Männerhaus

Mädchenmannschaft über ein Männerhaus.


21 Antworten auf “Männerhaus”


  1. 1 leonie 12. Dezember 2009 um 17:53 Uhr

    Von Natur aus mit mehr Körperkraft und den entsprechenden Hormonen ausgestattet, kann nicht jeder Mann immer genau abschätzen, wie viel Schaden sein Schlag anrichten wird – und das ist der betroffenen Frau auch bewusst.

    diesen Satz finde ich aus dem verlinkten Beitrag mehr als fragwürdig…

  2. 2 Timo 12. Dezember 2009 um 18:28 Uhr

    Ja, als Mann kann man die Kraft so schlecht einschätzen, dass viele Männer sich morgens fast selbst enthaupten beim Rasieren!
    Tragisch, aber lustig. ;-)

    Stehen aber ein paar gute Kommentare unter dem Beitrag.

  3. 3 Annina 12. Dezember 2009 um 21:35 Uhr

    also wenn man(n) einfach zuschlägt oder beim zuschlagen nicht genau abschätzen kann, wie viel schaden er anrichtet, dann liegt das doch daran dass er

    a) unerfahren ist
    b) unerzogen
    c) gleichgültig
    d) psychisch krank – wie/was auch immer tourette syndrom vllt
    e) physisch krank – wie/was auch immer motorik oder so

    aber, heissa, es ist doch immer schön und einfach, den „hormonen“ die schuld in die schuhe zu schieben…

  4. 4 Timo 13. Dezember 2009 um 3:29 Uhr

    Ich finde ja deinen Punkt A) hochgradig lobenswert.

  5. 5 laylah 13. Dezember 2009 um 20:15 Uhr

    und ich finde dich hochgradig zum kotzen. muss das sein @ mädchenblog?

  6. 6 n.n. 13. Dezember 2009 um 21:49 Uhr

    Ich steige zwar bei Timo auch nicht so recht durch, aber wenn ein Mann unerfahren ist im Zuschlagen, dann ist das tatsächlich nichts schlimmes.

  7. 7 l 14. Dezember 2009 um 1:21 Uhr

    ich finde, timo hat nen ausgezeichneten spitzen humor.

    Ja, als Mann kann man die Kraft so schlecht einschätzen, dass viele Männer sich morgens fast selbst enthaupten beim Rasieren!

    :D

    annina sagt übrigens, männer sollten das zuschlagen üben, um erfahrung zu sammeln:

    also wenn man(n) einfach zuschlägt oder beim zuschlagen nicht genau abschätzen kann, wie viel schaden er anrichtet, dann liegt das doch daran dass er

    a) unerfahren ist

    da antworte ich auch mal mit: a.) ist hochgradig lobenswert.

  8. 8 l 14. Dezember 2009 um 1:23 Uhr

    oder ist alles paletti, wenn man(n) zuschlägt und genau weiß, was für schäden beim opfer dabei rumkommen – dank vielfachen trainings?

  9. 9 Annina 14. Dezember 2009 um 12:24 Uhr

    also, zu a) „unerfahren“

    hmmm, wenn ich es in dem Sinne wie Timo gemeint hätte, dann wohl nur sarkastisch und ganz sicher nicht ernst.

    ich meinte: so einer hat allgemein keine Ahnung, wie mensch sich am besten, am anständigsten verhält, humorlos, simpel, banal…

    keine ahnung…habt ihr mich nun kritisiert oder raff ich euren humor nicht?

    *verwirrt*…ach, ich bin zu müde, ich will einfach schlafen.

  10. 10 Annina 14. Dezember 2009 um 12:30 Uhr

    annina sagt übrigens, männer sollten das zuschlagen üben, um erfahrung zu sammeln:

    @l: Das soll ich geschrieben haben? wo? ich sehe nix…

  11. 11 l 14. Dezember 2009 um 13:00 Uhr

    ist jemand, der zuschlägt unerfahren? wieso? schlagen unerfahrene frauen/mädchen auch zu? oder gilt das nur für unerfahrene männer/jungs?

    ich glaube nicht, dass man körperliche übergriffe mit „unerfahren“ erklären kann.
    so viel zum ersten teil, also: also wenn man(n) einfach zuschlägt.

