Nachdem ich mir gestern den Film „Twilight“ zu Gemüte führen mußte, ist mir mal wieder bewußt geworden, wie verdammt cool doch Buffy war! Und hab das hier gefunden:
Keine der typischen Verarschungen, die man so auf Youtube oft findet, sondern ein Statement:
In this re-imagined narrative, Edward Cullen from the Twilight Series meets Buffy the Vampire Slayer. It’s an example of transformative storytelling serving as a pro-feminist visual critique of Edward’s character and generally creepy behavior. Seen through Buffy’s eyes, some of the more sexist gender roles and patriarchal Hollywood themes embedded in the Twilight saga are exposed – in hilarious ways. Ultimately this remix is about more than a decisive showdown between the slayer and the sparkly vampire. It also doubles as a metaphor for the ongoing battle between two opposing visions of gender roles in the 21ist century.
Der Feminismus ist gut, erkundige dich nach ihm!
Immer noch eines meiner Lieblingsshirts zum Thema.
http://www.jinx.com/women/shirts/geek/buffy_staked_edward_womens.html?catid=2&cs=2&csd=2
Es wäre sehr schön, wenn ihr hier auf einem deutschen blog die englischen Texte übersetzt, damit auch jeder verstehen kann, worum es eigentlich geht!
buffy finde ich absolut interessant was feminismus, klasse, identität und noch so einige themen angeht! (nur an einer ordentlichen kritik an rassismus scheitert die serie)
jede_r die da lust hat weiter zu lesen (und englisch kann) sei diese datenbank
http://slayageonline.com/
sehr zu empfehlen.
@Concordia
Wenn du im Youtubevideo(player) unten rechts auf den Pfeil nach oben klickst, und dann auf das mittlere Symbol (das mit den zwei Strichen) kommen Untertitel. Das Video wurde in 28 Sprachen untertitelt. Welche angzeigt wird hängt (wenn du bei Youtube eingeloggt bist) von der dort eingestellten Sprache ab. (gaaanz unten auf den Youtubeseiten kann man das ändern)
hatte mir auch ueberlegt, was darueber zu schreiben.. diese twilight-filme gucken sich zwar ganz gut wenn man fantasy mag, sind aber der feministische albtraum schlechthin.. wer trotzdem auf vampire steht – die serie „true blood“ ist weit feministischer mit mehreren starken protagonistinnen, einem nicht-klischee-schwulen und hier muss der vampir von der frau gerettet werden
leider flacht die serie nach den ersten fuenf folgen oder so deutlich ab..
ich fand buffy immer doof, hab dann aber in einer der letzten staffeln doch angefangen zu gucken wegen den hexen-lesben/lesben-hexen.^^
was mich da aber immer arg gestört hat, bzw mir unrealistisch vorkam (jaja^^), dass so ein sehr dürres mädchen da allem und jeden dermaßen die hucke vollhaut. naja.
und was war die nummer, die da mit diesem spike abging? das hab ich nicht so ganz mitgekriegt. war das nicht auch sone halbe SM-geschichte und hat er sie nicht auch mal vergewaltigt?
so toooolllll: http://www.youtube.com/watch?v=FVVjHORtEhg
@ illith: als die auserwählte jägerin hat sie ja auch übernatürliche kräfte.
wer trotzdem auf vampire steht – die serie „true blood“ ist weit feministischer mit mehreren starken protagonistinnen, einem nicht-klischee-schwulen und hier muss der vampir von der frau gerettet werden
Feminismus heißt heute also: Nicht nur starke Typen, sondern auch starke Frauen, die Vampire retten und mehr authentische Schwule in Fernsehen! Soso.
Baffis Inhalt: Schöne weichgezeichnete Menschen verkloppen hässliche Dämonen und wälzen parallel Fragen der Alltagsmoral.
welcher weibliche charakter, außer der königin, ist denn bitte feministisch? und warum ist der schwule „nicht-klischee“?
ich finde die serie, was geschlechterrollen angeht, eher peinlich als progressiv…
gibt es überhaupt eine progressive serie?
Ja, Star Trek „The Original Series“.
Das war ein reaktionäre Serie, mit progressiven Ausnahmen. Nicht mehr und nicht weniger.
die serie torchwood war ganz amüsant.
ich meine im sinne von so feministisch wie eine tv-serie eben sein kann.. immerhin sagt die frau bei true blood klar was sie will und wird nicht willenlos in denn bann des vampires gezogen wie bei twilight. und sie muss nicht dauernd gerettet werden sondern kann das auch alleine (zumindest am anfang der serie).
@huenerei: Torchwood zeigt zwar grundsätzlich starke Characktere, aber ehrlich: Abgesehen von seiner Bisexualität ist Jack Harkness ein wandelndes Rollenklischee.
Wem das bei Torchwood nicht reicht: Die Szene in der (ansonsten großartigen) Doctor Who Folge „The Empty Child“ führt ihn als echten Obermacho ein.
Mehr stört mich allerdings, das Rose auf ihn abfährt.
@illith:
Ja, Spike hat Buffy versucht zu Vergewaltigen, nachdem sie mit ihm Schluß gemacht hat (S06E19 Seeing Red). Spike verläßt danach Sunnydale, um seine Seele zurückzugewinnen.
