Hexenverbrennung macht auch heute noch Spaß

In der österreichischen Gemeinde Gmunden fand bei einem Perchtenlauf eine Hexenverbrennung statt.

Gemeindeoberhaupt Alois Weidinger von der SPÖ versteht die Aufregung nicht.[…]
Die Veranstaltung habe mit Brauchtum nichts zu tun, sondern vielmehr mit Frauenverachtung, kritisierte Schriftstellerin Gerlinde Schilcher aus Scharnstein im selben Bezirk, die sich seit Jahren mit dem Thema Hexen befasst. „Ich bin mir vorgekommen wie auf einem Richtplatz, denn tatsächlich war eine Puppe in Form einer Frauengestalt an einen Baum gebunden.“ Sie erwarte sich von erwachsenen Menschen, dass sie denken, ein bisschen zurückdenken in der Geschichte würde niemandem schaden, so Schilcher. „Erst recht verlange ich das von einem Bürgermeister.“

Die Veranstaltung lockte insgesamt 400 Besucher_innen.


36 Antworten auf “Hexenverbrennung macht auch heute noch Spaß”


  1. 1 Sina 09. Dezember 2009 um 1:47 Uhr

    völlig daneben..ich frage mich, ob bei spassigen Veranstaltungen „mit Judenvergasung“ Herr Weidinger das ebenfalls so sehen würde?

  2. 2 Mausflaus 09. Dezember 2009 um 11:20 Uhr

    gibts auch Gemeinden die ein bischen Holocaust spielen?

  3. 3 n.n. 09. Dezember 2009 um 14:10 Uhr

    Bei uns (aka „als ich ein kleiner Junge war“) verbrannte man auch ein weibliche Figur, die stand für irgendetwas. Das ist mir tatsächlich noch nicht so bewusst geworden. Hexenverbrennung und Holocaust sind aber nochmal zwei unterschiedliche paar Stiefel.

  4. 4 nummer.drei 09. Dezember 2009 um 14:35 Uhr

    Hexenverbrennung und Holocaust sind aber nochmal zwei unterschiedliche paar Stiefel.

    ja, sicher. interessant an dieser stelle dennoch, dass es teile der 2. deutschen frauenbewegung gab, die eine opferkonkurrenz rund um den behriff „holocaust“ aufmachten und die frühneuzeitlichen hexenverbrennung als den „holocaust an frauen“ setzten.
    irgendwie kommt dann alles immer wieder zusammen 8-|

  5. 5 Jede Religion ist gut, die beste aber - die dümmste. (Papst Alexander VI.) 09. Dezember 2009 um 14:58 Uhr

    was meint ihr, was DAS HIER ist?

    http://de.wikipedia.org/wik/Funkenfeuer

    man weiß halt an die christliche tradition anzuschließen!

    so sieht sie aus, die christliche nächstenliebe in aktion – und da steht man auch dazu!

  6. 6 Jede Religion ist gut, die beste aber - die dümmste. (Papst Alexander VI.) 09. Dezember 2009 um 15:00 Uhr

    funkenküchle sind aber lecker :x

  7. 7 Zarah White 09. Dezember 2009 um 16:10 Uhr

    „die eine opferkonkurrenz rund um den behriff „holocaust“ aufmachten und die frühneuzeitlichen hexenverbrennung als den „holocaust an frauen“ setzten “

    zumal unter dem gesichtspunkt das mehr als 50% der verbrannten „Hexer“ waren

  8. 8 dodo 09. Dezember 2009 um 17:07 Uhr

    das ist keine christliche tradition, das ist noch urheidnisch, damit wird der winter vertrieben. der funken an sich hat mit hexenverbrennungen recht wenig zu tun. und die „hexe“, die dabi oben miest verbannt wird ist kein symbol für „hexe“ im sinne einer hexenverbrennung; es ist meist die jeweilige fasnetsmaske des dorfes (von denen viele hexen sind, aber auch andere gestalten). damit wird dann symbolisch der winter zusammen mit der chaotischen zeit der fasnet verbrannt, um die ordnung des frühlings herbeizurufen.
    hat also mit dem schwachsinn, den sie da in gmunden veranstalten wollten, herzich wenig zu tun.

