Buffy vs. Edward

Nachdem ich mir gestern den Film „Twilight“ zu Gemüte führen mußte, ist mir mal wieder bewußt geworden, wie verdammt cool doch Buffy war! Und hab das hier gefunden:


Keine der typischen Verarschungen, die man so auf Youtube oft findet, sondern ein Statement:

In this re-imagined narrative, Edward Cullen from the Twilight Series meets Buffy the Vampire Slayer. It’s an example of transformative storytelling serving as a pro-feminist visual critique of Edward’s character and generally creepy behavior. Seen through Buffy’s eyes, some of the more sexist gender roles and patriarchal Hollywood themes embedded in the Twilight saga are exposed – in hilarious ways. Ultimately this remix is about more than a decisive showdown between the slayer and the sparkly vampire. It also doubles as a metaphor for the ongoing battle between two opposing visions of gender roles in the 21ist century.


27 Antworten auf “Buffy vs. Edward”


  1. 1 Lob des Feminismus 09. Januar 2010 um 6:36 Uhr

    Der Feminismus ist gut, erkundige dich nach ihm!

  2. 2 Jali 09. Januar 2010 um 13:18 Uhr
  3. 3 Concordia 09. Januar 2010 um 15:04 Uhr

    Es wäre sehr schön, wenn ihr hier auf einem deutschen blog die englischen Texte übersetzt, damit auch jeder verstehen kann, worum es eigentlich geht!

  4. 4 missc 09. Januar 2010 um 16:41 Uhr

    buffy finde ich absolut interessant was feminismus, klasse, identität und noch so einige themen angeht! (nur an einer ordentlichen kritik an rassismus scheitert die serie)

    jede_r die da lust hat weiter zu lesen (und englisch kann) sei diese datenbank
    http://slayageonline.com/
    sehr zu empfehlen.

  5. 5 Jay 09. Januar 2010 um 22:49 Uhr

    @Concordia
    Wenn du im Youtubevideo(player) unten rechts auf den Pfeil nach oben klickst, und dann auf das mittlere Symbol (das mit den zwei Strichen) kommen Untertitel. Das Video wurde in 28 Sprachen untertitelt. Welche angzeigt wird hängt (wenn du bei Youtube eingeloggt bist) von der dort eingestellten Sprache ab. (gaaanz unten auf den Youtubeseiten kann man das ändern)

  6. 6 schokolade 10. Januar 2010 um 1:19 Uhr

    hatte mir auch ueberlegt, was darueber zu schreiben.. diese twilight-filme gucken sich zwar ganz gut wenn man fantasy mag, sind aber der feministische albtraum schlechthin.. wer trotzdem auf vampire steht – die serie „true blood“ ist weit feministischer mit mehreren starken protagonistinnen, einem nicht-klischee-schwulen und hier muss der vampir von der frau gerettet werden :) leider flacht die serie nach den ersten fuenf folgen oder so deutlich ab..

  7. 7 illith 10. Januar 2010 um 3:09 Uhr

    ich fand buffy immer doof, hab dann aber in einer der letzten staffeln doch angefangen zu gucken wegen den hexen-lesben/lesben-hexen.^^
    was mich da aber immer arg gestört hat, bzw mir unrealistisch vorkam (jaja^^), dass so ein sehr dürres mädchen da allem und jeden dermaßen die hucke vollhaut. naja.
    und was war die nummer, die da mit diesem spike abging? das hab ich nicht so ganz mitgekriegt. war das nicht auch sone halbe SM-geschichte und hat er sie nicht auch mal vergewaltigt?

    so toooolllll: http://www.youtube.com/watch?v=FVVjHORtEhg :x :x :x

  8. 8 frankenstein 10. Januar 2010 um 9:42 Uhr

    @ illith: als die auserwählte jägerin hat sie ja auch übernatürliche kräfte.

  9. 9 Superweib 10. Januar 2010 um 10:08 Uhr

    wer trotzdem auf vampire steht – die serie „true blood“ ist weit feministischer mit mehreren starken protagonistinnen, einem nicht-klischee-schwulen und hier muss der vampir von der frau gerettet werden

    Feminismus heißt heute also: Nicht nur starke Typen, sondern auch starke Frauen, die Vampire retten und mehr authentische Schwule in Fernsehen! Soso.

