Hochgekochte Fronten und der Sexismuspranger

Um meinen Beitrag „Eine Runde Mitleid für den armen Heteromacker“ hat sich die letzten Tage eine ganze Reihe von Feedback ergeben, gutes sowie schlechtes. Von wilder Zustimmung und „gut, dass du das geschrieben hast“ bis zu vehementer Ablehnung und einem „wie kannst du diese Person so persönlich angreifen“.

Jetzt fühle ich mich in meiner Rolle als Nicht-so-richtig-durchhaltefähige-Kritikerin (ja, auch mein Herz ist weich) dazu gezwungen, ein paar Worte dazu zu sagen:

Ja, ich habe polemisch geschrieben. Ich habe mich ziemlich über den Beitrag aufgeregt, allerdings nicht nach dem ersten Lesen. Nach dem ersten Lesen fand ich den Beitrag super geschrieben, witzig und ich musste darüber lachen. Leider blieb der fahle Beigeschmack, bis ich mal genauer drüber nachgedacht habe, was da steht. Leider trifft der Witz dieses Beitrages nicht meinen Nerv, denn das Thema des Beitrages ist eines meiner persönlichen Horrorszenarios (ich bin mir dessen bewusst, dass ich hier etwas sehr persönliches öffentlich äußere – bitte respektiert dies). Nicht jeder Mensch kann über alle Dinge gleichviel lachen, ich konnte dies hier nach genauerem Nachdenken leider nicht mehr.

Dass ich nicht erkannt habe, dass das ironisch gemeint sein sollte – nunja, dumm gelaufen. Ich sehe es nicht als meine Schuld an, denn ich finde, dass gute Ironie sofort ersichtlich ist, und nicht erst, wenn das Blog schon seit 3 Jahren im Feedreader rumfliegt. Ich würde mich persönlich nicht als humorlos bezeichnen (die „wer mich kennt…“-Rhetorik lasse ich bewusst weg, denn nicht alle im Netz kennen mich, sonst würde das Internet ja in seiner Form keinen Sinn machen), aber auch ich habe keine 100%-ige Trefferquote bei witzig gemeinten Texten.

Meine Intention war es, Kritik zu üben, und zwar dort, wo ich sie auch sonst äußere. Klar hätte ich die Person persönlich anschreiben können, ich hätte auch unter dem Beitrag selbst antworten können, aber ich fand, dass das Mädchenblog ein guter Platz für solche Kritik sein könnte, denn öffentliche Kritik kann nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden (ist mir oft genug passiert). Was mich zum nächsten Punkt bringt…

… den persönlich angreifenden Kommentaren und Hatemails. War nie meine Absicht und ich hab das aggressive Potential, welches ein polemisch geschriebener Beitrag entfachen kann, deutlich unterschätzt. Auch, wenn ich nicht für die Hatemails verantwortlich bin, habe ich meinen Beitrag trotzdem zuerst rausgenommen. Ich wollte zwar öffentlich kritisieren, aber ein öffentliches Kreuzfeuer und Verhör wollte ich nicht auslösen.

Dass der Autor seinen Artikel erst rausgenommen und jetzt aus Trotz wieder ins Blog reingestellt hat, hat mich dazu veranlasst, meinen ursprünglichen, polemischen Kommentar wieder reinzustellen. Und trotzdem stellt sich bei mir kein „HA!“ ein, sondern eher ein „Hmm. Irgendwie dumm gelaufen, vor allen Dingen für mich.“ Ich bin eher selten gut darin, direkte Kritik zu äußern – niemand hört das gern, auch ich nicht. Daher habe ich mich dazu entschieden, meinen ursprünglichen Beitrag zwar nicht rauszunehmen, aber leicht abzuändern. Meine Kritikpunkte bleiben, aber mein Tonfall hat sich schon längst geändert. Für mich fühlt sich das jetzt eher wie ein „klein beigeben“ an, denn der Unmut mir und dem Mädchenblog gegenüber und der ursprünglich kritisierte Artikel in seiner alten Form bleiben stehen.

Ich habe die letzten Tage viel darüber nachgedacht, wie mensch Kritik üben kann, was und wie und wo und welche Form und überhaupt. Und ich musste dabei feststellen, dass ich persönlich zwar meine sehr feste, klare Sicht auf die Verhältnisse in dieser Gesellschaft habe, dass ich aber trotzdem niemand bin, der gerne Menschen an den Pranger stellt und bis zum letzten Gefecht in der sicheren Burg des Feminismus trotzt. Nicht immer gelingt mir der Dialog, der dann noch bleibt, denn vieles macht mich nach wie vor wütend. Trotzdem finde ich, dass auch kleine Schritte eher belohnt als abgestraft werden sollten. Und ich bin sicherlich eher von der Fraktion, die auch gerne redet und „bekehrt“ (extra Anführungszeichen Leute), trotz Anstrengung und Wut, obwohl Sekt trinken und Schokolade essen bestimmt meistens mehr Spaß macht.

Was bleibt mir noch zu sagen. Bestimmt ganz viel, was mir erst nach dem Veröffentlichen dieses Beitrags wieder einfällt.


47 Antworten auf “Hochgekochte Fronten und der Sexismuspranger”


  1. 1 S 11. Dezember 2009 um 20:54 Uhr

    Ich glaube, das größte Problem war eben nicht die Kritik, sondern die Vorführug von B. als sexistischer Person. Sexistische Person/sexistischer Text, das sind zwei völlig unterschiedliche Substanzen, die man da kritisieren kann.

    Gerade spreche ich nur für mich: es ist ok, es ist ausgesprochen, was ausgesprochen wurde. Vielleicht können wir uns nicht die Hand geben, und ich denke, B. wird sich da kaum noch vertrösten lassen. Aber ich kann mich damit abfinden, das einfach so stehen zu lassen und beim nächsten Mal vielleicht einfach vom Gelernten zu profitieren. Das kann ich auch nur jedem Wünschen, der das hier verfolgt hat, insbesondere denen, die sich dazu verpflichtet gefühlt haben, uns irgendwelche idiotischen Vorwürfe an den Kopf zu werfen.

    Insofern: Lasst mal die echten Ganoven finden. ;)

  2. 2 l 11. Dezember 2009 um 22:23 Uhr

    … den persönlich angreifenden Kommentaren und Hatemails. War nie meine Absicht und ich hab das aggressive Potential, welches ein polemisch geschriebener Beitrag entfachen kann, deutlich unterschätzt.

    ich finde nicht, dass du da verantwortlich bist. die, die da wohl sowas geschrieben haben, hätten das auch so geschrieben, wenn sie den text ohne deinen hinweis gefunden hätten. vllt kamen manche ja auch nicht von hier. kA.

    wo soll man mal der wut ausdruck verleihen und vllt auch über die stränge schlagen, wenn nicht in einem feministischen blog? denn deine wut speist(e) sich doch sicher daraus, dass sowas oft zu registieren ist – aber dann sagt man nichts. und dann staut es sich auf. aber dieses herauskotzen können unter menschen, die einen dann i.d.r. verstehen: das ist doch auch eine wichtige funktion von so einem blog.

    ja, blöd, wenn dann da welche rübersurfen und rumpöbeln. aber das warst nicht du.

    und dann relativiert sich für mich das schon auch nochmal ein bisschen daran, dass viele frauen jeden tag gepöbel zu hören kriegen. und auch entsprechende behandlung.
    auch deine wut kommt ja nicht von irgendwoher. und die wut von manchen user/innen hier auch nicht.

    blöd ist es v.a. dann, wenn es falsche erwischt. aber dass dem so ist, daran hab ich etwas zweifel in dem fall.
    du hast auf bitte hin den link entfernt. du hast diskutiert, wenn auch „mit mit in der stimme“. und was ist passiert?

    Ich bin sehr kompromiss- und dialogbereit.

    Macht was ihr wollt. Ich werde den Beitrag wieder online stellen, die Kommentare auch und so weiter. Ich kann mit den Mails leben. Und auch mit dem Vorwurf ich sei Sexist.

    :D

    als hättest du die emails oder kommentare geschrieben. wieso sind diese von fremden menschen geschriebenen kommentare ein grund, den „kompromisslosen dialog“ abzubrechen. das ist eine ausrede.

    der gute ist jetzt auch noch von bösen hardcorefeminist_innen an den „sexismuspranger“ gestellt worden – damit kann man sich als „postfeminist“ auch schmücken. und so grinst er auch.

  3. 3 l 11. Dezember 2009 um 22:24 Uhr

    korrekur: „mit wut in der stimme“.

  4. 4 schokolade 11. Dezember 2009 um 23:23 Uhr

    rechtfertige dich doch nicht!! deine kritik war völlig berechtigt! die letzten trotzigen und völlig uneinsichtigen kommentare des autors zeigen das doch auch. ironie und „witzig“ sein, rechtfertigt nicht jeden beleidigenden scheiß. basta. !!

