, lediglich, dass die irgendwie „explizit“ gewesen seien. woraus konstruierst du da jetz irgendwas kritikables zusammen?

  16. 16 cher 10. September 2009 um 2:06 Uhr

    @gtz mhm aber wenn dass nur Smalltalk oder freundschaftliches Gequatsche gewesen wäre, hätte er wohl nicht zurücktreten müssen.
    Vielleicht will der Autor des Artikels auch nur die sensiblen Leser schützen und schreibt deswegen nichts über den Inhalt. ;)

  17. 17 ♥Tekknoatze 10. September 2009 um 5:01 Uhr

    Und, n.n., bei mehreren Hunder SMS, glaubst du wirklich, da lag kein Interesse beiderseits vor? Und sei es von Seiten Striptease-Tänzerin ein ökonomisches.
    Schließlich sind diese Kommunikationen nur irgendwann rausgekommen und die Betroffenen mussten daraufhin zurücktreten, eine wie auch immer geartete Grenzverletzung kann ich da beim besten Willen nicht erkennen. Es sei denn eine der bürgerlichen Gesellschaft, die es für nicht anständig erachtet, dass ihr Herrschaftspersonal Umgang mit Stripperinnen pflegt.

  18. 18 skp 10. September 2009 um 8:16 Uhr

    Meine Position dazu ist, dass das total irrelevant ist. Wenn, ja wenn, die besagte Frau die SMS erhalten will. Das war mein Punkt. Und das ist für mich das entscheidende Kriterium.

    der fehler ist schlichtweg, daß da nirgends rauszulesen ist, daß die frau das nicht gewollt hat. wie technoatze schon sagt, bei einer stripperin liegt zumindest ein ökonomisches interesse nahe. das einzige kriterium, was an dem vorgang etwas kritikables hervorbringen könnte wäre wenn überhaupt der inhalt. eine kommunikationsaufnahme an sich kann nicht kritikabel sein, es sei denn man legt ein autistisches ideal daran.

    das „OB“ abstrahiert vom inhalt ist ein fehler den du in deiner aussage machst. wer eine kommunikation anfängt geht grundsätzlich erst mal das risiko ein, daß der andere kein interesse daran hat, er also gegen den willen des kommunikationsadressaten vorgeht. das läßt sich gar nicht anders einrichten.

    aus dem inhalt könnte dann schon rauszulesen sein, ob ein gegenseitiges interesse vorgelegen hat oder nicht. anders ist eine einschätzung gar nicht möglich. um also zu wissen, was da zu kritisieren wäre müßte man den inhalt schon kennen: war das belästigung oder war das die gesellschaftliche moralvorstellung, daß das herrschaftspersonal gefälligst sowas nicht zu tun hätte. mehr als eine vermutung das letzteres der fall ist gibt das ohne kenntnis des inhaltes erst mal nicht her.

  19. 19 l 10. September 2009 um 12:42 Uhr

    Und, n.n., bei mehreren Hunder SMS, glaubst du wirklich, da lag kein Interesse beiderseits vor?

    ich musste schon mal die telnummer wechseln, weil ein stalker mich mindestens 1000mal angerufen hat. da lag definitiv kein interesse meinerseits vor. es lag auch kein interesse meinerseits vor, als ein anderer mal versuchte, romeo&julia-zitierend in meine wohnung einzusteigen.
    es ist etwas lächerlich, von der anzahl der sms, die die eine person schickt, auf das interesse der anderen person zu schließen. man kann vom verhalten einer person nicht auf das verhalten und die wünsche anderer schließen.

    ob der politikertyp n stalker war, weiß man allerdings nicht. das kann man nur rausfinden, wenn man die frauen fragt.
    der musste wahrscheinlich zurücktreten wegen der herrschenden bürgerlichen moral. – meine vermutung.

    wie technoatze schon sagt, bei einer stripperin liegt zumindest ein ökonomisches interesse nahe.

    zum einen stellste zurecht fest, wissen können wir nichts in sachen interesse der stripperinnen. zum anderen haste dann keine hemmung festzustellen, dass das in deren ökonomischem interesse war – zumind. liegt es nahe bei so einer. so sind sie, die stripperinnen!
    vielleicht waren sie verliebt und haben sich privat&unentgeltlich amüsiert? wir wissen es nicht. oder geht’s bei stripperinnen immer ums geld und nur ums geld? du hast auch gar keine vorurteile, wa. (das gilt auch für tekknoatze, der ja auch bestens bescheid weiß über die interessen von stripperinnen.)

