Nationalistische Sozialdemokraten in den Niederlanden

Nationalistisch, sexistisch, verblendet, der sozialdemokratischen Amsterdamer Bürgermeisters Job Cohen macht es vor.

Am ganzen Körper verhüllte Frauen könnten in den Niederlanden das Recht auf Arbeitslosengeld verlieren. Dieser Vorschlag des sozialdemokratischen Amsterdamer Bürgermeisters Job Cohen finde breite parlamentarische Unterstützung, berichteten niederländische Medien am Dienstag. Cohen hatte am Vortag erklärt, Frauen, die im Berufsleben nicht auf den als Burka bekannten muslimischen Ganzkörperschleier verzichten wollen und daher keinen Job fänden, sollten keinen Anspruch auf Arbeitslosenhilfe haben


25 Antworten auf “Nationalistische Sozialdemokraten in den Niederlanden”


  1. 1 Antidemokratische Aktion 29. September 2009 um 16:50 Uhr

    Na wer hätte das gedacht, dass eine Partei, die sich um die Herrschaft im Staat bewirbt, um diesen voranzubringen, am Ende gar nationalistisch ist :O . Ein Glück, dass Du solche schockierenden Neuigkeiten aufdeckst …

  2. 2 dodo 29. September 2009 um 19:13 Uhr

    Die Welt ist gemein und das ist ja gar keine Neuigkeit, also wozu drüber diskutieren? Warum sich drüber aufregen? Ist ja eh keine Überraschung!
    :-@

  3. 3 leonie 29. September 2009 um 19:51 Uhr

    bitte, tue ich gern!

  4. 4 Antidemokratische Aktion 29. September 2009 um 22:21 Uhr

    Der Witz ist doch, dass leonie

    1.) so tut, als würde Nationalismus erst bei offener Ausländer-/ Fremdenfeindlichkeit anfangen

    und

    2.) diese für eine skandalöse Abweichung von einem eigentlichen Sozialdemokratismus hält

    Dagegen soll dann schon mal gesagt sein, dass schon im Befürworten des Erfolgs des eigenen Staates der Nationalismus liegt (nämlich, dass „wir alle“, die zur Nation gehören, für diesen einzutreten haben und das auch in „unserem“ Wesen läge) und die Ausländer-/ Fremdenfeindschaft darin schon angelegt ist. Die gehören in dieser Logik eben NICHT dazu, sondern zu einem staatlichen Konkurrenten und müssen, wenn ihnen diese Möglichkeit überhaupt aufgemacht wird, ständig beweisen, trotzdem nützlich für die Nation zu sein (statt „uns auszunutzen“). Und – gerade in Zeiten, in denen sich ein Staat zu einen „Kampf gegen den islamischen Terror“ aufmacht und entsprechende Feindbildpflege betreibt, was die Musels doch für barbarische und rückständige Gestalten wären, nimmt er es Musels eben übel, wenn die an ihren „fremden“ Sitten und Gebräuchen festhalten, sich „also“ – gemäß dieses nationalen Fahndungsstandpunkts – zum finsteren rückständigen Feind bekennen, statt als Präsentationsobjekt zur Verfügung zu stehen, wie froh man doch ist, dessen Barbarei endlich entkommen zu sein. Und solche Ausländer, die „uns nicht nützen, sondern ausnutzen“ soll dann konsequenter Weise auch das „Ausnutzen“ so weit erschwert werden wie möglich, weil die damit ja unproduktiv oder gar zum Nutzen des Feindes vom nationalen Reichtum zehren würden. Und weil diese Logik schon im Befürworten des Erfolgs des eigenen Staates angelegt ist, ist es auch keine Abweichung von einer eigentlich guten Sozialdemokratie, wenn dieser strunznationalistische Scheißverein, der ja jede Wahl wieder mit dem Ziel antritt, zu regieren, um das Land in der Staatenkonkurrenz nach vorne zu bringen (inkl. einer dazu passenden Ausländergesetzgebung), wenn deren Vertreter solche Ansagen machen, sonder genau zu ihr passend.

    P.S.: Was soll an dieser Politik denn bitte sexistisch sein?

  5. 5 Timo 29. September 2009 um 22:26 Uhr

    Bomben wir nicht an anderer Stelle gegen die Burka?