  5. 5 l 11. Dezember 2009 um 23:31 Uhr

    2. Shit happened

    Here’s the thing: B. hat vor kurzem einen Beitrag über “lesbische Liebe” veröffentlicht und das hat, naja, ein bisschen Aufsehen auf feministisch positionierten Blogs erregt. Seht ihr, wenn es nur darum ginge: kein Problem. Wir kommen mit Kritik klar. Aber ich bin mega enttäuscht von dem, was es eigentlich war: nämlich ausschließlich Hetzerei. B wollte zwischenzeitlich den Beitrag runternehmen, dann hat er ihn passwortgeschützt, und das alles hat mich einfach echt wütend gemacht: wo sind wir denn hier? Ja, wir haben darum gebeten, dass die Posts über Bs Beitrag doch bitte runtergenommen werden. Aber [das ist ganz was anderes, nämlich:] nicht wegen der angeblichen Kritik, sondern weil wir keinen Bock, keine Zeit und keine Energie haben uns mit männerfeindlichen und völlig taktlosen, manchmal geradezu aggressiven und beleidigenden Kommentare & E-Mails zu beschäftigen. Dieser vemeintlich kritische Beitrag ist nun auch wieder online, samt Link zu uns. [na und? der ausgangsbeitrag auch. wo sind „wir“ hier denn, dass man nichts mehr kritisieren darf?] Wisst ihr was? Ich spare mir einen Link zu euch, ich brauch keine wütende Horde auf euch zu hetzen. Ihr könnt schon stolz drauf sein, dass ihr hier überhaupt eine Reaktion provoziert habt. Und das hauptsächlich, weil ich mich für euch schäme.

    ich schäm mich auch: leider hab ich dort nicht gepöbelt.

    Aber ich bin nicht nur wütend, ich bin auch verunsichert. Weil ich nicht weiß, wie ich reagiert hätte, wenn der Beitrag irgendwo anders erschienen wäre. Weil ich nicht weiß, ob die Kritik nicht doch irgendwo Hand und Fuß hat und ich B. jetzt vielleicht selbst kritisieren muss– es nur nicht tue, weil ich ihn kenne.

    vllt doch hand und fuß, die „hetzerei“, die „angebliche kritik“? – wäre sie nur woanders erschienen. nicht: auf andere art. sondern: wo anders. nicht nur in nem feministischen blögchen. man weiß ja, wie die ticken …

    Ja, stimmt, woher sollt ihr das wissen? Ihr kennt ihn ja nicht. Und trotzdem habt ihr ihn eingehend als schlechten, sexistischen Typen beschrieben

    wo kam „schlecht“ vor? gewöhnlich trifft es doch eher. normal, durchschnitt.

    Also, wir fassen zusammen: ja, man konnte den Beitrag falsch verstehen. Und der Beitrag liefert genug Munition, um kritisiert zu werden. Ich kann aber nur nochmal betonen: das wurde er nicht. Er wurde nicht kritisiert. Es wurde einfach damit abgehakt, dass man sagte, ok, der B, der muss Sexist sein, und das ist ja abartig.

    das stimmt nicht. da findet sich kritik, allerdings etwas verzerrt von wut. na und?

    Merkt ihr was?

    ja, leider. aber immerhin auch „drüben“ einsicht:

    Wir haben mit dragstripGirl.de einen Blog aufgezogen, der manchmal ernste, manchmal intelligente, manchmal saudumme und meistens einfach völlig belanglose Themen behandelt, aber niemals, kein einziges Mal haben wir den Anspruch erhoben ernst genommen zu werden.

    ernst sollte man das wirklich nicht (mehr) nehmen. der übliche shit.

    Ich habe nichts dagegen, wenn man uns scheisse findet

    wieso eigentlich immer „uns“?

    @sv: da haste durchaus einiges an material für einen artikel. :) wenn (post)feministinnen in „wir“-form sprechen und den 08/15-sexismus „ihrer“ männer verteidigen.

  6. 6 l 11. Dezember 2009 um 23:42 Uhr

    Mich nerven Menschen, die sich auf Gott komm raus und ungebeten als Sprecher für eine ganze Bevölkerungsgruppe ausgeben

    natürlich nicht, wenn es darum geht, die sexuellen begehren „des mannes“ zu schildern …

    und dann auch noch blind Stunk machen müssen. Solchen arroganten Idioten ist einfach nur langweilig und sie wollen sich damit in den Mittelpunkt einer nicht geforderten Diskussion stellen. Da sind sie wieder: Meine geliebten Vaginatrolle.

    der applaus stimmt.

  7. 7 sv 11. Dezember 2009 um 23:42 Uhr

    Nunja, wenn ich die Kommentare unter dem Artikel da auch noch verwursten wollen würde, könnte ich noch 5 Artikel schreiben. Will ich aber nicht. Ich maile mir jetzt mal mit S anstatt mit B und hoffe, dass das fruchtbarer ist.

  8. 8 l 11. Dezember 2009 um 23:43 Uhr

    falls sich jemand fragt, wieso ich hier kommentiere: weil ich 10 und 1 zusammenzählen kann, auch ne emailadresse angeben und nen namen, aber dort trotzdem ne fehlermeldung krieg.

  9. 9 l 11. Dezember 2009 um 23:54 Uhr

    ^^ der letzte. der rest ist doch der neue beitrag. aber ich finde es auch vielsagend, dass dort solche beiträge rumstehen. die kommentator(inn)en dort finden das auch wahnsinnig witzig.

    aber was ich nicht verstehe: wieso mailen? bitte, der beitrag ist doch knallhart. siehst du das nicht?

    du warst zu keiner zeit verantwortlich für die hatemailer_innen, hast nicht dazu aufgerufen, sondern einen emotionalen beitrag geschrieben. und das ist verständlich.

    in den kommentaren ist die rede von der „feministinnenfront“ die ständig auf „vermeintlich sexistisches einprügeln“ … das ist postfeminismus, der sich gewaschen hat.

    es wird ja auch extra kein link gesetzt – sonst sähe man noch deinen neuen beitrag oder deine kommentare. da passt das bild der „engstirnigen“ brutalen „feministinnenfront“ dann nicht mehr, das man da aufbauscht, um anschließend sauber dazustehen. und in den kommentaren wird über die „vaginatrolle“ gelacht. kritisiert das dort jemand? – nein! weit und breit nicht!

    ein schöner feministischer blog wurde da nominiert ….

  10. 10 laylah 11. Dezember 2009 um 23:57 Uhr

    Dass ich nicht erkannt habe, dass das ironisch gemeint sein sollte – nunja, dumm gelaufen.

    wiki sagt: „Die Ironie (griechisch εἰρωνεία eironeía, wörtlich „Verstellung, Vortäuschung“) ist eine Äußerung, welche – meist unausgesprochene – Erwartungen aufdeckt, indem zum Schein das Gegenteil behauptet wird.“ wo willst du sowas aus bs beitrag rauslesen? der hat einfach ma nix mit ironie zu tun (und mit satire schon gar nicht). das ist halt alltagssprache, dass man jede übertreibung, zu welchem zweck auch immer, als „ironie“ bezeichnet.

  11. 11 S 12. Dezember 2009 um 1:14 Uhr

    Hey I,

    ich kann dir nicht sagen, wieso du keinen Kommentar bei uns hinterlassen konntest. Ich habe alles sonstige in der Moderationsschleife gehabt und auch alles veröffentlicht, da bisher nichts dabei war, was mich angekotzt hätte.

    Wo wir gerade beim Thema sind (Kommentare, Hatemails): du hast völlig recht, ich habe sv nie beschuldigt, für die Inhalte dieser Mails verantwortlich zu sein. Wir hatten halt darum gebeten, den Link runterzunehmen, damit wir uns eben damit nicht rumschlagen müssen, weil wir halt davon ausgehen, dass hier wie dort genauso bekloppte Menschen rumrennen, die sich nicht ausdrücken können. Das kann ich anscheinend auch nicht, denn das hier:

    vllt doch hand und fuß, die „hetzerei“, die „angebliche kritik“? – wäre sie nur woanders erschienen. nicht: auf andere art. sondern: wo anders. nicht nur in nem feministischen blögchen. man weiß ja, wie die ticken …

    .. das war nicht darauf bezogen, dass der kritische Beitrag auf einem feministischen Blog gepostet wurde, sondern dass ein angeblich sexistischer Beitrag auf MEINEM Blog gepostet wurde. Und wäre er woanders erschienen, vielleicht wäre ich genauso darauf angesprungen. Darum ging es mir. Aber hey, wenn man schon jemanden verurteilt, dann richtig, wa?

    wieso eigentlich immer „uns“?

    @sv: da haste durchaus einiges an material für einen artikel. wenn (post)feministinnen in „wir“-form sprechen und den 08/15-sexismus „ihrer“ männer verteidigen.

    Jaja, das ist es. Post-Feminismus, ich verteidige „meinen“ Mann, oh shit. Da frage ich mich: wäre ein coming out an dieser Stelle angebracht? Was wäre eigentlich, wenn ich jetzt sagen würde, sagt mal, wisst ihr eigentlich das B. schwul ist? Wäre es dann Satire, oder wäre es dann immer noch sexistisch?

    wo kam „schlecht“ vor? gewöhnlich trifft es doch eher. normal, durchschnitt.

    Ist das dein Ernst? Man, ist das echt dein Ernst, bei all dem, was zu sagen ist, stempelst du alle Typen gerade genau so ab wie B. in seinem (wohlgemerkt überzogenen) Beitrag? Hey sorry, ich war ja echt offen für Diskussion, aber da fehlen mir einfach die Worte. Mit welchem Recht erlaubst du dir denn, hier irgendwen zu verurteilen? Selbst wenn (WENN!) das, was WIR (ja, wir, weil hey, überraschung, es ist auch mein Blog und meine Plattform und mein Werk) da verzapfen einfach ein Haufen gequirlter Scheisse ist (was meiner Meinung nach durchaus sein kann, weil, öhm, wir haben nie gesagt dass da was anderes stehen würde, und nein, du sollst uns nicht ernst nehmen, wenn du nicht willst), selbst dann müsstest du in deiner Position doch eigentlich vielmehr belehren wollen als verurteilen.

