Die Arbeitgeber haben Recht behalten. Als CDU-Familienminister Heiner Geißler in den Achtzigern die Mütter mit einem neu konzipierten Erziehungsurlaub mit Jobgarantie beglückte, schüttelten die Herren vom Arbeitgeberverband die grauen Häupter: Niemand werde junge Frauen einstellen, die für Jahre ins heimische Kinderzimmer verschwänden. Geißler aber wollte Anerkennung für die Erziehungsleistung der Mütter (und auch möglicher Väter). Unter seinen Nachfolgerinnen wurde der Erziehungsurlaub sukzessive bis auf drei Jahre verlängert.
Jetzt bestätigt eine Studie, dass die Wirtschaft ganz ähnlich reagierte wie angekündigt. Patrick Puhani und Katja Sonderhof von der Universität Hannover analysierten die Auswirkungen des dreijährigen Erziehungsurlaubs auf die Weiterbildungsaktivitäten von Müttern und jungen Frauen ohne Kinder. Das Ergebnis: Beide Gruppen wurden erheblich weniger weitergebildet als ältere Frauen oder Männer. Arbeitgeber schließen also nicht nur Mütter von Angeboten zur Weiterbildung aus, sondern auch kinderlose Frauen im gebärfähigen Alter.
Ich denke es wäre sinnvoll eine Ganztagsschule einzurichten. So fällt auch die Belastung für ein Mittagessen sorgen zu müssen weg. Dann müßte man noch mehr Vollzeitkindergärten schaffen.
Ab wieviel Jahren kann man denn ein Kind in die Fremdbetreuung geben?
Das Unterhaltsrecht wegen der Betreuung eines Kindes müßte dann natürlich auch angepaßt werden. Das orientiert sich ja noch daran, dass in den ersten drei Jahren keine Berufsausübung zugemutet werden darf, weil das Kind die Betreuung durch den Elternteil braucht.
Ich finde, man sollte Kinder nicht vor der Vollendung des zweiten Lebensjahres in die Krippe geben.
warum?
ich empfehlen, nicht mit frau krienen zu diskutieren. sie ist ne unglaubliche selbstdarstellerin, einfach mal googlen. und für die taz schreibt sie rotz über die „geschlechterordnung“ („Pro Status quo!“), der den macherinnen des blogs bestimmt so wenig behagt wie mir
„Elternzeit diskriminiert Frauen“ stimmt nicht – erstens ist es nicht die Elternzeit selbst, sondern was die Gesellschaft daraus macht. Zweitens schadet das nur Frauen, die in die Wirtschaft wollen, hilft aber dafür jenen, die das nicht wollen.
tja, nur leider kann man es sich in dieser gesellschaft nunmal oft nicht gerade aussuchen, ob man denn „in die wirtschaft will“, wenn man essen und ein dach überm kopf will…