Experte?? Christian Pfeiffer in der MoPo

Hallo an Alle,

heute war auf Seite 2 und 3 der Hamburger Morgenpost unter anderem folgendes zu lesen:

Inzwischen gibt es international rund 100 Studien, die mit der Mär aufräumen, die Frau sei friedliebender. So nahm Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen sämtliche Beziehungstaten unter die Lupe, zu denen es während eines Jahres gekommen war. In 246000 Fällen waren Frauen die Opfer, in 214000 Fällen Männer.

Nun weiß ich um den ‚investigativen Journalismus‘ der MoPo, was ja aber auf viele Konsumenten dieser Zeitung nicht unbedingt zutrifft. Gerade Kollegen, die meinen mich aus der Reserve locken zu können, in dem sie mir die Ergebnisse solcher Studien um die Ohren hauen, brauchen starken und vor allem Stichhaltige Gegenargumente.
Das Studien im allgmeinen mit Vorsicht zu genießen sind, reicht da nicht.

Kann mir eine von euch helfen? Hat eine von euch Links, die genauere Aufschlüsselungen dieser Zahlen (oder Zahlen zu diesem Thema) bereitstellen?
Kennt eine von euch andere Studien von Christian Pfeiffer?
Und ganz allgemein: Wie geht ihr mit solchen Studien um?

Danke
Juls


37 Antworten auf “Experte?? Christian Pfeiffer in der MoPo”


  1. 1 Dr_Indie 04. Oktober 2010 um 19:45 Uhr

    Hallo, also harte Fakten habe ich auch nicht zu bieten, außer dass allgemein Männer häufiger Opfer von Gewalt sind, aber diese eben auch durch Männer erleben. Hinterfragen könnte man noch den Opfer- bzw. Gewaltbegriff, wie – wenn auch keineswegs aus feministischer Perspektive – z.B. unter folgendem Link: http://www.brainlogs.de/blogs/blog/geschlechtsverwirrung/2009-07-24/m-nner-als-opfer-der-gewalt-von-frauen
    Und wenn man unter „Männer“ auch noch „Jungen“ fasst, die vielleicht durch Mütter oder andere weibliche Aufsichtspersonen Gewalt erleben…
    LG, Dr_Indie

  2. 2 azak 04. Oktober 2010 um 20:05 Uhr

    mal ne ganz dumme Frage aber wenn de Stuie mit dem gerüch aufräumen soll das Frauen friedlicher sind WARUM ist die Zahl der weiblichen opfer größer?

  3. 3 ilya 04. Oktober 2010 um 20:52 Uhr

    Wenn die Studien solide aussehen, dann rege ich mich auf und schenke ihnen Glauben. Wenn nicht, rege ich mich ein bisschen mehr auf.

  4. 4 Jasna 04. Oktober 2010 um 22:54 Uhr

    Gar nicht… Mag ja sein, dass die Zahlen stimmen – die Schulßfolgerung ist trotzdem Quatsch. Als ob sowas geschlechtlich festzuhalten wäre.

  5. 5 TaP 04. Oktober 2010 um 23:01 Uhr

    1. Zu Pfeiffers Thesen-Produktion in anderen Fällen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Pfeiffer#Rechtsextremismus_unter_Jugendlichen
    http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Pfeiffer#Der_.E2.80.9EFall_Sebnitz.E2.80.9C

    2. Zur Kritik der „These der Gendersymmetrie in Paarbeziehungen“:
    Monika Schröttle, Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen, in: Streit. Feministische Rechtszeitschrift 2009, 147-158 (152 f. = Abschnitt V.).

    Abstract und kostenpflichtiger download (3 Euro):
    http://www.streit-fem.de/Ausgabe_2009_04.html?PHPSESSID=2ui9pfg0bafq4om9j03fc23u32

    3.

    Unabhängig von Hr. Pfeiffer: Wäre „friedfertig“ – so ganz generell; unabhängig von Zeit und Raum – eigentlich ein Kompliment?!

  6. 6 ichgehschlafen 04. Oktober 2010 um 23:37 Uhr

    Auf die Schnelle, hier paar Quotes.

    Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2022958_0_9223_-kriminologe-christian-pfeiffer-frauen-sind-nicht-so-brutal-gefaehrlich-.html

    „Die Statistik zeigt deutlich, je harmloser eine Tat ist, umso mehr haben wir einen Gleichstand zwischen den Geschlechtern. Ladendiebstahl oder Schwarzfahren – das kommt bei Mädchen etwa genauso oft vor wie bei Jungen. Doch je härter die Sache wird, umso deutlicher dominieren die Männer. Das Verhältnis von Jungen und Mädchen bei vorsätzlichen Tötungsdelikten lag 2007 bei 1:8. Bei gefährlicher Körperverletzung liegt es bei 1:5. Und das, was in Bonn passiert ist, fällt für mich unter diese 1:5-Ausnahme“

