Die Klimabewegung braucht Feminismus

Der Klimagipfel ist gescheitert. Die Profit und -Wirtschaftsinteressen der einzelnen, meist westlichen Ländern, konnten sich vor den angeblich „guten Willen“ unsere Erde zu retten drängen.
Von den Auswirkungen am stärksten betroffen sind jedoch nicht die Industrienationen, sondern größtenteils Dritte Welt oder -Schwellenländer.
Vor allem Frauen leiden in diesen Regionen am stärksten unter den Auswirkungen der Klimakatastrophe.

Because of the traditional domestic responsibilities which fall on women and girls, experts state that climate change is having a disproportionate affect them. Women are the primary caretakers of families, primary managers of everything from food production to water management in their households. As UNFPA (United Nations Population Fund) puts it, women are the ones who cook, clean, and farm for their families, in addition to providing health care and hygiene. Women are not only on the „front lines“ of climate change, but their work and relationship with the environment is so intimate that their experience with it changing is often just as personal.

Angesichts dieser Lage können Feminist_inne beim Thema „Klima“ nicht einfach schweigen. Ganz zentraler Punkt sollte es aber sein, die ökonomischen Nachteile von Frauen und die tradierten Rollenmuster in den jeweiligen Ländern zu bekämpfen, denn so lange diese bestehen werden Frauen immer die ersten Opfer von Katastrophen werden.


5 Antworten auf “Die Klimabewegung braucht Feminismus”


  1. 1 MPunkt 20. Dezember 2009 um 6:09 Uhr

    Und wozu braucht die Klimabewegung nun den Feminismus, wenn dessen Beitrag laut Dir doch ohnehin bloß darin bestünde, auf eine geschlechtergerechte Verteilung des kapitalistischen Elends und seiner Verschärfung durch die kapitalistische Umweltverschmutzung zu bestehen? Weg ist damit nämlich weder ein ein Quäntchen des Elends, noch der Umweltverschmutzung. Dafür gibt man aber einmal mehr die Gewissenswürmer des Imperialismus‘ und bebildert als solche einen weiteren der politmoralischen Aufträge, den sich die imperialistischen Staaten beim weltweiten Hineinregieren verpassen.

  2. 2 Maria 20. Dezember 2009 um 20:55 Uhr

    Und Männer leiden weniger unter dem „Klimawandel“??? Oder leiden sie gar erst gar nicht?? Hmm….also betrifft er wohl doch nicht alle^^

    Aber bereits die Bundesregierung erkannte. Erst wenn es mit den Frauenrechten bergauf geht, gehts mit dem Klima besser. Warum also CO2 einsparen, wenn man nur Gleichberechtigung fordern muss.^^

    http://www.bmz.de/de/presse/pm/2009/november/pm_20091118_100.html

  3. 3 leonie 20. Dezember 2009 um 22:01 Uhr

    In der Gesellschaft der wir Leben ist es nun mal so, dass Probleme die Frauen betreffen gerne totgeschwiegen werden, v.a wenn sie damit zusammenhängen, dass man patriarchale Strukturen aufbrechen musste. Und da kann der Feminismus eben ansetzen. Und ganz speziell auf die Probleme von Frauen hinweisen.

    Den Klimawandel stoppt man damit nicht, schon klar.

    eine geschlechtergerechte Verteilung des kapitalistischen Elends.

    Nein, Kapitalismus abschaffen, ganz. Ich denke aber nicht, dass mit dem Ende der kapitalistischen Gesellschaft das Ende der Frauenunterdrückung einsetzt, das wäre zu einfach gedacht…

  4. 4 leonie 20. Dezember 2009 um 22:07 Uhr

    @Maria: wie du vielleicht in dem verlinkten Beitrag gelesen hast(vielleicht auch nicht, deshalb nochmal), leiden Frauen, aufgrund der Rollenverteilung ganz besonders unter dem Klimawandel.
    Bsp:
    Let’s look at the issue of water for example, a natural resource especially sensitive to climate change, and one that traditionally women are the managers of in their households. According to UNIFEM (United Nations Development Fund for Women), women and girls on average travel 10-15 kilometers, spending up to 8 hours a day gathering water for their families. Droughts caused by climate change are shrinking up and eliminating existing water supplies, making the distance to walk even longer. Because of the distances women and girls have to walk to fetch water for their families, millions of girls around the world are unable to go to school. Imagine that. The average person would never make the connection between accessing water and girls‘ education. Yet it exists.

    Klar wenn die erde eine einzige verseuchte Müllhalde ist, werden Männer und Frauen daran zugrunde gehen. Wäre nett wenn du dir deinen sarkastisch-ironischen Ton in den Fragestellungen sparst und mich nicht als Vollidiotin darstellst, danke! Oder denkst du ich denke nur Frauen werden am Klimawandel zu grunde gehen. Echt hey!

  1. 1 Maedchenmannschaft » Blog Archive » Blog zurück in die letzte Woche, garantiert Weihnachtsmänner_innen-frei Pingback am 26. Dezember 2009 um 9:01 Uhr

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