das grüne männermanifest

nicht mehr länger machos sein müssen – das grüne männermanifest (via taz)
„Wir Männer sehen, dass unsere Gesellschaft noch immer von einem tief sitzenden Geist der geschlechtlichen Polarität durchflutet ist, der Frauen auf Weiblichkeit und Männer auf Männlichkeit reduziert. Damit muss endlich Schluss sein. Wir wollen nicht länger Machos sein müssen, wir wollen Menschen sein! “

klingt doch ganz nett :)


7 Antworten auf “das grüne männermanifest”


  1. 1 Pro-Feminist 13. April 2010 um 18:45 Uhr

    Ich hab’s mir grade durchgelesen und bin positiv überrascht. Zwar fordern die „Grünen Feministen“, wie sich selbst nennen nicht die Auflösung von „Männlichkeit“, sondern eine „neue Männlichkeit“. Aber das ist meiner Meinung nach besser als nix. Wenn schon nicht Revolution, dann wenigstens Reform statt Reaktion. Oder?! ;)

  2. 2 Spin 15. April 2010 um 15:59 Uhr

    DAs erstrangige Problem scheint mir nicht zu sein, dass die Manifestler nicht sofort alles an Geschlecht abschaffen wollen. Sondern dass sie bereits mit ihren vergleichsweise harmlosen Forderungen von der Maskulisten- und Männerrechtlerfront abgekanzelt werden. Schaut man sich die Kommentarspalte im Original (http://blog.gruene-nrw.de/2010/04/09/maennermanifest/) näher an, fühlt man sich an den reaktionären Schleim bei manndat.de erinnert.

  3. 3 okrinom 16. April 2010 um 0:29 Uhr

    Das grundsätzliche Anliegen dieser grünen Männer in allen Ehren, aber ich glaube nicht, dass dieses Manifest die Männer die sich wirklich verändern müssten, um diesen Zukunftsentwurf wahr werden zu lassen, erreicht. Selbst wenn dieses Klientel dieses Manifest wahrnimmt, dürfte es dort sofort verworfen werden. Die Welt die im Manifest gezeichnet wird, ist eben nicht besonders attraktiv für viele Männer.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die links-alternative-grüne Männerschaft in diesem Bereich eine dominierende Rolle spielen wird.

    Mich persönlich betrifft das Manifest kaum und bietet mir nahezu keine Anknüpfungspunkte:
    Kinder will ich nicht, Vereinbarkeit von Vaterschaft und Beruf interessiert mich daher nicht. Wirtschaftlicher Erfolg ist mir auch nicht besonders wichtig, ein normales Auskommen mit kleinen Annehmlichkeiten reicht mir. Mit meinen Rollenmustern bin ich insofern zufrieden, dass ich die Stabilität, die diese mir bieten einer potentiell größeren Freiheit vorziehe.

    Der übertrieben pathetische Ton des Manifests empfinde ich übrigens als kontraproduktiv.

  4. 4 okrinom 16. April 2010 um 10:56 Uhr

    DAs erstrangige Problem scheint mir nicht zu sein, dass die Manifestler nicht sofort alles an Geschlecht abschaffen wollen.

    Es ist aus meiner Sicht absolut illusorisch, anzunehmen, dass es in absehbarer Zeit eine Mehrheit für die „Abschaffung von alles an Geschlecht“ geben wird.
    Der Mainstream bestimmt die Politik und der Mainstream ist in zwei Geschlechter geteilt.

  5. 5 Thomas 17. April 2010 um 11:00 Uhr

    @Spin : „Sondern dass sie bereits mit ihren vergleichsweise harmlosen Forderungen von der Maskulisten- und Männerrechtlerfront abgekanzelt werden. Schaut man sich die Kommentarspalte im Original (http://blog.gruene-nrw.de/2010/04/09/maennermanifest/) näher an, fühlt man sich an den reaktionären Schleim bei manndat.de erinnert. “

    Als Antimaskulist trifft dies genau meinen Standpunkt!
    Die Maskus kriegen von mir schon lange Stoff.

    War vor ein paar Jahren ein paar Wochen aufgrund der Alternativlosigkeit Mitglied bei MANNdat, die Gockeleien des 1. Vorsitzenden der Truppe aus ca. 10-20 Internet-Überengagierten E. Maus haben auch andere nicht mitgemacht.

    Die Betreiberin aus wgvdl und femokratie ist da ebenfalls ordentliches Mitglied.

    Progressive Männer wollen authentisch leben und sich weiterentwickeln, keine Geschlechterfronten aufbauen. Wir wollen dies gemeinsam solidarisch und rollenreflektierend mit den Frauen realisieren und begrüßen das Frauen-empowerment der 70`er. Wir wollen keinen roll-back.

  6. 6 okrinom 10. Oktober 2010 um 15:46 Uhr

    @Thomas:
    Dann habe ich noch nie persönlich „progressive Männer“ getroffen. Ich sehe diese Männer einfach nirgendwo, ich bezweifele inzwischen, dass sie überhaupt (außer in Spuren) existieren.

  1. 1 - Stephan Clemens - Ein weiteres tolles WordPress-Blog Pingback am 22. April 2010 um 19:31 Uhr

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


− vier = zwei