    aber es ist schwer mißverständlich, wenn man schreibt: wenn man nicht abschätzen könne, wie viel schaden eintritt beim schlagen, dann sei man unerfahren. denn das problem ist ja nicht erst das nicht-abschätzen-können der folgen. sondern das schlagen an sich. und schlagen hat immer folgen, die die täter_innen auch in kauf nehmen. es wird kein bisschen besser, wenn die täter_innen dabei genauer abschätzen. denn das hieße ja auch, ein bissl ordentlich abgeschätzte gewalt (dank erfahrung) ist ok.

    wie gesagt: schwer mißverständlich.

    ich meine auch, dass „unerzogen“ noch nichts sagt. es gibt erziehung, da kommen massen an schläger_innen raus. die erziehung sagt höchstens mal: da noch ungerechtfertigt, da aber schon gerechtfertigt.
    gerade die herrschende erziehung von jungs ist doch schon so, dass es da oft als positiv gesehen wird, wenn die ein bisschen „tollen“. ne kleine prügelei unter männl. teenagern findet auch fast jede_r „normal“. so sind sie nunmal, die jungs, und das ist gut so.
    aber wieso sind sie so? hat das was mit der gesellschaft zu tun und der erziehung, die sich in ihr findet?
    ich glaube, das schlägern wird den menschen – und v.a. den männl. (frauen werden aufgrund von sexismus andere methoden nahegelegt) – anerzogen bzw. zumindest nahegelegt durch die gesell. verhältnisse. auch durch den sexismus der gesellschaft, aber auch darüber hinaus (männer machen sich ja auch gegenseitig zu opfern).

    ich halte es für gut möglich, dass „unerzogene“ nicht schlägern würde, was aber reine spekulation ist, da man keine unerzogenen menschen kennen kann.
    man kann auf jeden fall auch mal mutmaßen: der grund, warum die zuschlagen, ist dass sie erzogen sind.

    „gleichgültig“ halte ich auch für keine gute erklärung. ist jemand, der zuschlägt, „gleichgültig“? ich würde eher sagen: jemand, der die schulter zuckt und sich abwendet, ist „gleichgültig“. jemand, der zuschlägt aber nicht. der_die nimmt vielmehr in kauf, andere massiv zu schädigen, um zu seinem_ihrem „recht“ zu gelangen, also „ansprüche“ zu verwirklichen, die er_sie an das gegenüber stellt.
    das ist mit „gleichgültig“ aber schlecht umschrieben, denke ich.

    psychisch krank und physisch krank halte ich für ausnahmen (man muss diese ausnahmen natürlich berücksichtigen).
    der 08/15-fall häuslicher gewalt, ob nun von weibl. seite (eher selten) oder männl. seite (der ‚normal‘fall) ausgeübt, ist das doch nicht. sondern das bewusste zuschlagen.
    mal ohne folgenabschätzung, mal mit – aber das macht es ja nicht besser. der schmerz und schrecken bleibt (und das bewusstsein darüber, wie man sich begegnet), auch wenn dann kein blauer fleck auftaucht, weil der_die täter_in wusste, wie man zuschlagen muss, damit so einer nicht auftaucht.

    es steht bei häuslicher gewalt i.d.r. ein (besitz-)anspruch im raum:
    - bleib zuhause bei mir statt auszugehen
    - koche für mich
    - die welt draussen ist scheisse, du musst das kompensieren

    und der wird mit gewalt durchgesetzt – und zwar bewusst. weil sich das gegenüber dem anspruch nicht beugen will, muss es mit gewalt zum beugen gebracht werden. es geht ums willen-brechen.

    dahinter steht eine haltung, ein vermeintlicher anspruch auf das gegenüber.
    mit „unerfahren“, „unerzogen“ oder „krank“ hat das nichts zu tun.

    „unerfahren“, unerzogen“ oder „krank“ klingt für mich, so wie auch hormone, nach einer entschuldigung. wobei du das wohl nicht so meinst, weil du dich gegen die hormone-entschuldigung ja wendest.

  12. 12 l 14. Dezember 2009 um 13:05 Uhr

    anmerkung: „anerzogen“ soll nicht heißen, dass die menschen dann nicht anders könnten. also nix determinismus. aber es wird ihnen halt nahegelegt und erscheint dann i.d.r. als „normal“.

  13. 13 l 14. Dezember 2009 um 13:11 Uhr

    @annina:

    ich meinte, man kann das so lesen:

    oder beim zuschlagen nicht genau abschätzen kann, wie viel schaden er anrichtet, dann liegt das doch daran dass er

    a) unerfahren ist

    das ist eben mißverständlich. weil zuschlagen mit korrekter folgenabschätzung doch genauso scheisse ist.

    mir gings v.a. um das anpatzen von timo wegen dem seiner_ihrer antwort. eh nicht durch dich.
    ich dachte mich schon, dass du das nicht so ausdrücken willst. ist eben ungeschickt.