    Also entweder ich bin komplett bescheuert oder da ist ein mächtiger Denkfehler drin. Ich mach mir wenigstens noch die Mühe, ein bisschen Frieden zu stiften und da ein bisschen Vernunft von allen Seiten rauszuholen, aber langsam habe ich das Gefühl, es geht hier um schwachsinnige Prinzipien, frei nach dem Motto „ich hab recht und du nicht“.

    in den kommentaren ist die rede von der „feministinnenfront“ die ständig auf „vermeintlich sexistisches einprügeln“ … das ist postfeminismus, der sich gewaschen hat.

    .. ja, und hier stehen auch Dinge in den Kommentaren. Die Kommentare hätten wir zensieren können, aber dieser Anspruch ist schon lange verfallen, nämlich als man auf unsere Bitten auch nicht eingegangen ist. Du darfst hier ja auch deine Meinung sagen, egal wie irrational oder unnachvollziehbar oder polemisch oder polarisierend ich die finden mag. Da gehen beide Blogbetreiber wohl einen unausgesprochenen Deal ein. Nur dass unsere Kommentatoren, so wie ich es sehe, sich hier nicht einnisten und scheisse verzapfen, sondern wir hier immer noch persönlich vorbei stampfen und uns damit auseinandersetzen, was eigentlich passiert.

    es wird ja auch extra kein link gesetzt – sonst sähe man noch deinen neuen beitrag oder deine kommentare. da passt das bild der „engstirnigen“ brutalen „feministinnenfront“ dann nicht mehr, das man da aufbauscht, um anschließend sauber dazustehen. und in den kommentaren wird über die „vaginatrolle“ gelacht. kritisiert das dort jemand? – nein! weit und breit nicht!

    ein schöner feministischer blog wurde da nominiert ….

    Nur, dass wir uns hier verstehen: niemals, unter keinen Umständen und zu keiner Zeit, war mein Blog jemals als feministisch kategorisiert worden. Die Nominierung kam nicht von mir, und falls es dich tröstet, ich habe sie auch wieder streichen lassen, weil ich ja anscheinend als das Feinbild schlechthin dargestellt werde und ich es daher mal als angebracht empfand, einfach mal dankend abzulehnen.
    Zu den Kommentaren habe ich mich oben schon geäußert.

    Und das Bild der engstirnigen, brutalen Feministinnenfront? Naja, ich hatte bisher keine schlechten Erfahrungen mit Feministinnen, nur dann hab ich diese ganzen Kommentare gelesen, und mir gedacht: alter, wo haben die sich denn versteckt gehabt? Endlich wieder Spass im Leben! Har har har.

    … hey sv… Danke nochmal für die Gelegenheit, uns mal privat auszutauschen. Aber so völlig unangebrachte und worte-verdrehende Kommentare wie der obenstehende sind genau der Grund dafür, wieso soetwas für gewöhnlich in der Öffentlichkeit eskaliert. Weil jeder seine Fanbase hat, die sich dagegen stemmt, vom jeweils anderen zu lernen und sich auf ein neutrales Gespräch einzulassen. Mein Gott, ich kann B. komplett verstehen, wenn er einfach keinen Bock mehr hatte, sich hier zu verteidigen. Das sollte auch mein letzter Kommentar gewesen sein.

  12. 12 crashintoahouse 12. Dezember 2009 um 1:26 Uhr

    danke l, für die pointierte zusammenfassung der (im grunde komplett vorhersehbar gewesenen) borniertheit dieser leute.

  13. 13 l 12. Dezember 2009 um 8:05 Uhr

    Wir hatten halt darum gebeten, den Link runterzunehmen

    dem wurde doch nachgekommen, oder?

    .. das war nicht darauf bezogen, dass der kritische Beitrag auf einem feministischen Blog gepostet wurde, sondern dass ein angeblich sexistischer Beitrag auf MEINEM Blog gepostet wurde.

    oh, dann war das in der tat ein mißverständnis. aber „ausschließlich hetzerei“ und „vllt doch hand und fuß“ widerspricht sich. du scheinst da noch nicht zu einem ergebnis gekommen zu sein. du scheinst da schon zu einem ergebnis gekommen zu sein. oder doch nicht. …

    wäre ein coming out an dieser Stelle angebracht?

    sorry, mißverständnis, aber so war „mein mann“ nicht gedacht. darunter kann man genauso den besten freund, den vater oder bruder verstehen, also zumind so war’s intendiert. wenn das bis jetzt nicht klar war, dann jetzt.

    Was wäre eigentlich, wenn ich jetzt sagen würde, sagt mal, wisst ihr eigentlich das B. schwul ist?

    na und? es gibt sexistische bornierte lesben wie heten wie schwule. man ist doch nicht automatisch super aufgeklärt, nur weil man homosexuell ist. es mag die tendenz geben, dass eine_m dann die diskriminierung anderer auch auffällt – aber das muss nicht sein.
    was soll das also? was willst du hier mit dem „was wäre eigentlich“? was wäre, wenn ich lesbisch wäre?

    Wäre es dann Satire, oder wäre es dann immer noch sexistisch?

    ihr könnt ja pickerl an dein blog machen, wo man dann das sexuelle begehren des_r jeweiligen autors_in ablesen kann. damit es dann auch mal lustig ist. super idee.

    stempelst du alle Typen gerade genau so ab wie B. in seinem (wohlgemerkt überzogenen) Beitrag

    hä? fällt das jetzt unter kreatives assoziieren? schon mitgekriegt, dass sexismsu weit verbreitet ist? ich habe geschrieben: gewöhnlicher. gewöhnlicher sexist.
    ist dir die im text beschriebene phantasie bekannt? ist übrigens ein ziemlicher hetero-text. oder welcher schwule würde diese situation als „jackpot“ beschreiben? und dass man das leben nicht verdient hätte, wenn man nicht die chance ergreift und sich auf die zwei frauen stürzt?

    .. ja, und hier stehen auch Dinge in den Kommentaren. Die Kommentare hätten wir zensieren können, aber dieser Anspruch ist schon lange verfallen

    was ja nur heißt, dass es EUCH nicht kümmert, wenn bei EUCH sexistische kommentare rumstehen (ihr seid manches mal nur so gnäig und erfüllt FREMDE „ansprüche“, wenn sie noch nicht „verfallen“ sind). auf die idee, dass das ein klima schafft, in dem frauen dann nicht mehr kommentieren wollen, kommt ihr nicht. oder: es ist euch egal. das sagt auch viel über euer selbstverständnis.

    HIER wird ja i.d.r. auch ohne „ansprüche“, „verfallene“ (lol) oder nicht, geschaut, dass niemand verletzt wird in den kommentaren.
    bei euch drüben konnte leider nicht moderiert werden (überraschung), sonst wären hatekommentare von leser_innen dort wohl nie erschienen.

    aber so ist es: euch stören die hatekommentare, die euch treffen (sexistisch, „männerfeindlich“). „vaginatroll“ etc – stört euch nicht. ist doch eh nur der gewöhnliche sexistische mainstream. halt bei euch auch zu finden. das wusste man allerdings schon. aber nochmal danke für die info. du bist wenigstens so ehrlich. es sind FREMDE ansprüche, nicht eure.

    nämlich als man auf unsere Bitten auch nicht eingegangen ist.

    1. wurden hier doch die links entfernt
    2. „bestrafst“ du jede frau – dieser sexismus in „vaginatroll“ ist natürlich gegen jede frau gerichtet –, nur weil du streit mit ein paar hast? und wenn du morgen mit ein paar migrant_innen streitest, lässt du dann npd-kommentare stehen?

    da sieht man doch, wie schnell „prinzipien“ fallen. gab es die überhaupt mal? – also sexismus findet man bei euch garantiert, spätestens in den kommentaren eurer begeisterten leser_innen.
    und es ist doch bekannt: jedes blog hat die leser_innen, die es verdient.

    Du darfst hier ja auch deine Meinung sagen, egal wie irrational oder unnachvollziehbar oder polemisch oder polarisierend ich die finden mag.

    nö, wenn ich’s übertreibe (beleidigungen, nur noch geschimpfe), werde ich zensiert. weiß ich aus erfahrung! :D

    Nur dass unsere Kommentatoren, so wie ich es sehe, sich hier nicht einnisten und scheisse verzapfen

    und? was ändert das an dem geäußerten sexismus? das ist kein argument gegen meine feststellung, dass bei euch sexistischer mainstream OK ist („vaginatrolle“ u.ä.), weil ihr eben gar nicht den anspruch habt, das anders zu haben (und der FREMDE anspruch ist ja schon „verfallen“).

    so, und jetzt sag mir mal, welcher kommentar denn so haarsträubend war, dass der „kompromisslos dialogbereite“ B dann doch gescheitert ist mit der disku: http://maedchenblog.blogsport.de/2009/12/09/eine-runde-mitleid-fuer-den-armen-heteromacker/

    wie gesagt: für die anderen kommentare kann niemand was. ist ja nicht mal gesichert, dass die nur von hier kamen.
    siehe zb den zweiten kommentar hier im thread zum ersten beitrag:

    Was für ein lustiger Zufall: Ich war auch über den selben Eintrag von der Mädchenmannschaft auf dem selben Blog von B. gelandet und habe mich dort über genau den gleichen Eintrag unglaublich aufgeregt

    es soll leute geben, die kommen per zufall zu euch und regen sich dann ganz selbständig auf. das hier ist nicht die große hetzbasis.

    ich wollte übrigens auch persönlich vorbeisurfen um nen sachlichen kommentar zu schreiben. aber ihr habt irgendein problem mit der mod-form.

    mein kommentar ist unangebracht? nein.