    das einzige kriterium, was an dem vorgang etwas kritikables hervorbringen könnte wäre wenn überhaupt der inhalt.

    ne, es könnte zB auch sein, dass sie ihm die telnummer nicht gegeben haben (er sie woanders her hat), also nie wollten, dass er sie ansmst. wenn der die dann vollspamt, ist es unabhängig vom inhalt kritikabel. oder muss ne stripperin, weil ja stets ökonomisches interesse, rund um die uhr für sms zur verfügung stehen? ist es auch ok, wenn man bei denen vorbei fährt und an der wohnungstüre klingt, OHNE dass man ne EINLADUNG erhielt? (siehe noch kommentar weiter unten)

    wir können es einfach nicht wissen! was ich für wahrscheinlich halte, steht da. wissen tu ich es aber nicht.

    aus dem inhalt könnte dann schon rauszulesen sein, ob ein gegenseitiges interesse vorgelegen hat oder nicht.

    FALSCH. aus dem inhalt, den der eine part formuliert hat, kann man NICHT auf das interesse des anderen part schließen! oder wie hälst du das: wenn a sagt „ich lieb dich“, dann weißt du schon, dass b a auch liebt, oder wie?! was für ein blödsinn …

    um also zu wissen, was da zu kritisieren wäre müßte man den inhalt schon kennen: war das belästigung

    nicht der inhalt sagt dir, ob ne person sich belästigt fühlt, sondern die person! alles andere ist MORALISCH. denn da beanspruchst du für dein verständnis allgemeingültigkeit. man müsste die frauen fragen!

  20. 20 l 10. September 2009 um 12:47 Uhr

    ist es auch ok, wenn man bei denen vorbei fährt und an der wohnungstüre klingt, OHNE dass man ne EINLADUNG erhielt?

    noch ne anmerkung. hierfür gilt das gleiche wie zum inhalt: ein mensch kann das lustig & nett finden, andere regen sich auf.

    da ich davon ausgehe, dass nicht nur skp und tekknoatze davon ausgehen, dass so eine eh ein interesse hat, nämlich ein ökonomisches (und zwar rund um die uhr, immer), glaube ich, dass sowas öfters vorkommt und sich viele belästigt fühlen durch sowas. man muss dazu allerdings schon die betreffende person befragen, wenn man es wissen will.

  21. 21 skp 10. September 2009 um 13:21 Uhr

    zum einen stellste zurecht fest, wissen können wir nichts in sachen interesse der stripperinnen. zum anderen haste dann keine hemmung festzustellen, dass das in deren ökonomischem interesse war – zumind. liegt es nahe bei so einer. so sind sie, die stripperinnen!
    vielleicht waren sie verliebt und haben sich privat&unentgeltlich amüsiert? wir wissen es nicht. oder geht’s bei stripperinnen immer ums geld und nur ums geld?

    das steht ZUMINDEST – was andere interessen durchaus zuläßt. dein langer folgender text dazu trifft deshalb nicht. es wurde lediglich angesprochen, daß EIN interesse auf jeden fall möglich WÄRE.

    aus dem inhalt des SMS verkehrs wäre ein möglichkeit gegeben – ich gehe mal davon aus, daß der sender auch ne antwort bekommt. und wenn die lautet, daß er das gefälligst lassen soll. das ist eine annahme, aber solange da nicht das gegenteil steht setz ich die auch.

  22. 22 Annie_Slut 10. September 2009 um 13:26 Uhr

    Umformulierung: Es kommt nicht nur darauf an, ob die betreffende Frau SMS bekommen wollte, sondern darauf, ob sie solche SMS bekommen wollte. Ich möchte nicht wissen, was in den SMS drinstand, sondern eher, ob die Frau damit einverstanden war, was da drinstand.

  23. 23 tee 10. September 2009 um 13:47 Uhr

    Ach, das kennt man doch, dass der n.n. das ganz geil findet zwischendurch ein bisschen „kontrovers“ zu sein.

  24. 24 l 10. September 2009 um 13:56 Uhr

    ich gehe mal davon aus, daß der sender auch ne antwort bekommt.

    was du alles so annimmst. wissen tust du es aber erst, wenn du die frau gefragt hast, wa.

    zumindest naheliegend – jaja, viel besser (wurde von mir übrigens auch so widergegeben, du zitierst es ja selber). wär ja noch schöner, wenn du dir andere interessen gar nicht mal mehr denken könntest.

    es wurde lediglich angesprochen, daß EIN interesse auf jeden fall möglich WÄRE.

    du meinst: zumind. NAHELIEGT. sind halt stripperinnen.

    im übrigen weichst du jetzt von deiner vorher formulierten haltung ab: da wolltest du ja immer nur die inhalte des senders prüfen („daß der inhalt der kommunikationsaufnahme sehr wohl eine rolle spielt“). – darauf, ob sie zu deiner moral passen.