  9. 9 Jede Religion ist gut, die beste aber - die dümmste. (Papst Alexander VI.) 09. Dezember 2009 um 17:15 Uhr

    ja, aber warum hat sich der heidnische brauch so gut gehalten? – weil er integriert wurde (und es passt perfekt!). wie auch der weihnachtsbaum. klingelts?

  10. 10 Jede Religion ist gut, die beste aber - die dümmste. (Papst Alexander VI.) 09. Dezember 2009 um 17:18 Uhr

    und die „hexe“, die dabi oben miest verbannt wird ist kein symbol für „hexe“ im sinne einer hexenverbrennung; es ist meist die jeweilige fasnetsmaske des dorfes (von denen viele hexen sind, aber auch andere gestalten). damit wird dann symbolisch der winter zusammen mit der chaotischen zeit der fasnet verbrannt, um die ordnung des frühlings herbeizurufen.

    WOW, dodo! nur ne „maske“? das schaut „bei mir zuhause“ (und auf wikipedia) ein bisserl anders aus. „die CHAOTISCHE zeit“ – symbolisiert durch ein hexerl. passt!

    aber ich seh schon: du isst nicht nur gerne hostien, sondern bist auch noch liebhaberin regionalen sexistischen brauchtums!

  11. 11 Emily 09. Dezember 2009 um 21:16 Uhr

    „Hexenverbrennung und Holocaust sind aber nochmal zwei unterschiedliche paar Stiefel.“

    In der Ausführung sicherlich, aber die Intention (eine bestimmte Gruppe Menschen ist für alle Übel dieser Welt verantwortlich und hat es deshalb nicht verdient weiter zu existieren bzw. muss vernichtet werden) gleicht sich doch in erheblichem Maße. Der irrationale Hass, der hinter beiden steckt, ist meiner Meinung nach der gleiche.

    „zumal unter dem gesichtspunkt das mehr als 50% der verbrannten „Hexer“ waren “

    Stimmt so nicht ganz. In katholischen Gegenden war das Geschlechterverhältnis tatsächlich relativ ausgeglichen, während in protestantischen Gegenden über 90% der Verbrannten bzw. anderweitig Getöteten weiblich waren.

    Die Verantstalter sollten sich was schämen.

  12. 12 n.n. 10. Dezember 2009 um 0:00 Uhr

    Earendil, Dodo, rechtfertigen! Alle beide und zwar sofort!

  13. 13 nummer.drei 10. Dezember 2009 um 14:36 Uhr

    @ emily: „Die Veranstalter sollten sich was schämen“ – wieso denn das bitte? die sollten sich was an den kopf fassen und denen sollte mensch jemand erzählen, worums da geht und dann könnten sie das sein lassen oder eine stellungnahme schreiben oder was weiß ich. aber was hilft den bitte die aufforderung, sich zu schämen? da ist doch null lernfähigkeit inbegriffen.

    @ n.n.: alles klar bei dir? :-?

  14. 14 n.n. 10. Dezember 2009 um 17:01 Uhr

    Du hast schon den Beitrag der Katholen und Protestanten zu diesen Morden mitbekommen, der eben erwähnt wurde? Da sollte sich unsere Kirchenfraktion mal zu äußern.

  15. 15 Judith 10. Dezember 2009 um 18:22 Uhr

    @Emiliy

    Du schreibst:
    „In katholischen Gegenden war das Geschlechterverhältnis tatsächlich relativ ausgeglichen, während in protestantischen Gegenden über 90% der Verbrannten bzw. anderweitig Getöteten weiblich waren.“

    Die Unterscheidung in protestantische und katholische Regionen kommt mir wenig sinnvoll vor, weil die Hexenverfolgung bereits vor der Reformation begonnen hat.