  6. 6 dodo 30. September 2009 um 0:08 Uhr

    ich muß sagen, ich bin hier etwas zweigespalten.

    einerseits liegt es wohl sowieso wenig im interesse der burkatragenden frau (oder eher ihres patriarchischen „familienoberhaupts“), daß sie arbeiten geht. die burka gibt da eine praktische ausrede: meine frau „KANN“ ja gar nicht arbeiten, weil sie mit burka keiner einstellt. und warum sollte er auch irgendeine intention haben, dies zu ändern – schließlich „bringt sie ja auch geld“ (also stütze), wenn sie daheimhockt.
    jetzt weiß ich allerdings null, wie das in Holland so genau abläuft mit der stütze, was für bedingungen, wann man es kriegt, wann nicht und wieviel etc.
    was mich aber stört, ist dieses „von oben herab“.
    ich würde mir wünschen, daß bei dieser ganzen islamismusdebatte die masse der islamischen frauen mehr zu wort käme – meist wird ja nur über sie diskutiert, nicht mit ihnen. und wenn, dann nicht mit der ottonormal-muslimin.
    klar… ich weiß, daß das so einfach nicht geht. die frauen, die besonders betroffen sind können schlecht sagen „ey schatz, essen steht iner mikro, ich geh mal kurz zu ner muslimischen frauendiskussionsgruppe“. von daher ist ein – bestimmter – druck von außen schon sinnvoll, wie auch von seyran ates gefordert.
    kopftuch ist eine sache, aber burka? burka ist meiner meinung nach definitiv frauenfeindlich und hat nix mit selbstverwirklichung und glauben zu tun.
    nur bin ich mir nicht sicher, ob solche sachen wie arvbeitslosengeld streichen nicht wieder die falschen trifft…
    wie gesagt, sehr verzwickte sache, das.

  7. 7 Der Pianist 30. September 2009 um 7:33 Uhr

    nur bin ich mir nicht sicher, ob solche sachen wie arvbeitslosengeld streichen nicht wieder die falschen trifft…

    Aber wenn’s die richtigen träfe, dann isses doch okay, ne? Arschloch!

  8. 8 n.n. 30. September 2009 um 10:05 Uhr

    warum sollte er auch irgendeine intention haben, dies zu ändern – schließlich „bringt sie ja auch geld“ (also stütze), wenn sie daheimhockt.

    Schon eine interessante Position die unsere katholische Betschwester da einnimmt: Die faulen Arbeitslosen, die ja gar keine „Intention“ mehr haben arbeiten zu wollen, weil sie ja bereits Arbeitslosengeld erhalten :-?

  9. 9 qp 30. September 2009 um 11:42 Uhr

    ausnutzen, barbarisch, rückständig, unproduktiv, feind --> ja, das ist angelegt im nationalstaat, wenn einer dahin kommt. ich fände es aber hilfreich, wenn man nicht immer gleich das extrem rauspicken würde, wenn es um das illustieren des demokratischen nationalismus geht; und das tust du sprachlich.

    als würde jeder nationalist von unproduktiven feinden reden, vom ausnutzen oder von barbaren. der nationalismus fängt früher an (das weißt du) und zeigt sich schon früher, auch ohne starke worte.
    wenn man sich sozialdemokraten anschaut, dann wird man entdecken, dass viele auch über aussagen, wie die hier im bericht zitierten, empört sind. sind das keine nationalisten? doch, aber ihr nationalismus braucht keine halbnazi-sprache. das gleiche gilt auch für grüne. die sind nationalistisch, sprechen aber keine nazi-sprache, wie du sie hier bemühst. im gegenteil: ihr nationalismus versteckt sich oft hinter wohlklingendem menschenfreundlichem geschwätz. manchmal, gar nicht mal selten, haben die linksliberalen nationalisten durchaus wohlmeinende intentionen, aber von der nation wollen sie nicht lassen, über die grenzen, die ihnen damit gesetzt sind (und an deren stabilisierung sie mitwirken), seufzen sie dann oft selber.

    deine starken worte legen die vorstellung nahe, die du eigentliche aus der welt schaffen willst: dass nationalismus etwas ist, wo jemand über „schädlinge“ und „untermenschen“ redet – also eine sache von halb- und ganznazis ist. der demokratische nationalist kann, muss aber nicht so reden. du tust dir und seiner position also keinen allzu großen gefallen, wenn du zur illustration stets nazi-vokabular heranziehst bzw. vokabular, das lediglich bei extremeren nationalistischen demokraten zu finden ist. ein halbwegs für den nazismus sensibilisierter linksliberaler redet nicht so, weshalb es auch ein skandal war – gerade auch bei linksliberalen nationalisten –, dass koch so redet wie er redet. oder rüttgers.

    weiters:

    Dagegen soll dann schon mal gesagt sein, dass schon im Befürworten des Erfolgs des eigenen Staates der Nationalismus liegt (nämlich, dass „wir alle“, die zur Nation gehören, für diesen einzutreten haben und das auch in „unserem“ Wesen läge) und die Ausländer-/ Fremdenfeindschaft darin schon angelegt ist.

    das sind, so formuliert und nicht weiter ausgeführt, zunächst nur behauptungen.
    warum soll man den erfolg des eigenen staates befürworten? (antwort: weil das eigene zurechtkommen davon abhängt: geht es der nation schlecht, geht es mir auch schlecht; geht es der nation gut, geht es mir vielleicht auch halbwegs gut, obwohl schädigungen natürlich immer mit dabei sind.)
    und wie kommt man dazu, dass das was mit einem „(völkischen) wesen“ zu tun hat? muss das dabei sein? moderner demokratischer nationalismus verzichtet darauf, meine ich. der zeichnet sich dadurch aus, dass der „fremde“ der bessere deutsche sein kann als der „deutsche“.