    Pfeiffer selbst spricht ANDAUERND davon, dass man zwischen „männlicher“ und „weiblicher“ Gewalt unterscheiden müsse. Hier ein Zitat aus seinem Bericht 2010 (den man hier finden kann http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/fob109.pdf)

    „„Auch wenn berücksichtigt wird, dass Jungen häufiger Kontakte zu delinquenten Freunden unterhalten, häufiger Gewaltmedien konsumieren, einen geringeren Schulerfolg haben usw., bleibt für sie ein mehr als zweimal so hohes Risiko bestehen, selbst zum Gewalttäter zu werden“ (S. 11)

    Zu Pfeiffer selbst: Er hasst Killerspiele (hat den Kölner Aufruf gegen Computergewalt“ unterzeichnet“ wie man auch am Zitat oben sieht.

    Dubios. Alles.

  7. 7 kiwiivy 05. Oktober 2010 um 0:32 Uhr

    Pfeiffer ist berühmtberüchtigt für seine methodisch sehr fragwürdigen Studien, in denen er unter Anderem einen kausalen Zusammenhang zw. Erziehung in DDR-Kindergärten und Rechtsextremismus aufzeigt und den zwischen Medienkonsum und Gewaltpotenzial von Jugendlichen. Ich meine mich auch an eine Studie von ihm zu eriennern, welche einen kausalen Zusammenhang zw. dem Besuch von Jugendclubs und der Kriminalitätsrate unter Jugendlichen nachweist und eine die Aufzeigt, dass Jugendliche aus christlich geprägten Elternhäusern seltener in die Kriminalität und Gewaltbereitschaft abrutschen als die aus muslimisch geprägten Elternhäusern. Ich finde das sagt alles über die Ernsthaftigkeit seiner Studien aus.

  8. 8 nothingelse89 05. Oktober 2010 um 10:54 Uhr

    Den Christian Pfeiffer hab ich ja eh gefressen – das ist der, der bei jedem Amoklauf vor den Karren der BILD spannen lässt, laut „Killerspiele!“ schreit und für den die anderen Hintergründe anscheinend zweitrangig ist.
    Ansonsten wüsste ich nicht, wie ich auf eine solche Studie reagieren sollte. Dass es bei häuslicher Gewalt und Beziehungstaten nicht nur weibliche Opfer gibt, ist doch nichts neues. Allerdings bezweifle ich stark, dass bei dieser Studie die Dunkelziffer berücksichtigt wurde – wobei es da mit Sicherheit auch weibliche und männliche Opfer gibt.

  9. 9 Susanna 05. Oktober 2010 um 11:00 Uhr

    Christian Pfeiffer ist Leiter des kriminologischen Instituts in Niedersachsen und veröffentlicht schon seit Jahren empirische Studien. Manchmal enthalten sie Ergebnisse, die den gängigen Klischees widersprechen. Ich glaube nicht, dass man ihn und seine Forschungsergebnisse einfach beiseite wischen sollte nach dem Motto „solche Studien interessieren mich nicht“. An deiner Stelle würde ich versuchen, an die Originalstudie heranzukommen, so dass du die Ergebnisse im Detail lesen kannst und dir selbst ein Urteil über methodische Fehler bilden kannst.

    (Ja, das ist mein Weg, mit solchen Studien umzugehen.)

    lg, Susanna

  10. 10 Jan 05. Oktober 2010 um 11:10 Uhr

    Charakteristisch für alle diese „Studien“ oder Thesen ist, dass es nicht darum geht Erkenntnisse zu gewinnen, sondern um Machtgewinn im Geschlechterverhältnis.
    Ab Anfang der 1970er Jahre verstand die Frauenbewegung das Patriarchat als ein plattes, dichotomes Täter/Opfer-Verhältnis. Es dauerte mehr als ein Jahrzehnt bis dieses Denken zumindestens durch die u.a. von Thürmer-Rohr aufgestellte Mittäterschaftsthese von Frauen, durch den Verweis auf weibliche KZ-Wärterinnen oder die Kritik von schwarzen Frauen angekratzt wurde.
    Dieses Denken ist aber bis heute tief im feministischen Denken verankert. Inzwischen wird eine Täterinnenschaft gegenüber MigrantInnen vielfach bejaht, das Patriarchat wird aber weiterhin als ein sehr dichotomes Gebilde betrachtet. Denn eine nichtdichotome Sicht würde mit vielen Grundannahmen des Feminismus brechen(beispielsweise würde das Definitionsmachtskonzept so nicht mehr funktionieren, was wir hier extensiv diskutiert haben).