    Leonie,
    Nicht Gemeinde Gmunden, sondern im Bezirk Gmunden. Das Dorf heißt Grünau. Also irgendwie eher so eine Dörfler-Geschichte. Nicht dass das die Sache besser machen würde.

  16. 16 earendil 10. Dezember 2009 um 19:04 Uhr

    N.N., es wird langsam albern. Das ist doch die gleiche dumme Masche, wie wenn Kommunisten sich bitte erstmal für Pol Pot oder so rechtfertigen sollen.

    Sollten von meiner Kirchensteuer irgendwann Hexenprozesse finanziert werden, trete ich aus. Versprochen.

  17. 17 n.n. 10. Dezember 2009 um 21:11 Uhr

    Earendil, dann komm doch nicht großspurig an, dass sowas alles notwendig ist, damit Du und deinesgleichen in Ruhe Eucharistie feiern können. Entweder du ziehst die Konsequenzen und rechtfertigst dich („ja, das musste halt so sein aber immerhin(

  18. 18 laylah 10. Dezember 2009 um 23:02 Uhr

    earendil, propaganda über löcher in kondomen ist aber schon auch bisschen genozidig, find ich.

  19. 19 bigmouth 11. Dezember 2009 um 0:32 Uhr

    Die Unterscheidung in protestantische und katholische Regionen kommt mir wenig sinnvoll vor, weil die Hexenverfolgung bereits vor der Reformation begonnen hat.

    der größte teil aber später, meine ich

  20. 20 earendil 11. Dezember 2009 um 10:23 Uhr

    @ N.N.: Nein, „sowas“ (ob nun historische Hexenverfolgungen, diese österreichische Provinzchose oder Anti-Kondom-Propaganda) ist nicht notwendig, um „in Ruhe Eucharistie feiern zu können“. Wo hab ich das bitte behauptet? Es ging darum, warum Menschen TROTZ „sowas“ bei der Kirche bleiben. Dass es Dodo oder mir lieber wäre, wenn die Kirche in dieser Hinsicht anders wäre, ist doch selbstverständlich. Ebenso, dass man sich inner- und außerhalb der Kirche gegen „sowas“ wendet, auch auf die Gefahr hin, rausgeschmissen zu werden.

    Nun ging’s hier aber grade um die Hexenverbrennung in Gmunden bzw. die historischen Hexenverfolgungen, und was da irgendwer hier rechtfertigen müsste, ist mir schleierhaft. Das eine ist offenbar keine Kirchenveranstaltung, das andere wird schon seit geraumer Zeit von den großen Kirchen nicht mehr gutgeheißen. Die heutigen realen Hexenverfolgungen kann man auch schwerlich der RKK anlasten.

    @Laylah: Naja, indirekt. Und „genozidal“… aber ok. Gilt für Anti-Abtreibungs-Propaganda auch. Und nu?

    Eigentlich könnte ich’s mir auch einfach machen und sagen: MEINE Kirchensteuer wird nicht für Anti-Kondom-Propaganda ausgegeben. (Sondern „nur“ für Militärseelsorge oder das unerträgliche Geschwätz eines Wolfgang Huber.) Will ich aber nicht.

    Trinkt ihr eigentlich Coca Cola? (Ich weiß, auch dieser Vergleich hinkt, er zielt aber auf die gleiche Ebene, die des persönlichen Gewissens.)

  21. 21 laylah 11. Dezember 2009 um 10:51 Uhr

    earendil, man merkt mir es vielleicht nicht an, aber ich kann schon ganz gut deutsch; das adjektiv war bewusst so gewählt.
    coca cola: vergleich ungültig. die kirche ist ein ideologischer verein, den man aus ideologischen gründen unterstützt. cola hingegen schmeckt einfach. passen würden vergleiche mit einer cdu-mitgliedschaft oder so, aber der würde uns nicht angreifen.

  22. 22 n.n. 11. Dezember 2009 um 10:58 Uhr

    Trinkt ihr eigentlich Coca Cola? (Ich weiß, auch dieser Vergleich hinkt, er zielt aber auf die gleiche Ebene, die des persönlichen Gewissens.)