    Die gehören in dieser Logik eben NICHT dazu

    das stimmt so pauschal nicht. „fremde“, die sich für den deutschen erfolg betätigen, gehören dazu. darum werden sie auch eingebürgert. das ist die bestätigung dessen, dass sie sich verdient gemacht haben um die vermehrung des nationalen reichtums und daher deutsche sind. andere hingegen, manche „inländer“, sind nicht brav, was an ihrem verkommenen unterschichtenwesen liegt. man kann sich sicher sein, dass deutschland die gerne abschieben würde, ginge es nur. daher bearbeitet man sie mit maßnahmen, quält sie, gerade weil ihnen kein natürliches für-den-deutschen-erfolg-sich-bedingungslos-einsetzen-wesen innewohnt. würde ihnen dieses wesen innewohnen, müsste man sie nicht quälen.
    der nazi, der tatsächlich von so einem wesen ausgeht, denkt sich konsequent immer schuldige aus, die das erscheinen dieses wesens verhindern: verjudung.
    das gerede vom wesen ist bereits der völkisch-faschistische übergang, in der demokratie kann sich der manchmal zeigen, muss aber nicht (wie oben).

  10. 10 neri castaneda 30. September 2009 um 14:29 Uhr

    Wenn eine Frau (bzw. der Mann, der das Sagen über sie hat) so fundamentalistisch ist, eine Burka zu tragen, dann müsste sie eigentlich auch so fundamentalistisch sein, nicht ohne Begleitung eines männlichen Verwandten das Haus zu verlassen.

    In sofern ist das ganze eine Gespensterdiskussion.

  11. 11 g3ro 30. September 2009 um 14:53 Uhr

    Ich find die Maßnahme gut. Die Burka macht Frauen zum totalen Besitz des (Ehe-)Mannes, zum Sexobjekt, das kein anderer Mann sehen darf und nimmt ihnen jedes Selbstbestimmungsrecht. Sowas nicht auch noch öffentlich zu unterstützen ist doch ne gute Idee!

  12. 12 n.n. 30. September 2009 um 14:58 Uhr

    Du meinst also, es ist eine „gute Idee“, einer Frau, die eine Burka trägt keine Arbeitslosenhilfe zu zahlen, obwohl sie arbeitslos ist?

  13. 13 moderation 30. September 2009 um 15:07 Uhr

    dann müsste sie eigentlich auch so fundamentalistisch sein, nicht ohne Begleitung eines männlichen Verwandten das Haus zu verlassen.

    dem ist aber nicht so, wie man eigentlich wissen müsste. ganz offensichtlich gehen sie auf die straße, hier und in anderen ländern. davon werden auch fotos gemacht. und ich finde es reichlich schwach, dass dir nichts besseres einfällt, als der tipp, doch aus der öffentlichkeit auszusteigen.

    Ich find die Maßnahme gut

    schon klar, wenn man deinen blog anschaut. biste auch gegen die geschlechtertrennung in israelischen stadtteilen, wo frauen nicht vorne im bus sitzen dürfen? lass mich raten: man kann das nicht vergleichen (und ein jüdisches kopftuch ne jüd. perücke ist auch nie dasselbe wie ein islamisches kopftuch) und ich bin, weil ich es mache, ne antisemitin. stimmt’s?

    kann mir mal jemand erklären, inwieweit der frau geholfen ist, wenn sie verarmt?! oder leuchtet der beim verhungern plötzlich ein, dass ihr glaube falsch ist?
    ihr spekuliert darauf, dass der mann zb, wenn die familie verarmt, sie gehen lässt ohne burka. bzw. dass sie, wenn sie die burka gewählt hat, sie bleiben lässt. aber das macht sie wegen geldnot, und nicht aus einsicht. dann kommt es zu so pseudoaktionen wie in istanbul beobachtbar: in der uni kein kopftuch (total toll: öffentlichkeit ist von diesem schrecklichen stück stoff befreit), sobald draußen wird sich verhüllt. ihr wollt das problem ins private abdrängen – und die methode dazu ist verarmung. ihr wollt die burkas nicht sehen. ginge es um mehr, würde man andere methoden suchen, aufklärung mämlich.
    dass es um die frauen ging, ist geheuchelt, ihr fordert doch ihre verarmung!

  14. 14 moderation 30. September 2009 um 15:14 Uhr

    und warum sollte er auch irgendeine intention haben, dies zu ändern – schließlich „bringt sie ja auch geld“ (also stütze), wenn sie daheimhockt.

    na klar, frauen sind da, um geld reinzubringen. das leuchtet dem (muslimischen) mann sicher ein. ne tiptop aufklärungsstrategie: „lass die frau ohen burka rumrennen, denn so bringt sie mehr rein“. das ist sowas von emanzipiert. zur not senkt man die arbeitslose, nicht wahr? damit auch noch der hinterletzte drecksjob, den man als migrantin so kriegt, „mehr reinbringt“, nicht wahr? oder warum willst du wissen, wie das mit der arbeitslosen abläuft in holland?

    ich würde mir wünschen, daß bei dieser ganzen islamismusdebatte die masse der islamischen frauen mehr zu wort käme

    du meinst die frauen, denen du mit weiterer verarmung drohst? haha
    na klar, die diskutieren sicher liebend gerne „gleichberechtigt“ mit dir. ist ja auch ne tolle ausgangsbasis.