    Auf der anderen Seite gibt es die Gegenbewegung, von der aus der Versuch unternommen wird zu belegen, dass Frauen genauso schlimm sind wie Männer.
    Beide Seiten manipulieren ihre Studien so gut sie es können, die Männer-UnterstützerInnen setzen ein Schütteln mit Verprügeln gleich um zu belegen, dass Männer und Frauen gleich viel Gewalt in Beziehungen anwenden. Die Frauen stellen nur die körperliche Gewalt der Männer in den Vordergrund und sehen geflissentlich über andere Gewaltformen, die tendenziell eher von Frauen ausgeübt werden, psychische Gewalt als Beispiel, oder die Gewalt die Frauen ihren Kindern, in Form von Ohrfeigen, etc. antun hinweg.

    Das Problem liegt grundsätzlich darin, dass die Analyse der Verhältnisse bereits parteiisch geführt wird. Nicht die Frage, wie die Verhältnisse genau sind, um sie dann parteiisch überwinden zu können, wird gestellt, sondern es wird sich eine Wirklichkeit nach dem eigenen Bilde konstruiert. „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“ ist der Leitspruch. Man hat ein Ziel und muss die Realität so anpassen, dass es erreicht wird.

    Die radikale Linke sollte sich von der parteiischen Analyse, die die Sozialen Bewegungen zu ihrer Grundlage machten distanzieren und wieder, ganz materialistisch, versuchen die Realität so genau wie möglich zu erfassen.
    Dies hieße an dieser Stelle zu fragen: „Was ist das Patriarchat?“
    Und wenn man diese Frage ernsthaft stellen würde, dann würde man herausfinden, dass eine solches Unterdrückungsverhältnis nicht als dichotom begriffen werden kann. Vielmehr würde man feststellen, dass hier alle Opfer und Täter sind. Manche das eine mehr und das andere weniger, aber es verträgt keine pauschale Sicht und schon gar keine Sicht, die aus Geschlechtsmerkmalen soziale Erfahrungen ableitet(dies geht nur tendenziell und nie pauschal!). Das Denken wird von allen, „Opfer“ wie „Tätern“ reproduziert, gestützt und hervorgebracht. Alle Subjekte sind Produkt der Gesellschaft, inkorporieren somit auch deren Gewaltverhältnisse und leben sie, Frauen tendenziell anders als Männer, aber damit nicht zwangsläufig weniger gewaltförmig.

  11. 11 franky 05. Oktober 2010 um 11:38 Uhr

    was willst du denn beweisen ? dass frauen doch friedliebender sind ? wäre das nicht sexistisch ?

  12. 12 Helga 05. Oktober 2010 um 12:01 Uhr

    Pfeiffer fällt ja sonst eher durch seine wilden Thesen zu Computerspielen und Gewalt und Amokläufen auf. Ich habe ihn mal bei einer Podiumsdiskussion erlebt und er schien sich echt Sorgen um die Jungs zu machen. Allerdings auch nur um die. Weil sie nämlich alle Computer spielen als Ventil für den Umgang mit schulischem Druck etc werden ihre Noten schlechter und das sei schlecht. Dass Mädchen Aggressionen und Druckabbau häufig gegen sich selbst richten, z.B. über Magersucht, fand er dann unproblematisch, weil die ja noch gute Noten bekommen.

    Dass auch immer mehr Frauen und Mädchen Computerspiele spielen hat er genauso ignoriert wie die Tatsache, dass bei jedem Fußballspiel mehr Schlägereien sind als auf einer LAN-Party oder dass auch Schachspieler_innen aggressiv werden können.

    Insgesamt: Studie suchen und nachschauen. Das Geschlecht der Opfer sagt auch gar nichts über das Geschlecht der Täter_innen aus (von rein heterosexuellen Beziehungen steht da nichts). 100 Studien heißt auch nichts, ob die nun allgemein Beziehungstaten untersucht haben oder zeitlich/gender/örtlich… spezielle Fälle sagt das nicht. Welche Taten es genau waren steht so auch nicht fest… Außer 3 Zahlen steht so im Artikel erstmal gar nichts.

  13. 13 Jay 05. Oktober 2010 um 12:15 Uhr

    Ich finde es wichtig finde darauf hinzuweisen, dass „Frauen“ nicht per se friedlicher und gewaltfreier sind als „Männer“.
    Diese hier zitierte Studie (oder der Artikel dazu) scheint aber hochgradig heteronormativ.
    Wenn das Oper weiblich ist, ist der_die Täter_in automatisch ein Mann, weil Menschen ja nur in Heterobeziehungen leben?

  14. 14 Dug 05. Oktober 2010 um 13:23 Uhr

    Wollte diese Studie auch haben. Da ich nichts in seinen aktuellen Veröffentlichungen fand, war der Griff mal schnell zum Telefonhörer. Als ich heute Vormittag mit Herrn Pfeiffer persönlich telefonierte, versicherte der mir, dass er nicht mit der Mopo gesprochen hat. Auch wo diese Zahlen herkommen sei ihm schleierhaft. Er sagte, dass es mal 1992 eine Studie zu einem ähnlichen Thema gab, wo Prozentangaben gemacht wurden. Es ging dabei um den Vergleich von Mann und Frau im Bezug auf häusliche und nichthäusliche Gewalt. Vielleicht hat die Mopo daraus irgendwelche wilden Hochrechnungen gemacht…

    Also der Artikel bzw. die Quellen sind wohl für die Ablage P = Papierkorb.