  10. 10 Superweib 10. Januar 2010 um 10:14 Uhr

    Baffis Inhalt: Schöne weichgezeichnete Menschen verkloppen hässliche Dämonen und wälzen parallel Fragen der Alltagsmoral.

  11. 11 nummer.drei 10. Januar 2010 um 10:30 Uhr

    wer trotzdem auf vampire steht – die serie „true blood“ ist weit feministischer mit mehreren starken protagonistinnen, einem nicht-klischee-schwulen und hier muss der vampir von der frau gerettet werden

    welcher weibliche charakter, außer der königin, ist denn bitte feministisch? und warum ist der schwule „nicht-klischee“?
    ich finde die serie, was geschlechterrollen angeht, eher peinlich als progressiv…

  12. 12 frankenstein 10. Januar 2010 um 10:36 Uhr

    gibt es überhaupt eine progressive serie? :-?

  13. 13 Superweib 10. Januar 2010 um 13:23 Uhr

    Ja, Star Trek „The Original Series“.

  14. 14 n.n. 10. Januar 2010 um 15:36 Uhr

    Das war ein reaktionäre Serie, mit progressiven Ausnahmen. Nicht mehr und nicht weniger.

  15. 15 huenerei 10. Januar 2010 um 16:27 Uhr

    die serie torchwood war ganz amüsant.

  16. 16 schokolade 11. Januar 2010 um 9:54 Uhr

    ich meine im sinne von so feministisch wie eine tv-serie eben sein kann.. immerhin sagt die frau bei true blood klar was sie will und wird nicht willenlos in denn bann des vampires gezogen wie bei twilight. und sie muss nicht dauernd gerettet werden sondern kann das auch alleine (zumindest am anfang der serie).

  17. 17 Jali 13. Januar 2010 um 23:23 Uhr

    @huenerei: Torchwood zeigt zwar grundsätzlich starke Characktere, aber ehrlich: Abgesehen von seiner Bisexualität ist Jack Harkness ein wandelndes Rollenklischee.
    Wem das bei Torchwood nicht reicht: Die Szene in der (ansonsten großartigen) Doctor Who Folge „The Empty Child“ führt ihn als echten Obermacho ein.
    Mehr stört mich allerdings, das Rose auf ihn abfährt.

    @illith:
    Ja, Spike hat Buffy versucht zu Vergewaltigen, nachdem sie mit ihm Schluß gemacht hat (S06E19 Seeing Red). Spike verläßt danach Sunnydale, um seine Seele zurückzugewinnen.
    Und ja, ich bin ein totaler Fan der Serie. ;-)

  18. 18 Name (notwendig) 14. Januar 2010 um 21:36 Uhr

    Man muss bei Buffy auch die Zeit sehen, in der die Serie entstanden ist. In 90ern waren Serien wie 90210 oder Baywatch der Mainstream. Da war Buffy schon eine kleine Revolution und für mich – jung und begeisterungsfähig wie ich damals war – eine Offenbarung (ähnlich wie diese Serie mit Claire Danes – wie hieß die nochmal?).

    Mir fehlt im heutigen Fernsehen ein kreativer Kopf wie Joss Whedon. Dieser Grey’s Anatomy-Schmonzes ist ja beispielsweise kaum zu ertragen. In dem Zusammenhang stellt sich mir auch immer wieder die Frage, wo denn die ganzen klugen talentierten Frauen sind, die die Serien von morgen schreiben, drehen, produzieren?

  19. 19 dodo 15. Januar 2010 um 13:02 Uhr

    ihr könnt gerne weiterdiskutieren, welchen emanzipatorischen wert buffy oder fernsehserien allgemein haben oder eben auch nicht – aber NICHT auf nem niveau von wegen „geistig-emotionaler Armut und einer (in diesen Verhältnissen zwangsläufig) verkrüppelten (teils infantilen) Bedürfnisstruktur.“ usw.
    danke.

  20. 20 krass... 15. Januar 2010 um 15:33 Uhr

    …finde ich das du @dodo die ganze Disskussion gelöscht hast.
    Kannst du vielleicht mal anhand der schriftlichen Regeln erläutern warum?
    Ich fand min. einen Punkt der angesprochen worden ist nämlich ziemlich relevant (nicht den anderen Kram über Klassen und den Scheiss). Laut Wikipedia gibt es bei Buffy nämlich wirklich keinen einzigen farbigen Menschen in der Kernbesatzung. Desweiteren entsprechen die Schauspieler_innen alle dem absolut gängigen Schönheitsideal.