  15. 15 Antidemokratische Aktion 30. September 2009 um 20:21 Uhr

    „Mehr Ausländer, die uns nützen und weniger, die uns ausnützen“ ist eben kein Nazivokabular – dass darauf eben nicht nur Nazis kommen, schreibst Du dann ja sogar selbst. Die Rede davon, dass der fremde Islam im Unterschied zu unserem Christentum seine Reformation noch nötig hätte, ebenfalls nicht. Sondern das sagen CSUler oder die liberalen demokratischen Nationalisten vom Spiegel oder auch die Antideutschen. Der Inhalt der rot-grünen Red-Green-Card-Initiative war es auch und die Grünen sind doch Fans eines „Punktesystems“ für Zuwanderung, an Hand dessen man deren Nützlichkeit für Deutschland erkennen und dann genehmigen oder verweigern können soll. Dem ist doch immanent, dass „die“ eigentlich nicht hierher gehören, aber man sie Deutschlands Erfolg wegen halt doch herholt. Und Migranten, die nicht nützlich genug für Deutschland sind, die haben sich halt nicht genug angestrengt und sind also solche, die „uns“ ausnützen wollen. Solche, die nicht immer als Repräsentationsobjekt dafür zur Verfügung stehen, wie froh sie sind, unter dem Schutz des Grundgesetzes zu leben, erst recht. Klar verpacken die das in politisch korrekte Wattebauschworthülsen aber das muss man denen ja nicht durchgehen lassen.

    ***

    das sind, so formuliert und nicht weiter ausgeführt, zunächst nur behauptungen.
    warum soll man den erfolg des eigenen staates befürworten? (antwort: weil das eigene zurechtkommen davon abhängt: geht es der nation schlecht, geht es mir auch schlecht; geht es der nation gut, geht es mir vielleicht auch halbwegs gut, obwohl schädigungen natürlich immer mit dabei sind.)

    Das ist doch aber eh „nur“ die materielle Grundlage eines Nationalismus‘, dass man als Eigentümer von Deutschlands Konkurrenzerfolg negativ abhängig ist. (Daraus könnte man nämlich allenmal auch auf eine Kritik sowohl am Eigentümerinteresse als auch an der Abhängigkeit von einem Staatserfolg, für den man Menschenmaterial ist, kommen.) Und selbst in dieser Grundlage steckt bei ihrer Affirmation doch schon der Anspruch drin, dass dann „wir alle“, die wir von Deutschlands Erfolg abhängen, auch den nötigen Einsatz und die nötigen Opfer dafür zu bringen bereits sind. Während Ausländer das dem Prinzip nach (auch wenn sie evtl. das Gegenteil durch Extraleistungen für Deutschland beweisen können) nicht machen, weil sie ja Menschenmaterial eines Konkurrenten Deutschlands sind. Der Schluss aufs nationale Wesen folgt daraus freilich nicht notwendig, aber wenn das Bereitstehen für die Benutzung eh schon als nationale Pflicht aufgemacht wird, aber dieser Gemeinsamkeit noch lauter gute Gründe verpassen zu wollen, liegt zumindest nahe.

    btw.: Dass die Rechtfertigung aus diesem interessierten Denken heraus Blutsverwandschaft („völkisch“) heißen muss, habe ich eh nicht behauptet.

    ***

    das stimmt so pauschal nicht. „fremde“, die sich für den deutschen erfolg betätigen, gehören dazu.

    Für Kinder-statt-Inder-Demokraten eben schon mal ohnehin nicht. Und für die anderen auch nicht. Sondern das sind doch immer noch Ausländer, die sich für Deutschland bewähren müssen, damit für sie eine Ausnahme gemacht wird.

    ***

    andere hingegen, manche „inländer“, sind nicht brav, was an ihrem verkommenen unterschichtenwesen liegt. man kann sich sicher sein, dass deutschland die gerne abschieben würde, ginge es nur. daher bearbeitet man sie mit maßnahmen, quält sie, gerade weil ihnen kein natürliches für-den-deutschen-erfolg-sich-bedingungslos-einsetzen-wesen innewohnt. würde ihnen dieses wesen innewohnen, müsste man sie nicht quälen.

