Sex in Spanien

Die FAZ berichtet darüber wie unter der sozialistischen Regierung in Spanien, sexuelle Tabus langsam aufgebrochen werden und Aufklärung zur Norm wird. Auch die Rechte von Homosexuellen werden endlich berücksichtigt.
Die linke Regierung ist mit ihrem Kurs aber auch einer starken christlich-konservativen Opposition ausgesetzt.

Die alten Klischees werden brüchig. Spanien, bis vor gut drei Jahrzehnten im Doppelgriff von Franco-Diktatur und streng katholischer Morallehre und bis heute als Machokultur verschrien, verschreibt sich unter sozialistischen Regierungen in hohem Tempo sexuelle Freizügigkeit, notfalls auch gegen den Protest derer, die anders empfinden. Während die Abtreibungsdebatte in den letzten Wochen wieder hohe Wellen schlägt und konservative Spanier zu Protestdemonstrationen auf die Straßen bringt, ist der Kampf um die homosexuelle Lebensgemeinschaft längst geschlagen. Männer und Frauen können ihre gleichgeschlechtlichen Partner heiraten und ihre Verbindung „Ehe“ nennen.

Ein Fall aus der Extremadura zeigt in diesen Tagen, dass der öffentliche Umgang mit der Sexualität die Spanier in zwei Lager spaltet. In einer der ärmsten Regionen Spaniens haben das Jugend- und Frauenreferat der sozialistisch geführten Regierung eine 14.000 Euro teure Aufklärungskampagne mit dem Titel „Die Lust liegt in deiner Hand“ lanciert. Sie wendet sich an Jugendliche zwischen vierzehn und siebzehn Jahren und soll mit Broschüren und Workshops Wissen über den respektvollen Umgang mit dem Sexualpartner, die Verhütung von Infektionskrankheiten und ungewollter Schwangerschaft sowie das Abc der Selbstbefriedigung vermitteln.

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