  25. 25 skp 10. September 2009 um 14:36 Uhr

    was du alles so annimmst. wissen tust du es aber erst, wenn du die frau gefragt hast, wa.

    deshalb kann man den vorgang auch nicht vom inhalt abstrahieren, um den zu beurteilen. es geht also keinesfalls nur um das „OB“. simple.

    abgesehen davon wollte ich nicht IMMER nur die inhalte des sender prüfen, sondern habe lediglich gesagt, daß für eine beurteilung eine kenntnis des inhaltes von nöten ist. nebenbei rede ich aber auch von kommunikation – was ja wohl ein bisschen mehr als nur die aufnahme beinhaltet.

    und es bleibt dabei: eine kommunikationsaufnahe an sich kann nicht kritikabel sein. sonst ist keinerlei kommunikation möglich – erst mit dem inhalt kann überhaupt etwas geprüft werden.

    rausfinden, daß betreffende adressatin das nicht wünscht kann erst danach erfolgen.

    was das mit meiner moral zu tun haben sollte – das kannst du mir gerne ausführen.

  26. 26 Annie_Slut 10. September 2009 um 15:04 Uhr

    Was zur Hölle soll denn jetzt durch „sind halt Stripperinnen“ angedeutet werden?
    Das sit ein Beruf, keine Persönlichkeitsstruktur.

  27. 27 l 10. September 2009 um 15:14 Uhr

    eine kommunikationsaufnahe an sich kann nicht kritikabel sein.

    dann behaupte nicht ständig, dass du inhalte prüfen willst. denn um die gehts, nach dieser aussage, wohl nicht.

    erst mit dem inhalt kann überhaupt etwas geprüft werden.

    nein. du beanspruchst damit, du könntest von deiner lesart der mitteilung darauf schließen, ob die mitteilung für andere ok ist, und ich behaupte auch: OK ZU SEIN HAT. das ist dein moralismus.

    ich sage aber: man sollte die lesart der empfängerin erfragen.

    nebenbei rede ich aber auch von kommunikation – was ja wohl ein bisschen mehr als nur die aufnahme beinhaltet.

    ja und? was hat das damit zu tun, dass ich feststelle, dass du dich aufschwingen willst, darüber zu urteilen, wie man ne mitteilung korrekterweise zu verstehen hat. bei dem von dir implizit vertretenen kommunikationsmodell ist der sender mit seiner mitteilung das entscheidende moment. sonst würdest du dich nicht dagegen sträuben, dass ich sag: die empfängerin sollte man schon auch noch mal befragen. was du hier machst, ist medieninhaltsforschung, und ich sag: rezeptionsforschung ist aber auch wichtig. :P

  28. 28 l 10. September 2009 um 15:19 Uhr

    Was zur Hölle soll denn jetzt durch „sind halt Stripperinnen“ angedeutet werden?
    Das sit ein Beruf, keine Persönlichkeitsstruktur.

    BOAH. lies doch bitte noch einmal, was ich geschrieben habe. was habe ich denn da kritisiert? – diese aussage:

    wie technoatze schon sagt, bei einer stripperin liegt zumindest ein ökonomisches interesse nahe.

    ich habe daraufhin geschrieben:

    zum einen stellste zurecht fest, wissen können wir nichts in sachen interesse der stripperinnen. zum anderen haste dann keine hemmung festzustellen, dass das in deren ökonomischem interesse war – zumind. liegt es nahe bei so einer. so sind sie, die stripperinnen!
    vielleicht waren sie verliebt und haben sich privat&unentgeltlich amüsiert? wir wissen es nicht. oder geht’s bei stripperinnen immer ums geld und nur ums geld? du hast auch gar keine vorurteile, wa.

    das „sind halt stripperinnen“ schließt dann daran an. das richtete sich kritisch an skp und tekknoatze (der die bedürfnisse von stripperinnen auch sehr gut zu kennen scheint).

