„Die Haltung der katholischen Kirche zum Thema Abtreibung (und diversen anderen Themen) ist definitiv nicht cool. Aber ganz nett und praktisch ist folgende Ansage:
Die Erzdiözese München und Freising distanziert sich von dem diesjährigen „Gebetszug 1000 Kreuze für das Leben“, der am 24. Oktober durch die Münchner Innenstadt ziehen soll. Nach Informationen der Erzdiözese planen rechtsextreme Gruppierungen wie bereits im vergangenen Jahr, die Veranstaltung zu unterwandern und für ihre Zwecke zu missbrauchen. Aus diesem Grund ist den Teilnehmern der Veranstaltung die Nutzung des Kirchenraums der Pfarrei St. Paul und anderer Kirchenräume nicht gestattet. Entgegen anders lautender Ankündigungen des Veranstalters „Euro Pro Life“ wird es deshalb weder eine Heilige Messe noch ein Rosenkranzgebet in St. Paul geben.
Das heißt, die „Lebensschützer“ werden sich nun nach einer anderen Location umschauen müssen oder ihren Zug dann doch wie in Ulm absagen!“
der ganze Beitrag findet sich auf der Seite des Antisexistischen Aktionsbündnis München
was nichts anderes heißt, als dass der eigentliche zweck richtig ist: gegen abtreibung.
wird wohl leider so sein…
aber immerhin ne aussage gegen die rechten. ist ja auch nicht selbstverständlich!
vielleicht wollen sie auch das aggressive anti-abtreibung-dingens nicht unterstützen, haben jetzt aber eine ausrede, die auch „nach oben hin“ akzeptiert wird… so ähnlich, wie afrikanische kirchen immer wieder derart tricksen, um eben doch kondome zu verteilen etc. …
jaaaaa, okay. unwahrscheinlich.
aber der glaube an das gute im menschen und die hoffnung stirbt zuletzt… blah…
*seufz*
denke mal, dass es der katholischen Kirche in diesem Falle primär darum geht, „schlechte Presseberichte“ schon im Vorfeld zu vermeiden, zumal der ganze Laden wegen der Geschichte mit Bischof Williamson, etc. ohnehin in der letzten Zeit gezeigt hat, dass nach rechts wenig Berührungsängste bestehen … ansonsten weist die praktische Zusammenarbeit von katholischen „Lebensschutz-Vereinen“ und Nazis darauf hin, dass es auch erstere mit ihrer Rhetorik des „absoluten Lebensrechtes“ offenbar nicht so ernst meinen, da letztere eigentlich immer deutlich machen, dass es ihnen nur um deutsche/weisse „Leben“ geht, was einen gläubigen katholischen „Lebensschützer“ eigentlich sofort auf die Barrikaden treiben sollte