    Nein, so etwas trinke ich bewusst nicht.

  23. 23 n.n. 11. Dezember 2009 um 11:06 Uhr

    earendil, du sagst „Kirche ist notwendig“, stehts dann aber nichtmal dazu die Konsequenzen zu tragen. Wenn Kirche notwendig ist in Deinen Augen, dann mit allem was dabei rumkommt und bereits rumgekommen ist (incl. Hexenverfolgung). Alternativ würdest Du ja gegen das kirchliche Tagesgeschäft vorgehen, anstatt es zu finanzieren.

  24. 24 dodo 11. Dezember 2009 um 15:01 Uhr

    aber ich seh schon: du isst nicht nur gerne hostien, sondern bist auch noch liebhaberin regionalen sexistischen brauchtums!
    es werden sowohl „weibliche“ als auch „männliche“ hexen(masken) beim funkenfeuer verbrannt. was ist da sexistisch?
    sicher hat die kirche einiges adaptiert, was früher heidnisch war. und? deswegen ist das funkenfeuer noch lange kein urchristlicher brauch.
    der idiotismus, der in erwähntem artikel veranstaltet wurde, ist aus ganz anderen gründen idiotisch. und hat mit dem eigentlichen gedanken des funkenfeuers nicht viel zu tun.

    Earendil, Dodo, rechtfertigen! Alle beide und zwar sofort!
    nö.

  25. 25 n.n. 11. Dezember 2009 um 15:21 Uhr

    Man bist du ein Täter.

  26. 26 l 11. Dezember 2009 um 15:37 Uhr

    es werden sowohl „weibliche“ als auch „männliche“ hexen(masken) beim funkenfeuer verbrannt.

    da wo ich herkomm nicht. siehe auch wiki-link.

  27. 27 earendil 11. Dezember 2009 um 21:57 Uhr

    @Laylah: Der CDU-Vergleich passt genauso wenig wie der andere. Kirche ist nicht primär politische, sondern religiöse Organisation. Politisches oder caritatives Engagement sind Konsequenzen des Glaubens, aber nicht dessen Inhalt. Der Vergleich zielte wie gesagt nicht auf den Inhalt (Glaube/Politik/Getränk), sondern auf den eigenen Beitrag zu diversen Schweinereien.

    Vielleicht noch ein anderes Besispiel: Was macht ein_e linke_r Fußballfreund_in, wenn „ihr_sein“ Verein irgendwelche nationalistischen Projekte (mit)betreibt? Man geht ja nicht für Politik – und wenn dann nicht für diese – ins Stadion, sondern für Fußball. Nimmt man dann in Kauf, mit den Eintrittsgeldern auch sowas zu unterstützen, oder lässt man’s lieber bleiben?

    @N.N.: Warum sollte man nicht sagen können: Dieses an der Kirche ist gut und jenes ist schlecht?

  28. 28 l 11. Dezember 2009 um 22:28 Uhr

    @e: es gibt genau aus diesem grund auch kleine alternative fußballvereine.

  29. 29 earendil 12. Dezember 2009 um 0:05 Uhr

    Und wenn man nun Bundesliga-Niveau haben will?

    Ich finde die Entscheidung für kleine alternative Kirchen/Gemeinden ja auch nicht unbedingt verkehrt, wenn’s nicht in Sektiererei ausartet. Aber mir würde ehrlich gesagt auch keine bessere Alternative zu den Landeskirchen einfallen…

  30. 30 laylah 12. Dezember 2009 um 0:09 Uhr

    earendil: ja, bisschen müßig alles. war eh nur nen dummer zwischenruf. ich meine aber, mpunkt hätte in dem anderen thread viel grundsätzlicheres kritisiert, sag da doch ma was zu (gute göttliche vs. schlechte irdische herrschaft)?
    und überhaupt die ganze (erb-)sündenkiste, die man sich da ans bein bindet.. die krieg ich mit fast allen statements, die ich sonst von dir lese, nicht zusammen. und die kannste ja auch nich auf die katholiken abschieben, die is ja schon bisschen zentral für so christen / religiöse.

