Megan Fox – zu viel für den Spiegel

Der Spiegel zeigt sich wieder von seiner besten, sexistischen Seite.
Im Visier steht dieses mal Megan Fox, die Hollywood Schönheit, macht zur Zeit weniger durch ihr Äußeres , als durch ihre Vagina, der sie eine gewisse Macht zu spricht, von sich reden.
In ihrem neuen Film spielt die Schöne dann auch noch eine Männerverschlingende Vampirin – zu viel für die Welt des Spiegels.

In “Jennifer’s Body” verführt sie die Männer nach Strich und Faden – doch statt dann mit ihnen zu schlafen, frisst sie sie auf. Fürs männliche Publikum ist das ein frustrierender Coitus interruptus exitus. {…} Selten wurde ein Film so gänzlich am Publikum vorbeikonzipiert wie “Jennifer’s Body”. Die Frauen kann sie mit diesem Film von vornherein nicht gewinnen; und Männer fühlen sich übel getäuscht.

Das Frauen ein Problem mit hübschen Leinwand-Diven haben scheint der Spiegel auch zu wissen.

Diese Sinnlichkeit, die Fox nach eigenem Bekunden „aus jeder Pore verströmt“, macht Männer zu ihren glühenden Verehrern und Frauen zu ihren Feindinnen. Fox verkörpert genau jene Schlampe, die einer anderen Frau in null Komma nichts den Mann wegschnappt – und sei es nur, um zu beweisen, dass sie mehr Sex-Appeal hat. Deshalb hat es Megan Fox beim weiblichen Publikum so schwer. Wer geht schon ins Kino, um seinem Freund dabei zuzusehen, wie er erregt auf die Leinwand stiert?

Ja genau jene Schlampe, die von einer patriarchalen Gesellschaft erfunden wurde, nicht von Frauen.

via Mädchenmannschaft


39 Antworten auf “Megan Fox – zu viel für den Spiegel”


  1. 1 Katrin 19. November 2009 um 13:18 Uhr

    Ein *Kuss* für diesen Satz:
    „Ja genaue jene Schlampe, die von einer patriarchalen Gesellschaft erfunden wurde, nicht von Frauen.“

  2. 2 heidrun 19. November 2009 um 19:01 Uhr

    frauen sind doch immer stutenbissig. deswegen haben es auch sämtliche weiblichen (hollywood-)stars der letzten 80 jahre immer rein männliche fangemeinden gehabt. *ironie aus*

  3. 3 Annina 20. November 2009 um 0:19 Uhr

    huch…ich wage mal, den spiegel-text zusammenzufassen: „Megan, egal was du machst, es ist scheisse“

  4. 4 fürz 29. November 2009 um 18:10 Uhr

    lasst die freu doch in ruhe ich bin auch eine frau und ihr kennt megan fox doch garnicht genauso schlecht wie die zeitungen und die öffentlichkeit vieleicht ist sie eine schlampe aber es kann auch sein das sie ganz ok ist

  5. 5 leonie 29. November 2009 um 20:14 Uhr

    lieber fürz: ich habe M.F gar nicht schlecht geredet, hast du den Psot überhaupt gelesen und das Wort „Schlampe“ ist so was von sexistisch und bescheuert….

  6. 6 dodo 29. November 2009 um 21:54 Uhr

    wieso? das wort „schlampe“ ist was tolles. und schlampe sein kann – je nach eigenem geschmack – auch sehr toll sein. :d

  7. 7 n.n. 29. November 2009 um 22:41 Uhr

    Hast Du dir die gesellschaftliche Realität nun komplett weggebetet, oder liegt das am Weihrauch?
    (schließlich ist heute Sonntag :D )

  8. 8 leonie 30. November 2009 um 1:23 Uhr

    naja wenn du mit „Schlampe“ sein Viel Sex auch gerne mit verschiedenen Männern, also kurz eine selbstbestimmte Realität meinst, das ist wirklich was cooles. Ich weiß aber nicht warum ich mich deshalb mit einem Wort identifizieren soll, das aus einem patriarchalen Frauenbild geformt wurde. Kurz ich will nicht dieses saublöde Vokabular verwenden, dass die weibliche Sexualität immer in verschiedene Normen presst, femme fatale oder keusche, liebe Jungfrau. Beides Schwachsinn, es sind einfach Frauen* die Sex haben oder auch nicht, viel oder wenig, monogam oder polygam.