  14. 14 l 12. Dezember 2009 um 9:00 Uhr

    Sexistische Person/sexistischer Text, das sind zwei völlig unterschiedliche Substanzen, die man da kritisieren kann.

    ja, sexismus ist nicht in einer person drinne im sinne von „bestandteil ihrer natur“. aber: natürlich hat jeder sexistische text eine_n autor_in. so texte fliegen ja nicht vom himmel.
    der_die autor_in hat dann eben sexistische gedanken zu papier gebracht, sich zB gedanken, die als „normal“ gelten, aber mal genau betrachtet eben falsch sind, zu eigen gemacht. dann wird diese person als sexistisch bezeichnet.

    das „vorführen“: das riecht irgendwie sehr nach – bitte die person auf jeden fall respektieren. mal ganz unabhängig von sonstwas. noch so ne scheisshaltung: respekt muss her! (personen mit sexistischer haltung: als person respektieren! personen mit nazi-haltung: auch respektieren? personen mit homophober haltung: auch als person respektieren?)
    aber wer schreibt denn solche texte? eine person. es sind ihre gedanken, es die ihr zurechenbare handlung.

    kritik an text und kritik der gedanken der person – und damit halt auch der person, die diese gedanken hat – sind schwer zu trennen.

    ***

    was ärgerlich ist, ist dass du nun einiges verdrehst, s.:

    Aber deshalb hat B. auch reagiert und gebeten, doch einfach nur den Link runterzunehmen. Was dann passiert ist?

    wieso bittet hier laylah um den link? http://maedchenblog.blogsport.de/2009/12/09/eine-runde-mitleid-fuer-den-armen-heteromacker/#comment-36302

    weil er da schon längst weg war, der bitte von b schon längst nachgekommen wurde – da war aber der beitrag auf eurem blog immer noch da. daher stimmt das nicht:

    Anscheinend eine Art Fehde um Prinzipien, denn wenn die Kritik runtergenommen wird, dann muss auch unser Text runtergenommen werden.

    aber schön bastelst du dir den feind zusammen. oder wo steht, dass der link im mädchenblog-beitrag erst entfernt wird, wenn der beitrag von b runtergenommen wird? nirgends.

    der beitrag steht in UPGEDATETER FORM wieder online, weil die diskussion dann verlief, wie sie verlief.

    lies doch die kommentare mal gründlich:

    Eure Kritik und die vielen anonymen Mails und Kommentare (wobei ich ganz schön enttäuscht bin, dass das soviele anonym machen) haben mich zum Nachdenken angeregt und so habe ich gestern auch den Tag genutzt und mir Feedback von mit mir befreundeten Frauen eingeholt. Einige haben mir gesagt, dass sie ohne mich zu kennen, schon den Eindruck hätten, dass das grenzwertig ist, allerdings war jeder klar, dass vor allem ich im Mittelpunkt der Geschichte stehe. Und das sie darüber lachen konnten.

    Nun, sagen wir es einfach mal so: Ich habe euren Humor nicht getroffen.

    1. man muss b kennen, um zu wissen, dass es um ihn geht (wieso macht es das eigentlich besser?)
    2. (sonst) in der tat „grenzwertig“ (also kritikabel)
    --> schlussfolgerung für b: habe euren humor nicht getroffen.

    fällt dir was auf? b nimmt nicht mal die kritik seiner freund_innen ernst. würde er das, wäre die schlussfolgerung nämlich eine andere. mit dem „humor nicht getroffen“, blendet er auch wieder das „grenzwertig“ aus, das von seinen „befreundeten frauen“ stammt.

    ***

    zum anonym sein, was ja beklagt wurde (auch hier wurden leute um ihre echten mailadressen gebeten, weil anonym angeblich so schlecht und traurig):

    Was die Kommentare unter meinen Texten angeht: Ich habe einen Haftungsauschluss. Und weiterhin, wie soll ich denn auch auf Dinge wie „BOAH, wie geil“ reagieren? Mir doch egal, was prollige Trolle denken und sagen. Besonders im Netz. Und vor allem, wenn sie es anonym tun.

    - das ist eben nur ein problem, wenn es nicht um applaus, sondern kritik geht.

  15. 15 MPunkt 12. Dezember 2009 um 10:33 Uhr

    @ S.:

    1.) Dein Hinweis, dass doch zwischen dem literarischen Ich-Erzähler und dem Autor (B) als Person zu trennen sei, zieht doch spätestens seit dem Zeitpunkt nicht mehr, als B den Inhalt seiner Story damit gerechtfertigt hat, dass er sich in ihr über sich selbst lustig machen wollte, indem er – meinetwegen übertrieben – eine Begebenheit aus seinem Leben erzählt.

    2.) Was ist denn der Inhalt dieser Belustigung über sich selbst und seines Heischens nach Anerkennung dafür („ich bin so cool, ich kann sogar über mich selbst belustigen“)? Doch wohl, dass er es in dieser Situation nicht gepackt hat, den von ihm geteilten (sonst würde er sich nicht deswegen als Loser fühlen) und den Lesern als geteiltes unterstellten (sonst würde er sich ihnen nicht deswegen als sympathischer Loser präsentieren können) Männlichkeitsideal zu entsprechen, also seinen Mann zu stehen und die beiden zu bespannen, um dann mit zu ihnen in die Kiste zu hüpfen. Er ist es also, der allen Typen unterstellt, es nicht nur als den Jackpot ihres Lebens schlechthin zu empfinden, erst passiv und dann aktiv beim Sex zwischen zwei Frauen dabei zu sein, sondern auch, überhaupt ein Männlichkeitsideal zu verfolgen und zwar das ganz spezifische, jede Chance zu nutzen, sich Weiber klarzumachen, um sich und anderen die eigene Männlichkeit zu beweisen. Was es mit einschließt, dass es an Frauen herangetragen wird, Material dieser Selbstbestätigung zu sein. Da braucht er sich über Sexismusvorwürfe (die hier doch sogar mal begründet wurden, statt Sexismus nur als Abweichung von der linken Moral zu skandalisieren) nicht zu wundern.

    3.) Laylah bringt es daher auf den Punkt, wenn sie schreibt, dass es sich bei dem Text nicht um Ironie/ Satire in dem Sinne handelt, dass in überspitzter Form das Gegenteil des in Wirklichkeit Gemeinten gesagt wird. Weshalb es auch nix taugt, sich dahinter zu verschanzen.

    4.) L schrieb nicht, dass alle Typen so drauf sind, geschweige denn so drauf sein müssen wie der Ich-Erzähler/ B, sondern dass B sich da im Rahmen des Üblichen bewegt, es also nicht um eine Kritik an ihm als Skandalisierung einer (besonders) sexistischen Abweichung vom derzeitigen Normalzustand geht, sondern um eine Kritik dieses Zustands am Beispiel von B.

  16. 16 ungläubig 12. Dezember 2009 um 15:47 Uhr

    Hallo sv,

    wofür rechtfertigst Du Dich eigentlich? Für Deine Meinung? Warum? Nur weil ein „B“ meint, Gesprächsbereitschaft vorzuheucheln, um Dir ein schlechtes Gewissen zu machen, nur um anschließend mit einem breit grinsenden „hehe, mir doch alles egal, ich schreib was ich will“ sein wahres Gesicht zu zeigen?

    Steh einfach zu Deiner Meinung und gut is!

  17. 17 okrinom 12. Dezember 2009 um 17:53 Uhr

    Natürlich ist der ursprüngliche Text keine Ironie oder Satire, sondern eine Episode aus dem Leben des offenbar heterosexuellen Ich-Erzählers, welcher sich zumindest in der Beschriebenen Situation nicht aus seinem Männlichkeitsideal lösen kann oder will.

    Merkwürdig finde ich, dass hier der Blogeintrag als sexistisch eingeordnet wird, statt ihn als das zu nehmen was er in meinen Augen ist, nämlich als exemplarische Beschreibung eines gesellschaftlichen Zustandes, welcher zumindest für viele heterosexuelle Männer zutrifft.

  18. 18 ungläubig 12. Dezember 2009 um 18:35 Uhr

    Merkwürdig finde ich, dass hier der Blogeintrag als sexistisch eingeordnet wird, statt ihn als das zu nehmen was er in meinen Augen ist, nämlich als exemplarische Beschreibung eines gesellschaftlichen Zustandes, welcher zumindest für viele heterosexuelle Männer zutrifft.

    Das muß aber kein Widerspruch sein. Manche gesellschaftliche Zustände sind nun mal sexistisch. Die in einigen Männerköpfen verankerte Phantasie, Lesben warten nur darauf, es von einem strammen Hetero besorgt zu bekommen, gehört dazu. Das ist Ignoranz lesbischer Sexualität. Und das ist sexistisch.
    Ob das nun als Satire gemeint war, oder nicht, spielt dabei gar keine Rolle.

  19. 19 Timo 12. Dezember 2009 um 18:58 Uhr

    Was bedeutet „viele heterosexuelle Männer“ in Prozent?

    Wenn ich drüber nachdenke, ich kenne einige Exteppichleckerinnen. :D

  20. 20 okrinom 12. Dezember 2009 um 19:48 Uhr

    @ungläubig
    In diesem Falle ist das kommentarlose Veröffentlichen der sexuellen Gedanken keine sexistische Handlung, daher besteht hier im komkreten Fall durchaus ein Widerspruch.

    Manche gesellschaftliche Zustände sind nun mal sexistisch.

