Nochmal: Frauenstudiengänge

Guter Artikel zu Sinn und Zweck von Frauenstudiengängen im technischen Bereich.

Es gibt viele Gründe, warum sich Studentinnen für Frauenstudiengänge entscheiden: Einige haben etwa im Informatikunterricht in der Schule schlechte Erfahrungen gemacht. Andere scheuen die Konkurrenz zu Männern unter den Kommilitonen. „Männliche Studienanfänger bringen oft ein diffuses Halbwissen mit“, sagt Heide-Rose Vatterrott. „Das kann Studentinnen anfangs einschüchtern.“

Schön auch, daß hier gezielt weit verbreitete Vorurteile über Frauen ausgeklammert werden:

Angesichts des Fachkräftemangels umwerben einige Unternehmen sogar gezielt die weiblichen Technikexperten. „Viele Firmen wenden sich verstärkt mit einer frauenfreundlichen Policy nach außen.“
Häufig fällt dabei der Begriff „Soft Skills“. Gemeint ist oft, dass Frauen „weiche“ Faktoren wie Kommunikationstalent und Teamfähigkeit eher mitbringen als Männer. Doch das sehen die meisten Professorinnen skeptisch: „Es ist nicht die Aufgabe der Fachfrau, soziales Schmieröl zu liefern“, sagt Susanne Ihsen.

Klingt für mich nach einer Einstellung, die so manch anderen ProfessorInnen mehr als gut täte – dann werden reine Frauenstudiengänge vielleicht früher überflüssig, als es vorraussichtlich der Fall ist.


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