Sexist des Tages- Niki Lauda

Niki Lauda steht nicht so auf Windelwechseln, Fälschen geben und Co. Warum? Ganz klar, weil er ein Mann ist, da lässt er schon lieber seine Frau Birgit ran.

„Das macht alles die Birgit“, während er mit Händen in den Hosentaschen daneben stehe, beschreiben Freunde der Familie Lauda die familiäre Situation. Und auch Niki Lauda selbst nimmt sich kein Blatt vor den Mund, wenn es um seine Überzeugung geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung geht. In der ATV-Sendung „Hi Society“ vom 10. November 2009 verkündete er in Pascha-Manier: „Die Birgit verlangt nichts von mir. Ich mache alles freiwillig. Das ist das Grundprinzip, das man allen Müttern ausrichten muss, die Männer nicht zu vergewaltigen, für die Kinder, mein‘ ich. Das passiert bei uns zu Hause nicht. Ich mache alles das, was ich gerne mache und damit ist alles in Ordnung“.

Vielleicht sollte jemand Herrn Lauda mal aufkären, was Vergewaltigung und Rollenteilung wirklich heißt.
Für diese saublöden Äußerungen gibt es nicht nur von dieStandard.at die saure Zitrone.


6 Antworten auf “Sexist des Tages- Niki Lauda”


  1. 1 Nelita 17. November 2009 um 13:18 Uhr

    Ich kann es einfach kaum glauben, dass man so was 2009 noch sagen darf, ohne dass man wenigstens gesellschaftlich sanktioniert wird. Schön, dass es wenigstens saure Zitronen gibt. Aber, ich habe den dumpfen Verdacht, es gibt auch nen Haufen Menschen, die Lauda für seine markigen Aussagen noch kräftig auf die Schultern klopfen.

  2. 2 Zarah White 17. November 2009 um 14:46 Uhr

    und ich kann es kaum glauben, das jemand 2009 für persönliche Meinungen gesellschaftliche Sanktionen fordert.
    Vielleicht gibt es ja auch bald gesetzliche Regelungen für die Verwendung der Begriffe „braun“ und „rot“ und entsprechende gesellschaftliche Sanktionen ?
    Und Begriffe können nun mal unterschiedliche Bedeutung (im jeweiligen Kontext) haben.
    Dein Verdacht ist vollkommen unangebracht. Warum sollte man jemanden für Selbverständlichkeiten auf die Schultern klopfen.
    Arme Schultern.

  3. 3 Klappe halten 17. November 2009 um 17:46 Uhr

    zarah, du troll, wenn die verharmlosung von vergewaltigung für dich eine selbstverständlichkeit ist, gehörst du echt nicht hierher -

    löschen bitte!

  4. 4 Mirabella 17. November 2009 um 19:44 Uhr

    Ich weiß nicht, wie die konkrete Situation im Hause Lauda aussieht (das lässt sich aus dem kurzen Statement schwer erkennen), aber ich denke, dass er etwas grundsätzlich Richtiges gesagt hat: „Ich mache alles das, was ich gerne mache und damit ist alles in Ordnung.“
    So sollte es doch sein (aber natürlich beiderseits). Warum meinen manche Frauen oder Männer, den jeweiligen Partner zu bestimmten dingen „zwingen“ zu müssen!?

    Leider hat er statt zwingen eine sehr schlechte Forumulierung gewählt. Er hat wohl nicht darüber nachgedacht, was er da gesagt hat! Denn es ist wirklich eine Sauerei durch solche Forumulierungen die Tat der Vergewaltigung zu verhamlosen!

  5. 5 n.n. 17. November 2009 um 21:52 Uhr

    Ich kenne persönlich eure Haushalte nicht, aber da wo ich herkomme gibt es durchaus einiges, was ich und andere nicht gerne machen (und ich gehe mal davon aus, dass man das verallgemeinern kann). Trotzdem muss das alles erledigt werden. Wenn Niki Lauda nun nur das macht, was ihm Spaß macht, wer macht dann den Rest?

    Ganz abgesehen davon, dass er grundsätzlich von einer Einteilung der Arbeit nach Geschlechterrollen auszugehen scheint. Sonst wären es ja nicht Mütter, die Väter „für die Kinder vergewaltigen“, sondern „Elternteile“ oder so etwas in der Art.

  6. 6 earendil 18. November 2009 um 9:24 Uhr

    Ich mache alles das, was ich gerne mache und damit ist alles in Ordnung.

    Nein, Mirabella (von Zarah gar nicht zu reden), das ist selbstverständlich nicht in Ordnung, weil sonst das, was gemacht werden muss, wieder an der Frau hängen bleibt. Ich kannte persönlich eine Beziehung, wo das genau so lief: Mann kümmerte sich um Kind, wenn er Lust hatte, Frau kümmerte sich, wenn es sein musste (also meistens). Da Frau aber nicht so ne treudoofe Birgit war, hielt die Beziehung entsprechend auch nicht lange.

    Und klar ist es auch ok, Männer zu einer gleichmäßigen Lastenverteilung zu „zwingen“ (oder, wenn das nicht geht, halt die Beziehung zu beenden), wenn die so eine Selbstverständlichkeit nicht einsehen.

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