    Wo nimmst Du denn das mit dem Abschieben her? Denen wird doch nicht die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen, was Deutschland sehr wohl machen könnte, selbst wenn es sie dann nicht loswerden würde. Sondern an die wird doch gerade das Ideal des guten Mitmachers herangetragen und ihre Abweichung davon skandalisiert. Weshalb man die mit „Fordern und Fördern“ triezen will, damit ihnen, so ja die ideologische Begründug dazu, aus der Unterschicht (nicht notwendig aus der Armut, sondern aus dem national unerwünschten Verhalten) GEHOLFEN wird. Weil das ja eigentlich gar nicht in ihrem guten Mitmacherwesen läge, sondern lauter ungünstige „Faktoren“ sie zu dieser Abweichung gebracht hätten, unter der sie „eigentlich“ ja selbst leiden würden.

  16. 16 schon wieder 30. September 2009 um 21:21 Uhr

    Dem ist doch immanent, dass „die“ eigentlich nicht hierher gehören, aber man sie Deutschlands Erfolg wegen halt doch herholt.

    das stimmt für viele grüne einfach nicht. bei denen verhält es sich so, wie von mir beschrieben:

    von der nation wollen sie nicht lassen, über die grenzen, die ihnen damit gesetzt sind (und an deren stabilisierung sie mitwirken), seufzen sie dann oft selber

    „wir würden gerne alle reinlassen, aber es geht halt nicht“. ein typischer satz eines grünen aus einem gespräch.

    du vermischt zB cdu und andere, um dann so zu tun, als redeten alle nationalisten vom „barbarischen islam“ – dem ist aber nicht so. man sollte differenzieren, den nationalismus von linksliberalen auch aufzeigen, und nicht nur von kinder-inder-sagern, weil sonst einfach an vielen leser/innen hier die kritik vorbei geht. kinder statt inder findet hier jeder scheisse.

    Das ist doch aber eh „nur“ die materielle Grundlage eines Nationalismus‘, dass man als Eigentümer von Deutschlands Konkurrenzerfolg negativ abhängig ist.

    das kam bei dir aber nicht vor, nicht wahr? ich habe dich lediglich darauf hingewiesen, dass du es nicht ausgeführt hast. und etwas nicht ausgeführtes ist nunmal: eine behauptung. man muss dan argumentativ den nachweis führen, dass es mehr als das ist. darauf hast du verzichtet. das war alles.

    Der Schluss aufs nationale Wesen folgt daraus freilich nicht notwendig […] Dass die Rechtfertigung aus diesem interessierten Denken heraus Blutsverwandschaft („völkisch“) heißen muss, habe ich eh nicht behauptet.

    doch:

    Dagegen soll dann schon mal gesagt sein, dass schon im Befürworten des Erfolgs des eigenen Staates der Nationalismus liegt (nämlich, dass „wir alle“, die zur Nation gehören, für diesen einzutreten haben und das auch in „unserem“ Wesen läge

    und hier das völkische:

    Während Ausländer das dem Prinzip nach (auch wenn sie evtl. das Gegenteil durch Extraleistungen für Deutschland beweisen können) nicht machen, weil sie ja Menschenmaterial eines Konkurrenten Deutschlands sind.

    ansonsten: definiere doch mal „völkisch“, lege also mal dar, wie du das bestimmst. wenn das mit dem „wesen“ nicht völkisch sein soll, nehmen ich an, dass du völkisch sehr eng definierst?

    Für Kinder-statt-Inder-Demokraten eben schon mal ohnehin nicht.

    ja und? ich habe nirgends geschrieben, dass sich sowas nicht fände, im gegenteil. ich habe geschrieben: es gibt genügend nationalisten (wenn man den begriff weit fasst), die sowas zutiefst ablehnen und selber nicht vetreten. die haben ganz andere probleme, die linksorientierten nationalisten (seufzen, siehe oben).

    Sondern das sind doch immer noch Ausländer, die sich für Deutschland bewähren müssen, damit für sie eine Ausnahme gemacht wird.

    natürlich, das steht da auch: „fremde“, die sich für den deutschen erfolg betätigen, gehören dazu. “ --> daher wird ihnen als bestätigung ihres erfolgreichen tuns die staatsbürgerschaft verliehen.

    GEHOLFEN wird

    du glaubst das wirklich?

    Weil das ja eigentlich gar nicht in ihrem guten Mitmacherwesen läge, sondern lauter ungünstige „Faktoren“ sie zu dieser Abweichung gebracht hätten, unter der sie „eigentlich“ ja selbst leiden würden.

    falsch. die „ungünstigen faktoren“ bleiben im „unterschichtendiskurs“ weitgehend ausgeblendet (das wird höchstens von idealistischen wissenschaftern thematisiert, die sich dann wundern, dass man nicht auf die hört) und es wird deren schlechtes wesen skandalisiert. die sind: dumm, faul, getrieben von sozialneid, hemmen den erfolg der aufsteiger u.s.w. darum sitzen sie auch ganz unten in der sozialen hierarchie: das haben sie sich so verdient. nichts „ungünstige faktoren“.
    weil sie so schlecht und hintertrieben sind, muss man sie ZWINGEN und unter KONTROLLE halten. weil ihr wesen deutschland in den abgrund reisst.