    Ohne Frage ist dies so.

    Die in einigen Männerköpfen verankerte Phantasie, Lesben warten nur darauf, es von einem strammen Hetero besorgt zu bekommen, gehört dazu. Das ist Ignoranz lesbischer Sexualität. Und das ist sexistisch.

    Hier liegt in meinen Augen ein Denkfehler vor: Die von mir beschriebene heterosexuelle Vorstellung ist nicht etwa, dass lesbische Sexualität nicht existiert oder dass Lesben nur einen „strammen Hetero-Mann“ brauchen, sondern einfach Sex mit mehreren Frauen (die dann natürlich bisexuell wären) zu haben. Das hat aber mit realer lesbischer Sexualität oder dem Verhältnis dazu überhaupt nichts zu tun.

    Der von Dir beschriebene Gedanke ist natürlich hochgradig homophob und lesbenfeindlich bzw. negiert in der Tat lesbische Sexualität, ob die von mir beschriebene Vorstellung des Sexes mit mehreren Frauen ebenfalls grundlegend sexistisch ist müsste man weiter diskutieren finde ich.

    @Timo:
    Um die genaue Verbreitung dieser Vorstellung herauszubekommen wären recht aufwändige empirische Studien nötig.
    Ich persönlich habe allerdings keinen heterosexuellen Mann in meinem nahen Bekanntenkreis, der diesen Gedanken bzw. das Meme nicht im Kopf hätte.

  21. 21 earendil 13. Dezember 2009 um 0:53 Uhr

    in den kommentaren ist die rede von der „feministinnenfront“ die ständig auf „vermeintlich sexistisches einprügeln“ … das ist postfeminismus, der sich gewaschen hat.

    Wieso eigentlich „Postfeminismus“? Das ist doch wenn dann einfach Antifeminismus. Bei Postfeminismus hätte ich eher ne Weiterentwicklung oder Nachfolgeerscheinung des Feminismus im Kopf (ähnlich bei wiki). Postfaschismus meint ja auch nicht Antifaschismus.

  22. 22 l 13. Dezember 2009 um 14:19 Uhr

    Wenn es um die Frauenbewegung und den Feminismus geht, fällt regelmäßig das Stichwort „Postfeminismus“: wir leben im Zeitalter des Postfeminismus und so weiter. Wer mit diesem Wort operiert, kann zeigen, daß er oder sie irgendwie das Wissen um Feminismus verinnerlicht hat, und sich gleichzeitig davon abgrenzen. (In universitären Zusammenhängen wird Postfeminismus auch unter positiven Vorzeichen diskutiert, was durchaus sinnvoll sein kann, hier aber nur kurz Thema ist.)

    I. WAS IST POSTFEMINISMUS?

    Postfeminismus ist ein diffuser Begriff, der seit einiger Zeit an verschiedenen Ecken und Enden des massenmedialen Feldes auftaucht (von poppig bis konservativ: sogar die Modernisierungsfeinde, die gegen jedes „post-x“ laut aufschreien, sind mit ihm einverstanden, wenn es um Feminismus geht), und von dem niemand so richtig weiß, was er bedeutet (aber es scheint so, als müßten oder könnten es alle wissen). Er ist, wie andere Wortneuschöpfungen, potentiell Träger verschiedenster Bedeutungen und äußerst flexibel / strategisch einsetzbar, also gut geeignet zur Mythenbildung (wie der Begriff der political correctness, der hier mitverhandelt wird). Ein Beispiel für klassische Mythenbildung ist die Verwendung des Begriffs Postfeminismus, um das vermeintliche ‚Ende des Feminismus’ zu benennen.

    Dieser Postfeminismus (um den es hier geht, der ein ‚nach dem Feminismus’ bedeutet), ist:
    die Spice Girls, Bridget Jones, Sex & the City, Katja Kullmanns Generation Ally; die massive ‚Rückkehr’ zu weiblichen Modestyles (in den 90er Jahren und wieder verstärkt in den letzten zwei Jahren), die Leugnung struktureller Geschlecherungerechtigkeit durch junge Erfolgsfrauen bei gleichzeitigem ‚selbstbewußten’ und ‚ironischen’ Einsatz der sogenannten ‚weiblichen Waffen’, Girlies (als das traurige Überbleibsel von riot grrrls) und insgesamt bestimmt nicht der Postfeminismus, den Nancy Fraser gemeint hat, als sie sagte: „In the era of post-patriarchy, I will be a post-feminist.“ Eher der Postfeminismus, den die Brigitte gemeint hat, als sie druckte: „So schön kann Postfeminismus sein: Sängerin SKIN von Skunk Anansie singt jetzt romantische Liebeslieder.“ Im vermeintlichen Zeitalter des Postfeminismus ist Sexismus nicht zu Postsexismus geworden.

    Die AkteurInnen kommen aus verschiedenen und teilweise gegnerischen Spektren: im postfeministischen Diskurshype treffen sich der hauptberufliche Maskulinist Matthias Matussek und (zu optimistische) Pop-Post-Feministinnen (Kevin Blechdom, Masha Qrella, Sarah Kuttner, frühe weibliche Techno-DJs), alt- und neokonservative, exfeministische oder eigentlich feministische PropagandistInnen und privilegierte junge Erfolgsfrauen, die strukturellen Sexismus nicht kennen bzw. aktiv leugnen. Die bürgerlich-liberale Presse, die sich offen für Popkultur und Geschlechterthemen gibt (taz etc.) promotet Postfeminismus ebenso wie populärwissenschaftliche Texte zu Geschlechterthemen und die Männerbewegung, aber auch popkulturelle Medien.

    weiter: http://sexism-sells.so36.net/Postfeminismus.html

  23. 23 l 13. Dezember 2009 um 14:27 Uhr

    bevor es hier wieder abgeht: finde an dem text nicht alles richtig, einiges aber schon.

    das stimmt zb:

    Ganz zentral ist für den alltagskulturellen bzw. massenmedialen Strang auf jeden Fall ein Diskurs über vermeintliche ‚Tabus’, ‚Dogmen’ etc. des Feminismus, die ‚gebrochen’ werden müssen.

  24. 24 kinky 13. Dezember 2009 um 18:55 Uhr

    Timo 12. Dezember 2009 um 18:58 Uhr

    Wenn ich drüber nachdenke, ich kenne einige Exteppichleckerinnen. :D

    timo, das ist sexistisch und nicht lustig
    *genervt*

  25. 25 ungläubig 13. Dezember 2009 um 19:07 Uhr

    Der von Dir beschriebene Gedanke ist natürlich hochgradig homophob und lesbenfeindlich bzw. negiert in der Tat lesbische Sexualität, ob die von mir beschriebene Vorstellung des Sexes mit mehreren Frauen ebenfalls grundlegend sexistisch ist müsste man weiter diskutieren finde ich.

    Ich finde, dass der Grundgedanke „Sex mit mehreren Frauen“ ohne den Hintergedanken, dass auch die Frauen miteinander Sex haben können, erst Recht sexistisch ist, denn er impliziert eine gewisse Halbwertigkeit der Frau. Eine Frau ist nicht gut genug, es müssen 2 her. Während der Mann quasi den doppelten Genuß erfahren darf, teilen sich die 2 Frauen einen Mann. In meinen Augen hochgradig sexistisch.
    Gilt für die FMM-Konstellation übrigens genauso.

  26. 26 laylah 13. Dezember 2009 um 20:14 Uhr

    Gilt für die FMM-Konstellation übrigens genauso.

    glaub ich nicht. im gegenteil spielt da eher ein gefühl von absoluter überlegenheit eine rolle; wie ich zb mal in nem gespräch mitkriegen musste: „on va la déchirer ensemble!“

  27. 27 earendil 13. Dezember 2009 um 20:15 Uhr

    @l: Ok.

  28. 28 B 14. Dezember 2009 um 10:27 Uhr

    @ungläubig

    „Eine Frau ist nicht gut genug, es müssen 2 her. Während der Mann quasi den doppelten Genuß erfahren darf, teilen sich die 2 Frauen einen Mann. In meinen Augen hochgradig sexistisch.“

    Ich finde den Gedanken wirklich albern. Das ist eine voreingenommene Konstruktion von Gedankengängen. Du addierst hier Dinge, die du nicht beweisen kannst. Vergessen wir hier nicht, dass es um Sex und Fantasien geht. Und da ist alles erlaubt, was gut tut. Wenn jemand nicht Teil eines Aktes sein will, dann ist er das auch nicht. Und auch wenn es mir nicht gefällt, dass ich in herabwürdigenden sexuellen Fantasien eine Rolle spiele, so ist es eben auch okay, WEIL ES FANTASIEN SIND und man mir so nicht ernsthaft im Alltag gegenübertreten kann. Jeder darf fantasieren.
    Und ich denke es ist nur okay, wenn andere respektieren, dass man das auch darf OHNE dafür verurteilt zu werden.

    Und wenn man sich eben darüber aufregt, dann ist das auch in Ordnung. Ich stehe beispielsweise überhaupt nicht auf Vergewaltigungsspiele, bin mir aber ziemlich sicher, dass es viele Männer und viele Frauen gibt, die darüber lustvoll nachdenken OHNE ERNSTHAFT EINE VERGEWALTIGUNG REAL ZU PROVOZIEREN. Wenn Jemand seine Fantasie über eine Vergewaltigung im Netz darstellt, ist das sicherlich grenzwertig und tabubrechend. Wenn er es als eine übertrieben-dargestellte Story erzählt, womit er unterhalten will, amüsieren will, dann finden das einige zu kotzen: Das ist okay.
    Was nicht okay ist, zu sagen, derjenige ist ein Vergewaltiger, der eine lustvolle Fantasie dazu entwickelt hat.