    Gruß Sven

  15. 15 qwert 05. Oktober 2010 um 14:21 Uhr

    ganz allgemein?
    ist das nur eine statistik über beziehungstaten. sagt also weder was darüber aus wie friedliebend männer noch frauen sind. sondern wieviele beziehungsstraftaten (alle, insgesamt, keine abstufungen) in einem jahr angezeigt wurden. und es geht hier auch primär um opfer, nicht um täter (auch wenn hier anscheinend von der mopo vorausgesetzt wird, dass wenn ein mann opfer ist, die frau täter und umgedreht).

  16. 16 Cyprezz 05. Oktober 2010 um 14:34 Uhr

    Hallo Juls,

    kannst du vielleicht mal Links zu den entsprechenden Aussagen machen? Das wäre hilfreich.
    Denn in der Tat geht es da glaube ich um die Auschlüsselung der Zahlen. (Mir geht z.B. sofort durch den Kopf, das die hohe Zahl der männlichen Opfer auch durch Suizid in Folge eines Tötungsdelikts zu Stnade gekommen sein könnte.) Überhaupt: Wie kommen die über die Opferzahlen auf eine Höhe der Täter*Innenzahel? – Alles etwas seltsam…
    Herr Pfeiffer ist der kriminologische „Experte“ der immer zu jedem Thema vor ein Mikro gezerrt wird. Eigentlicher Schwerpunkt seiner Arbeit ist Jugendgewalt (und da mag ihm vielleicht auch eine Expertenrolle zustehen). Ich glaube oder wüsste nicht, dass er sich bisher besonders um Genderaspekte in Zusammenhanfg mit Gewalt bemüht hätte (Ausnahme: Er hat glaube ich einiges zu der besonderen Problematik vo Jungen und männlichen Jugendlichen gemacht).

    Zu deiner Frage: Wie mir solchen Studien umgehen – nun ja: Was wäre denn (rein hypothetisch) so dramatisch daran, wenn Frauen das gleiche Aggressionspotential haben wie Männer?

  17. 17 Stephanie 05. Oktober 2010 um 17:59 Uhr

    Interessant…Sagt die Mopo denn, aus welchem Jahr die Studie oder die Daten sind? Die Onlineversion ist reichlich knapp. Ich hätte die Studie auch gerne gesehen, aber auf der Website des Instituts, für das Christian Pfeiffer arbeitet, scheint mir die einzige passende Publikation eine von 1997 zu sein, die ich online nicht finde. Ich fände es also auch spannend, falls eine_r genauere Daten hat.

  18. 18 Cyrano 05. Oktober 2010 um 22:13 Uhr

    Vielleicht bin ich zu blöd zum googeln, aber ich habe die dem zu Grunde liegende Statistik nicht gefunden. Zu Frage: So sagt die Stat. gar nix. Wenn in „246000 Fällen … Frauen die Opfer, in 214000 Fällen Männer“ die Opfer waren, könnten der Weil dennoch alle Angriffe sowohl von Frauen, als auch von Männern ausgeführt worden sein. Desweiteren drückt so ne Statistik natürlich nix essentielles aus à la „Mann oder Frau ist aggressiver“, sondern erstmal drück sie nen gesellschaftlichen Zustand aus. Wie soll man damit umgehen? Wenn der rest aufschlussreicher ist als das Zitierte, wäre zur Kenntnis nehmen angebracht. Kritisieren, wenn angesichts von gesellschaftlichem auf natürliches geschlossen wird. Und natürlich: nicht traurig sein, wenn wirklich „mit der Mär… die Frau sei freidliebender“ aufgeräumt wird. Denn diese Mär ist nun wirklich ein Relikt des Differenzfeminismus, der (in solchen Fällen) die kapitalistische Realität verleugnet.

  19. 19 scharfekritik 05. Oktober 2010 um 23:56 Uhr

    1.) Argumente gegen die Person sind genauso wenig ein Argument wie Autoritätsargumente. Dass Christian Pfeiffer gar kein wirklicher Experte sei, ist daher ein denkbar schlechter Einwand dagegen, dass sein Kram ja wohl stimmen müsse, weil er ein Experte sei.

    2.) Gewalt ist ein Mittel für einen Zweck, nämlich anderen seinen Willen aufzuzwingen. Von daher ist es eh schon blöd, nur skandalisierend „GEWALT!“ zu schreien, aber vom Inhalt des durchzusetzenden und des zu brechenden Willens zu abstrahieren. Bedient wird dabei nämlich ohnehin immer bloß, dass Gewalt ein Skandal sei, weil sie gegen das Gewaltmonopol des bürgerlichen Staats verstößt.