  29. 29 skp 10. September 2009 um 15:30 Uhr

    nein. du beanspruchst damit, du könntest von deiner lesart der mitteilung darauf schließen, ob die mitteilung für andere ok ist, und ich behaupte auch: OK ZU SEIN HAT. das ist dein moralismus.

    jaja, schon klar. ich hab da so nen bewertungsdrang. den muss ich auch jedem aufdrücken, wenn ich anspreche, daß der willen bei der kommunikationsaufnahme erstmal gar nicht berücksichtigt werden kann, weil der überhaupt nicht bekannt ist. das ist das risiko jeder kommunikationsaufnahme.

    daß man trotzdem davon ausgehen kann, daß wenn als inhalt eine drohung steht, das gegen den willen des empfängers ist, das ist erst erkenntlich, wenn man den inhalt auch kennt. ansonsten kann man von der tatsache der kommunikationsaufnahme auf gar nichts schließen – aber klar, da drücke ich meine moralvorstellungen durch. die erkenntnis, daß drohungen beim empfänger einen unwillen hervorrufen ist eine hochmoralische.

  30. 30 laylah 10. September 2009 um 16:11 Uhr

    das ist tatsächlich hochmoralisch, vanilla-punk.

  31. 31 ♥Tekknoatze 10. September 2009 um 16:16 Uhr

    1. Ich sehe nicht, dass die Diskussion Sinn macht, zumindest nicht so lange wir auf der Ebene der finnischen Poltiker verharren, weil wir dazu einfach nichts wissen. Bzw. zu wenig. Also wenn die Diskussion weitergehen soll, und vielleicht auch zu einem Ergebnis kommen sollten wir uns von diesem Beispiel lösen, weil wir sowieso nur jeweils vom persönlichen Standpunkt interpretieren können was da los war, oder auch nicht.
    2. l, 10.09, 12.42

    ich musste schon mal die telnummer wechseln, weil ein stalker mich mindestens 1000mal angerufen hat. da lag definitiv kein interesse meinerseits vor. es lag auch kein interesse meinerseits vor, als ein anderer mal versuchte, romeo&julia-zitierend in meine wohnung einzusteigen.

    Okay, einverstanden. Von einer Weigerung seitens der Stripperin weiß ich aber nichts. Und da es durchaus ein nicht umprominenter Teil des Herrschaftspersonals war vermute ich mal, dass ein anhaltender Kontakt gegen den Willen der Stripperin nicht erst nach mehreren hundert SMS skandalisiert worden wäre.

    zum einen stellste zurecht fest, wissen können wir nichts in sachen interesse der stripperinnen. zum anderen haste dann keine hemmung festzustellen, dass das in deren ökonomischem interesse war – zumind. liegt es nahe bei so einer. so sind sie, die stripperinnen!
    vielleicht waren sie verliebt und haben sich privat&unentgeltlich amüsiert? wir wissen es nicht. oder geht’s bei stripperinnen immer ums geld und nur ums geld? du hast auch gar keine vorurteile, wa. (das gilt auch für tekknoatze, der ja auch bestens bescheid weiß über die interessen von stripperinnen.)

    Ich schrieb, dass die Vermutung naheliegt, dass es bei einer so ausgedehnten Kommunikation, und damit das nicht missverstanden wird unter zugrundelegung meiner Annahme, die ich unter dem ersten Zitat ausgeführt habe, ein beiderseitiges Interesse bestand. Daran fügte ich den Satz an: „Und sei es von Seiten der Stripperin ein ökonomisches.“ Womit nichts anderes gesagt wird, als das ich das Interesse für möglich halte und nicht sage, die Stripperinnen sind halt so, die haben das determinierte Interesse mit Männern zu kommuniszieren um Geld zu verdienen. Deine Lesart find ich da schon ein bißchen sehr interessiert, l.
    Dem Rest des Kommentars stimme ich allgemein soweit zu, verweise im Speziellen allerdings auf 1.
    3. l, 10.09, 12.47

    da ich davon ausgehe, dass nicht nur skp und tekknoatze davon ausgehen, dass so eine eh ein interesse hat, nämlich ein ökonomisches (und zwar rund um die uhr, immer), glaube ich, dass sowas öfters vorkommt und sich viele belästigt fühlen durch sowas. man muss dazu allerdings schon die betreffende person befragen, wenn man es wissen will.

    Ich möchte nie behauptet haben, dass die immer ein Interesse hat angeschrieben zu werden, wenn das so rübergekommen ist, entschuldige ich mich dafür. Das aus meinem Kommentar zu entnehmen finde ich aber auch wieder ein bißchen weit hergeholt.

    (der die bedürfnisse von stripperinnen auch sehr gut zu kennen scheint).