  14. 14 hickhack 14. Dezember 2009 um 17:47 Uhr

    immer wieder schön zu sehen wie ein determinismus geleugnet wird – nämlich argumentlos bzw. relativierend.

  15. 15 kinky 14. Dezember 2009 um 19:00 Uhr

    @ hickhack
    kannst du das bitte erklären? welchen determinismus meinst du? und wer leugnet den? ich verstehe nicht, was du worauf wie beziehst, da ich nicht philosophie studiert habe. :“>

  16. 16 l 14. Dezember 2009 um 19:03 Uhr

    was für ein determinismus? erziehung? warst und bist du nicht in der lage, zu erkennen, was quatsch war als du erzogen wurdest? ist manches mal anstrengend, aber möglich ist es.
    es wird einem nahegelegt, aber das ist kein determinismus. man(n) kann ja eben schon aus der „männerrolle“ ausbrechen zB.

    man kann auf jeden fall auch mal mutmaßen …

    ^^ wie auch andersrum. aber beides ist spekulativ, weil du kaum eine_n wirst auftreiben können, der_die nicht erzogen wurde. steht auch da.

  17. 17 kinky 14. Dezember 2009 um 21:06 Uhr

    warst und bist du nicht in der lage, zu erkennen, was quatsch war als du erzogen wurdest?

    ich denke ich bin in der lage.
    ich hatte einfach gefragt, welcher determinismus gemeint ist, weil ich inhaltlich nicht mehr folgen konnte. weil es für mich schwer ist, diesen philosophischen fachbegriff mit der bisherigen diskussion in einklang zu bringen.
    deshalb möchte ich mich nicht gleich persönlich rechtfertigen müssen.
    wenn ich deine antwort richtig verstanden habe, ist es kein determinismus, wenn ein mann eine frau schlägt. denn er hätte genauso gut aus der rolle ausbrechen können.
    richtig?
    hickhack spricht hingegen von einem determinismus, der geleugnet wird. damit der geleugnet werden kann, muss erstmal einer dasein. und von wem der geleugnet wird, weiss ich jetzt immer noch nicht. von annina?

  18. 18 l 15. Dezember 2009 um 0:29 Uhr

    oh, kinky, ich meine nicht dich – irgendwie hat sich da dein beitrag dazwischen geschlängelt. hab den nicht gesehen. :“>

    das geht @hickhack.

    und ich habe die vermutung, er_sie meint mein „anerzogen“, wobei ich ja noch extra geschrieben habe, dass ich es nicht so verstehe. sondern im sinne von nahegelegt.

  19. 19 kinky 15. Dezember 2009 um 3:26 Uhr

    oh, l, alles klar, *schmunzel* :)

  20. 20 Cyrano 15. Dezember 2009 um 12:34 Uhr

    Bin relativ sicher dass mit „Determinismus“ das hier:

    „Von Natur aus mit mehr Körperkraft und den entsprechenden Hormonen ausgestattet…“ gemeint ist…
    … auch wenn es in den Verlauf der Diskussion nicht wirklich hereinpasst. Habe selten jemanden getroffen, der/die Erziehung als Determinismus bezeichnen würde. Könnte natürlich bei ganz krassen MillieutheoretikerInnen so vorkommen, aber die gabs so glaub ich stets nur in antisozialistischen Romanen… ist wohl müßig drüber zu spekulieren, was dritte gemeint haben könnten… aber vertreibt die Zeit, immerhin /:)

  21. 21 nyx 17. Dezember 2009 um 19:20 Uhr

    oh nein – steht da wirklich in dem artikel, männer hätten mehr verantwortung über ihre muskeln zu tragen??? du gute güte…:-?

    na wurscht. da will ich mich jetzt nicht dran aufhängen. aber irgendwie ist mir der artikel nicht kritisch genug. auch wenn es nicht zu leugnen ist, daß auch männer unter häuslicher gewalt leiden, und es nebenbei erwähnt wird, daß es nicht „das gleiche level“ wie bei gewalt gegen frauen ist – irgendwie ist mir der eintrag zu leichtfertig.
    angst vor seiner frau haben, wenn sie einen anschreit und schubst, wenn man nicht daheimbleibt, ist verständlich. aber eben nicht das gleiche, wie angst vor seinem mann, weil der einen beim verlassen der wohnung die fresse poliert und vergewaltigt.

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