    Und genau das ist in meinem Fall geschehen: B ist Sexist, weil er sich augenscheinlich sexistisch geäußert hat. B ist deswegen verachtenswert. Und uns interessiert es nicht, ob er es ist oder nicht. Er hat den Text verfasst, also muss er damit leben, als Sexist gewertet zu werden.

    Nein, das muss ich nicht. Glücklicherweise war die Autorin des Textes, sv, noch jemand mit dem man reden konnte. Hätte die Autorin einen Ton angeschlagen, der in den Mails angeschlagen wurde, oder hier in den ANONYMEN Kommentaren, hätte ich rechtliche Schritte eingeleitet.

    Hat sv aber nicht getan. Weil es noch Menschen gibt, die auch im Netz die Idee verfolgen, friedlich auf einen Konsens zu kommen.

  29. 29 n.n. 14. Dezember 2009 um 14:43 Uhr

    „Hat sv aber nicht getan. Weil es noch Menschen gibt, die auch im Netz die Idee verfolgen, friedlich auf einen Konsens zu kommen.“

    Btw, du gehörst übirgens im Gegensatz zu sv nicht dazu. Weder liegt di was an Konsens („Ich werde nichts überdenken […].“, „Macht was ihr wollt. Ich werde den Beitrag wieder online stellen, die Kommentare auch und so weiter“), noch bist du friedlich, sondern setzt auf Drohung und Gewalt („Hätte die Autorin einen Ton angeschlagen […] hätte ich rechtliche Schritte eingeleitet.“).

    Nur um dein Welt- und Selbstbild mal ein wenig zurechtzurücken.

    P.S.

    Du bist auch ein bisschen sprunghaft, kann das sein?

    Gestern noch so (incl. Smiley):

    „Macht was ihr wollt. Ich werde den Beitrag wieder online stellen, die Kommentare auch und so weiter. Ich kann mit den Mails leben. Und auch mit dem Vorwurf ich sei Sexist.“

    Und heute gibt’s dann die Drohung mit „rechtlichen Schritten“… Ein sonderlich gefestigter Charakter bist du nicht, oder?

  30. 30 B 14. Dezember 2009 um 15:33 Uhr

    @n.n.

    Warum ich auf dich überhaupt noch reagiere, weiß ich zwar auch nicht, aber einfach der Diskussion wegen:

    „Weder liegt di was an Konsens („Ich werde nichts überdenken […].“, „Macht was ihr wollt. Ich werde den Beitrag wieder online stellen, die Kommentare auch und so weiter“) […]

    Das nennt man dann wohl Trotz und ist nur menschlich, wenn man vorher so bedrängelt wurde wie ich. Ich hätte alles offline gelassen, aber da man dann den Google-Cache ausgepackt hat, dachte ich mir: Okay, es geht für einige (!, nicht für alle) nicht darum, dass ich den Artikel off nehme und mich entschuldige. Es geht darum, dass ich Objekt einer eskalierenden Diskussion bin, ein Objekt, dass den Diskurs hier bedient hat, zu dem damaligen Zeitpunkt. Mir wurde das dann zu blöd, das kannst du natürlich nicht nachvollziehen, da du dich hier anonym zu Wort meldest, du keine Seite hast, auf die ich verlinken kann.

    „noch bist du friedlich, sondern setzt auf Drohung und Gewalt („Hätte die Autorin einen Ton angeschlagen […] hätte ich rechtliche Schritte eingeleitet.“).“

    Wann war ich im Laufe der Diskussion feindlich? Bitte zitiere mich und vor allem zitiere mich vollständig, wenn du wirklich ernsthaft feindliche Äußerungen im Laufe der Diskussion bemerkt hast. Und mit feindlich meine ich beleidigend irgendeinem objektiven Kommentar gegenüber.

    „Nur um dein Welt- und Selbstbild mal ein wenig zurechtzurücken.“

    Polemik.

    „Und heute gibt’s dann die Drohung mit „rechtlichen Schritten“… Ein sonderlich gefestigter Charakter bist du nicht, oder?“

    Zum zweiten Satz dieser Aussage: Polemik.
    Zum ersten Teil: Wo habe ich mit rechtlichen Schritten gedroht und WEM habe ich explizit mit rechtlichen Schritten gedroht?

    Du legst dir die Dinge zurecht, wie du sie benötigst und beschuldigst mich eines anti-konsensen Verhaltens. Ich habe geschrieben:

    „Nein, das muss ich nicht. Glücklicherweise war die Autorin des Textes, sv, noch jemand mit dem man reden konnte. Hätte die Autorin einen Ton angeschlagen, der in den Mails angeschlagen wurde, oder hier in den ANONYMEN Kommentaren, hätte ich rechtliche Schritte eingeleitet.“

    In diesem Abschnitt drohe ich niemanden. Wenn ja wo. Ich habe mir mal erlaubt den Konjuntiv NICHT hervorzuheben.

    Und genau das meine ich. Du drehst meinen Diskussionsbeitrag so, wie es dir passt. Dir und deiner Argumentation. Das war der Grund, weshalb ich irgendwann gesagt habe: Ich habe keine Lust mehr drauf.

    Und überhaupt, worüber reden wir hier noch. Wir sind soweit von der eigentlichen Diskussion entfernt, unglaublich.

  31. 31 ungläubig 14. Dezember 2009 um 15:59 Uhr

    Ich finde den Gedanken wirklich albern. …

    Kannst Du gerne finden. Wie ich Deine Gedanken finde, lasse ich mal aus Gründen der Nettiquette unausgesprochen. n.n. hat es schon ganz gut auf den Punkt gebracht. Ich hätte das weit weniger höflich formuliert.

    Da lasse ich doch den Vorwurf, meine Meinung zu bestimmten sexuellen Präferenzen sei albern, glatt an mir vorüberziehen…

  32. 32 l 14. Dezember 2009 um 16:46 Uhr

    Wie ich Deine Gedanken finde, lasse ich mal aus Gründen der Nettiquette unausgesprochen.

    man bedenke auch die rechtlichen schritte!

  33. 33 B 14. Dezember 2009 um 18:09 Uhr

    @l
    Es ist egal, was ich sage, oder? Manche Kommentatoren greifen hier entweder permanent zur Polemik oder verdrehen die Sinnzusammenhänge meiner Aussagen.

  34. 34 n.n. 14. Dezember 2009 um 21:19 Uhr

    „Warum ich auf dich überhaupt noch reagiere, weiß ich zwar auch nicht, aber einfach der Diskussion wegen:“

    Ich hatte nicht den Eindruck, du würdest überhaupt auf mich reagieren. Schließlich hast du die eine bisherige Frage schlicht mit dem Hinweis bedacht, du würdest nur per Mail kommunizieren, oder so etwas in der Art. Aber du änderst deine Meinung ja öfter mal

    „Das nennt man dann wohl Trotz und ist nur menschlich, wenn man vorher so bedrängelt wurde wie ich.“

    Ja, das kann ich durchaus verstehen. Und ich habe dich da auch als trotzig wahrgenommen. Interessant übrigens, dass Dein Trotz scheinbar gerechtfertigt, die Wut und der Ärger anderer aber nicht gerechtfertigt ist?

    „Ich hätte alles offline gelassen, aber da man dann den Google-Cache ausgepackt hat, dachte ich mir: Okay, es geht für einige (!, nicht für alle) nicht darum, dass ich den Artikel off nehme und mich entschuldige.“

    Grundsätzlich wirst du selbst wissen, dass man über den google-cache an diese Informationen herankommt. Es ist in deiner Verantwortung nichts online zu stellen, von dem du dann nicht mehr willst das es auftaucht. Das weißt du auch selbst. Manche wollten den Artikel noch lesen, um sich selbst ein Bild zu machen, nicht mehr und nicht weniger. Das ist doch nachzuvollziehen? Dazu ist eine Entschuldigung zwar nett (meines Wissens wurde die Ernsthaftigkeit dessen bereits in Frage gestellt), ich denke aber dass es den meisten eher um Einsicht oder Erkenntnis auf deiner Seite ging.

    „Es geht darum, dass ich Objekt einer eskalierenden Diskussion bin, ein Objekt, dass den Diskurs hier bedient hat, zu dem damaligen Zeitpunkt.“

    Nein, es ging um einen sexistischen Beitrag den du verfasst und den andere kritisiert haben.

    „Wann war ich im Laufe der Diskussion feindlich? Bitte zitiere mich und vor allem zitiere mich vollständig, wenn du wirklich ernsthaft feindliche Äußerungen im Laufe der Diskussion bemerkt hast. Und mit feindlich meine ich beleidigend irgendeinem objektiven Kommentar gegenüber.“

    Da kritisiere ich dich anhand deiner Aussagen die einen Kommentar oben drüber stehen und deine Reaktion darauf ist, ich müsse dir nachweisen, wo du „feindlich“ wärst und mir dann auch noch deine Definition von „feindlich“ vorschreibst. Interessanterweise befindet sich weder der Vorwurf du wärst „feindlich“ gewesen, noch der Vorwurf, du wärst beleidigend gewesen in meinem Kommentar. Was soll denn so etwas?
    Nochmal meine Kritik: Obwohl du anderen vorwirfst nicht friedlich zu sein, bist du es der droht („„Hätte die Autorin einen Ton angeschlagen […] hätte ich rechtliche Schritte eingeleitet.“).