  31. 31 frankenstein 12. Dezember 2009 um 1:13 Uhr

    „und überhaupt die ganze (erb-)sündenkiste, die man sich da ans bein bindet.. die krieg ich mit fast allen statements, die ich sonst von dir lese, nicht zusammen. und die kannste ja auch nich auf die katholiken abschieben, die is ja schon bisschen zentral für so christen / religiöse.“

    ditto. mich würd mal interessieren wie es sich eigentlich lebt in dem bewusstsein, dass ein großteil der menschen in die hölle kommt, weil sie nicht an jesus glauben? da wird mir klar, dass sich missionare für echte menschenfreunde halten. geschickt gemacht.

  32. 32 earendil 12. Dezember 2009 um 20:35 Uhr

    @Laylah: Mit „Sündenkiste“ meinst du wahrscheinlich christliche bzw. kirchliche Moral? Was darunter gehandelt wird, teile ich halt in vieler Hinsicht nicht. Ansonsten halte ich Sünde i.S.v. Trennung von Gott durchaus für sehr real.

    @Frankenstein: Wer sagt denn, dass das ausgemacht ist, dass alle, die nicht an Jesus glauben, in die Hölle kommen? Das ist doch weder mit dem gerechten Gott noch der liebenden Göttin vereinbar. Und es gibt ja auch sowas wie die Allversöhnungslehre.

  33. 33 schokolade 14. Dezember 2009 um 0:51 Uhr

    „Was macht ein_e linke_r Fußballfreund_in, wenn „ihr_sein“ Verein irgendwelche nationalistischen Projekte (mit)betreibt?“

    dann ist man eben kein fan dieses vereins?!!!

    als linke, feministische person unterstützt man keine vereine/organisationen, die politisch völlig konträr zu den eigenen idealen sind, alles ander ist doch völlig heuchlerisch. ich verstehe das nicht.

  34. 34 Emily 17. Dezember 2009 um 19:05 Uhr

    @Judith:

    Der größere Zeitraum liegt aber nach der Reformation. Als Beginn der Reformation in Deutschland gilt das Jahr 1517. Die europäische Hexenverfolgung, die man meint, wenn man Hexenverfolgung sagt, lief etwa von 1450 bis 1750 mit einem Höhepunkt zwischen 1550 und 1650. Die Zeit, in der die meisten „Hexen“ verbrannt wurden, lag also nach der Reformation.

    Wenn es stimmt, dass das Geschlechtverhältnis in Gebieten, die irgendwann zum Protestantismus übergetreten sind, wirklich unausgeglichener war als in den Gebieten, die katholisch geblieben sind, sollte man das schon beachten. Man könnte natürlich jetzt noch untersuchen, ob der Frauenanteil nach der Reformation in diesen Gebieten angestiegen ist oder ob er von Anfang an höher war. Dazu kann ich nichts sagen. Wenn ersteres zustrifft, dann hat es möglicherweise etwas damit zu tun (vielleicht die Unsicherheit, die durch neue religiöse Normen entsteht?). Wenn letzteres zutrifft, würde ich dir Recht geben, dass diese Unterscheidung nicht hilft, trotzdem müsste man sich fragen, warum es diesen Unterschied gibt.

    PS: Da ich von diesem Unterschied auch nur aus Sekundärquellen weiß, kann ich für die Richtigkeit natürlich keine Garantie übernehmen.

  35. 35 Margarete Miehl 18. Februar 2010 um 3:50 Uhr

    Als Leserin Ihres Blogs erlaube ich mir, Sie auf folgenden, eben erschienenen Artikel hinzuweisen:

    www.itp-arcados.net/wissenschaft-griesemer-praeventionsstrafrecht.php

    Der Artikel behandelt das Thema der Kinder-Hexenprozesse (als Exzess des „Präventionsstrafrechts“ im 16. und 17. Jahrhundert); ein Themenkomplex, der gerade heute wieder von zunehmender Bedeutung ist.

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