Und ja, ich bin ein totaler Fan der Serie.
Man muss bei Buffy auch die Zeit sehen, in der die Serie entstanden ist. In 90ern waren Serien wie 90210 oder Baywatch der Mainstream. Da war Buffy schon eine kleine Revolution und für mich – jung und begeisterungsfähig wie ich damals war – eine Offenbarung (ähnlich wie diese Serie mit Claire Danes – wie hieß die nochmal?).
Mir fehlt im heutigen Fernsehen ein kreativer Kopf wie Joss Whedon. Dieser Grey’s Anatomy-Schmonzes ist ja beispielsweise kaum zu ertragen. In dem Zusammenhang stellt sich mir auch immer wieder die Frage, wo denn die ganzen klugen talentierten Frauen sind, die die Serien von morgen schreiben, drehen, produzieren?
ihr könnt gerne weiterdiskutieren, welchen emanzipatorischen wert buffy oder fernsehserien allgemein haben oder eben auch nicht – aber NICHT auf nem niveau von wegen „geistig-emotionaler Armut und einer (in diesen Verhältnissen zwangsläufig) verkrüppelten (teils infantilen) Bedürfnisstruktur.“ usw.
danke.
…finde ich das du @dodo die ganze Disskussion gelöscht hast.
Kannst du vielleicht mal anhand der schriftlichen Regeln erläutern warum?
Ich fand min. einen Punkt der angesprochen worden ist nämlich ziemlich relevant (nicht den anderen Kram über Klassen und den Scheiss). Laut Wikipedia gibt es bei Buffy nämlich wirklich keinen einzigen farbigen Menschen in der Kernbesatzung. Desweiteren entsprechen die Schauspieler_innen alle dem absolut gängigen Schönheitsideal.
Ich finde das ein emanzipatorischer Blog auch ein Mediu8m sein sollte in dem politische Punkte angesprochen werden können. Wenn hier Kommentare so wahllos gelöscht werden sobald mal jemand Kritik leistet, finde ich wiederspricht das emanzipatorischen Grundsätzen. Zumal du jetzt hier völlig willkürlich Passagen aus langen Postings herauserissen hast, so das die Leser-Innen überhaupt nicht mehr nachvollziehen können um was es ging. Was hat den das mit Emanzipation zu tun und wie sollen sich mündige Bürger_Innen da ein realistisches Bild machen über die unterschiedlichen Positionen???
Editier doch in Zukunft die Postings von Leuten wie @oxo und lass ansonsten seine Postings stehen, solange er hier keine rassistische oder sexistische Pöbelei betreibt oder Leute persönlich beledigt (siehe Kommentarspaltenregeln).
Ich lese hier schon lange mit und habe mich schon oft geärgert über den Diskussionsstil. Wenn dann Postings sogar einfach komplett ohne inhaltliche Begründung gelöscht werden, dann war dies mein erstes und letztes Posting!!!
Und wenn deinem Bedürfnis nach wenigstens einer Schwarzen in der Serie begekommen wäre, dann wär alles besser? Dann ist der Rassismus besiegt und die Welt wieder in Ordnung? Du mich auch. Und was soll diese Anmerkung „Klassen und so Scheiß“? Kannst du bestimmt ausführen, nicht wahr? Wenn nicht gestatte mir sehr sehr laut zu lachen.
Grüße vom riot.grrrl mit Interesse für „Klassen und so Scheiß“.
„Und wenn deinem Bedürfnis nach wenigstens einer Schwarzen in der Serie begekommen wäre, dann wär alles besser? Dann ist der Rassismus besiegt und die Welt wieder in Ordnung? Du mich auch.“
dann darf man sich aber auch nicht darüber aufregen, dass so viele serien furchtbar sexistisch sind, ist doch schließlich im echten leben auch so. „quoten-people of color“, die darstellung starker frauen oder das vorkommen von nicht klischée-schwulen/lesben machen die welt nicht unrassistisch/unsexistisch aber immerhin hat jemand ein bischen nachgedacht. und es bilden sich genügend leute nur anhand von tv weiter, also kann sowas schon einen einfluss auf die gesellschaft haben.
Ja, Frauen, die Mannesrollen annehmen und Männer, die wie Frauenrollen agieren! SUPER für den Feminismus!
Zu den Themen habe ich mal was geschrieben. Also wenn jemand gern Vampir-Kram liest und auf toughe Heldinnen steht, kann ich nur die Anita Blake-Reihe von Laurell K. Hamilton empfehlen! Denn im gegensatz zu Buffy, trägt Anita auch mal Blessuren davon und steckt im Mindesten so viel ein, wie Bruce Willis in den „Die Hard“-Filmen. Zudem sie auch nicht mit High Heels auf Vampirjagt geht, sondern mit Sportschuhen Vorlieb nimmt – es geht schließlich ums Überleben. http://les-petits-plaisirs.blogspot.com/2009/11/vampirromane-2-teil-laurell-k-hamilton.html
spannender artikel zum thema vampirfilme aus der noch aktuellen an.schläge: Ich sauge, also bin ich – VampirInnen auf Zelluloid: Ein Streifzug durch eine blutrünstige Filmgeschichte. Von Elisabeth Streit