Not Gay as in Happy but Queer as in Fuck You

(via awesome)


7 Antworten auf “Not Gay as in Happy but Queer as in Fuck You”


  1. 1 [anonym] 13. März 2010 um 12:16 Uhr

    Frauen, wehrt euch, notfalls auch mit der Waffe! Das Bild gefällt mir gut, da es ein anderes, realistisches Bild auf Frauen wirft! Es zeigt leider auch, dass Waffengewalt bitter notwendig ist, um für Gleichberechtigung und Feminismus zu kämpfen… :(

    …….

    [admin: comment-autor_inennname geändert, da gefaket]

  2. 2 ticke 13. März 2010 um 22:15 Uhr

    wie zeigt das bild denn, dass waffengewalt bitter notwendig ist?

    zeigt es nicht eher, dass waffengewalt rein gar nichts bringt?

    oder dass frauen mit waffen besser aussehen?

    oder dass frauen mit waffen schlechter aussehen?

    was zeigt das bild überhaupt?

  3. 3 Jo 14. März 2010 um 11:31 Uhr

    Also meine Deutung ist:
    Gay= friedlich
    queer= gewaltbereit
    Damit unterstützt ihr nur Vorurteile.
    MfG

  4. 4 Cyrano 14. März 2010 um 13:02 Uhr

    „Gay as in happy“ spielt mit der doppelten Wortbedeutung von gay im englischen, wobei das „happy“ vielleicht auch noch in der medialen Konstruktion eines „schwulen Lifestyles“, der vor allem aus Party und Sex besteht, seinen Widerhall findet.
    „Queer as in fuck you“ erklärt sich wohl selbst, und wen kümmerts welche „Vorurteile“ damit unterstützt werden? Wobei es interessant wäre zu erfahren, in welchen Kreisen das Vorurteil „gewaltbereite queers mit Kopftüchern ballern den ganzen Tag mit Kleinbaliberwaffen herum“ eigentlich so grassiert…

    P.S.: Wenn jemand sagt „that queer punk mugged me“, geht es weder um sexualität, noch um Geschlecht. Zumindest vordergründig.

  5. 5 fab 16. März 2010 um 0:20 Uhr

    @Cyrano
    Wie kommst du darauf, dass in den Medien ein schwuler Lifestyle konstruiert wird? Den gibt es ganz real, bevorzugt in der schwulen Mittel- und Oberschicht, kurz: bei denen die das Geld haben. Da werden Party und Sex als der Inbegriff des Schwulseins inszeniert.
    Ja, Medien sind genau das mitgegangen und haben damit ihren Beitrag zur Konstruktion des Protoschwulen, nämlich der Partytunte geleistet.

    Und genau darauf zielt das „Gay as in happy“ ab: Das zufrieden geben mit der gesellschaftlichen Akzeptenz und der Adelung der eigenen Andersartigkeit, der eigenen buntheit. Man hat sich in dieser Gesellschaft eingerichtet und ist (gerne) Teil davon. Mit dem ganzen Identitätsscheiß hat man nicht gebrochen, man hat es halt in den Identitätskanon der bundesdeutschen Republik geschafft.

    Genau da krankt aber auch die Queer-Fraktion: ohne (Gegen-)Identität kommen die nämlch auch nicht aus.

  6. 6 Cyrano 16. März 2010 um 14:25 Uhr

    @ fab: da habe ich mich wohl ungenau ausgedrückt, besser wäre es tatsächlich von einer isolation, oder zumindest von einer starken fokussierung auf einen real existierenen „Lifestyle“ zu sprechen, der natürlich nicht nur medial vollzogen wird. Die Masse der Menschen, die selbst mit der „Szene“ wenig bis nichts zu tun haben, kommt mit dieser denke ich aber meist durch Representation, in Büchern, in Sitcoms, in Lifestylemagazinen, in Kontakt, was es vielleicht erleichtert den Teil für das Ganze zu setzen.

    Ob „Gay as in Happy“ sich aber nun eher gegen das Selbstbild der „Partyfraktion“ richtet, oder gegen die Wahrnehmung derer, die die „queer as in fuck you“ dieser subsummiert, oder gegen beides, könnte ich jetzt nicht entscheiden. Es ist ja nicht so, dass das sich zufrieden Geben mit gesellschaftlicher Akzeptanz losgelöst von eben dieser Akzeptanz u. dem darin verbreiterten Ideal freier und gleicher Wahrenbesitzer zu denken wäre. Die Szene als Aushängeschild u. neuer Markt, das ist ja der reale Hintergrund v. Akzeptanz.

    Und natürlich kommt Lobbypolitik (oder das streben danach) ohne Gegenidentität nicht aus, was ja in dem Flyer der die Synthese multipler Geschlechtidentitäen (oder, das Bild nüchtern betrachtend, doch wieder nur die Ermannung einer klischee-Frau der 50er) nur unter der Androhung von Waffengewalt gegen Andere als realisierbar propagiert.

    Naja… ursprünglich wollte ich eigentlich nur das Wortspiel erklären, da ich mir nicht sicher wahr ob das an einigen Komentierenden nicht vorbeiging, es kennt glaube ich nicht mehr jede/r die Bedeutung von „gay“ als „fröhlich“.

  7. 7 fab 19. März 2010 um 15:27 Uhr

    @ Cyrano: Ok, hätten wir das geklärt :)

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