    was du da schilderst, ist die nazi-variante von dem ganzen. der nazi will dann auch tatsächlich die „ungünstigen faktoren“ beseitigen, damit die ihrem wesen nachkommen können (das kann sich aufgrund der „ungünstigen faktoren“ nur nicht zeigen, da ist es für den nazi allemal). das ist der egalisierende zug des ins extrem getriebenen nationalismus.

    zuletzt:

    Denen wird doch nicht die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen, was Deutschland sehr wohl machen könnte, selbst wenn es sie dann nicht loswerden würde.

    eben, das staatsbürgerschaft-absprechen wäre sinnlos, weil man sie nicht abschieben kann in ein herkunftsland: das ist nämlich deutschland. wieso sollten sie das dann machen?! um einen aufstand im lande heraufzubeschwören?

    das ändert aber nichts daran, dass viele politiker die faulen aus der „unterschicht“ gerne austauschen würden gegen fleißige migranten, die noch zu wertschätzen wissen, wie gut sie es hier haben und welche tollen chancen sich bieten. je besser ausgebildet, umso besser. greencard-versuche und ähnliches sind keine versuche, migration einzudämmen, sondern so zu befördern, dass sie deutschland besonders gut bekommt. und diese menschen kriegen dann, als bestätigung für ihr tun, die staatsbürgerschaft. bei manchen geht das ganz schnell: wenn sich ein reicher hier ansiedeln will, dann kriegt der ruckzuck die staatsbürgerschaft angeboten. dasselbe gilt für bekannte wissenschafter: da sind mehrfache staatsbürgerschaften nicht unüblich.

  17. 17 dodo 01. Oktober 2009 um 0:17 Uhr

    „Schon eine interessante Position die unsere katholische Betschwester da einnimmt: Die faulen Arbeitslosen, die ja gar keine „Intention“ mehr haben arbeiten zu wollen, weil sie ja bereits Arbeitslosengeld erhalten “
    das ist NICHT meine position, die hast du dir da reingedeutet.
    rat mal, warum ich gewisse formulierungen in anführungszeichen gesetzt habe.
    und die betschwester kannste dir sparen.
    ich bin nur der meinung, daß die verweigerung von arbeitslosengeld leider die frau trifft und nicht (nur) den mann, der sie nicht arbeiten läßt.
    mir unterstellen zu wollen, daß ich stützeempfängern, die nicht arbeiten wollen, faulheit unterstelle, ist einfach dämlich.
    aber es geht hier um nen konkreten fall und nicht um ne allgemeine diskussion über stütze.
    daß die familie dadurch, wie „moderation“ meint, automatisch verarmt, zweifle ich erstmal an. wie gesagt: von den holländischen gesetzen diesbezüglich weiß ich nicht genug.

    „na klar, frauen sind da, um geld reinzubringen. das leuchtet dem (muslimischen) mann sicher ein.“
    jetzt rat mal, wieso diese formulierung in anführungszeichen dasteht…
    „du meinst die frauen, denen du mit weiterer verarmung drohst?“
    ich drohe gar niemandem. schon gar nicht mit verarmung.
    klar, mit ein bißchen kreativer interpretation kannst du das schon so hinbiegen, als hätte ich das behauptet. auch wenn ich nur theoretische überlegungen anstelle.

  18. 18 schon wieder 01. Oktober 2009 um 1:12 Uhr

    ich bin nur der meinung, daß die verweigerung von arbeitslosengeld leider die frau trifft und nicht (nur) den mann, der sie nicht arbeiten läßt.

    wie kommst du eigentlich zur überzeugung, die frauen machten das immer nur aus zwang? das stimmt doch nicht. manchmal liegt schon zwang vor, aber doch nicht immer. bitte.

    und was heißt: nicht arbeiten lässt? vielleicht lässt er sie ja und vielleicht will sie auch. – du findest es halt dieses mal nicht kritikabel, wenn man sich beim verkaufen der arbeitskraft auf dem arbeitsmarkt nach den wünschen des kapitalisten richten muss. aber wenn das nächste mal wieder schminkischminki gefordert ist und ein kurzes röckchen, regst du dich sicher auf. da willste dich dann wieder nicht anpassen. aber die burkaträgerin soll schon spuren. gut, dass du, gemeinsam mit den rechten hetzern aus holland, definierst, wann anpassungsdruck ein must ist, und wann nicht.

    und nochmal: wie wäre es mit aufklärungskampagnen für die männer, die die frauen zum tragen der burka zwingen? – statt sie verhungern zu lassen? was soll das denn für eine einsicht sein, wenn einer die frau ohne burka zur arbeit lässt, nur weil er sonst verhungert. nach feierabend heißt es in so einem falle doch „husch, husch, schnell wieder unter die burka“.

    burka ist meiner meinung nach definitiv frauenfeindlich und hat nix mit selbstverwirklichung und glauben zu tun.

    das sagen andere über das kopftuch. mit wie vielen burkatragenden frauen hast du dich denn schon ausgetauscht? weißt du: man sieht auch an christinnen sehr gut, dass frauen bei sowas gerne mal mitmachen. frau-sein schützt nicht vor fehlern, auch nicht vor dem glauben an nen gott, „heilige bücher“ und deren frauenfeindliche inhalte.
    es gibt genügend junge muslimas, die zum erschrecken der eltern nen schleier anbringen. aus glauben. zur selbstverwirklichung. manchmal aus protest. es gibt auch genügend junge christinnen, die wie gestörte zu papstevents laufen, um den allerletzten frauenfeindlichen anti-abtreibungsmist sich anzuhören – und toll zu finden.