    3.) Dass Frauen genauso schlimm sind wie Männer, weil sie genauso oft zum verbotenen Mittel Gewalt greifen, bewegt sich genauso in dieser verkehrten Logik, wie dass Männer schlimmer sind als Frauen, weil sie öfter zum verbotenen Mittel Gewalt greifen. Von daher ist es auch verkehrt, für eine der Seiten in diesem Streit Partei zu ergreifen. Wofür es auch bezeichnend ist, dass die eigene Position ohnehin feststeht und diese (vermeintlich) belegende Statistiken folglich zu ihrer Untermauerung hergenommen werden, während davon abweichende Statistiken wohl manipuliert sein müssen und einem dann plötzlich einfällt, Statistiken nicht zu sehr trauen zu dürfen.

    4.) Wenn Frauen ebenso zum Mittel Gewalt greifen, wie Männer, ist das doch wenig überraschend. Warum sollte aus Geschlechtsorganen, Chromosomensatz und dergleichen auch folgen, auf ein Mittel zurürckzugreifen oder zu verzichten?

    5.) In Beziehungen sind die Gründe für Gewalt bei Frauen übrigens die gleichen verkehrten wie bei Männern: Weil geschlechtsunabhängig bürgerliche Individuen an den Partner herantragen, dass dieser die Härten der kapitalistischen Konkurrenz kompensieren solle, indem er einem völlig so liebe, wie man ist – also von ihm das maximale Maß an Bestätigung in der Persönlichkeitspflege erwartet –, ist jede vermeintliche oder tatsächliche Zurückweisung durch ihn den bürgerlichen Individuen auch gleich ein maximaler Angriff auf die durch sie gepflegte Persönlichkeit. Weshalb sie wahlweise zur Gewalt greifen, um die Partnerschaft samt Unterordnung des Partners unter die eigenen Ansprüche an ihn zu erzwingen, oder um sich an ihm dafür zu rächen, dass er diese Ansprüche nicht erfüllt, d.h. die vermeintliche eigene Schädigung soll auf ihn verdoppelt werden.

  20. 20 Flip 06. Oktober 2010 um 1:59 Uhr

    Sind die „Beziehungstaten“ denn auch explzizt körperliche Gewalttaten, als die sie ja aufgeführt werden? D.h.: Fallen darunter dann auch neben Vergewaltigung und häuslicher Gewalt solche Sachen wie „Kindesentführung“ (nicht durchs Gericht abgenickte Entziehung des Kindes vor dem Vater) oder Geldstreitigkeiten (z.B. Konto geplündert in Verbindung mit Unterhaltsstreit) oder Verleumdung („üble nachrede“ der Frau gegenüber dem Mann)? Wenn ja, dann ist zu untersuchen wie sich solche Taten im Verhältnis zu Vergewaltigungen, Misshandlungen usw. aufteilen.

    Ich wette, da würde sich ein differenzierteres Bild ergeben wer eher zuschlägt und körperliche Gewalt anwendet. Aber prinzipiell sollte der Schluss daraus allgemeine Prämissen über die „Friedliebigkeit der Geschlechter“ zu ziehen sowieso kritisiert werden. Schließlich würde das dann ja alle Gewalthandlungen gegenüber Frauen außerhalb von Beziehungen (und da sind die Verhältnisse klar!) und auch von Männern gegenüber Männern statistisch irrelevant kennzeichnen, wenn jmd. ein aussage darüber treffen will.

  21. 21 illith 06. Oktober 2010 um 3:25 Uhr

    hm, also vor vielen jahren lass ich mal ein buch zu diesem thema, wo auf eben solche studien eingegangen wurde. da wurde kritisiert, dass bei diesen zahlen ganz undifferenziert mit dem begriff „gewalt“ umgegangen wurde – also alles einschließt von einer ohrfeige bis krankehausreif prügeln.
    als weiterer punkt wurde, wenn ich mich recht entsinne, der meistens vorhandene größen-/kraft-/gewichtsunterschied in hetero-beziehungen angeführt. dass es also nicht das gleiche ist, wenn eine 60kg-frau ihren 90kg-partner schubst oder es umgekehrt der fall ist.

    wie fundiert die ganze analyse ist, weiß ich aber nicht mehr.

    ich selbst weiß noch nicht so genau, wie ich mit solchen studien (die von dir beschriebenen) umgehen soll. ich stehe sowieso studien im allgemeinen erstmal kritisch gegenüber, da ich ja oft nicht in der lage bin zu beurteilen, wie wasserdicht und fachlich korrekt und alles diese sind.
    und bei diesem konkreten thema find ichs zusätzlich schwierig, weil mir das als wackelige gratwanderung erscheint: auf der einen seite die gefahr, soziale machtgefälle und deren möglichen ausprägungen zu verleugnen (wenn man diese studienergebnisse anerkennt), auf der anderen seite an mann=täter/frau=opfer rollenstereotypen festzuhalten (wenn man die ergebnisse nicht anerkennt)…