    „Zum zweiten Satz dieser Aussage: Polemik.
    Zum ersten Teil: Wo habe ich mit rechtlichen Schritten gedroht und WEM habe ich explizit mit rechtlichen Schritten gedroht?“

    Nein, das ist meine Beobachtung einer Person, die in ihrer Einschätzung und Handlung hin- und herspringt und sich dementsprechend in Widersprüchen verfängt. Darauf hinzuweisen ist keine „Polemik“, du akademisch ausgebildeter Mensch.
    Ich sage dir aber gerne wem du implizit mit rechtlichen Schritten drohst: Blogautorinnen, wenn diese einen dir missliebigen Ton anschlagen. Das ist eine Drohung und wird als solche aufgefasst, oder was wolltest du damit aussagen?

    „Und genau das meine ich. Du drehst meinen Diskussionsbeitrag so, wie es dir passt. Dir und deiner Argumentation. Das war der Grund, weshalb ich irgendwann gesagt habe: Ich habe keine Lust mehr drauf.“

    Wie ich an anderer Stelle schon gesagt habe: Wir hatten vorher gar nicht wirklich miteinander gesprochen. Es würde mich wundern, wenn ich der Grund für all dein hin- und her gewesen sein sollte.

    „Und überhaupt, worüber reden wir hier noch. Wir sind soweit von der eigentlichen Diskussion entfernt, unglaublich.“

    „Unglaublich“, um noch mal darauf zurückzukommen, ist dein Blogeintrag, der hier mehrfach kritisiert wurde.

  35. 35 B 15. Dezember 2009 um 9:36 Uhr

    „Ich hatte nicht den Eindruck, du würdest überhaupt auf mich reagieren. Schließlich hast du die eine bisherige Frage schlicht mit dem Hinweis bedacht, du würdest nur per Mail kommunizieren, oder so etwas in der Art. Aber du änderst deine Meinung ja öfter mal“

    Ich habe auf diejenigen reagiert, deren Kommentare, Mails und Beiträge konstruktiv waren. Das habe ich bei dir nicht gesehen, da du an sehr vielen Stellen wirklich polemisch warst, Zitate von mehreren Autoren unkenntlich vermischt hast, weil man sie sinntechnisch addieren konnte. Im Übrigen darf sich jeder Mensch erlauben, seine Ansichten zu korrigieren, das ist zumindest fruchtbarer als das sture Provozieren, das einige hier in der Diskussion permanent angebracht haben. Oder wie du es auch getan hast: Argumente anderer zitieren und kurz kommentieren.

    „Interessant übrigens, dass Dein Trotz scheinbar gerechtfertigt, die Wut und der Ärger anderer aber nicht gerechtfertigt ist?“

    Die Wut und der Ärger sind ebenso gerechtfertigt. Hätte man sich ausschließlich auf den Text bezogen und sich ein generelles Urteil über mich als Person (nicht als Urteil) erspart, dann hätte ich der Wut und dem Ärger auch mehr Verständnis entgegenbringen können. So wurde aus der Kritik, die ihr mit Ärger und Wut geäußert habt, eine kleine Hetzerei, deren Ende wir ja immer noch auskaspern. Wenn man jemanden „anschreit“, kann man eben nicht erwarten, dass derjenige über sein Verhalten nachdenkt. Das ist nur menschlich. Und was ebenso sehr enttäuschend war. Über meinen Text kann man sich inhaltlich streiten und aufregen, das habe ich von Anfnag an gesagt, dass das auch für mich okay ist. Als es dann ein Podcast zu dem Thema gab und ich mich um einen Dialog bemüht habe, um das Thema sachlich und ruhig auf Augenhöhe zu führen, wurde ich abgewiesen. Meine Dialogbereitschaft hat einfach ein Ende.

    „Grundsätzlich wirst du selbst wissen, dass man über den google-cache an diese Informationen herankommt. Es ist in deiner Verantwortung nichts online zu stellen, von dem du dann nicht mehr willst das es auftaucht.“

    Da hast du natürlich recht. Mich aber aufzufordern, den Text samt Kommentaren herunterzunehmen um ihn dann selber, wann immer es beliebt für Auserwählte auszupacken, ist doch völlig sinnverfehlt, wenn man mit der Entfernung der Texte (meiner, sowie die Kritik daran) einen Kompromiss eingegangen ist, um einer verbalen Eskalation entgegen zu kommen und beiderseitige Interessen zu wahren. Nur weil das Internet ein Gedächtnis hat, heißt das noch lange nicht, dass man die Gesetze einer verbalen Auseinandersetzung neu erfinden muss. Das ist schließlich ein sensibles Thema und ich sehe nicht ein, MICH ALS PERSON als Sexisten hinstellen zu lassen, weil man einen Text gelesen hat, den man als solchen begriffen hat. Ich habe bereits eingeräumt, dass der Text in der Tat sexistische Inhalte liefert. Vielleicht kam dieses Eingeständnis zu früh, weil man sich dann hinterher auf mich als Menschen gestürzt hat. Und da lasse ich mich höchstens von meinem näheren Umfeld belehren und nicht von einer Horde Menschen, die sich stellenweise alles andere als konstruktiv zeigten und beleidigend wurden.

    „Nein, es ging um einen sexistischen Beitrag den du verfasst und den andere kritisiert haben.“

    Darum ging es ganz am Anfang mal. Die Beiträge bezogen sich darauf, der Podcast auch, auch die ersten Kommentare, aber jetzt geht es schon lange nicht mehr darum. Wir unterhalten uns nicht über den Beitrag, wahrscheinlich weil ich schon lange eingeräumt habe, dass er sexistische Inhalte liefert. Das hat S bereits in einem Statement deutlich gemacht. Hier und jetzt geht es um was ganz anderes, als den Beitrag und das kann man einfach nicht wegreden, man muss ja nur die letzten zehn Kommentare lesen.

    „Nochmal meine Kritik: Obwohl du anderen vorwirfst nicht friedlich zu sein, bist du es der droht („„Hätte die Autorin einen Ton angeschlagen […] hätte ich rechtliche Schritte eingeleitet.“).“

    Mir den Schwanz abschneiden zu wollen, ist eine Drohung. Das wurde mir gegenüber geäußert. Hätte eine Autorin das in ihrem Beitrag formuliert, wäre es nur legitim, dass ich juristische Schritte ankündige, da man mein Leib und meine Seele bedroht hat. Für Beleidigungen zeige ich niemanden an, da sollte man im Internet einfach mal drüber stehen. Aber für richtige Bedrohungen, da würde ich zu rechtlichen Schritten greifen.

    „Darauf hinzuweisen ist keine „Polemik“, du akademisch ausgebildeter Mensch.“

    Ironischerweise ist auch diese Aussage polemisch.

    „Ich sage dir aber gerne wem du implizit mit rechtlichen Schritten drohst: Blogautorinnen, wenn diese einen dir missliebigen Ton anschlagen.“

    Mit missliebigen Ton habe ich keine Probleme, es nervt mich maximal. Dagegen kann ich nicht vorgehen, weil es strafrechtlich nicht verfolgbar wäre. Es geht auch nicht um BlogautorINNEN, weil du das hier schon wieder so darstellst, als würde es um Frauen gehen. Ich sagte: „Hätte die Autorin einen Ton angeschlagen, der in den Mails angeschlagen wurde, oder hier in den ANONYMEN Kommentaren, hätte ich rechtliche Schritte eingeleitet.“

    DER IN DEN MAILS angeschlagen wurde. An einigen Stellen auch in den Kommentaren. Das ist ja wohl mein gutes Recht, wenn man mir den Schwanz abschneiden will oder verleumderisch über mich spricht oder Inhalte erstellt. Da dem aber nicht so war, habe ich den Konjunktiv benutzt. ICh habe niemanden explizit gedroht.

    „„Unglaublich“, um noch mal darauf zurückzukommen, ist dein Blogeintrag, der hier mehrfach kritisiert wurde.“

    Wenn du dazu noch was sagen möchtest, dann tu es. Aber inhaltlich. Und nicht mich als Mensch.

  36. 36 earendil 15. Dezember 2009 um 10:52 Uhr

    Vergessen wir hier nicht, dass es um Sex und Fantasien geht. Und da ist alles erlaubt, was gut tut.

    Also ich lese ja auch ne Menge „bedenklicher“ Fantasien im Netz. Die sind aber i.d.R. als solche gekennzeichnet oder stehen in eindeutigem Kontext. Das kann ich bei dir leider nicht erkennen, und dann wird’s eben kritisch, besonders wenn es sich um Gedanken dreht, die gesellschaftlich sehr verbreitet sind, und das nicht nur als Fantasie. Dass lesbischer Sex nur dazu da ist, Hetero-Männer zu erregen, gehört da unbedingt dazu. (Nein, das wird von dir NICHT explizit geäußert, aber die Geschichte entspricht dennoch ganz diesem Gedanken.)

    Gäbe es einen Disclaimer, der etwas sagt wie „folgende Geschichte ist/enthält eine sexuelle Fantasie von mir; in der Realität lehne ich sexistische Einstellungen wie … aber ab“ – ich glaube, die Reaktionen wären wesentlich anders gewesen.

    Ansonsten bleibe ich dabei, was ich schon anderswo geschrieben habe: Im Kopfkino kann abgehen, was will, und man darf das auch aufschreiben und anderen zugänglich machen. Da kannst du meinetwegen mit zehn Frauen, fünf Männern und drei Wildeseln Sex haben, oder halt nicht.