  19. 19 dodo 01. Oktober 2009 um 2:51 Uhr

    meine güte, kannst du dich mal wieder abregen?
    ich sage nicht, daß immer zwang vorliegt. wenn aber zwang vorliegt, dann muß was getan werden.
    und schickischminki mit burka vergleichen zu wollen, ist schon etwas arg mutig. das ist überhaupt nicht vergleichbar.
    das mit dem verhungern ist irgendwie dein hauptargument, aber tu doch bitte nicht so, als würde ich hier jemanden verhungern lassen wollen. und ich behaupte auch nicht, daß die arbeitslosengeldstreichung einen gesinnungswandel hopplahopp herbeiführen würde.
    auch wenns dich überrascht, ich habe mich mehrmals mit burkatragenden frauen ausgetauscht. von selbstverwirklichung durch burka habe ich bin jetzt nirgends was bemerkt.
    es geht darum, die frau vor den lüsternen blicken der „unkontrollierten“ männer zu „schützen“.

  20. 20 Antidemokratische Aktion 01. Oktober 2009 um 5:25 Uhr

    Und Du nimmst denen das „leider“ ab, dass doch echt höchstens auf ein paar Idealisten in den Jugendorganisationen zutrifft? Die sind halt Fans von Greencards und Punkteregelungen, eben um die Migration so zu steuern, dass sie Deutschland bekommt. Heißt: die für Deutschland nützlichen Ausländer dürfen rein, für die anderen gibt es ganz humanistisch „Bekämpfung der Fluchtursachen vor Ort“, also ein bisschen Entwicklungshilfe und jede Menge Grenzregime. „Mehr Ausländer, die uns nutzen und weniger, die uns ausnützen“ ist genau die Logik dahinter. Nur dass die dazu sagen, dass es „leider“ nicht anders geht, weil ja Deutschlands Erfolg der Zweck ist. Na dann wollen sie diese Sortierung aber auch, wenn sie die für diesen Zweck vornehmen und MÜSSEN das nicht „leider“ machen.

    Und von nem finsteren barbarischen Islam reden die nicht, aber von Aufklärung und Bekenntnis zum Grundgesetz, zu denen sich die Fremden gefälligst zu bekennen haben. Denn sonst träfe sie die Ausländerfeindschaft zu recht. Denn Integration, das Mittel gegen Fremden-/Ausländerfeindlichkeit sei ja schließlich keine Einbahnstraße und die Musels also selbst schuld, wenn sie ihren finsteren barbarischen fremden Islam nicht mindestens gegen eine moderne Variante austauschen, die sich dem Grundgesetz unterordnet.

  21. 21 neri castaneda 01. Oktober 2009 um 14:17 Uhr

    In der NOZ von gestern steht: „Muslimische Frauen, die eine Burkah tragen und deshalb keine Arbeit finden, können künftig in den Niederlanden weder mit Sozialhilfe noch mit Arbeitslosengeld rechnen.“

    Voraussetzung ist also, dass sie ohne Burkah eine Arbeit bekämen und darauf verzichten, um die Burkah nicht ablegen zu müssen.

    Das sieht natürlich schon etwas anders aus, und es fragt sich, ob die Solidargemeinschaft wirklich jeden religiösen Firlefanz finanzieren muss?

  22. 22 neri castaneda 01. Oktober 2009 um 14:23 Uhr

    @ Antidemokratische Aktion:

    Ja wenn die islamische Scharia mit ihrem Verschleierungszwang den gleichen Anspruch auf Akzeptanz hat wie das Grundgesetz, warum führen wir dann nicht auch die Todesstrafe für Ehebrecher oder das Handabhacken für Diebe ein?

  23. 23 Antidemokratische Aktion 01. Oktober 2009 um 17:35 Uhr

    „Anspruch auf Akzeptanz“ steht wo? Als müsse man Parteigänger des Islams sein, um die nationalistische Feindbildpflege gegen ihn zu kritisieren …

  24. 24 check it 02. Oktober 2009 um 0:48 Uhr

    dass doch echt höchstens auf ein paar Idealisten in den Jugendorganisationen zutrifft

    ja, ich nehme denen das ab. wieso sollten die lügen? die anderen lügen schließlich auch nicht. und „ein paar“ reicht, um feststellen zu können: mit deinem nazi-jargon triffst du nicht alle demokratischen nationalisten, denn das sind die natürlich schon. übrigens: derselbe typus, der hier mehrheitlich mitliest. hier liest nicht der cdu-wähler, sondern der grün- oder linkswählende idealist, der allenfalls etwas enttäuscht ist von der aktuellen führungsspitze.