  22. 22 O)(O 06. Oktober 2010 um 9:08 Uhr

    Da wäre zunächst erstmal interessant wie die Definition des Strftatbestandes einer: „Beziehungstat“ aussieht. Ich könnte mir Definitionen vorstellen unter denen ich dieser Studie aus meinem persönlichen Erleben recht geben muss.
    Der Teufel steckt bei solchen juristischen Dingen im Detail.

  23. 23 onyx 06. Oktober 2010 um 16:41 Uhr

    Inzwischen gibt es international rund 100 Studien, die mit der Mär aufräumen, die Frau sei friedliebender. So nahm Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen sämtliche Beziehungstaten unter die Lupe, zu denen es während eines Jahres gekommen war. In 246000 Fällen waren Frauen die Opfer, in 214000 Fällen Männer.

    Mit diesen Opferzahlen ist keineswegs irgendeine „Mär aufgeräumt“. Täterzahlen gehen daraus nämlich nicht hervor. Ob diese 214000 Männer alle Opfer von Frauen, oder auch von Männern wurden, ist nicht erkennbar.

  24. 24 watchingperseus 06. Oktober 2010 um 17:18 Uhr

    Die besagte Studie müßte eine 1995 veröffentlichte der KFN sein: Wetzels, P., Greve, W., Mecklenburg, E., Bilsky, W. & Pfeiffer, C. (1995). Kriminalität im Leben alter Menschen. Eine altersvergleichende Untersuchung von Opfererfahrungen, persönlichem Sicherheitsgefühl und Kriminalitätsfurcht. Ergebnisse der KFN-Opferbefragung 1992. Stuttgart: Kohlhammer. Ich glaube kaum das Pfeiffer sich alktuell auf so eine alte Studie beruft, da er zum selben Thema bereits aktuellere Studien mitherausgegeben hat. Aber wer weiß Pfeiffer scheint sehr gerne in den Medien aufzutauchen (Killerspiele, Jugendgewalt, zuletzt mit der Studie, die nach Pfeiffer den Zusammenhang von islamischen Glauben und Gewalt bei Jugendlichen belegt, was sie aber gar nicht tut, dazu: http://www.bildblog.de/19414/mac​ht-der-islam-jugendliche-gewaltt​aetig/ ​ )
    Die Zahlen zur häuslichen Gewalt tauchen ab und an in antifeministischen Foren oder bei Gruppen wie manndat auf. Die Studie beruhte methodisch im wesentlichen auf der ersten Conflict Tactic Scale von Straus/Gelles (http://en.wikipedia.org/wiki/Co​nflict_Tactics_Scale),​ und wurde in späteren vom KFN Untersuchungen in dieser Form nicht mehr verwendet, da an der Untersuchungsmethode viel Kritik geäußert wurde. (zb von Kimmel: http://new.vawnet.org/Assoc_File​s_VAWnet/GenderSymmetry.pdf​ , hier eine kürzere Zusammfassung: http://finallyfeminism101.wordpr​ess.com/2008/02/08/faq-but-doesn​ t-evidence-show-that-women-are-j​ust-as-likely-to-batter-their-pa​rtners-as-men/​ ) Daher muss wohl auch immer so eine „alte“ Studie, für solche Zahlen hervor geholt werden. Ich nehme mal an, dass die neueren einfach keine passenden Ergebnisse mehr liefern. Wenn der andere „Experte“ im Artikel der Herr Amendt ist, der gerne mal alle Frauenhäuser schließen würde und dessen Verein Agens e.V. demnächst auf einem Antifeministischen Kongress in der Schweiz referrieren wird, der von einem Ex-ÖVP Politiker organisiert wird, dann sollte man die Objektivität des Artikels nicht besonders hoch einschätzen, sondern halt mopo-stil Ich habe die ursprüngliche Studie nicht Vorliegen, um folgende Vermutungen nicht überprüfen, aber wenn mit CTS geforscht wurde, sind es hochgerechnete Daten und nicht „sämtliche Beziehungstaten“, auch dürfte sich die Zahl auf den Bund und nicht auf Niedersachsen beziehen. Aber das sind wie gesagt nur Vermutungen.

  25. 25 Gary 07. Oktober 2010 um 15:16 Uhr

    Hier wurden nur die Geschlechter der Opfer verglichen, oder?

    Wie sieht es denn mit den Geschlechtern den Täter aus?

    Was ist denn „zu denen es während eines Jahres gekommen war.“ für eine Bezugsgröße?

    Wie hoch sind die geschätzten Dunkelziffern?

