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Zyklisch kommt er wieder, der spätherbstliche Tag, der sich gegen Gewalt an Frauen2 ausspricht. Es finden Aktionswochen, Ausstellungen, Demonstrationen, Provokationen, Feste, Ansprachen, Konferenzen oder aber auch gar nichts statt. NGOs packen ihre Fahnen aus, FrauenLesben-Gruppen re-aktivieren sich, Diskussionen mit notorischen Antifeminist(inn)en werden geführt…
Mich würde, eine Weile im Vorhinein, wirklich interessieren: Wie sieht es bei euch aus? Ist der 25.11. ein Tag für demokratische Zivilgesellschaft oder gibt es Raum für linke Kritik? Wer darf demonstrieren, wer nicht? Welche Forderungen stellen sich in euren Zusammenhängen nach außen und an euch selbst? Findet ihr sie weitreichend genug? Was wäre eine angemessene Form, Wut und Kritik auf die Straße zu bringen? Wer wird angesprochen und wie? Was stört oder gefällt euch an den Aktivitäten anderswo oder der letzten Jahre?
- Fotocredit: Kecko [zurück]
- aufschlussreich bzgl aktueller Zahlen ist der Wave-Country Report [zurück]
Ich bin mal gespannt wie in diesem Jahr nach dem ganzen „schließt alles Frauenhäuser sie sind Hord des Männerhasses“– Palaver umgegangen wird.
Angesichts dieser Debatte ist der Tag dieses Jahr doch irgendwie besonders wichtig, finde ich.
Männer haben bei diesem Kongress jedenfalls nichts zu sagen und das ist auch gut so!
bei welchem kongress denn?
warum haben männer nichts zum thema gewalt gegen frauen zu sagen?
um welchen kongress handelt es sich dabei und in welcher debatte fordert jmd die schließung der frauenhäuser???
what the fuck!!!
ps: ich finde diesen tag unheimlich wichtig und genauso die vielschichtigkeit der aktionen. sowohl linke, als auch alle gutbürgerInnen (und natürlich alle anderen) geht dieses thema etwas an und deshalb kann ich es nur gut heißen, wenn es demos, aktionen und veranstaltungen von linker, mittiger oder instituioneller seite gibt.
cora: diese debatte ist wohl gemeint:
http://maedchenblog.blogsport.de/2009/08/23/ueberlebensnotwendigkeit-frauenhaeuser/
cora, es gibt keinen kongress…