  9. 9 kinky 30. November 2009 um 2:41 Uhr

    naja, es gibt ja mehrere beispiele, wo diskriminierende sprache/wörter sich von (potentiell) betroffenen empowermentmäßig aneignet wurde und in emanzipatorischen kontext gestellt werden konnte z.b. „queer“ oder „dyke“. :) ich find sowas eigentlich immer ganz gut. und das ruft dann wenigstens irritationen hervor beziehungsweise thematisiert es auch sexistische sprache und verhalten. zu „schlampe“ gab es ja schon ende der 1990er die „schlampagne“ von lesben.
    die frage ist, wer hat die macht, begriffe zu definieren:
    heißt das, wie es bei dir, leonie, anklingt, schlampe = frau, die mit vielen männern, sex hat?
    oder schlampe = mensch, wo mit vielen menschen sex hat?

  10. 10 dodo 30. November 2009 um 6:39 Uhr

    n.n. – willst du mir irgendwas bestimmtes sagen?

  11. 11 laylah 30. November 2009 um 9:24 Uhr

    dodo, schlampe ist ein schimpfwort für frauen (die [nicht] mit männern schlafen). nach wie vor und fast aussschließlich. das müsste dir eigentlich bekannt sein. der ball ist also schon eher bei dir, wa.

  12. 12 dodo 30. November 2009 um 12:34 Uhr

    nö, isser nicht. die bemerkung von wegen schlampe war eher augenzwinkernd gemeint.
    aber dieses getue von wegen „realität wegbeten“ geht mir auf die eier.

  13. 13 n.n. 30. November 2009 um 14:13 Uhr

    Und hat „augenzwinkernd“ meine Reaktion hervorgerufen. Ball bei Dir.
    Abgesehen davon: Wenn Du dich offensiv als Feindin Positionierst, dann gibt es Gegenwind. Gewöhn dich besser daran oder noch besser: setz dich mal damit auseinander.

  14. 14 bigmouth 30. November 2009 um 14:38 Uhr

    http://wolfsmutter.com/artikel83

    „schwul“ war auch mal ausschliesslich ein schimpfwort

  15. 15 dodo 30. November 2009 um 15:12 Uhr

    feindin??? von wem?

  16. 16 n.n. 30. November 2009 um 15:47 Uhr

    Von allen emanzipatorischen und fortschrittlichen Kräften :>

  17. 17 earendil 30. November 2009 um 16:22 Uhr

    Sieht mir eher so aus, als würden gewisse sich „emanzipatorisch und fortschrittlich“ dünkende Leute Menschen wie Dodo als Feind_innen ansehen. Ist (mal wieder ;) ) ne ziemlich einseitige Beziehung.

  18. 18 dodo 30. November 2009 um 16:41 Uhr

    hm. ja klar.
    bin vollkommen anti-emanzipatorisch und antifortschrittlich. sicher, was sonst.
    deswegen blogge ich auch auf nem feministischen blog pro choice, gegen homophobie/sexismus/… und hab jetzt auch noch „schlampendasein“ als was positives bezeichnet. nein, wie schrecklich konservativ von mir…8-|
    …laß einfach stecken.

  19. 19 n.n. 30. November 2009 um 16:47 Uhr

    Natürlich bedingt die offene Positionierung für antiemanzipatorische und reaktionäre Inhalte die Feindschaft aller Kräfte des Fortschritts. Das versteht sich von selbst. Dass gerade Du dich nun einmischst verwundert nicht, Judas Ischariot!