    Ich sehe viel Nachfragebedarf und so lange man nicht alle Infos hat sieht es auch schwierig aus so etwas zu beurteilen.

  26. 26 GwenDragon 07. Oktober 2010 um 20:20 Uhr

    Die Morgenpost benennt keine wirkliche Quelle, behauptet nur eine aus dem Zusammenhang gerissene Aussage, dass Pfeiffer sagte, dass Frauen genauso oft in Beziehungen schlagen wie Männer. Ob die Frau einen Kinnhalken schlug oder der Mann eine Ohrfeige gab, ist dadurch nicht gesagt.

    Wobei es im Grunde genommen egal ist, körperliche Gewalt ist und bleibt körperliche Gewalt – egal welches Geschlecht sie ausübt, da sollte niemand nach Schadenhöhe fragen, um zu beweisen, dass eine Seite weniger und die andere Seite gewalttätiger ist.

  27. 27 Stephanie 07. Oktober 2010 um 20:41 Uhr

    Danke für die Recherche, Dug/Sven :-)

  28. 28 dodo 07. Oktober 2010 um 23:07 Uhr

    @gwen dragon: also ich weiß nicht, aber für mich macht es schon nen unterschied, wie genau die körperliche gewalt aussieht. einmal die woche gegens schienbein getreten werden ist schon was anderes als einmal die woche das gesicht zermanscht kriegen. sicher, gewalt ist an sich scheiße, aber ob jemand geohrfeigt oder vergewaltigt wird, ob wer geschubst oder verdroschen wird – das IST ein wesentlicher unterschied. und das wird leider in vielen man/frau/gewalt- untersuchungen/statistiken ignoriert (und meistens unreflektiert von maskulisten weiterverbreitet).

  29. 29 Pasok 08. Oktober 2010 um 10:10 Uhr

    ich glaube die maskulinisten verbreiten das sehr reflektiert. das sieht man auch bei denen die hier auf dem blog kommentieren z.b.

  30. 30 Juls 08. Oktober 2010 um 17:53 Uhr

    Hui, danke für die ganzen Infos und Recherchen.

    Gerade weil ja die Maskulinisten und deren Anhänger solche Studien gerne für sich nutzen war ich daran interessiert, wo diese Studie herkommt, bzw. wo sie denn mal nachzulesen wäre, konnte aber im Netz auch nichts dazu finden. Und wie gesagt, finde ich die ‚allgemeinen Yellowpress‘-Leser, die solche ‚Informationen‘ für bare Müntze nehmen und dann verbreiten fast noch schlimmer. Da ist es immer ganz gut, den einen oder anderen Fakt in der Tasche zu haben.

    @Cyprezz: wollte die MoPo hier nicht verlinken, aber ist ja auf deren Site nachzulesen.

  31. 31 GwenDragon 08. Oktober 2010 um 22:07 Uhr

    @dodo
    Na denn, hierarchisieren wir halt Gewalt nach Auswirkung. Schienenbeitreten ist natürlich danach eher harmlos, während der Faustschlag ins Gesicht rohe Gewalt ist.
    Wenn es nur um die körperlichen Auswirkungen von Gewalt und Stärke geht, bleiben wir in den üblichen Klischees stecken, nachdem Frauen viel weniger Gewalt anwenden als Männer. Psychische Gewalt wird dann einfach vergessen.
    Statistiken. Wenn es nach denen geht, gibt es bestimmte Gewalttaten (egal von wem) gar nicht.

    Frauen sind genauso gewaltfähig wie Männer auch und benutzen Gewalt als Machtfaktor. Das Leben hat das mich gelehrt und nicht irgendeine feministisch erwünschte Statistik. Leider.

    Für mich ist relevant wie sich die Geschädigten fühlen. Es sei denn, wir ignorieren einfach die Auswirkungen auf die Seele.

