Dann ist der Mann ein Mann

„Wann ist der Mann ein Mann? Ey wennde NIX zu tun hast, kannste solche Fragen stellen.“


13 Antworten auf “Dann ist der Mann ein Mann”


  1. 1 lisa 26. November 2009 um 1:10 Uhr

    der typ ist im übrigen ein antiamerikanischer+antiisraelischer idiot. das kommt ja selbst in diesem video ansatzweise rüber..
    http://www.lizaswelt.net/2006/04/konformismus-als-kunst.html

  2. 2 l 26. November 2009 um 8:16 Uhr

    ja und, lisa?

  3. 3 n.n. 26. November 2009 um 10:34 Uhr

    Das „Idiot“ würde ich einfach mal anzweifeln. Das ist eh nur eine Behauptung zum Zweck der Hetze. Die USA und Israel zu kritisieren versteht sich halt von selbst.

  4. 4 l 26. November 2009 um 12:51 Uhr

    ich finde den beitrag von liza aber nicht ganz schlecht, zB:

    Israel erscheint als Beispiel für „jüdische Politik“!

    finde ich gut, dass er das kritisiert. das kritisiere ich auch. auch an antideutschen: dass sie israel immer mit allen juden assoziieren und dann zB behaupten, kritik an der herrschenden politik israels sei antisemitisch (keine frage, gibt’s auch; muss aber nicht so sein!).

    es verwundert bin ich aber, dass er den eigenen worten keine taten folgen ließ. diese einsicht schon 2006, 2009 macht er aber immer noch denselben käse.

    nunja.

  5. 5 n.n. 26. November 2009 um 15:19 Uhr

    Nimmt sich Israel das vom Selbstverständnis her nicht heraus, Judenstaat zu sein und stellt somit schon den Anspruch „jüdische Politik“ zu machen? (Das ist natürlich kein Argument dafür, diesem Anspruch zu folgen, wenn man aber sowieso keine Staatskritik am Start hat, dann ist die In-Eins Setzung doch richtig.)

  6. 6 l 26. November 2009 um 19:32 Uhr

    hm. dachte, ich hätte schon geantwortet … wie auch immer:

    wenn man aber sowieso keine Staatskritik am Start hat, dann ist die In-Eins Setzung doch richtig.

    wo kommt nur der mist her, rassismus sei „korrekt“ oder gar „richtig“, wenn er sich an die sortierung der staaten – in diesem fall den israels – hält?! der scheiss wird auch nicht „richtig“, „wenn man keine staatskritik hat“. der scheiss ist nämlich objektiv mist.

    seit wann ist die antwort auf das geblöcke von staatschefs und deren herrschaft: na, der anspruch wird formuliert – dann ist die affirmation (in diesem fall: philo/antisemitisch) dessen doch RICHTIG?!

  7. 7 bigmouth 28. November 2009 um 10:38 Uhr

    Herr Feuerherdt assoziert ja die meiste zeit nur wild. da rekurriert Rether humoristisch auf den bekannten dreiteilungsplan für den Irak (http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=2250), und Feuerherdt setzt seine Assoziation zur frühen Bundesrepublik (Trizonesien) einfach als Erklärung. der weiß schon, warum er keine kommentare freischaltet

  8. 8 n.n. 28. November 2009 um 12:12 Uhr

    „wo kommt nur der mist her, rassismus sei „korrekt“ oder gar „richtig“, wenn er sich an die sortierung der staaten – in diesem fall den israels – hält?! der scheiss wird auch nicht „richtig“, „wenn man keine staatskritik hat“.

    Ich habe nie behauptet, Rassismus sei korrekt. Ich habe nur gesagt, dass es doch richtig ist, einem Staat der von sich behauptet Judenstaat zu sein, und jüdische Politik betreibt aus genau diesem Grunde mit Solidarität zu bedenken. Wenn ich anerkenne, der Staat sei formal der Judenstaat und betreibe objektiv die jüdische Politik, und ich teile dass dann auch noch, na was teile ich denn dann? Doch nur die In-Eins-Setzung Israels mit dem jüdischen Volk.

    der scheiss ist nämlich objektiv mist.

    Das gilt es ersteinmal zu prüfen!


    seit wann ist die antwort auf das geblöcke von staatschefs und deren herrschaft: na, der anspruch wird formuliert – dann ist die affirmation (in diesem fall: philo/antisemitisch) dessen doch RICHTIG?!

    Dann sagen wir eben folgerichtig, unter der Prämisse ich teile den Zweck der jüdischen Politik.

  9. 9 laylah 29. November 2009 um 11:56 Uhr

    ja, wenn israel tatsächlich „jüdische politik“ betriebe oder es überhaupt etwas derartiges GÄBE, DANN lägest du richtig.