  20. 20 n.n. 30. November 2009 um 17:21 Uhr

    Du stehtst halt auf einer Linie mit deinem geistlichen Führer. Klar ist es besser, du tust die oben beschriebenen Sachen, bevor Du si am Sonntag wieder reuig beichtest, als wenn du es ganz bleiben lassen würdest. Problematisch ist es mithin schon.

    „…laß einfach stecken.“
    :p

  21. 21 laylah 30. November 2009 um 18:15 Uhr

    Sieht mir eher so aus, als würden gewisse sich „emanzipatorisch und fortschrittlich“ dünkende Leute Menschen wie Dodo als Feind_innen ansehen.

    auf jeden. dodo, das ist hier doch nicht dein freund_innenkreis, wo „man sich versteht“ und so. hier lesen alle möglichen und unmöglichen leute mit. vielleicht gehn die ja dann los und benutzen dein statement gegen antisexist_innen.
    und ganz ehrlich, mich persönlich macht so nen „augenzwinkern“ auch wütend. ich weiß ja nicht, wo du lebst, aber ich werde oft mit sexistischen sprüchen konfrontiert und die verletzen mich manchmal auch.
    bigmouth: ja, und? dodo gehts da doch überhaupt nicht drum. die hat nur gezwinkert.

  22. 22 leonie 30. November 2009 um 18:19 Uhr

    n.n: ich finde Kirche und Religion auch scheiße, aber dodo deshalb gleich als Feindin* zu bezeichnen schon etwas übertrieben. Zumal ich noch nie mitbekommen hätte das sie die Position der kath. Kirche in allen Punkten unreflektiert teilt. Oder sonst irgendwelche Moralkeulen schwingt, von daher ist die Kritik in dieser Art und Weise mehr als unangebracht, finde ich.

    Aber leider ist die Kirche halt nun mal an und für sich schon etwas antiemanzipatorisches und wer sie unterstützt trägt immerhin zum Teil, das System mit, etc. Naja, aber darum gings hier ja auch eigentlich gar nicht.

  23. 23 leonie 30. November 2009 um 18:23 Uhr

    @laylah: auch wenn das hier nicht dein freund_innenkreis ist kann jede_r doch einen respektvollen Umgangston wählen.

  24. 24 laylah 30. November 2009 um 18:29 Uhr

    leonie, du hast mich nicht verstanden: das war ne wohlwollende lesart von dodos „augenzwinkern“. ich gehe davon aus, dass sie sich der sexistischen bedeutung bewusst ist und nur gezwinkert hat, weil „wir hier unter uns sind“. und wenn der „feind“-vorwurf zutreffen würde, wäre es allenfalls taktisch unklug, ihn so offen auszusprechen, aber feinde respektiert man halt nicht.

  25. 25 earendil 01. Dezember 2009 um 0:19 Uhr

    N.N. ist wohl mehr ein_e Anhänger_in von Lk 11,23 als von Lk 9,50. ;)

  26. 26 lisa 01. Dezember 2009 um 14:59 Uhr

    @n.n.
    „Dass gerade Du dich nun einmischst verwundert nicht, Judas Ischariot!“
    mal ganz abgesehen von deinem schwarz-weiß-denken und deinem ständigen diffamierquatsch („sündenbock anstatt systemkritik“ – aber mit deiner strategie klappt das sich-besser-weil-besser-als andere-fühlen auch nicht so richtig, glaub mir), was soll das mit dem judas ischariot?? mal „augenzwinkernd“ auf nen antisemitisches stereotype verwiesen oder was? lustig…

  27. 27 n.n. 01. Dezember 2009 um 16:27 Uhr

    @lisa:
    Die Jungs und Mädchen aus dem NT sind numal in der Mehrzahl Juden bzw. Jüdinnen, was ist denn da bitte „antisemitisches Stereotyp“ dabei?