  32. 32 dodo 08. Oktober 2010 um 23:38 Uhr

    Ich will weder etwas ignorieren noch verharmlosen. Ich habe selbst meine Erfahrungen mit psychischer Gewalt und ich kann für mich damals sagen, daß mir eine aufs Maul lieber gewesen wäre – dann hätte ich die Situation frügher erkannt und gewußt, wie ich mich hätte wehren können.
    Dennoch kann man in den meisten Fällen wohl auch davon ausgehen, daß ein Tritt gegens Schienbein wohl weniger seelischen Schaden anrichtet als der seelische Schaden, der darauf folgt, wenn man krankenhausreif geprügelt wird – bei einem Schienbeintritt verspürt man in der Regel keine Todesangst, was im anderen Fall schon mal passieren kann.
    Alle Gewalt in einen Topf zu werfen und als gleichwertig zu erachten, halte ich für naiv und gefährlich.
    Rein psychische Gewalt (also ohne direkte Einwirkung auf den Körper) wird viel zu oft unterschätzt, da geb ich dir vollkommen recht. Immerhin bewegt sich ein klein bißchen was in die Richtung (beispielsweise kann man Stalker jetzt anzeigen), aber es muß noch viel getan werden.
    Deswegen halte ich ja auch eine genaue Differenzierung bei solchen Untersuchungen für so wichtig: GENAU erforschen, wer wie Gewalt anwendet und warum usw. Nur dann, wenn man das detailliert erforscht/analysiert, kann man die Sache angehen (auch körperliche Gewalt zieht seelische Schäden nach sich) und eben auch Opfern Hilfestellung leisten. Ein Gewaltopfer rein seelischer Gewalt braucht andere Hilfe wie ein Vergewaltigungsopfer oder wie ein Opfer von Ohrfeigen oder wie ein Opfer von Gruppengewalt etc. …
    Deswegen ist ja auch der Geschlechtsunterschied wichtig – wird eine Frau schon als „schwaches Mägdelein“ sozialisiert, wird sie wohl eher zu psychischer Gewalt greifen, ein machomäßig sozialisierter Mann eher zu physischer Gewalt; d.h. wenn man das Problem lösen will, muß man auch an der Wurzel ansetzen, was in den Köpfen vorgeht, das Selbstverständnis der Täter (und gerade hier spielen Geschlechterrollen und -sozialisation eine große Wirkung) und der Opfer untersuchen.
    Das ist wichtig. Beispielsweise zeigt die Statistik, daß man bei einem Vergewaltigungsversuch mehr Chancen hat zu entkommen, wenn man sich laut und schmerzhaft wehrt, weil der (meist männliche) Täter ein Machtgefühl erleben will und sich somit eher an hilflos und wehrlos wirkenden Frauen vergreift.
    Weibliche Vergewaltiger wiederum ticken anders, da sind in den meisten Fällen Kinder das Opfer.
    Solche Untersuchungen und Statistiken nach Geschlecht und Gewaltart(en) sind nicht nur bei Opferhilfe, Täterbehandlung usw. relevant, sondern beispielsweise auch für rechtliche Ermittlungen – wir brauchen sie also um mit der Zeit irgendwann WIRKLICH eine „feministisch erwünschte Statistik“ zu bekommen: eine, in der Gewalt gegen wen auch immer so wenig wie möglich vorkommt.
    Daß also alle Geschlechter zu Gewalt fähig sind, bestreitet keine Sau. Die Frage ist eben nur, wer macht was wie und wieso.

  33. 33 Tomas Andersson 16. Oktober 2010 um 14:25 Uhr

    22 Oha…:D hat bestimmt lange gedauert das alles hier aufzubauen oder ?

  34. 34 Rita 17. November 2010 um 19:14 Uhr

    http://www.finn-land.net/finnland-news/januar2010/haeusliche-gewalt-1101102.htm

    Also laut finnischer Polizeistatistik für 2008 war das Geschlechterverhältnis bei „grober häuslicher Gewalt“ ausgeglichen, insgesamt aber deutlich mehr männliche Täter

  35. 35 Rita 17. November 2010 um 21:06 Uhr

    Ansonsten fällt mir noch der „Gewaltbericht“ oder österreichischen Bundesregierung ein. Auf S. 300 gibt es eine Zusammenfassung. Der Bericht ist aber insgesamt sehr lesenwert und das detaillierteste Werk, das ich kenne.

    http://web.archive.org/web/20070927225709/http://www.bmgfj.gv.at/cms/site/attachments/9/6/0/CH0443/CMS1056453530966/gewaltbericht_neu.pdf

    Zitat: „Empirische Untersuchungen zeigen jedoch, dass Gewalt gegen Männer existiert. In Befragungen wird deutlich, dass die Raten gewalttätiger Frauen und Männer maximal ein Drittel
    voneinander abweichen. Einige Untersuchungen konnten dabei eine höhere Rate von Gewalt gegen Männer, andere wiederum eine höhere
    von Gewalt gegen Frauen nachweisen. Nichtsdestotrotz stellt die Gewaltanwendung gegen Frauen gesellschaftlich ein größeres Problem
    als Gewalt gegen Männer dar, weil Frauen schwerer verletzt werden und die aus Gewalthandlungen an ihnen resultierenden Konsequenzen
    gravierender sind.“

  36. 36 Susanne 18. November 2010 um 11:45 Uhr

    Vor kurzem kam ein Beitrag in der Kulturzeit (3sat) zum Thema häusliche Gewalt gegen Männer. Ich weiß bloß nicht, wie lange der Beitrag noch online abrufbar ist. Hier jedenfalls der Link:

    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=21487

  1. 1 Aus gegebenen Anlaß: Gegen queere politische und gesellschaftsanalytische Indifferenz « Theorie als Praxis Pingback am 05. August 2011 um 12:15 Uhr

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