    Die sind halt Fans von Greencards und Punkteregelungen

    falsch. da sind die eigentlich auch dagegen, aber es geht halt nicht anders. und das ist keine lüge, wenn die das sagen.

    weil ja Deutschlands Erfolg der Zweck ist

    nein. sondern weil sie nur den staat kennen. die ganze erde ist staatlich organisiert. die denken sich problemlösungen im staatlichen rahmen, ab und an ergänzt durch supranationale lösungen.
    und es ist in der tat so: wenn man am staat festhält, kann man nicht die grenzen öffnen. es ist eine ganz einfache rechnung: ein staat mit offenen grenzen und reichtum und 1 milliarde verhungernde menschen, die gerne kommen. das ist auch der grund, weshalb selbstverständlich auch ein sozialismus, der nur in einem land verwirklicht werden würde (zB italien), geschlossene grenzen hätte.
    das problem löst sich erst mit der weltrevolution und dem nachfolgenden abbau der armut in afrika u.s.w.

    du solltest diese idealisten einfach ernst nehmen.

  25. 25 Antidemokratische Aktion 03. Oktober 2009 um 0:18 Uhr

    Also stimmst Du mir erst mal zu, dass es sich bei den Idealisten nur um ein paar Mitglieder der Jugendorganisation handelt? Denn die Partei selbst sagt eben nicht, dass es LEIDER nicht anders geht, weil man halt nationalstaatliche Verhältnisse vorfindet, auf die man sich halt irgendwie beziehen müsse, sondern macht ganz offensiv Werbung für sich als passendes Herrschaftspersonal Deutschlands damit, dass die von ihnen vertretene Punkteregelung als moderne Einwanderungspolitik am besten für Deutschland wäre. Und das IST eben konsequent, wenn man „von der Nation nicht lassen möchte“, also folglich auch deren Konkurrenzerfolg will: dann werden Ausländer eben nach dem Standpunkt ihrer vermuteten Nützlichkeit für den Staat sortiert und die Grünen sagen wie jede andere Partei auch, dass sie diese Sortierung am Besten drauf hätten.

    Was ja auch wieder zu den Idealisten führt, die ja nicht grundlos Mitglied bei den Grünen (oder der SPD, oder der Linken) sind.Wenn sie alle, die wollen, reinlassen möchten, aber sich des nationalen Erfolgs wegen, den sie eben nicht gefährden, sondern fördern wollen, der Sortierung in In- und Ausländer (selbstverständliches Material Deutschlands vs. recht eigentliches Material anderer Staaten, was sich höchstens für Deutschland beweisen kann), sowie in national nützliche und unnütze (-> „uns ausnutzende“) anschließen und sich überlegen, wie sich DAS bestmöglich umsetzen lässt, dann mögen sie es meinetwegen ja immer noch als humanistisches Ideal mit sich herumschleppen, dass eigentlich alle reinkönnen sollten, die wollen, aber als praktisch betriebenen politischen Zweck haben sie das damit halt aufgegeben. Weshalb ich auch nicht weiß, wozu ich in dieser Diskussion um Nationalismus und was daraus folgt großartig darauf eingehen soll, dass ein paar Nationalisten noch ein Ideal mit sich herumschleppen, dass sie dem nationalen Standpunkt untergeordnet haben.

    ***

    Ach ja: das ist eben KEIN „Nazijargon“, sondern der DEMOKRATISCHE Standpunkt von Bahamas über Grüne, Spiegel bis hin zu CDU/ CSU. Die Unterteilung von Inländern als Material des Staates und Ausländern als Material anderer Staaten samt den Ideologien dazu, die das als Selbstverständlichkeit erklären (weil Blut, Kultur, Werte, whatever) ist doch keine Erfindung der Nazis, sondern das haben die aus ihrem enttäuschten demokratischen Nationalismus. Weswegen sich derlei Vokabalur als Ausdruck dieser Sortierung AUCH bei denen findet, es aber eben nicht ihre Spezialität ist. Ihre Spezialität im Unterschied zu den demokratischen Nationalisten ist lediglich, dass sie die Relativierungen an diesem prinzipiellen Standpunkt, den Demokraten Deutschlands Erfolg wegen vornehmen, für Verrat an Deutschlands Erfolg halten, also auf der völligen Geltung dieses Prinzips als Deutschlands Erfolgsmittel bestehen.

    ***

    Ach ja II: Dass ein Realsozialismus wegen der Hungerleider (wegen Antikommunisten schon) seine Grenzen schließen müsste, sehe ich auch nicht so, aber das muss man jetzt nicht in dem Rahmen hier diskutieren.

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