    Und: Gewöhn dich dran, dass Kommentare und (eingeschränkt) auch Blogs im Netz meist anonym sind. Dafür gibt es in diesem Staat und in dieser Gesellschaft verdammt gute Gründe.

  37. 37 B 15. Dezember 2009 um 11:52 Uhr

    „Dass lesbischer Sex nur dazu da ist, Hetero-Männer zu erregen, gehört da unbedingt dazu. (Nein, das wird von dir NICHT explizit geäußert, aber die Geschichte entspricht dennoch ganz diesem Gedanken.)“

    Dass die Geschichte ganz diesem Gedanken entspricht, wie du schreibst, kann man ja wohl kaum als Argument werten. Dass ich diesen Gedanken NICHT explizit äußere, wie du schreibst, allerdings schon.

    „Gäbe es einen Disclaimer, der etwas sagt wie „folgende Geschichte ist/enthält eine sexuelle Fantasie von mir; in der Realität lehne ich sexistische Einstellungen wie … aber ab“ – ich glaube, die Reaktionen wären wesentlich anders gewesen.“

    Wie ich bereits vor einer Million Kommentare geschrieben habe, werde ich das in Zukunft auch tun. Ich bin nur froh, dass ich ein Mensch bin und deswegen auch Fehler machen darf.

    „Gewöhn dich dran, dass Kommentare und (eingeschränkt) auch Blogs im Netz meist anonym sind. Dafür gibt es in diesem Staat und in dieser Gesellschaft verdammt gute Gründe.“

    Ja: Feigheit und Trollerei. Komm mir nicht mit der ganzen Überwachungsscheiße.

  38. 38 laylah 15. Dezember 2009 um 12:40 Uhr

    dich will auch keiner überwachen, staatstragender b.

  39. 39 okrinom 15. Dezember 2009 um 14:42 Uhr

    Dass lesbischer Sex nur dazu da ist, Hetero-Männer zu erregen, gehört da unbedingt dazu. (Nein, das wird von dir NICHT explizit geäußert, aber die Geschichte entspricht dennoch ganz diesem Gedanken.)

    Nach wie vor geht es aus meiner Sicht im Grunde gar nicht um die beiden Frauen, sondern um das Verhältnis des Erzählers zu seiner eigenen Gefühls- und Phantasiewelt.
    Realer lesbischer Sex dürfte in der heterosexuellen Männerphantasie im Allgemeinen keine Rolle spielen, da man damit eben rein gar nichts zu tun hat.
    Nur weil man in der Phantasie natürlich immer auch mitmachen darf bzw. könnte (warum sollte man sich auch eine Szene herbeiphantasieren, in der man der Ausgeschlossene und völlig Überflüssige ist), folgt daraus keine Wertung bzw. Mißachtung von lesbischem Sex in der Realität.

  40. 40 n.n. 15. Dezember 2009 um 15:22 Uhr

    Wenn über Darstellung und Phantasie ein entsprechendes Bild vorhanden ist, dann ist nicht zuletzt das die Grundlage dafür das offen lesbisch auftretende Paare sexuell eindeutig angemacht bzw. belästigt werden. Anders würde das ja keinen Sinn machen.

  41. 41 okrinom 15. Dezember 2009 um 16:08 Uhr

    @n.n.

    Ok, das stimmt natürlich und derartige grenzüberschreitendende Anmachen gibt es mit Sicherheit.
    Allerdings folgt derartiges Verhalten nicht zwangsläufig aus dem Wunsch bzw. der Phantasie mit mehreren Frauen Sex zu haben. In meinen Augen ist die Phantasie nicht sexistisch, sondern nur daraus folgende grenzüberschreitendende Handlungen.

  42. 42 laylah 16. Dezember 2009 um 7:35 Uhr

    vom erfahrungsbericht zur sexfantasie – schon ein wahnsinnig interessiertes lesen. hier wird eine situation in bs leben geschildert und die gedanken, die er dabei hatte. er hat keine sexfantasie aufgeschrieben, sondern die situation, in der sie sich hätte verwirklichen können.
    ich zitiere mich mal selbst – ist aus dem anderen thread, wurde von dir nicht kommentiert und hat nach wie vor gültigkeit:

    „okrinom, hier gehts halt nicht einfach um zwei frauen: eine davon ist doch explizit lesbisch. sachen wie „abfüllen“ kannste auch nich ernsthaft cool finden..?“

  43. 43 B 16. Dezember 2009 um 11:44 Uhr

    @laylah
    und hätte sich die stark übertriebene (auch offensichtlich übertriebene) fantasie verwirklicht, wer weiß was dann passiert wäre. das scheint dich ja mehr zu interessieren als die tatsache – da möchte ich mich noch mal zitieren – dass ich es bin, über den sich in meiner geschichte lustig gemacht wurde. ich für meinen teil, sehe diese diskussion jetzt als beendet an. war nicht wirklich fruchtbar, aber is okay. hauptsache man hat mal darüber geredet. viel spaß noch.

  44. 44 okrinom 17. Dezember 2009 um 1:58 Uhr

    vom erfahrungsbericht zur sexfantasie – schon ein wahnsinnig interessiertes lesen. hier wird eine situation in bs leben geschildert und die gedanken, die er dabei hatte. er hat keine sexfantasie aufgeschrieben, sondern die situation, in der sie sich hätte verwirklichen können.

    Ich habe mich vielleicht nicht präzise genug ausgedrückt: Es ging um eine Situation in Bs Leben, in der er darüber nachdenkt ob sich eine Sexfantasie u.U. realisieren lässt. Aber er versucht es nicht wirklich, sondern scheitert an Angst und Unsicherheit. Die Wahrnehmung dieses Scheiterns zeigt sein eigenes Selbstbild bzw. Männerbild und dass der Wunsch mitmachen zu dürfen in diesem Moment so stark vorhanden war zeigt die Kraft dieses sexuellen Memes „Sex mit mehreren Frauen“. In meinen Augen geht es also um das Verältnis von B zu seinen eigenen sexuellen Fantasien und seinem Selbstbild.

    „okrinom, hier gehts halt nicht einfach um zwei frauen:

    Richtig, IMHO gehts eigentlich gar nicht um die Frauen.

    eine davon ist doch explizit lesbisch.

    Richtig, die Wahrscheinlichkeit dass eine Einmischung in die sexuellen Handlungen zwischen den Frauen funktioniert hätte ist deswegen auch sehr klein. Realistisch betrachtet hat B eh nie eine wirkliche Chance gehabt da mitzumachen, denke ich.

    Ich muss auch sagen, dass ich die Verhaltensweise der beiden Frauen ebenfalls im Grunde grenzüberschreitend finde. Die in meinen Augen adäquate Verhaltensweise von B wäre gewesen, die beiden zumindest aus dem Zimmer zu bitten.
    Um eventuellen Einwänden vorzubeugen: Eine Grenzüberschreitung der Frauen rechtfertigt natürlich keine Grenzüberschreitung von B.

    sachen wie „abfüllen“ kannste auch nich ernsthaft cool finden..?“

    Nein, mit Sicherheit nicht. Allerdings bin ich mir auch sicher, dass derartige „Maßnahmen“ zum absolut üblichen Repertoire gehören. Alkohol zur Enthemmung zu benutzen ist nun wirklich nichts ungewöhnliches und keine explizit sexistische Handlung in meinen Augen. Gezieltes Abfüllen ist in meinen Augen einfach ziemlich schäbig.

  45. 45 laylah 18. Dezember 2009 um 10:07 Uhr

    enthemmung, ja? wie wärs mit wehrlosigkeit? und wenn man dazu nochn teil in den drink macht, ist man extra-schäbig, wa? wie oft wolltest du denn einfach nur feiern und musstest dich, statt deinen rausch genießen zu können, mit übergriffen auseinandersetzen? kein bock mehr auf dich.

  46. 46 okrinom 18. Dezember 2009 um 11:34 Uhr

    @laylah:
    Ich bemerke an Deiner ärgerlichen Reaktion, dass ich mich ganz offensichtlich ungeschickt ausgedrückt habe, was mir leid tut.

    Zur Klarstellung:
    Leute die Drogen in Getränke tun sind ganz einfach ekelerregende Straftäter die die enstprechenden juristischen Konsequenzen zu spüren bekommen sollten (in meinen Augen je nach verabreichter Substanz mindestens 1 Jahr Haft).

    Die Frauen in B’s Geschichte (und auf die dort beschriebene Situation hatte ich mich bezogen) waren nicht wehrlos, wenn man jemanden bis zur Besinnungslosigkeit besoffen macht ist das etwas völlig anderes, was auch anders zu bewerten ist und je nach Situation natürlich auch strafrechtliche Konsequenzen haben sollte.

    Ich musste mich noch nie mit übergriffen auseinandersetzen statt meinen Rausch zu genießen, ganz einfach weil ich (als ganz persönliche Entscheidung aus der ich keinerlei Handlungsempfehlung für andere ableite) weder Alkohol trinke noch irgendwelche Drogen nehme. Ich persönlich habe große Angst vor Selbstkontrollverlust und möchte eben keine Entscheidungen in einem enthemmten Zustand treffen.

    Was ich in meinem letzten Post meinte ist, dass die Verwendung von Alkohol zur Enthemmung von sich selbst und seines eventuellen Sexualpartners etwas übliches ist.

    Aber nochmal: Sobald man dabei den Bereich des gegenseitigen Einverständnisses und der Freiwilligkeit verlässt, begeht man in meinen Augen eine Straftat und das ist dann natürlich nicht mehr einfach nur „schäbiges“ Verhalten.

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