  28. 28 lisa 01. Dezember 2009 um 20:04 Uhr

    oh please stell dich doch nicht so bescheuert. aber dann mal als erläuterung ein wikipedia-zitat zu „judas ischariot“:

    „Das negative Bild des habgierigen Verräters ist in die Umgangssprache eingeflossen und spiegelt sich in Redewendungen wie „Judaslohn“, „Judaskuss“ oder der Beschimpfung „Judas“. Im Antijudaismus im Mittelalter und Neuzeit sowie im Antisemitismus (bis 1945) war dies eine häufige Personifikation „des Juden“ überhaupt, also eine Herabsetzung des ganzen Judentums.“

    jetzt verstanden?

  29. 29 n.n. 03. Dezember 2009 um 12:34 Uhr

    Also, du hast schon beim zitieren nicht so recht aufgepasst und folglich etwas durcheinander gebracht. In der ersten Hälfte deines Zitats heißt es:

    „Das negative Bild des habgierigen Verräters ist in die Umgangssprache eingeflossen und spiegelt sich in Redewendungen wie „Judaslohn“, „Judaskuss“ oder der Beschimpfung „Judas“.“

    Genau das ist auch gemeint. Ich äußere mich abfällig gegenüber einem Verräter. Der zweite Teil deines Zitats hat damit nur überhaupt nichts zu tun (außerdem: da steht deutlich „bis 1945″ ;) ), sondern setzt einen antijudaistischen oder antisemitischen Kontext voraus, z.B. wenn earendil Jude wäre (ist er nicht). Soweit alles klar?

  30. 30 dodo 03. Dezember 2009 um 13:35 Uhr

    verräter?

  31. 31 n.n. 03. Dezember 2009 um 14:40 Uhr

    Insider. Ich möchte nicht darüber sprechen.

  32. 32 n.n. 03. Dezember 2009 um 14:57 Uhr

    Ok, da das ja vorhin kritisiert wurde nochmal ausführlicher: Ich ging lange Zeit davon aus, earendil hätte meinen rücken wie ich seinen. blut rein, blut raus. männerbund. darkroom. es sollte sich aber dann herausstellen, dass dem nicht so war. bittesehr.

  33. 33 earendil 03. Dezember 2009 um 19:32 Uhr

    Weil du irgendwelche albernen Illusionen hattest, bin ich Verräter? Denkst du immer, wenn du mal mit jemandem in einer Frage einer Meinung bist, du hättest einen Freund für’s Leben und eine Schwester im Geiste gefunden?

    Wir kennen uns doch überhaupt nicht. Und das ist auch gut so.

    Nein, Antisemit bist du gewiss nicht. Nur ein wenig :o)

  34. 34 n.n. 03. Dezember 2009 um 22:37 Uhr

    Gibt es da noch ein Argument dazu, oder hast du auch Gewissensbisse beim Bibellesen?

  35. 35 earendil 04. Dezember 2009 um 0:33 Uhr

    Argument wofür?

  36. 36 laylah 04. Dezember 2009 um 10:31 Uhr

    für megan fox‘ sex appeal.

  37. 37 n.n. 04. Dezember 2009 um 14:36 Uhr

    Argumente für meinen vermeintlichen Antisemitismus.

    Megan Fox braucht keine Argument. Ich kannte sie vorher nicht, habe sie mir eben per Google einmal angeschaut. First I was like :-? , then I was like :p

  38. 38 laylah 04. Dezember 2009 um 17:34 Uhr

    auf jeden, viel erfolg! aber pass auf, ich hab gehört die frisst männer (wenn der sex schlecht ist). du kennst kein transformers?

  39. 39 n.n. 04. Dezember 2009 um 19:48 Uhr

    Ohne zu wissen, worauf es ihr ankommt, würde ich mir da jetzt erstmal keine Sorgen machen (kein passendes Smiley). Nein, kenne ich nicht.

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