    Wenn ein Mensch einen Beruf ausübt, dann kann ich schonmal ein Interesse bestimmen: Nämlich das nicht verhungern zu wollen und deswegen seine Arbeitskraft ausbeuten zu lassen. Dann hab ich noch lange nicht, „die Bedürfnisse von Stripperinnen“ bestimmt, eine Bestimmung, die mir ebenso unmöglich fällt wie die Bestimmung der Interessen der Bewohner_innen meiner Straße.

  32. 32 laylah 10. September 2009 um 16:26 Uhr

    Anfang März hat die Erotikkünstlerin die Botschaften des Ministers an die Klatschzeitschrift „Hymy“ („Lächeln“) verkauft – und damit einen Eklat ausgelöst, auch wenn das Magazin noch keine der Nachrichten im Wortlaut zitierte. Aber die Empörung war groß, weil Kanerva 2005 schon einmal mit einem SMS-Skandal aufgefallen war und sich im Parlament eine offizielle Rüge eingefangen hatte.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,544587,00.html

  33. 33 l 10. September 2009 um 16:53 Uhr

    daß man trotzdem davon ausgehen kann, daß wenn als inhalt eine drohung steht, das gegen den willen des empfängers ist, das ist erst erkenntlich, wenn man den inhalt auch kennt.

    quatsch. vllt ist das, was DU als drohung liest, eine erotische sms von einem sm-fan zu nem anderen sm-fan. und wird hocherfreut empfangen!

    die erkenntnis, daß drohungen beim empfänger einen unwillen hervorrufen ist eine hochmoralische.

    für WEN ist das eine drohung? entscheidest das DU oder vllt die person, an die das gerichtet ist?! ja, das ist moralisch!

    ob das ganze gegen den willen der empfängerin geht, kann doch nur die sagen!

  34. 34 skp 10. September 2009 um 16:55 Uhr

    das ist tatsächlich hochmoralisch, vanilla-punk.

    die ankündigung einer schädigung, nichts anderes ist eine drohung ja, als gegen den willen des empfängers zu setzen ist als moralisch. wenn ihr das so sagt wird das wohl so sein.

  35. 35 laylah 10. September 2009 um 17:09 Uhr

    l hat das ja nochmal expliziter gemacht, ihr habt euch wahrscheinlich zeitlich überschnitten. sag mal an.

  36. 36 l 10. September 2009 um 17:19 Uhr

    zusammenfassung:

    1. na klar muss eine mitteilung erst empfangen werden, um dann sagen zu können: so und so verstehe ich die. – da widerspreche ich dir nicht skp, das ist nicht mein punkt, sondern:

    2. dass du meinst, anhand des inhaltes einer mitteilung automatisch darauf schließen zu können, ob das, was du da rausliest, nun gegen den willen der empfängerin ist oder nicht. – den willen kennst du doch aber gar nicht! ich schreibe die ganze zeit schon: man muss da nachfragen.

  37. 37 skp 10. September 2009 um 17:48 Uhr

    2. dass du meinst, anhand des inhaltes einer mitteilung automatisch darauf schließen zu können, ob das, was du da rausliest, nun gegen den willen der empfängerin ist oder nicht. – den willen kennst du doch aber gar nicht! ich schreibe die ganze zeit schon: man muss da nachfragen.

    da gehe ich, aber auch schon von anfang, so weit d‘accord, außer dass ich einwende, daß von extern halt höchstens vom inhalt her noch ein schluß möglich sein kann. das kommt halt auf den inhalt an. von automatisch steht da übrigens bei mir nirgends was, das schiebst du mir unter.

  38. 38 l 10. September 2009 um 17:53 Uhr

    ich hab mal zum thema definitionsmacht (und darum geht es zumindest n.n., dem/r hinterlistigen wicht/in) geschrieben:

    wer, wenn nicht die betroffene person, sollte auskunft geben können, ob ihr wille gebrochen wurde?

    und:

    und wer, wenn nicht die betroffene person, sollte auskunft darüber geben können, ob sie einen willen brechen wollte? (bzw. das in kauf nahm*.)

    damit ist noch nichts gesagt drüber, ob willenbrechen immer schlecht ist (ich meine im sexuellen bereich: ja, immer) u.s.w., sondern nur ne simple tatsache benannt.

    *gemeint ist hier, dass jemand es für sehr wahrscheinlich hält, dass der wille des gegenübers gebrochen wird – aber drauf scheisst.

  39. 39 skp 10. September 2009 um 18:01 Uhr

    das mit der definitionsmacht war schon klar, ist ja nicht zu übersehen.

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