  10. 10 l 29. November 2009 um 17:31 Uhr

    Wenn ich anerkenne, der Staat sei formal der Judenstaat und betreibe objektiv die jüdische Politik

    … täte ich das, wäre ich rassistin.

    was ist denn „objektiv jüdische politik“ oder „objektiv deutsche politik“ oder „objektiv türkische politik“?
    ausdruck des jeweiligen ‚volkes‘ wohl:

    Doch nur die In-Eins-Setzung Israels mit dem jüdischen Volk.

    das ist der schluss von der politik auf die beschaffenheit des ‚volkes‘ und umgekehrt.
    die (imperialistische) politik entspringt dann dem (in diesem fall: jüdischen) ‚volk‘ und ist ausdruck von diesem und dessen interessen. ist diese vorstellung richtig?
    spricht durch die israelische regierung das ‚jüdische volk‘ zu uns? sind herrschaft und ‚volk‘ identisch oder ist diese annahme bereits nationalrassismus?

    l: der scheiss ist nämlich objektiv mist.
    n: Das gilt es ersteinmal zu prüfen!

    was mich jetzt interessieren würde, ist wie du ‚volk‘ bestimmst.
    biste wirklich der meinung, dass politische herrschaft und das ‚volk‘ in eins fallen?

    unter der Prämisse ich teile den Zweck der jüdischen Politik.

    „jüdische politik“? oder doch eher israelische politik, also die politik einer herrschaft, die durch ihre herrschaft erst das ‚volk‘ schafft und dann benutzt?

    „folgerichtig“ rassistisch, also falsch.

    man muss den zweck israels auch nicht teilen: der antisemit, der seinen antisemitismus unter dem label „israelkritik“ präsentiert, macht genau dasselbe.
    (bevor hier jemand empört angesurft kommt: nein, nicht jede israelkritik ist antisemitisch.)

  11. 11 n.n. 30. November 2009 um 16:20 Uhr

    „… täte ich das, wäre ich rassistin.“

    „(Pro-)Zionistin“ bitteschön 8-|

    „das ist der schluss von der politik auf die beschaffenheit des ‚volkes‘ und umgekehrt.“

    Es ist der Schluss aus der Verfasstheit des Staates auf dessen Charackter.

    „die (imperialistische) politik entspringt dann dem (in diesem fall: jüdischen) ‚volk‘ und ist ausdruck von diesem und dessen interessen. ist diese vorstellung richtig?“

    Ja, das wäre dann richtig.

    „spricht durch die israelische regierung das ‚jüdische volk‘ zu uns? sind herrschaft und ‚volk‘ identisch oder ist diese annahme bereits nationalrassismus?“

    Meiner Ansicht nach nicht, ich bin aber auch Marxist (Herrschafft und Volk wären in einer Volksrepublik identisch). Aus bürgerlicher Perspektive: Selbstverständlich, wer denn sonst?

    was mich jetzt interessieren würde, ist wie du ‚volk‘ bestimmst.
    biste wirklich der meinung, dass politische herrschaft und das ‚volk‘ in eins fallen?

    Jetzt wird es schwierig. Im besonderen Maße bestimmt hier natürlich die Abstammung und/oder Religion (also jüdisch sein) das Volk. Andererseits, gibt es auch nicht-jüdische Israelis.
    Politische Herrschaft und Volk fallen nicht in eins, nein.

    „„jüdische politik“? oder doch eher israelische politik, also die politik einer herrschaft, die durch ihre herrschaft erst das ‚volk‘ schafft und dann benutzt?“
    Ja, wobei ich sagen würde, dass die Volkswerdung der Juden auch ohne Staat bereits auf dem Programm stand. Dazu musste nicht erst eine Herrschaft von irgendwoher angehüpft kommen, um da noch was zu schaffen.

    „man muss den zweck israels auch nicht teilen: der antisemit, der seinen antisemitismus unter dem label „israelkritik“ präsentiert, macht genau dasselbe.“

    Ja, da treffen sich beide Positionen. Israel, Antisemit und (Pro-)Zionist sind sich in der Frage ziemlich einig.

    außerdem: „ja, wenn israel tatsächlich „jüdische politik“ betriebe oder es überhaupt etwas derartiges GÄBE, DANN lägest du richtig.“ (Laylah).

  12. 12 laylah 30. November 2009 um 17:40 Uhr

    ich versteh dich nicht. das war eine kritik. das hattest du doch grade sehr explizit behauptet.

  13. 13 n.n. 30. November 2009 um 18:13 Uhr

    Also: Grundsätzlich gibt es das nicht, weil wir ja alle irgendwie Anarcho_Kommunist_Innen sind, wissen wir das ja auch besser. Weil aber nicht jedeR sowas wie eine Staatskritik am Start hat, kommt dann dabei heraus, dass man das schluckt ( =p~ ) mit dem Selbstverständnis der jüdischen Politik und eben gerade deshalb ganz in Ordnung (in Abstufung: notwendig) findet.

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