    Ich finde das ein emanzipatorischer Blog auch ein Mediu8m sein sollte in dem politische Punkte angesprochen werden können. Wenn hier Kommentare so wahllos gelöscht werden sobald mal jemand Kritik leistet, finde ich wiederspricht das emanzipatorischen Grundsätzen. Zumal du jetzt hier völlig willkürlich Passagen aus langen Postings herauserissen hast, so das die Leser-Innen überhaupt nicht mehr nachvollziehen können um was es ging. Was hat den das mit Emanzipation zu tun und wie sollen sich mündige Bürger_Innen da ein realistisches Bild machen über die unterschiedlichen Positionen???
    Editier doch in Zukunft die Postings von Leuten wie @oxo und lass ansonsten seine Postings stehen, solange er hier keine rassistische oder sexistische Pöbelei betreibt oder Leute persönlich beledigt (siehe Kommentarspaltenregeln).

    Ich lese hier schon lange mit und habe mich schon oft geärgert über den Diskussionsstil. Wenn dann Postings sogar einfach komplett ohne inhaltliche Begründung gelöscht werden, dann war dies mein erstes und letztes Posting!!!

  21. 21 riot.grrrl 15. Januar 2010 um 21:10 Uhr

    Ich fand min. einen Punkt der angesprochen worden ist nämlich ziemlich relevant (nicht den anderen Kram über Klassen und den Scheiss). Laut Wikipedia gibt es bei Buffy nämlich wirklich keinen einzigen farbigen Menschen in der Kernbesatzung. Desweiteren entsprechen die Schauspieler_innen alle dem absolut gängigen Schönheitsideal.

    Und wenn deinem Bedürfnis nach wenigstens einer Schwarzen in der Serie begekommen wäre, dann wär alles besser? Dann ist der Rassismus besiegt und die Welt wieder in Ordnung? Du mich auch. Und was soll diese Anmerkung „Klassen und so Scheiß“? Kannst du bestimmt ausführen, nicht wahr? Wenn nicht gestatte mir sehr sehr laut zu lachen.

    Grüße vom riot.grrrl mit Interesse für „Klassen und so Scheiß“.

  22. 22 schokolade 16. Januar 2010 um 18:04 Uhr

    „Und wenn deinem Bedürfnis nach wenigstens einer Schwarzen in der Serie begekommen wäre, dann wär alles besser? Dann ist der Rassismus besiegt und die Welt wieder in Ordnung? Du mich auch.“

    dann darf man sich aber auch nicht darüber aufregen, dass so viele serien furchtbar sexistisch sind, ist doch schließlich im echten leben auch so. „quoten-people of color“, die darstellung starker frauen oder das vorkommen von nicht klischée-schwulen/lesben machen die welt nicht unrassistisch/unsexistisch aber immerhin hat jemand ein bischen nachgedacht. und es bilden sich genügend leute nur anhand von tv weiter, also kann sowas schon einen einfluss auf die gesellschaft haben.

  23. 23 Superweib 17. Januar 2010 um 15:56 Uhr

    Ja, Frauen, die Mannesrollen annehmen und Männer, die wie Frauenrollen agieren! SUPER für den Feminismus!

  24. 24 Mademoiselle Nocturne 17. Januar 2010 um 17:00 Uhr

    Zu den Themen habe ich mal was geschrieben. Also wenn jemand gern Vampir-Kram liest und auf toughe Heldinnen steht, kann ich nur die Anita Blake-Reihe von Laurell K. Hamilton empfehlen! Denn im gegensatz zu Buffy, trägt Anita auch mal Blessuren davon und steckt im Mindesten so viel ein, wie Bruce Willis in den „Die Hard“-Filmen. Zudem sie auch nicht mit High Heels auf Vampirjagt geht, sondern mit Sportschuhen Vorlieb nimmt – es geht schließlich ums Überleben. http://les-petits-plaisirs.blogspot.com/2009/11/vampirromane-2-teil-laurell-k-hamilton.html

  25. 25 nummer.drei 17. Januar 2010 um 20:42 Uhr

    spannender artikel zum thema vampirfilme aus der noch aktuellen an.schläge: Ich sauge, also bin ich – VampirInnen auf Zelluloid: Ein Streifzug durch eine blutrünstige Filmgeschichte. Von Elisabeth Streit

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