Ich habe ja nichts gegen Schwule, aber…

..im Fußball funktioniert das leider nicht. Diese Weisheit gab Rudi Assauer in einem Interview zum Besten.

„Man sieht ja an dem jetzigen Skandal, was passiert: Herr Amerell kann sich nicht mehr auf die Straße trauen, Herr Kempter wird wohl nie mehr ein Spiel pfeifen, und der vormals exzellente Ruf des DFB ist schwer beschädigt“

Statt Homophobie zu bekämpfen und ein Outing im Fußball zu ermöglichen, sollen die Betroffenen lieber schweigen und dem DFB, eine Auseinandersetzung mit dem Thema ersparen.
Zu einfach Herr Assauer! Wünschenswert wäre eher eine Welt, in der nicht nur Heteros offen über ihre Sexualität sprechen dürfen, sondern alle Menschen.
Von Herrn Assauer, dem Klischee des „richtigen Mannes“, dürfte aber soviel Einsicht so schnell nicht zu erwarten sein.


4 Antworten auf “Ich habe ja nichts gegen Schwule, aber…”


  1. 1 Sarkastiker 12. März 2010 um 1:50 Uhr

    Wo Herr Assauer recht hat, hat er recht. In einem homophoben Saftladen wie dem DFB haben Homosexuelle tatsächlich nichts verloren. Dies zeigt die „Affäre Amerell“ sehr eindrucksvoll. Genausowenig haben übrigens auch Menschen, die zum Denken gerne mal das Gehirn einsetzen, im Umfeld von Herrn Assauer etwas verloren. Von daher würde ich vorschlagen den DFB schleunigst zu evakuieren damit er weiter in seinem „exzellenten Ruf“ schmoren kann, ohne dass die Funktionäre auf Leute prallen, die bei ihnen den Reflex rassistisches, sexistisches oder ähnlich übles Zeug zu äußern, auslösen können

  2. 2 Kratzbürste 12. März 2010 um 11:08 Uhr

    Zu dem Thema gibt es in der aktuellen Jungle World einen guten Artikel zu „Homosozialen Räumen“.

  3. 3 vera 16. März 2010 um 14:12 Uhr

    irgendwer (inkorrupt?) hatte dazu getweetet, er wünsche assauer einen fußballbegabten schwulen sohn. ja.

  1. 1 Maedchenmannschaft » Blog Archive » Jede Menge Lesestoff Pingback am 13. März 2010 um 16:44 Uhr

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